die
17.
E.
46-51
85-95
50-55
91—100
81-88
30-31
66—68
67-68*/.
86-88
Niederschlag: 0,4 mm.
Meteorologische veobachtungen der Station Siehe»
66—76
60—72
69-70*/,
68-69
66-67
111—117
105-111 90—100 82—89
8WJ78
Mk. 54—57 53-56
40-42
37-39
83—86
78-82
Höchste Temperatur
Niedrigste ,
85-86
83-84
82—87
73-80
67—69
63—66
54—60
49—53
36-41
30-36
49-52
44-48
Preise für 100W Preis für 100 W Lebend- Schlachtgewicht
Schass 57, Schweine 165. Geschäft tniltelmäßig.
Viehseuchevergeben.
Ter Schmied $). H. IV. in Wenings, der Landwirt H. N. DL daselbst, der Landwirt H. Ä. I. in Illnhausen und der Land- und Gastwirt >?. R. I. daselbst sind angeklagt, weil sie aus Preußen eingemhrte Tiere in ihr mit Klaucnvieh bestalltes Hoile eingestellt haben. Sie sind geständig. Das Gericht erachtete die geringst zulässige Geldstrase von je 15 Mark für angemessen. Außerdem erklärte es, daß es ein Gnadengesuch der dem Justiz Ministerium für die Angeklagten cinreichen »volle, da es nach Lage der Umstände auch diese Strafen noch für zu hart Halle.
Wegen Biehseuchevergehens
wurde weiter der Handelsmann M. B. in Bad-Nauheim mit Geldstrafen von zweimal 15 Mark bestraft. Er hatte im '?IphI und Mai l. Is. in Butzbach .'klauen tiere, die von Preußen in das Großherzogttnn eingeführt waren, ausgetaden uick verkauft, okme daß er sich vorher die Genehmigung der Bürgermeisterei verschafft und die Tiere in Quarantäne gestellt batte.
Mk.
98—103
96—102
Dezember statt.
Starkenburg unD Rheinhessen.
rm. Darmstadt, 17. Nov. Gegen den Studenten
Eingesandt.
(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)
Gießen. Tie Bemühungen der st ä d t i s ch e n Beamten, insbesondere der Lehrer und Lehrerinnen um Erhöhung ihrer Gehälter entsvrechend der anhaltenden Teuerung haben noch nicht den Erfolg gehabt, den jeder Billigdcnkendc ihnen wünschen muß. Solche Billigdenkenden werden heute in Gießen ebenso wenig fehlen wie vor 50 Jahren, nur daß sic damals den unrureichend Besoldeten es ersparten, selbst mit Forderungen an die Stadt heranzutreten. Im Sommer 1861 machten über 100 Bürger, darunter vier Gemeinderäte, eine Eingabe an die Bürgernieisterei brtr. der städtischen Schulen. In dieser Eingabe wird ein Gesuch um Aufbesserung der Lehrergehälter folgen- dermaßen bcgrüitbct:
,,Wir wollen haben, das; die Lehrer unserer Kinder ihr Amt mit Lust und Liebe verivalten, daß sic nicht mit einem Kops voll Nahrungsforgen und Kümmernissen, und infolge dieses oft mit einem reizbaren, kränklichen Körper und Gemüt zur schule kommen, denn das, sagt die Bibel schon, ist ihnen, den Kindern, nicht gut. Ja, die Kinder müssen dies all entgelten, d. h., der Unterricht wird schlaffer, lasser und mit Unlust betrieben, die Kinder fühlen sich nickt geistig frisch angeregt und verlier« so die Lust zum Lernen, was bezüglich der Ansammlung von Kenntnissen der größte Nachteil ist. Dies der furchtbare Nachteil für die Bildung unserer Kinder, den schlechte Lehrcrbesoldungen mit sich führen."
Diese Ausführungen dürften mutatis mutandis auch heute ihre Gültigkcll noch haben.
