Der Balkanlrieg.
Die heutig« Nummer umsatzt 18 Seiten.
politische wochenscha«.
Gießen, 19. Oktober.
zu oft haben ihm bei solchen Aufgaben seine auswärtigen Vertreter versagt. Wir sind durchaus nicht imstande, zu beurteilen, ob tfürft Lichnowsky für London der rechte Manu ist Daß er über eine feinsinnige Bildung und wenig Vorurteil verfügt, wird ihm drüben, wie überall, nützen. Auch sein Fleiß, seine Regsamkeit und sein Interesse für auswärtige Fragen werben der ^oiiboncr 'arbeit ür das Deutsche Reich zustatten kommen — wenn eben cm st die Befähigung nicht fehlt. Er hat nicht eben viel diplomatische Erfahrung, und besondere Beweise seiner staatsmännischen Begabung kennen wir nicht. Und nun wird er gleich in den Brennpunkt der Weltpolitik hineinäestellt!
Mit welcher Freude, welchem Nutzen, wirst du den CursilM durchschmarutzen!" Es wäre aber schade, wenn das rutsche Reich die Lehrkosten bezahlen müßte!
vom monienegrinischen Uriegsschauplatz.
Podgoritza, 17. Okt. (6 Uhr abends). In dem Kampfe zwischen Montenegrinern und Türken ist eine Pause eingetreten. Tie Truppen der mittleren Kolonne versammeln sich bei Tuzi, um in der Richtung nach Lkutari vorzugehen. Ansehnliche feindlich eStreit- kräfte wurden ihnen von Slutari entgegen geschickt. Man erwartet eine Schlacht auf einem für die montenegrinische Armee sehr ungünstigen Terrain,
Oper auftreten könne; man müsse sich eben bescheiden mck dem, was man habe. Er stemmte sich bocksteif dagegen, daß iemand seinem Busenfreunde Sylva zu nahe kommen könnte. Nun hatte ich in Mannheim wiederholt Ernst Kraus gehört, eme prachtvolle, jugendliche, damals noch schlanke Erscheinung, und wohl die schönste deutsche Tenorstimme, die es gab. Ich machte wiederholt den Versuch, ihn für die Königliche Oper zu gewinnen, mein Antrag wurde aber stets abgewiesen. Gelegentlich der Krönung des Aaren war Pierson in Moskau, wo in der Deutschen Botschaft ein Konzert veranstaltet wurde. Kraus war int Begrifft einen großen Kontrakt nach Amerika abzmcklicßen. Eile tat Not. Ich ging zu Gras Hochberg und fing wieder an, von Kraus zu reden. „Aber der Mensch soll ja entsetzlich lem , erwiderte mir der Gras. Nun legte ich mit meiner^ganzen lieber- xeuqung los und schilderte die Vorzüge dieses Langers in so beredter Weise, daß ich Gras Hochberg volMndig auf meine Lecke bekam. Klaus wurde telegraphnch nach Berlin berufen und binnen kurzem war ein Vertrag mit ihm vereinbart und unterzeichnet. Gras Hochberg, der von dem Sänger einen außerordentlich günstigen Eindruck empfangen hatte, kam auf mich zu, iaßte mich mit beiden Händen und sagte mit ganz weichem Ausdrucke: „3d) danke Ihnen." Ich merkte ihm an, daß er von Herzen froh war, einmal etwas ohne Prerion zustande gebracht zu haben Wenn die Blicke, mit denen mich Pierson nach 1 einer Rückkunft von Moskau traf, Dolche gewesen wären, so wäre vh wohl längst nicht mehr am Leben.
