e n
Ausgabe 13, eine reichtragende Herbsttafel- n c: Lehrer Wiesner-lllfa 1. Preis, Hch. Bechthold-Eichelsdorf
birnc:
Aufgabe Beigeordneter je ent Diplom.
Aufgabe Aufgabe ein Tipluni.
»taffe 13, andere Rüben: Gg. Burk-Laubach 1. Preis, Karl Dietz-Stumvertenrod 2 Preis, Krd. Högy III.-Ruppertsburg Diplonr und Karl Rühl-Ober-Seibertenrod eine Anerkennung.
Klasse 14, Grünfuttergewächse, Awrichenfrucht: Otto Müller Henrietlenhof 1. Preis und Krd. Högy III-
2 4, Trauben: K. Rabn IV.-Eichelsachsen und Liild-GonterSkirck>en, Ed. Haas-Eichelsachsen
2 5; Lehrer Jakob-Goitterskirckren ein 2. Preis.
2 7, Apfelwein: K. Sckstörb-Ruppertsburg
Au» Stadt und Land.
Gienen, 21. Oktober 1912.
" Lehrcrpersonalien. Uebertragen wurde dein Schulawtöaspiranten Phil. Orth aus Eich die Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Hohen - Sülzen; dem Schulamtsaspiranten Karl Schlosser an« Dintesheim eine Ledrerstelle an der Gemeindeschule zu Egelsbach; dem Lehrer Wilh. Klotz zu Nordheim eine Lehrerstelle an der Gcmeindeschnle zu Dietzenbach; dem Lehrer Lconh. Grünewald zu Climbach eine Lehrernelle an der Gemeindeschule zu Fauerbach o. d. H ; beut Schulamtöaspiranten Otto Becker aus Sinkershausen (Preußen) eine Lehrerstelle an der Gemeindeschnle zu NüddingS- bausen. Erledigt sind: Eine mit einem eoong. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle zu Crumstadt; mit ihr ist em
Ausgabe 29, Obflkonserven: Fran Emma Hofinann- Sckwtten 1. Preis; Frau Kiei S st r a ße nn ie i st er Fink-Schotten 2. Pr ; iVrnu Th. CcllariuS-Schotten und Frau Anna Weiler-Schotten je ein 3. Preis und Frau ix. Kaltenl-üuscr-Sckrot teu, Lehrer Jatob» GontcrSkirclnm je ein Tiplom.
Ausgabe 30, Gemüsekonserven: Frau Ki:eisstraßen- meister Fink-Sckwttcn Ehrenpreis; Frau Th. Cellarins Sckwttcn 1. Preis; Frau Emma Dojmaun-Schotten 2. Preis: Frau Anna Wetzlcr-Sckwttcn 3. Preis; Lehrer Jakob-Gonterskirchen Ehren- preis und Frau E. Kalteitbäuser-Sawtten ein Tiplom.
Ruppertsburg ein 3. Preis. , , ,
Kl. 16, andere Erzeugnisse: Johs. Schuchardt VI.- Busenborn und Karl Tietz-Stumpertenrod je ein 3. Preis.
Klasse 18, Sammlung von Gemüs e- und Gartengewächsen: Frau Th. Cellarius-Schotten Ehrenpreis, Frau Th. Fischer-Zwieialten 1. Preis, Frau Otto Müller-Hen- riettenhos 1. Preis, Krd. Högy III.-Ruppertsburg 2. Preis und Aug, Tambmann-Rainrod ein 3. Preis.
B. Obstbau.
u f g a b c 1, beste Gesamtleistung: Gemeinde Gonterskirchen Ehrenpreis, Stadt Schotten, Stadt Laubach und Kreisstraßenverwaltung Schotten je ein Tiplom.
Aufgabe 2, eine gute Einmachbtrne: Otto ^Carl- Steinberg 1. Preis, Th. Fischer Zwiefalten und K. Lietz-Ltum- pertenrod je ein 2. Preis und Gg. Burk-Laubach ein Tiplom.
