Die heutige Nummer umsaht 20 Seiten.
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zwischen 4 und 6 Uhr der Lektüre und Empfang fremder Gäste gewidmet Bon vor geladenen Gästen oder int sommer Tie Abendmahlzeiten im Mi. morsaal
weg und die Kabineltsräte erschienen vor ihm und arbeiteten mit ihm, wobei sie stehen muhten and die Antworten des Königs wörtlich aus die Eingaben schrieben. Nachdem Friedrich sich nunmehr hatte pudern lassen und seine gewöhnliche blaue Uniform angelegt hatte, erteilte er von 10—11 Uhr Audienzen oder ritt bei gutem Wetter auch aus oder ging mit seinen drei Windspielen im Garten spazieren: stets führte er dabei den berühmten Krückstock, ein spanisches Rohr, dessen Krücke von Gold reich mit Diamanten besetzt war. Um 11 Uhr war die Parade- und Parole-Ausgabe, und bei gutem Wetter exerzierte der König eine Stunde lang vor der Stadt mit der Garde und einigen anderen Regimentern. Exerzierte er nicht, so schrieb er in dieser Zeit Familrcnbriefe oder las.
^.Gerade die genaue Tageseinteilung, in der jede Minute ihre besondere Bestimmung hatte, ließ ihn für seine Liebhabereien stets reichlich Zeit finden, obwohl er so angespannt für sein Land tätig war. Tas völlige Gleichmaß der Tage hatte für ihn nichts Erdrückendes. Punkt 12 Uhr begab er sich zur Tafel, die bis 3 Uhr, manchmal auch bis 4 oder 5 Uhr dauerte. Seine Tischgesellschaften sind berühmt: auch wenn außer den drei oder vier ständigen Tischgenossen niemand eingeladen war, war die Unterhaltung höchst angeregt und munter. „Es läßt sich nicht
Sckpmerigleiten fest auf ihrem Posten stehen. Tie Erklärun- gen Poincar^s in der Kammer waren dementsprech.-nd maßvoll und staatsmännisch. Ter Ministerpräsident, der selbst das auswärtige Ressort führt, während Dclcassö das Stoa rincministerium übernommen hat, hat es sogar über sich gewonnen, die „Aufrechterhaltung höflicher und freimütiger Beziehungen zu Tentschland" bedachtsam zu unterstreichen. Man hat in Frankreich nicht ohne Ruhen die deutsche Volksstimmung der letzten Monate studiert, und eine unmittelbare Kriegsgefahr ist bei diesem gemäßigten Charakter des franzöfijchen Kabinetts nicht mehr vorhanden. Was wir in Tentschland, gerade auch während dieser Reichstagswahlen, scharf im Auge behalten müssen, ist die Haltung Englands. Die freundschaftlichen Beruhigungsworte, die wieder über den Kanal ertönt sind, dürfen uns daran nicht irre machen, daß Verwickelungen, wie sie die letzte Marokkokrise gebracht hat, künftig sehr bald von neuem austauchen können.
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Lin Tag im Lebcn Friedrich ö;s Großen.
Wenn Friedrich vom Berliner Karneval und seinen Lustbar- friten, die für den Landadel ein Stelldichein barboten, in sein Zimmer im Potsdanier Stadlschloß zurückkehrte, so stieß er immer, wie man sich bei Hose erzählte, einen tiefen Seufzer der Erleichterung aus. Ihm erschien der Aufenthalt in Berlin in den Wintermonaten schlimmer als ein Feldzug, und er kürzte ihn auch, je älter er wurde, um so mehr ab, um sich in seiner Potsdamer Einsiedelei, alles peinlichen Zwanges ledig, ein Leben ganz nach seinen Wünschen zu schassen.