(ßcridn^faal.
d. Kriegsgericht der 25. Division. Der 22jäbr^e Tagelöhner Emil v e i n z aus Frankfurt a. M., wohnhaft in Mainz, wurde zum Infanterie-Regiment Nr. 116 tn Gießen ausgehoben. 6r stellte sich aber nicht. Am 23. Oktober wurde er wegen eine» Einbruchödiebstahls verhaftet. Der schon öfters vorbeilraste Angeklagte wurde wegen unerlaubter Entfernung zu drei Tlonaten Gefängnis verurteilt.
Märkte.
r.v. Wiesbaden. Vie bb o>-M ark tbe ri cht vom 15. Noo. Austrieb: Rinder 75 <Ochsen 15, Bullen 0, Kühe 60), Kälber
Jede echte Osram-Lampe muss die Inschrift „OSRAM“ tragen. — Überall erhältlich. Auer Gesellschaft Berlin O. 17 C,%
Handel.
(W) Wiesbaden, 15. Nov. Das Kurhaus „Bad Nero-Tal", eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung rmt 300 000 Mark Stammkapital, hat seine Zahlungen eingestellt und den Konkurs angcmeldct. Tas Unternehmen hatte schon seit längerer Zeit mit Unterbilanz gearbeitet, lieber die Höhe der Passiven steht näheres noch nicht fest.
die vor etwa 2 Jahren von ihrem Ehemann verlassen wurde, soviel wie nur möglich für sie sorgt und auck die Lehrer mit dem Verhalten der .(Vindcr zufrieden sind. — Für das ciuSfchei- dende Mitglied des Wiesenvorstandes, Tomänenrat Flemming, wird dessen Sohn, Gutspachtcr Karl Flemming, bestimmt. — Bon der Kreisfeirerwehrinspektion wird empfohlen, daß man den Mitgliedern der freiwilligen Feuerwehr Tagegelder fru dem Besuch der Versammlungen aus der Stadtkassc gewähren solle. Ter Gemeinderat lehnt dies ab und überläßt cs der freiwilligen ^Feuerwehr, ihre Mitglieder zu entschädigen. — Bei Lieferung der Kohlen für das hiesige Gaswerk muß die Bahnfracht von dem Fuhrunternehmer vorgctegt werden. Tie Beträge sind bedeutend und der Fuhrunternehmer bittet, daß Vorkehrungen ge troffen würden, damit die Fracht von Monat zu Monat ge sttindet würde. Auf Antrag Rullmann wird dem Ersuchen entsprochen, der Betriebsfonds des Gaswerks verstärkt und die Hinter- legung einer Kaution beschlossen.
— Geiß-Nidda, 17. Nov. Am 19. November feiert unser langjähriger Ortsgeistlicher, Pfarrer Karl Sauer, seinen 7 0. Geburtstag. Möge dem Jubilar, der sich einer bewundernswerten Frische und Rüstigkeit erfreut, noch eine recht lange segensreiche Wirksamkeit befchieden sein.
Kreis Friedberg.
-1-Butzback, 16. Nov. Gemein berat ssitzung. Tie Rechnung des Armenfonds 1911, die mit einer Einnahme von 22 319,52 Mk. und einer Ausgabe von 20 333,61 Mk. ab schließt, mürbe verlesen und für richtig bestücken. Tr. Bogt txilt die Erträgnisse aus dem Hofpitalwald für zit gering und be^bnlb für richtiger, zukünftig die Holzfällung zu unterlassen. Es mich baber mit der Oberförsterei verhandelt luerben, damit int nächsten Wirtschaftsplan das Erforderliche vorgesehen würde. Nach dem Vermögensverzeichnis betrögt das Kapitalvermögen des Armenfonds 117 434,80 Mk. — Ter Doranscizlag des Armcnsonds für 1913, der mit 17 261 Mark abschließt, wurde verlesen und genehmigt. Oppenheimer beantragte zur Festellung des Gesamt vermögens des Armenfonds eine ortsgericlulicl)e 'Abschätzung sämtlicher Immobilien. Dem Anträge wurde zugestimmt. Alsdann erstattete Oppenl-eimer Bericht über einen hiesigen Pfleling und beantragte dessen Aufnahme cnttveder in die Siechenanstalt oder in das hiesige Hospital. Tie Armenkommission beschloß hier auf versuchsweise Ausnahme desselben in das hiesige Hospital. - Oppenheimer führte Beschwerde über die Zwangserziehung eines ß Kindes einer hiesigen Witwe. Ter Gemeinderat habe gegen ’S die Zwangserziehung gestimmt urck auck gegen die Entscheidung des ! Amtsgerichts hätte Einspruch erhoben werden müssen. Ta dies nicht geschel>en sei, sei er auch gegen die Zahlung eines Zn sckusses zu den Kosten. Bürgermeister Flach erwiderte, daß er die Akten genau durchgesehen habe und dann zu dem Entschlüsse gekommen sei, daß es ratsamer fei, das Kind in andere Erziehung zu bringen. — Das Pftcgegekd des 5>ospitalvcrwalters Häuser für Pfleglinge wurde von 1 Mk. auf 1,20 Mk. erhöht. — An dem
gewtcht . .....
