Ausgabe 
3.2.1912 Zweites Blatt
 
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Zur Beachtung für Geschäftsleute. Rui Grund mehrfacher Anregungen möchten wir den Geschäfts, [enten, überhaupt allen, die Rechnungen u. dergl. auSzuitcllen haben, dringend empfehlen, auf ihren Formularen stets da» GeschästSlokal oder bie Wohnung nach Strobe und Haus­nummer genau zu bezeichnen. Glicht nur Fremden und Nen- ^ugezogenen, sondern vielfach schon länger hier^ Wohnenden wird es oft erst nach umständlichem Suchen und Fragen mög­lich sein, die Geschäftsräume oder die Wohnungen der Rech. nungsauSsteller zu finden. Die Annahme der Geschäfts, inhaber, dab ihre Firmen nach Streben und Nummern hin. reichend bekannt seien, trifft nicht immer zu. Bei uns häufig erbetene Auskunft beweist eS. Im Hinblick aus die nehmende Ausdehnung der Stadt ist die genaue Angabe Strobe und Hausnummer auf den Geschäftsformularen hohem Wert.

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fc. ßranffurt a. M., 2. ReOr. Auf dem heutigen Pen« und etrohmailt blieb, n die Zustihren unverkäuflich

schltebltch zweier Sonntage ausgestellt.

Vom Nalurheilverein Sieben wird uns ge- schrieben: TaS Thema, über dos Dr. med. £>. Winsch oiiS Berlin-Holensee sprechen wird, .ÖerzkrankheitenE, darf, abgesehen von dem allgemeinen Znteresse, hier aus ganz be­sondere Anteilnahme rechnen. Ist doch unser hessisches Bad, Bad-Nauhcun, speziell für Herzkranke heutzutage daS Bad! Es mub interessieren, aus berufenem Munde zu hören, ivie die Äkaturhcstkunde Herzkrankheiten beurteilt und behandelt. (Siehe Llnzeige.)

"Silberne Hochzeit feiern morcei Bahnarbeiter Georg Schmidt und seine Ehesrau, Müht|trabe 4.

Landkreis Gietzen.

6. Lollar, 2. Febr. Gemeinderatssitzung. Anwesend sind: Bürgermeister Schmidt, Beigeordneter Gerlach, die Gememderate Erdmann, Ringled, Forbach, Back, Schupp, Schmitt,. Römer und Losmann. Zur Kanalisierung der L u m d a |t r a ß e liegt ein Projekt zur Einsicht vor, dessen Ausführung unter Vorbehalt einer"mochmaligen fachmännischen Prüfung beschlossen wird. Ebmso wird eine kleine Abänderung der Baufluchtlinie m der Strabc genehmigt. Zur Quarzitausbcutung verlieft der Vorstbende einen Vertrag, der nach kleinen Abänderungen für gut befunden wird Die Versammlung beschließt, ihn juristisch, sowie kreis- amtlich prüfen zu lassen, um in nächster Sitzung das wettere zu veranlassen. Bei der Entwässerung des Schulkellers wird auf die Laslbarkeit des Unternehmers hingewicsen, da schon bet der

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dunaen. Die oom ^esttschen Sparkassenverband veranstaltet worden sind, auf 330&3S732 Mk., die sich auf 32 spar taffen verteilen. Tie Zahl der 1910 in Umlauf gewesener Sparkassenbücher in den öffentlichen Sparkassen betrug 282 650 Stück. Tazu kommen in den sonstigen Sparkassen noch 9824, so daß also fast auf jeden v terten Ein­wohner in Lessen ein Sparkassenbuch kommt. Von den 330 Millionen waren verzinslich angelegt m Hypo­theken 217 257 378 Mk., in Kaufschillingen 26 91a bei Gemeinden und sonstigen Kommunalverbandei 45 108 483 Mk., gegen Verpfändung von Wertpapteren 1689 490 Mk., gegen Schuldscheine 5 646 390 Mk., in Inha- Lerpapieren 26676343 Mk., in Wechseln 2 407 <9/ Mk., in Kontokorrent-Scheckverkehr ufto. 4 075 382 Mk und in son- ftinen Anlagen 1062 285 Ml. Die gesamten Verwaltungs- kosten der 32 öffentlichen Sparkassen betrugen 511 .d88_JJii., die der sonstigen 10 Sparkassen 26 557 Mk. Don den epar kasseneinlegern entfallen auf Starkenburg 143 ( 38, paruntei auf Darmstadt 43877, Offenbach 1871/, ai^ Oberhessen 52 806, darunter Gießen 18 774, Friedberg i84o, Aukback, 3725 und auf Rheinhessen 86 106, darunter Mainz, städtisch) Sparkasse 34 655, Delirkssparkasse 16 211, Worms 19 588 Bingen 8571, Alzey 3783 und Oppenheim 3298. Die Ge- samtsumme der verzinslich angelegten oder ausgelieheiten Kapitalien betrug bei den öffentlichen Sparkasten 342 845 640 Mk., bei den anderen 11016 621 Mk.

