Ausgabe 
20.1.1912 Drittes Blatt
 
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die Brut der Kreuzschnabel so ytt ousgekvnrmen mar,oafe von dem Geschrei der Jungen die Thüringer Wälder wider- hallten". Tie ha^rsiche Nahrung, die der Kreuzschnabel zu sich nimmt, soll übrigens aus seinen Körperbalsamierend" wirken. Tote Kreuzschnäbel sind durch den Äarzgebalt vor der Verwesung etwas geschützt. Ter ältere Brehm schoß z. B. einen Kreuz­schnabel bei der größten Sommerhitz?, der sich dann gut erhielt und keine Feder verlor. Dem Aussehen nach dürften die Kreuz­schnäbel als allgemein berannt angenommen werden. Ein Ver­wandter des Kreuzschnabels, der Hakengimpel, kenntlich an seinem hakenförmigen, nach unten gebogenen Oberschnabel, sonst dem Kreuzschnabel ziemlich ähnlich, ist ziemlich selten bei uns zu finden und noch seltener der prächtige Karmingimpel, der in Sibirien und Rußland zu Hause ist. Ein ziemlich häufiger Winter- gast aus der Vogelwelt ist dagegen der Bergfink, der namentlich im Harz sich gern ein Absteigcpuartier wählt. Dieser Vogel kommt aus Nordasien und Nordeuropa zu uns. Recht häufig ist auch der Birkenzeisig, ein rost- bis dunkelbraun gefärbter tieincr Vogel, der viele karminrote Schrnuckstellen zeigt, einen weißen Bauch, einen blauen Oberschnabel, gelben Unierschnabel und eine schwarze Oberkehle zeigt. Zweimal im Winter er­scheinen die Birkenzeisige bei uns, nämlich auf der Reise süd­wärts im November und Dezember, wo sie sich bis nach Ober­italien südwärts verfügen, und zum zweiten Male bei ihrer Rückkehr nach dem Norden im März und April.

vcr Sturm auf die neuen viamantfeldcr.

Ans Johannesburg wird berichtet: Ganz Südafrika ist in den letzten Wochen nur von einem Gedanken erfüllt: dieneuen Diamantfelder, die großen neuen Tiamanten! Wer immer durch seinen Beruf nicht auf die Scholle gefesselt ist, Tausende von kleinen Arbeitern und Handwerkern, die von Glück und Reichtum träumen, beurlaubte Beamte und Abenteurer: alles packt seine sieben Sachen zusammen und hastet nach dem kleinen einsamen T-örfche-, am Waalflusse, das vor wenigen Monaten noch unbekannt war, he»1e in ganz Südafrika und bald in der Welt berühmt sein wird: nach Bloemhof, wo vor kurzem die ersten Dia­manten gefunden wurden.

Als damals die erste Kunde von Funden bekannt wurde, ging die Nachricht wie ein Lauffeuer durch das Land, die Regierung wurde sich sofort über die Bedeutung des Vorganges klar, und als der große Ansturm begann, war das weite Gebiet bereits in kleine Schürffelder geteilt, die jedem Tiamantensucher gegen eine niedrige monatliche Pacht zur Verfügung stehen. Von Kimberley nordwärts und von Johannesburg südwärts vermochten die Züge die Menge der Glücksjäger und die Masse der Güter nicht mehr zu befördern; schon 6 Wochen später hatten sich mehr als 7000 Menschen auf der vorher kahlen Sandebene angesiedelt und wo vordem kein lebendes Wesen zu erblicken war, dehnen sich heute in langen Reihen die Zelte, klirren die Eisen. Aber es blieb nicht bei dem ersten Funde, der Entdeckung von Bloemhof folgte fast unmittelbar in einer Entfernung von etwa 30 Kilometer bte Ent­deckung von M oo i n fo n t ai u. Hier fand ein Tiamantensucher namens E. James im Laufe von nur einer Woche drei Steine, die IIV4 7 und % Karat wogen und die er im Handumdrehen für 3300 Mark verkaufte. Ein paar Tage später sand ein anderer Sucher einen Stein, der ein Vermögen darstellt und 94 Karat wiegt und schließlich leuchtete auch dem Entdecker dieses neuen Tiamantfeldes James ein Glücksstern: er entdeckte einen Dia­manten von 701A Karat Gewicht. Von diesem Tage an teilte sich der Strom der Glücksjäger, und Tausende, die in Vloemfort nicht sofort Schätze gesammelt hatten, wandern jetzt nach Mooin- fontein hinüber. Ein findiger Unternehmer hat schleunigst einen regelmäßigen Automobildienst zwischen den beiden Fundstätten eingerichtet. Mr die lnapp 50 Minuten dauernde Fahrt zahlt man rund 18 Mark für den Platz und da man 9 Personen in das Automobil hineinzwängt, läßt es sich leicht ausrechnen, welches .Vermögen dieser unternehmende Mann in wenigen Monaten zu- Jammen6ringen wird. In den letzten Tagen bat er durchschnittlich 800 Mark am Tage verdient. Bescheidenere Gemüter begnügen sich mit einem Pferdeomnibus, in dem 24 Personen auf einmal zum Preise von je 5 Mark befördert werden.

