Ausgabe 
23.10.1912 Erstes Blatt
 
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theater:

o'o1 a kJ-* 22. Oft. Vergangene Nacht ist im Alter von 38 Jahren Buchdrucker ribesiher Eduard Roether hier un­erwartet geitorbcn. Ter frühe Tod ritz den Verstorbenen mitten aw> einer emsigen und vielseitigen Berufstätigkeit. Er war Ber- Nbrdes^Rhemhessischen Beobachters" in Ingelheim, der evang. -Wochen, cvrittTer Sonntag" und mehrerer anderer Verlags­werke und Drucker derLiberalen Dochenschrifl".

Hessen-Nassau.

Kirchhain, 23. Öft. Heute nacht fuhr der Güter­zug 8 7 4 9 einer im hiesigen Bahnhof rangierenden Abteilung des Güterzuges 6850 in die Flanke. Der Lokomotiv­führer Leicht auS Gießen erlitt einen Beinbruch, während ein Heizer in das daneben befindliche Wafier fiel, aber keinen Lchaden erlitt. Einer BahnwärterSfrau, die ihrem Manne gerade Esten gebracht hatte, wurden beide Beine abgefahren. Die Frau ist ihren Verletzungen inzwischen erlegen. Der Ver­kehr wurde aufrecht erhalten; der Materialschaden ist nicht sehr erheblich.

Gießener Strafkammer.

Gießen, 22. Ott.

SB egen Unterschlagung

wurde der Hvtrlbedienstete S. M. G. von UngerShrim, >8-6» Untersuchungshaft, zu 6 Monaten Gefängnis verurteilt. G. war im vergangenen Jahre Ausläufer im Hotel Lutetia in Von dem Kassierer dieses Hotels erhielt er den Auftrag, drei ,-Lauiendsranksnoten an der Bank zu wechseln. Er brmmie jedoch mit dem Geld durch und verspielte es bei Pferderennen

Landkreis Gießen.

Leihgestern, 22. Okt. Im Alter von fast 80 Jahren starb der Obersteiger i. P. Gilbert. Der Ver­storbene war etwa 40 Jahre auf dem Gießener Braunstein- bcrgwerk tätig gewesen. Tie Knappschaft gab mit Fahne dem 4otcn das letzte Geleite zum Friedhof und Obersteiger Becker legte einen Kranz nieder

Kreis Büdingen.

X Gelnhaar, 21. Okt. Ende voriger Woche wurden hier einem Landwirt au§ einem verschlostenen Tischkasten 180 Mark gestohlen. Der Dieb hatte die Tischplatte abgehoben und außer dem Gelbe noch ein LotterieloS und

bahninvestitionen auf dem Kreditw ge beschosst werden. I orrschiedene alte Rechnungen mitgenommen. Tie Papiere Tic günstige und stetige Fortentwicklung der Staatseinnah- sowie deu leeren Geldbeutel fand man später am Friedhof men in den letzten Zähren versetzt die<zinan.zverwaltnng zaun. Anstatt diese Geoenstände beivachen und unberührt aer 5Cb,Dtenen 23or'^,t ->>c E.nnahm«. , lafirn. biB bi, Ummudn.nqsbcbörbe eintraf, nahm

des Budgets hoher zu pralimintereu. Gegenüber der Ein- -- s m

Wendung, daß die unruhigen Verhältnisse im '"«^fie m. m8 Dorf und eme Menge Neugieriger lief S ü d o st e n einen S t r i ch d u r ck, d i e R e ch n u n g machen ötc «"'"ditelle. deshalb konnte der von Ztldda herbcigeholt- tönnten erklärte der Minister: Wir alle hoffen Zuversicht Polizeihund ferne Spur mehr aiifnehnien.

lich ich sage dies mit allem Nachdruck aufgrund wohl- Kreis AlSfeld.

begründeter Wahrnehmungen, daß es gelingen wird, die Alsfeld. 22 Ott. In dem Auto-Unfall am Ereignisse auf dem Balkan auf den gegenwärtigen Sonntag abend, über den wir schon berichteten, wird uns Schauplatz zu beschränken. noch mitgeleilt: Der Unfall ereignete sich auf dem Plan.

