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Die heutige Nummer umfafjt 10 Seiten.
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festgeftellt.
Türlilche Kriegsnachrichten.
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und bä» bie viclumitrillene Lammung nur eine Ma»- öc ' piHüi >-:cn Tagcskanipfcs war, deren wieder schon ans politischen gründen ausgc
mächtige Stimme eines Hirsches, und schneller, als er kam, ist unser Achter von der Bildfläche verschwunden, der P la x» Kirsch tritt schreiend zum Rudel. Wir nennen Platzhirsch denjenigen, der einen Brunftplatz beherrscht, sein. Rudel Wild gegen andere verteidigt, während geringere Hirsche, die kein Wild bei sich haben und manchmal zu mehreren sich in der Nahe aufhalten, als Beihirsche bezeichnet werden.
Ein braver Hirsch! Bor sich hinknörcnd, umkreist er das Rudel: dann hebt er den Mopf, legt das Geweih zurück, o da» Der in dieser Zeit stark geschwollene Hals mit dem mächtigen dunklen Brunstkragcn weit hervortritt, und dann c"-schallt der Schrei dröhnend in den dämmernden Herbst- wald hinaus, herausfordernd und warnend, sicgesgenns; nach mancher harten Fehde. Hier und dort tönt Antwort, in allen Höhenlagen, vorn jämmerlichen Quaken des schnei» ders (schwachen Hirsches) bis zum Baß des jagdbaren, cs in ein uuler Brunftabend, das Konzert ist in vollem Gange Anhaltender schreit der Plaxhirsch, näher und näher ertönt Die Antwort, tief und grollend, und ehe rou geahnt, stehen sich dte Gegner gegenüber.
Scharf prasselnd fahren die Geweihe ineinander: es ist kein Scherzen, wie wir cs wohl vor der Bruntl beobachten tonnen es itt cm Kampf um das Rudel, in dem manches ""al einer Der Kämpfer fein ü.ben lassen muß. Noch schieben und drängen sie sich, die Geweihe fest ineinander gelegt, Die L’äufe an den Boden stemmend, jeder MuStel ist angespannt.
fahren sie auseinander, von der Seite stürmt der Tlay- hirsch in plötzlichem '.’lnßv.j vor. Die spitzen Enden reißen dem Gegner eine wette Schramme in Die Decke : jcll., und v.\ voller Flucht räumt er das Feld, noch ein ^tuck vom -icaer rertolgi. Schnell wird mit wenigen fluchten der Beihirsch, der Die Abwesenheit des Meisters zu einer Annäherung benutzt hat, zur Dickung hmangeiagi, und roie ein -ieaesschrei erschallt wieder die bekannte ticTc stimme, aj- wollte er sagen: „Noch bin ich der Stärkste; keiner darf nur ungejttast nahen."
akt nickt Was die ganicn Lage vorauslegangen war, batte mdH Mit einen erhlvuDnt ober' erregenden Eindruck am die Massen der größten Parin noch aui b:c Zuschauer üben können. Wolnn war da-. Selbnvcrtraiicn, bie Zuversicht, die Mninpilult porn Trianonsaal gekommen? ZumTeusel war der Pi r 11 u fl «nZan sah nur, daß sich zwei 'Gruppen gegenuberstanbeu. Du cinanber mit Spott uns >?obn übersduilletcn,^ und madjte Die Wahrnclmung, bas-, bie Revisionisten, die in ArrSdcn gründlich gefdtagen waren, let't kühnlich ibr Haupt erhoben und an «oll- wcrk nach dem andern einnal:men, so da» ihre Wegner euier Enlsd)eitnngsschladl auözuwc-ichcn für angebracht hielten, xa mußte denn, damit der Radikalismus doch einen Triumph feiere, der arme Hildebrand dran glauben.
