Kreis Alsfeld.
der Nähe des
unsere- *
Pädagogen.
Die Feier wurde 18 Lehrern bestehet
soivie als tüchtigen Schulmann und Scherer dankte in bewegten Worten, sonders gehoben durch eine auß etwa Musikkapelle.
schenGrenze entfernte Forts lioal^aiigcgri - i e n Tie portugiesische Besatzung vermochte beuget ndzurück- zuschlagen, der über 200 Tote und zahlreiche Verwundete zurückließ.
evangelischen Pfarrer suchen neuerdingS der dieser Brüdergcmeinschaft cntgcgenzuwirken. am jüngsten Sonntag zwei Posaunenscste in
für die Angestellten der Preußisch-Hessischen Eisenbahn- ;emeinschaft, Berichterstatter 2lbg, Brauer: 8. Vorstellung >es Balth. Schmidt, Stationsassistent i. P., Aufbesserung einer Pension, Berichterstatter Aby. Molthan; 9. Antrag Diehl und Wolj-Stadecken, Erbauung einer Bahn von Udenheim—Armsheim, Berichterstatter Äbg. Molthan; 10. Vorstellung des (5. Keller, Bahnhofsverwalter in Worms, Erhöhung der Pensionen der ehern. hessisck)en Ludwigsbahn- beamten, Berichterstatter Abg. Molthan. — Weiter erfahren wir, daß das Plenum der >tammer demnächst zur Beratung üder die Beamtenbesoldungsvorlage zusammentreten wird. Auch der Finanzausschuß der Ersten Kammer wird am 1. Oktober eine Sitzung abhalten.
Lauterbach noch 31t erreichen.
Kreis Schotten.
(?) Ober-Seibertenrod, 24 Sept Die die Ausbreitung der Ehrischonabrüder in hiesiger F geworden ist, gehr aus der Erbauung eines eigenen-' eins Hauses ihrer Gemeinde in Sellnrod hervor
M Propak»
x Ermenrod, 25. Sept. In mann »berg stehen einige gut behangene Apselbäumcher hiesige Straßenwart bemerkte, daß die Aepfel Anzikkau:- kraft auf Unberechtigte ausübten. Er legte sich naditv xi die Lauer. Mitten in der Nacht kam ein Mann mtt i’’ Sack und wollte ernten, wo er nichts zu ernten hat • Straßenwart fing den Obstdieb, der aus einem Nachbar: stammt, ab und stellte seine Personalien fest.
# Ruppertenrod, 25. Sept Die Obl't? c' steigerung an unseren Kreisstraßen hatte eint fl'il Zahl von Kaufliebhabern herbeigezogen. Wohl war * Obst behäng kein übervoller, manche Bäume tragen Jahr nichts, aber dennoch gut Die Preise waren ansehnlich, der Korb voll Aepfel stellte sich bi- auf । 1 im Durchschnitt auf 3 Mk. Zwetschen gibt e» W1 1 keine. Man bezieht sie aus oer Wetterau. Hier ko « anfänglich der Zcnmer 3 Mk., jetzt 4 Mk. und barix
Kreis Lauterbach.
~ Lauterbach, 25. Sept. Etwa 70 Lehrer » Kreises Lauterbach besuchten heute gemeinschastlich Führung des Schulrats Andres die Ausstellung »• Menschs in Darmstadt. Mit Rücksicht auf die z Ausdehnung des Kreises konnte die Hinreise nicht gerne -r auSgeführt werden, und eS war jedem Lehrer freigefleöi f seinen Reiseweg selbst zu wählen. Die Besichtigung um 11 Uhr. Leider konnte die Ausstellung nicht einzig genug besichtigt werden, da die Rückreise schon früh ange-< werden mußte, um die Anschlüsse der Züge in Salzschlic r
Seinen 70. Gebur^staa feiert der ordentliche Professor der Philosophie an berx Landesuniversität Geh. .'öofrnr Tr. vhil. et theol. Hermann Sieb eck am 28. September Geboren am 28. September 1842 zu Eisteben, studierte Siebeck in Leipzig, Berlin und Halte, promovierte I8i>-> zum Tr. phil. und bestand 1864 die Oberlehrerprüfung. 2ann ivar er als Oberlehrer an der höheren Bürgerschule in Gera und tu Siargard und 1868—75 an der Realschule öcr Franckeschen Stiftungen in Halle und habilitierte sich 18,2 in der Halleschcn philosophischen Fakultät für das
Aus Stadt und Land.
