Ausgabe 
24.4.1912 Erstes Blatt
 
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Teil deS BetricbtS. der in dem Exporte bc8 unter Verwen

öung der in dein einen Staate gelegenen 'BetriebSftätte an- gefmiften Holzes in den anderen Staat bestedt, den beider- leittgen BetnebSstätten nur je zur Halile angerechnet.

Tte VerkehrS-Emnabmen aus dem Per­

sonen» und Güterverkehr betragen nach oorläufiger ^eftftcriung : für die ElsenbahndirektionSbezirke Frankfurt a. M und Mainz: im Februar 9 665 000 Pik. oder gegen da4 Vor- jnhc mehr 831 000 1HL ---- 9,40 Proz.. in der Zeit vom Beginn deS Rechnungsjahres 130 887 000 Rik. ober gegen daS Vorjahr mehr 7 631 000 Vik. 6,19 Proz.; für die Preußisch- Hessische Eisenbahngemeinschast: im Februar 166 699 000 Mk. oder gegen das Vorjahr mehr 20 940 000 Mk. 14,37 Proz.. in der Zelt vom Beginn deS Rechnungsjahres 2 009 599 000 Mk. ober gegen das Vorjahr mehr 156 264 000 Mk. ---- 8,43 Proz.

ventdches Neich.

Der Präsident deS Reichstages, Dr. Kaempsl, hatte am gestrigen Dienstag abend die politische Welt »u einem Bierabend m das Reichslaasgebaude geladen. Wie die säntt- lick>en Parteien, so waren auch die Spitzen der Haatlicfcn und städtisck^en Behörden der freundlichen Einladung gefolgt.

"Erledigte Lehrer stellen. Zwei kath. Lehrerinnen- stellen zu Heppenheim a. d. B. Eine eoang. Schulstelle u Rabertshausen. Zwei Stellen an der Gemeindeschule All Ober-Roden, von denen die eine mit einem eoang. Mehrer, die andere nut einer kath. Lehrerin zu besetzen ist. Dem eoang. Lehiec kann Organilicnbtcnft übertragen werden. Die mit einem kath. Lehrer zu besetzende Schulstelle zu Erbach (Kreis Heppenheim). Die Lehrer'teUe zu Gunzenau, mit )cr Organisten-, Lektor- und Kantordienst verbunden ist. Dem Inhaber der Stelle kann eine Ortszulage bewilligt werden.

" Die neue vierprozentige Stadtanleihe der Stadt Gießen im Betrage von 3'/, Millionen ist vom nächsten Dienstag ab zur Zeichnung aufgelegt. Die diesige Zeich- iiungSstelle befindet sich bei der Mitteldeutschen Kreditbank ES werden Stücke von 5000, 2000, 1000, 500, 800 und 200 Pik. zum Kurse von 98,90 °/0 auSgezeben. (Siehe An­zeige im heutigen Blatt.)

" Jugendwehr. Am SamStag nachmittag 6 Uh> findet die erste Zusammenkunft der Gießener Ingend- iveh r für Schüler und für im Berufsleben stehende junge I 2eute im Hofe der ZeughauSkaierne statt. Ursprünglich wo, veabüchtigt, die schon geschäftlich tätigen jungen Leute füi Sonntag nachmittag einzuladen, weil eS aber für die Ein­teilung der Iugendwebr in Gruppen wünschenswert ist, dai alle jungen Leute anwesend sind, wurde die erste Zusammen­kunft auch für fie auf Samttag verlegt.

** Ballonaufstieg Am nächsten Sonntag wird die Sektion Gießen deS Hessischen Vereins für Luftfahrt ihren ersten diesjährigen Ballonaufstieg veranstalten: un-

Enver Bty gestorben ober zu ückvrrufen k

Kairo, 23. April. Die Agenzia Stefani meldet un­ter dem 22. April: Enver Bey, der sich seit einigen Tagen in Mariut befand, wo er wegen SchNnertgketten, die sich der Fortsetzung der Rückreise entgegenstellten, Halt gemacht hatte, ist heute früh um 4 Uhr gestorben. Sem Tod ist infolge Brandes einer Wunde eingetreten, die er kürzlich im Kampfe mit den Italienern erhalten hatte.