Aufgabe 3, eine gute L a t w e r g e b , r n e: Th. Cellarius-Schotten 1. Preis, Ed. Blum-Eichelfachsen und K. L,tetz- Stumpertcnrod je ein 2. Preis, K. Schmidt-Lardenbach etn 3 Pr. Außerdem erhielten je ein Tiplom W. Kunkel-Eschenrod, Georg Leuning Witwe-Schotten, Bürgermeister Reuning-Götzen und K. Rüyl-Ober-Seibertenrod. . , .
Aufgabe 4, ein guter Kochapfel: Otto Carl-Stem- berg 1. Preis, Th. Cellarius-Schotten 1. Preis, Ed. Blum- Eichelsachsen, L. Groh-Wohnield und Bürgermeister Rühl-Ulrichstein je ein 2. Preis, Otto Ludwig-Ulfa, Bürgermeister Reumng- Götzen und Karl Rühl-Ober-Seibertenrod je ein 3. Preis, Herrn. Hahn-Ruppertsburg, Baumwart Sauer-Freienseen, Pir. Bühler- Bobenhausen und Ludw. Oechler-Schotten je ein Tiplom.
Aufgabe 5, ein Tafelapfel: Ernst Günther-Laubach und Th. Fischer-Zwiefalten je ein 1. Preis, Gg. Burk-Laubach, Lehrer Jakobi-Gonterskirchen, Aug. Wenzel-Bobenhausen und L. Linker Rudingshain je ein 2. Preis, W. Scharmann-Ulrtchttem 3. Preis, Gg. H. Roth-Ulfa, Otto Carl-Steinberg, Herrn. Hahn- Ruppertsburg und H. Repp V.-Michelbach je ein Tiplom.
Aufgabe 6, drei Apfelsorten: Th. Fischer-Zwiefalten 1. Preis, L. Groh, Wohnfeld, 2. Preis, Otto Ludwig Ulfa und H. Repp V.-Michelbach je ein 3. Preis, H. Hahn-Ruppertsburg- Ax. Baum-Bobenhausen und Th. Cellarius-Schotten je ein Tiplom.
Ausgabe 7, ein Wintertafelapfel: H. Hahn- Ruppertsbura und Bürgermeister Rühl-Ulrichstein je ein 1. Preis, K. Schmidt-Lardenbach 3. Preis, Otto Carl-Steinberg, Baumwart Sauer-Freienseen und Bürgermstr. Reuning-Götzen je ein Tiplom.
Aufgabe 8, ein spätblühender Tafelapfel: Th. Fischer-Zwiefalten ein Ehrenpreis.
Aufgabe 9, ein haltbarer Wintertaselapfel: Gg. Burk Laubach 1. Preis, Otto Ludwig-Ulfa 2. Preis, C. Wagner-Schotten und L. Linker-Rudingshaiu je ein 3. Preis.
Aufgabe 10, ein anbauwürdiger Wintertafel- avfel: Gg. Burk-Laubach Ehrenpreis, Otto Ludwig-Ulfa 1. Pr., Pfarrer Bühler-Bobenhausen 2. Preis und Ed. Blum-Eichelsachsen 3. Preis.
Aufgabe 11, e i n e r e i ch t r a a e n d e Apfelsorte: Otto Ludwig-Ulfa 1. Preis, H. Bechtold-Eichelsdorf und Pfarrer Bühler-Bobenhausen je ein 2. Preis, W. Fischer-Ober-Schmitten 3. Preis und Gg. Burk-Laubach ein Tiplom. ,
Aufgabe 12, eine gute, ger n a e kaufte Tasel- birne: L. Linker-Rudingshain 1. Preis, W. Scharmann-Ulrich- stein 3. Preis und Th. Hofmann-Schotten ein Tiplom.