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— Die Glückendes KreisesBüdingen. Weit ältere Glocken, als sie der Kreis Friedberg besitzt, sind im Büdinger Lande zu finden. Während jene nicht über das ^abr 1372 hmaus- reichen, beherbergt der Ort W en i n g s an der Bleiche eme Glocke, deren Schriftzüge und andere Merkmale daraus schließen lassen, daß sie im Anfänge des 13. Jahrhunderts, wenn incht schon vor 1200 gegossen wurde. Diese Glocke soll der Ueberttererung nach aus der stunipfen frirebe, deren Trümmer noch aufragen, stammen, und einst von einem Eber aus dem Geröll gewühlt fern. AlskIn- schrift trägt sie die merkwürdigen Worte: „Möge, wenn ich ertöne, der Hagel weichen, auf daß er nicht die Früchte verletze'. Der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts entstammt eme der fünf Glocken der O ber-Mockstädter Kirche, in die zwecke Hälfte > gehört die zu Berstadt. Von diesen Glocken sind die Meister unbekannt. In das 14. Jahrhundert sind ebenfalls drei w.
warum denn Betz nie mehr den Wotan fange den er doch in ! Bayreuth im Jahre 1876 zum ersten Male dargestellt hatte, i ,Sprechen Sie ja mit Betz niemals über den SBotan', antwortete mir Pierson, „er hat mir in bestimmter Form erfiart daß er diese Rolle niemals mehr fingen wolle und er ist o mtaj geworden, als wir ihn darum ersuchten, daß er ^hnen sicher über den Mund fahren wird, wenn Sie ihm darüber etwa» lagen . ^ck glaubte dieseni Märchen und unterlief; es tatsächlich lange Zeit, mit Betz darüber zu sprechen. Aber einmal, als er bewnders guter Laune war, rückte ich doch an ihn heran und sagte ihm: „Dören Sie mal warum haben Sie beim eine solche Abneigung, den Wotan »n fingen?" Be» f.-h mich über feine Sn le gro6 an und sagte: „Ich eine Wneigung gegen den Wotan? Wer hat Ihnen denn das erzählt ?" Ich teilte ihm nun mit, was ich dar über erfahren hatte. Er schlug die Hände über den Kopf jammen
Nein, so etwas ist mir doch noch nicht DorgeEommen.^man hat mir die Nolle einfach nie mehr gegeben. Ja, glauben Sudenn und dabei sah er mich drohend an — „ick, Franz Betz, nxwde aus das Bureau der Generalintendantur gehen und um eme Rolle bitten?" — Nun wußte ich, was ich zu tun hatte. 3d) wartete eine kurze Abwesenheit Pierfons ab, damit er meinen Ikonen Plan n7cht wieder verderben könne, unb stellte Gras Hockberg bar welche Bebeutung es hätte, wenn ber erste Wotan dme Rolle noch einmal im Königlicken Lpernhauft barstellen tmnbe öo*- berg, ber offenbar längst von Pierson mMuiert war, erwiderte mir- -Ja, gewiß, aber mein Gott, er will ja nickt.
7ua'te ihn vom Gegenteil. Graf Höchberg erteilte sofort ben Befehl baß ber Wotan an Betz zu übertragen fei, unb als lPierfon Surütflam, war niclsts mehr daran zu andern. Ick mußte natürlich, wie aud) schon oft vorher, in dendnebenen Blattern lesen, baß ick ein Intriguant sei, unb sonstige Liebenswürdigkeiten über mick emebai lasten. Aber ich mackte mir nichts daraus denn ich hatte für eine große Sache inlriguiert -bie Vorstellungen, in benen Betz den Wotan fang, erhoben sich durch ihn zu ungewöhnlicher Bedeutung. .
Tic zweite Erinnerung ist ein Streich, den 'M Pierson On dem Weingartner seinen hauptsächlichen Gegner erblickt, b. .Kj
• bei einer anberen Gelegenheit spielte. Ter vortrenliche Gube- hus war etwas alt geworben. Sylva beherrschte noch immer
' bas Repertoire. Tie Königliche Oper brauchte bnngenb einen Tenoristen Pierson erklärte jebock jebem berartigen Vorschläge gegenüber, es gäbe feinen Tenoristen, ber an ber Königlichen
Uns Sell? Weingartners Berliner (Erinnerungen.