Türkische Rundschreiben geben dagegen bekannt, daß der Sultan Enver Bey den Titel Pascha verliehen habe und ihn zur Wiederherstellung seiner Gesundheit vom türkischen Kampfplatz in der Eyrenaika zurück- berufe. Enver Bey wird vorläufig bis zum Eintreffen Ejub Sabri Beys, der schon von Konstantinopel nach Sa- loniki abgereist ist, von wo er sich nach der Eyrenaika be- gcbcn wird, um das Oberkommando zu übernehmen, durch Aziz Bey vertreten.

zur Versorgung der Schiffe errichtet. Die Be­setzung dieser Insel, die große, sichere^Ankerplätze: un Ror den und Süden besitzt, wird ein wirksames Vorgehen zur Wegnahme von Kriegstontrebande ermöglichen.

Tas Bombardement von Alattatk.

Finauzaipiranten. 7. Anträge. 8. Verschiedenes.

** In Amerika verstorbene Hessen. Frau Elisa­beth Diringer, geb. Blundschling aus Mainz, in Buwlo, 67 Jahrc alt. Peter Hofmann, 49 Jahre alt, in Broollpn, Samuel Katz, 61 Jahre alt, in Nomaha, Nebraska, Kaioor r I M a n t e l, 76 Jahre alt in Neuvork, Gtin, Jakob H erlern an n, 85 Jahre alt aus Wersau, in Quincy, Jll. tjrtau Anna e 1 Christina Walz, geb. Sck>rnidt, aus Seeheim, 63 Jahre all, Gattin von Reinhard Walz auS Hungen.

Landkreis Gienen.

-- Heuchelheim, 24. April. Im Gegensatz zuick Vorjahr scheint wieder eine regere ©autätt gleit ein- zusetzen. Baugelände wird je nach Lage zum Preise von 3.60 bis 4 Mk. der Quadratmeter abgegeben. Wie sehr sich unser Ort vermehrt, geht daraus hervor, daß diesmal 70 Kinder in die Schule ausgenommen wurden.

--Rödgen, 23. April. Vom 1. Mai ab wird hier eine Postagentur eingerichtet, deren Dienstitunden wie folgt festgesetzt werden: &) an Wochentagen: von 8 bis 10 oorm., von 11*/, oorm. bis 1 nachm. und von 3 nachm. bis 5 Uhr nachm.; b) an Sonn- und allgemeinen Feiertagen: von 8 bis 9 oorm. und von 12 bis 1 Ubr > nachmittags. Dem Lanbbestellbezirk bet neuen Post» agentur wirb Annerob und daS ForsthauS Hoch wart zu- geteilt. Von bem genannten Zeitpunkt ab kommt für bei Poltverkehr beiber Orte mit Dießen bie Ferntaxe zur An- wenbung. (Ter Erfolg ber Aenderung ist also vor alle« der, baß ber Postverkehr zwischen Gießen einerseits, bem Forst­hauS Hochwart und Annerob zwar nicht verbessert, aber ver­teuert wird. Red.)

K o n st a n 11 n o p e l, 23. April DaS Ministerium des Innern erläßt folgende Bcrösfentkchung über dasl Bom­bardement von Alatsats vom 20 April: Um 10 Uhr vor- mittags fuhr ein italienisches Torpedoboot.in bcu H^en in der Nähe der Radiotelegraphenstation und rekog­noszierte dort. Später erschien em Kreuzer und war, im Hafen toter. Beide Tchisf- begannen mit- tags das Bombardement. Sie gaben 91 Kano­nenschüsse ab, von denen einer den Turm per rfL------- station traf. Nach einer Unterbrechung von zehn Minuten I , setzten sie das Bombardement fort und gaben 2 1 7 Schuf sc |

Kreisrinöerjuditoerein Gießen für vogelrbergcr Vieh. X Gießen, 24. April.

