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Gießen, 20. !?rl
: Neujahrsnacht.
die Messerstecherei, bit nhosstratze zutrug, sitz'- le, der Installateur P. k : g in einem Falle und tr; sängsnisitrase von n t wurde, .hiermit finde. Wiener 3t. begangene Mp Mehr erfolgte deshalb Fr Vorfall. Ter Miliit^’ n etroa um 1 Uhr nacht n ein Sfliö in der W it die Manner etwas vc^ ritte abseits. Da kam' ngeklagte fÄang stm i die vorausgehenden. rben. Sic eilten her.. t Amellagtc mIJ; i sie los- Dem llib... Hand bei. Nach der it. einen Stich, m den, >=tut|a6te, «EL
i an Die StaalsanivM- ■ neBbcn Wg< ,ten, so datz wegen dies« - n ausgesprochen wurde.
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1e.Franttnrt a.«. Viebbsi-Markibericht vom22.April. 2hiHrteb: 15'7 Rinder, darunter Ctblen 539, Bollen 61. Kühe und Färsen 947, Kälber 239, 9s Schale, 2904 Schweine.
Tendenz: Binder und Ctlüeit gedruckt, quic Ochsen gefragt, i leibt iteveruand, Kälber gedrückt, geräumt, Schate vuMg, geräumt, Schweine gedrückt, bleibt Ueberstand. Preis <ür 100 Vld.
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Poll fleischige, auSgemästete, höchsten Schlacht- wertes, 4—7 Jahre alt die noch nicht gezogen haben (ungesackte) . . . Jnuge fleischige, nicht auSgemästete und ältere auSgemäüete Bullen.
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Mittlere Mast» und beste Saugkälber .... Geringere 'Masi» und gute Saugkälber . . . Geringere Saugkälber S ch a । e.
nicht gehandelt, Hafer Alk. 21.75—22.00, 'Mais 'Mk. 18.00* bis 18.25, Aeizenmehl 0 Mk. 32.26—82.50, Weizenmehl I Alk. 30.26—30.60, Weizenmehl III Alk. 27.26—27.50, Aoggen- inehl 0 Mk. 28.00—28.25, Roggenmehl 0/1 Dlk. 27.00—27.25, Noggenwehl I Alk. 23.25-23.75, Weizenkleie Mk. 14.00-11.60, Weizenscbalen Alk. 14 50-14.75, Roggenkleie Alk. 14.00-14.50,, Alalzkeiine Alk. 13.00—14.00, Biertreber 16.00—16.50, Raps nicht gehandelt, Weizenschalen 13.50—13.76. Alles ver 100 Kg. ab hier.
fc. Frankfurt a. M., 22. April. (Orig.-Teiegr. des ,*'lie ;. Anzeigers'.) KartoNel markt. Man notierte : Kartoffeln in Waggons Mk. 8.00—9.00, im Kleinhandel Alk. 10.00—10.60 iür jl 100 Kg.
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ie. Frankfurt a. M., 22. April. . ,
Anz.") Anitliche Rotierungen der heutigen Frucht uiarktprei ie. Weizen (hiesiger« Alk. 24.50—24.75, Kurhesstfcher Alk. 24.50—23.75, Wetterauer Alk. 00.00—00.00. Roggen (hiesiger) Alk. 21.00*
bis 00.00, Herste (Wetterauer) Gerne, Frauken, Pfälzer, Ried'
Ter 5. Internationale Kongreß für Experimentelle Psychologie beschäftigte sich weiter mit der „Psychophystk des Gefanges . worüber Pros. Guttmann (Berlin) referierte, ^n fernem Bortrage über „Schuld, Unzurechnungsfähigkeit und Geisteskrankheit behauptete Kraus (Prag), daß es keine Zustande der Uu;ureä>-
Kleint (lagescbroniL
Aus Posen wird gemeldet: Ein Chauffeur lud sechs Knaben zu einer Fahrt ein. Als der Wagen au&erfalb ter Stadt war und der Chauffeur trotz des Bittens der Knaben n ich t hielt, sprangen alle sechs Knaben hinaus. Ern Junge wurde auf der Stelle getötet, ein zweiter erlitt lebensgefährliche, die übrigen mehr oder weniger schwere Ver- ^Jn *der" Richr aber Heide sind 70 Morgen Walbbe - lande durch Brand vernichtet worden.