In bieten Tagen hat das erste jener — man barf wohl ohne Ucbertreibung sagen: sensationellen Symphoniekonzerte 1 tätige» funben, bic Felix Weingartner hart vor ben Toren Berlins in Iürstenwalde veranstaltet, weil ihm, wie bekannt, Berlin unb !cin näherer Umkreis burch Gerichtsurteil verschlossen worben ist. 2er gefeierte Dirigent bat gcrabc diesen Zeitpunkt benutzt, um bic schickste bes Monstiktes, ber ihn schließlich zur Wahl von vürflcnivalbc als SdAiuplatz seiner Berliner Wirksamkeit bewogen vnt der Oefsenllichkeit vorzulegen. Seine kleine Schrift, bic unter dem Titel „Erlebnisse eines föniglidjcn Kapellnieisters m Berlin" demnächst im Verlage von 'Paul Cassner m Berlin er- idkeint, wird in allen Kreisen, die sich für unser Musikleben interessieren, lid>crlid> baö größte Austehen erregem .^ steht aber in dieser Sckwift außer der uncmaihcben Geschichte der Beziehungen Weingartners zu ben leitaiben P^nlic^ecken des Berliner Opernhauses aud) sonst nod) allerlei Hübsches unb Heines an Erinnerungen, Erlebinsfen unb Beobachtungen, und wir unb in der Sage, unseren Lesern barauö einige bieder Erinnerungen Weingartners aus seiner Berliner Zeit mitzuteilen.
Die eine dieser Erinnerungen betnrft Weingartner» Freund irfmft mit Franz Betz. Weingartner erzählt: „Ich kann diefts großen Künstlers unb edlen Menschen nur mit der tiefsten Sym vatkie gedenken. Mit nxldycm rührenden Eit er er nod) m spateren Jahren cm sich arbeitete, um sich zu vervollkommnen, war einzig. Die Meistersinger" zu leiten, wenn er ben Hans Lachs fang, war einer ber grössten künstlerischen Genüsse, deren ich in memem Leben teilhaftig geworben bin <rr war unabhängig, nahm fick fein Blatt vor den Munb, unb wenn wir m unseren Wohnungen ober in einem Heinen Zimmer des von ihm und mir gern besuchteil Weinrestaurants Hiller, Unter ben Linden allein ober mit vertrauten Freunden zusammensaßen,, ,o . wurden Gespräch geführt, von denen ich nur bedauere, daß. sie mäst aufgezeichnet smd lieber das Königlickse Opernhaus fielen bann Bemerkungen, bic uns zweifellos Tiftiplinaruntersuckungen zugezogeii hatten, rotnn ft bekannt geworben wären. Emer bemerkenswerten, unb für bic Art wie bürt vor gegangen wurde, sehr bezeichnenden Episoc«. mutz ich Hn gebenfen Ses gehörte auch zu brn Mnltlcnt, au, bic b® tojnriidjen zum „Sirettor ber Somghd>cn S^guime: avancierte Herr Pierson Jemen besonderen Groll geworfen halt'.. Ich hatte ihm wiederholt meine Verwunderung ausgesprochen,
Wirft Lichnowskv kommt zu einem wichtigen Zeitpunkt als unser Botschafter nach London. Es war für die deut' chen Interessen ein trauriges Verhängnis. daß Freiherr > Marschall das Zeitliche fegncn mußte zu der Zett, da un Osten diefc schwere Katastrophe Dorbemtct wurde. Er tonnte bett Osten und die Schmerzen des Osmanenretches, Md er würde in London vielleicht einen tzebcl crgrtlfcn chen der ihm in »vnstantmopel gefehlt hat Wenn cs utc autl> öfter ben Anschein hatte, als seien die Herren Lineare unb Sasonow die guten .Hausväter des Wclt,rte. >et,s so wird sich gar bald zeigen, daß der Kapcllmentcr .s orientalischen Konzerts immer noch m London sitzt, aas ivill England?", so hörte man erst gestern Wieder glle Zeitmigeii fragen, und aus A i e n kam eine Antwort, aber sogleich von dem zitierten Diplomaten dementiert