Wenn man zuerst Mooinfontein betritt, staunt man über diese scheinbar endlosen Zeltreihen. Auf der rechten Seite der kleinen Siedelung, auf der Seite, wo die großen Tiamanten gefunden wurden, kann man für schweres Geld feine Mutung mehr bekommen; nur auf der linken Seite, in Mooinfontein II, sind noch Schürf­stätten zu verpacht - Händler und Wirte verdienen ein Vermögen. Einer der in derJrugc wohnenden Farmer kommt von Zeit zu Zeit mit einem Wagen voll kleiner Wasserfässer, die Stück für Stück mit 1,50 Mark bezahlt werden. Der Wasserinhalt reicht kaum für 1 oder 2 Tage, man nimmt Wasser nur noch zum .Kochen, der Begriff des Waschens ist völlig unbekannt geworden. Aber wenn auch das männliche Geschlecht in dieser neuen Tia- mantenkolonie^ noch überwiegt, so treffen neuerdings auch täglich Frauen und Kinder ein. Tas Eisenbahnpersonal ist dem Ansturm nicht mehr gewachsen und in langen Zügen stehen die Güterwagen da, und harren viele Tage lang darauf, abgeladen zu werden. Eine Gruppe von Spekulanten hat natürlich sofort den größten Teil der Fundstätten mit Beschlag belegt und näßt sich jetzt unerhörte Pachten bezahlen. Ter Friseur zahlt für die kleine Bretterbude, in der er seines Amtes waltet, monatlich 100 Mark Bodenpacht, der Wirt für seine Kneipe im Monat gar 500 Mark und ähnliche

Summen müssen die Händler uito Hanvwerter entrichten, die hier ihr Glück versuchen. Natürlich fehlt es nicht an Enttäuschten und auch nicht an Glücksgesegneten. Arbeiten, nicht verzweifeln ist das Leitwort dieser vieltausendköpfigen Menge, die mit Sieb und Spaten goldene Zukunststräume verwirklichen null. Geschichten von wunderbaren Funden gehen von Mund zu Mund. Erst kürzlich iah sich einer der Tiamantensucher am Ende seiner Mittel, er war entschlossen, die Stätte seiner stuchtlosen Arbeit zu verlassen. Wenn ich heute nichts stnde, bin ich morgen fort." Und er arbeitete den ganzen Tag und als er am Abend trostlos das letzte Sieb ausleert, findet er einen Stein von 20 Karat, für den er noch am selben Tage 6000 Mark erhält.

Börsen-Wocherrbericht.

----- Frankfurt a. M., 19. Januar.