Die Insel Athalka wurde von einem Erdbeben teirn- ge sucht. Zahlreiche Gebäude wurden zerstört. Dre Söe» völkerung lagert im Freien.
(Eitictefaiiöi.
Gießen. Betr. des Eingesandts wegen Erhöhung der Hundesteuer finde ich mich genötigt, einige Zellen zu erwidern. Hat der Einsender die Bekanntmachurrg irn Gießener Anzeiger gelesen: Betr. Hunde. Ick glaube nicht. Meiner An- siclst nach hat Einsender feinen Hund, und wenn er euren Hund besitzt, muß er viel Geld haben. Warum? Weil er meurt, Hund^ steuererhöhung sei am Platze. Ich besitze auch einen Hund und wenn die Steuer auf 50 Mark erhöht wird, werde rch rhn doch behalten, weil rch ein Tierfreund bin. Tie Besitzer der D^urde, die ihr Unwesen treiben, müssen zur Anzeige kommen und be» straft werden, aber nicht andere Hundebesitzer durch Erhömlngder Steuer in Mllleidenfchaft gezogen werden. V- W.
Lang-Göns. In dem Eingesandt ht Nr. 92 vom 19. April schreibt ein Steuerzahler über die Vergebung des S cku l- reinigens. Der Einsender dieses möchte erwidern, daß bet der Vergebung des Schulreinigens der Bürgermeister die Be- dingung vorlas: unter den drei wenigst Nehmenden bleibt die Wahl Vorbehalten. Dies ist nun auch geschehen.
Spielplan der vereinigten frankfurter Stadttheater.
Gpernhaur.
Dienstag, den 23. April*): »Die Hugenotten.^ Mittwoch, den 24. April, abends 7V, Uhr: „Alt - Wien/ Donnerstag, den 25. April, abends 6 Uhr: Der Ring des Nibelungen. 1. Tag: ,Tie Walküre." Freitag, den Ui. April, abends 1% Uhr: „Boccaccio." Samstag, den 27. Aprll, abends 6 Uhr: Ter Ring des 'Jlibelungen. 2. Tag: .Siegfried." Sonntag, den 28. April: „Alessandro Stradella." Hierauf: ^Flotte Bursche." Montag, den 29. April, abends 7'/, Uhr: .Ein Walzertraum." Dienstag, den 30. April, abends 6 Uhr: Der Ring des Nibelungen. 3. Tag: .Götterdämmerung."
Schauspielhaus.
Dienstag, den 23. April, abends 7*/, Uhr: Erstes Gastsviel von Albert Baff ermann vom Deutschen Theater in Berlin: „Tie Stützen der Gesellschaft." Alittwoch, den 24. April'): ,TaS starke Geschlecht." Donnerstag, den 25 April, abends 1% Uhr: Zweites Gastspiel von Albert Bassermann : »Lthello." Freitag, den 26. April, abends 1% Uhr: Drittes und vorletztes Gaiiiviel von Albert Bassermann: ^Ter Raub der Sabinerinneir." SamStag, den 27. April, abends 7-L Uhr: Viertes und letztes Gastspiel von' Albert Bassermann: ,*Tie Stützen der Gesellschast." Sonntag, den 28. April, nachmittags 3M Uhr: „Schöne Frauen." Abend« 7 Uhr: ,Dr. Klaus." Montag, den 29. April: ,TaS starke Geschlecht." Dienstag, den 30. April: .Elektra." Vorher: .Der Tartüff." RliUwoch, den 1. Mai: .Torquato Tasso."
*) Anfang, wenn nicht anders bemerkt, abends um 7 Uhr«
Handel.