Sobald die Witterung es erlaubte, Ende März oder Anfang April siedelte er nach Sanssouci über und blieb hier bis zum Spätherbst. In der rechten Hälfte des Schlosses, in der auch sein Schlafkabinett uitb das kleine, mit Zedernholz getäfelte Bibliothek- und Studierzimmer liegen, wohnte er selbst: J)ic cnbcrc Hälfte wurde den Gästen eingcrüumt. Tag für Tag erhob sich der König zwischen drei und vier Uhr vom Lager, und nur im Winter stand er erst um fünf Uhr aus. So lange er rüstig Ivar, schlief er nur 5—6 Stunden: dabei hatte er uon Natur durchaus eine Neigung, lange zu schlafen, aber er hatte dieses Schlafbedürfnis mit eiserner Energie besiegt: der Tiener mußte ihm eine Serviette, die er in kaltes Wasser getaucht hatte, über das Gesicht legen, wenn er der Weckeruhr kein Gehör schenken wollte. Nach dem Wecken wurde im Schlafzimmer Kaminfeuer gemacht, gleichviel ob es Sommer oder Winter war. Tann zog istiedrich, während er noch aus dem Bett saß, schwarze Saml- beintleiber, Stiefel und Casaguin an, rief: „Hier!", und alsbald mußte der Kammerlalei ihm die Briefe bringen, die ihm der erste Kabinettsrat versiegelt sandte. Der König sah nun die Briese durch, während der Lakai ihm das Haar machte. Tann wusch er sich und setzte sich seine Haartour auf und den Hut, den er stets auf dein Kopf hatte, außer, wenn er bei Tisch war oder mit hochgestellten Personen sprach. Nun erhielt er v erschienene Rapporte, besonder.' über die Fremden, die in Potsdam eingetroffen waren, und empfing die Generaladjutanten, die ihm ihre Berichte über die Armee erstatteten. Erst jetzt begab er sich in sein Schreibzimmer, um zunächst einige Glas Wasser und dann 2—3 Tassen Kaffee zu trinken: dabei ließ er in der letzten Zeit seines Lebens dem Kaffee einen Teelöffel laeißen Senf als Verwahrungsmittel gegen den Schlag und „fürs Gedächtnis" zusetzen.
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abends nichts mehr zu sich und ließ nur noch für die Gäste auftragen. Der Abend ging hin mit Lektüre und Gesprächen,
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1779—1782 sein Tischgenosse war, „ mit welcher Freundlichkeit und Liebenswürdigkeit die Tischgenossen behandelt werden: jeder Zwang ist verbannt, es herrscht nur der Unterschied des Geistes und des Wissens." Tie Hauptkosten der Unterhaltung trug der Wirt, oft sprach er auch ausschließlich. Tie Tafel war dabei nicht kostbar, aber ausgesucht: in der S.egel gab es acht Schüsseln, vier französische, zwei italienische und zwei, die nach dem besonderen Geschmack des Königs und nach seiner Vorschrift hergerichtet waren. Friedrich war ein großer Feinschmecker, der eine sehr seine Küche liebte und den Küchenzettel vorher genau inspizierte, wie er nachher dem Küchenmeister eingehend Kritik hielt. Nach der Mahlzeit blies Friedrich wieder eine halbe Stunde Flöte, unterzeichnete dann die Briefe, die die Kabinettsräte in der Zwischenzeit ausgesetzt hatten, wobei alle Angaben an demselben Tage beantwortet werden mußten und nur die Unterschrift von Todesurteilen erst, am zweiten Tage vollzogen rouroe, und wobei der König öfter jene Randbemerkungen in lakonischer
die gewöhnlich bis 10 Uhr dauerten. Dann ?og sich der König zurück, entkleidete sich fast ganz ohne die Hilfe seines Lakaien und schlief in seinem eisernen Feldbett meist sehr schnell ein, während im Vorzimmer nur zwei Hoflakaien die Wache hatten.