In ber gestrigen Hauptversammlung des BezirkszuchtvercinS für Vogelsberger Vieh, die nachmittags int Cafs Ebel stattsand, waren folgende Onövereine vertreten: Gvoßen-Linden, Stock­hausen, Äcickarlsliain, Leihgestern, Queckborn, Bellersheim, Watzenborn-Steinberg, Göbelnrod, Steinback), Heuchelheim, Lauter und Allendorf a. d. Lahn. Nach dem vom Vorsitzenden, Regie- rungSrat Merck, erstatteten Jahresbericht sind im abgelaufenen Jahr 17 neue Mitglieder eingetreten, so daß bereit Zahl jetzt 348 beträgt. ES wurden im letzten Jahre 11 Bullen und '72 Kühe neu angckört. Der Verein hat burrfj sechs Vorträge das Interesse für die Zucht deS Vogelsberger Rindes gefördert. Die Absicht, wegen der schlechten Futterernte in einer Versammlung die Land- wirte vor der Vcrsckfleuderung des VieheS au warnen, formte vom Vorsitzenden im Herbst v. I nickt auSgeführt werden, weil der Ausbruch der Maul- und Klauenseuche wegen der AnsteckungS- Möglichkeit eine Versammlung von Landwirten verbot. Der Vor» sitzende bemerkt, daß er sich aber für verpstichtet gehalten habe, in einem Rundschreiben die Biebbalter vor dem übereiligcn Ver- kauf ihrer Tiere zu warnen. Aus der Mitte ber Versammlung wir berichtet, baß bie Futterknappheit im vergangenen Jabrc sich nubt so schlimm erwiesen Ixitlc, alS es anfangs schien, auch wurde festgcstellt, baß der BtRand an Vogelsberger Rindern im allge­meinen erhalten geblieben sei Der Kassenbericht ergab eine Einnahme von 288 Mk. und eine Ausgabe von 141 Mk. Das BereinSverrnögen beträgt 2100 Mk Reaierungsrat Merck macht Mitteilung von der Scklachthofstatistik ber Stadt Wetzlar. Da­nach waren mit Tuberkulose behaftet von geschlachtetem Rind­vieh unter 39 Bullen, Bogelsberaerrassc. 15 Proz, 405 Ochsen, Dogclsbergerrassc, 10 Prozent, 304 Kühen, Vogelsbergerrasse,

7 Prozent. Dagegen bet anderen Rassen 2122 Proz bri 653I Jlinbern Bogelsbergerrasse 4 Proz., gegen 7 ,^oa. bei anbctei »assen. Der Voranschlag für 1912, ber mit 436 Mk. ablrfilicEt .ourbe genebmigt und beschlossen, für die im <s:ptembcr gcolanii Landwirtschaftliche Kreisausstellung rur Pramnerung sur einci Vogelsberger Bullen 100 Ml., |ur eine 5hib 80 unb Tur e n talbin ober Rinb 70 M? zur Verfügung ^ stellen Sekreta. Schwarz berichtet über bie demnach,! in Wirk,arnkett tretend ^älbervermittlungsstclle des Landwt r t f d) afts 'ammer-Aus schuss es für £berbci|cn Die Einrichtung wirt zetrofjen, um zur Zucht geeignete Kälber nicht der Schlachtbank an Seim fallen zu lassen, sondern Landwirten zuzuführen, die du Tiere zur Aufzucht bringen wollen. Es gäbe ^^^Jy^xreJlnjab Interessenten, die durch verkalben oder sonstigen Mttzmll m ihrm Viehbestand in Verlegenheit um Kalber zur Aunuchl stick. E.