Frankfurt a. M., 20. April. Tie heutige orbentl. Hauptversammlung der Buderu s'schen Eisenwerke Wetzlar, zu der ein Aktienkapital von 10 938 000 M. angemeldet war, genehmigte den vorgelegten Rechnungsabschluß für das Jahr 1911 und beschloß, den Reingewinn nach dem Vorschläge der Verwaltung zu verteilen. Hternach gelangt eine Dividende von 6 v. H. gegen 51/, v. H. im Vorjahre sofort zur Auszahlung. Das aus dem Aulsichtsrat ausscheidende Mitglied Rentner Gustav Hück, Elberfeld, wurde wieder- und Bergrat Karl Wilke, Bredeney b. Essen (Ruhr), trüber Vorstand der Zeche Massen, neu in den Aufsichtsrat gewählt. Die Versammlung genehmigte sodann die von der Verwaltung zur Bestreitung von Neuanlagen beantragte Ausnahme einer Teilschuldverschreibungsanleihe von 6 Millionen Mark zu 4V2 Prozent Zinsen, rückzahlbar zu 103 Prozent gegen Verpfändung von Immobilien. Aus Anfrage aus der Versammlung teilte bie Verwaltung mit, daß die sämtlichen W e r k e des Unternehmens lebhaft beschäftigt sind und daß nach den vorliegenden Aufträgen auch auf eine gleich gute Beschästigmig für den Rest des Jahres zu rechnen ist. Bei den im ersten Vierteljahr ausgeführten Lieferungen handelt es sich zum Teil um Abwicklung von alten Abschlüssen zu wenig gtinftigen Preisen. Inzwischen konnten aber die Preise anziehen, so daß für den Rest des Jahres bessere Erlöse zu erwarten stehen. Hierbei ist allerdings zu beachten, daß ein Teil der Mehrerlöse durch die gestiegenen Löhne in Anspruch genommen wird. Wenn nicht außergewöhnliche Verhältnisse eintreten, glaubt die Verwaltung aber ein höheres Erträgnis als im Vorjahre ausweisen zu können.
Die Spiritus-Zentrale beschloß, den Preis für Trinkbranntwein um 6 Mark zu erhöhen. Weiter kam man zu der Ueberzeugung, daß die Rücksicht auf den BrennspirrtUs, der im laufenden Jahre bis auf eine einmalige Erhöhung von einer Verteuerung verschont blieb, sich nicht mehr in gleichem Maße aufrecht erhalten läßt. Der Preis dafür wurde deshalb um 3 Pfg. Pro Liter gesteigert. Bei der Beschlußfassung übet die Preise brachte der Gesamtausschuß gemeinsam mit der Ge schästsleitung noch besonders zum Ausdruck, daß die Entschließunc einzig und allein durch die Erzeugungs- und Absatzverhältmsn des lausenden Geschäftsjahres bestimmt wurden und die Annahm, anderer Beweggründe nachdrücklich zurückzuweisen wäre._________
Luftschiffahrt.
Zuverlässigst ttflug am Qberrhein.
Mainz, 19. ,April. Der Verein für Flugwesen in Mainz, der als Ortsverein die flugsportlichen Veranstal- tungeii der drei Tage, 15. bis 17. Mai, selbständig organisiert und feitet, hat für die örtlichen Schauflüge, die am 16. Mai — Himmelsahrtstag — stattfinden, sieben Flieger verpflichtet, die unabhängig vom Zuverlässigkeitsflug ihre Aufgaben zu lösen haben. Am 16. Mai, nachmittabs von 4 Uhr ab, finden die Schau- und Passagierflüge um bie ausgesetzten Preise statt. Für diesen Tag sind außerdem bie Landung eines Zeppelinschiffes und örtliche Passagierfahr» ten festgelegt. Das Zeppelinschifs wird am 15. Mai von Metz über Saarbrücken und Mainz, ohne zu landen, nach Frankfurt fliegen. Am 16. Mai wird das Zeppelinschiff „Victoria Luise" für Rundfahrten zu ermäßigten Preisen -ur Verfügung Kehen. *
Mülhausen i. Els., 19. April. Auf dem Flugfelde Habs heim ereignete sich gestern abend ein Unfall, der glücklicherweise ohne ernstliche Folgen blieb. Der Militärflugschüler Leutnant F r i d b e r g vom Kolmaer Jäger-Bataillon war zur Ablegung seiner Pilotenprüfung aufgestie- aen Infolge falschen Manövrierens nahm er bie zweite Kurve zu kurz und glitt aus einer Höhe von sechs Metern steil ab. Der Apparat nahm ziemlich Schaden. Der Offizier trug eine leichte Gehirnerschütterung davon.
