Ausgabe 
16.3.1912 Viertes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

Nr. 65

Die «leimt Semlllenblätter- werden dem .Anzeiger* otenrtal wöchentlich beigelegt, baS "«re«,blatt für dev Kreis Eletzen" zweimal wöchentlich. Die .Landwirtschaftlichen Seth frage»" erscheinen monatlich zweimal.

Zünster Blatt |62. Jahrgang

Erscheint tSgNch mtt Ausnahme de» Sonntag«.

Gießener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen

Samstag, «6. März 1912

AotattonSdruck und Verlag der Brühl'schen UnwersuätS - Buch- und Cretndruckerei.

R. Lange, Gießen.

Nedaktton, Expedition und Druckerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag: 5L

Redaktion: 112. Tel.-Adru AnzeigerGieven.

hessische Zweite Kammer.

bs. Darmstadt, 15. März.

Am Regrerungstische Minislcr v. Hombergk, Ministerialrat Hölzinger und ein anderer Ministerialrat.

Präsident Köhler eröffnet die Sitzung um 9.20 Uhr.

Es steht zunächst Kapitel 67 zur Beratung.

Ministerialrat H ö l z i n g e r (Redner ist aus der Tribüne schwer verständlich). Es sollen Krankenkassen für Dienstboten er richtet werden Die Leistungen der Orts- und Landes kranker: fassen weisen an sich keine grasten Verschiedenheiten auf. Ter Abg. Raab hat gefragt:, wie sich die Regierung zu den Hilfs- kassen verhalte, ich teile ihm mit, dast Hilfskafscn an sich zu­lässig sind und zugelafsen werden müssen, wenn sie über 1000 Mitglieder haben, sie tonnen zugelassen werden, wenn sic über 250 Mitglieder haben. In Hesscit müssen 65 Kassen unbedingt zu gelassen werden. Was nun die Landesverfichernngsanstalten angeht, so sind diese souverän und wir haben auf sie keinen Einfluß

Abg. Lauck (Bbd.) spricht über Schwierigkeiten und Härten bei Rentenzahlungen.

Ministerialrat Hölzinger: Die Berussgeiwssenschasten ha­ben ein Verfahren eingeführt, dast den gesetzlichen Bestimmungen nicht entspricht.

Abg. Raab (Soz.): Mit der Einrichtung von Spruchkam mcrn tonne man sich eiiwerstanden erklären. Redner wünscht eine Erklärung der Regierung über die künftige Gestaltung der Landkrankenkassen. Wenn Orts-- und Landkrc-.nkenkasscm neben­einander existieren, so wird dadurch eine Zersplitterung der Ver­sichern ngsträgcr geschaffen. Ten Versicherten müsse ein Mit­bestimmungsrecht gewährt werden. In Lessen bestehen nur 6 Krankenkassen, die mehr als 1000 Mitglieder haben. 67 müssen verschwinden, selbst wenn bt<? Regierung sie erhalten wollte. 39 Kassen haben mehr als 250 Mitglieder. Es wäre an sich fein Unglück, wenn einige der kleinen Krankenkassen verschwinden wür­den. Redner geht dann auf die Härten ein, die für die Tabak- und Steinarbeiter bestehen, dadurch, daß eine Ausnahme in eine Heilanstalt nur dann geschieht, wenn sic sich verpflichten, ihren Beruf aufzugeben. Die Landesversicherungsanstalt soll hier nicht so scharf vorgehen

Abg. Henrich (Fortschr. Vp.) als Berichterstatter beantragt, die eingegangenc Vorstellung des Vereins mittlerer Justizbeamten, die Besetzung der mittleren Beamtenstellen bei den Landesver sichcrungsbebörden betr., als erledigt zu erklären.

Ministerialrat Hölzinger geht auf die Vorstellungen des Abg. Raab ein und macht versicherungstechnische Ausführungen Ter AuSschustantrag wird einstimmig angenommen. Auch der Antrag des Berichterstatters, die Vorstellung des Vereins mittlerer Justizbeamten für erledigt zu erklären, wird einstim­mig angenommen.

Kapitel 70 und 71 werden ohne Debatte angenommen.

Zu Kapitel 72 kündet Abg. Finger (Natl.) einen Antrag an, den er nach der Budgetberatung einbringen will.

Kapitel 73, Landwirtschaftliches Vereins- und Genossenschasts- toefen, wird ohne Aussprache angenommen.

Zu Kapitel 74, Bodenmeliorations- und Wasserversorgungs­wesen, spricht Abg. Best C9?afl.) dagegen, daß die Wegebcob- achter Extraeinnahmen haben.

