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20/05/1912 Drittes Blatt
 
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Ole heutige

ES ist dann auf u n

land hingewiesen worden.

Italien, noch nur Türkei gelitten baden.

..Wir wollen daS Vaterland der anderen achten, und

geschrieben wird. Auslandspolitik. TaS deutsche Volk will uneben mn imgiano.

Abg Baffermann bat die Rragc gn micb gerichtet, wie cS Meine ftreunde baden einmütig für die Dehrvorlagen gefhmmt. mit etwaigen Befchwcrd ^n unserer Kaufleute Wir werden immer dieselbe Stellung m solchen Fragen emnenmen. in Marokko steht. Ich bin in der erfreulichen Lage, au sagen. | (Beifall.) -------

daß wir gerade in der allerletzten Zeit fast gar feine Beschwerden daS unsere lieben I' (Beifall.)

I r,WS aber von d talentiert worden | wschenhetze am I xtn Ausgang vor p. 8eridjtci|tattei I.-^uete das Geruch!

M die ^nsel R gegangen sei. »niiantinopcler .nsadr die Besürcl tnb standen im Ifl dutii vorzunehrne -*t aus. 2a zei;

i t deutschen Inte I wjcher Tiplornat ! I durchkreuzt.

Sir erhalten f Konstantin Eilte der deut Italienern, be: is befinden si :n Zngenieur uni

Die

. Rom. 20. Mo ^ausführlicher

" russische Papiere kaufen? Ick wende mich besonder- an b t c Dr deutschen I''den! ES ist eine schamlose Tatsache, daß die David bat darauf hingewiesen. daß ein Anonvmu» un§ ein Helfersbelser dcS Zaren die die polnischen Juden auSrotten. mit Fiasko vorauSgesagt bat. Ich nebme an. daß der Herr, auf den dem Gtctbc deutscher jüdischer Kapitalisten bezahlt werden. (Hört! sich Dr. David bezieht. nicht auf<s p e f t a t o r* getauft ist und $ört!) nicht vom Vater ..(3 e r m a n i c u 8* stammt. (Heiterkeit.) qrt cs,,ftx,.Y ARh t

Dieser Herr behauptete also, wir hätten ein Fiasko erlitten, und« ' 9 . ' _ M sich

da» sollten wir nun möglichst rasch dementieren. In der Budget, begründet bic liberale Re,olutwn. Der «taa t? ickretar bat sich kommission wurden unS nun furchtbare Vorwürfe gemacht, daß auf ihren Wortlaut gestürzt und 'st an 'brem C ofti bo ge-

wir diesen irrelevanten Artikel nicht dementier: gangen. Dir wollen nut einem tu»tgen Konsularbeamten die hatten. Auf ein Dementi wurde aber bann erklärt: 9hm ja Möglichkeit geben, in den diplomatischen Dienst uberzutreten. Der das ist ein Dementi, aber wir glauben eS nicht (Hört! Hört!) Staatssekretär hat leider die Sache aufs lächerliche binausgespien Und dann verlangen Sie noch, daß wir alles dementieren, wad I Unsere Beziehungen zu England sind daS wesentliche unterer

---- - ' Au8land4politik. DaS deutsche Volk will Frieden mit England.

nicht weiter Folge gegeben. Von diesem Standvunkt fiat sich Bi». weise.)

marck leiten laffen, lassen sich auch die Engländer leiten. Lassen DaS muß Tr Oertcl doch wissen, obwohl dieDeutsche Tage-- Sie uns doch diesen Standpunkt auch einmal zur Geltung »itung" solche Tatsachen zu verschweigen pflegt. Wilde Em- bringen. . , pörung tobte sogar im russischen Parlament. Russische An.

ES wurde dann gesprochen über unsere Beziehungen^ Eiben foöten jn Deutschland verboten werden. Ick rickte zu Italien und der Türkei. Ich kann auch da mir e|nCn Appell an bic brutschen KaPitalisten l Wiederbolen, daß wir in der schwierigen Sage doch so burdve- s^meii Sie sich nicht in ben fflrurb ihrer Seele hinein, daß Sie kommen sind, daß unsere Beziehungen weder

r trttr w r an!