Das Zentralkomi ek de- deutschen D reine vom Noten K euz Übergang bei Marburger Straße, der sich zu einen sendet ie eine Erpedition nach der Türkei, Griechenland Verkehrs Hindernis ausgewachsen hat, besonders nachdem »ÄXXÄ ^*7 3-bren erfoigi,"

seine Einrichtungen und die vom Kaiser zur Verfügung von der Lberh. Euenbahn angelegter EntlanungSweg

gestellten Räume in der deutschen Botschaft ausreichen, ^^"nseitiq entiernt worden Ul. Ein Einspruch der Gemeinde den Verwundeten und Kranken Aufnahme, Pflege unb bl,.cb damals erfolglos. Bei dem geplanten größeren Bahn, ärztliche Behandlung gewähren. Die für die Durchführung twfsuml au soll dieser gefährliche Ueberganq nun nicht etwa der £)ilfe erforderlichen erheblichen Mittel erscheinen durch entfernt weiden, sondern noch um einige Geleise verbreitert ansehnliche Zuwendungen gesichert; eine öffentliche Samm werden, so daß das Gefälle der Straße noch verstärkt wird u--ä Ul "lchr l"avs-..luigi. Kreis Lauterbach.

nisten und Fähigkeiten herabgesunken ist, ferner, daß sie gegen Entgelt als Angestellte beschäftigt werden, daß ihr Jalwesarbeits- verdienst 5000 Mk. nicht übersteigt, und daß sie beim Eintritt in die versicherungspslichtige Beschäftigung das 60. Lebensjahr noch nickt vollendet haben.

** Ingendgruppe des Frauenvereins. Man schreibt uns: Die hiesige Ortsgruppe des allgemeinen deutschen Franenvcreins hat auf ihr Winterprogramm die Gründung einer Jugendgruppe gesetzt. Nachdem die Vorarbeiten schon seit längerer Zeit im Gange sind, wird am kommenden Samstag, 26. ds., nachmittags im Hotel Schutz Fräulein Dr. Anna Sch n l tz, die Leiterin der Frank- firrter Rechtsschutzsteile, einen Vortrag zu diesem Zwecke halten, dessen Thema lautet: Wie kann die Jugend der Jugend helfen? Wie schon der Titel des interessanten Vortrags zeigt, führt uns die Gründung der Jugendgruppc mitten hinein in junges, pulsierendes, tatkräftiges Leben, das auf den Plan gerufen wird, um anderem jungen Leben, das auf der Schattenseite des Lebens stehend, der Hilfe, der Liebe und der Sonne bedürftig ist, beizuspringen. Wie durch unsere moderne Lebensauffassung die zu starke geistige Belastung durch den mäßig betriebenen gesunden Sport aufgehoben ist, soll in die Arußestunden 'imscrer jungen Mädchen an Stelle der oft unzweckmäßigen Handarbeit mit ihrer gefährlichen Tagträumerei eine soziale Aus­bildung unb Betätigung treten, und dazu wird sich durch den Beitritt zur Jugendgruppc die beste Gelegenheit bieten Unb so fordern wir in erster Linie die treuesten Beraterinnen der Jugend, die Mütter auf, mit ihren Töchtern am kom­menden Samstag sich über Zweck und Ziele der Jugend­gruppe belehren zu lassen, damit auch hier, wie in vielen anderen Stabten, die jungen Mädchen in ihre sozialen i Pflichten auf dem Gebiet der Wohlfahrt und Fürsorge ein- geführt werden und sodie Jugend der Jugend helfe" (Liehe Anzeigenteil.)

Line $d)lad)t bei Kirf Wisse?

Der BerlinerLok-Anz." meldet aus Sofia: Die Schlacht bei Kirk K i l i s s e ist in vollem Gange Die türkische Verteidigungslinie soll durchbrochen s in Ta Kresna Defile" ist genommen worden. Drei Geschütze und ein Maschinengewekn: sollen erbeutet fein.

Sofia, 22. Okt. Die bulgarischen Truppen setzten den Vormarsch am Ufer des Bregalnitza fort. Struma Mesta am Oberlauf wurde von den Bulgaren besetzt.