-unken-1 oll eine Organisation aeschoft'en werden, die den An- und Berbai. itintpn ^on Zucht kälbern regelt und vermittell. Bezahlt wird für da Material ber Fleischwert, berechnet nach, dem Frankfurter Markt ieHiKn ne uus oviiivw«.vv.,.v... , o - . . I oreis und ein Zuschlag, der von 155 Mk. für das stuck, p I

ab Dabei wurde das Gebäude der Funkenstation beschädigt rtQ* der Klasse des Materials, schwankt In^der Versgmmluns

Sonst wur^ weder in der Stadt noch in ihrer ivtrb ein von der Lanbwirtsck-aftskammer herausgegebcms Merk n^o^u na Schaden an gerichtet. Die Bevölke- blatt für die Aufzucht von Simmenthaler- und Bogelsberyei tuTwe ruhte- Uuna. THe Kn"-N XÄÄ"

den Vertretern der Mächte mit, ftc sei entsprechend den ^tse^Gießen die Maul- unb Klauenseuch' erloschen set und ma; Grundsätzen der Internationalen Konferenz von Lissabon «ren ® b im öerb)-t die Seuhe, der AblMung cinu

genötigt, den in den Häsen ankernden Schi fen die I Xxerfdjau im Streife nichts entgegensteh n ronb. fl^Cb jnU bei Nutzung der Fu n k en t e l e g r ap hi e zu unterlag n. Auch auch bie geplante Ausstellung des Mitteld-.'ut,chcn Roi

an den staatlichen Apparaten wurden Störungen ver- viehzücksterverbandes stattftnden kann, hinge davon ab, wie toev. urfaAt bie Siuck,engefahr in den übrigen Teil n Deutschlands zuruckgeh.

Die Streidobe brr Dardanellen. besonders aber, ob aus jenen Gegendm, aus denen Bich na-.

~ ® . ,,, o# I Gießen zur Ausstellung gebracht werden |oll, nicht die Ein I

Bremen, 23. April, ^le bem ^orrbbeutf^^en Sto^b ber Seuche drohe. Es sei zu honen,. day diS zum

von seiner Agentur in Konstantinopel bestätigt wird, nnro September die ©cud?e in Deutschland erloschm fei. xöegcn bc. mit ber Ern ziehung der Minen begonnen. Die Ausstellung dcS Mitteldeutschen Rotvieh-uchtverbanbcs entwickellc ^rt e i a ab c der Dardanellen erfo.gt voraussichtlich binnen sich eine lebhafte AuSspracke, die damit eickate, baß die Aus» hrri Ttmen ftellung zwar mit der Landwirtschaft ichen .KreisauSstellung »ud

bret To^en. tt unaßver nck lammen, aber doch als besondere Ausstellung veranstaltet werden

Der Ve'mttnngßveruch. roitb. Vorträge werden für dreies Jahr in Ausficht ge-

Konstantinopel, 23. April. Gegen Mittag über- ,^mrnen In Steinbach, Leihgestern, Cucdbom, ^lodbauiai, reichte ber Unterstaatssekretär des Aeußern den Bo.schas- Wa>-Lnborn-Steinberg, Gabelnrod, Heuck)elt,-c.m und Lauter. Als tern die Antwort d e r P s o r t e auf den Vermittelungs- K ö r t e r m i n e sind festgesetzt die Tage vom 6. bis 10. und Scblaa I 13. Mai Jungviehaufnahmen sollen den ^omrner über unter b:"r

& n tt rt- n w t i n n h<>T 23 Avril. In der türkischen Hand vorgenommen werben. Don Guünberg aus ist angeregt, Antwortnote heißt eS, ^^ ^erlaute^ v^ Frie!>enS- dort ledes ^Jahr ^^^^ettetä? Schwarz bemerftc, daß fei» E Mctetg

alle möglichen wirtschaftlichen Konzes|tonen in dieser Pro- k . bie3 ber ^.Qn, bann veranstalte ber Landwirtschaftskammer- vinz zu machen. k AuSstlpiß die Auktion gern, anders läge es mit ben Zuchtvieh-

Gerüchtweise verlautet, so heißt es m einer anderen markten. Diese veranstalteten die bctrcrrcnbcn Stabte, bie auch