Ach otebaf11?01 « - rLfbition r,.nnin^ *

N dem 3i , rr die türkischen ^.einsche Aegtern .-iwzeilig wtrd

Ztaliener au? t lnierbing-3 be j;n Anwohner ai I arbeiten bii Iizeschickt- Genen L auf der jerffo Ln, zu schlagen ' --M die eben i i y aufs Messer ' ta. 2o wird bi W- v. Marscha ffltnbe Hand at I taffen Borschub zi 7..-uhigung wegen a und bet gesä

$ii HasjttDu

Bon !- UNS der 9 S1ettoQ' wie da U^ÄD-On Ble 'N so jie |Ä Äouache, n-^'ndtun t" ti

to inn^.2etail i U ,.;°?dKln in s Cfc etül CTrt hegt.

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1 t?1 M e.*nei 1 ^rureZlalh Ui v(JjtDeUe:

kommen ^Immerh'n werden die Beziehungen Deut)chland als gut geschildert in derselben Rede, in der das en^ Buntmis zwischen Rußland und Frankreich erwähnt wird. In Marokko Haven Mchsuug B-schwerden h°b-n? S°. 8tanlm<6 fe.ne ®"ü>«<Sun. «<»» fitor nefrilten? I n unserem Verhältnis zu «Liig- l an d hat Tr. David das Verschulden Deutschlands in den Vorder­grund gestellt, seiner Ge schäftSpa tnoten und Panzerptetteninter. Renten, die durch Broschüren und Zeitungsartikel Deutschland nicht zur Ruhe kommen lassen. Die Sozialdemokraten sollten doch bedenken, daß die sämtlichen bürgerlichen P o^r t e t e n die Wehrvorlagen bewilligt haben DaS doch nicht unter dem Druck der alldeutschen Presse gefchehen. S,e t^sen ihre Entscheidung nacb ihren eigenen Erwägungen pjrg®1 b d 92atL). Wir haben die Spannung indeß nicht verschuldet. Deutschland hat in 40 Jahren eine fit te b e n j>ol1hiBe­trieben im Gegensatz zu anderen Staaten. England. Frank, reich und Italien haben seitdem ihr ^biet erweitert. Wenn aber Deutschland irgendwo eine Kohlenstatton erwerben will, bann werben Verwahrungen eingelegt gegen

Abg. Tombek (Pole)k

Man behandelt die Polen immer noch all Staatsbürger zweiter Klasse. Der Redner bringt u. a. Beschwerden über die Regierung in Oppeln vor.

Der Redner stimmt den Reiolutionen zu

Abg. Bernstein (Soz.) spricht nochmals über Deutschland! Verhältnis zu England. Unsere Parteigenossen in anderen Ländern und yreunbe bc5 btu irticn Volke?. Die Parteigenossen der Rechten im Ausland« sind Deutschlands Feinde.

Abg. Windeck (Lothringer)

bringt Klagen über Paßschwierigkeiten vor.

Die Aussprache schließt.

Persönlich erklärt Abg. Ledebonr (Soz.): Ick '^aubte vorhin. Herr Gröber habe einen Zwischenruf gegen mich gemacht. babt mich getäuscht und nehme meine Bemerkungen gegen den Zwischen- rufet mit bem Ausdrucke des Bedauerns zuruck. Hört! hört!)

Eine Resolution Baffermann, die Regierung zi erfutben, dahin zu wirken, daß die den Staatsbürgern zustehender Vereins- und Versammlung-rechte nicht seitens der SandeSpolizeibehörden durch allgemeine polizeiliche Be­stimmungen und Anordnungen in einer dem Wortlaut und beir Geiste des Gesetzes wiberfprechenden Weise eingeschränkt werden, wird gegen die Rechte angenommen.