Gießen, 26. September 1912.
Die Lahnschiffahrt und der preußische Wasscrgesctzentwurs.
h- Im Mittelpunkte desjJnteresses der Industrie- und gewerbetreibenden Kreise des Lahngebietes steht augenblicklich der preußische Wassergesetzentwurf und seine Bedeutung für die Lahnschiffahrt. Der Gesetzentwurf sieht die Lahn von Ems an auswärts als nicht für die Schiffahrt mehr geeignet an. Dagegen macht sich lebhaftester Widerspruch bemerkbar. Man hält die Hoffnung auf Wiederbelebung der Lahnschiffahrt durchaus nicht für erstorben, im Gegenteil, die gestiegene Bedeutung der Bodenschätze der Lahngegend drängt förmlich auf Kanalisierung und Wiederöffnung dieser für Hessen und Nassau hochwichtigen Wasserstraße. Nach einem Projekt des Lahnkanalvereins ist es unter entsprechendem Ausbau der vorhandenen Schleusen und Anlagen möglich, die Lahn mit einem eigens konstruierten Boote von 230 Tonnen Tragkraft befahren zu lassen. Wenn in dem preußischen Wassergesetzentwurf Zweifel über die Rentabilität des Lahnkanals gehegt wurden, so ist dem zu erwidern, daß einmal die Wasserfrachten ganz erheblich billig sind, und daß zum andern in den Seitentälern des Flusses Millionen Tonnen Erze, Kohlen und Steine ruhen, die nur der Beförderung harren. Tie Braunkohlenindustrie des Westerwaldes und der Erzbau int oberen Tilltale sind großer Belebung fähig. Limburg ist die Handelszentrale des Lahntales und des alten Nassauer Landes geworden und hat heute eine weit größere Bedeutung als in den Glanztagen des Mittelalters; Diez, Weilburg, Wetzlar und Gießen stehen in lebhafter gewerblicher Entwicklung. Wenn der EnNvurf so zum Gesetz wird, wie er vorliegt, dann werden enorme Interessen zerstört und geltende Rechtszustände in ihren Fundamenten geändert. Es tritt aber auch eine erhebliche Verletzung der Interessen Hessens ein, nicht zum wenigsten liegt ferner eine Gefährdung der kulturellen und wirtschaftlichen Entwicklung des gesamten Lahntales vor.
VIa. Dreijährige Fohlen, geboren 1909, Wage n s ch l ä g e: 1. Preis H. W. Strasheim-Griedel, 40 Mk., 2. Phil. Rock-Hattenrod, 30 Mk., 3. Karl Leidich I.-Gröningen, 20 Mk., 4. Fritz Fenchel-Griedel, 10 Mk.
VI b. Dreijährige Fohlen, geboren 1909, Arbeitsschläge: 1. Preis August Petry-Hattenrod, 40 Mk., 2. Joh. H. Häuser-Nieder-Weisel, 30 Mk., 3. Hch. Dörr-Hatten rod, 20 Mk.
VII. Zweijährige Fohlen, mußte wegfallen, da zwar Meldungen vorlagen, aber keine Tiere auf getrieben waren.
Villa. Sucht ft uten mit Fohlen oder nachweislich gedeckt, Wagenschläge: 1. Preis Hch. Baker VI.- Mnschenheim, 60 Mark, 2. Gg. Dietrich-Langd und Taniel Schäfer II.-Heskem, je 50 Mk., 3. Herrn. W. Sttasherm-Griedel, 30 Mk., 4. PH. Rock-Wattenrod, 25 Mk., 5. K. Weitz IV.-Tvrf- Gill, 20 Mk., 6. Hch. Bender II.-Eberstadt, 15 Mk.
