wurde.
Kreis Wetzlar.
Wetzlar, 18. Tez. Uiii Stelle des SanitätSrat Dr. Stein i|l SanitätSrat Dr. Herr zum Bezirlsarzt der Rheinischen landivinjchafttlchen Berufsgenossenjchafl für den Kreis Wetzlar ernannt ,vordem
^Hohensolms, 18. Dez. In der reformierten Kirche, die m der Nähe des Schlosses steht, werden zurzeit tun<lvolle Gemälde, die bisher übertüncht waren, fcei- gelegt. Durch einen Spruch, der sich über der Eingangstür der Kirche befindet, ist man auf den Gedanken gelonunen, daß die Kirche Gemälde enthalte.
Hessen-Nassau.
[] Marburg, 18. Dez. Der Nettoübe rschuß der elektrischen Straßenbahn im ersten Belriebsjahr beträgt rund 26 000 Mark. Tie Gesamteinnahmen betrugen 81 000 Mark.
w Hanau, 18. Dez. Bei dem 1. Bataillon des Eisenbahn- regimenis Nr. III sind bisher 170 Erkrankungen an Typhus vorgetommen, die sämtlich einen leichten Verlauf nehmen. Der Seuchenherd ist bisher nicht femuitellen gewesen. Zwei Lodeschlle, die sich in der letzten Zeit ereignet haben, sind mir der Epidemie nicht in Zusammenhang zu bringe»; in beiden Aalten huwetl es sich um Lungenentzündung. Im 2. Bataillon ist lei» Typhusfall vorgetommen.
Frankfurt, 1b. Dez. Wie die Frkft. Ztg. hört, ist bie königliche Genehmigung der Frankfurter Universität in absehbarer Zeit zu erhoffen, dagegen wird sich die Eröffnung wohl verzögern. Von dem ursprünglich in Aussicht genommenen Termin, Frühjahr 19U, kann nicht mehr die Rede sein, vor adern, da die bauten nicht so rasch fertiggestellt werden rönnen. Aufzer- dem ist Herr Ad ick es durch seinen immer iwch nichtbefriedigenden Gesundheitszuflarro verhindert, die abfa)l.eßenden Vorbereitungen so schnell zu sördetn, wie das erwartet
Sm p fei einen anonr- I -ntuaenden befe f ? leider i« jSI nn^en, daß ei • I atetin ausfindig I
Bei der yfatj Hasen zur 6tnt|
Unsere Gemeines "ses geschritten, tz» Durch den SBahnkl uses, sowie durch Gemeinde eine ^1 )öbe ©emeinbeuinlif Sitte, die Genie« otteshau? bauen J en.
der Ausstellung » 'ahme von lOö'^ muß aus 132 Pn
(Ein schwerer Grubenunglück.
Auf der Zeche „M i n i st e r A ch e n b a ch", Schacht 1 und 2, ereignete sich, rote roir gestern bereits mittciltcn, am Mittwoch morqen auf der dritten Sohle in der weltlichen Abteilung gegen 8 Uhr früh eine schwere Schlagwetterexploi ion, die zahlreiche Opfer forderte. Wir erhielten seither folgende Nach-
makerials wurde von den anstürzenden Wassermassen in ichren Pfeilern beschädigt und droht einzuftürzen. Der gante Bahnbau kleidet dadurch eine erhebliche Swckimg. Auch lwt die Ueberschwemmung gezeigt, das; auch bei später eintretenbcm Hochwasser die Bahnanlage sehr gefährdet ist und man wird an be anders bedrohten Stellen den Tamm mit Mauerwerk versehen müssen, oder für eine bessere Regelung des Flußbettes zu sorgen haben, damit die Wasscrmassen schneller abgeführt werden können.
Kreis Schotten.