2. Preis, Frau Straßenmeister Fink-Schotten, Georg Leuning Witwe-Schotten und L. Linker-Rudingshain je ein 3. Preis, Karl Wagner-Schotten und K. Dietz-Stumpertenrod je ein Diplom.
Aufgabe 14, eine Wintertafelbirne: Th. Becker- Wingershausen 1. Preis, H. Bechthold-Eichelsdorf 2. Preis, Ed. Haas-Eichelsachsen und L. Groh-Wohnfeld je ein 3. Preis und K. Rühl-Ober-Seibertenrod.
Aufgabe 15, ein zum Kochen und Rohgenuß brauchbarer Apfel: Gg. Burk-Laubach Ehrenpreis, Pfarrer Bühler-Bobenhausen 1. Preis, Bürgermeister Reuning-Götzen 2. Preis, G. H. Roth-Ulfa, Ed. Blum, Eichelsachsen, Gg. Leuning Witwe-Schotten, Th. Fischer-Zwiefalten, L. Groh-Wohnfeld und Gemeinde Bobenhausen II je ein 3. Preis.
Aufgabe 16, ein Tafelapfel: Otto Ludwig - Ulfa 1. Preis, Gg. Leuning Witwe-Schotten und Gemeinde Gonterskirchen je ein 2. Preis, Gg. Burk-Laubach ein Diplom.
Aufgabe 17, E i n Tafelapfel: Otto Ludwig-Ulfa Ehrenpreis, Gg. Burk-Laubach 1. Preis, Lehrer Jakob-Gonters- kirchen 2. Preis und Gemeinde Gonterskirchen ein Diplom.
Aufgabe 18, 5 Sorten Tafeläpfel: Otto Ludwig- Ulfa und Th. Fischer-Zwiefalten, je 1. Preis: Gg. Burk-Laubach, Gemeinde Bobenhausen, I. Blum-Eichelsachscu und öentetnbe Wetterfeld je ein 3. Preis; Th. Hofmann-Schotten und Cl/r. Ronalt-Gedern ein Diplom.
Aufgabe, 1 9, 3 Sorten Tafelbirnen: Tl>. Fischer- Zwiefalten und W. Kunkel Eschenrod je ein 2. Preis; Gg. Leuning Witive-Sclwtten und Karl Sckmndt Lardenbach je ein Tiplom.
Ausgabe 20, 10 der am meiften verbreiteten A pf e l s o r t e n: Ernst Günther-Laubach, Gemeinde Ulfa und Baumwart Jung-Bvbenljansen je ein 1. Preis; H. Halm-Ruppertsburg und Th. Fisckstr-Zwicsalten je ein 2. Preis; O. Carl- Steinberg, Gemeinde Eschenrod und K. Schmidt-Lardenbach je ein 2. Preis: Wilh. Kunkel-Eschenrod und H. Schneider-Eschenrod je ein Diplom.
Aufgabe 21, Eine r e i ch t r a g e n de A p f e l s o r t e an Spalieren: O. Carl-Steinberg 1. Preis: Gemeinde Gonterskirchen und Reclmer Meiski Ulrichstein je ein 2. Preis. K. Schrnidt- Bobcnhausen und K. Dietz-Stumpertenrod je ein 3. Preis und H. Hahn Ruppertsburg ein Diplom.
Aufgabe 22, Eine reicktraaende Birnenforte: Gg. Rockemer-Schotlen und Rechner Meiski-Ulrichstein je ein 1. Preis; Th Hofmann Schotten, Gg. Burk-Laubach und Cd. Haas-Eichelsachsen je e:n 2. Preis; O. Carl-Steinberg ein 3. Preis; K. Schmidt-Lardenbach, 0. Graf-Gonterskirchen und H. Hahn Ruppertsburg je ein Diplom.