Tas „Berliner Tageblatt^ Ul natürlich über bie Zukunstsaussichten eines engeren Freundsttmitsbanbes mit den Genossen ein bißchen wehmütig gestimmt. ES
Ter Chemnitzer Parteitag hat politisch keine großen Taten getan, aber er bat mm erstenmal das Schauspiel emer sachlichen Erörterung auch solcher Fragen geboten, Die kruder die veriönlidKit Vcibcnfdiaftcn gewaltig aufzupcckschen Pflegten ~et alte Gegensatz von radikal und r c p i 11 o n i |t 11 d), ber früheren Parteitagen daS kennzcich,tende Gepräge gab, 11t saft gar nicht bervorgetreten. Bebel, vordem has^ltarkstc Tcrnpc ramcnl Der Partei, keine Spur vom politischen Streber, sondern jeher Zoll ein politischer Charakter, der so spricht und handelt, wie cr's tut, weil er's tun muß und — im Augenbild wenigstens uidit anders kann, ber alte Bebel Hat sich ams philoloplmdw Altenteil he-' jubörenben Beobachters juriidgcjogen, ber geben laut, was er nicht ändern kann. An feiner Stelle in, langiain nb^r and) in dieser Sache „ziel bewußt", wie der Genone fern soll, scheide, mann in die vorherrschende Stellung eingcrudt. Eine Führer rolle iür das, was kommen und werden soll, wagt der -Parteitag nicht auf sich zu nehmen. Vielleicht entspricht diese vorsichtige Zurück- Haltung dem ll e b e r g a n g S st a d i u m , w o r l n d i e 4. ar t c t sich befindet ES ist aber nicht zu verkennen, daß |ie auch die OJefabr eines verwirrenden RücksckilagS birgt und in linier polituches Leben ein Element der Unsicherheit tragt, womit man rechnen muß. Vorsicht int Berkeh r m i t den Nachbarn zur Linken ist das erste Gebot, das die ängstlich vorsichtige Haltung her sogenannten Führer in Chemnitz den Angrenzern an den sozialdemokratisci>e11 Partiisiaal prcDigt.
ut errichten. An der Spitze ber Verwaltung loll ein Nur benträger stehen, dem eine ähnliche Stellung wie Dem nbebivc von Aegypten zuzubilligen sei Darau' machten bie i t a l i en i s ch e n D e l e g i e r r e n einen n e u c n G c- genvorschlag, tvonach Italien die Anweienheit euiev einzigen ottomanischen ^Würdenträgers in Dionen zulassen wollte, ber ben Rung eines Paschas cinn innen und sich nur nut ben Angelegenheiten be-. Bakuss und dem -icnu ber öffentlichen *S(huIb befassen sollte. Ter turkifche '.Ju* nisterrat beriet diesen Vorschlag Tie Meinungen waren geteilt. Nach längerer Aussprache sprach sich die Aehrheit der Minister für Ablehnung des Gegenvorschlags und für die Forts eluittfl des Krieges aus
Ter türkische Ministerrat hat endgültig badiloum,.
Konstantinopel, 22. ^ept. TasÄriegsmini- steriu m veröffentlicht Telegramme aus Benghafi, nach denen der Angriff der Italiener am 14. d. M. bei Derna, insbesondere gegen die Positionen satd Abdullah, schließlich z u r ü ck g e s ch l a g c n wurde. Auf tur- kischer Seite seien zwei Freiwillige getötet, cm turtischer Solbat, sowie ein Araber verwundet worden. Tie Verluste der Italiener seien größer Cine zweite Tepeschc
— Moderne Regie, lieber einen Vortragsabend des Generaldirektors Dr. Eger wird uns aus 2arm» tabt, 20. September, geschrieben: Ter neue GeneraUirektor des Tarmstadler Hosiheaters weiß sein xnblifum ju fesseln. Nicht allem durch Die 'Neuartigkeit feiner Inizinierungtii lenkt er Die Aufmerksamkeit auf »ich, er ist auch bemüht, fick, unmittelbar an das Publikum zu wenden. Seit langem waren bereits Die Marien ju feinem heutigen Vortragsabend über „Tas moderne Theater' aH'Dcrfauft. Ter große Saal der Turnhalle am WoogSolatz war vollständig benvt. Ter Titel fein« Vortrages ilt eigentlich nicht her Inhalt. Nicht das moderne Theater behansclie -tr. tiger, ionbern die moderne Regiekunst. Und was er hier vorzubringen wußte, war außerordentlich interessant Tr crger steht aur fern Standpunkt, daß ein guter Reg.'seur vor allem Bildung UNS Mangel an Respekt haben muß Tie BUdung in notig, um em Kunstwerk recht beurteilen zu lönmn, er muß streidiungen sinngemäß pornebmen und das Wesentliche unterstreichen können. Ten Mangel an Respekt wiederum braucht er, um nicht in löge» nannten Traditionen stecken zu bleiben. Im^Verkehr mit Den Schauspielern muß er ein Tiolomat und ein Iprann jein. -tr. eger verstand es, seinen Vortrag durch viele Lvatze aus dem Theaterleben zu würzen. (Aus diesem Bericht geht hervor, daß
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mann, der bekannte Tirektor des SchauiviAbaa-e- in Hamburg, dec von dem Regisseur, der wichtigsten Persönlichkeit im modernen Theater, m erster Linie eine um-assende Bildung verlangt und tapferes Vorwartsgehcn. Taß ein tüchtiger Regisieur beileibe jnfl’. Sdwufpieler 'U sein braucht, haben die beiden Herren Regisseur nicht z-arfteUer ist. Es itt ja auch ohne weiteres klar, hau ein Regineur, der spielen muß, weit weniger Regie fuhren kann, als einer, der davon befreit ist. Tie Red.)