BoUsteischige Schweine unter 80 kg Lebendgewicht 66-671/,
am 16. bis , 16. .
Bahr, der wegen der dem stuü. Weiser versetzten tödlichen Stichwunden in Untersuchnngshaft sitzt, ist in der Zwischenzeit ein Verfahren wegen Sachbeschädigung usw. ein geleitet worden, da er hintereinander zwei Rettame- chüsseln eines Barbiers demoliert hat.
Gießener Strafkammer.
)( Gießen, den 15. Nov. Erfolgreiche Berufung.
Der Kaufmann F. Th. in Frankfurt a. M. verfolgt gegen rin Urteil des Schöffengerichts Vilbel Berufung, roeil er zu Unrecht wegen Körperverletzung zu 50 Mark Geldstrafe verurteilt worden sei. Der Angeklagte, der Führer einer Pfadsindergruppe war, soll nach der Anklage auf dem Bahnhof Vilbel dem.Aktuar B. in Vilbel mit einem Seitengewehr einen Sststag auf den Kopf versetzt baben. Diesem Streite war eine Belästigung der Pfadfinder durch den Sohu des Verletzten in der Eisenbahn auf der Strecke Friedberg—Vilbel vorausgegangen, weil sie durch Kochen von Tee in einem .Abteil dritter Klasse die Reiscicken störten. Um den Namen des jungen B. fcftzustcllcn, hatten sie in Vilbel den Zug verlassen. Das Schöffengericht hatte für erwiesen angesehen, daß Th. bei dem Streik den Schlag geführt habe. Heute konnte indessen der Angeklagte den Nackstveis führen, daß ein anderer der Täter lvar: feiner Berufung wurde daher ftattgegeben und aut Freisprechung erkannt.
Beleidigung und Nötigung gegen einen Richter
Der Maurer A. R. III. in Frankfurt a. M. war von einem Lieferanten von Baumaterialien bei dem Amtsgericht Altenstadt verklagt und als er in einem Termin vor dem Prozeßgerichl nicht erschien, auf 'Antrag des Anwalts seines Wegner* durch Versäumnis urteil verurteilt worden. Als ihm der Beschluß über die Fcsffetzung der Prozeßkosten zuging, richtete er ein Schreiben an das Amtsgericht Altenstadt, in dem er den Amtsrichter beleidigte und ihm für den Fall, daß er das Urteil und den Kosten testsetzungsbeschluß nicht aufhebe, drohte, er werde sich an die Oeffcntlichkcit wenden und daS Verhallen dcS Richters in allen Zeitungen bekannt machen. Die Strafkammer hielt dem An geklagten zugut, daß er in augenblicklicher Erregung den Bries geschrieben habe, und verurteilte ihn unter Annahme mildernder Umstände wegen Beleidigung und Nötigung zu einer Woche Ge fängnis.
Hessen-Nassau.
r. Nordeck, 16. Noo. Am Freitag mittag stürzte der an der Hochspannung beschäftigte Elektrizitätsarbeiter Schneider durch einen Fehltritt von einem ziemlich baben Dache einer Scheuer. Glücklicherweise fiel er auf Grabland, o daß er mit heiler Haut davonkommen wird.
) ( Marburg, 17. Nov. Der Magistrat hat beschlossen, auf den Wochenmärkten Fleischverkaufsstellen einzurichten. Wegen des von den Stadtverordneten angeregten Bezugs von fremdem Fleisch durch die Stadt ist man sich noch nicht schlüssig geworden.
