Geschäfts -Veränderung!
Hierdurch gestatte ich mir, meinen geschätzten Kunden er- gebenst mitzutsilen, dass ich am heutigen Tage mein unter der Firma
Otto Rathschlag
geführtes Wäsche-, Betten- und Aussteuer-Geschäft
X:C. A. Hartmann
in Marburg
vereint habe. Für das mir im Laufe der vielen Jahre in so reichem Masse geschenkte Vertrauen danke ich herzlichst und bitte auch fernerhin das geschätzte Wohlwollen der neuen Firma bewahren zu wollen.
Otto Rathschlag.
Unter höfl. Bezugnahme auf obonstehende Zeilen teilen wir einem hochgeschätzten Publikum mit, dass wir das seit langen Jahren von Herrn Otto Rathschlag geführte Wäsche-, Betten- und Aussteuer - Geschäft unter Beteiligung des Herrn Otto Rathschlag mit unserer Firma vereint haben. Durch unsere in Marburg befindliche eigene Fabrik für Wäsche, Betten und Steppdecken mit Kraftbetrieb
sowie durch unsere --- Neuwäscherei n mit eigener elektrischer
Kraftanlage sind wir in der Lage, den weitgehendsten Ansprüchen zu genügen, und bitten auch wir das der Firma Otto Rathschlag geschenkte Vertrauen auf uns zu übertragen.
C.A.HartmannG.m.b.H,
Giessen
Fernspr. 2064
"Wäsche-, Betten- und Steppdecken - Fabrik
Marburg Fernspr. 65
Eröffnungs-Dekoration: Mittwoch, 23. Oktober
Geschäfts-Eröffnung: Donnerstag, 24. Oktober
Geschäftszeit:
Wochentags 8 Uhr früh bis 7% Uhr abends Sonntags 11 Uhr vorm. bis 1 Uhr mittags, r
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Hand-Arbeit
Außergewöhnlich billig
1 75
Dtxd. * M.
Löwengaife 20.
Telephon 692.
Fritz Rosenbaum
Mitesser
Pickel imGeftchl tt.amKörver beteiligt rafchund Auverlhffifl ZncLer’n I’atcnt-Hcdi- zinal-Seife, ü 3t. 50 Pf. (lü' .tfti und 1.50 Di. (35°, in, itiirfitc fVorm). 9iacb jeder 'ivnfdjUIUl nut Zuckooh- t'reine, Tube «!>Pf. u. 2 'JJL imcbbcbnnbcln. .vinupnnte Wirkung. von Tausenden be= nana», .in haben in der Uni VersitötS-Avotbeke, <>iridj Apotheke, bei Auqust -toll, (t. ScibcL'IVilh.Milbinncr, Ctto Schaai. (*. Harn, (5. Roll ii. W. Schrader, Trog.
Isl*3.1)
Abfall ljolz v.Atr. 1.20 Mk.,freieAnfuHr. <>oUbcarbcizunn<<: Fabrik i E. H. Müller. $
Amtliche Bekanntmachungen der Stadt Gieszen.
Geläudeverpachtung.
Montan, 2S. Oktober, nadinüttaaci *1 llbr, sollen an Ort-nnd StcQc auf die Tauer von sechs fahren ver pachtet iverden:
10 Grabsrücke ans dein (Gelände der früheren Aktien- brauerct Zwischen Wilhelmitrahe und Vicbigitraf;c in der Gröhe von je etwa 450 qm,
1 Wiese am oberen Brecher bei dem Aulweg in der Wröfcc von etwa 1100 qm.
Tic Zusammenkunft ist nur der VicbioftraBe in der
Nabe der WilfonnraHe.__ßx1/,0
Heu unk Strohlieferung.
A**r den städtischen Schlachthof ist zu vergeben die Ltewrung von
1OO Zentner Ztrcuitroh 'Roggen'troh.Mafchinendrufch) so -ienlner iui»em Wieicnheu I. Gute.
Tie Vieierimn bat auf Abruf der Schlachthofverwaltung tret ^cblnditbof Gienen au erfolgen.
Angebote und bis 1. November d. IS. bei dem Ober- büraermciiicr einzureichen. ß«/
Pferdevormusterung.