Teil des Organistendienstes verbunden. Tie Lehrerstelle zu MetzloS; mit ihr ist Kantordienst verbunden. Dem Inhaber kann eine Ortszulage bewilligt werden. Eine Lehrerstelle zu Zahmen; mit der Stelle ist Lektordienst verbunden. Dem Inhaber kann eine Ortszulage gewährt werden.
♦* Genehmigung von Schenkungen. Im Laufe des 1. und 2. Vierteljahres 1912 sind vom Großherzog die nachstehenden Schenkungen genehmigt worden: Letztwillige Zuwendung der Karl Lotz Witwe, Marie Henriette, geb. Leng zu Gießen an die Stadt Gießen unter verschiedenen Auflagen, im Betrag von 61 000 bis 62 000 Mark. Schenkung vieler Wohltäter — durch Vermittelung der Frau Gräfin Boos-Waldeck — an die kath. Kirchengemeinde zu Bad-Nauheim, bestehend in einer Orgel mit elektrischem Antrieb int Werte von 11 lv0 Mk. Schenkung der Familie des verstorbenen Beigeordneten Kommerzienrat Georgi an die Stadt Gietzen als „Kommerzienrat Georai-ätiftung" zur Gewährung warmen Frühstücks an bedürftige Schulkinder, im Betrage von 20 000 Mk. Schenkung des Geistlichen Rats Pfarrer Heyder zu Mainz, an die kath. Kirche zu St. Peter daselbst, bestehend aus den Grundstücken und Geländen des von ihm gegründeten und ihm persönlich gehörigen St. Petersstists zu Main; im Gesamtwerte von 232 970 Mark. Schenkung des Geh. Kommerzienrats S. Heichelheim zu Gießen, aus Anlaß seines 70jährigen Geburtstages, an die Handelskammer daselbst zum Bau eines Handelskammergebäudes, im Betrage von 50 000 Mk. Vermächtnisse der Eduard Nachmann Eheleute zu Mainz an die isr. Religionsgesellschaft daselbst, und zwar: von 12 000 Mk. zur Errichtung eines neuen Schulgebäudes für die israelitische Unterrichtsanstalt und von 15 000 Mk. zur Pensionierung der Beamten der genannten Religionsgesellschaft, sowie zur Unterstützung von deren Witwen. Vermächtnis der Frau Julie C al m berg, geb. Fink, zu Lauterbach an die von dem Frauenverein daselbst gegründete rechtsfähige „Heilanstalt für Kranke zu Lauterbach" im Betrage von 5000 Mk. Vermächtnis Derselben an die Stadt Lauterbach zur Verwendung für gemeinnützige Zwecke, unter verschiedenen Auslagen, im Betrage von 50 000 Mk. Schenkung des Peter Jakob M ö b s III. zu Nieder-Mörlen an die kath. Kirche daselbst zur Errichtung einer Schwesternstation für Krankenpflege, Haltung einer Kleinkinderschule und Erteilung von Handfertigkeitsunterricht an schulentlassene Mädchen, im Betrage von 10 000 Mk. Schenkung des Fabrikanten Louis Feistniann zu Offenbach an die israelitische Religionsgemeinde zu Offenbach als Beitrag zum Fonds der neu zu erbauenden Synagoge, im Betrage von 10000 Mark. Schenkung des Verkehrsvereins zu Darmstadt an die Stadt Darmstadt, bestehend in einem vor dem Fürstenbau des neuen Hauptbahnhofes daselbst errichteten Brunnen im Werte von über 5000 Mk. Letztwillige Zuwendung des Rittergutsbesitzers Karl Puricelli zu Rheinböllerhütte an die Stadt Bingen zu gemeinnützigen Zwecken, im Betrage von 100 000 Mark. Schenkung der Gebrüder Louis Alfred und Ludwig Arnold Hahn zu Frankfurt an die Stadt Bingen mit der Verpflichtung, für dauernde Zeiten, jeweilig am 21. April jeden Jahres, 250 Mk. an kath. und evang. Arme daselbst zu verteilen, im Betrage von 6250 Mk. Schenkung Derselben an die isr. Religionsgemeinde Bingen mit der Verpflichtung, am gleichen Tage alljährlich 250 Mk. an israelitische Arme daselbst zu verteilen, im Betrage von 6250 Mk. Schenkung des Kommerzienrats Ernst Heyne zu Offenbach an die Stadt Offenbach zur inneren Ausstattung des vergrößerten Krematoriums auf dem Friedhöfe daselbst, im Betrage von 10 000 Mk. Schenkung einer Ungenannten an die Technische Hochschule zu Darmstadt und zwar: für die Beschaffung von geeigneten Unterrichtsräumen für ein photographisches Institut, im Betrage von 5500 Mk. und für Erwerb von Lelwmitteln für den photographischen Unterricht, im Betrage von 1000 Mk. jährlich bis auf weiteres.
