Ausgabe 
26.6.1912 Erstes Blatt
 
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Alles Eingemachte

wird sicher vor dem Verderben durch Schimmel und Gärung geschützt, wenn man

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A. Oetker, Nährmittetfabrik, Bielefeld.

Dr

Danksagung

Teil-

A. Fröhlich.

4883

Heuchelheim und Schlitz, den 25. Juni 1912.

Danksagung1

Hechler.

B/,

Mendorf a. Lahn, den 25. Juni 1912.

sagen

4472

-Kinder­mehl

Kranken­kost.

Für die vielen Beweise herzlicher nähme bei dem uns betroffenen Verluste wir hiermit unsern innigsten Dank.

Von der Heise aus ifrika zarückgekehrl

Dr. Willi Waldemar

Otto Rathschlag

Spezial-Geschäft für Wäsche und Ausstattungen

Reste und zurückgesetzte Waren, darunter ein Posten sehr vorteilhafter Damenwäsche ;; :: zu und unter Einkaufspreis :: ::

Die trauernden Hinterbliebenen:

Familie S. Süsskind Familie A. Strauss.

1 Päckchen n 10 Pfg. (3 Stück

25 Pfg.) genügt für 10 Pfd. Früchte, Marmelade und dergl.

Bekanntmachung.

In dec außerordentlichen Generalversammlung unserer Gesellschaft vom 20. Dezember 1908 wurde folgender Beschluß gefaßt:

DaS Stammkapital wird auf die Hälfte des im GesellschaftSoertrog vereinbarten Betrags herabgesetzt, so daß 8 4 deS Statuts nunmehr lautet:

,DaS Stammkapital der Gesellschaft betrügt Ml. 40 000. Auf dieses Stammkapital haben die Gesellschafter folgende Einlagen zu leisten:

1. Herr Schiffmann die in 8 5 näher bezeich­nete Sacheinlage im Werte von Mk. 25000 Mk.

2. Herr Zipp 5000 Mk.; 3. Herr Fröhlich 5000 Mk.; 4. Herr Jaeger 5000 Mk.

Etwaige Gläubiger unserer Gesellschaft wollen sich bei uns melden.

Gießen, den 21. Juni 1912.

Gesellschaft f. Tiefpnmpeubau m. b. H.

Jede Hausfrau erhält Dr. Oetkers vorzügliche Rezepte für Erdbeersaft, Himbeersaft, Kirschen, Stachelbeer-Marmelade, JohanniSbeer-Himdeergelee, Heidelbeeren, Prcißelbeeren, Zwetschen, ZwetschenmuS, Apfclgelce, Kürbis, rote Rüben und verschiedene Gurken umsonst in den Geschäften. Wenn vergriffen, schreibe man eine Postkarte an

Holz-. Korb- n. Bürstenwaren für alle Zwecke von der einfachsten btS &ux feinsten Ausführung.

Scheuertücher. Türvorlagen, Waecheelle, Klammern, Fußbodenwach*, FuUbndeaöl, Mtehlcltern usw. M

Kaiser Miet II. fkl.m Helnr. Hen. friBklirlir Mr. Ih

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.'I o. per Nachn. Torfstreu in Wagg. bill-, Peru-Guano (Füllhorn- Marke* 50-kff-Sack M. 10JO, Melasse - Torfmehl - Futter 50-kp-Sack M. äX), Holzwolle usw.Pro8p.grat. Mc Kett. Eltville a. BheuL (D*/4

LkrdillgWgvHlichrkgiilieriiiigsiirbeitk«

Die bei der Feldberemigung Queckborn er- forderlich werdenden Arbeiten, veranschlagt zu rund 5200 Mark, und die Lieferung von Zementröhren, veranschlagt zu rund 260 Mark, sollen durch schrift­liches Angebot vergeben ivecden. Die Verdingungs­unterlagen liegen auf Großherzogl. Bürgermeisterei Queckborn zur Einsicht offen. Angebote haben_ in Prozenten deS Voranschlag« zu erfolgen und sind mit entsprechender Aufschrift versehen, verfchloffen und postfrei bei Großh. Bürgermeisterei Queckborn bis zum EröffnungStcrmin, welcher Freitag, den 28. d. Mts., vormittags 10 Uhr, auf dem Rat- haule au Queckborn in Gegenwart erschienener Bieter stattfindet, einzureichen.