— Austauschprofefsor. Ter Professor der medizinischen FakuUal an 2er Havard-Univer"tät, .'.'c m o t, wurde zum Austau'chprofcsior iür Die Universität Jena bestimmt.
— Kurze Nachrichten auS Kunst und Wissen- 'chaf t. Zn Tudiugen m üt L^o e-ior ber jun-nichen Fakul- tit, Rietschel, an den Folgeii eines Furunkelgeschwurs im Alter von 41 Jahren gestorben.
r.i,T wenn es u. a. schreibt:
beiifo töridit ist das Geschwätz einer Anzahl, beionbcrS Hbe- kn Blatter, bie hauptsächlich in bezug aut den Ausgang der lc u ubei das stichwahladkommen von einem siege . ..-vif.oiiiNischen Flügels reden. Tenn kein Teilnehmer des n imgi? kann im Zwe»sel sein, bau bei der Abstimmung über i i Punk, Die Mehrheit von überzeugt radikalen
Hildebrand, stell den Spkfj an die wand!
Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben, und Uun sozialdemokratischen Parteitag nicht vor dessen end U [tigern Abschluß. Ter Schluß ber Ehemnitzer Sitzung |ii Tamslag endete mit einem Knalleffekt, nämlich der ÜS;ültigen Ausschließung des Genossen Hildebrand auS
Partei. ES ist also wieder einmal Einer „geflogen“, Uil er eine eigene Anschauung hatte. Es war, als wollten G Radikalisten nach den zögernden Zugeständnissen, die lik im Laufe der letzten Tage an den anderen Parteiflügel lAnncht hatten, diesem noch einmal zurufen, daß man da K>eit den Bogen nicht überspannen solle. Und so mußte |j |tr Mann, der einst von den firationalsozialen seligen »aeDenkens zu den Sozialdemokraten gewandert war, und |f hir Kolonien Hört, hört! erscholl eS auf dem Partei- Ku , für Sck)utzzölle (Hört, hört!), ja sogar für das Mili- || Hörk, hört?- eingetreten war, und der das Verbrechen kbwagen halte, von „kommunistifck)en Utopien" zu fpre* |jn, an bie Viebknechtfche Parole glauben: wer sich nicht 'Ist, ber fließt! Vergeblich beklagte sein Verteidiger Rechts- nitrit Heine sich darüber, daß er nur 10 Minuten, die jtiben Altkluger aber zwei und eine IstAbe Stunde sprechen kuren, vergeblich versicherte der bayerische T'andtagsabg llllcr, ivetui ein bürgerliches Gerickit ein solches Urteil iH.lt hätte, würde mit Recht die größte Entrüstung Hur den Genossen Platz greifen. Der Parteitag nichts von Gründen und o>egciigrüiiben wi|sen, son Ht. dekretierte: Hildebrand, stell den Spieß an die Wand! )ie Ausgang dieses Ketzergerichtes soll lehrreich fein für Ki-.nigen Genoffen, bie nicht aus den Buchstaben sduvören Mtzl'.n, ist aber lehrreich vor allem auch für das Heer der Mitläufer, die aus irgend einer Verärgerung heraus KL aus blinder Unvernunft sich zwar nicht für das sozial- Mn'lratiicye 'Parteiprogramm, aber für den sozialdemo Kl uhen Stimmzettel begeistern. Eigentlich mußte die Mri i, wenn sie konsequent wäre, bie)en Mitläufern Die weisen. '
< v war von einigem Interesse, was der „V o r w a r t s , bil Zentralorgan Der RaDikalisten, zu Dein Verlauf Der Langen sagen würde. Ta er unter dem unmittelbaren i ug des Parteivorstandes steht, machte er die xamp- mnM.il gleichfalls mit. Mer es. ist bezeichncvL, dgst er Die gi.rkung Scheidemaniis lititerstreicht, es werde t u n | - tu nicht wieder ein solches Stichwahlabkornmen nut n ö reif innigen adgefchlofsen werden. Es klingt em il.i en Beschämung über bie unfreiwillige Zurückhaltung U Lauheit heraus, bie sich das Zentralorgan auferlegen
alle Zivilgefangenen, ausgenommen die Gendarmen, mit Italien au szu tau scheu.
