162. Jahrgang
Zweites Blatt
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scheint tSglich mit Ausnahme deS Sonntags.
vor Gericht.
Berlin, 24
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Mn- di.- Mehrheit der Zweiten Kammer einen ähnlichen
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.entrourf dem Landtage .Verwaltung des Hauics Tdroii-’ gehe sckwn klar
Redaktion, »Upkdmoii und Trucfcvei: ftrafee 7. Ervedition und Vertage bl. Redaknon:«-«O1lr.r«l.-Adr.:Au,ei-erSleven.
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iehllrftitbr* Ncnbcrg.
2le „6U|*ncr FamllienblSNer" werden dem ! ,Unzetger^ viermal wöchentlich beige!egt, bat .Mreisblatt für den Kreil Slctzen" zwenual wöchentlich. Tie „lindioirllchastlichen Zeit- ftegtn" rrfchenien nionatlich zweimal.
ch vom -
An» Stadt und Land.
Gießen, 25. September 1912.
•• Titelverleihung. Dec Grobherzog hat dem Photographen 3af. Hilsdorf in Bingen den Charakter als
Die Beamtenbefolöung in Hessen.
Ter Staatsminister Tr (hvalb ist nach längerer »trank heute wieder auf f.inen Posten zurückgekehrt und hat, es in der amtlichen Sprache bet Bl, „feine Dienst-
" Städtischer Ceefifchmarkt. L-ie aus dem Anzeigenteil ersichtlich ,st, wird bie Stadtverwaltung in AnS« führung deS in dec letzten Sitzung dec Ctadtrecocdneten ge- tagten Beschlusses morgen Donnerstag, nachmittags 4 Uhr, in den Macktlauben einen Seefisch markt erössnen, um dadurch der hiesigen Bevölkerung eine billige Fisch« Versorgung als Ersatz für daS teuere Fleisch zu bieten. Tcr Markt wird in ähnlicher Weise stottsinden, wie un Jab' 1905.
** Das Wahlrecht der Gewerbevereine zur Handwerkskammer. Man schreibt uns: In die Kreise
in vollem \ AUS^ v0,i>
bh^Bdfr.SI' Wohin fltbn
3u Beginn der heutigen Verhandlung gegen d'k Landtags abgeordneten Borchardt und Lemen richtet der Bamyende, banv gerictotebirfftor Schmidt, an den Angeklagten Vorckacd , die Frage, was das Abgeordnetenhaus mit Kiner Beschwerde gegen den Ausn'eiiungsbeichlutt angefangen bade . .
Ter flngcHagte Borchardt erklärt, da» bie Veichwcrde zurückgewieien fei, und der AngeNagte ^'nert bestätig da.
Hierin bemerkt der Verteidiger 9i eckt san walt ^?l'gang Heine, da» eme ungeiftilidx vanblung dadurch «och nicht gesetzlich werde, da» sie von der Mehrheit deS AbgeordnetenhouleS gutgeheißen werde. . . s.< 4anrt
i Ter Verteidiger Rechtsanwalt Heine nimmt dann das 'tiovt
Sihung des handwerkerzcnlra ausschusscs des hansabundes.
<xm Montag begannen die Tagungen des >?ard>s*r!crzentral de-r Haniabundes im Sitzunisiaal des »?cn'ibundeS ü^^ayre.&r ^ot.jung brr fcanbwata «u> aUr.-. Zain.
Mittwoch, 25. September 1912
9totononlbni<f »mb Verlag der Br 'cken Unioerfitäts - Buck- und ciembnideceu R. Lange, liegen.