Hanau, 17. Nov. Ter langjährige konservative Vertreter des Landtagswahlkreises G e l n h a u s e n - S ch l ü ch -> tern, Pfarrer Meyenschein aus Altenhaßlau, lehnte eine Wiederaufstellung als Kandidat ab: an seiner Stelle wurde Amtsgerichtsrat Hengsberger (Schlückuern) nominiert. Die nationalliberale Partei stellte Rektor Schwarz Haupt (Bockenheim) auf.
Pollsteijchige Schweine von 100—120 kg Lebendgewicht Pollflestchige Schweine von 120—150 kg Lebendgewicht . . . .
pemchweine über 150 kg Lebendgeivicht . .
Neue ,
Ockfen.
7?ostsieisckige, cuSgemäftete, höchsten Schlacht- wertes iin Lister von 4—7 Jahren ....
Tic noch nicht gezogen haben (ungejocht) _. . Junge, fleischige, nicht auSgernästete und ältere auSgemäftete............
ul l c tu
Vollfleischige, ausgew* höchsten Schlachtw. . .
Vollfleischige, jüngere..........
ßäri en. Ruh».
Vollfleischige auSgetnäftete Färsen höchsten Schlachtwertes
Vostfleischige ausgemästete Kühe höchsten
Schlachtwertes bis zu 1 Jahren ...
Wenig gut entwickelte Färsen ......
“Ji eitere mißgemäflete Kühe mck wenig gut entwickelte jüngere Kühe . . ~.......
Mäßig genährte Kühe und Färsen K ä t b e:.
Feinste Mastkälber
Mittlere Mast- und beste Saugkälber . . . .
Geringere Mast- und gute Saugkälber . . .
Geringere Saugkälber.........
Schn fe. Weckemastschake Masllämmer und MaslhanuuLl Geringere Masthammel. und Schale .... Mäßig genährte Hammel und Schafe Merzschafe) ..........
Schweins.
Vollfleischige Schweine von 80—100 kg Lebend-
42—46
44—49
Ttd) turnerische Vorführungen der Schuler-, Turner- und Turnerinnenabteilung unter Leitung der beiden Turnwarte L. Fix und W. Gerhardt auf, die ungeteilten Beifall sanden. Eingeleitet wurden sie durch sehr gefällige, schön ausgeführte Freiübungen der Schüler. Tie Frauenablei- lung führte schwierigere Gewandtheitsübungen sehr exakt vor. Nach prächtig wirkenden Berwaardlunysgruppen brachten Turner und Turnerinnen ein Marinc-Feftsviel zur Tarstellung. Im Anschluß an gut ausgeführte Hebungen am Reck Zeigte eine Abteilung der Turner Stabübungen in Verbindung mit Gewandtheitsübungen, die stürmischen Beifall erzielten. Marmorgiuppen in wirkungsvoller Zusammenstellung beschlossen das turnerische Programm. Alle Vorführungen wurden mit lebhaftem Beifall ausgenommen Sie zeigten, daß es der Männerturnverein auch nicht in diesem Jahr an energischer Arbeit hat fehlen lassen und daß es die beiden Turnwarte unter großen Opfern an Zeit und xtnraft verstanden hatten, die einzelne Gruppen zu so schönen Stiftungen heranzübilden. Ein Ball beschloß das Fest.
Landkreis Gießen.
r. Londorf, 16. Nov. Arn Freitag abend sprang beim Rangieren der Packwagen des Güterzuges au5 dem Geleise, wodurch das Hauptgeleise gesperrt war. Ter Personenverkehr wurde durch Umsteigen aufredjt erhalten Der Güterzug konnte erst P/3 Stunden später abfahren, nachdem der entgleiste Wagen auf die Schienen gehoben war. Materialschaden ist keiner entstanden.
Kreis Büdingen.
-n. Büdingen, 16. Nov. In dem Konrurs- versahren über da? Vermögen des Vorschuß- und Kreditvereins zu Ober-Mockstadt, e. G. m. u. H., soll nun mehr die fünfte Abschlagsverteilung erfolgen. Den nichtbevorrechtigten Forderungen in der Höhe von 2 045 784,23 Mk. steht eine verfügbare Summe von ungefähr 103 000 Mk. gegenüber, so daß also etwa 5 Prozent zur Verteilung kommen.