Laut Bekanntmachung Grohherzoglichen Hrcidnmtl Gienen vom 17. September findet die dicsiahrige Pferde- munerung für die Pferde aus der Stabt Gienen auf dem Trieb fÜTer»iervlovi statt unb zwar:
1. Montag, ben 4. '?<ovcmbcr 1912, vormittags 8' 2 Ubr, für die Pferde der Benner aus der Stadt Gienen, Deren Name« mit Den Buchstaben A bis einirblieklich <- beginnen,
2. Dienstag, den 5. November 1912, vormittags 81 j Ubr, für Die Pferde der Besitzer ans der Stadt Gienen, deren Namen mit den Buchstaben II bis einichliehlich O beginnen, und aus Stbincnbera,
3. Mittwoch, den 6. November 1912, vormittags 8' Ubr, für die Pferde Der Besitzer aus der Stabt Gienen, bereu -kamen mit ben Buchstaben 1* bis einichlienlich X beginnen.
Die Pferde find zwecks einer ordnungSmähigen Aufhellung seitens der Pferdebesitzer 1 , stunde vor Beginn des MuslerungSgefchäflü auf den Geitellungsvlatz zu verbringen.
Jeder Pferdebenver ist verpflichtet, feine sämtlichen Pferde zur Musterung au gestelien mit Ausnahme:
a) der unter 4 Jahr allen Pferde;
b) der Hengste:
cl der Stuten, die entweder hochtragend find oder noch nicht langer als 14 Tage abgeiohlt haben lals hochtragend find Stuten zu betrachten, deren Ab- fol»leninnerhalbdern!ichsten4WochenAuenvartenist>: di der 2'Odbluiitiucn, die im allgemeinen deutschen Geftülbuch oder in den hierzu gehörigen offiziellen — vom Unionklub geführten — Liften eingetragen und von einem Bollbluthengst laut Dockschein belegt find, auf Antrag des "Besitzers:
e) der Pferde, die auf beiden Augen blind sind,
f) der Pferde, welche in Bergwerken dauernd unter Tag arbeiten;
g) der Pferde, welche wegen Erkrankung nicht inarfch- fähig sind oder wegen Anfteckuiigögefabr den Stall tiiriit verlassen biirien (in diesen fallen ist tierärztliches Zeugnis vorznlegeni:
h) der Pferde, welche bei einer früheren Pferde- muitcrung als dauernd kriegsunbranchbar bezeichnet ivorden find:
il der Pferde unter 1,50 m Bandmah.
Bon der Beipflichtuitg zur Borführung ihrer Pferde find ausgenommen:
n> die aktiven Offiziere und SanitätSofniiere bezüglich der von ihnen nun Dienstgebrauch gehaltenen Pferde, b) Beamte im Reichs ober Staatsdienst hinsichtlich der zum Dienilgebraiich, sowie 21 er Ate und Tierärzte hinsichtlich der zur Ausübung ihres Berufs am Tage der Musterung iiiibcbntnt notwendigen Pferoe;
c) die Posthalter hinsichtlich derjenigen Pserdezahl, welche von ihnen zur Beförderung der Poften kontraktinanig gehalten werden muh.
Picrdciiäubler sind von der Vorführung ihrer Pferde nicht befreit.
Unter besonderen Umständen, namentlich in dringenden Fällen, kann GrohherzoglickieS Kreisamt Giehen Befreiung von der Porführung eintreten lassen.
Wir n dem hiernach sämtliche Pferdebeützer hiesiger Stadt auf, ihren Pierdebeftand sofern dies noch nicht geschehen — nmgehend bei und anzumeldcn und in der angegebenen Termin rechtzeitig vorzusühren bezw. vor» führen zu lassen.
Wir machen die rechtzeitige (Bestellung der Pferde allen Besitzern zur Pflicht und find zur b rmöglichung einer orduungSmäirigcu Abwickelung des Muftcrnngs gejchäfteS genötigt, alle säumigen, die ihre Pferde bis 8", Ubr aus dem MuiterniigSplatz nicht gcrteUt haben, zur Anzeige bringen zu lassen.
Die Pferde sind gezäumt, im übrigen aber ohne Geschirr vorzusühren.