O Laub ach, 18. Dez. Der Gendarm Hartmann hon hier war seit Montag abend von einer Dienstpatrouillc nicht zurückgekehrt. Daraufhin wurde von der Polizei in den in seinem Distrikt liegenden Ortschaften und Straßen nach ihm gesucht. Heute morgen fand ihn ein anderer Gendarm am Waldrande in der Wettergafse an einem Baum angebunden, erschossen vor. Tie Tat hat er vermutlich selbst mit seinem Tienstgewehr ausgeführt, das nicht weit davon gefunden wurde. Was den Mann, der Vater von vier unmündigen Kindern ist, in den Tod getrieben hat, ist nicht aufgeklärt.
---- Wetterfeld, 18. Dez. Gestern abend sand bei Wirt Hofmann eine Versammlung zwecks Gründung eines Gesangvereins statt. Es traten dem Verein sogleich 35 Mitglieder bei. Lehrer Knabe hat sich bereit erklärt, die Führung der Gesangsstunden zu übernehmen.
Kreis Friedberg.
m. Bad-Nauheim, lo. Dez. Ein männliches Skelett wurde bet den in der Nähe der städtischen Gasanstalt vorgenommenen Kanalisationsarbeiten in einer Tiefe von nur 60 Zentimetern gesunden. Das Skelett ist durch den kohlensäurehaltigen Kiesboden gut erhalten und wird auf ein Alter von 100 Zähren geschätzt. Man wird wohl nicht fehlgehcn, Dea Funo mit der Rückkehr der französischen Truppen 1812 aus Rußland in Veroindung zu bringen, da früher schon in nächster Nähe der Salinen bei Bodenarbeiten Skelette gefunoen worden, bei denen sich Tonpfeifen, Tabaksbeutel und sranzöfi,che Geldmünzen befanden.
# Butzbach, 18. Dez. Mit dem Sanierungs- Plan der Butzbach— Lich — Gründ er ger Eisenbahn beschäftigte sich abermals eine Versammlung der Bürgermetfter der Gemeinden, welche von der Hirne berührt werden. Dabei tonnte die leidige Angelegenheit, welche die Finanzen aller Gemeinden starr berührt, zu ad- seitiger Zufriedenheit erledigt rocroen. Die Regierung hat schon seu einiger Zeit zwischen den Gemeinden und der Bahirbaufirma Lenz u. u.o. vermittelt. Melnzmairat Dr. Vogt har mit der Firma in Berrin verhandelt. Die Vertreter sämtiicher EknninDen genehmigten beit San.erungv- plan. Dadurch wiro die Existenz Der Bahn für oie Zutun ft gesichert und schließlich den Gemeinden bie Garantie gegeben, daß die zum Bahnvau geliehenen Darlehen unverkürzt zuructerftaltec werden.
m. Ober-Mörlen, 18. Dez. "Nachdem schon vor längerer Zeit die evang. Gemeinde einen Bauplatz ,ur eine itiroje erworven hat, soll im Frühjahr mit dem x>au begonnen werden, zullial Die Gemeinde die <juisgarantie für oie roauuisren uver- uehmen will. Die evang. Gemeinde zahlt setzt ijier beinahe 200 Köche. Evangelischer Religionsunterricht wird schon seit einigen Jahren durch Lehrer aus road-Nauheirn erteilt.
Starkenburg und Rhemyesfen.
Darmstadt, 18. Dez. Aus Anlaß des Namenstages des Kaisers von Rußland findet am Donnerstag in der Russischen Kapelle auf der Mathildenhöhe Gottesdienst mit anschiießendent feierlichen Te JDeum statt.
bs. Darmstadt, 18. Dez. Auf dem hiesigen Flugplatz (Truppenübungsplatz) stürzten um 5 Uhr zwei Offiziere der Darmstadter Fiugiiation mit einem Euler- apparat ab. Das Flugzeug wurde völlig zertrümmert. Der begleitende Offizier erlitt innere Verletzungen, die glücklicherweise nicht schwerer Statur sind. Der Führer blieb unverletzt.