In der Einzelberatung richtet

Abg. Dr. Müller-Meiningen (Vv.)? folgende Fragen an den Staatssekretär: Ist eS beabsichtigt, in Paris ein Generalkonsulat zu errichten? ferner: Wie stellt sich die deutsche ReichSregierung zu der Anregung Belgiens, die Auslieferung und Rechtshilfe auf internationaler Basis zu regeln? sind Verhand­lungen im Gange bezüglich einer Li t e r a t u r. K o nv en t i o n mit den Vereinigten Staaten von Nord- amerila? Endlich: Ist eS richtig, daß der Kongostaat durch Verleihung von Konzessionen und Monopolen in verschiedenen Fällen gegen die Kongoakte verstoßen hat? Was gedenkt die Staatsregierung zu tun, um eine loyale Durchführung der Kongoakte zu erreichen?

Staatssekretär v. Kiderlen-Waechter:

&& werde mich bemühen, kur, und präzise zu antworten. .Kurze Anfragen werden auch in England genau so beantwortet, wie wir es getan haben, bei schwebenden Verhandlungen gar Nicht. Auch in England ist die Antwort me ist nega t i v. (Heiterkeit) Gegen ein Generalkonsulat t n P a r ,» haben wir keinen grundsätzlichen Widerspruch. Der Inhaber hat persönlich den Titel Generalkonsul. ^e,n Genial- konfulat geschaffen wird, kann sich erst spater entscheiden Die bcTgifv6c Anregung auf internationale Regelung d«r «uS liefcrung ist erst vor kurzem hrrr eingegangen, eine: Ln»^ bi rg konnte bisher nicht getroffen werden. Prinzipiell haben dagegen. Eine Erneuerung des Vertrages zum ^ub Dtut heberrechtes mit Nordamerika ist noch nicht angeregt worden, und liegt bisher nichts vor. »weifello!

Jm belgischen Kongostaat sind früher zweifeuo- manche Verstöße gegen die internationale ^te begangen worden. Seitdem Belgi-n den Kongo als Staat übernommen hat, 'st eine bedeutende Besserung eingetreten. Im JahreNmr^ e Programm dafür aufgestellt. Die Schwwrigke,ten d e Belgien damit hat, sind zweifellos nicht gering. . Wenn KonzesswnSgefrll schäften Zugeständnisse erhalten haben, die rechtswidrig oder: mit d«r Mte nicht vereinbar sind, so können sie doch nichtvon heute auf morgen einfach beiseite geschoben werden. Dw Regierung ha alle diese Konzessionen beanstandet, und bei ^nem großen T der Gesellschaften ist eS auch gelungen, sie abzuschaffen. g* land hat sich dank diesem Vorgehen bereits em ^oßereS Zutraue zu bem Kongostaat gezeigt. Wir verhalten ^S abwartend weil es gerecht und billig ist, ben Belgiern Ar Besserung d« Zustänbe Zeit zu lassen. Wo ben deutschen Interessen Eintrag geschieht, haben wir Vorstellungen erhoben und werden dal immer tun, wo e 8 nötig tft (Beifall).

hatten. Der Vizepräsident der Reichsbank, Herr v ©laienapp, der in Tanger war, um die Beschwerden unserer StaatSange- hörigen entgegenzunehmen, versicherte mir ausdrücklich überall werde ibm gesagt. daS Geschäft gehe gut und besser als bisher. Ein Fall ist allerdings dorgekommen. Im Fall Ren, cv- hau s en find zweifellos llebergtiffe vorgekommen. Die oa* wurde natürlich zuerst durch unseren Gesandten in Sanger be­handelt, wir Haven aber sofort bei bet französischen Regierung sehr energisch Verwahrung einge­legt. llnb wir hoffen auch, baß die Sache unter allen Umstanden zu unseren Gunsten geregelt wird, weil daS Recht <n»T umerer Seite siebt. (Bravo!) Sie werben aber verstehen. ^.K die Sache eine gewisse Verzögerung erleidet. Ich habe den E'ndruck, daß die Aufnahme der ersten Beschwerde unseres Gesandten bei dem französischen Gesandten in Tanger nicht ganz genau der Aus. nähme entsprach, die die Sacke bei den wisitariicken Behörden in Tanger fand. Da gibt eS sa immer gewisse «ckwier,gleiten. Wir werden die Sacke aber jedenfalls genau pruren und auf unserem Recht bestehen. (Beifall.) Es ist noch zur Sprache gebracht worden, daß wir auf eine kurze Anfrage u b e r b t e © 4-ff* IfahrtSabgaben bezüglich unserer Beziehungen zu Holland nicht geantwortet hätten. Der Ahgeordnete. der daS vorgebracht hat. hat dabei gesagt, das Volk habe ein Reckt. daS! zu wissen Ick glaube aber, daß daS Volk auck em Recht bat darauf, daß nicht durch Indiskretionen derartige Verhandlungen die imJn. tereffe des Reiches geführt werden, gestört werden. (Sehr richtig!