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— Der pathologische Rausch und seine Erkennung. eigentlich ist ein jeder Rausch ein pathologischer Zustand. Denn er bedeutet eine Vergiftung des Gehirns durch Alkolwl, die zunächst zu einer Erregung, dann über zu einer Lähmung der psychischen und zahlreicher physischer Funktionen führt. Daneben gibt es aber iwch in der Sprache der Gerichtsärzte und Psychiater der sogenannte pathologische Rausch im engeren Sinne. Die Annahme eines solchen pathologischen Rausches gewährt dem Beschuldigten die Straffreiheit des § 51. Von einem pathologischen Rausche kann man bann sprechen, wenn ber Berauschte schon nach einem verhältnismäßig geringen Alkohol- auantum, bas normalerweise nicht dazu genügt, in einen schweren Rausch versetzt wird. Solche alkoholintolerante Personen gibt es recht zahlreiche. Meist meiden sie instinktiv den Alkohol. Die Alkoholintoleranz entsteht gewöhnlich aus dem Boden einer allgemeinen Degeneration ober einer latenten Epilepsie. Der pathologische Rausch braucht sich übrigens gar nicht in äußerlich klar erkennbaren Symptomen zu zeigen. Häufig fehlen bie Anzeichen des „normalen" Rausches, bas Taumeln und das Lallen. Und dennoch bestehen schwere Bewußtseinsstörungen und Dämmerzustände mit einem dem Rausche folgenden Verluste der Erinnerung für die Vorgänge während des Rausches. Praktisch ist die Diagnose aus pathologischen Rausch nicht immer leicht zu stellen, und daher weichen die Ansichten der verschiedenen Gutachter bisweilen voneinander ab. Um darüber Klarheit zu gewinnen, hat man neuerdings, wie Dr. H. Müller in der Zeitschrift Tür die gesamte Neurologie und Psychiatrie mitteilt, den Weg des p s y ch o - logischen Experimentes beschritten. Tie pathologische Reaktion auf Alkohol kann ja bei jedem Individuum aufs neue hervorgerufen werden, das alkoholintolerant ist. Erhalten nun Angeschuldigte, die sich mit sinnloser Betrunkenheit oder einem pathologischen Rauschzustand zu ihren Gunsten berufen, im Experiment Alkohol und geraten in einen schweren Rausch, den man durch die psychologische Methodik genau bestimmen kann, so darf man annehmen, daß auch die Tat — vorausgesetzt, daß die anderen Umstände es nicht ausschließen — in einem solchen pathologischen Rausch vollbracht worden ist. Aus diese Weise kamen einige Angeschuldigte frei. Andererseits kann auch der experimentelle Rausch zum Verräter werden. So zeigten zwei einem Sachverständigen überwiesene Täter, daß sie durchaus nicht im pathologischen Rausch gehairdelt hatten. Der Alkohol löste ihnen die Zunge und sie erzählten die Einzelheiten des ihnen zur Last gelegten Vergehens, während sie vorher behauptet hatten, sich an nichts zu erinnern.
politische Wochenschau.
Gießen, 20. Januar.
Es ist vor acht Tagen nur eine Prophezeiung wahr geworben. Herr Bebel erfreut sich nicht mehr nur an ber stimmenzahl feiner Anlstinger, fonbern er bars mit wachsendem Entzücren auch Über eine Riesenzahl von Gesinnungsgenossen im Reichstag die Parade abnehmeu. Und doch war der letzte Jenaer Parteitag kein weltgeschlchtucher Wendepunkt znm Fortschritt. Er zeigte nicht das Morgenrot einer besseren Zeit, sondern stellte nur eine Art Götterdämmerung bar, wobei ber Fenriswolf Ledcbour und bte Mdgardsschlange Luxemburg ben ParteigöUern gehörig zusetzten. Was hat die Sozialdemokratie benn geleistet, baß ein so großer Teil des deutschen Volkes am 12. Januar fte auf den Thron erhob? Welcher unverwüstliche Optimist erhofft von ihr im kommenden Reichstag positive Arbeit ? Es war eine Veräraerungswahl; der Geist Lolis wird dem parlamentarischen Schaffen der nächsten Zeit ein böses Gepräge geben.
Die liberalen Hoffnungen, soweit sie auf die Stärkung des eigenen unmittelbaren Einflusses gerich'et waren, sind zerronnen: Der nationälliberale wie ber fort christliche M.in» tatsbesitz schrumpft zusammen Ter schwarzblaue Block lann im günstigsten Fall nach den Stichwahlen durch einen Großblock mattgeftitr werden, in dem die Sozialdemokraten die irfte Geige spielen. Im Ablehnen von Vorlagen unb Anträgen wird also großes geleistet werden können. Welche Nolle aber wird das ebenso unergründliche wie unzuverlässige Zentrum spielen wollen? Auch wenn diese Partei ein paar Mandate einbüßen muß, ihre Macht wird im Reichstage wieder gestärkt werden. Wir iverben wieder das Bild der Schwarzen und Roten haben wie vor 1907. Tenn auch den allgemeinen Stichwahlknrs beherrscht Loki.
Volksinteresse untergeordnet werde.