In dem Kampfe bei Dschumajv am 18. Oktober eroberten die Bulgaren 3 Feldgeschütze mit Munit ousvor- räten und machten 150 Gefangene. In Meho- mia ergaben sich zwei türkische Kompagnien

Die bulgarischen Truppen besetzten die kleine Stadt D o u l e n in der Zone Kirdschali, wo ihnen eine Fahne, 25 Kisten Patronen, 80 Mauserg.w hre und eine Menge Mon­turen und Ausrüstungsgegenstände in die Hände fielen 4 5 Mann wurden gefangen genommen. Die Stadt Kirdschali ist ebenfalls gefallen Tort wurde ein türkischer Major mit seiner Abteilung gefangen genommen.

Die zum Islam übergetretenen Bulgaren empfangen die bulgarischen Truppett als Brüder unb liefern ihre Waffen ab.

Vom bulgarischen Kriegsschauplatz ist folgende authen­tische türkische Meldung eingetroffen: Die türkischen Truppen fahren fort, sich aus den Grenzgegen den des Vilajets von Adrianopel zurückzu­ziehen, nachdem sie die Dörfer in Brand gesteckt haben Sie sind bereits bis sieben Kilometer nörd­lich von Adrianopel zurückgegangen. Gestern vormittag wurde eine Kanonade ans der Gegend von Mara sch hörbar. In der Nacht zum Montag soll n 8 ,00 Mann türkischer Truppen iir Süden von Mriauopel in der Richtung nach 3)imo tifu zurückgegangen sein.

Gestern wurde ferner gemeldet, daß die türkische Armee, die an der Druma operierte, sich von Dschumabala nach D e m i r - H i s a zurückgezogen Ijabe.

Das fünfte türkische Korps ist von Köprülü aus im Vormarsch nach Nordosten gegen Kotschana begriffen, das sechste rückt gegen llesküb vor.

Eine bulgarische Division versuchte den Kresna- Paß zu forcieren. Eine andere marschierte gegen Pehcewo. Die türkischen Truppen weichen vor den an drin­genden Bulgaren zurück. Auch die Gegend von Timrasch und Palanka ist von den Bulgaren angegriffen worden.

Von den Montenegrinern.

Podgoritza, 22. Olt. Prinz Peter, dem der König gestern das Kommando über bie neuformierte Bri­gade Bj elop olje übergeben hat, begab sich heute in früher Morgenstunde nach Koplik, um den Dienst an­zutreten. Eine Abteilung des österreichischen Roten Kreuzes ist eing et reffen. Ein Teil verbleibt in Cetinje. Die Operationen am Tarabosch 6reimten heute. Der König ist nach Rjeka abgereist. Er wird die Verwundeten be­suchen.

Aus Cetinje wird amtlich gemeldet: Die Nach­richten über einen Sieg der türkischen Truppen bei Podgoritza sind unbegründet. Die monte­negrinische Armee hatte bis jetzt nur Erfolge zu verzeichnen. Der Sieg der Montenegriner war selbstver­ständlich mit bedeutenden Verlusten ver­bunden, deren Zahl der Oesfentlichkeit mitgeteilt wurde. Die Verlustziffern sind erklärlrch durch die Zahl der türki­schen Truppen, von denen über 6000 in M outenegro kriegsgefangen sind.

Griechische Landungen auf türkischen Fnseln.

Atben, 22. Okt. Heute nachmittag 3 Uhr landeten griechische Truppett in einer Stärke von 500 Mann auf der Insel Lemn os und besetzten nach einem kurzen Gefecht die Hauptstadt Kastron. Auf der Insel wurde die griechische Fal)ne gehißt. 3 türkische Offiziere und 42 Mann wurden zu Gefangenen gemacht. Oer frühere Sultan Abbul yamid in Konstantinopel.

Schon vor einigen Sagen tauchten Gerüchte auf, daß der Exsultau Abdul Hamid von Saloniki. nach Konstantinopel gebracht worden sei. Diesen Meldungen trat ein amtliches türkisches Dementi entgegen. Jetzt imrb aber aus Kon­st antinvp el gemeldet: Abdul Hamid ist in der Nacht zum Montag hierher übcrgeführt unb im alten Palais in der Nähe des abgebrannten Parlamentsgebäudes unter­gebracht worden.