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nähr nun erleichtert werden Im übrigen stellte sich der 3»ntral- anSsktui» ain den Standpunkt der vom Hamabund 'enieruii ent- berufnen Ausgleick^tonierein von Zugehörigen des stand es und der L indn'irNck>itt und eerlangte uir ben bä i er lieben Mi11elstand, dessen Solidarität mit den InteveN« tr.% geroerbhdini Mittelstandes besonders betont wurde, ein. v» e- vtsion der Futtermittel; olle Tarnach gelangt Stellung des Handwerkerausschusfes »um rerftt > m p - 1 .ur Erörterung Es wurde einstimmig ieigenbf Eut,ä!i fcung
, Ter 3cntralanM(14iH stehl nut dein -landpunkt, dass die Ausdehmmg des S-ck^ckverkehrs für du- geianue ^'rtschn^be- sonders der «reife des mittleren Mammanno und Gewerbe ftonbeo und des Handwerks, von rnntartiMthrr Lledentung ift.
I (tierabc für das Buck.iuhrungs und AbrechnungSwefen N‘-> Handwerkerstand. > bedeutet der jetzige ^ledft.miUtl nn ^ndeNiiA in der Weiterentwicklung des Säx'ckverkehrs Ter .l isichuk vcrlanfl. dahcr bic »efeitinun« bro öAetfftrmlK «. zumal bie Einnahme aus demselben für das Jahr 191- nur MU argen 3 Millionen Mark vernntd>lagt ist. T ' Jxittralcu djUB I bittet das Trrektorium des Hansabundes. »erder >m..lung der Wünsche der im Hanfabund vereinigten Erwerb 'lande ml werfe bu- Beseitigung des scheckttempels Mi betreib» n^ iruigluh der übrigen Wünsche des Handwerks zu d»-n neuen r • '. in und zu der Reform d»-r bestehenden bleibt weitere* norbehali.n
Ai.sspracke folgende Stellunanahni. ein: -.andmmkl
„Ter Zentralaussctri» ftebt einmütig »tu dem -tandpunn.
da» es eine der nndntgwn tÄrebiingen ber ÄidStaai bundes fein muffe, wie es au.l br denletzten Reichs»»- wählen geschehen sei. t>K Wal von «ngehongen.
tverkerstandes in den preumidKn Vandiag durch u' xabet könne es fitb natürlich nur um -slä< banbein.
rechte vanbiverter und Wiriickanspoliut zu iördern g imM ke!en Ter Zentralausfckmß stet -erner inmung auf dem Standpunkt. Ü'Li der LlZLaltlickenJW «der ncrker im Teutschon Reich under allen llmstönden da 6 ge he,me und direkte W a dl r. .1:1. w, ,.S derni. in den Richtlinie«* des Hansabundes .mSgeiprock en hi. neu den müsse. Es ferne daram an. gerade t-u Nnngewerd iawn rreife und W Handwerk bei der ^ummabgalK vor t»deut unberechtigten Truck, wie dem Bonkou, von iwldrr ^erte er audi kommen mag, zu schützen" o,k,,. .mittel»
Alsdann wurde in bie Erörterung d»r Beb«nmittel
■tei.
i la suite des 4 tbürtngifchcn Infanterie Regiments Ar. fleftellt worden, dessen Chef fein Baler, M*6nifl »rcrdinanb von Bulgarien, ist. Al s der Prinz in Dresden eint rat erwartete ihn eine kaiserliche Aufmerksamkeit: von den ihm zugeteilten deutschen Ehrendienst wurde ihm tm nut trage des Raffer* eine eigens für ihn angefertigte llnuomi feines Regiments überreicht, für bie fid> ^rinz Bons per sönlich beim Qaifcr auf- wärmste ^.d.inl:.
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Holens j
Gießener Anzeiger
General-Anzeiger für Oberheffen
^i’tV'bcr Rückkehr des EtaaLSministerS ist also imeber > SfaSriS Frage der hessischen Politik denii r Frage der Vchrcrflchalter hat fid) nun einmal zu einer LliWn Frage ausgewachsen) aktuell geworden. a.as 5nc: hum beginnen' ___________
Präsidenten bedeutet. _ . ..
Tarauf zog iid> der (Serichtsbot zur Beratung zurück.