Bei den bevorstehenden Stichwahlen werden in das rote flföeer leider noch viele Nebenslüfte münden. „Schicksal, du bist im Zuge, nimm, welchen Laus du willst", das wirb vielfach die einzige Parole sein. Tie fortschrittliche Volkspartei unterstütz! bie Sozialdemokraten gegen die Rechte. Die .Konservativen beantworten das durch die Aufforderung, liberale Kandidaten in der Stichwahl nur dann zu unterstützen, wenn Gegenleistung für die Konservativen verbürgt wird. Im übrigen soll Stimmenthaltung geübt werden, wenn die liberalen Kandidaten nicht ausdrücklich ausreichende Erklärungen über bie verfassungsmäßigen Rechte des Kaisers, bie Sicherung des Zollschutzes und „Sicherung der
darum kaum zu erfüllen. Ter Reichskanzler hat es denn auch selbst für erforderlich erachtet, amtlich erklären zu lassen, die Regierung denke an keine Ausnahmegesetze. Nach der konservativen Parole würden bie Fortschrittler, wir es öfter hieß, von biefer Seite wirklich „ihrem Schicksal überlassen" werben. Der Bund der Landwirte verkündet gleichfalls Wahlenthaltung überall da, „wo gleichwer.ige Kompensationen nicht erreicht werden". Die Reichspartei, die nut den Nationalliberalen für eine Anzahl von Wahlbezirken sich verständigt hat, stellt die Fortschrittler den Sozialdemokraten gleich; sie müßten überall bei ber Sitchwahl dementsprechenb behandelt werden. Die Parole des Zentrums und der Wirtschaftlichen Vereinigung ist dem Liberalismus gegenüber genau die gleiche wie die des Bundes der Landwirte. Tie nalionalliberale Partei hat dem Versuch der Regierung, eine allgemeine Sammlung gegenüber ber Sozialdemokratie zustanbe zu bringen, widerstanden unb die Entscheidung den örtlichen Parleiinstanzen überlassen. Die hessi che Parteileitung Hai für Gießen-Grunberg-Nidda unb Erbach-Bensheim belanntlich bie Parole für ben bürgerlichen Kandidaten ausgegeben.
Was wird der heutige Slichwahktag, ber in 77 Bezirken b’ie Entscheidung fällt, bringen? lieber die endgültige zahlenmäßige Zusanimensetzung des Reichstags läßt sich kaum etwas Voraussagen. Mait kann ja nicht einmal wissen, ob bie Aufforderungen der Parteien von ihren Anhängern auch immer befolgt werden. Tie Sozialdemokratie wird bie fortschrittlichen und znm Teil auch bie nationallibe- ralen Kandidaten linterftü., eit, Wenn sie die bekannten Jenaer 93ebjigungen erfüllen In diesem Sinne haben in Hessen der Nationalliberale Heck (Alsfeld-Lauterbach) und der Fortschrittsführer Korell (Alzey-Bingen) aus ihre Mithilfe zu
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rechnen.
Die französische Republik hat wieder einmal die Regierung gewechselt. Tas ist bei dem lebhaften Temperament Unserer Nachbarn nicht weiter verwunderlich. Verwunderlich ist nur, daß man in Paris trotz dieser beständigen Hemmungen und Schwierigkeiten, namentlich auf dem Gebiete der auswärtigen Poli.ik, die allen Ziele so zielbewußt und beharrlich weiterzuführen vermag. Der sprichwörtliche Patriotismus ber Franzosen ist eben nicht nur eine Redensart. Das Volk ist stark sozialistisch angekränkelt; Ehrgeiz und demagogische Umtriebe spielen dort, wo den Sozu.- listensührern die Miiitstersesjel rouiten, vielleicht noch eine größere Rolle als bei unseren deutschen Führern dieser Partei, aber es wäre in Frankreich z. B. undenkbar, daß eine Heeresvorlage abgelehnt würde, und die nicht geringen Forderungen ber letzten Jahre für Heer und Flotte, etnschlteßlich ber Luftfahrzeuge, sind immer ohne Schwierigkeiten bewilligt worden. Aber Frankreich lernt in seinem parlamentarischen Regierungssystem doch immer hinzu. Jetzt ist an die Stelle des Kabinetts Cail- laux, das den Uebernationalisten zum Opfer fiel, das Ministerium P o i n c a r s getreten, das sich zum großen Teil aus gemäßigten, in der Schule des Senats und auf Minister- Posten herangewachsenen Elementen zusammensetzt. Das Ministerium Briand, das dem wütenden Ansturm der sozialistischen Radikalen nicht hat standhalten tonnen, lebt in neuer Gestalt auf; Briand selbst ist wieder Minister gewor-
Gras Posadowsky hat dieser Tage in einer Jenaer Wähleroersammlung gesagt: Wie könne man eine stetige, zielbewußte Regierung haben, wenn unsere Parteileben so zerrissen sei. Er hat nicht unrecht. Die konservative Partei trifft für diese Entwicklung bie Hauptschuld. Der slusgang dieser Wahl bedeutet nichts arideres als die Auflehnung ber Volksmassen gegen bie Macher der drückenden Verbrauchssteuern, die den Besitz hartnäckig umgingen. Da-
Die Reichrtagrwahlen.