"^Dortmund, 18. ®ej. Die Explosion aus der Zeche „Minister Achenbach" ist örtlicher Natur Lie ereignete sich m einem Abbaubetrieb auf dem 18. Flöz über der dritten ^ohle. Es find bis letzt 6 Tote gefördert Zwei von den lo Schwerverletzten iinb inzwischen M Krankenhause gestorben. Jlngeiabr 25 Bergleute find tot in bet Grube, -ter Betrieb itt nicht aeltört. ' en<Lebe „18. DeL. ..Bis 12 Uhr wurden von der Zeche Achenbach weitere acht teils lebensaeiäbrlick verletzte Beraieute rutaae gefordert. Die Rettungskolonnen der Zeche Achenbach und der benachbarten Gruben sind eifrig mit den Bergungsarbeiten beschäftigt. Der Berghauptmann Liebrecht und Lbcr- tograt Höchst begaben sich an bie Unsallstclle. — ^le Vec- ipaUung der Zeäje tritt mit, daß bis nachmittags 4 Uhr 27 Dole
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geborgen worben sind. ES befinden sich noch einige in der Grube. Tie ReNungsarbeiien dauern fort
Dortmund, 18. Tez. Bis 5V« Uhr waren 37 Tote ficborgen. Auf ein an den Kaiser ab gesandt es Telegramm ging olgende Antwort ein: „Potsdam, 3 Uhr 35 Min. An Herrn Bcrghauvtmann Liebrechl, Zeche „Minister Achenbach", Bram- baucr. Seine Majestät haben die Meldungen von der Detter explosion auf der Zeche „Minister Achenbach" unb dem Tode so zahlreicher Knappen mit schmerzlichem Bedauern erhalten und lassen Sic. ersuchen, den Verbliebenen der Verunglückten sowie ben Verwundetei', allerhöchst ihre wärmste Teilnahme aus.zu- sprcchcn. Auf allerhöchsten Befehl Geh. Kabincttsrat v. Va- lentinL"
Ter Regierungspräsident von ArnSberg weilte nachmittags an bet Unfallstelle.
Dortmund, 19. Tcz. Die Gesamtzahl bet Toten bei bent Grubenunglück auf Zeche Achenbach beträgt 46. Sämtliche Verwundete sind geborgen.
Gerichtssaal.
Der Attentäter Kovacs fteigesptochen.
B u d a p e st, 17. rix%. Heute wurde der gestern begonnene AttentatSprozeß gegen den Abgeordneten Julius Kovacs beendet, der am 7. Juni auf den Grafen Stefan Tisza, den Präsidenten des Abgeordnetenhauses, drei Rcvolverschüise abgab und sich dann selbst zu entleiben versuchte. Nach ändert halbstündiger Beraiung verneinten die Geschnwrenen die Schuldirage, woraus der Gerichtshof Kovacs fre.sprach. Kovacs wurde nach siebenmonatiger Untersuchungshaft entlassen. *
Berlin, 19. Tcz. Tie JleischteuerungS-Krawalle auf dem Wedding hatten gestern ein gerichttiäies Nachspiel. Ein 17jähriger Gelegenl-eitsarbeiier, Wölcki, ein Itstähriger Arbeiter, P,eiset, und der 17jal)rige Arbeitet. Gehloff waren wegen Landfrieoensbruchs mit dem erschivetenden Umstande einer Plünderung angetlagt. Bas Gericht erkannte gegen den ersten Angeklagten auf 1 Jahr 3 Monate, gegen Den zweiten Angeklagten aus 6 Monate und gegen den Dritten Angeklagten aus 6 Wocl-en Gefängnis.
w. Zweibrücken, 18. Dez. Der 30jahrige Maurer Anton Schneider aus Queidelsbach wuroe von der Strafkammer zu drei Jahren Gesängnis und fünf Jahren Ehrverlust wegen fortgesetzter gewerbsmäßiger Wilddieberei verurteilt. Im Laufe seines in den StaatSwaldungeu um Langstuhl verübten Wildfreoels hatte er aus Versehen sein eigenes Söhnchen erschossen, ferner einen Jagdgenofsen durch einen Schuß zeitlebens zum Krüppel gemacht.
