Wallung bfr ®
!e Borlage nicht !
Lchaie 42, Schweine 4üL
49-64
87-96
42-00
86—Ob
Meteorologische veodachtungen der Station Lietzen.
Öeiter
c ° t
30. April bis l. Mai
L
80.
Prei» tot 100 Pfd, llevenb- Schlacht-
bl-68
46-49
Sonnenschein KlarerHimmel Sonnenfcheü»
> 18,4' G
4- L8°C.
77-80
86—82
66—74
60—70
114—118
103 -109
91- 100 76—86
81-89 76—81
78—84
78-76
92—96
90—93
Mai
1912
. 577,-00
. 56-56*/,
73—76 72—74
78-76
72-00 70-71
47-51
44—46
44—48
86—40
30-86
68-70
62-65
56-60
46-62
Höchste Temperatur am
Qliebrigfte „ •
Niederschlag: 0,0 mm
urige zu gelten hatte. N zunächst über ben grunbito , Bekanntlich (oll die Mu, ischen 105 und 125 M \e ing der tzeeresvorlage liefert mit bei Beseitigung des fio> igen das auch ihluscltS, aba
67-68'/, b6'/,-58
58-69*/,
BSE 0
NE
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die Wahl des «bg.Tr alibenten. von den nm alten hat, als (ein ioMem» 1 ?t£l stimmen abgezogen, ein- eU pon heben güüigtn Slinv tt die Gültigkeit von neunzehn cshaib iv.ro die Wahl brruu 1 beschlossen.
M der Erledigung der Wahl, zu, lom aber noch nicht jin
lingent^flu^tnlj
cechung zu Ende und begras len Paragraphen der Vorlage . |inn der Sitzung vorgcschlagL ig und TurchichnittrbrMd zr n eventuell ihre tzaltung u esetzes abhängig machen müsse ileihensolge der Bnatung nolis dessen erklärte die Lolkspartn s
Au» Ktadt und Land.
W i e i> e n, 2. Mai 1912.
— Gießener Sta dtanlei he von 19 12. Tie Zeichnung auf die Gießener Stabtonleihe batte vollen Ei* folg, so daß daS Konsortium sich in einigen Tagen aus- ; lösen wirb.
- Vom Elektrizitätswerk. Tie Umgestaltung br» städtischen Elektrizitätswerke« zur Ueberlanbzeutrale bat zur Zo'ge. baß mit ber Zeit b,e GaSkrastmaschinen burch Taiupi- Maschinen ersetzt werden, deren Stärke erheblich größer se,u wird. Zu diesem Zivecke wirb bie neue Dtaschmenholle nach . der Wasserseite hin erheblich erweitert. Es ist d,eS eine Lteresiaute Arbeit, weil man die vor 12 Jahren an dieser I Stelle errichtete niedrige Maschinenhalle vollständig mit dein ■ Zieubau einbaut und dann erst daS alte Eebäude niederlegen | wird, so daß der darin besindliche maschinelle Teil des Werkes, 1 ber keinen Moment entbehrt werden kann, in dem neuen
Spielplan der liurhaur Theater; vad Nauheim.
Sonntaa, den 5. Tlau ,Tie fünf tfranfflittet/ Montag, den 6 Mai - „Ter Herr Senator.* Mittwoch, den 8. Mai: „Tip Ahneuaalerie.' Freitag, den 10. Mai: .Tie Bildschnitzer.' Hierauf ^ Ter Bardier von Berriac." Zum Schluß: .LoUchens u-eburt4tag.*
118
6.1
2.6
gewicht...... • • • • • • •
Vollstestchige Schweine von 130—150 kg Lebend- geivrchl........• • • • •
Leufchweine über 150 kg Lebend gewicht . .
s G,u.nd rum. p _ . , .