So ist der Gefangene von Saloniki, der zwei Tage nach seiner am 27. April 1909 erfolgten Thronentsetzung ge­zwungen wurde, feinen herrlichen Kaiserpalast in Konstan­tinopel mit der bescheidenen Billa ANatini in der Provinz- stadt zu vertauschen, doch noch nrieber in die Hauptstadt zurückgekehrt. Nachdem mehrfach geäußerte Wünsche des Exsultans, ihm aus Rücksichten auf seine angegriffene Ge­sundheit ben Aufenthalt in einem Schlosse am Marmara­meer zu gestatten, von der Regierung abgelehnt tvorden ivaren, hat er wohl selbst nicht mehr auf das Eintreten eines solchen Ereignisses gehofft. Wie oft sind nicht Ge­rückte über angebliche Fluchtversuche Abdul Hamids von Saloniki in die Welt hinausgegangen, wie z. B. im August 1909, im Februar und Dezember 1911 und noch im Juni d. I. Sie haben sich sämtlich als falsch erwiesen unb nur das Los des Gefangenen durch strengere Sicherheitsmaß- nalmren feiner Leibivache erfdauert. Ganz besonders im Sommer d. I. hieß es, daß die aufständischen Albanier aus Unzufriedenheit über das jungtürtische Regiment einen Handstreich gegen Salomli unternehmen und dem alten Padiscinrh die Freiheit zurückgeben wollten. Dank der Ver- ftänbiguiig zwisdxm den Rebellen und der Regierung ist es nicht zur Ausführung dieses Planes gekommen Erst die jüngsten folgenschweren toigniife auf dem Balkan haben die llcberfübTiing des Exsultans veranlaßt. Sck>werlich dürfte man in der Annahme fehlgreifen, daß ebensosehr die Sorge um die persönliche Sicherheit Abdul Hamids vor den Laudeofeiirden alv die Furcht vor seiner etwaigen Sbroncrbebung durch unzufriedene Volkskreise den jetzigen AufenthaltSwed>sel bestimmt haben. Als Staatsgefangener wird der Exsultan auch in unmittelbarer x)latyc her Pforte zukünftig streng übenvaclst werden.

Fm österreichische« Abgeordnetenhaus stellte Ministerpräsibent Graf Stürz kh den neuen Han- bcl^muiifter S ck) u st e r und ben neuen Ackerbauminister 3enrer vor. Fina nzm i n i st er Zaleski unter- breitete lobanu ben Staatsvoranschlag für 1913, der in den Gesamtausgaben von rund 3137,2 Millionen, gegenüber bem Vorjahre ent Plus von 87,8 Millionen und in den 313-7'5 Millionen gegenüber dem

-CTu -bon. l-'l Millionen aufweist. Der Ueberschuß betragt somit 3 Millionen. Im Fakire 1913 sollen un ganzen 130 Millionen, ausschließlich^ für Eisen

.. . %--»» -ä- Herbstein, 21. Okt. Heute hielt die B e z i r ks s p ar«

VkUf|mc5 IsClCo. lasse Herb Pein bei Gastwirt Kübel ihre G cneralv er.

Zum Geburtstage der Kaiserin s a m m l u n g ab, zu der alle 32 beteiligten Gemeinden ihre Ver­

sand am Dienstag abend bei den Majestäten im Neuen Palais lreter gesandt hatten. Der Rechenschaftsbericht über das ii Potsdam ein Souper statt. Hierzu waren die hier anwesenden Rechnungs:ahr 1911, den der Direktor, Bürgermeister Schnei- Prinzen und Fürstlichkeiten sowie der Reichskanzler v. Bctbmann der von Herbstein, verlas, sowie die gedruckt vorliegende lieber. Hollweg nebst Gemahlin und die Hofgesellschaft geladen. An das ucht des Rechners Weitz über die Einnahmen und Ausgaben Souper schloß sich ein musikalischer 2lbend, bei hem auch Ca - ergaben ein befriedigendes Bild von der günstigen Entwickelung ruso mitwirkte. der Kasse im letzten Jahre. Die Bilanz hat einen Aktivbestand

Das preußisch- Abgeordnetenhaus 3°1()6O7R6 und -inen P - s si v des, ° n d »o»

ist am gestrigen Dienstag zu seiner letzten Tagung zusammen überutirhtMt f n m t

getreten. Vizepräsident Dr. Porsch gedachte des Ablebens des 9, O s? m t u m i a tz betrug 1 ^23 068 Mk.