j rettflotte in den Xi ühiete man in i

I xtßanelleniperrun

Abg. Dr. Müller-Meiningen (Vp.)i

Seit zwanzig Jahren wird auf eine Regelung dervöll'g un­zureichenden Urheberverhältnisse mit Nordamerika gedrängt. Du Rechtsverletzungen der Kongoakte, die wir behaupten, sind erst in der letzten Zeit vorgekommen. Die Nachrichten stammen au- eng­lischer Quelle.

Abg. Dr. Pfeiffer (Zentr.)i

verlangt einen besseren Schutz des deutschen Kaufmanns im Aul- lande.Güter zu suchen geht er, und an sein Schisf sthließet da- Gute sich an." Leider bat er noch viele Schwierigkeiten zu über- winden. Der Redner führt Beschwerde gegen das deutsche Sion- sulat in Britisch-Kolumbien. Der Redner nimmt bezug auf die Angriffe einer Broschüre gegen die Firma v. AlvenSleben. wonach diese in einem Prospekt zur Beteiligung aufgefordert unk sich auf die Auskunft in einem Hause in Vancouver berufen have m dem die Firma domiziliert war und in einem Hinterzimmer daS deutsche Konsulat. Der Redner ersucht den Staatssekretär um Auskunft, was an dieser Behauptung wahr sei. Der Redner spricht auch über andere Fälle, in denen sich im Verlaufe zweif«» Hafter Geschäfte herausgestcllt habe, daß der Chef der Firma der deutsche Konsul sei. <öo komme eS, daß durch solche Gesckan berhaltniffe der Schutz der Deutschen durch bad Konsulat illusorisck werbe. DaS Ansehen deS Deutschen Reiches müsse darunter schwer leiden.

Staatssekretär b. Kiderlen Waechter:

In bem Falle von Vancouver waren gegen den Konsul WolffSsohn eine Reihe Beschwerden eingegangen, die bewiesen, daß er für einen deutschen Konsul nicht geeignet war. ES wurde darauf in anderer ernannt (Sitlinger), nicht weil er Handri!- Vertreter einer Firma war, sondern weil er die Eigenschaften be­saß, die man von einem Konsul vorauSsehen muß. Sein« Er­nennung ist auch nicht auf Anregung einer Firma erfolgt, auck hat sie mit der Firma überhaupt nichts zu tun. Der neue Be­werber konnte sich auf gute Empfehlungen berufen. Natürlich sind bei solchen Besetzungen alle diejenigen unzufrieden, die m einem solchen Falle nicht berücksichtigt werden konnten. werden jetzt einen DerufSko n'sul hinschicken, der die Sache ganz genau untersuchen wirck, um unS genau Bericht zu er­statten. In den weiteren Fällen wird ebenfalls eine Unter­suchung stattfinden.

Die Resolution Dr. Heck sch er (Bp.), Frhr. v. Ri cht- Hofen (Natl.) wird gegen die Rechte angenommen, ebenso die Resolution deS Zentrums.

Damit ist der Etat te® Reichskanzlers und deS Auswär­tigen Amts erledigt.

