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Balgtreters in der hiesigen Kirche wird seit 3 0 Jahren vom Schreinermcister Bommer § heim versehen. Acht Organisten waren in dieser Zeil hier tätig, die Herren Gerhard, Naab, Wagner, Dietz und Knopp leben noch, während die Herren Schmeel, Krug und Krüger gestorben sind. Vorgänger deS Ä. war dessen Vater 22 Jahre lang. Ec hatte nur drei Organisten, Bauer, Köhler und Schmeel. Danwls betrug die Vergütung 12 Mk., sie stieg dann aus 18 Mk. und beträgt jetzt 35 Mk., weil Naturaloergütungen wegsielen.
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ft. Schot ten, 14. Dez. In der amTonncrstag abgehaltenen -Stad 1 vorftandss itzung waren anwesend: Bürgermeister Krornrn, Beigeordneter Zinser und die Gemeinderatsmitgliedcr
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* Unter den Rädern. Aus München wird gemeldet: Bet der Bahnübcrsahrt bei Trudoring wurde ein Zwcupänner- suhrwcrk vom Zuge ersaht. Der Wagenlenker wurde getötet. Der Schrankenwärter, der vergessen hatte, die Schranke zu schließen, machte einen Selbstmordversuch, indem er sich durch einen Schuh in den Mund schwer verletzte.
ff. Gin Eingriff in den Kamps ums Dasein. Einige Tierarten, die von Europa aus nach anderen Weltteilen verpflanzt worden sind, haben sich hekanntlich dort zu wahren Landplagen entwickelt, so das Kaninchen in Australien und der Sperling in Nordamerika. Mit einem neuen Versuche der Einführung neuer Tiere ist cs nun wieder genau so gegangen: in Australien hat man die europäische Hauskatze eingeführt.
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Neisse, 13. Dez. In dem Prozeß gegen die Vorstandsmit- glieber des Vorschuftvereins Groft-Neundorf, Striezel und Blasig, die 640 000 Mark unterschlugen, ist heute das Urteil gefällt worden. Striezel erhielt zweieinhalb. Blasig zwei Jahre Gefängnis, aufterdem wurde jeber Angeklagte noch zu einer Geldstrafe von tausend Mark verurteilt.
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war Bismarck noch bereit, in eine Zweiteilung Deutschlands ohne Oesterreich zu willigen mit doppeltem Oberbefehl für das Heer, den rm Süden Bayern übernehmen sollte. Napoleon wies Preußen auf die 9btnefimt Sachsens hin, während er für Frankreich als Kompensation die Nheingrenze erftrebte. Bismarck oerzicAete Oesterreich zuliebe auf Sachsen. Er hätte aber Hessen Preußen einverleibt, n-enn nicht Rufstand seinen Einfluß für dessen Erhaltung ausgeboten hätte. Bismarck entschädigte sich dafür, daß er ixe Vormachtstellung Preußens über alle deutschen Staaten nicht durchführen konnte, durch den Landestzuwachs für Preußen an dessen Durchsülwung er vor Ausbruch des Krieges nicht gedacht hatte. Dr. Busch erörterte dann die Frage, ob das geeinte Deutschland ein Interesse daran habe, ein so mächtiges Preußen zu besitzen und ob nicht unter dem Zepter des Deutschen Kaisers Kurhessen und Hannover' als Bundesstaaten hätten weiterbestehen können Es sei anzuerkennen, wenn in jenen Provinzen heute »noch Manner leben, die an ihren alten Fürstenhäusern hängen, aber unrecht sei es, daß diese Männer gegen Bismarck und Preußen fortgesetzt Bvrwürfe erheben. Bismarck hatte die Entwicklung der deutschen Verhältnisse, wie sie das Jahr 1870/71 gebracht habe, nicht voraussehen können. Darum seien die Vorwürfe an jene MÄrner zu richten, die in Kurhessen und .Hannover aus dem Throne saßen, die die damaligen Verhältnisse falsch beurteilend, sich gegen Preußen stellten und dadurch ihre Länder einbüßten. Der interessante Vortrag wurde von lebhaftem Beifall begleitet. •
* Zweihundert Mark verbrannt. In der Hitze deS Gefechtes passierte dieser Tage dem Kassierer einer staatlichen Kassestelle in Oberhessen ein unliebsames Mißgeschick. Eine Beamtenwitwe wollte die ihr zustehende Witwenpension abholen und verwahrte den ihr in Papierscheinen verabreichten Betrag von 200 Mark in einem leeren Briefumschlag. Während sie den Empfang quittierte, legte sie das Kouvert etwas abseits auf den Zahltisch und verließ daraus, ohne an die Rente zu denken, das Amtszimmer. Rach kurzer Zeit erschien die Dame wieder, um das vermißte Brieskouvert abzuholen. Es wurde ihr bedeutet, daß der Beamte ahnungslos den Um- -schlag nebst Inhalt inzwischen in den brennenden Ofen geworfen hatte, wo es inzwischen ein Opfer der Flammen geworden sei. Wer hier für den Schaden aufzukounnen hat, ist noch nicht festgestellt.