S Ver SouVeri/n i t ä t'l e . 6 n T t« j. »o^en. ^.mben,

Das beirfjäöißte ital'eniiche KriegS'ch'ss. einen Besckstuß, baß es notroenbig sei, in Giünberg einen Zuchtvieh-

'er slübrung des Herrn Dr. Stuchtey von Marburg 'Erde, ich drei Herren aus Gießen an der Fahrt beteiligen Dar Aufstieg findet um 9 Uhr vormittags vom hiesigen Gas- verk aus statt; mit der Füllung des Ballons wird um ;iUhr vormittags begonnen. Die sich legitimierenden Mitglieder des hiesigen Vereins für -uttsahrt haben mit ihren Angehörigen freien Zutritt Zum Fiillplatze

»* Acht-Uhr-Ladenschluß in den ixreur- unb Barbiergeschäften. Der Friieur- und Per- uckenmachergehilfenverein hatte am Montag abend ui das Einhorn eine Versammlung einberusen, bei ber auch jie selbständigen Friseure zahlreich vertreten waren, ^.er Vorsitzende des Gehilfenvereins Höchst etter begruntetc inen Antrag der Gehilfenschaft, die Gescksaftozeit an den Hock>entagen, mit Ausnahme des Samstags von morgens , Uhr bis abends 8 Uhr zu begrenzen Der Redner wies- darauf hin, daß in Wetzlar und Marburg der 3 Uhr-Laden- ,chluß längst eingeführt sei und daß es auch tm Interesse er Prinzwale liege, wenn die Gehilfen un) 8 Uhr ihre ! Arbeit beenden können, da bis 9 Uhr doch nur aanz Der- inzelt noch Kunden zu bedienen sind, ^er Obermeister der Friseur- unb Perrückenmacher-Jnnung D i tz n e r er­warte, daß die Innung seit Jahren beim Kreis amt Schritte unternommen habe, um die von der Gehilfenschaft ge­wünschte Arbeitszeit auf bem Derordnungswege zur ^urch- sührung zu bringen. Das Kreisamt habe sich ablehnend Dagegen verhalten und so habe man sich damit getröstet, ? die Arb.itszcil im Barbier- und Friseurg ro rbe durch Reichc-gesetz beschränkt würde. Es sei zu erwarten, dag bie gesetzliche Ordnung der Frage noch in die|em Jahre erfolgen werde. Ein freiwilliger Schluß der Arbeitszeit um 8 Uhr abends sei bei der Uneinigkeit der Meister in Gießen schwer herbeizu ührcn. In der Besprechung wurde darüber geklagt, datz der Arbeiter, der um 6 Uhr sckwn Feierabend mache, mit Vorliebe zwischen 8 und 9 Uhr I abends sich rasieren lasse. Man war der Ansicht, daß I ber Kundenkreis sich daran gewöhnen würde, vor 8 Uhr den Friseur aufzusuchen, wenn mit diesem Zeitpunkt ge­schlossen wird. Die Versammlung einigte sich, daß man vom 10. Mai an vier Wochen lang versuchen wolle, die Arbeitszeit im Frifeurgewerbe auf 8 Uhr abends zu be­schränken. Führt sich dieser Geschäftsschluß ein, jo will man später darüber beschließen. Der Gehilfenvereinigung soll es überlassen bleiben, die Meister durch Unterschrift für den früheren Geschäftsschluß zu verpflichten und zu kontrollieren, wer nach 8 Uhr noch Kunden bedient.