VHIb. Zuchtstuten mit Fohlen oder nachweis- lich gedeckt, Arbeitsschläge: 1. Preis Hch. Schmidt- Münchleusel, 60 Mk., 2. Ernst Rumps Langenhain, 50 Mk., 3. Karl Häuser-Nieder-Weisel, und Karl Erb II.-Schadenbach, je 40 Mk., 4. Karl Heil-Butzbach, und Karl Hofmann-Wetterfeld, ie 30 Mk , 5. Ph. Schäfer III.-Großen-Buseck, und Jak. Klippel Nicder-Weisel, je 25 Mk., 6. Joh. H. Häuser-Nieder-Weisel, Ph. Studt II.-Nicder-Weisel, und Konr. Schmidt VII.-Fauerbach, je 20 Mk., 7. Hch. Düringer-Gambach, Hch. Töpfer-Röthges, Hch. Görlach VII.-Eberstadt, und Ang. Gorr-Eberstadt, je 15 Mk., Ludw. Tasch-Atzbach, Anerkennung und 10 Mk.
Nach her Prämiierung erfolgte die Vorführung der mit Preisen ausgezeichneten Pferde und die Preisverteilung und im Anschluß daran fand im Hotel Großherzog ein gemeinsames Essen statt.
Deutsches Reich.
Zum Tode Marschalls.
Reichstagspräsident Tr. K a e m p f richtete an die Witwe des Botschafters v. Marschall folgendes Telegramm: „Ew. Exzellenz spreche ich namens des Reichstages anläßlich des Heimganges Ihres hochverehrten Gemahls, der als Bundes- ratsbeoollmächtigter und Staatssekretär des Auswärtigen in einer Reihe von Jahren dem Reichstage nahe stand, das allerberzlichste Mitgefühl aus". Außerdem übersandte der Präsident einen Kranz.
Der „Berliner Lokalanzeiger" meldet aus Konstantinopel: Der Adjutant des Sultans General Salich- Bey und der Großwesir Said sprachen heute auf der deutschen Botschaft in Therapia, wo ununterbrochen Beileidstelegramme einlaufen, ihr Beileid aus Ter Eindruck des Todes des Frhm. v. Marschall in der hiesigen Kolonie ist enorm. Viele deutsche Kaufleute haben die Flagge Halbmast gehißt. In den nächsten Tagen finbet in der Botschaftskapelle eine Trauerfeier statt, an der die Regierung und das gesamte diplomatische Korps teilnehmen werden. Alle Blätter widmen Frhrn. 0. Mckrschall heute Nachrufe, wie sie wohl kaum einem fremden Diplomaten gewidmet worden sind.
Christlich-sozialer Parteitag.
Man schreibt uns:
Am 28. bis 30. September findet in Düsseldorf der diesjährige Parteitag der christlich sozialen Partei statt. Auf der Tagesordnung stehen außer den üblichen Berichten, der Beratung neuer Satzungen und Vorträgen der Herren Pastor Rülipp s-Charlottenburg und Rektor G rün- well er-Mülheim a. d.. Ruhr einige Anträge, von denen folgende die bemerkenswertesten sind:
Die Partei verwirft entschieden den Zwei kam Pf (Duell) und bittet ihre Abgeordneten, mit allen Mitteln dahin zu wirken, daß er beseitigt wird (Minden, Lübbecke).
Die christlich-sozialen Abgeordneten werden ersucht, zur Steuerung oer Fleisch Preiserhöhung nach Kräften beizutragen. Der Reichsregierung sind vor allem die Schäden, die der Großztvischenhandel hierbei verursacht, vor Augen zu führen (Siegen).
Die christlich-sozialen Abgeordneten werden gebeten, nach Möglichkeit darauf hinzuwirken, daß den im Handels- und Transportgewerbe Beschäftigten die notwendige Sonntagsruhe gewährt wird (Düsseldorf).
Die Abgeordneten der Partei werden ersucht, im neuen Sessionsabschnitt in geeigneter Weise daraus hinzuwirken, daß unsere Spionagegesetzgebung in wirksamster Weise abgeändert werde (etwa nach Art der neuen englischen) (Gießen, Grünberg, Nidda).