•• Die Maul- und Klauenseuche ist jetzt in Hessen überall erloschen.
"Schweine aus Oldenburg werden in dieser Woche für unsere Metzger in größeren Transporten eintreffen. Ein Versuch hat ergeben, daß die Ware sehr gut ist und sich für Gießen auf Mk. 83 — 84 der Zentner stellt. Ter Preisunterschied gegen hier stellt sich mithin auf Mk. 4—5 für den Zentner. Auf den Wochenbedarf von mindestens 120 Tieren, die in Gießen gebraucht werden, ergibt dies eine Ersparnis von rund Mk. 800.
** Vom Stadtkirchturm. Am Freitag, 18. Oktober, nachmittags 3i/s Uhr, wurden die dem Knops des Stadtkirchturms entnommenen alten Urkunden aus dem Jahre 1699 und 1840 durch den Altgesellen Tött (bei Schlossermeister Karl Krailing) wieder, hineingelegt und eine Urkunde nebst allerlei Drucksachen (Gießener Anzeiger und Sonntagsgruß), Bildern und Münzen dazugefügt. Am nächsten Montag wird der obere Teil des Gerüstes ab- gcbrocheit werden. Sehr willkommen wird die neue Vergoldung der Zifferblätter sein, die, wie alle übrige Vergoldung am Turm, durch Meister Karl Leib ausgeführt wurde.
•• Vom Naturheilverein Gießen wird uns geschrieben: „Die Frauenleiden sind zu einem wahren Hauskreuz geworden" klagt daS ärztliche Gutachten über daß höhere Töchterschulwesen in Elsaß-Lothringen. Und so ist es überall. ?lbet eS handelt sich nicht zum größten Teil um selbst verschuldete Leiden? Um die Folge von dauernden Sünden wider die Gesundheit! Gewiß? Nur darf man nicht immer die einzelnen Personen verantwortlich machen. Zuweilen liegt ererbte Schwache vor, in anderen Fällen sind es wieder die elenden Erwerbsverhältnisse und übermäßige Arbeitszeit, die zur Verkümmerung und Krankheit führen, 'jlber diesen vielleicht Hunderttausenden stehen Millionen gegenüber, deren Leiden zu vermeiden gewesen wären, wenn nicht den meisten Müttern jede Kenntnis der Gesimdheitslehre fehlte. Der hiesige Naturheilverein, der eS sich zur Aufgabe gestellt hat, die Grundsätze einer vernünftigen Lebens- und Heilweise ins Volk zu tragen, veranstaltet am Donnerstag, 2 4. Oft ober, un Saal deS StemS Garten einen Vortrag für Frauen, in dem jede Besucherin reiche Ans- (lärung erhalten wird. (S. Inserat.)