TaS Haus vertagt sich.

Montag 1 Uhr: Staatsvertrag mit Bulgarien, Brannt­weinsteuer ii n b Deckungsvorlage, kleine Etats-

Schluß 7 Uhr,

rechts.)

solche Expansionsgelüste. . . I Was Neu kamerun betrifft, so haben wir uns mit

' Von der Rede EhurchillS habe ich nicht ben Emdruck, als ob ber ^^^isch-n Regierung berftänbigt über das Zu sammen- sie sich gegen Deutschland und seine Flotteiwermehrung richtete. einer gemeinsamen fiommtfnon tn Bern.

W i r treiben in Deutschlandkerne A g g ress xb* ^ffe, demnächst diese Kommission zusammentreten wird Politik. Es waren marinetechnische Erwägungen, bie ne nötig r0Q zunächst nacb dem Kartenmaterial die Grenzen genau machten, feine aggressiven und politischen. Die Vermehrung b festlegen und sie soll ferner bestimmen, in welcher Weise bietet»

Heeres war vielleicht eine Bewilligung int N^Ken Stil, kiS war färf)I^c Besetzung ber Grenzposten sich vollziehen soll, um spatere . bie Flottenvorlage aber nicht. Die Erwägungen EhurchillS Haven ^jschenfälle zwischen beutschen und ftanzösiscken Grenzposten zu , mit der deutschen Politik nichts zu tun; e§ lommt hier ber ^tiue bCrmeibcn. Dazu werben Subkommissionen eingesetzt, bic an ben Ozean nach dem Durchbruch des Panamakanals in Frage, uno & m arbeiten sollen. Wir wählen für die Kommissionen Haupt, mit ihm ganz andere Völker und große Verschiebungen, Die oen QutCi bie ^on in jenen Gebieten gewesen und akklimati-

ganzen Weltmarkt berühren. Dem Frhr n. von Marschall I |inb. Ich hoffe, daß die Berner Kommission namentlich die ist es in seiner langjährigen Tätigkeit in Komtantinopet geiung , «axuialitäten ber Besetzung recht bald erledigen wird. Zunächst die schwierige Enttvicklung dort für Deutschland auszunutzen, in toerben bie @ebiete besetzt, die zweifellos unS gehören und spater einer Zeit, wo daS Alltürkentum durch die ^ungturlen berbrangt ^mmen dann die Teile heran, über die noch Zweifel obwalten wurde und die italienische P°Ut'k mächtig eingriff. Dies Ver-

LK Einen großen Kaum W in der Bespre-nn« di- Frnge d^

^i ^entfcken imme?ein auteS Ohr hatte, und daß bei ihm nicht Ausbildung ber Diplomaten eingenommen. Ich über bureaufratticbe Haltung geklagt werden konnte. Wir wollen glaube, daß daS kaum eine Frage ist, bie hier im dl^iium er- rtm <rtei ntöt i nüber f ch w e n g l i ch e r W e i s e V o r s ch u ß- lebigt werden kann. Es sind vielerlei Vorschläge gemacht worden, lorbeer en nach London mitgeben, wie es hüben und drüben Sie geben zum Teil auseinander, auch wenn sie von derselben des Kanals aesckiebt DaS entspricht auch seiner Sendung und Seite kommen Immer wieder wird aber die Notwendigkeit einer nickt besseren Ausbildung der Diplomaten betont. Es ist ia wünschend-