•• Gaskochproben. Nach dem großen Erfolg, den das öffentliche Vorführen des Gaskochers auf die Einführung von GaSkochherden im vergangenen Jahre hatte, will die Direktion deS GoSwerkeS in diesem Jahre m Steins Soaldan eine erneute Vorführung, und zwar Anfang Juni, veranstalten. Bei der Veranstaltung werden die Speisen als Kostproben an die Besucher verteilt. Mit dec GaSkochkuche soll eine Ausstellung von Gaskochern und Gasherden ufw. verbunden werden.
Kreis Alsfeld.
£tf)f eit
fepreHeftne. onSaemästete, höchsten Schlacht* rotrtei uu Alter von 4-7 Jahren . • .
Tie noch u'cht gewaeu hoben (nnoeioebt) . • C unae. f eisct ige, nicht auSgemciilete und ältere au4gemäuete „• • • • Alavig genährte sunge, gut genährte ältere . - ‘-bullen.
Vollfleischige, auSgeiv, höchsten Schlachtw. - . BoUsieischige, lungere..........
Voten. R ü h
Bollsleischige auSgemästete Färsen höchsten
Schlachtwerte» loUfieudnge auSgemästete Rühe höchsten
LchlachnoerteS bi» zu l Fahren Wenig gut euiiuiaelte Färsen 'heitere ou6gemä|ieie Ruhe und wenig gut ent* nudelte jüngere Rühe.........
'jjiabiu genährte ttühe und Färsen MdL uec.
Feinste MasHäldec . . . . .....
Di allere Mag- und beste -Saugkälber .... i^-etuigete üHa|t« und gute Saugkälber , . . wermgere .........
o a, a 1!.
Dlerdemasischafe:
gjlaftlämmer und Maiihanunel Schweine.
L ovsietschlge Schweine von 80—100 kg Lebend* geivicht............ •
Pollfleischige Schweine unter 80 kg Lebendgewicht Bollfleischige Schweine von 100—12U kg Lebend-
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’i 125 lassen, sondern an k ie Vergünstigung für die sS so, Ivie der RegierungsmtMr sollen die süddeutlchen Vumv teuer zahlen als bisher mnerD durch die Einsührung der e» L die weitere Liebesgabe an bc MUäi«« fit di- t Militärvorlage gedectt ive^- « eojWWtatot tu e»
$ernfal?rt der „Schwaden".
Köln, 1. Mai. Die Militärlufts ch i f f m a n ö v e r haben heute ihren Anfang genommen. Das Luftschiff II.-' stieg zu einer einstündigen Fahrt auf und kreuzt über der «stabt.
Baden-Oos, 1. Mai. Das Lustschiff „Schwaben ist zu seiner Fahrt nach Frank,urt a. M. fcute morgen um 8 Uhr 20 Min. mit sechs Passagieren unter Führung von Diplom». Ingenieur Dürr Qujgefticgen. ®cgcn */U2 Uhr trat .es, gefolgt von der kurz vorher auf gestiegenen „Biktorla Luise , über dem südwestlichen Stadtteile ein. Beide Schiffe fuhren in betracht- lichen Abständen und verschiedenen Höhenlagen und kreuzten längere Zeit in schöner Fahrt über der Stabt. Um 12»/* Uhr erfolgte die Lanbung der „Schwaben". Nachdem sie m der Halle untergebracht war, wurde mit der Nachfüllund des Gastt dcaonnen. Bis zur Abfahrt unternimmt die „Viktoria Luise" Rundfahrten.
Frankfurt a. M., 1. Mai. Tas Luftschiff „Schwaben hat um 3 Uhr die Fahrt nach Düsseldorf fortgesetzt und ist um 7 Uhr 10 Minuten glatt vor der Halle g e l a n b e t.