Rack» cmbalbitüntugcr Beratung frühemt der ^lAshof nieder im Saale. Ter Borutzendc tragt, ob der .Antrag wegrn Ladung des Bizevrä.idfni.n des Preutzifchen -Abgeordneten ^mes luttirrat Porsch als Eventualantrag -u gelten habe,
b-r in bau «M«MiA. -..bi- Abgeordneten auigdorbert worden und. ihre Platze enizunehmcn und die 3uruie zu unterlassen, doch wobl kaum ein Versuch der angcNagtm Abgcorbneten vorlag, ben Praudenten zum Ein. I ’d)rC’|7r im Sache°ä>!wesende Laiidtaasabswrbnete Hoffmann, der iebn Gebote Hoi'mann, ruit dazwiichen: i . . wo raut berBoriitzenbeunterallgemeincrgro»er5seiter keit erklärt: „Ä b e r Ä er r H o 11 m a n n . wir ttnb hie doch nicht tm Parlamente!" Ter Gerichtshof zieht ,tch
I öann erneut zur Beratung zurück .
1 qjaft etwa 10 Minuten verkündet der Voriitzende: Tie Berdanblung wirb nnlarbrochen nnh flin Sonnabend, den 28. September, mittags 1 llbr. ton SJrtt eUoSn die in den Anträgen der ^n^.gung. an- I lebmdien Beivei'e erhoben und w dieiem Zweck der Bizevraiident Id>-. Abgeordnetenhauses. Geheimer Iu>'.i;rat Po r i ch Preslau .
rf JE « io. der Briefwech.tcl zwnchen dem ^tnifter be» Innern unb dem Pol t z e t o r a, i d e n - 11 e n zur Z- r r- ■
ft. fWotbithti Ulsskld.
ic feinften e:
Rechtsanwalt Heine: Ter Herr Oberstaatsanwalt itt der Meinung, da» die Poliie, zu ihrem Vorgehen berechtigt war, weil eine Störung der öffenU'chen Ordnung vorlaa las betteht nun eine Entscheidung des Reichsgerichts bah in, bar. rur die -1 Utrecht ^Haltung von Ruhe und Ordnung tm Innern Der Hamer bie Sorge nickt der Police, obliegt, unb im Lanbtagstaale bade bte Poii-,ei überhaupt nichts zu suchen In dem Brieiirnch-.l ''vi'chm dem Minister des Innern und dem Berliner Polizetpraiidenten bat ber Minister erklait. bar, abgeiehen von ganz beionderen "allen die Polizei nickt berechtigt «n, einen Abgeordneten an dimi Änckerbetreten des Saales zu Hindern Tu- ^at.ache da» b!7Eanipruck Borchardts von der Mehrheit des Abgeordn. tendauies zurückgewiesen wurde, sei ohne Bedeutung, und die Verwerfung ,des Einspruches Habe lediglich ein Vertrauensvotum für den
£>ofrat verliehen.
•• RuhestandSverfetznng. Ter GrostHerzog hat den Seimnaclehcer Pet. Iof. Jans in Lindenfels auf fein Rachfuchen, unter Anerkennung feiner langjährigen Irenen Dienste in den Ruhestand versetzt und ihm auS btefem Anlaß bic Slrone zum Rilteckcei'z zweiter Waffe deS PerbienstordenS 's ZhilippS deS Großmütigen verliehen.
•• Eifenbahnpersonalnachrichten, -ter König von Preußen hat den nachstehend genannten Bediensteten auS Anlaß dcS llebertrittS ui den Ruhestand folgende AuSzcich- nimgen verliehen: das Allgemeine Ehrenzeichen in Silber: dem BahnhofSauffeher Funk in Wetzlar und dem Rocht- wächtec Schmitt in Frohnhausen. Die Prmung haben be- r an den: die Eifenbahngehilfen llle > n in Rodbeim, W ol te rS- hof in Friedberg, Becker III. in Salzschlirf, Bähr m BiirgsolmS, Roth in Vilbel, Schuchacd in Rennerod, Thiemer in Gießen, Reichel in Gießen und Denninger m Asien heim ru Unterafsistenten. Ferncr dec Lokomotivheizer -tl cu häufen in Gießen zum Lokomotivführer.