Unsere Abgeordneten werden ersucht, falls ein neuer Erbschaftssteuergesetzentwurf vorgelegt wird, darauf zu bringen, baß dis. Auskunftspflicht der Banken, Sparkassen und Behörden eingeführt wird, ferner aber auch, daß empfindlicheStrafen für wissentlich falsche Erklärungen der Erben festgesetzt werden (Gießen, Grünberg, Nidda).
Die Abgeordneten der Partei werden ersucht, dafür einzutreten, daß auch den Flußschiffern Sonntagsruhe gewährt werde (Gießen, Grünberg, Nidda).
Zum Prozeß Borchardt-Leinert.
Wie die „Schlesische Volkszeitung" erfährt, teilte der erste Staatsanwalt dem Vizepräsidenten des Preußischen Abgeordnetenhauses Dr. Porsch mit, daß auf seine Aussage im Prozeß Borchardt-Leinert verzichtet werde.
Qerbftpteröemarft zu Siehe».
Gießen, 26. Sept.
Ter gestrige SerbiVfierbemarft hatte keinen so großen Auf- trieb wie die Märkte vorher. Der verringerte Auftrieb ist daraus wrückzuiühren, daß Tiere aus dem im Kreise noch vorhandenen Lperrgebiet nicht ausgetri.l. n joerben burften. Auch bie gleich zeitig in Biedenkopf stattsindendc Rorvi. Hausstellung und die kürz sich abgehaltene landwirtschaftliche Kreisschau mögen zu dem geringeren Besuch beigetragen haben. Immerhin waren 191 Pferde und 14 Fohlen aufgetrieben. Für Pramnerungszwecke standen über 2000 Mark zur Verfügung, darunter 250 Mark auß Mitteln des Hessischen Landes Pserdezuchtvereins. Ausgegeben wurden 1975 Mark für Prämiierungen.
Die Prämiierung hatte folgendes Ergebnis:
. I. Reitpferde unter dem'Reiter gezeigt: Ludwig Tasch-Atzbach 10 Mark, Anerkennung.
II. Wagen sch läge, paarweise zu prämiieren: 1. Preis S. Michel-Gießen, 80 Mk., 2. S. Michel-Gießen, 60 Mk., 3. August Frensdorf-Gießen, 40 Mk., 4. Eduard Kaufmann- Nieder-Weisel, 30 Mk.
III a. Schwere Arbeitsschläge, paarweise zu prämiieren: 1. Preis Simon Kaufmann-Nieder-Weisel, 80 Mark, 2. S. Michel-Gießen, 60 Mk., 3. S. Michel-Gießen, 40 Mk., 4. Aug. Frensdorf-Gießen, 30 Mk.
III b. Leichte Arbeitsschläge, paarweise zu prämiieren: 1. Preis ®>. Kaufmann-Nied.-Weisel, 60 Mk., 2. Simon Kaufmann-Nieder-Weisel, 40 Mk., 3. Ang. Frensdorf- Gießen, 30 Mk., 4. M. Bing-Lich, 20 Mk., Aug. Frensdorf- Gießen, Anerkennung, 10 Mk.
IVa. Schwere Arbeitsschläge, einzeln zu prämiieren: 1. Preis Simon Kaufmann-Nieder-Weisel, 40 Mk., 2. S. Michel-Gießen, 30 Mk., 3. Aug. Frensdorf-Gießen, 20 Mk., 4. M. Bing-Lich, 15 Mk.
IVb. Leichte Arbeitsschläge, einzeln zu prämiieren: 1. Preis S. Michel-Gießen, 40 Mk., 2. Simon Kaufmann-Nieder-Weisel, 30 Mk., 3. Aug. Frensdorf-Gießen, 25 Mk., 4. Sb. Kaufmann-Nieder-Weisel, 20 Mk., 5. Simon Kaufmann-Nieder-Weisel, 15 Mk., Aug. Frensdorf-Gießen, Isidor Strauß-Ober-Mockstadt und Ed. Kaufmann-Nieder-Weisel, Anerkennung und je 10 Mk.