Märkte. -
x Kuppertcnrod, 1. Mai. Unter heutiger sirudjahrd- marf t zeigte eine gme Auffahrt an Iunaickwetnen; efl nnxtiien nahezu 5"u Stück anaetrieben sein. Tie Preile waren tut iw- inhievrelle nicht besonder» hoch, fic standen den vorfohrlgen nach- Iroftbeni schievpie der vnn el. Tie schlechten Futleransstchten, die ie?in Ing drohender iveideu, im Verein mit dem ungewöhnlich hole» Ltnnd der Prelle iüv .xuiteimtnel, däuiv'ten d,e uaustmt, die lon'i um biele Zeit sehr regsam ist. co blieben viele Ferkel un- oerknnst. Man bezahlte hit da« Paar Ferkel netmgner eortc W-ob Pit., i tttelioite 5->— 5 Mk., beuer 65-70 Mk. Ganz starke 3unc.irt)roime e zielten vro Paar auch Preise über 70 W. Im LN'chschulti naud der Prew für das Paar gegen da« Bonahr > bis iu Mark zurück. — Ter Krämermartt Halle guien
Limburg a. d. Lahn, 1. Mai. r n ck ' m a r k t. Tur*- Ichnitlsore's vro Malter. 'Jio.er Zeigen (natlantl ver) 19,'0 Mk^ iveiüer iVeuen (angebautc ArembloUen) 18,50 k, Rorn lo/X) Djt. teilte: utergerne 0u,0u "DiL. Braugerste 0«>,00 ML. Pakt lu.i.U, Mk. r rvieu 0,00, Ulf. Sioitolielii ','W—9,6» Mt.
F C Wiesvaven. P i e h b o f • 'Dl a r t tberirf)t oom l. Mai. Austrieb: Rinder 37 (Ochsen 14, Bullen Ü, stütze 23), Kälber 806.
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(f>crtd)t>|aaL
Lalle a. S., 1. Mai. Tie neunzehnjährige Schausprelerir S ch e l l w i e n, die ihren früheren Qk.icbten, den früheren Reir renbar Richter, der die Beziehungen zu ihr abgebrochen butr während einer Thcatervcrste.lung schwer d t r ro u n b e t e, roum zu einem Jahr Gefängnis oerurte.lt. Das Gericht bu.ign ihr mildernde Umstände zu
gewicht «Kt Mk.
Reibstein zu Darmstadt wurde |um Koulursverwailer ernannt. «onkurs«orderiinaen stnd b»S zum 8. Mai bei dem ^mlSgericht ll larmikibt anznuielden. - lieber daS Pemrogen de4 Dlullerd Reinhard ,' e n in Lieder«, wurde am 18. .Ipr'l das> ston kursverfai,re.i eröfiuei. Rentner Albert ® n q e in Crtenbetg iiunbe zum stonlurSverwalter ernannt. Roiifurttoibenmgen nö t-16 zum 10 Mai bei de.n Amlsgeiicht Citeubera anjumelben. - lieber da« Bern.öaen ört Restaurateur« Ctio Ke tte mann m Rtainz, Domiuikaueislraße 9lr. 8, wurde am 18. Slprü bae uontni^oerfahren eröffnet. Rechtsanwalt Tr. Lotz in 1 i wurde zum Uoukursver>valter ernannt, flonfutf'orberwigen sind big jmn 11 'Dim bei dem Amtsgericht Maniz anzuinelden^^^^^
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.Trainsomationrn miid wl ok Lsamte beciesmacht b-i I ^Armeekorps bestehl Tw I iWei von Sachsxn (ini ■
mb der Polen, daß sie vvn ber Lnnayme dieses Zusatzantrag^ niidestenS dem Prinzip nach ihre Zummmuna vom Gesetz ob- jängtg machen müßten Tas Ergebnis der Beratung war die - vlehnung des Antrages der Sozialdemokraten, die Annahme vi anderen, unter dem Namen Dietrich lons.) gehenden knttags, betrefienb die 16 Millionen für den leärmschen SpiMus 'n beiden Fallen betrug die Mehrheit 15 gegen 13 Stimmen ‘ie Beratung ber 88 - und 3, die die hauptbestimmungen für ^ddeutscÄand emhalten, wurde noch nicht zu Ende geführt.