Nach der Abschwächung in der Vorwoche konnte sich die Ten­denz wieder etwas befestigen. Maßgebend dafür war die in den Mark Verhältnissen eingetretene Besserung. Die ansehnlichen Entlastungsverkäufe, die infolge der hervorgerufenen Unsicher­heit Borgenommen worden waren, hatten zu einem Vorstoß der Spekulation durch Llankoabgaben g führt, so daß bei dem Em- tref en besserer Nachricht n und der Rückkehr einer zuversicht­licheren Auffassung Rückkäufe und Deckungen die Kurse nrieber befestigten. Die Hauptanregung emu.ing d e Börse durch die Verständigung, die jetzt zwisckMi dem Kohlen-Syndikat und den syndikatfreien Zechen vollzogen worden i-t. Mit diesem Sehr tt ist nickst nur die Grundlage für den g meinsaii en Ver­kauf von Kohlen und K^ks gegeben, sondern es ist barmt jdjon eine der großen Schw.erigkei en aus dem Wege geräumt, die bisher der Erneuerung des Kehlens ndikats entge e.isanden. Angesichts dieses Fortschritts in den Verbandsoerhandlungen haft man es nicht für ausgeschlossen, daß auch für den Stahlwerksverband eine neue Grundlage gefunden werden kann, die zum Ausgleich der Gegensätze führt. Nachdem somit die Bedenken etwas zu- rückgetreten sind, war die Börse empfänglicher für die vom Kohlen- und Eisenmarkt vorliegenden Nachrichten, die recht günstig lauteten. Vom Ruhrkohlenmarkt und vom ober» schlesisck)en .Kohlenmarkte wurde starke Nachfrage gemeldet und die Beriche vom rheinisck>-westfäl^sch n Eisenmarkt ließen erfennm, daß die Werke zurzeit mit aller Anspannung arbeiten. Es ist damit zu rechnen, daß die Preisbewegung auf dem Eisen markt weiter nach oben geht. Da auch von den ausländischen Etsen- märften, namentlich von dem belgischen und amerikanischen, von anziehenden Preisen und zunehmender BesdMigung berichtet wird, ist der Gesamteindruck, den bie S^rf' en h lt, z. Zt außerordentlich günstig. Im Vordergrund des Interesses standen denn auch Montan papiere, die ihre Kurse durchweg ettvas erhöhten. Auch Buderussche Eisenwerke war n h her auf vermehrtes Jnter- es c nach der Be n igung d r Umtai schop rätst n n. Von anderen Jndustriepapieren waren Elel.nzckätsivcrte be jinf.tgt, auch einzelne Masckstnenfabrikaktien waren wieder Gefragt und höher. Chemische Werte stellten sich meist etwas niedriger, nur Albert konnten sich kräftig erholen auf die befriedigenden Mitteilungen der Verwaltung über die Geschäftslage. Banken u n d B a h n e n lagen fest. Von Schis fahr lsaktien begegn, ten Pake fahrt größerem Interesse, die Kapitalspläne der Hamourg-Amerika-Linie, sanden bei der Spekulation eine geteilte Beurteilung, während die Abschlußziffern befriedigten und wohl noch die Erwartungen über­traten. Eine unerfreuliche Ersch inung bildete der anhalt ende Rück- ber 3- und 3VrProz. heimischen Anleihen. Es scheint, als wenn die Neuemissionen des Reichs, Preußens und Württem­bergs, sowie die zahlreichen industriellen Aktienausgaben dem An- lagebedürfnis allzu reichlich entgegenEoatmen und zu Tauschope­rationen Anlaß gegeben hätten. Dagegen waren fremde Ren­te n im Hinblick auf die bessere Beurteilung der politischen Verhält­nisse befestigt. T-er Geldmarkt blieb flüssig, was die Zuversicht der Börse bestärkte. Privat-Tiskonto 33/8 Prozent.

Vüchertisch.

Der in obern e Wintersport. Die letzten Jahre haben uns einige sehr gute Bücher über den Schneeschuh unb feine Benutzung gebracht; ein Buch, das ben gesamten Winter­sport behandelt, hat uns erst Karl I. Luther, ein geborener Gießener, in diesem Winter befdtert. Aus 152 Seiten gibt der bekannte unb gesckstitzte Sportschriftsteller einen klaren unb tief­gründigen Ueb erblick über die einzelnen Zweige des Winter­sportes, wie Schneeschuhlauf, Schlittensport, Eislauf usw. unb außerdem gibt er in einem knappen Anhang eine lehrreich Anleitung zur Winterphotographie. Der Bedeutung des Schiiee- schuhlaufes und seiner besonderen Stellung zu ihm, hat der Ver­fasser, der sich u. a. die deutsche Meisterschaft vom Jahre 1908 errungen hat, natürlich dem Schilauf seine besondere Beachtung gefdjenft, unb die jahrelangen Erfahrungen, die Luther bei Wett­läufen, Schikursen unb bei winterlichen Wanderungen mit feinen Brettern gemacht hat, haben einen höchst beachtenswerten und brauchbaren Niederschlag in hem dünnen Büchlein: Der mo­derne Wintersport gefunden, das in guter und schöner Ausstattung im Verlag von I. I. Weber (Illustrierte Zeitung) in Leipzig in 2. Auflage ersäßen en ist. In sckwner Sprache gibt Lutber einen Ueberblick über die Geschichte des Schisportes, bespricht bann ben Wintersport als Kurmittel, um bann in knappen, ansck)aulichen Kapiteln die Technik des Schis unb des Schilaufes