♦♦ Warnung. Dr. Hawlehs Kropf kur wird als Goitre treatment oder als Kropfmittel des Dr. L. Bertram Hawley oder der New York Medieal Co. in Rochester in Tageszeitungen, Unterhaltungsblättern usw. angekündigt; Filialen werden in Paris, Rue de l'Jslh Nr. 9, und in Mailand, Via Torino Nr. 21, unterhalten. In eine „Der Kropf (Schilddrüsengeschwulst) und wie berief ohne chirurgische Operation geheilt werden kann" bc elten Druckschrift wird die in dieser Schrift gerühmte Be.,andlungsweise als das einzige Heilmittel hingestellt, das den Kropf entfernt, unter welchen Erscheinungen sich dieser auch immer zeige. Die Behandlungsweise, durch deren Anwendung in den drei letzten Jahren angeblich 60000 Personen von Kropfleiden befreit worden sein sollen, nnrd u. a. als eine „himmlische Vorsehung" bezeichnet' Tw Bestandteile der bei der Behandlung in Anwendung gebrachten Präparate werden geheim gehalten Der Preis für die Behandlung beträgt 100 Mk , in Ausnahmefällen .)(» Mk. Um bte Höhe dieses Preises dem Publikum gegen über $u jctfjtfertigen, heißt es in der genannten Dnrck- schrift (Seile 23), daß der Patient nicht nur die Arznei an und für sich, sondern auch den Dienst, die Genugtuung, das Vertrauen und die Geunßheit eines guten Erfolges
bezahlen müsse, die ihm die Behandlung geben wird, wenn er sich derselben unterwirft. — Es handelt sich um ein
schwindelhaftes Geheimmittel, vor dessen Bezug die Be
Beim Räumen der
• Ü
47-52
88-94
Höchsten
Sie müs
52-96
93-100
höchsten
42-00
88—00
89-90
71-72
67-70*/,
«ß -61
Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen.
44—49
47—51
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88-89%
70—78
64—74
die Verpflegung der sehr gut und dabei den Schulvorsteher
52—55
48-51
88—42
32—37
113-116
100-108 92—98 83-90
82-90
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98—104
97—108
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68'/,-69*/,
66—68
60—65
55—59
50—54
53-57
86—91
80-85
Schafe 21, Schweine 215. «Geschäft mittelmäßig. -
Poll fleischige auSgemästete Färsen Schlachtwertes .....
ll oUslestchige auSgemästete Kühe Schlachtwertes bis zu 7 Fahren . .
Wenig gut entwickelte Färsen . . . .
ßlingel Mb! Menu
Lehrmitteln sehr gut versehen, wie auch jungen Leute in soliden BürgerSsamilien recht billig ist. Anmeldungen sind an Oekonomierat Weitzel in Lich zu richten. Kreis Büdingen.
/\ Langen ber gheim, 17. Okt.
^kfier । Cel«Ph»n ti
Höchste Temperatur am
Niedrigste „ ,
Niederschlag: 02, mm.
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,n unüber Ehrung, [ un(J fiaranfi [(ll|ber und
Hchn.
A chtung: Es gibt ganz wertlose Nachahmungen 'n täuschend ähnlicher Verpackung! Man verlange ausdrücklich Forman! *
VI eitere ousgemästete ftühe und wenig gut ent- wictette jüngere Luhe
Mäßig genährte Nühe und Färsen .... ft ä l bei.
Feinste Mastkälbec
Mittlere Mast- und beste Saugkälber . . . .
Geringere Mast- und gute Saugkälber . . .
Ceringere «c-auglalbec........
c d) a *•.
Weiden,astschake
Diastlämmer und Mauyammel
Schwein-.
Voll fleischige Schweine von 80—100 k? Lebendgewicht
LoUsleischige Schweine unter 80kx Lebendgewicht Vollfleischige Schweine von 100—120 kg Lebendgewicht
Vollstencyige Schweine von 120—150 kg Lebendgewicht .... ...
Markte.
F.C. Wiesbaden. Vlehh ok -M ark 1bericht vom 18. Okt. Austrieb: Rinder 66 (Ochsen 11, Bullen Ol Kühe 55), Kälber 79,
Prima Kot
Tiefe Ware zei *■' i-mad M, iii ßei m üanMchn An di »lasche Mari 22». «auzüsischen Nosva
E.