(tiRf te|ialor«otTOt sche Erklärung über bie Erd rfjaft fie «er.
3n dem Antrag der Sc^ialdemokraten auf Einführung der Lrbanfallsteuer gab in der Branntweinkommission ber 2lbg urm folgende Erklärung ab: Wir Sozialdemokraten bewilligen den Militarismus, so auch für die 'jetzige Leeres* und Flotten- oorlage, deren Annahme wir leider nicht verhindern können, keinen ann und keinen Groschen. Wenn wir aber wie in der gegen* :irtigen Situation erreichen tonnen, daß eine indirekte Steuer bixri eine direkte ersetzt werden kann, iinb'roir bereit, für rne solche direkte Steuer, z. B. die ErbschaftS- jener, i u ft i m m e n. Zu dieser Erklärung bin ich durch meine Fraktion ermächtigt.
L.M 3m Alter
Ufa, «t man empfindlich. Rasch ist eine AflT \ / Erkältung da und die Stimme Ist
\1 öfter belegt und heiser als frei Dm
| VAJ Jflni lästigeGerühl der belegten Stimme vorgeht, sobald man ein paar Wybert - Tabletten zu eich nimmt, die immer zur Hand sein müssen und In allen Apotheken
1 Mark pro Schachtel kosten. Bel Erkältung lindern sie den Hustenreiz und bringen den Katarrh schnell zum Schwinden.
Niederlage in Gleesen: Pelikan-Apotheke^ Kreuzt (m*%
Airchlich« Nachrichten.
3srüciHi|(t}e ßchgioiisgeniemOe.
Gottesdienst in der Spnagoac < Süd-Anlage), SamS tag, den 4. Mai 1912:
Vorabend: 7.30 Uhr.
Morgen»: 8.80 Uhr.
Nachmittag»: 3.30 Uhr. Jngenbgatte»dte«A.
6abbtttau»gang: 8.40 Uhr.
Israelitische Neliqionsgefellschast.
•ottesölenfL
Sabbathieier am 4. Mai 1912:
Freitag abend 7.25 Uhr.
Samstag vormittag 8.00 Uhr.
Samstag nachmittag 4.00 Uhr,
Sabdat-AuSgang 8.40 Uhr.
WochengotteSdienst: Morgen» 6.00 Ubr, abend» 8.40 nnr»
Micher nnd schmerzlos wirkt do» echte Radlauer scheOstdner. -naenmittel. M 60 Pst,. Rur echt auS der «ronen-Avotheke. Berlin . 8. Devot in den meisten Avotheken und Drogerien. Isl**/,
w. Alsfeld, 30. April. Zn Beginn der. heutigen Stadt- vorstandSsitzung gab der Vorsitzende zunächst em Schreiben dvS Ministeriums des ynnern bekannt, laut.dessen für die Droiekt. bcatbeiluna der Walvurgts k i r ch e und deS R at- Hauses eine stcbitübcrfdircihmg m Lohe von 1006 rtart ent standen ist, welche Summe auf die Staatskasse übernommen worden sei. - Bezüglich einiger Anträge auf Zwan 8«mie | u nfl wurde beschlossen, die Unterbringung der beiden Zöglinge m geeigneten Familien außerhalb Alsfelds *u
bem Baugesuch des A. D. L ch m i d t zu Alsfeld, der eine Blechfahrik zur Verstellung von Mllchkarmen Berschlußverfahren errichten will, die nach 816 der ^Mwerde ortmung konzes ionSvflichiig ist, wurde.entsprechmd dem Vorschläge der Gewerbeinspeklion Gießen beschlossen, die Angelegenheu von der Tagesordnung abzusctzen und bei Polizeibehörden, wo ahmtche Fabriken bestehen, EKündigungen einzuzieh.m. Der Gemeindcrat war allgemein der Meinung, dem Ge>ud»teller bet Ernchtung bei Fabrik möglidift Entgegcnlommen zu -eigen. — Benanedene uneinbringliche Posten wurden niedergcschlamm. — wn per Bürgermeisterei mit dem Karussellbesiyer Konrad 3iwb«ntel «i- Biedenkopf abgeschlossene Vertrag weqcn Benutzung des swdti^en Furvlatzeo aus 3 Jahre wurde genehmigt. — Es wurde anidyheBaw anbic öffeniliche Sitzung noch die Frage des Gel an de e r ro er bs rir den Bahnbau A l s se l d — N i e d e r-Au l a eingehend bc- 'prochen. — In nichtöffentlicher Sitzung fand noch die Beratung ie« von der Bürgermeisterei vorgelcgten Entwurfs einer »en stund Gehaltsordnung für die ftäbtifdKn Beamten und Bc- diensteten statt. Tie Angelegenheit wurde einem Ausschuß zur Regelung überwiesen.