Frhrn. v. Erffa und der anderen verstorbenen Abgeordneten. nge w in n betrug 5996,92 Mk,

Tas Haus trat sodann in die Tagesordnung ein und begann nrmcinhni bcn-

die Beratung der eingebrachten Bittschriften. Bei der Prä- S?? 1' iu*

sidentcnwahl im preußischen Abgeordnetenhause wird von den konservativen dem Vernehmen nach Graf v. Schwer in-L üwitz ^s, sje « l.kll ®ctra(?-t in Vorschlaa aebraefn -oezirtstalle nach alter Geptlogenheit den garantierenden

J °corncbt-___________________________________________ Gemeinden und den Kirchen des Bezirks Kapital zum Selbstkostw!

Vte\§ von 4 ißro^. und ohne alle Vergütung darleiht und auf , r m miSiailO. diese Weise an 700 000 Mk nichts verdient, ist die Höhe des

Graf Berchtolds Besuch in Italien. Reingewinns durck>aus befriedigend. Da die für den Bahnban

Visa, 22. Okt. Gras Berchtold mit Gemahlin, Minister übernommenen Verpflichtungen nunmehr erfüllt sind, so ist, an

des Aeuhern di San Giuliano und mehrere andere Diplomaten weiterer normaler Verlauf des Geschäftsganges vorausgesetzt, nm

sind heute vormittag 11.20 Uhr in drei Automobilen nach San Sicherheit darauf zu rechnen, daß Ende des laufenden Rechnung-- Bossore gefahren. Abends erfolgte die gemeinsame Abreise nach iahres wieder die Zkrankcnpslege -rnd andere Wohlfahrtsinslitulr Florenz. im Bezirk mit beträchtlichen Zuwendungen bedacht werden können

Der russische Thronfolger >>m einzelnen entnehmen wir der Jahresrcchnung der Kasse nod

ist leicht erkrankt. Durch einen Stoß in die Zwerchfellgegend wlgende Zahlen. Die Sparkasseeinlagen haben im letzten Iahe hatte sich bei ihm eine Geschwulst entwickelt. In seine Pflege um 163 536,59 Mk. zugenommen und betragen jetzt 3 106 078 Mk. teilen sich die Zarin und die Prinzessin Heinrich von Preußen. 03 Pfg. Diesem Vermögensmwachs der Bevölkerung steht nun Die Souveränität Italiens in Tripolis. gegenüber, daß auch die ausgeliehenen Kapitalien um 161 927 Mk. Nach einer Blättermeldung falt die französische Rc Llg. gewachsen find und ictzt 2581 8o9 Mk 43 Pfa. betragen, gierung die Souveränität Italiens über Tripolitanicn unb qJ« ^aufichufinge haben rm letzten Äahre jzm

die Cyrenaika anerkannt. Zwischen Rom und Paris sollen nun <UIÜ) ^^6^1^15 amMck'88 Pfg.

mehr unverzüglich Verhandlungen über die Festsetzung der ^ gesamten Kapttalernlage von 512 023 Mk. 84 Pfg. hebt t u n c s i s ch - t r i p 0 l i t a n i s ch e n Grenze und die Abschaf- caL: 25 ^sg.s Kapttalernlagen zurück-

fung der italienischen Konsulargerichte in Marokko eingeleitel 5,^^^ahlt und 3k8 0_^ Mk 64Ltg neu ausgelichen werden muhte», werden. Z"s diesen Zahlen ergibt sich, daß das letzte Jahr Tür unseren

-- .. Bezirk keinen Fortschritt des Volkswohlstandes im ganzen ge-

Aus Mnb ?r2.d)tDen gewachsenen Vermögen einzelner steht die Tat-

itane« sachc gegenüber^ datz bie Schuldenlast bes kleinen und

Gießen, 23. Oktober 1912. mittleren Bauernstanbes im oberen Vogelsberg

** Tageska lender für Mittwoch, 23. Okt. Stadt- wicber gewachsen ist.

t h e a t e r: Volksvorstellung:B i e l L är m um nichts". An»! KreiS Friedberg.