Zuschlagsfrist 3 Wochen.

Gießen, den 20. Juni 1912. B"f,

Grofih. Kullurinspektion Gießen.

H. Steinbach.

Vergebung von Bauarbeiten

Für den Anbau an daS SchulhauS zu Leih­gestern sollen nachstehende Arbeiten und Lieferungen uu Wege öffentlichen Wettbewerbes vergeben werden:

Erd- und Maurer-, Steinmetz- (Lung- und Sandstein), Zimmer-, Dachdecker- (Schieferdach), Spengler-, Schlosser-, Glaser-, Schremer und Weiß- binderarbeiten, Blitzableiteranlage und Eisenlieferung.

Angebotsunterlagen, die gegen Erstattung der Selbstkosten abgeholt werden können, sowie Pläne und Bedingungen liegen auf dem Amtszimmer des Unterzeichneten (Regierungsgebäude Landgraf-Philipp- Platz 3, Zimmer Nr. 20) auf.

Angebote mit entsprechender Aufschrift sind ver- schloffeu und postfrei, spätestens bis TienStag, den 2. Fuli d. FS., vormittags 10 Uhr, an den Unterzeichneten einzureichcn. Die Eröffnung der Angebote erfolgt 311m gleichen Termin in Gegen­wart etwa erschienener Bewerber.

Freie Wahl unter den Bewerbern bleibt Vor­behalten.

Zuschlagsfrist 3 Wochen.

Gießen, den 15. Juni 1912.

Der Großherzogliche KreiSbamnspektor.

Für die vielen Beweise herzlicher jTeil nähme bei dem unv betroffenen schweren Verluste unserer lieben Tochter und Schwester, sowie für die trostreichen Worte deS Herrn PfarrerHainebach u. die zahlreichen Blumen» spenden sagen wir innigsten Dank. 4478 Im Namen der trauernden Hinterbliebenen.

Philipp Weis, Slalionsschalloer.

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nach Dr. Oetkers Einmache -Rezepten und mit Dr. Oetkers Einmache-Hülfe --beitet

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Letzte Nachrichten.

Mainz, 26. Juni. Das Schwurgericht verur­teilte die 43|ähagc Frau des Landwirt- Kaspar Scholl- mayer IN. in Kostheim wegen Mordversuchs an ihrem geschiedenen Schwager fomie dessen Kindern und Braut unter Zubilligung mildernder Umstände zu 3 Jah­ren Gefängnis

Lissabon, 26. Juni Bier Verschwörer wurden vom Schwurgericht in Castclhv Braneo zu zehn bi-zwanzig Jahren Verbannung nach einer Strafkolonie ver­urteilt. Drei weitere Angeklagte wurden freigesprochen.

Natnr-

Voll-Reis eine Kraftnahrung ungefärbt, unpoltert

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Jede Plä

briecht eine Peleo'.plMttnuchlne von der

kunge Mädchen und Frauen, die infolge ungenügender Er näbrumv mangelbaiterBlut- u. Saftezirkulation, Bleich­sucht u. Blutarmut wenig lei* itungofäbifl. leicht reizbar, schwach und hinfällig und. müssen Altbuchhor*tcr .flark*prudel Ntark- quelle trinken. Eine Sur von einigen Wochen genügt Äumeiit um die Wangen zu roten, «ruft n. Wohlbehagen, irrobfinn u. Lebensmut wie­der emtebren zu lassen. Bon zablr. Vrofefsoren u. Aerzten nlätucnb begutachtet.i>l.9üPs. in d Univcrntäto Avotbekc zu in gold. Engel u. in den Drogerien (?. Seidel, W. Milbinner, Aua. Noll, Ctto Schaaf u. ffrnft Roll. islu ,