a Mucke, 1. Mai. Im vorigen Jahre konnte man wiede'-holt die Mitteilung lesen, baß in der Bahn zwilchen Rücke und Hungen ein elektrischer Triebwa«
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haben die ^ncbie «rüde I- mflleiiltf) Nest- hen Efjn ihm gen LaW „ichen,
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Eingesandt.
(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)
(?in Mahnwort an d«e Beamten- und Lehrerschaft.
Ter Verfasser des „MahnwortS" in Nr. 102 ist wohl unter den Bevorzugten zu suchen, welche durch die Härten aus Unebenheiten der frit&crigen Besoldungsordnuna (im Gegensatz zu anderen Beamten) nicht oder weniger betroffen werden und in ihrer bevor» iugten Position eS wohl auch nicht ungern sehen möchten, wenn die seitherigen Derhältnisse auf dieser Grundlage weitergeleitet werden und durch die prozentuale Aufpfropfung der Zulagen die Fehler, Härten und Unebenheiten der alten Besoldungsordnung noch weiter vermehrt werden.
Aus solcher Position heraus der anderen Beamtenschaft eine Mahnung zur Selbstzucht und zur Zurückstellung von Sonderwünschen zuzurufen, das mag dem Verfasser — gewiß von Herzen gekommen und auch recht leicht gefallen sein. „Denn »ch nur meine bevorzugte Position behalte" — so mag der Nebengedanke laUt$on der Beamtenschaft ist durch unzählige Eingaben an Regierung und Kammern seit 13 Jahren nachgewiesen worden, wie viele Härten und Ungerechtigkeiten dem Besoldungsgesetz von 1898 anhaften. Man hat die Beamten stets auf die „baldige' Reform des Besoldungsgesetzes dann hingewiesen. Und worin soll nun diese Reform bestehen? Nicht allein im Belassen der allen Härten und Ungerechtigkeiten, nein auch in einem weiteren Vermehren (prozentualen Erhöhen) dieser Fehler, womit geradezu einer wirklichen Reform der Weg verbaut würde.
VerqrößerungSdau sich befindet, sobald der alte Bau daraus entfernt ist. Die Maschinen in ber jetzigen allen Holle sind insofern schlecht montiert, als deren Fundamente nicht hoch- wasserfrei gelagert sind. Diesem Uebelstand wird dadurch begegnet, daß in der neuen Maschinenhalle die Vlüglichkeii befiehl, die Fundamente für die Maschinen hoch wasser frei an- zulegen.