I urbe- England wolle Strcta! Der von feinen deutsch Anblicken Aeußerungeu betannte englische Botschafter in ien Herr Eartwright, hat wiederum dementiert. Er H-rfünbct, er habe den genannten Ausspruch nicht dem Grafen Berchtold gegenüber getan. Also vielleicht einem iibern? Heute verbreitet das Wolffsche Bureau
i vchmals ein Dementi in allgemeiner tform
Daß England im Ostbecken des MittelmecreS gerne einen Hafen und Stützpunkt für seine Flotte mochte, ) man war seit Wochen gemunkelt worden. Und die Bai von --uba wäre ja wie dafür geschaffen! Die Engländer beuten nicht daran, den Schutz ihrer Interessen im Mittelmeer nraiiTrcid) anzuvertraucn: im Gegenteil, fte bauen neue -duffe für diesen Zweck. Das was Sir Eartwright gesagt haben soll. Hingt so glaubhaft, auch wenn es den König Eeorgio» ein wenig kranken sollte. Vielleicht strebt Sir ädward Grey nicht nach der ganzen Insel, sondern nur nach der Suda Bai. Daß in all den unruhigen Tagen, bic den Kriegserklärungen üorangegangen sind, der poli nsche Seismograph in London höchst interessant. Bewegungen gezeigt haben mag, laßt sich denkeu Und ba» deutsche Botschaftspalais war verwaist. Dem Fürsten Lich- nowskp rühmt mau seine guten Ideen über da» deutsch- englische Verhältnis nach. Uns dünkt, damit ist wenig gesagt unb getan. Daß wir mit dem stammverwandten fetter uns lieber freundschaftlich als kriegerisch ausein- cmd ersetz en wollen, daß wir aber nickst daran denken bürfen, unsere Selbständigkeit zu Lande und zu Master auf zu geben oder unsere Stellung im Rat .der Großmächte in gefährden, das ist ja schon Allgemeingut des Volkes geworden und' ist fogar bis in bic sozialdemokratischen Kreise hineingedrungeii. Fürst Lichnowskis sagt un» damit nichts Neues. Nicht das Was, sondern da» Wie ist auch hier die Minifl, die im übrigen von dem Botschafter allein nicht gemeistert werden kann. Er hat die Bausteine, das Material au liefern; er muß das auswärtige Amt rechtzeitig und häufig vorahneud über die Absichten unb Pläne der englischen Diplomatie unterrichten und darf durchaus nickst, auch nicht in der besten Verständigungsabsicht, mit ber Tür ins Haus fallen. Wir müssen in bestimmten Fallen ivissen, woran wir mit England sind. Zum Beispiel heute, ut ber Balkankrisis. Es heißt, Sir Ebwarb Grey habe in ber letzten Zeit eine türkisch-frennbliche Politik ve- jolgt, bic den Pariser Vermittelungsplänen zu schaffen aemacht habe. Wenn wir aber ehrlich fein wollen so müssen roir sagen: wir wissen über die nächsten englischen Ziele nichts Bestimmtes. Im auswärtigen Amt mußte man ftch freilich darüber eine Meinung gebildet haben.^^ur
Die flricgecvH irmig Griechenlands.
Konstantinopel. 18. Okt. In der von dem gricchft scken Gesandten überreichten Kriegs e r k la.ru n g beißt es. Ta die türkisckc Regierung nicht aus die identi,die Kote dir drei Staaten geantwortet bat und die Lage sich durch die unal» tung bellenischer Sckisse und serbischer Munition und auch durch den Abbrud) der die bivlomatische^ Beuebungen unter LKr- letzung des Völkerrechts verschärfe, so stebt ftck die griechische Regierung ihrem Bedauern genötigt, auf die Waffen 6urüd» zugreisen unb zu erklären, daß sie nck«von diesem .lugcnblick an im Kriegszustand beTinbc. — Gleichzeitig erhielt der arie chis'ckc Gesandte von seiner Regierung den Beiehl, nut dem Personal der Gesandtschaft nach Athen zurückzukehren.