Va. Arbeitsschläge, einzeln zu prämiieren: 1. Preis Hch. Vorbach-Eberstadt, 40 Mk., 2. Joh. H. Häuser- Nieder-Weisel, 30 Mk., 3. Ernst Rumpf-Langenhain, 25 Mk., 4. Karl Häuser-Nieder-Weisel, 20 Mk., 5. Wich. Bonder--Eber stabt, 15 Mk., 6. PH. Schäfer III.-Großen-Buseck, PH.'Stubt II. Nieber-Weisel, Jak. Klippel-Nieber-Weisel, Hch Töpfer-Röthges und Hch. Görlach VUI.-Eberstabt, je 10 Mk.
Vb. Arbeitsschläge, paarweise zu prämiieren: 1. Preis Ph. Rock-Hattenrod, 50 Mk., 3. Hch. Schmidt Münchleusel, 20 Mk.
Faa b-.'L- Wujki-m. -..l Jayre water io.gr er eine» Ruse als Ordinarius nach Bafel und 18-3 nach Gießen or Nachfolger Bramscheks. Eine Berufung nach .h;c' b'-. , abgelehnt. Jrn Jahre 1897 ernannte hn bie ? theologische Fakultät zum Ehrendoktor d r Theologie £ ,7 Liebeck ist Mitherausgeber der Zeitschrift iui P,0 «?’ und philosophische Kritik. Seine Hauptwerke sind suchungen zur Philosophie der Griechen" 2. Aust' „Tas Wesen ästhetischer Anschauung" ,1875, „Uebec s. wußtsein als Schranke der Naturenenntnis" 1879 «... schichte der Psychologie ^1880', „lieber Wesen und 1 - des wissenschaftlichen Studiums" 1883), „Lehrbuchs Religionspbilosophie" 18 3, „Aristoteles". (1899„ G eÄ als Denker" (2. Aufl. 1905 , „lieber musikalische ’iinf 3 rung" (1905), „Zur Religionsphilosophie. Tre, tungen" > 1907 , „Grundfragen der Psuchologie und -v-? der Tonkunst" 1909), „lieber Frecheil, Entwickelung u», Vorsehung" J911).
•* Staatsminister Dr. Ewald ist von seiner > holungSreise zurückgekehrt und hat die Leitung d?r schäfte wieder übernommen.
" Erledigt ist eine mit einem kath. Lehrer iu 'c, setzende Lehrerstelle an der Gemeinbeschule zu Müklhk,„ Mit ihr können die Funktionen eines Hanptlehrcrs verdang werden.
** Eine Konventsitzung des hessischen 1g. hanniterordens fand gestern hier im Hotel statt, zu der u. a. der Fürst zu Solms-Hohensolms der Graf zu Solms-Laubach und der Gras von v gen. v. Görtz, erschienen waren.
" Stadttheater. Es sei daraus hingewiesen, doj neue Abonnementsanmcldungen von jetzt ab an das ^urmi des Stadttheaters zu richten sind. Es sind noch gute an allen Abonnementstagen, besonders am'Mittwoch frei ** die sorgfältigen Vorbereitungen für diese Spielzeit lassen r Abonnement doppelt empfehlenswert erscheinen. Tie vibcn. ncntyi erhalten neben den Ermäßigungskupons für besonn Aufführungen im Winter auch wieder die Ermäßigungsr. für die sommerlichen Operettenaufführungen. ?iu werden Gutscheine Giltigkeit haben an den fogenam • „Kammerspielabenden^. Diese Vorstellungen, die schon u Vorjahre geplant waren, kommen diesen Winter bestimmt ja Ausführung und sollen Werke literarischen Gehalts bnnj 1 die sich nach ihrem Charakter zur Aufführung in Abon»: mentsvorstellungen weniger eignen. Die erste derartige flri. führung im Oktober wird Strindberg gewidmet sein.
" Aliceschule. Mit dem 7. Oktober beginnt, 7» ans dem Inseratenteile ersichtlich ist, in der Abteilungvb« Alice-Schul-VereinS — Seminar, Koch- und Haushalt»,; schlile — ein neues Lehrjghr. Durch die Vergrößerung w. \ Houses ist es von jetzt ab'möglich, einen M i t t a g8tisch:? Allein st ehende einzurichten. Der Vorstand bosii ■ 1 durch vielfach geäußerten Wünschen gerecht zu werden. L . schönen, geinütlichen Aufenthalt Speisezimmer und fon::. Räumlichkeiten bieten, wird deren Besichtigung am bezeigen. Die Hauptbedingungen zu einem behaglichen Miktt ; ' mahle: ^Hübsch hell und lichte, — beim Sitzen nicht - j dichte — recht freundliche Gesichte — manch' lustige »■ schichte — viel gute Gerichte* — sind vorhanden, so ?.'< anzunehmen ist, daß daß neue Unternehmen deS Slüce-cdn Vereins Llnklang sinden wird.