** Ter Beamte der Landwirtschaflskam- mer Mar »Neutz verläßt in diesen Tagen Gießen, um eine gleiche Stelle in Heidelberg zu übernehmen Kreutz wirkt feit 1903 in Oberheffen Er war zuer,i an der Acker- bauschule zu Friedberg tätig und stand zugleich im Dienst des Landw. Provinzialvereins rur tbcrheilfn. Jl. 1J07 bie Laiidwirtschastskammer ins Leben trat, wurde er von dieser übernommen: er wirkte zunächst als -sumtvenvalter, später wurde er hauptsächlich als Ackerbautechinker vet> wandt, während er die Geschäfte als Iuchtverwalter mit- führte Um bte Ziegenzucht in Oberhefsen, besonders des üreifes Gießen, hat er sich sehr verdient gemacht. Er nahm die technische Leitung des XreisziegenzuchtverernS in die Hand In uneigennütziger Leise übernahm er die > Vermittlungsstelle zum An und Verkauf von .iuchtneren. Tie Landwirtschaftskammer verliert in ihm einen tüchtigen Beamten und auch die Landwirte Lberhefiens bedauern
sstonprinz BotiS von Bulgarien über die deutsche Armee.
^ nd chrer Führer Ter Prinz, der in der ^gacnchen EsfcÄSJK1 BSSSSg
, tznckennenden Worten - Kronprinz Bon. ist vom Kai,er
politische Lagc»schau.
Berschatfiiug der Emfuhrbedinktt'igen nach oraukteich. Wie ein Berliner Blatt Bon unI-rrichtcicr^t^wGm
zu seinem
P l ä d o u e r.
Er betont, daß zurzeit erst ein Gesetz« porhege, wonack dem Prassdenten die B für ben Fiskus übertragen werden soll - 111* n c r u n a cinactreien, iwoa ocr oinnuiuuvuu*»» -
hervor, daß tm Mai d I der Prändent n«h kein derfüg> . ä ,! ,„i babiu auSsprack daß bu der nun nblullubrn
Frage em. ob überhaupt der • 11'- ö -H G B sLe? üm feine Eri'.eii., fernen v ar: ilnM.inb bnngnib
also Widerstand gegen die Staatsgewalt vorhegt. Ter fogenanntel ™ ^um bl.r Znnratausickuß m dir
^iberl‘tonb be^ ^bgeorbnetel1 flegen t»te cinnt>^1'^011 leilebtgltcbI gciorbert robben tebenbem Viel, nir bte Zett
ein Akt ber Notwehr gewesen I. Oemalls hege bei Borckardt ^nh7br von G e f n e r f I e . i - n Vertrieb
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gewall ber Beamten. Es 'et auck nickt das « ^"^t.-Sert werden. 5 ‘ .......
für bie Oeffentlickkeit gegeben ge.pe.cn. benn eine OeffenÜith n r lag überhaupt nickt vor Ter Angeklagte Borckarbt bade nicht bie anwesenden ?lbgcotMicien angegriffen, unb bte - tzungen bei Abgeorbneienhau.es seien tmoiern nickt önentlick, afe man nur gegen Marten Zutritt ui ben Sitzungen ^ba"e Au»erbem Hei die Polizei ia nickt geruien uorben. um ben .-/baeorbneten
Borckarbt an einer Fortiegung seiner anaebhd’ ,,rafb^rc" < hing ui Pcrhtnbern, fonbent um da. Lreuige bi.
aus reckt iu erhalten. Er beantrage cPcntueU ben ^""»'tästdentcn des Preußischen Adgeorbnetenhauses Geheimen F"' »rat Porsch als Zeugen barüber ui oernehmen, ba» ber Prönbent ^reiberr p Erffa tatsacklick erst pon einem Abgeorbnetett daram ammerk- i-m oem-ch m°rden in. er iollc a.,rn den «d.,, erdnr.en «ond°.di einfehreiten. Tie Annahme, bat; die Pol.zei bas Reckt hab. mit allen Mitteln bie Fortsetzung pou itraibnren Handlungen zu verhüten, sei eine Bierbankidee, weiter nichts.