— Ein Flugdienst Dover-Calais. Von dem erstaunlichen Fortschritt, den das Flugwesen in der letzten Reit gemacht -hat, zeugt bie Absicht, einen regelmäßigen Flugbieust zwischen Dover und Calais einzurichten. Die „Navigation Urienne" r- eine französische Gesellschaft - hat diesen Plan gefaßt, und sie hat sich an bie zustänbigen Behörden in Dover mit der Bitte gewandt, ihr einen geeigneten Landungs- dezw. Aufstiegplatz zu überlassen. Die Behörden in Dover sind nicht abgeneigt, dieses Projekt mit allen Mitteln zu unterstützen; besonders bie Bürgerschaft verspricht sich eine ziemlich große Zukunft bieses Unternehmens. Im Juli soll ber erste regelmäßige Passa- gierflug stattsinben, und bis dahin ho,ft bie Gesellschaft, sich derartig entwickelt und genügend Flugzeuge in ihrem Besitze zu haben, um für die Folgezeit einen regelmäßigen Flugdienst, ber selbstverstänblick eventuell auch bie Post- oeförberung übernehmen wirb, unterhalten zu können.
Jfiauenfeudk und berschenden Futternot, haben An- und Verkoui von Zuchtvieh Stockungen erlitten, durch welche die in Ober- Hessen verfolgten Zuchtbestrcbungen vielerorts beeinträchtigt wurden So mussten die Bulleneinfuhr aus dem Simmental, wie auch die Ankäufe aui den Zuchtviehauktionen und Märkten unterbleiben, so daß nach dieser Unterbrechung im Zuchtviehhandel ein Bedürmis zur Darbietung von An- und Verkaufsgelegenheiten angenommen werden kann Unter der Voraussetzung, daß durch die Aus- brtitung ber Maul- und Klauenseuche keine Aendenmgen geboten werden, sollen in diesem Jahre folgende Veranstaltungen vom Landivirtschaftskammer-Ausschuß durchgeführt werden: 1-, Ter Ankauf einer beschränkten Anzahl Stations- Und Gemeinde bullen inderSchweizim Laufe des Monats Mai. 2. Zucht- vieha uktionen als gemeinsame Veranstaltungen mit den Zuchtvereinen und zwar in Alsfeld am 29. Mai für Simmentaler Butten und Edelschweineber, in Butzbach Anfang Juli für Simmentaler Dullen, Edelschaveineber und Saanenziegen, in Schotten Mitte Oktober iür Vogelsberger Zuchtvieh und Saanenziegen und in Mücke (Bahnstrecke Gießen—Fulda) Anfang Aiigust für Schafböcke. 3. Zuchtviehmärkte als gemeinsame Veranstaltungen des Landwirtscha tskammer-AuSschusies mit den betr. Marktständen und zwar: am 12. Juni in Lauterbach (Fasel- und Ziegeninarkt), am 29. Juli in Alsfeld (Fasel- und Ziegenmarkt), am 2 September in Nidda (Faseb- und Ziegenmarkt), am 30. September in Hungen (Fasel und Ziegenmarkt), am 23. Oktober in Friedberg (Fasel- und Ziegenmarkt). Ta man auf den Auktionen und Märkten große Ausioahl im Zuchtmatenal hat, ist namentlich der Ankauf von Faseltieren den Gemeinden lehr erleichtert und vetbillegt. Es ist deshalb den betr. Ortsvorständen sehr zu empfehlen, sich mit ihren Ankäufen auf bie ihnen zusagendsten Gelegenheiten einzurichten und auf diese Weise sowohl Den Gcmeinbeinteressen zu dienen, als auch die allgemeinen Zucht- bestrebungen zu unterstützen.