Pserdebentzer, welche ihre gestellungSvslichtigcn Pserde und Iahrzenge nicht rechtzeitig oder vollzählig vvrsühreu, haben an her der gesetzlichen Strafe bis zu 130 Mk. zu gewärtigen, das; auf ihre Motten eine zwangsweise Herbei schaffuug der nicht gestellten Pferde vorgenommen wird.
Das Verführen der Pferde durch Kinder oder durch alte gebrechliche Leute rit verboten.
Qnfomeit bis zum Musterunastermin yeränbcrungtxx im Pferdebeftand durch ;pt und Abgang eintreten, hat der betreffenbe Pferdebesitzer hiervon sofort auf dem Bürgermeisterei Bureau (dünmer 9ir. 15» Anzeige zu machen.1MM' Wahl der BertraueuSmänuer und (Ersatzmänner nach tztz 115 ff. des 'Itnaciiclltcn BersicherungSgeietzeS für den Bezirk der Stadt Glichen.
Die wahlberechtigten Arbeitgeber haben nur eine Borschlagsliste innerhalb der gesetzten «tritt eingereicht. In der Reihenfolge dieses BorschlagS gelten als gewählt:
a) als Bertrauensmäiiner:
1. Heinrich Schirmer, Kommerzienrat zu Giehen
2. Joseph Sauer, Kaufmann zu Wichen
3. tzranz Brück, Maufmann zu Giehen b) als erste Ersatzmänner.
4. Ludwig Raab, 9iechtsanwalt zu Giehen
5. Marl Georgi, «Fabrikant zu Giehen
6. Leopold Planer, Kaufmann zu Giehen c) als zweite Ersatzmänner.
7. Gustav Hamann, Architekt zu Giehen
8. Robert Imlteuser, Kaufmann zu Giehen
9. Friedrich Heimer, Kaufmann zu Giehen
Am 19. Oktober 1912 sind aus ben versicherten An« gestellten gewählt worden:
a) als Bertrattensmänner:
1. Mar Weise, Handlungsgehilfe zu Giehen
2. Walter Richter, Buchhalter zu Giehen
3. Artur Fleischer, Techniker zu Giehen b» als erste Ersatzmänner:
4. Wilhelm Zander, Buchhändler zu Giehen
5 Inliane Göhcke, Rechnerin zu Giehen
6. Heinrich Stimmer, Werkmeister zu Giehen c) als zweite Ersatzmänner:
7. Ludwig Bolpert, Bureanvorneher zu Giehen
8. Adam (Sari, Reisender zu (Mienen
9. Erwin Burmetter, Ingenieur zu Giehen.
Giehen, 21. Oktober 1912.
Der Wablleiter: Keller.
B eine ordneter. k"/»,
Städtischer Sccfischnwrkt
Donnerstag, de» 24. Oktober, nachm. 3 Uhr beginnend, in den Marttlauben.
Zum Perkauf kommt nur beite, irischeste Nordsee wäre zu billigen, lediglich die Selbstkosten der Stadl deckenden Preisen. Die LerkaufSvreise und in den Berkaufsitändcu an neid) la gen.
Diese Woche grohe 3urubr Von Schellfisch, Kabliau, Seelachs, Schollen und grünen Heringen zu nie- drigsten Preisen.
Fischkochkursc.
Im Anschluh an bett städtischen Iifckverkauf werden in der Haushaltungsschule Donnerstag und I-reitag, abends von ' ,7 bis n llbr. Iiichkochkurie für Irauen und erwachicne Mädchen abuebahen.
In bi eien tuirb praktische Anleitung gegeben zur Her« sie klung verschiedener einfacher Iifchspeifen.
Daner der Kurse 2 Abende. Der Unterricht ist für Minderbemittelte unentgeltlich, von den übrigen ?eib nebmerinnen werden zur Deckung der Kosten 00 Pfg. füi beide Abende erhoben.
Jedem Knrfe können 18 Personen beiwohnen und werden die Teilnehmerinnen nach der Reihe der Anmeldung beriicküchtigt.
Anmeldungen werden jeden Mittwoch Von 5"T bi» 7' llbr in der Aliccfchule, Steinitrahc 10, entgegen- genommen. B”l*
Die IVricbböic find vom H». Oktober bis 15.9loVcnv ber 1912 von morgens « bis abends 6 llbr geöffnet B”/io
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