Einweihung der Schule sich Wasser oorgerunben hatte, xem wurde entgegengetreten, da in dem Bauvertrag von emer Garantte nichts 3u linden und sie im allgemeinen auch nicht üblich Kl. -Auf Vorschlag des Vorsitzenden wird beichlopen, eine Heine Pumpe anzulcgen, die das Wüster herausschaffen soU. ^^/^ndlung jer Lchnakenplage wird von der Versammlung mit geteilter Meinung aufgenommen. Eine vom Kr.isaml an die Gemeinde er­gangene Venügung, die Keller auf Kosten der Geme'nd«: aus- luräuchern oder auszubrennen, läßt sich aut dem ~ande gut durchführen. Um aber etwas in dieser <sad>c zu tun, bcianieBt die Gemeindeverwaltung, die Einwohner autzuiordern, nach be cm Können ihre Keller oder sonstigen in Betracht kommenden Raume auszuräuchern und zu reinigen. xos Geiuch de» Ingenieurs Brinkmann zu Gieben um Uebertragung einer Konzestion zur Ausführung von elektrischen Anlagen in hiciiger Gemeinde wird als verfrüht betrachtet und bis zur Vergebung des Dauptttetzes zurückgestellt. - Eine ^Beschwerde der Lehrer Jakobi und Weitzel gegen Bürgermeister Schmidt wegen Beleidigung stellt sich als unbegründet heraus. Die Lolzhauerarbeiten im hie­sigen Gemeindewald sind beendet.

* In der Notiz con No nnenro t h in Nr. 27 fmb in­folge unoeutlicher Schrift zw i Tnickfehler entstanden Ter Ver- einSvorsitzenbe h i'-t Rinker und der in dem Bericht genannte Lehrer Welter und nickt Walter.

Kreis Friedberg.

= Friedberg, 2. Fcvr. Am 25. Marz beginnt an ber Obstbau, und landwirtschaftlichen Wintcrschule hier der diesjährige Baumwärter.kursu4, dessen erster Teil (fünf Wochen) bi5 zum 4. Mai bauert. Für Teilnehmer au3 Hesien, öie sich zu berufSuiäüiaen Bauniwartern ausbilden ivollcn, ist ber Bestich honororfrei und die Lanblvirtfcha'tSkammev, t.ezw. deren Ausfchuste, gewähren auf Antrag Bcihilien bis

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kf. Tie größten M o l b I n u b e. Zebesmal, wenn irgendwo ein neues 6wld.iebnt embedt ivoibcn ist, iüieberl)olt fick die Er- icheinuna, dab aolbgieiige Aieutemev dorthin ziehen, die von qolbcnen Bei genhäumrn, die sie dort erivai teu. Bleisteus ater ut es mit bi^cn goldenen Beracn* nick'ls: im Gegenteil, fclblt in einem wirklick reifen (ttolbge icie ist das nelbe Metall ziemlich öünu (iciäct. Tie wenigen Ausnahmen i icruon, 7xälle, iuo riesen- ba'te toolbhinbe qcmartu ivorden sind, stellt ein Austat; der .Astning and Scientisic Preu' (in San {xiancieco» zistannnen. Ler gronte Wolbttmnuen, der jemals geinnden worden ist, harrte tm anilia- lifdien Slaale Picioiia bei Tunclln ! ines Entbeckers. Er wog 1,0 engt. Pstmd, asto eiivas mehr als Lo Kg. Tiefer ?xu\\o flammt nu5 bem Jahre 1869. Ein annähernd ebeisto.grober, der nur 2% Kg. weniger wog, wurde aist bie Hübsche Summe von 42000 Dollars, allo beinahe 1700CO Mk., geschaht. Tab in ziem­lich kleinen Gebieten gros,e Goldmengen gestmden worden Und, weist die Goldgraberchronik auch zu berichten. In den fali oini| hen Alüfien machten im Zaine 1851 bie Goldgräber reiche Bente, denn der Golderirag belief sich auf mehr als 320 Millionen Mark. Etwas geringer war die Goldausbeute des Zahres 1853 in Victoria, näm­lich 250 Millionen "Mark. Ter reichste Goldlund aller Zeilen bleibt mohl ber, bei einem töolbfliäber in dem neiientbedieu Rlonbite nliidte. D.r .cküdliche frmder erbeutete nämlich innerhalb von acht etunben nicht iveniger als IHu LO» Alk., und un ganjen ge- ivnnn er drei Millionen ans einem Gebiete, das mit 2onial 16 Meter grob mar. _____

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