Ministerialrat Hölzinger teilt mit, dast die Arbeiten, für die es eine Sonderbesoldung gibt, gewöhnlich an Sonntagen ausgesührt werden.

Der Ausschustantrag wird angenommen.

Tic Beratung über Kapitel 75, Förderung einzelner Zweige der Landwirtschaft, wird ausgesetzt.

Zu Kapitel 75a, Landwirtschaftskammer, hat der Abg. Korell- Königstädten einen Antrag eingebracht, den er zurückzieht, um später einen anderen Antrag hierzu einzubringen.

Abg. Tr. Weber (86b ). Die Darstellungen Urstadts über die Lindheimer Verhältnisse feien recht mangelhaft. Redner verliest Zuschriften, die den Ausführungen des Abg. Urstadts entgegen«- stehen. Er bittet den Abg. Urstadt, doch stets auch die andere Seite zu hören.

Ter Präsident Köhler macht den Abg. Weber darauf auf­merksam, daß seine Ausführungen eigentlich nicht hierher ge­hören.

Abg. Finger (Natl.) bespricht die Ausführungen des Abg. Korell-Königstädten über die Zurückziehung seines Antrages über die Amerikancrreben.

Ministerialrat Hölzinger. Ter Antrag Korell-König- städten wird kaum etwas neues brinchm.

Abg. Wolf-Stadecken (Bbd.). Der Ort der Versuche für Weinbau fei die Oppenheimer Weinbauschule.

Abg. Ur stad t (Fortschr. Vp.) tritt den Ausführungen Dr. Webers entgegen.

Abg. Bähr (Bbd.) geht auf die Verhältnisse in Lindheim ein.

Abg. Molthan (Zentr). Der Antrag über die Amerikaner- icben sei sehr wichtig. Es must ab gewartet werden, was in Oppenheim erreicht worden ist.

Abg. Korell-Königstädten (Fortschr. Vp.). Der Re­gierungsvertreter hat Unterstützung der Versuche mit Amerikaner­veredlung zugesichert, damit ist mein Antrag eigentlich erledigt. Redner geht auf den Weinbau ein und macht einige sachliche Ausführungen. Sein Antrag verlangt, 5000 Mk. für Zwecke des Weinbaues der Landwirtfchaftskammer zur Verfügung zu steUen.

Rach weiteren Ausstihrnngen der Abgg. Bähr (Bbd.) und Ko r e l l - Königstädten (fortschr. Vp.) wird der Ausschustantrag angenommen.

Kapitel 76, Bergbau, wird glatt erledigt.

Zu Kapitel 77, Kunststraßenwefen, spricht zunächst

Abg. Wigand (Ztr.), der die zukünftige Stellung der Kreis- bauinfpettwnen festgelegt zu sehen wünscht. Stellt dann einige Wünsche.

Minister v. Hombergk kündet eine Denkschrift über die Krcisbauinfpektionen an.

Die Abgg. Dorsch (Bbd.) und Lutz, (Bbd.) sind der An­sicht, daß das Kumtstraßen wesen zu teuer fei, und daß es besser sei, die Straßen in eigener Verwaltung zu belaifen. Abg. Lutz weist auch aus die Stellung der Strastenwörter hin, die eine Zwitter­stellung zwischen Arbeiter und Beamten einnähmen. Sie müßten aber mehr Arbeiter sein, fteilich unter besserer Bezahlung.

Abg. v. Helmolt (Bbd.) spricht über den schlechten Zu- stcmd einiger Straßen.

Abg. Grünewald (fortschr. Vp.): Er müsse der Beschwerde des Abg. Dorsch widersprechen. Aus dem Kreistage des Kreises Niesten hat er angeregt, und allgemeine Zustimmung gefunden, daß die KreiMraßcn nicht mehr chauffiert, sondern in Zukunft nach und tach mit Kleinpflaster gepflastert werden sollten, dies zwar mit geböriger Unterlage. 'Seine Klage, daß die Straßen in Hessen stch unvorteilhaft von denen der Nachbarstaaten auszeichnen, sei ^Ig eine in als berechtigt anerkannt worden. Der Kreisrat des Kteises Gießen habe festgestellt, daß die Zufahrten der Feldwege M den Kreisstraßcn gepflastert werden müssen, weil die Erdbestand- teile, die von den Rädern der landwirtschaftlichen Fuhrwerke auf ote Kreisstraßen gebracht werden, dort Msammenbacken mit dem ucdmatcrial und dieses ausrollen. Der Kreisbaumeister habe krilärt, die Pflasterung der Kreisstraßen sei auch auf die Dauer Elger als die Chaussierung, weil Reparaturen mit viel weniger