lichtvoll auseinanderzusetzen. Ausrüstung unb Bekleidung er­fahren natürlich cbeniaUs eingeb :nbe Betrachtung, die Hauptsache sind aber die außerordentlich tlar abgefaßten Kapitel über die Bogen unb Schwünge, die nach dieser Anleitung sehr leicht zu erlernen sind. Beim Schlittensport finden Rodel, Bob, Skeieion usw. ihren Platz unb auch der geübte Schlittschuhläufer wirb die Kapitel über ben Eissport nicht ohne Gewinn lesen. Ein £ite- raturver-eichnis und ein Verzeichnis der Wintersportplatze bilden ben Schluß des wertvollen Buck)es, das sich wohl bald als unentbehrlick;es Handbuch für jeden, der Wintersport treibt, er­weisen bürfie. N.

KopfschmerzenSchlaflosigkeit.

Diese Störungen sind in den meisten Fällen Zeichen von Manen und ücbcritörung, wodurch das Blut mit Harn- und Gallen stoßen überfüllt ist.

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Standesanitsnachriehten.

Gießen.

Aufgebote: Jan. 15. Heinrich Umbach, Schneider in Wieseck, mit Katharine Wehn in Gießen. Georg Werner, Buchhalter, mit Elsa Stelley, beide in Gießen. Adolf Schmitz, Kaufmann in Leipzig, mit Marie Hirz in Gießen. 16. Wilhelm Nachtigall, Geschäftsreisender, mit Anna Engel, beide in Frank­furt a. M. Karl Herget, Postbote in Gießen, mit Marie Balbo in Niedcr-Ohmen.

Geborene: Jan. 11. Dem Postschaffner Georg Stamm eine Tocher, Martha.Dem Maschinenmeister Friedrich Wilhelm Franz Fehse ein Sohn, Adolf Oskar Hermann. Dem Buck)- halter Friedrich Six eine Tochter, Charlotte Auguste. 12. Dem Maschinenformer Ludwig Küspert eine Tock)ter, Katharine Emma. Dem Schreiner Bernhard Leuthäußer ein Sohn, Friedrich Wilhelm August. Dem Stabsarzt Dr. Karl August Paul Todt eine Tochter, Gertrud Emma. Dem Küfer Johann Anton Grünenwalb ein Sohu, Otto Karl. 13. Dem Schreiner Heinrich Heimbach eine Tochter, Anna Katharine. Dem Eifendreher Heinrich Schneller ein Sohn, Karl Daniel Hans.

Gestorbene: Jan. 12. Jakob Happel, Kaufmann, 55 Jahre alt, Rodheimer Straße 42. 13. Auguste Panz, 5 Monate alt, Neuenweg 48. 14. Theodor Franz, 1 Jahr alt, Selters- Weg 32. Anna Runkel, geb. Stamm, 57 Jahre alt, Teufels- lustgärtchen 8. 17. Emil Euler, Schmiedemeister, 71 Jahre alt, Asterweg 15. 18. Dorothea Sommeriad, geb. Weide, 76 Jahre alt, Kaiser-Allee 54. Lisette Völker, geb. Scharmann, 45 Jahre alt, Stcphanstraße 38. 19. Johann Ludwig Hansel, 1 Jahr alt, Schloßgasse 8.

Alten-vuieck.

Geborene: Januar 8. Tem Schreinermeister Theodor Kaspar Philipp Krämer ein Sohn.

vutzdach.

Aufgebote: Januar 13. Der Tienstknccht Georg Scharfer, wohnhaft tn Butzbach, mit Elise Urftabt, wohnhaft in Ostheim, Kreis Friedberg. 16. Ter Metzger Andreas Georg Karl Lutmüg Fischer, wohnhaft in Butzbach, mit Katharina Jacobi, wohnhaft in Hommertshausen.

Geborene: Januar 11. Tem Gastwirt Philipp Friedrich Wilhelm Müller, eine Tochter, Ella Alice Viktoria Irene. 13. Tem Eisenbahnstations-Assistent Wilhelm Christian Robert Tnuchnitz, eine Tochter, Elfriede Hedwig Minna.

{ Bübingen.

Aufgebote: Januar 16 Hermann Dreifuß, Handlungs- «hilse von Frankfurt, mit Anna Marie Pebler von Büdingen.

Geborene: Januar 9. Tem Steinhauer Friedrich Reuter ein Sohn, Georg Friedrich.