deutsche Politik muß hier von der Zentralstelle aus wert, daß die Leute viel lernen, gewiß wollen w,r sie auck birigkrt werben; der Botschafter führt aus, was die Zentrale ökonomisch auSbilden. Alle Details können w,r ihnenabernicht anordnet Natürlich spielt der einzelne Mann eine hervorragende betbrtngen, die müssen ne auch draußen lernen, sonst sind die Rolle- er kann wesentlich zur Verbesserung ber Beziehungen bei- Leute, bi? sie fertig ausgebildet sind. tot. (Srofte Heiterkeit.) tragen und das wünschen wir. möge ihm mit England gelingen. Wir sollen einmal unsere Leute ausbilden, zwischendurch aber Wenn unter diesen schwierigen Zeiten Marschall Konstantinopel Leute aller möglichen Stande, Kaufleute usw. gleich eimtetien. verläßt, so kann man darin keine Schädigung ber deutschen Inter- Wer wird sich denn bann erst ausbilden lassen. Dann ergre'N essen sehen Als wir daS Marokkoabkommen genehmigten, man dock lieber gleich den Beruf deS .Kaufmanns. ES gibt eine wurde in vielen Kreisen Deutschlands der Ruf nach einer großen gan3e Menge von Berufen, die gewisse Leute deshalb nicht er- Flottenvermehrung laut. Aber dieser erste Impuls ging wen seifen können, weil es ihnen am notigen Geld fchlt. Der zurück. Bei verständiger Erwägung hielt man es für richtig, für Reichstag kann dock auch nicht allen Leuten die Möglichkeit geben, die Flotte nur daS zu tun, was sich als notwendig aufbrangte ftubieren. Wenn bie Leute den Referendar und Assessor und im übrigen den Schwerpunkt zu legen auf die Ausbilbung lachen wollen, so kostet daS auch Geld. Wir können doch Nickt dessen, was wir haben. Ein starkes Heer bleibt unsere ü*erne -un(Ten Leute von 12 Jahren einstellen. Ich glaube, bie

Grundlage. Wir wollen eine friedliche, aber zielbewußte Politik, ~ , ni(jbtif zu einer Entschließung im Plenum, ich

frei von allen Plötzlichkeiten. Wenn die von uns gestevten g : w glusbildungSftage vorläufig zurückzustellen.

Forderungen erfüllt sind, dann wird daS Auswärtige Amt leder- J ' u

zeit in der Soge fein, eine zielbewußte erfolgreiche Politik zu Hxhel (Zentr.)

(®ei,aIt M ben 9iaiL) . , , begründet eine St e f o I u 11 o n seiner Pgrtei. Worin bie Vorlage

Staatssekretär des Auswärtigen von Krberlen-Wachter: eines Gesetzentwurfs zur Regelung der ArbertSverhalt- ES sind hier soviel Fragen angefdmitten iMtben, daß eS mir ^ndel? fick* dabei ^ür" Deutschland allein um etwa

schwersallü das Material in ber riAhflen R-ihensolg- vorzn. d. Es ^-^!t ^ch ^ren MecbtSderbSItnisie in Denttch. tragen Den bre,testen Ranm bat unse. »erh-ltn'S dringend der Regelung bedürfen. Dem Landrat allem darf

® 's »land eingenommen, und ch gebe zu dast der Wichtig,»! EntsZeidung Uber das Schicksal dieser Landarbeiter nicht Ä'^ WftaÄÄ fi6£rto(ien bleibe°n. wie da- setz' der Fall ist.

jetzigen Beziehungen zu England bereits gesagt worden ist. Dr. Staatssekretär Dr. Delbrück:

David hat über Geheimniskrämerei geklagt, und e8 ift ^.eTÄtihirrfw»« Ar.