Fi» anzbeam 1 en - Vecsainmlun g. Am Sonn­tag. den 28. April bs. Is., findet in Darm stabt bie 14. Hauptversammlung bcS Vereins hessischer Finanzbeamten statt Es ist dafür folgende Tages- Ordnung aufgestellt: 1. Bericht über bie VeremStätiakeit im abgelaufenen Jayre. 2. RechenschaitSbericht unb Ent- Innung des Rechners. 3. Wadi des AusfchusieS. 4 Wadi des OrteS für die nächste Hauptversammlung. 5. Zeitschrift und Wahl der Mitgtteber zkim Zeitschnftbeirat 6. Besprechung über die Laae des Standes, emschl. der Aerhältnisse der

Ein Jubiläum von Geheimrat HaaS. Ge­legentlich einer jetzt von ber Landwirtschaftskammer in Ausarbeitung begriffenen Denkschrift wurde festgestellt, daß ber derzeitige Vorsitzende Geheimrat Haas bei den erst­maligen Wahlen zu der 1872 erweiterten Zentralstelle für die Landwirtschaft und die landwirtschaftlichen Vereine in einer damaligen Stellung als Kreisasseisor bei dem Kreis- amt Friedberg in diese Behörde gewählt wurde. ES sind also gerade jetzt 40 Jahre, daß Geheimrat Haas seine her­vorragende Arbeitskraft der Landwirtschaft zur Verfügung gestellt hat. ,

** Der Konservator des Ob erhessisch en Geschichts-VereinS, Hauptmann a. D. Dr. h. c. Kra­mer, ist vom Kaiserlich Archäologischen Institut zum korrespondierenden Mitglieds gewählt worden.

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e Autzbach, 23;

- luäber-iorb . vrrlich ten Bit ii «Kit- und Stemo ^ema) zurück, folgen l .: j- bald nach und ste u Getreidefelder .','n Tie Aleeäcker liest

Apri: etwas gel Ertrage.

Liarstnburg ß. B. Darmstadt, ..wt Stabte wird auch Msorgedame* vorg :::::bnden-'Bfrfammlung --g Sradwodl voin , - ijr pilsskrast für d l-oliiiiofnvaltiing unterfiel

.-'ilhästSbereich deS stö auch nicht zu polizeilu -'men oder zu Str :! n; vielmehr wird na ?: ijjgabe da beginnen, für fie feine Ve ' nifr Linie wird also uMhn von freiwilligen Äslge in Fällen der »

'Dläbd)en, der Wai rm. Darmstadt, :nb hessischer is fine hielt am Sonntag -ng ab, jn der Herr $ "itn als Standcsbezeichr .MdeEntschließun - 21. April in Darm stad ^iitaöerbanto hessische -u. datz Lauimann keir ' 'chnnn^ sei, bie sowohl Ewigen Kaufleuten w ^ausmannschastwichi Vfi darüber zu streiten,1

der GrotzherzoM ^nöelskammern erwar von der Dresdener Ka: >ung der Bereichnung ^,e u Kaufleute nich ^deDarmstadt als

v , , Kl , a Volzhausen, ;°®^en der Fa.nil ^'schlagenden Flamm .'."7n? unter schreck darauf.

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Athen, 23 April. Bei Euböa ankerte am Sonn- j markt zu schaffen. ____________ __

abend vor dem Hafen ein KriegSs chisf oh ne F la g g s, . . ....

daS von einem T o r p e b o j ä g e r g e s ch l evpt w'urbe. Es Au» M,u , e

hatte eine fchwereBeschädigung oberhalb der Wasser» Wie- e u, 24. April 1912.

tinie unb fuhr nach kurzem Aufenthalt südwärts weiter., »»Ein Staatsvertrag zwischen Hessen unb Wahrscheinlich^war es das bei der Beschießung der Darda- foesterre ich ist zur Vermeidiing von Tovpelbeiieucrimqen netten beschädigte italienische Kriegsschiff. abgeschlossen morden, der am 1. April b. IS. in straft ge- Ein neues Gefecht. I treten iit. Rach bem Vertrag werben hessische bezw. öfter-

Rom, 23. April. Die Agenzia Stefani meldet auS re,ch,sche Ltaat-a,'gehörige im allgemeinen nur in dem Staat Buchamez : Gestern zeigten sich vor dem Fort Barke Lu bcn tueftcn Staatöfteuern herangezogen werben, in bem arabische R e i t e r g r u pp e n, die besonbers zahlreicki jt)rcn Wohnsttz haben. Bei Ho l zhanblern, welche in auS bem Süden und Südwesten hervorsprenaten unb sich .n unb m Oesterreich Betriebswerkstatten haben, wirb ber nach den ersten Schüssen der italienischen Artillerie zer- s , v e B xs,.a imi-r 'U-rm-n.