•• Endlich an gekommen. Ein junger Mann aus einem Nachbarorte hatte am 5. März 1909 eine Ansichtskarte in Gießen zur Post gegeben. Ihr Bestimmungsort war Ettingshausen. Nunmehr bekam der Absender die Nachricht, daß seine Karte vom März 1909 am 2. Dezember 1912 glücklich angekommen sei.
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Schlörst V., Schlörb VIIL, Weitz, Schlitt, Pröscher, Meiski und Hofmann. Aus der nutzt öffentlichen Sitzung ist mftzuteilen, daß dem Christoph Weber die Erlaubnis erteilt wurde, auf städttschem Gelände beim Miethause ein Benzinlagerhäuschen zu errichten gegen Ausstellung eines Reverses und Zahlung einer Abgabe. — Der von der Bürgermeisterei vorgclegte Entwurf eines Mietvertrags für die Bewohner des neu- erbauten städtischen Miethauses wurde genehmigt: die Mietverträge sollen alsbald abgeschlossen werden. —- Verschiedene, aus Lieferung eines K a s f e n s ch r a n k e s für die hiesige Sladtkasse eingelaufene Angebote werden vorgelegt. Tie Bürgermeisterei wird beauftragt, zunächst noch einige Erhebungen zu veranstalten und dann wieder Vorlage zu machen. — Die von dem Armenausschuß vorgeschlagene Verteilung von 125,87 Mk. Stiftungszinsen an hiesige Arme, wird vorbehaltlich der Zustimmung der Verwandten der Stifter genehmigt. — In der öffentlichen Sitzung kamen die Pläne für dasFinanz- amtsgebäude zur Vorlage und fanden die Zustimmung des Stadlvorstandes. — Der vom Kerisbauinspektor aufgestellte V o r- a n s ch l a g über die Derstell ung eines erhöhten, vorläufig zu bekiesenden Fußsteigs auf der rechten Seite der Nidda- straße wurde, nach Abstrich von 180 Mark für Lieferung von Pflastersteinen, da solche noch genügend vorhanden sind, mit 1200 Mark genehmigt. Der Bettag soll im Voranschlag für 1913 eingestellt und die Arbeiten rechtzeitig ausgeschrieben werden. — Bezüglich der Llbtretung von Gelände an Kaspar Kraft, Betzenrod, und Georg Stong in Schotten, wurde der Beschluß vom 4. Nov. 1911 aufrecht erholten und die von einer Seite beantragte Aufrechnung von Kosten für Urbarmachung fragt. Geländes abgelehnt, weil der frühere Besitzer auch schon mehrere Jahre die Ernte von dem Gelände gehabt hat. — Die Abtretung von 69 'Quadratmeter Gelände von einem früher bestandenen Graben, der durch das Anwesen des A u g. Schlitt zog, wurde zum Preise von 50 Pfg. für den Quadratmeter beschlossen. — Wegen A b - tretung von Gelände an Hermann Bahner an der alten Straße soll zunächst eine Ortsbesichtigung vorgenommen werden. — Der Bürgermeister berichtete über die Verhandlungen mit den Grundbesitzern wegen Genehmigung zur Aufstellung der Masten für die elektrische Leitung der U eb erlaub- anlage Wölfersheim und die vielen Schwierigkeiten, die zu überwinden waren und teils noch zu überwinden sind. — Der Stadtvorstand beschließt, für alle in der hiesigen Gemarkung im Felde aufgestellten Masten Entschädigungen von 5 bis 10 Mark und 15 Mark als einmalige Abfindung zu getvälyrcn. — Am 31. d. M. feiert der frühere Karussellbesitzer Johannes Heck mit ferner Elsefrau in voller körperlicher und geistiger Frische das Fest der goldenen Hochzeit.