Vermischte».
Durch das Hochwasser ist es, wie aus Bochum gemeldet wird, schon an verschiedenen Stellen zu schwerem wirt- schastlichen Saiaden gekommen. Bei der Zeche Bonifazius ist ein Bergarbeiter, der zur Zeche wallte, in den Fluten ertrunken. Zahlreiche andere Personen gerieten ebenfalls bis an bcu Vals ins Wasser, konnten aber unter großer Mühe gereitet werden.
Kieme aag^su/romi.
Während der Eisenbahnfahrt siurzte bei Wabern durch plötzliches Aufgehen der Dür der ojährige Knabe eines Lota- motivfüyrers aus dem Zuge, so daß er insorge Sa-adelbruches nach kurzer Zeit v e r st a r b.
Handel.
Gießen, den 19. Dez. 1912.
* Der Zusammenbruch der Getreidesirma L. Borngässer hier, die, wie man hört, eine UcbericbulDung von über 2O0 000 Mk. hat, wird auch oen w i r t s ch a s 11 i ch e n Ruin zahlreicher Landwirte und Gewerbetreibender im Biebertal nach sich ziehen, bie dem für wohlhabend gehaltenen Mat.'.e aus Gefälligkeit größere Beträge in Wechseln unter» schrieben haben, die Borngässer bei drei Gießener Banken diStre- tiert hat. Leopold Borngässer ist seil voriger Woche verschwunden und die Leute sollen nun Die Wechselbeträge betten, was in vielen Fällen wett über ihre Kraft hinaus geht. Man erfährt, baß einzelne Leute sich sür Betrage verpflichtet haben. Die geraoezu an Leichtsinn grenzen, so daß seivst mit ihrem ganzen Vermögen die Wechselbetrage nicht gedeckt werden.
Vom Kohlensyndikat.
Essen a. d. Ruhr, 18. Dez. In der heutigen Zechenbesitzeroersammlung des Rheinisch-Wejiialischen Kohlensyndikats wurden die Beteiligungsanteile für Januar 1913 in Koks auf 85 Proz. (wie bisher) unü in Britetts aus 85 Proz. (wie bisher) festgesetzt. Die Wagengestellung blieb gegen die Anforderungen insgesamt um 231 (H gleich 26 Proz. zurück. Auf den Arbeitstagdurchschnitt berechnet sind 26921 Wagen gestellt gegen 27 539 im Oktober und 30 651 im September dieses Jahres. Zu Den Beteiligungszijsern Der Mitglieder stellt sich Der Koksabsatz im Berichtsmonat auf 83,24 Proz., wovon 1,01 Proz. aus Koksgrus entladen. Da Der Versand bereits im Oktober Dieses Jahres infolge des Wagenmangels eine starke Einbuße erlitten hat, läßt sich ein übersichtliches BilD von der Einwirkung Des Wageiimangels auf Den Absatz im Berichtsmonat nur Durch Vergleiche mit Den arbeitstägiichen Ergebnissen des Monats September gewinnen, in Der bie AnsorDerungen in Der Wagengestellung noch nahezu in vollem Umsange beineoigt worden ist. Gegen September ist im Berichtsmonat im arbeitstägiichen Durchschnitt Durchweg eine erhebliche Abnahme eingetreten. Derselbe beträgt beim rechnungsmäßigen Aosatz 17 58/ Donnen gleich 6,72 Proz., bei Dem SynDikatsabsaß in Kohlen 19 0/9 Donnen gleich 10,71 Proz., in Koks 1653 Tonnen gleich 4,31 Proz. und in Briketts 945 Donnen gleich 6,79 Proz. Insgesamt ist sür Kohlen, Koks und Briketts Durch den Wagenmangel ein Minderabjatz von rund 550 000 Tonnen verursacht worden. Tie in Wirklichteit entstandene Einbuße geht über die Gesamtmenge rwch bedeutend hinaus. Da das Kohlen, yndikat bei Der anhaltend starken Nachfrage und der großen Leistungssähigkeit der Zechen zweßellos in der Lage gewesen wäre, einen Den tatsächlichen Absatz im September noch ganz beträchtlich überschreitenden Ab.ah zu erzielen, denn trotz der großen Einschränkungen der Förderleistungen infolge des Wagenmangels Haven Die aus den Zechen lagernden Bestaiide allem im Berichtsmonat emc Erhöhung in Kohlen von rund 400 000 Tonnen, in Koks von 80000 Donnen und in Briketts von 18 000 Tonnen er,ahren. Mit Beginn Des lausenDen Monats ist eine Besserung Der Wagengestellung zu verzeichnen, sie bleibt aber hinter Den AnforDerungen noch immer erheblich zurück, so Daß der Versand weitere bedeutende Ausfälle erleidet.