H. Büdingen, 16. Nov. Gemein de ratssitznng vom 15. b. Mts. Anwesend waren Bürgermeister Fcndt, Bcigeordnciei Dotter: die Gemcindcräte Sckulz, Trescr, Schäfer, Keil, Rull mann. Klein, Witiennd und Hinkel. — Ter seitherige Vertreter der Stadt im Aufsichtsrat der Gewerbeschule ist versetzt worden. Bürgermeister Fcndt wird mit der Vertretung Lrauh ^ragt. — Tic Rechnung der Armenkasse wird vorgelcgt. Die Tätigkeit deS Armenausschusscs wird alticitig anerkannt, dock) glaubt der Wem einberat, daß es fick empfehlen würde, ivenn man dem Beispiel cuckercr Städte folgte und besondere Armen Pfleger beftimmte, die nicht dein Ausschuß augehörteii, und baß nur auf deren Antrag bin Unterstützungen ausbezahlt werden sollten, dadurch würbe bie Tätigten des Armcnaussckuffes er- leidjtert und nicht iwtwcnbige Unterstützungen vermieden. Tic Angelegenheit wirb cinmn Ausschuß überwiesen. — Architckc Erb- mann hat an ber Brunostraße vor einigen Jahren Baugelänbe erworben. Er bietet es der Stadt zum Selbstkostenpreis an Ter Antrag wirb atgelebut. — Der Bürgermeister teilt mit, daß sich die Beschaffung voll Deckmaterial für die Feldwege in folge der hohen Forderungen hiefiger Fulnleute für Anfuhr als auch wegen der hohen Kosten des Stcinfchtagens teurer stellte, als wenn man baS Material von einem Unternehmer bezöge. Tic Bürgermeisterei wird beauftragt, vorkommenden Falls den billig- i st en Modus für die Beschaffung zu wählen. — Von dem Kreisamt ist die Festsetzung der Turschnittswerre der Naturalbezüge land- unb forstwirtschaftlicher Arbeiter verlangt worden. Der Geineinde- - rat bewertet derartige Bezüge folgendermaßen: Für Wohnung 1150 Mark, Kleider und Sckuhc 70 Mark, Verköstigung: männliche l Arbeiter 600 Mark, weibliche 450 Mark, Feuerung 50 Mark, Be- j keuchtung 20 Mark. — Die Pflasterarbeiten in der Hammerstraße werden der Firma Friedrich Zipf u. Söhne in Gelnhausen I auf Grund ihres Angebots übertragen. C4emcini>erat Schäfer regt hierbei an, daß man eine evtl. Kanalisierung der Straße bet der Anlage berücksichtigen solle. — Die Zwangserziehung ber jüngeren Kircker einer hiesigen Familie wirb nicht zugestimmt, da die Erhebungen ergeben haben, daß die Mutter ber Minbcr,
Hörden waren erschienen. Massenchöre aller hiesigen (Gesangvereine wechselten mit gemeinsamen Liebem, Musikvorträgen und Ansprachen ab. Heute abend beschließt ein Ball die Feier.
m. Wisselsheim, 17. Nov Das staatliche Gelände, ungefähr 120 Morgen, östlich der Eifenbahn nach der Wetter zu, das bei der Fcldbcreinigung dem Fislus zugefallen ist, wurde an den früheren Frhr. v. Löwschen Gutspächter Schultheiß auf der Wisselshtimer Saline auf 12 Jahre verpachtet.
m. Dorheim, 17. Nov. Bürgermeister Schudt, der seit zwei Fahren von seinem Amte suspendiert ist, hatte eine Disziplinarnntersuckung gegen sich beantragt. Tie Verhandlung hierüber sollte am 22. November In Darmstadt stattfinden. Schudt hat nunmehr sich zur Amtsniederlegung eutschlosse«. IitsolgeiX'sscn fällt die Verhandlung aus. — Die Neuwahl des Bürgermeisters findet am
Osram Drahllampen
Unzerbrechlich.