und was daraus geworden ist, erzählt die Agricultural Gazette ' New South Wales. Tie Hauskatzen sind verwildert, und it wilden Zustande werden sie bedeutend großer und stärker. Ai? den Macguarre-Jnfeln hatte man zuerst Kaninchen eingrfübr. Diese vermehrten sich so sehr, daß sie großen Schaden an oci Feldfrüchten anrichtcten, und nun wurden zu ihrer Vertilgung Katzen eingeführt. Die Katzen waren ihrer Aufgabe oallfomnui gewachsen, aber als die Kaninchen ausgerottet waren, umrittet sich die wilden Katzen an die Seevögel. Irgend jemand schlug üd-, gegen die Katzenplage Hunde einzuführen. Die Hunde wurden bald der Katzen öerr, aber als die Katzen alle waren, fielen fe über die Robben her. Jetzt ist man dabei, die Hunde abzuschteßcr 1 Dies ist, wie die „Naturwissenschaftliche Wochenschrift" in einen Referate bemerkt, eines der vielen, aber auch eines der schönsten Beispiele, wie vorsichtig man mit der Einführung fremder Tien sein soll. Man weiß nie, was daraus wird.
Kleine Lageschronik.
Der „Deutsche Frauenverein vom Roten Kren- für die Kolonien" kann am 30. April 1913 auf ein fünf undzwanzigjähriges Bestehen zurückblicken. Zur Feier dieses Er eignisses soll anfangs Mai eine Tagung des Gesamtvorstand:: und die alljährlich abzuhaltende Hauptversammlung des Verein in B e r 1 i n stattsiuden.
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— Heimatlieder von Karl Schäfer. Mit zahlreichen Illustrationen lOdenwaldansichten) von W. Gerling. Fein geb 4,50 Mk. Selbstverlag des Herausgebers, Darmstadt, Landwehr strafte 5. „Seinem lieben Hessenland" widmet unser Karl Schäfer sein letztes Werk, seine öeimatlieber Das Buch liegt in prächtige Ausstattung vor und wird hoffentlich auf manchem Weihnachtstisch eine Stelle finden. Es ist dies wert. Wer Sinn für unsere Heimc: hat, finbet hier Klänge, die in unseren Herzen widertönen. To; ganze Buch Hingt eben von Heimatliebe. Davon zeugt das erste Lied „Meiner Heimat", davon rauscht es bald fröhlich, halb roeb mutig aus den einzelnen Gedichten, davon hallt es heraus au3 dem Abschiedsgruß „Letzter Klang". Manches Lied, das hier in dieser sinnig ausgestatteten Sammlung eingeordnet ist,, ist längst Gemeingut untere» Volkes geworden, es hat in den hessischen Les. büdient der höheren Lehranstalten wie der Volksschulen schon lange Eingang gesunden und wird in unseren Schulen gerne gelungen. Andere wieder — und ihre Zahl ist nicht gering — sind von namhaften Komponisten verkont worden und Hingen im markigen, vierstimmigen Männerchor wie im Einzclgcsang. Bunt gestalt^ ist unseres Dichters Weise: von Leid und Freud, vom Frühling prangen und Winterwehmut versteht er zu fingen, und was unter: Heimat an alten Sagen und Geschichten in sich birgt, hat ber Brensbacher Schmiedjunge früh schon Tennen gelernt, daheim per der Mutter, deren der Mann so gerne dankbar gedenkt, draußen wn Land und Leuten, die er versteht, und bie_ er wie in seinen Erzählungen, so auch im Liede zu zeichnen weiß. „Die Heimatlieber' wollen all das sammeln, was im Lause der Jahrzehnte unser Kail Schäfer erfonnen und gesungen hat, und was seither in den oe> schiedensten Zeiffchristen und Büchern zerstteut war: doch bringt and) das Jahr 1911 noch einen neuen Beittag. Ein hervor, ragender Schmuck des Liedes sind die Bilder, die mit ganz neuen Aufnahmen in erfreulicher Darstellung eine große Reihe unserer Obenwaldorte, der Städtchen an der Bergstraße und im Neckar, tale bieten. So sind auch gerade diese Otte dem Herausgeber zu großem Dank für das Denkmal verpflichtet, das er ihnen biet in Wort und Bild gesetzt hat. Möge das neue Werk im Hessenland Freude bereiten und Freunde gewinnen; die „Heimatlieder" verdienen es in der Tat.
Bettenhausen, 15.