Das 50jährige Bestehen der Manaheimer Börse.
Mannheim, 18. Dez. Heute mittag 12 Uhr fand aus Anlaß des Jubiläums des 50jährigen Bestehens der Mannheimer Börse im großen Börsensaal eine größere Feier statt, an der als Vertreter der badiichcn Regierung Die Staatsminister Frhr. v. Bodman und Rheinvoldt sowie die Spitzen Der staatlichen, städtischen und Ätilüarbehörden und die Vertreter der Bank- und Jndustriewelt Mannheims leilnahmcn. Anwesend roaren außerdem Vertreter der Frankfurter, Stuttgarter, Mainzer unb Wormser Börse, Die Feier schloß mit einem Festessen im Rosengarten.
•• Preiserhöhungen. Ter Verband Deutscher Bürsten- unb P» use 1 - I,»diistrie 11 en beschloß mit Rücksicht auf Die hohen Pleise der Rohniateilalien cme allgemeine Erhöhung der Preise nm lu Prozent. — Tie Elsässer Kakkunüruckereien beschlossen eine Erhöhung ihrer Preise um 2 Pfennig pro Meter.
Märkte.
th. Eiehen, 18. Tez. Ter gestrige R i n d v i e h m a r k t hatte einen Auftrieb von rund 700 Stück Großvieh und 100—150 Stück Kälber und Jungtiere. — Schon zum Bormarlt hatte sich tvicoer die alte kaufkräftige Kundschaft vom Rhein, von der Mosel, von Der unteren Lahn unD aus per GegenD bei Frankfurt, außer Den Befuchern des Marktes aus der Provinz und der näheren Um
gebung ringesteNt, so daß bie von dem Diebmarkt berührten Straßcnzüge das alte, lange nicht gesehene Leben zeigten. Am^ Montag wurde gute Mttchware verkauft und ebenso ein Transport fette Kühe für Koblenz gehandelt und verladen. — Tas Geschäft in guten Milchkühen war wohl infolgedessen am eigen! lieben Markt weniger lohnend und nur zu gedrückten Preisen zu machen, die aber immer noch hoch waren. Geringere Milchware wurde stärker begehrt und besser bezahlt. Bei starker Nachfrage ging der kleine Vorrat von Fettvieh zu Tagespreisen schlank ab. Ein größerer Posten von Feltware, der aus Oberhessen kam, ging jdwn nm Montag in den Gießener Schlachthof. Mastvieh war stark begehrt, doch fehlte es in dieser Gattung Vieh noch an stärkerem Angebot, weshalb sich die Preise ziemlich m Der Höhe halten konnten. Ter Kälbermarkt zeigte Das alte BilD. Franksurts Einkäufer suchten sich Die Qualuatsware au» und zahlten dafür l>obe Preise, während der Rest der Tiere für den Bedarf Der Provinz zu Tagespreisen verkauft wurde. Im allgemeinen zeigte der Viehmarkt, Daß wieder der alte Wagemut und Die Kauflust bei Den Besuchern eingetreten ist. Zn Dem regeren Marktoerlehr tragen Die Verbesserungen de» Mmllplatze» sehr bei. Die Den DeDürsnissen entipredKU unD Die schnelle Abwicklung. Der Geschäfte ermöglichen. Tie Besucher des Marktes freuen sich, daß ihnen seit dem Wiederbegim» Der Märkte Die amtlichen Organe sehr entgegenkommen, wosür Die Leute recht dankbar sind. Es wurden gehandelt Das Stück srischmelkendc unD, kragende Kühe 1. L-ual. Mk. öüj - 6uu, 2. Onal. Mk. 4d0 - 525 3. Qual. W». 330—401); 9)1 a ft rinder unb M a ft ft i e v c gingen das etütf je nach Atter und Form mit Wit. 250 - 800 fort. Bezahlt wurde für den Zentner Schlachtgewicht: FetteRinder 1. Qual. Wik. 02-94, 2. Qual. Wit. oV-ul; Kälber: schwere Ware Wik. 93—100, ertra gute Stücke bis Wik. 102, leichtere Ware Wit. 92—94. — Ter nächste R i n d v i e h m a r 11 ist am 7. Ianua r.