**Gemeinn. Bauverrin. Die am Dienstag abend im Hotel Schütz tagende Hauptversammlung des hiesigen Gemeinnützigen Bauvereins E. G. m. b. H. war zahlreich besucht. Oberlehrer Dr. Klein erstattete den Geschäftsbericht, aus dem zu entnehmen ist, daß der Verein zurzeit 95 Mitglieder stark und noch stets im Wachsen begriffen ist. Er konnte feststell-en, daß der Bereist innerhalb der Bewohnerschaft Gießens sich sehr lebhafter Sympathie erfreue, was schon daraus hervorgehe, daß verschiedene Einwohner unterstützend dem Verein unter Uebernahme mehrerer Anteilscheine beigetrcten seien. Keh. Kommerzienrat Heichelheim habe dem Verein eine •Stiftung von 3000 Mark überwiesen. Der Vorsitzende glaubt im Namen sämtlicher Mitglieder zu sprechen, wenn er Herrn Heichelheim an dieser Stelle den herzlichsten Dank ausspreche. Der 1. Vorsitzende des Vorstandes, Ge- jchästssührer Fourier, ergänzte den Bericht noch, indem er eingehend die sämtlichen Verhandlungen zwischen Stabt und Verein ine gen Erwerb von Gelände, Aufstellung von Bebauungsplänen usw. schilderte und weiter mitteilte, daß in aller Kürze die Genehmiguna des Bebauungsplanes durch das Ministerium bevorstehe, so daß hoffentlich bald mit Erstellung der ersten Häuschen begonnen nmrben könne. Hierauf erstattete der Rechner Lentz den Kassenbericht. Der Stand der Bilanz am 31. Dezember 1911 war: Aktiva. 1. Kassenbestand 1.99 M^, 2. Bez.» Sparkasse Gießen 4590.26 Mk., 3. Mitteldeutsche Credit- banf 3027 Mk., zusammen 7620.25 Mk. Passiva. 1- Geschäfts aut hab en der Mitglieder 4700 Mk., 2. Reservefonds 168 Mk., 3. Spezialreservefonds 2752.25 Mk., zusammen 7620 25 Mk. Der Geschäftsbericht zeitigte eine sehr lebhafte Aussprache, doch konnte der Vor,itze7ide mit Genugtuung feststellen, daß man mit der Tätiakeit von Vorstand und Lufsichtsrat allseitig einverstanden sei. Dem Rechner wurde einstimmig Entlastung erteilt. Die Ersatzwahl des Auf- ichtsrates ergab die einstimmige Wiederwahl der H^ren Buchdrucker Braun und Gärtner Koch und Neuwahl der sperren Rechtsanwälte Dr. Rosenberg, Bürgermcisterei- ILekretär T r e s e r, Bautechniker Pa i r a n und Eifendreher
gen eingestellt werden sollte. Schon wurde der Eröfs- nungstermin dieses elektrischen Betriebs mit geteilt, dann wieder verschoben. Jetzt hört man leit geraumer Zeu leinen Ton mehr von der geplanten Einrichtung.
AretS Lauterbach.
^.Lauterbach, 1. Mai. Die Jungviehweide des landwirtschaftlichen ProvinzialvereinS bei Lauterbach wurde heute für den Auftrieb der Tiere geöffnet. Zur Anmeldung find bis jetzt 21 Fohlen und etliche 50 Rinder gekommen, die im Laufe der ersten Tage eintreffen werden. Gegenüber des voriährigen Auftriebs blieb die Zahl der Tiere in diesem Jahre um etwa 40 zurück, was wohl aus die teilweise Verminderung des Viehitandes durch dm cui- getretenen Futtermangel zurückzufuhren ist. Das Wcide- sutter steht verhältnismäßig sehr günstig, doch hat die vor» jährige Dürre an manchen Stellen nachteilige spuren hinterlassen, so daß, wenn nicht alsbald ausgiebiger Regen eintritt, auf diesen Stellen nwhl keine Aussicht aus Weidegelegenheit vorhanden ül
Berlin, 1. Mai. Der »Bert. Lokalauz/ meldet au» Pari»: Am Straube von et. Gilles-Lur-vie au der franjöfiH en Welt kn'le wurde geifern der Leichnam de» am 13. 'Avril mit einem Ballon in» Pleer binauegetiicl enen L'iiitfduffer» Leloup aiigeidiroemml.