auch sonst in der Kommission namentlich unS gesagt worden. DaS Problem, die Rechtsverhältnisse der ausländischen ai man werde uns zum Reden zwingen. Dabei wurde beiter, die alljährlich über unser Lan- dahin fluten, zu regeln, immer auf fremde Regierungen, auf fremde neuere entwickeltere enthält zahlreiche Schwierigkeiten, bie nicht so sehr in dem Mangel Staatswesen hingewiesen. Ick mache da auf eins aufmerksam, einer Gesetzgebung bei unS siegen, sondern in den vouig ver- An demselben Tage, als ich in der Kommission auf die Frage schiebenen Kulturbedingungen, unter benen die Arbeiter lewn. über unsere Beziehungen antwortete, hat durch einen Zufall der An sich ist der ausländische Arbeiter dem einheimischen gleich- englische Premierminister im englischen Parlament auf dieselbe gestellt. Nur haben wir daS R ech t der «u »weis un«, au Frage geantwortet. Unsere Antworten waren dem Inhalt nach das wir m.S sanitären, sittlichen und politischen Gründen techt gleich und dem Wortlaut nach beinahe ähnlich. Der Unterschied verzichten können. Deshalb will eS mir schwer erscheinen, vieler in ber Behanblung ber Frage lag also nicht auf feiten der Re- Frage im Wege der Gesetzgebung beizukommen. Ich rann aoer gierung. sondern auf ber anderen I m englischen Parla- wobl ohne Eigenlob feststellen, baß im allgemeinen die auSl - ment war man mit ber Antwort auf ri eben u n b dischen Arbeiter in Deutscklanb viel besser baran sind aI8 mcitacn bat fein Wort mehr gesagt. Den übrigen Schluß mögen unsere Arbeiter, bic im AuSlanb ArckeitSgelegenheit lucpen. sich die Herren selbst ziehen. (Heiterkeit.) Dr. David hat ganz besonders hervorgehoben, daß wir gegen die Abschaffung Abg. Lcbeoour (Soz.):

de» Seebeuterechts sind. (Dr. David widerspricht.) Ich stimmen der Resolution zu. ES ist wunderbar, daß dem

möchte ihn dock bitten die Verhandlungen auf der Haager Äon- L e n g a b i r , Herrn^Kidcrlen, von ber Rechten vor- ferenz nachzulesen und zu sehen, wie dort abgefhmmt worden ist. gemacf)t vxrden. Dr. Oertel verwahrt sich dagegen, daß Ich empfehle ,hm daS. er Chauvinist sei. Er wird aber einmal, den Tomahawk schwin-

ES ist bann auf unsere Beziehungen zu muß- b. ben Kriegstanz tanzen unb daS englische Jingolied singen: land hingewiesen worben. Auch ba kann ich nur wiederholen: $ßir ba6en ©oihaten, wir haben Schiffe und daS Gelb dazu!

ES gilt barüber bav, was der Reichskanzler in feiner Rede ba- toirb ein entzücke'nber Anblick fein! (Schallende Heiterkeit.)

mals im Dezember gesagt hat. ES ist darauf hingewiesen worden, Sozialdemokraten treten überall in der ganzen Welt dem

was wir in Persien auf gegeben hatten DaS unb bas RüstungSweg entgegen. Die Engländer müssen glauben, daß wir hatten wir aufgegeben. DaS sind aber meist Sachen, die unS -1 werden sobald wir stark genug dazu sind,

ia gar nicht gehört haben (Heiterkeit.) Es wurde unS geraten D-uffchen Lllein schön, wie

wir mochten bet Reklamationen sagen: Soviel Soldaten haben I u rhr;*t

wir, soviel Sckiffe, und nun muß unsere Reklamation burchaeben. feiner3ett @taat»feheiat: b.

Das würde eine schleckte Politik werden. Man eremplifiziert dann iteer bie ba r bar is ch e ru fis ck- Re g'-r un g

immer auf Bismarck unb Englanb. Gerade die haben (Vizepräsident Dove rügt den Ausdruck) bezeichnend,

ja aber immer einen Unterschied gemacht. W^nn eine Reklamation daß Herr Certel mit feinem freundlich-süßen Biederm 8 im allgemeinen Interesse liegt, wenn es den Engländern politisch | dieser Regierung feine Bewunderung au-gedruckt hat. -oei leoem paßt, bann wirb sie aufs äußerste burchaeführt. Paßt sie ihnen anftänbigen Menschen muß eS tiefste Emvorung Hervorrufen, daß aber mal politisch nickt, bann wirb einfach gesagt: Nun sei bu I biefe Regierung 500 Arbeiter in bem Lenagebiet grausam fiat mal so lange still! (Heiterkeit.) Unb ber Reklamation wirb I niedermeheln lassen. (Vizepräsident D o v e rügt biese AuSbruckS-