Limburg a. d. Lahn, 18. Tez. Frucht marti. Durch- fchntttspreis vro Malter, öioier Weizen (liasjauifcher) 17,00 WIL, weißer Weizen (angevaute Fremdiorten) 16,öu j-.L, Morn lz,90 Wlt„ Eerste: ^uttergersie 11,Ou Wit, Braugerste 13,15 Ult, Hafer y.nö—u,00 W»L, wrUieu u,00 WIL, Martoneln 3,40 bis 4,00 Wit.
F.C. Wiesbaden. B,ehh o> -Al arttverccht vom Ib. Dez. Austrieb: Rinder ou (Ochsen 32, Butten 0, Kühe 64), Kälber 80u,
oa,aie uti# Schweine 4dl.
Geschäft mittel. Preise für 100 Pst
Levend- Schlacht- O ch f e n. gewicht
Uovsteifcbige. auSgemästete, höchsten Schlacht- Alt. Wit.
wertes un Atter von 4— / fahren .... ü3—56 90—101 Tie noa) nicht gezogeii Haven cungejocht) . . 52—55 94—IOC £unge, f cifdiige, nicht nu5gema|iete uiio altere
OuSgemafiets ....... ..... 47—50 85—90
Bul i, en.
L-ottsletfchige, ausgeio^ höchsten Schlachtiv. . . 49—52 31—87
Pottsietschige, jüngere..... 44—48 73—80
i o ti e it> K a h
Lottsteifchige außgemafiete Harfen höchsten
eüjlaujtiuertes . . ....... 49-58 88—95
1 cLfitiiajige nusgemdfiete Mutje Höch ft en
is,q,laa;tivettes vu zu « Jahren ... . 41—44 80—85
Wenig gut eniiuiueite uucien.......43—43 83—92
zeltete tusgcmufieie Muys uno wenig gut ent-
nuaelle jüngere ivuge......... 36—40 66—74
Wmbig genayae Muye uno oäcieu ..... 30—35 61—72
a . u e
i)Cin|ie u-ia|Ualuec........... 66—63 111—115
Miere uiiaii* uno Veite Saugtäloer .... 59—63 98—10j k/Ciuigew tiviafi* uno gute oaugtaioec . . . 53—58 83—97 Q/UUiuc« «waugluluer......... 43—62 80—87
Weioeinaiifchafe
Geringere Wiaiiyuimuei uno Schafe .... 00—00 86 — 00
S ch iv e in
L ottsteifchige -Lchweins von 80—100 lc? Lebend- geiuuyt............ . 67-68'/, 86—83
Lotts.eischige Schweine unter 80h§ ^eoendgewicht 6Z-671/, 86-87
Dotts»ei>u-ige Schweine von luU—l^u kg ^eueiio- geiviajt ........ 69-70186—88
oeiifcyiueuie über 150 kg Levendgeivicht . . 66-67 83—84
öiicherlijch.