Nachweisung über den Stand der Maul- und Klauenseuche in Hessen vom 13. bis 19. April 1912.
nungsfähigkeit — abgesehen von der Kindheit und der moralischen Idiotie — gebe, die nickt ihrerseits verschuldet» sein könnten. — \n der Temonstrationssitzung zeigte M i n n e m a nji (Kiel) in einem Bortrage über die ,,Grunderscheinungen des Sehens", wie kompliziert schon die einfachsten Lichtwahrnehmungen sind. Auck Schuhmann (Frankiutt a. M.) wies in seinem Vortrage über „Hauptprobleme der Lehre von den Gesichtswahrnehmungen' daran' hin, daß die Gesetze der einfachsten Sinneswahrnehmungen noch mancher Klärung bedürfen. — Iaensch (Straßburg) behandelte in seinem Vortrag „lieber die Empfindungen" bie bekannte aber noch nicht ganz gehörte Tatsache, daß die Farben der Gegen- tänbe von uns nicht nach ihrem wirllichen physikalischen Zai- land beurteilt werden. Es erscheinen uns die Tinge der Umgebung trotz des stärksten Beleuchtungswechsels (z. B. Mittag und Abenddämmerung) dennoch in annähernd konstanter Helligkeit und Farbe. — Wertheimer (Frankfurt a. M.) gab eine neue Auslastung ber Alexie auf Grund experimentell-psychologischer Untersuchungen. — Peters (Würzburg) berichtete über eine interessante statistische Untersuchung zur Frage ber „Vererbung intellektueller Fähigkeiten". n
Besonderes Interesse erweckte ein Vortrag von V 1 un g st (Berlin^, dem viel angefeindeten Entlarver des „Klugen Hans über bie „Psychologie der Affen". M w
--- Berlin, 20. April.
Ter letzte Kongreßtag brachte u. a. einen Vortrag von Maday (Prag), ber über bie „Psychologie bet Serufs- wähl" sprach Tie meisten Menschen wählen ihren Beruf nicht nach ihrem Wunsche, sondern nach äußeren Umständen. Daraus entspringen innere Unstimmigkeiten, die sich in einer Reihe von Reaktionen Luft machen. — Goldschneider (Berlin) verteidigt in seinem Vortrage über die „Revision des Tem- > e r a t u r f i n n 5" die von ihm gefundene große Zahl der Temperaturpunkte und meint, andere Ergebnisse seien durch Nicht ein genug gewählte Reizobjekte zu erklären. — Eine interessante Entdeckung, bie wertvolle Einblicke in den Mechanismus des Gedächtnisses gewährt, teilte Müller (Göttingen) mit Wird nach dem Erwärmen irgend welcher Eindrücke (Worte) der Geist "tarf beschäftigt, so wird, wie nicht anders zu erwarten, das Behalten verschlechtert. Handelt es sich aber nur um bie Funktionen des Wiedererkennens des Gelernten, so übt wider Erwarten eine olche intensive Beschäftigung nicht die geringste Störung aus. — Stern (Breslau) gibt eine Uebersicht über „Tie psychologischen Methoden ber Jntelligenzprüfun g". Pf u n g st (Berlin) berichtete über seine Untersuchungen an „sbrechenden Hunde n". Es handelt sich hierbei weder um sinnvolles, noch papageienmäßiges Nachahmen des Sprechen, sondern vielmehr um ein unterdrücktes Bellen, sogenanntes Maunzen, wie es manche Hunde zeigen. In diese Lautaußerung werden die betreffenden Worte „di n ei n g e ho r t".
Tie Tagesordnung war somit erledigt und ber Kongreß mit den üblichen Tankesworten geschlossen. — Die nächste internationale Tagung findet in zwei Jahren in Göttingen itatt
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Am 13. April waren verseucht:
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