Ter Verteidiger zieht das Bei.viel des H a u P t ma nin 5 «। ö« Köpenick heran. Anck hier war ber '*" 'hc ntdit mhtigt, I hen Bürgermeister ui verbauen, da e id) um yjJjS’jJj’® 1 I ^ienftanpalt bandelte. Wenn man von der Auiricktirbaltung ber StaatSuntorität fpredw, so müsse man bkbenkeii da» die Autorn tätSstellung des GeietzgeberS we.entlick höher cbcn'nu'.ial. die Autorität eines Lcknvmannes L.r -taut braudi .Ibgemb neie, welche in ihrem eigenen Hauie nickt burck >r ie"d"«en «>akiior bcimderl werden bürien 7er «bfleorbn. 'iton rnrb habe bur« Lein Auftreten gerade das getan, was unn ^"vene der un oeÄtvbürttii brr Admorbnklrn qetan werben rnuun doluS könne überhaupt nicht geipcock n werden, benn ^orckardt hvar ber Meinung, daß feine Auuauuiig die richtige m. er rootiu ick biefe von dem Lericht bestätigen lassen. Ter Verteidiger > kommt zu dem Ergebnis, daß Freisprechung erfolgen müsie und da» die Beamten nickt einmal den schein eines Rechtes 9tgm Borchardt hatten Tic beiden Angeklagten haben nicht ur lid), sondern iür andere eine Entickeidn.'. herbeuubnn "?"en Emen anderen Weg konnten iie nickt cinidKaacn iveil es keine Möglichkeit gibt, .olche Entfckeibungen anders herbei,muhrem Gegenstand ! des Prozesses ist nuht em Er.eß, 'andern ne ckechttzfrage., und die beiden AngeNagten sind um fernen schritt weiter gegangen, lab' rur Entscheidung der RechtSsrage nötig war.
Cbetftaa™ann.alt Tt. «teuft gehl auf einige AnsfLdtmrgen
Eis in l» Icbcnbiriiti' ich eingeir. t ig, Walk
Markt»!"
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ut.aland.' Tie V-^ndlu. _ - würben v."'
Tirrftonum» des Hansabundes. Lhermeturi * n i. i M < I»«.« leitet, iveldKr in einem einleitend, n Vortrag übet bte bt beriet .nt vicklung bei Handn-crkerausickii"es 'vrack Er Mdtte ou». u dir Handwerkerausickuß (eu 'einer i'iiinbung. na. . nfnt, iatoriscke '.tage beträfe, dam übel gegangen <ei. - ^ci des und großes Ren von Pertrauensmönnern av »ano n erkerkrei'en über iant TeutidManb »u »»Jn» A •’ 1 .J
tunen Arbeit »ei überaus bemebi i nb MjM*"
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Die (iindtagsabgcord e en vorchardt und Reinert nnr (ncridit.
»Citi ift.