17. November — 4- 7,2 * C.
17. , - + 4,8*0.
städtischen Haus — ehemalige Ferberschc Haus — neben dan Rathaus soll ein Emallleicküd mit ber Zuschrift ,,^tabnane' angebracht werden. Tie Lieferung bes Schildes wurde Herrn Wentzel übertragen. — Tie Eingabe ber Kgl- Eisenbabnbtrektion ber Main-Weser Bahn wegen Festsetzung ber Straßen- mck Baufluchtlinien in dem Teil bes Ortsbauplans i üblich ber Taunus st raße wurde dem Bauaussckuß übermemi. — Gemeinderat Heyd schlägt namens des teckmifchen Ausichuues vor, an ber ulärbeckenanlage zunöckst b« Erd- uub ^Maurerarbeiten ausnihren zu lassen, bevor bic Lieferzeit ber caxamiip pumpe festgesetzt werbe. Tem Dorfcklage wurde zugcstimmt mtd be- fcklofsen, bie Lieferzeit der Pumpe aus den 1. April 1913 RH’ zusetzen und die Kulturinspektion Friedberg zu ersuchen, dtc Plaue und Kostenanschläge über die Erd- und Maurerarbeiten ausserttgen zu lassen. — Er berichtet ferner, die Revision des Elettrtzitats- werkeS habe ergeben, das; rm Werk zu viel Lampen brennten. Tur di Ausschaltung einiger Lampen tonnte Strom erspart werden. Tiefem Anträge wurde ;ugcftimmr. Ter Ausfckutz habe auch beanfianbet, baß die beiden Lokomobilen zu viel in Gebrauch feien, wodurch ein Kohlenmebrv er brauch ftattfinbe. Es genügte, ivemt sie nur alle zwei Monate einmal in Betrieb gefetzt würden, -tr. Bogt macht daraus aufmerh'ani, daß dies von Gcheinrrat Derrn Tr. Kittier s. Zt. emvsohlen worden sei und hält cs sür rtchttg, vor einer Besd?lußfafsung erst dessen Rat ein,;uholen. Deyd erwidert hieraus, bar Herr Tröster, ber ein tüchtiger ,yackmann sei, auch die Ansicht ber aickeren Ausschu ßmirglieber teile.^rem Einträge, bie Lokomobile nur alle zwei Monate einmal in Betrieb zu fetzen, wirb .lugcftimmt. — Wegen Ankauf eines KanemckrankcS für bic Stabtkasfe soll mit Stccktrechner Steiuh iiiier -Witwe dahier bezuglick? bes ihrem verstorbenen Ehegatten gehörigen, ber Stadt zur Verfügung geftclltni KassenschrankS Derhaiibett werden.
Ter Antrag Brau bad?, Anbringung einer elektrischen Lampe zur Beleuchtung ber Stabtulyr am Rat Hause wurde genehmigt: des^ gleichen der Antrag Oppenheimer, Anbringung einer elektriicken Lampe an der Taunusallee, oberhalb des Webersd)en Hauics. — Tie Beschwerde des Beig. Habermann gegen den Fahrplan ber Butzbad -Licker-Eisenbahn nnirbe zur Erlebigung der Bürgermeisterei überwiesen. — Oppenheimer wünscht, daß Straßenreinigung SamStagS erst nad?mittags beginnen jolle. L. Bad N anheim, 17. Nov Gestern abenb feierte der Verein Konkorbia (gemischter Ehor> hier sein fünfzigjähriges Bestehen. Tie Iubclseier sand im großen Saale des Sprubelbotels statt, ber bis auf den letzten Platz besetzt war. Biele Vereine der Stabt und die Vertreter ber Be-
Nov. 1 1912
Barometer auf 0° reduziert
Lemveratur I
der Lust
Absolute Feuchtigkeit
Relative Feuchtigkeit
Wiud» richtimg _
‘C
s ä
Grad der Bewölkung In gehn!»! brr sichld 6immrl>p
Wetter
17
51,7
69
6,6
88
8
2
10
Nebel
17.
>
52,0
54
6,5
97
SW
2
10
—
18.
u 1
•50,2
47
6,2
97
SE
2
10
•