^e er öfters feitgehatten bat. so in der bekannten Statue br4 Theatre Franyate in der Büste mit der Allongcoerücke, tne heute dir Berliner Akademie der Wissen schäften all Geschenk Friedrichs bei* Großen besitzt, und der Büste m antiker «Wewandung im Gotdaer Museum Ein dritte» Boltaire-PonrSr, daS wohl al4 daS detailcrifiifaW und naturgetreueste l>etrachtet werden muß. ift kürzlich wieder aufgehmben worden und wird von Prof. Georg Bierrnonn im Cicerone »um ersten Male publiziert und besprochen Ta» Werk, da» bei der Versteigerung des Nachlasses von Loudon von dem fpätcren Georg IV. von England gekauft wurde, dann in den Besitz de» Fuwelicr- Bridge kam. längere Zeit verschollen war und nun wieder im Pariser Lun ft bandel ausgetaucht ift. halt die markanten Züge des großen SchrtitstcllerS tm Jahre feine- Tode- mit einer einzigartigen realistischen Dadrbeit fest Durch keine Ällongeperücke vertieft, durch fern anttkifterende- Gewand verhüllt, bietet sich der durch eine lebenslange (bedanken- arbeit mächtig -iriomite Mahlfopf bar, mit der Hoden freien Stirn, den ipdrlid tn paaren und dem von fHunvln und ,'rasten durch­furchten Gesicht, dessen Lippen ui einem geistvoll htwrfcn, fast gütigen Lächeln gcfdjürU sind. Die Verklärung de- Greisentum- ein: sich mit einer geistigen Beseelung ohnegleichen in diesem Äerk, da- man wohl ju den bedeutendsten Leistungen de« großen, heute wieder so außerordentlich geschätzten Bildhauers rechnen bart _ ktßöin heiligen Bureaukratiu- in 9 r a n t r e 1 *. Tage und schreibe neun Zentralbehörden, elf Wenernljmter, ein Minikler, ein lliiteiftanUiehctnr, ein ®enerolftab4rfief, tinaelfilir 80 Llslztere und Beamte sind kürzlich im sranzösischeu Staate wegen eine» einigen 3dneibmald)inenlnibbnnbe6 in Bewegung gesetzt worden. Die Aufgabe, ein geeignete- Farbband, da- in jeder Beziehung nicht allein ben '.'ln(orberimflen der Technik, sondern auch der pyateue genügte, zu finden, war wirklich schwierig. Tte Aktenstöße, die seinetwegen ausgehauit sind, legen em beredter Zeug­nis davon ab. Ein Marmeoiffzter batte ein neues Farbband nötig, da da- alte abgenutzt war. Zunächst wandte er sich an die In­tendantur. Bon da au8 ging sein Gesuch weiter an die Ofeneral- inteubantur, an die Rechuungskommer, an die Cberrerfjmnig4- fammer, ja -- au den Generalstab, an da- filottenausrüstungS- amt, an da- Marinebauamt, an da- Marine-Gesundheitsamt und Gott weiß wohin nicht sonst noch. Erst nachdem alle diele ve-

Dermifcbtes.

Eine Voltaire-Büste Hvudons aufgesunden $>oubon, der bedeutendste Bildhauer unter den Porträtisten deS 18. Jahrhunderts, dessen kühn im Stein das Geistige betonend? Art an den malerischen Stil unseres Grafs erinnert, bat eine Neihc von .Meisterbüsten der großen Männer seiner Zeit geschaffen, die die wundervollste Portratgalerie dieser stolzen Epoche bilden. Sein besonderer Liebling scheint Voltaire gewesen zu sein, dessen