In der gri'ch 'die" Ran nrr machte ber Minister bes Aeußemi Mitteilung von der
Dreibunbgcnosse, Italien, feine Arme srnb. kommen, Entente der Balkan floaten ab wend en zu können,
im Hochgefühl feiner Befnedrgnng laß er >n ft »er an - der ^tento der Sattanftaaun^ fö»niglid)C lick)en Presse bic bisherige Haltung uts/hloiib - u ib - , - V befagt, baß bic Leiben der unterbrütfteu
roichs rühmen bic bereit» den^enUaleu^ Vo^s ch J,t ;^ie^,^ * ^n Waffen zu
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itönig Viktor Emmanuel znfammentttffen und d>e Bande Thronfolgers, mn mc[Hbct Ma-
des Dreibundes vielleicht noch fester schmieden. Lenn.Oe e t b’je b f a () 11 d er griechischen
reich sülchtet bet dem ftdt ausgebroch«nen allgem z l o t"e kund, bereit einziger Wunsch sei. die türkische Ader Ta? in?idet"l>7ute wieder U'ot^ihren^Anker^atz verlassen ^ftaem^E, Bon bcm
fei von ben Mächten verabrebet worben, Oesterreich dürfe Ibic Genehmigung xm^m . Erlichen Gruß zukommen ihn im Falle der Ausdehnung Kriege» f fassen jetzt, wo im Namen der christlichen Zivilisation:
l alten Wahrscheinlich ist diese heikle Frage noch ganz un Ter llcbertntt der Griechen über die Grenze, aelöst unb wenn heute Herr Sasonow sich als Freund V olo (Thessalien), 18. Okt. Dr ei gri ech ist che R c» und Verehrer des Status quo bekennt, so ttnrb er unter L f m e n t e r überschritten gestern früh ui ber Nahe von ber Wucht ber fommenben Ereignisse vielleicht bald anberer (affona bk türkische Grenze, ohne Widerstand zu Meinung werden, zumal heute schon sein Verfahren in I f in ben.
Rußland vielen Angriffen ailsgesetzt ist. Noch laßt sich Die griechische Flotte,
heute nicht voraussehen, welchen Verlauf ber Vorstoß ber Athen, 18. Okt. Nach den Flottenubungen vier Balkanmächte nehmen wirb. Die Türken kampicn emen der König eine Ansprache, m ber er s^e: Die liamvi der in seinen sich türmenden ^ckstvierigKeitcn beinahe Ration erwartet von euch, daß ihr die Heldentaten eurer an den letzten Berzweislunaskanips der Ostgochen erinnert. Vorfahren fortsetzt. Die Presse begrüßt den Kreuzzug gegen Ter Unterschied besteht aUcrbin-g» darin, daß die Lst- ^ni Halbmond. , . .
aoten ihrem Reiche etwas geleistet und geordnete Zu° g^an macht fick) auf einen b afbigen Ka m J) f mit stände geschaffen hatten, wa» man von dem türkischen ^^r türkischen Flotte gefaßt, die drei Aufgaben Tieaimc in Mazedonien leider nicht behaupten kann, ^t: die Truppentransporte von Kleinasien zu unterstütze, Man wird dem Sultan Mohammed V., der sich wie bic bie bulgarischen Häfen zu bombarbicren und die griechische großen Gothenhelden Totila unb Teja zu seinen Truppen ^.(x)ttc zerstören.
ms Feld begeben will, bas Mitgefühl nicht versagen können, Tas Vorgehen der Bulgaren,
das man der aussterbenben Macht solcher von allen'Leiten Sofia, 18. Oft. Die bulgarischen Truppen angegriffenen Völker zu zollen geneigt, ist. Es mirb fuf)kaben Kourtkale, einen strategisch wichtigen Punkt auf zeigen, ob Mohammed V. im Gcgenfaß zu ben bisher türkischen Boben, in bet Nähe von Mustafa Pascha, ; über ihn ausgestreuten Berichten ein Held ist. Wenn aber besetzt. m r
das Schicksal ber türkischen Herrschaft in Europa besiegelt Nachrichten aus Uesküb zufolge griffen bie Bul- 1 ist wirb man sich damit abfinben müssen, unb wir Deuftchc cn bie türkischen Blockhäuser bei Palanka, Nalbend, dürfen bie ganze Ernte nicht tatenlos ben anbern über- Tschepcler unb Gebotet an.
taffen Der Präfibent ber Wiener Hanbelskammer hat' .... ......-
uns, wie wir an anberer Stelle berichten, eine aufwärts ftciqenbe glünzenbe wirtschaftliche Entwicklung voraus- gesagt Niemand kann es uns verargen, wenn wir bicjc Hoffnung gleichfalls hegen. Dann aber müssen wir neben der in unserer Nolle liegenden Förderung des friedens auch an die Wege denken, die der Arbeit bes deutschen Volkes bie Welt öffnen.
242 erfits Blatt 162. Zahtgang Samstag, 19. HMW
«Wietzener Anzeiger |
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