Gestorbene: Januar 15. Katharine Methfessel, geb. Hahn, 71 Jahre alt 17. Wilhelmine Gläser, geb. Ditschler, 71 Jahre alt. 1

Zriedberg.

Aufgebote: Januar 11. Adolf Coburger, Landwirt in Reichelsheim, mit Emma Luise Neisel in Friedberg-Fauerbach 13. Jakob Marx, Kaufmann in Groß-Gerau, mit Sophie Mai in Friebberg. 15. Johann Adam Becker, Postdirektor in Fried­berg, mit Maria Louise Foucar in Darmstadt. 17. Andreas Pslug, Handarbeiter, mit Maria Lerch, beide in Wölfersheim.

Eheschließungen: Januar 13. (Seorg Leonhard Ferv- 1er, Fahrbursche, mit Witwe Katharina Karol ine Adolphine Rem­mel, geb. Engert, beide in Friedberg.

Geborene: Januar 6. Dem Lohnfuhrmann Johannes von der Lehr ein Sohn, Georg. 10. Dem Eisenbahnarbeiter Bern­hard Mattes ein Sohn, Karl.

Stcrbefäl 1 e: Januar 16. Johanna Justine Kopsch, geb. Frömmichen, 85 Jahre alt

Großen-Linden.

. Aufgebote: Januar 13. August Weinandt, Schlosser, mit Maria Wagner.

Geborene: Januar 14. Dem Schlosser Heinrich Weber II eine Tochter, Anna.

Krofdorf.

a) Standesamt Krofdorf: Gemeinden Kinzenbach, Krof­dorf-Gleiberg, Vetzberg. d) Standesamt Launsbach: Gemeinden Launsbach, Wißmar.

Eheschließungen: Januar 6. Adolf Schmidt, Tag- löhner in Launsbach, mit Wilhelmine Rinn in Krofdorf.

Geborene: Januar 7. Tom Wagner Heinrich Bittendorf in Wißmar ein Sohn, Albert 9. Dem Fuhrmann Heinrick) Wagner in Krofdorf ein Sohn, Otto. 12. Tem Taglöhner Karl Rau in Launsbach eine Tochter, Emma.

Langsdorf.

., S te rb e f ä lle: Lina Bausch, geb. Bender, Witwe des Hein­rich Bausch VIII. Der Land- und Gastwirt Kvnrad Köhler.

Leihgestern.

Sterbefalle: Januar 9. Johann Georg Heß VH., 71 Jahre alt

Llch.

Aufgebote: Karl Vogt, Landwirt, mit TOarie Wilhelmine Scherfs, beide wohnhaft in Lich. Johann Lang, Maurer, Elnabethe Launspach, beide wohnhaft in Lich. Johann Menges,

Landbriefträger, wohnhaft in Lich, mit Karvline Hartmann, wohn­haft in Frankfurt a. M. Johannes Leckhard, Maurer, wohn­haft in Oberbessingen, mit Margarete Braun, wohnhaft ieitber in Lich, letzt in Niederbessingen.

eJä 11 c: Januar 16. Marie Katharine Lotz, geb. Schäfer, 81 Jahre alt, wohnhaft in Lich, Hintergasse.

Lollar.

Aufgebote: Januar 17 Wilhelm Deibel, Hüttenarbeiter» mit Katharina Dürr, beide in Lollar.

Greis an der Lumda.

. geborene: Januar 10. $em Landwirt Ludwig Doh ein Sohn, Ludwig.

befalle: Januar 14. Elisabethe Becker, geb. Will, 63 Jahre alt

Wiefeck.

Geborene: Januar 6. Tem Maschinenmeister Wilhelm Erhardt eine Tochter, Elsa.

F!erbefälle: Äanuar 5 Margarete Teibel, geb. Kreiling, 51 Jahre alt 6 Elliaoethe Killer, geb. Kreiling, 53 Jahre TT, 8 Schnabel, Bahnarbeiter, 28 Jahre alt.

13. Elisabethe Moos, geb. Schneider, 44 Jahre alt.

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Geburten: Herrn Dr. Felix Jeuysch in Wetzlar etnt Tochter.

Verlobte: Fräulein Auguste Pabst in Nieder-Gemünden mit Herrn August Hock in Wettlaafeu.

Gestorvene: Herr Veumdi Michel I. in Hoch-Weiftl Herr Ludwig Wainbold in Darnisiadt. - Herr Ferdinand Nies in Herborn. Frau Alarta Otto, geb. Sori gmübL in Wiesbaden.

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