Kirche und Schule.

d. Bad-Nauheim, 14. März. Eine amtliche Lehrer- ko n s e r e n z für den Bezirk Bad Nauheim wurde unter dem Vorsitz von Schulrat Süß-Friedberg heute nachmittag in der hiesigen Stadtschule abgehalten Als Hauptpunkt stand auf der Tagesordnung: DerstaatsbÜrgerkundliche Unter­richt. Oberlehrer K r e d e l - Bad-Nauheim zeigte zunächst vral- tisch durch eine Probelektion, in welcher Wehe sich in der Ober Nasse der Volksschule das neuerdings von immer mehr Seiten gesorderte Unterrichtsgebict ganz gut mit anderen Lehrgegenständen, besonders mit der Geschichte verbinden läßt. Im Anschluß daran begründete Oberlehrer Kredel in einem etwa einstündigen Vortrage eingehend die Notwendigkeit einer Unterweisung der Jugend in der staats- und Bürgerkunde und stellte Richtlinien für die Methode der zu behandelnden Stosse auf, dabei aus einer reichen unterrichtlichen Erfahrung heraus eine Fülle von Anregung bietend. Lehrprobe und Vortrag wurden mit großem Interesse verfolgt und fanden seitens der Versammlung lebhaften Beifall. Außer einigen geschäftlichen Mitteilungen stand auf der Tages­ordnung noch ein beifällig aufgenommener Vortrag, den Lehrer Jakobi- Wölfersheim über das Leben Richard Wagners hielt. Schulrat Süß sprach beiden Rednern den Tank der Ver sammlung aus. Mit der Konferenz verbunden war eine Aus­stellung von Wertarbeiten und Zeichnungen der oberen Klassen der Stadtschule. Für die übrigen Bezirke des Kreises Fried­berg sanden die entsprechenden Konserenzen im Lause dieser Woche in Vilbel, Ossenheim und Butzbach mit derselben Tagesordnung statt.

Aufbruch bewirkt werden könnten, und weil viel weniger Aus k D a?onal ^i. Er, Redner, habe in einzelnen Kreisen in der Provinz Starkenburg sich umgesehen und gefunden, daß man überall zur Pflasterung übergehe, in 2530 Jahren stellten sich cie Kosten billiger als bei Chaussierung: ä la loitgue fei die Sache allo woblfeüer. Dem ?lbg. Lutz müsse er auch entschieden wider Ivrechen, wenn er meine, die Gemeinden könnten die Straßen unterhalten dann würde das Großherzogtum Hessen bald von den Autofahrern der ganzen Welt wie Gift gemieden werden. iZwstchenrufe der Abgg. Hauck und Wolf) und wenn Ihnen vielleicht auch rcd>i wäre, so würde em solcher Zustand unser "and doch in einen bedauerlichen Ruf der Rückständigkeit kommen.

Abg. Breidenbach (Bbd.) wünscht bessere Feldwege.

*Uü- Dorsch (Bbd.) kommt noch einmal aus seine Aus- zurück und spricht über Straßenbautechnik.

Abg. Ioutz (wild) wünscht Kleinpflasterung.

Es sprechen ferner noch kurz die Abgg. Tor sch und von Helmolt (Bbd.).

Ministerialrat Dr. Kratz macht nähere Ausführungen über Anstellungsverhältnisse der Beamten und gibt Auskunft über die Verwaltung im allgemeinen.

dlbg^ Korell- Königstädten (fortschr. Vp.) möchte wissen, ob die sdnilben an die Kreise noch vorhanden sind.

Ministerialrat Dr. Kratz erklärt, daß ihm von solchen Schul­den nichts bekannt fei.

^bg. Lang inatl.) stellt Wünsche für den Kreis Erbach. Mg. Kredel lnatl.) stimmt dem Ausschußanttage zu. Der Ausschußantrag wird einstimmig angenommen.

Die Kapitel 7880 einschl. werden ohne Debatte angenommen. Mnlel 81, Gewerbeaufsicht, wird ausgesetzt. Kapitel 82, Dampf kcfielprüsung, wirb einstimmig angenommen.

Zu Kapitel 83, Eichwesen, spricht

Abg. Stöpler (nall.), der Wünsche äußert, die der Re- grerungsvertreter in Erwägung ziehen will.