Ochle ii.
Vollsteffchige, auSgemästete« höchsten Schlacht- wertes tut Alter von 4-7 Jahren ....
Tie noch nicht gezogen haben (ungejocht) . . ^unge, steischige, nicht auSgemästete imb ältere auSgemästete............
Bull en.
Vollfleiscbige, auSgeiv^ höchsten Schlachtw. . .
Vollfleischige, jüngere
Färi en. Kn h
völkerung gewarnt wird.
Landkreis Gietzcn.
— Lich, 19. Okt. Tie hier nunmehr seit 7 Jahren mit bestem Erfolg bestehende landwirtschaftiche Winterfchule beginnt am 4. November einen neuen WinterkursuS, der voraussichtlich zahlreich besucht wird. Dir Ueberzeugung von der Nützlichkeit einer weiteren fachberuflichen Ausbildung für unsere jungen Landwirte bricht sich immer weitere Bahn, so daß die landwirtschaftlichen Schulen in Hegen trotz deren großer Anzahl doch immer sehr gut besucht sind. Die Lichec Schule ist mit Lehrkräften und
Preise für 100Tfb.
Lebend- Schlachtgewicht
Mk.' Mk.
No 'Mein unb i '"^nhncher
Scheuertenne, um den Dreschwagen aufzustellen, wurde auch eine Häckselmaschine im Hof an einer abschüssigen Stelle beiseite gestellt. Viehrere Kinder, darunter ein 7jähriger Junge, machten sich an der Maschine zu schaffen. Plötzlich schlug diese um und begrub den Jungen unter sich. Ohnmächtig wurde daS Kind hervorgezogen. Die Unter« suchung ergab, daß das Bein von dem schweren Schwungrad an zwei Stellen entzwei geschlagen war.
Kreis Friedberg.
h. Ober-Erlenbach. 18. Okt. Dem hier ftationierten Gendarmerie-Wachtmeister Roth wurden in der verflossenen Rackst sämtliche Kaninchen im Stalle getötet und zerstückelt. Am anderen Morgen fand man die Stücke zerstreut auf dem Hofe liegen. Von den Tätern hat man bisher keine Spur entdecken können.
X Aus der Wetterau, 18. Okt. Die Bereitung des „Apfelweins" Ijat nun allemhalben ihr Ende erreicht. Die reiche Obsternte und der verhältnismäßig geringe Preis des Kelterobstes, der nur halb so hoch war wie der Porjäfyrige, haben dazu beigetragen, daß man überall große Quantitäten hergesiellt hat. Auch die Qualität wird gelobt. Im vergangenen Jahr war, da der Preis für 3/io Liter auf 12 Pfg. stieg, in dielen Orten der Apfelweinkonsum zurückgegangen: beim jetzigen Preise von 10 Pfg. hat er sich aber wieder gehoben.
Heffen-Nasfau.
n. Naunheim, 18. Okt. Mit Beginn des Winterhalbjahres sind die Oesen aus unseren Schul sä len verschwunden, an ihre Stelle ist eine Warmwasserheizung getreten. Vier Radiatoren verbreiten in jedem Klassenzimmer eine angenehme Warme. Mit einem bedeutenden Kostenaufwand erfolgt jetzt die Versorgung unseres Dorfes mit elektrischem Licht und Kraft im Anschluß an die Buderusschen Werke. Dre Anlage soll noch bis zum Winter in Kraft treten.
L. Friedberg, 18. Okt. l’Z? Jahre herrschte in unserem Kreise die Maul- und Klauenseuche. Jetzt ist der Kreis galt) seuchenfrei. 2 Viehmärkte dürfen hier cchgehalten werden. Jetzt ist eine weitere Beschränkung gefallen. Die Verwaltungsbehörde hat genehmigt, daß.auch mit Klauentieren im Umherziehen gehandelt werden dcnck-
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