Leipzig, 1. Mai. Nach dem nunmehrigen Rlaffement ber am Sonntag aufqefliegenen l^ordon-Pcnnett-Ballon» ist der erfle Ballon .Stuttgart II', zweiter der Ballon „Dlünfiet', dritter der Ballon ,C»nabrnd*.
Die Nachforschungen nach den Automobilbanditen.
Paris, 1. Mai. Die Nachforschung en der Polizei nach den Autobanditen Garnier und Valets erwiesen sich bisher als vergeblich. Gestern abend erhielt bie Sicherheitsbehörde von einem Anstreichergehilfen die Anzeige, daß er Garnier, mit dem er ein Jahr lang «uianrntengearbcitet habe, auf dem Wege nach dem Vorort Montreuil in der Nähe der Befestigungen gesehen habe und daß sich der Bandit in eine der dort befindlichen zahlreichen Baracken geflüchtet haben dürfte. Die ganze Gegend soll beute früh sorgfältig abgesucht werden. Gestern abend verbreitete sich das Gerücht, daß die Polizei in bem Vorort Pavillons lous Botz ein HauS umzingelt habe, in bem Garnier vermutet würbe. Das Gerücht war dadurch entstanden, daß eine Schauspielertruppe eme Pantomine für ein Kinematvgraphentheater dort ausfuhrte.
2. -* 616
1 51.2
1 51,5
Kann man in Hessen nicht eine gerechte Besoldungsreform mit neuzeitlicher Grundlage schaffen, wie in den anderen Staaten? Kann man sich nickt — was das Natürlichste wäre — an die Sätze Preußens und des Reicks anlehnen? Wie oft sind diese Wünsche in der Kammer und von den Beamten schon geäußert morden und wie viele dahingehende Zusagen finb schon erfolgt! — Warum nun diese auf dem Sumpf der alten Besoldungsordnung — also ohne genügenbe» Fundament — aufgebautc neue Vorlage, welche sogar d« Bezüge der Staatsbeamten auf eine lange Reibe von Jahren festlegen" will und damit nur die alten Klagen „aul eine lange Reihe von Jabren" nicht verstummen machen, sondern nur noch lauter herausfordern würde?
Und da wünscht ber Verfasser deS Mabnrufs in Nr. 102 n-irklick allen Ernstes, die Deamtenscka't solle „einmütig weife Beschränkung und Selbstzucht üben und ihre Beanstandungen zur neuen Vorlage unterdrücken!" Kann da nickt die Vermuwng gerechtfertigt erscheinen, daß hinter bem weichen Gewände der zarten Mahnung ein Wolf fick verbirgt?
Handel.
- Konkurse in Hessen. Heber den Nacklast der am 15. Februar zu TarnifloM verstorbenen Sckuieiferin Bertha CIQ a Herold zu Darmstadt wurde am 15. Avril da» Kon- fiiv»oer’a'oreu eröffnet, da die llebeddnilbimq de» Nachlaßes dar* aetan ist. (GerichtsvollzieherP. R e i d st e i n zu Darmstadt wurde nun Konkursverwalter ernannt. KonkmS'orderun.ien und bis zum 7 Mai bet dem '.'Imitgeri.tt I Darmstadt anznmelden. — lieber b'a« Bermögeu des PtehhandlerS Emanuel Baum in Geils- h a u s e u wurde am 16. Avril das KonknrSversahren eröffnet Rechner Fr. Ritter zu Grimberg wurde zum Konkursverwaltei ernannt. Konknrs'orderungen und bis zum 8. Mai bei bem Amts- qkrickt (Brüuberg anjumelben. — lieber das Vermögen des Bäckermeisters Wilhelm Brücker UL in Arbeilgen wurde am 20. April das Konkursverfahren eröffnet. Gerichtsvollzieher t. P.