fang 8 Uhr. Er. Nieder -W eisel, 22. Okt. Im nächsten Jahre

Kolonial-Gemälde-Aus st ekln na imTurmhmlS am feierf der Gesano verein <n?n n n pr A nr f,;» 9R;nr;, Brand und in, ab-r-n Saal- d°s neuen Schlaff--. Täglich bis « 7?,. a° an . n.»' r ?. >/ h r> g

25. Oktober von 111 und 24 Uhr. Bestehen. Vom 28. bis 30. Juni 1913 finbet das Jubi-

länmsfest, verbunden mit einem nationalen Gesangswettstreit,

** An gestellten ver sicherun g. Mit dem Jnkraft stott. Zu der Feier hat der Fürst zu SolmS-Hohensolms-

treten des Versicherungsgesetzes für Angestellte kommen für die Lich daS Protektorat übernommen. Für ben Wettstreit

1 ddi°"Posta^.L°'d,e 7ur «unstgegenjiLnd.

Architekten, Bautechniker, Maschinentechniker, Bauschreibcr, tne ^ur Verfügung stehen.

Gclnlfinneii bei Postämtern III, bie Markcnverkäuser unb Marken- Starkenburg und Rheinhessen.

Verkäuferinnen, sowie die ständigen Vertreter der Postagenten. bs. Darmstadt, 22. Okt. Am Montag abend hat die auf VoraiEsetzung der Versicherungspflicht für diese Personen ist, daß Veranlassung der neu geschaffenen Ausschüsse für Handwerk unb ihre Tätigkeit als Angestellte im Post- und Telcgrapheudicnst Kleinhandel der Ortsgruppe Darmstadt des Hansabundes u>id bei anderen Verwaltungen ihren Hauptberuf bildet, daß fie einberufene erste Sitzung der verschiedenen kaufmännisch« nicht berufsunsähig sind, d. h. daß ihre Arbeitsfähigkeit dauernd und gewerblichen Korporationen, Jnnungsvorstände usw zur Be» auf weniger als die Hälfte der Arbeitsfähigkeit eines gesunden ratung der Fragen des Borgunwesens und der fauf« Versicherten Von ähnlicher Ausbildung und gleichwertigen Kennt- männischen Buchführung stattgefunden Es fand zu- M,rr<w ---r:*----' nächst eine lebhafte (Erörterung aller Fragen statt. Festgestellt

wurde, daß der Mittelstand sicher eine weitere Kräftigung seiner Lage erzielen tvürde, wenn durchgreifende Maßnahmen zur Be« feihgung der allzu langen Kreditinanspruchnahme durch daS kaufende Publikum gefunden werden können. Die in Frage kommenden Schritte wurden eingeheiid besprochen, wobei die Bei« jmnmlung einhellig zur Erkenntnis kam, daß zur Erzielung des gewünschten Erfolges Vor allen Dingen eine rechtzeitige unb zwcckmatzige Erstellung der Rechnungen nötig sei, die nur durch geordnete Buchtuhrimg erreicht werden kann. Es wurde ein auS tuns Herren beuebmber Ausschuß eingesetzt, der ein Buchführunas- systeni cmsarbetten sott.

rm Darmstadt, 22. Okt. Die Beamtenbesol« dungsreform für die Stadt Darmstadt ist von der Bürg«' «"SS0 ib^tiggestettt und im Finanzausschuß und in dem weiter bestellten Unterausschuß beraten und gutgeheißen worden. *8» 31. Oktober soll die Beschlußfassung der Stadtverordneten'dar« ubererfolgen Tre Reform betrifft alle Beamten klassen unb wird tne Stadt lahrlich zunächst die Summe von 332 000 Mk koste». Stie Reform wll vom 1. IM d. I. ab rückwirkend in Kraft treten, xer Mehrbetrag soll für dieses Jahr aus dem Ausgleichs­fonds entnommen werden, so daß eine Steuererhöhung zunächil nicht eintntt.