Der Antrag wird dann einstimmig angenommen.

Die Kapitel 8487 werden ohne Debatte angenommen.

A/amiM|t die VIII. Hauptabteilung, Ministerium des Innern, erledigt. Sichtlich erleichtert verläßt Minister v. Hombergk feinen Platz.

Ia. Hauptabteilung: Ministerium der Justiz. Zur Generaldebatte dieser Abteilung spricht zunächst

Sud nie her (Ztr.). Er beklagt die schlechte Lage der Richter, die außerstand: sind, irgendwelche Nebenverdienste zu erwerben. Verbreitet sich bann über die Besoldungsordnung. Ein prozentualer Zuschuß sei nicht möglich. Es müsse eine generelle Erhöhung eintreten. Wendet sich gegen die Art der Nottmver- teilung. Kommt bann zu Steuerftagen unb tritt für birefte Be­steuerung ein, da indirekte Besteuerung doch nur eine Bemäntelung sei. Kommt bann nach dieser Abschwei- sung wieber auf den Justizetat zurück und bespricht die Handhabung des Armenrechtes, das ost zu Un­recht in Anspruch genommen werde. Die Gerichlskosten solle man schneller einkassieren. Bespricht bann die Anwaltsgebühren, die sich nicht geändert hätten. Das ist xin Ding der Unmöglich­keit. Die Zahl der Anwälte sei unbegrenzt. Früher (1879) waren in Mainz nur 21, heute sind es deren 59. Tie Prozesse haben auch abgenommen. Ter Numerus clausus müsse eingeführt toerben. Eine Reform des Strafrechts sei notwendig: ebenso müsse eine Milderung des Rückfallsparagraphen eintreten. Tie Bestimmungen über Mundraub müßten auch erweitert werden. Die Gläubiger seien nicht genügend geschützt. Bon 10 Pfändungen werden mindestens 9 als fruchtlos bezeichnet.

Gehcimerat Best dankt dem Vorredner für feine verschiedenen Anregungen. Tie Verhältnisse bet hessischen Richter seien in der Tat schlecht. Der Zudrang ist zu groß. Dem kann nicht abgeholfen werden: diejenigen, die sich zu diesem Berus drängen, müssen eben die Konsequenzen tragen. Tie Verhältnisse liegen bei uns eben so. Aber jeder Staat muß sich eben nach der Decke trecken. Seit Jahren sei hier geltend gemacht worben, daß die Schreibkosten verringert werden müßten. Ter Redner geht dann aus die erzielten Ersparnisse ein. In den Examen wird kein Gedächtniskram verlangt, aber ein gewisser Fundus muß vor Händen sein. Wir suchen die Leute nach ihren Fähigkeiten unb nicht nach ihrem Gedächtnis aus.

Abg. Boxheimer (Ztr.) tritt für eine Vereinfachung ein. Es müsse in biefer Beziehung noch viel mehr geschehen. Man solle wenige zenttalisieren. Auch auf dem Gebiete der Sd>reibarbeit müsse man zu weiteren Vereinfachungen kommen. Tie Richter müßten von den Schreibarbeiten entlastet werden. Besonders sei das Grundbuchwesen reformbedürftig. Der Redner wünscht die Einstellung von Mitteln in den Etat zur weiteren Ausbildung der Richter.

Damit ist die Sitzung um 2.50 Uhr geschlossen. Nächste Sitzung: Dienstag, 19. März, vormittags 10 Uhr. Tagesord­nung: U. a. Wiederholung der Präsidentenwahl.

Ztr. 15 bi« 20 Alk.. Nüsse 100 Stück 5000 Psg^ per Ztr. UOq Ml» Birnen da« Pfund 2025 Psg. Marktzeit von 82 Uhr.

F. C- Wiesbaden. B lebhof-Marktveri ch l vom 15. Mcirr. Austrieb: Rinder ös (Ochsen 13, Bullen 0, Kühe 45), Kälber 127, Schaf« 26, Schweine lul.

Tendenz: Rinder, Kälber, Schale, Schweine mäßig rege.

Prci« lür 100 PId.

Lebend- Schlacht

o , gewicht

Ochsen. Mk. Mk.

Vollste,schige, mi«qemäftetc, höchsten Cchkacht-

wertes rm Alter von 4-7 Jahren .... 5153 9092

Die noch nicht gezogen haben tungejocht) . . 49-52 8993

Junge, fleischige, nicht ausgLwäit-»? unb ältere tlauSgemästets .... 44-48 81-88

Bullen.