— Eine prächtige Weihnachtsgabe hat der Verlag von Gustav Mandt m Lautervach allen yreunben der hessischen Veirnat und bcionDer» den Lauterbachern zur Verfügung gestellt,, nämlich ein Bild „W eihnachtsabenD aus dem Lauterbacher M a r 11 p 1 a tz". Tas Original des Bides ist von dem lange Jahre in ließen tätig geroefenen Geh. Baurat Diehm, einem geuorenen Lauterbacher, gemärt und Die farbige ReproDut- tion givt alle feinen Sckjonheilen Des Bildes getreulich wieder. Wir sehen eine andachtsvoll gestimmte Menschenmenge, Die er martungyDcll zu dem heil be.cuaiicten Kttchturm emporsieR, von Dem wohl cm Ehoral ertönen soll. Stadlkirche, Rathaus und Dic| übrigen z. T. recht altertümlicheii Häuser des Alarktplatzes! geben zusammen ein sehr hübsches Bild. Tas Bild kostet 7,50 Mk.f
Wetteraussichten in Hessen für Freitag, den 20. Tez. 1912: Trüb, uerbrciiet Glieder schlage, mild, lüDiuelllidje Winde.
Letzte riact>rictzten.
Gießen, 19. Dezember.
** Ter Kliniker st reit geht heute, dem letzten Vorlesungstage vor den Weihnachts,ericn, zu Ende.
Aus der Hessischen Zweiten Kammer.
bs. D a r rn st a d t, 19. Tez. Der Präsident teilte zu Beginn der Sitzung mit, vorn Finanzauvsä/uß sei ine Mitteilung eingegangen, daß er Die BesolDungsvorlage er ft nach Erle- Digung des Staatshaushalts beraten könne.
Der Antrag Ulrich auf Entschädigung für unschuldig erlittene Untersuchungshast wurde cinftimmig angenommen.
lieber den Antrag Ulrich wegen Einführung einer obligatorischen Zucht- und Schlachtviehversicherung ent stand eme ausgedehnte Aussprache.
Das sächsische Boiksschulgesetz gescheitert.
Dresden, 19. Dez. Ta Die Erste Kammer gestern abend, die Beschlüsse der 2. Kammer über das Volksschulgesetz abgelehitt bat, muß das Gesetz als gescheitert betrachtet werden, wenn die Zweite Kammer eine Zweidrittel-Mehrhett gegen das Gesetz aus- bringt; andernfalls kann die Regierung das Gesetz verössenklichen.' ter griechische König geht nicht nach Kreta.
Athen, 19. Dez. Die Nachricht, der König beabsichtige nach Kreta zu reisen, stellt sich als unrichtig' heraus.
König Ferdinand in Saloniki.
Salo niki, 19. Dez. Der König vonBulgarien ist hier angekommen. Er wurde von den Kronvrinz-en von Bulgarien und Griechenland empfangen.
Hochwasier im Ruhrgebiet.
/:/ Ruhrort, 19. Dez. Tas Hochwasser der Ruhr, die um 2 D/eter gestiegen ist, hat großeVerheerungenan- gerichtet. Die B a u st e l l e der Firma Holtzmann, die em Wehr für ben Rhem-HerNe-Kanal errichtet, ist vollstänDig weggeschwemmt tootvCn. Die Lösung Uc l,i s gen Hafenmauer ist zum Te l ein gestürzt. Wenn oas Was,er nicii uaiu juruugept, itno noch iveitere Einstürze zu befürchten.
Wafieruot in Frankreich.
Epinal, 19. Dez. Infolge des Unwetters finb in den Vogesen die Wasserläufe in bedrohlicher Weise angeschwollen. Man b e s ü r ch t e^t H o ch w a s s e r.
Taft wird Univerfitätsprofeffor.
Washington, 19. Tez. Präsident Taft hat die Professur an der Yale Universität angenommen und wird nächstes Frühjahr mit seinen Vorlesungen beginnen.