über der verwüsteten Landschaft. Erst vier oder fünf Tage später erfuhr man m Manila genauere duuelbatrn über 01t katoftrupbe und über den Umfang de- angerichteten Unglücks Eine Bei-d tigung der Umgebung des Taaks bot ein grauenha'teS Bild, g-waltiae »chnne waren entwurzelt und Hunderte von Metern weit fort- oMmbert worden, das ganze Land schien von entern geipnintidxn gt^nmlufle öon untent zu oberü gekehn. Tie Wirkung de- Au-vruckvs hatte sich mir auf, eine beirimmte, v er Halm l-mäßig neme, stvamnngrentte Zone erjtredt: hier aber war alle- vott- Jtmanen zerstört und zugrunde geganien Erst später stellte e- sich heraus, dan nrchl weniger als 1335 Menschen diesem '.1u4- brudK des Berges Taal ymt Cpfer gefallen waren, und neben btefer Zister nimmt sich die Reche der mit schweren Verwundungen Dsvmtgekommenen unheimlich gering aus: nur 199 Menschen der UitgluMonc kamen mit dem Leben davon, viele aber waren so Eenbaft verstümmelt, daß der bald folgende Tod im Kranken- ihnen jur Erlösung wurde Bei der Untersuchung der ntndeten und bei der Bergung der Toten zeigte es sich bann.

bafc in den wenigsten Fällen das Feuer und die Lava den Tod heSergesllhrt hatten, ober die Verstümmelungen verschuldeten: viele Körper waren von Steinen versetzt und durchlöchert die Menschen waren von den mit beispielloser Gewalt durch die Atmosphäre geschleuderten Steintcilen und kleinen Lavastückcn rrfdnaflm und burdfeohrt.

Daß die meisten Toten an ihrer Kleidung keinen Brand­schaden zeigen, erflärt diese Tatsack>e: ja in vielen Fällen ergab die llntmüdiunq der Opfer dieser Katastrophe, baß die Menschen buchst ab! ich durch die Gewalt der durch die Lust geschleuderten Sand- und Aschenwirbel getötet wurden.

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^*le 'm Sc ' Bochhenbe gab einen Utfc dn öriinbr l »a ^l'ugen ist. r Redner hervor, daß bei fr- * in Breslau seit»«! "em der einzige Verein - md bestimme. Nur 25 L 'r Behandlung nicht wirk, lgkeit und der Unterftüfeun- bic ItunRutht die mnfc W lchwieng sei, für

Polizei vermende » es notivendig sei. Mihsicr- M'reulich.sei es, das, in t ; die Beschästigung Seilt2t1 >- Die Lehrer seien benrä.

Eilte besondere Ausgabe fr iiDiimg des Alkohols, da t allein die Trunksucht 8232 Mk. an Untcritü .27 Mk., Oberhessen 1291 .52 Fällen wurden Geld habe man Stellungen Vers lehrmalige Unterstützungen llinge war 1908 von 235

Im Fahre 1909 81,6 Stelle des Oberstaalsa Den Bürgermeister Müller w Vorsitzenden ernannt. ?n k n Müller Obcrlandesgerittk

Spargeferntc hat7. jefiinben; Güte unb MI ssen. In. einigen vW- üU gegen das Borjcht k- lejem Jahre von den hab rden sind, etzlar.

Am nächsten Sonntag iy- c§ Nadsahrer-Gaucs ,»! bcS 25jährigen Bestk^i 'linden ist.

lassau. , r m.

Der Pro,e>ior der w- 1 Freunde und mebrerea: ich- d°- "",in!rts m wb °!" ; chchm mit t*1*1"'

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börben in langatmigen Berichten itte Ansicht über da- Farbband au-aelprochen hatten und eingehende lediniidx und sonstige üragen erörtert worden waren, geloitflic der Cffnier in den Be' tz eines Zarbbanbe-. Und oU er e« endlich hatte, da taugte es atchtS.

Kleine Lagerchronik.

Hu5 Luebkhecn wird gemeldet Zn bent Vryrt bet mecklenburgischen Gewerksck^ofiFriedrich FrarrH^' fand ein Erdrutsch statt, der auf einen vor N lagen er­folgten Dasjereindruch in da- stalitverk -vun'Khnhüiren Ist. Da- Kesselbaus und das FördermaschinenkpruS zeigen Risse. Ter Weg vom Sckiacht nach Probft-Jesar ist fünf- zehn Zentimeter gespalten

Wetteran-stchten indessen lürTonner-toa. den S7.Juni 1912: Wechselnd bewölkt, nur unerhebliche Niederschläge, mäßig wann: Westwuide.