Vollfleischige, außgcio, höchsten Cchlachtw. . . 4548 768(

Vollflerschige, jüngere 4244 707!

bar, en. Rüb*.

Pollsterschige auSgemäslete Färsen Höchsten

schlacht wertes 47-50 8489 Pollsleijchige auSgemästete Rübe Höchsten

SchlachtwerteS bis zu 7 Jahren 3941 7275

Wenig gut entwickelte Färsen 4043 7076 Aellcte ausgemastete Kühe und wenig gut ent­

wickelte lungere Kühe 3538 6470

Müßig genährte Kühe und Färsen 3034 60 -68

R al bet »

Lelnste Mastkälber 6264 10310k Mittlere Mast- und beste Saugkälber .... 5561 91-10

Geringere Blast- und gute Saugkälber . . . 50-54 83-90

Geringere Saugkälber 43-49 76-83 o d)a 's.

Werdemastschafe:

Masllämmer und Masthamniel 4000 8400 Schweine.

L-ollsleischige Schweine von 80100 k^ Lebend.

...öew'chl . ............ 54-56 6870

BcusteischrgeSchweine unter 80 kx Lebendgewicht 527,-54 6769 Lollsieischige Schweine von 100120 kg Lebend-

gewicht 53%-55 68-70

Pollsteijchtge Schweine von 120150 kg Lebend­

gewichts 517,-00 66-00 Unreine Sauen und gefchnitteue Eber . . 50'/,51 6465

l>'v nach- A pp7#A «ind am Sonntag, 17. März 1912, stehenden Hvl £ilü von 12 Uur mittag« b o U i iir nacm« nur tiir dringende Fülle sicher anzutrelFen: D */.

Dr. Steinreich, Neuen Bäue 25. Dr. Stahl, Süd-Anlage 7

Meteorologische Beobachtungen der Station Stehen.

2

Wetter

.E

S

11

a«

tiD

März

1912

8"

m

CDjä

15

15

16.

-45,8

^43,0

<42 1

68

86

85

SSW 2 still still SW 4

Bew. Himmel Klarer , Regen

Höchste Temperatur am 14. bis 15. März = + 12,9 C.

Lliedrigste , 14. , 15. , = + 8,1 6 C.

Niederschlag: 0,6 mm.

h«

Salem Meikum

Salem

fürtu* Nr e 8 10

6 8 10 das öi'.

Qualitäten:

Nr 3'A »5

Preis 1'A h- 5 Pf.äst.

b

Ems er Wasser

aA- 'ea£f ,

c-. zgtoK %. Heilbewahrt bei Katarrhen, Husten 'X Heiserkeit. Verschleimung Magen-

t - saure Jnfluenza u.Folgezustände.

Überall erhältlich in Apotheken. Drogen- und Mineralwasser-Handlungen.

Mattle.

Gießen, 16. Mörz. A'arktb erickt. Fentiqeni Wochen­markte kostete: Butter das Pfund 1,30L40 *1'if'ühnereier 1 Stück 78 Pfq^ 2 Stuck 00 Pfg., Enteneier das Stück 10 Pfg., Käse das Stück 68 Pfg* Käsematte 2 Stück 56 . 5q Tauben vr Pr. 0,801,00 Tlt, Hübner pr. St. 1,001,60 Mk., Habuen vr. Stück 0,801,80 Euteu vr. St. 1,802,20 Alk.,

Gänse das Pfd 7580 Bfa Ochseuüeisch vr. lkd. 8694 Big» Niudsteisch vr. Pfund S486 Pfa^ Kuhsleifch 70 Pfg^ Schweine- fleifd) vr. Pfund 6486 P'g^ 51 alb fleisch pr. Pfd. 848 s i «g. idanuuelsleifch vr. Prä 6088 Pfg.. Kartoffeln vr. 1U0 Kg. 8.50 dis 9.00 Alk., Weißkraut das Stück 15 bis 30 Pfg^ Zwiebeln per Ztr. 12,0015,00 Mk* Milch das Lüer 22 Pfg^ Aepfel per

hl

Kuranstalt Hofheim

--------(1 2S a ide von Frankfurt». M. fUr Erholun/sbedurftige,--------

Nerven- und innere Kranke. Sommer und Winter b*«u-r t.

Städt.Polytechn.Lehranstalt

db.eWl * -

. d-,., 5Bann-Min.von uaa-Hauheim u. 1

und Bau dnäemeurwesen. y2 Bahn-Std. vtin FrankfurtdM. A Programm durch das Sekretariat.

Besinn der Semester April u. Oktober