Landkreis Gießen.
— Londorf, 25. Sept. Der hiesige Tumor:■: hält am Sonntag, 29. Sept., fein Abturnen ab. mittags findet Einzelturnen der beiden Riegen und am mittag Schau- und Riegenturnen sämtlicher Mitglieder im Alle Hebungen werden im Saale beS Gastwirts W. Dorgenommen. Der Verein, der schon verschiedentlich geholt hat, wie z. B. in Gießen, auf Spicherer-Berg □ dem Rhönturnsest, wird auch beim Abturnen den 3eW;c einen schönen 9tachmittag bereiten. Nach dem Turnen soz 5 Tanz- und sonstiges Vergnügen.
Kreis Büdingen.
A Stockheim, 25. Sept. Zur AbschiedSfeirr i: 1 den von Büdingen nach Offenbach versetzten KreiSschulinirck: ; Schulrat Heinrich Scherer hatten sich hier 200 Lehm or \ dem Kreise Büdingen eingefunden. Mehrere Redner inft1 1 den Scheidenden als wohlwollenden Vorgesetzten und t?el- ■
Die „Norddeutsche Allgemeine Zeitung" gibt bekannt: Reichskanzler v. Bethm'ann Hollweg wird sich zur Teilnahme an der Bestattung des Botschafters Frhrn. Marschall v. Bieberstein nach Neuershausen begeben.
Zwischen Mecklenburg-Strelitz und Preußen wurde ein S taatsvert r a g wegen der Herstellung einer Eisenb ahn von Fürstenwerder' nach Strasburg (Uckermark) abgeschlossen.
Der HamburgerSenat beantragte bei der Bürgerschaft die Bewilligung von 8800 000 Mark für die Erweiterung des neuen Hafens in Cuxhaven und 360000 Mk. zur Ausführmrg besonderer Anlagen für die Hamburg- Amerika-Linie. Beide Beträge sollen auf dem Anleihewege beschafft werden.
2ht$land.
Die Kritik der Rede des Grafen Berchtold.
Alle Wiener Blätter bespreck>en eingehend die Rede des Grafen Berchtold und heben besonders die Klarheit und Offenheit seiner Ausführungnr hervor. Tas „F r e m b c n b I a 11" sagt:
Ter Minister des Aeußern kerrnzcichnete Har die Gefahr, welche vom Balkan droht, er bat ausgesprochen, n»aS ist, aber gleich zeitig wies er auch auf die Mittel hin, durch die der Sturm besckyvvren werden kann.
Die „Neue Freie Presse schreibt:
Berckstolds Erposö ist sehr freimütig. Er erklärt vor der ganzen Welt, daß bie sogenannte Einigkeit der Mächte keine Sicherung deS bestehenden Zustandes des Friedens sei. Tie Rede ist die Flucht in die Oeffentlichkeit, ein Herunterrechen der Maske und ein Gedenkzeichen, daß nach der Zertrümmening des Status- auo Oesterreich'llngarn große Interessen zu verteidigen habe Vielleicht ist Berchtold so laut gewordtM, weil er über viele lnmdert Meilen hinweg im Königsschloß Sa (moral verneh m- l ich sein wollte.
Die „Reichspostt' meint:
Tie Aeußernngen Berchtolds sind so ernst und nachdrücklich, daß nur ein Staatsmann so sprechen kann, der mit dem ä ust er st en rechnet.
*
Ein Ein geborene n-Aufft and in Portu giesisck^ Afrika.
AuS Lissabon wird gemeldet: Einer Preßmeldung aus Lnbango lPortugiesisch-Afrika zitfolac, haben die (S n a n h o ma - Stä m m e s i d) erhöbe n und das 100 Kilometer von der d entsch-sü dweft a f ri kan i-