irtfuft wie in diesem Sommer fassen sollte, und der den tr beshcrren unbequem ist. Einen starten BunveStzenoffen rd die Erste Kammer audi in der Regierung selbst finden, I
bekanntlich in der denkwürdigen Sitzung vom 11. Juli
'i.-, durch den Finanzminister Dr. Braun folgendes I e? ‘ihre .Stellung zur Frage der Lehrergehalter ver-
* ferne bann bic Abänderung des ErhShungssatzeS bei Ni Gehalten der Volfeschnllehrer. Tie ^Ne >lainmer M hier uj i>ic Regierungsvorlaac iuriickgegangen, und die »^'kruns ui deswegen feinen Anlaß imbcu, von dmenr S»V abzugclnni. kjtm unb zwar auch gegenüber ben neuerbingo Porgeid lagencn A. Prozent Wir ipiedxn uns deswegen auch hier Tür >'lv Inna dieser Neuerung aus "
jj.x ist daher sehr wohl möglich, da» bte Regierung an Mf einmal gefassten Entschließung feflhält unb eine Gleich- klimm ber Bolksschullehrer Mit den Mittleren Beamten un wie vor abkehni Sie ivird diesen Standpunkt au-.- \ h ^ulint Gründen verteidigen Die Lehrer werden t>cm-1 _n wohl in Pusferftellung verbleiben, d h. fic werden I- ..lüften des Krieges .vifchen Erster und Zweiter Main t: einerfeus und Ni^gierung und Zweiter .Kammer an- Alt fei to zu tragen haben. v _ . . r
Man wirb auch damit zu rechnen haben, bau bic otcl- »11 der Parteien bei ber definitiven Regelung ähnlich fein 6 ' ,vie bei dem Provisorium bic Partei n, bw ernstlich ri. üraanifdte Regelung wollen, werben daS Lbium auf
abfn, l.ttrerfeindlich u sein nnb b n Wünschen der Imcn Mamnicc und ber Regierung willig tyofgc geleistet
I.1. z^"d7° ft°M°|ischo Siefl-etung g.-nn«e »geln i Erwägung bie sich in ihrer Wirkung ansschluchlich flCflcn 1 STr iifte richten. Das franzostlche Handels. , - terium erwägt nämlich einen allgemeinen
| J-nert für ausländische B>aren nach dem enalstchen Muste
I K?be in ®ermant)--, ein Verbot ber Wrunbung non $i- i len aublanb.idicr Fodrilen und Begebung attr Staats- »ir»üae an'schließlich an bie heimliche v\nbu)tnc.
Tie An.äug November zufammentretende Mammer wird
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feÄÄÄÄi.»-.,;
« ßktschlagen.
tirbndtt t'x
U M t.
titoii masBicrii Mm ml o: 'Diorbuttr
ckafte wieder ausgenommen" Zu diesen „Tienftgeschäs-Ii t* gehört nun auch m allererster Linie bi endgültige I < ledigung der Beantlenbeioldnugsirage Bekanntlich hat I
Zweite Mammer das Berfprechen ber Regierung, daß noch in biefem Jahr? ein Entwurf zur endgültigen I zclung der Beamtciigehalter zugehen solle Dieser E n t-1 Mit r f soll nun nach einer Meldung bei Rückkehr des Staats-1 lßnssters bereits fertig fein h*ir w.rden also, wennI Ü zutrifjl. bannt
rknimer voraussichtlich Epde Oktober ober Ansang Rovern-l |L mit der Vorlage zu befassen lsttt, ba bie T u r d) b e r a -1 Ifrn fl n o ch v o r W e i h n a ck) t e n beendet sein s o l l, I die fid) ergebenden Mehrkosten bei der Beratung und kobsd)iedung des Budgets für 1913 mit berücksichtigen I Kn neu Will man also dieses Tempo burdihaltcn, so ifi in der Tat die Zorlage lwute schon fertig auf dem ibcitstisch des Ministers liegen. Unb in welcher (titelt ✓ Wird fic die „Ruhe in der Beamtenschaft" bringen.
eilen Parteien wahrend der Sommertagung fo sehr am ?<n lag? Prophezeien ist immer eine uiidanlbare sacke, ends aber hier, wo ,eder Anhaltspunkt über das Aus ter der Borlage bis zur Stunde fehlt
Tic wundeste Stelle des itianzeu ist die Frage der •h r e r g e 1) ä 11 e r Tie heißen stampfe, die im ersten chtcl des Juli zwischen der Ersten und Zweiten Mammer -tt mben, stnd ,a nod) in lebhafter Erinnerung, xamak | librn betanntlid) die Standesherren Sieger, wenn and) rl der Einschränkung, daß „die Erste stamrner sich bei jt.' oeiteren Beratung nicht grundsätzlich ablehnend gegen h, Borfchläge verhalten wird, bie von ber Mehrl-eit der . i „ i immer gefaßt worden find, aber die Zustimmung (llß (ir ' ' ii stammei mdu gefunben leiben" Man nnrb in dürfen, das-, bin Zugeständnis manche Auslegung Eine Form dafür, daß eine eoentl Ablehnung chl „grundsätzlich" ist, wird sich unfckstver fmben lassen,