Tie Stichwahlen vom 20. Januar.
Am Samstag, dem 20. Januar, finden folgende Stichwahlen statt- Labiau-Wehlau, Königsberg-Land, Tilsit-Niederung, Gumbinnen-Insterburg, West-Prignitz, Ost-Prignitz, Ruppm Tempitn, Zauch e zii.K.n g.berg Neumark, Ueckermüi d Usedom,LnüUe.s Breslau, Sagan-Sprotiau, Löwenberg, Landesh.it-Zauer, Rothen- burg-Hoyer: werda, Mansseider See- und Gebirgskceis, Aprnrade- Flensburg, Schleswig-Eckernförde, Pinneberg Ottensen, Oldeiwurg- Plön, Herzogtum Lauenburg, Emden-Norden, Melle-Diepholz, Verden-Hoya, Hameln-Linden, Harburg-Rothenburg, Stade-Bremerförde, Otterndorf-Neuhaus, Minden-Lübbecke, Herford-Halle, Bielefeld Wiedenbrück, Hainm-Scest, Wiesbaden, Weckburg-Ltm- burg, Dillenburg Unterweslerwald, Rinteln-Hofgeismar,Kasse.-Mel - sungen, Fritzlar Homburg, Eschwege-Schmalt'alden, Marburg-Frankenberg, Hersfeld-Rotlienburg, Wetzlar-Altenkirchen, Kreuznach Simmern, Saarbrücken, Ottweiler-St. Wendel, Landau-Neustadt, Germersheim, Zweibrücken, Kronach, Schweinfurt, Würzburg, Augsburg, Jmmenstadt, Bernstadt Löbau, Bautzen, Dresde i-Alt- stadt, Freiberg, Osckatz-Grimma, Stadt Leipzig, Borna-Pegau, Konstanz-Ueberlingen, Tonmreschingen-Billingen, Lörrach-Müllheim, Freiburg-Waldkirch, Kehl-Offenbnrg, Kar' ruhe, Heidelberg, Hagenow Grllvesmüb.en, Schwerin Wismar, Parchim-Ludw.gslust, Maldan-Waren, Rostock, Güstrow, Mecklenburg-Strelitz, Helmstedt- Wolsenbüttel, Meiningen-Hlldburghausen, Koburg.
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Bekanntlich hat der Geschäftsführende Ausschuß der nationalliberalen Landespartei bereits eine Parole aus gegeben. Hierzu hat auch die nationalliberale Vertrauens-t männerüerfammtung des Wahlkreises Gießen am Freitag mittag Stellung genommen, lieber das Ergebnis erhalten wir folgenden Bericht:
Die Vertrauensmännerpersammlung des hiesigen Wahlkreisvorstandes nimmt nach der Erklärung des Landesausschusses von der Ausgabe einer besonderen Stichwahlporole Ab- st and.
Ter Kampf im Wahlkreis Gießen-Nidda.
Wir erhalten folgende Zuschrift:
1. Die Sozialdemokraten behaupten im Lande, ich hatte'gegen das Reichstagswahlrecht gestimmt. Das ist unwahr. Ich habe am 24. Mai 1911 im Reichstag bafür gestimmt.
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Während des Frühstücks wurden der Berliner Rapport und die Briefe vorgenommen, die er zurückbehalten hatte. Nachdem « den Kaffee eingenommen, wanderte Friedrich ein ober jroei Stunden lang d.:rch fein Zimmer: dabei blies er die Flöte ob aß zwischendurch Obst, das er so gern nahm und das stets im Zimmer bereit stand. Es war dies die Zeit, in der er sich _ um^estört dem „Meditieren" überließ; er sagte selbst einmal,, nach dem Siebenjährigen Kriege auf: Friedrich nahm dann datz ihm hierbei die besten Gedanken kämen, die ihm unter I ..i ' tan Wogen der Töne zuslrömten. Um 9 Uhr iegte er die Flöte I Aufträgen.
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