streuten. Heute früh griffen starke feindliche Massen mit Artillerie die italienischen Stellungen heftig an. Es entspann sich ein erbitterter Kampf bis pei Uhr nachmittags, welck>er mit einem vollständigen Siege der Italiener endete. An dem Kampfe nahmen teil: bas 60. Infanterie-Regiment, das 6. Bataillon der As- kariS, die Genietruppen und die gesamte Artillerie. Der Feind erlitt sehr große Verluste, die ihn zur Flucht veranlaßten. Die Italiener hatten sieben Tote und 6 6 Verwundete, unter denen sich Haupt­mann Bianchi von dem Askaribataitton befindet.

-m. Langd, 22. April. Der hiesige Turnv ereiv beging gestern abend im Ronthalerschen Saale fern drittes Stiftungsfest in Form einer Abeuduntec- Haltung, die zahlreich besucht war. Die turnerischen Ar:f' führungen der Zöglinge fanden großen Beifall, denn bn Verein hat in der kurzen Zeit seines Bestehens recht gu» : Fortschritte gemacht.

Kreis Büdingen.

X Nidda, 22. 2lprll. Das gestern abend in Krafts Sa bau »um Besten des Vereins Krankenpflege veranstallckr Konzert der Opernsängerin Frl. Leopold und des Konzrck Meisters Schmidt lVroline) und Pianist Hetzel aus Franks^ am Main und dem VereinGemischter Chor" war, wie die srü^ vorausgehenden Konzerte sehr gut besucht. Schon daß Frl. Leopclk, eine geborene Nckdaerin, wieder anwesend war, hatte viele <3* gezogen. Das Gebotene redüfertigte alle Erwartungen, t* Leopold trug eine An»ahl Lieder vor, von denen besonders 3* sprachen:ES war einmal" von Linke,Rokokoständchen" voi Meyer-Helmund,Ich liebe dich" von Grieg,Winterlieb" von Ml undLiebe mich und die Wett ist mein" von Ball. Währ/» deS Konzertes wurde ihr ein prachtvoller Blumenkorb überreicht Frl. Leopold verfügt über eine umfangreiche Stimme, welckc.l« biS zur höchsten Stärke steigern und wieder bis zum Pianissimo zu dämpfen versteht- dabei ist sie eine sympathich Erscheinung. Konzertmeister Schmckt erwies sich als ein Mei^ta seines Instruments. Die Serenade von Drdla, ber Mazurkv

I Wieniawski, die Can»oneUa von D'Ambrosio, sowie der ungario Tanz rissen die Zuhörer zu begeisterten Beifall hin. Die o» , qlcitung deS Herrn Hetzel waren den Vorträgen aufs feinste s* gepaßt, und ein Klaviersoli ließ die muücrha'te Technik und v* adellosen Vortrag erkennen. Der Gemischte Chor trug einigt iinnige Lieder exakt und mit feinem Verständnis vor und zeiztt, daß er unter der Leitung seines Dirigenten, Lehrer Bovv.fr

I steten Aufwärtsstreben begriffen ist. Zum Schluß sprach der srl> I vertretende Vorsitzende des Vereins Krankenpflege, Pfarrer D r r» I n e r, allen Mitwirkenden den gebührenden Dank aus.

-WeningS, 22. April. Obgleich unser Städtchen i> I Tale liegt, hat eS doch in dürren Sommern sehr unter D a ff | mangel zu leiden. In solchen Zeiten könnte ein ausbrecke^ Brand sehr verhängnisvoll werden, da die Gebäude nach früh« I Bauart nahe zusammen stehen und nur wenige GemeindebnuA , I vorhanden sind Daher plante man schon seit Jahren dtc bauung einer Wasserleitung. Leider erwiesen sich die un» 1