Tie „Tribuna" sagt von dem Gntschluß des tur* kischcu Ministerrats, mit Italien Die Zivilgefangenen auS- utaufchen, baß die Verhaiidluiigen durch V e r m itt l un g ber deutschen Botschaft geführt werde» <>ür Italien handelt eS sich um Die Beireiiiiig der Mission Lsorza in San Filippo, für die Türken um Die Befreiung der aiifclbeamtcn mit streng zivilem Eharakter Gerade wegen der oft nicht leichten Definition dieses streng zivilen Eharatters einiger dieser Beamten sind Die Verhandlungen noch nicht abgeschlossen, obwohl die Entscheidung von bei- den Regierungen im Prinzip schon getrosten ist.
Am Sonntag nachmittag fuhren 1 2 Italien 1)0)6 Kriegsschiffe in denionslrativer Abficht in Den Hafen Phocec, nördlich von Smyrna, ein.
Die 8ricöensau$fid)ten mehren sich. Es steht jetzt fest, daß bestimmte Vorschläge von den beiden Kriegsparteien ernstlich erörtert werden. Wenn Die Pforte auch laue Erklärungen in bie Vielt setzen läßt und Der türkische Minis: »r at angeblich die-Fortsetzung des Krieges beschlossen haben sol», so ist doch Der Ab)chltiß der Einigung nur nod) eine Frage der Zeit, vielleicht einiger Wochen:
Konstantinopel, 21. Sept. Eine gestern abend erschienene offiziöse Note besagt, daß, obwohl die Friedensveryandluiigeii einen günstigen Ver- lauf nähmen, diese jedoch noch nicht soweit gediehen seien, daß man, wie gestern gerüchtweise im Auslände verlautete, vor der Unlerzeichnung des Friedensverlrages stehe, xie hierüber in der auswärtigen und der türlischen Presse veröffentlichten Einzelheiten entfprecheti durchaus nicht der Wahrheit.
An zuständiger türkischer Stelle wird die Meldung vom 15. September, Die besagte, Italien habe in seinem letzten Vorschlag verlangt, daß Die Pforte die Unabhängigkeit ganz Libyen protlaniieren und au) diese Weise aus Die Souveränität verzichten solle, Dementiert. Tie Pforte hat bisher noch keinen Beschluß gefaßt.
Eine letzte Melduiig aus Kon)tanttnopel lautet:
Rach sicheren Inforniationen hat die P f o r t e nach Ablehnung des letzten italienischen Vorschlages, ber die Proklamation Der Unabhängigkeit Libyens verlangt, einen Gegenvorschlag gemacht, der Darauf hinanslauft, in Libyen ein autonomes Regime unter italienischer Okkupation
Neue blutige ttämpsc in Tripolis.
Rom, 21. Sept. lMenzia Stefani. i General 91 agui telegraphiert aus Tripoli- vom 20. September abends:
Hc-inc bemächtigte ich mich, wie ich es besdilossen^halte, nad) erbittertem zehnstündigem K a m p sc Dec l a-e Zan - u r ber wesllick) gelegenen Höhe Lidib-el-Bai und einer weiteren Üblich gelegenen Höhe. Ein Teil Der Truppen, unterstützt von Artillerie, sollte durch bie Lase Vorgehen, die sich noro ick) biS zum Meer und iüblid) biS zur Wüste ausdehnt. Um u Uhr begann die Artillerie das Feuer. Rach einer halben stunde Drangen Die Truppen in die Lase em und besetzten sie nach hep tigem Kampfe. Um b1/, Uhr war die Höhe Sidib-el-Bai erobert und die italienische Flagge gehißt. Aann wurde unverzüglich mit den Bef e st igungoar beiten begonnen. Gegen, Mittag schien Der Kampf, Der stets günstig für tue Italiener verlaufen war, nbzuslauen, bis Dann eine ne u e sta r ke sei n D l . ch« K o l on ne in Den Kampf fcineingqogcn luniDe. <sic war bereits Durch Trachen, die über Den Beinbrüchen Gheran in Der Mitte Der 2traue Zansur-Gargareich aufgefnegcn waren, unb burd) Den Luftfchiffer RopeUle gcmelDet roorDcn. Ich besä hl Der Reserve, poriurüdcn. Tie Italiener warfen die Angrstse Der jeinhhd)en Kolonne, Die so heftig erfolgten, lD a ß sogar die Artilleristen Das Seitengewehr ziehen mußten, zurück und gingen unverzüglich, unterstützt Durch Die hmzugekommene Re- icroe, zu einem Gegenangrisf über, i er Feind roiirDe öohurd) zur Flucht gezwungen und einige Kilometer lang
Die Italiener vciiolgt. Um 6 Uhr bigann Der Kamps sich abzufchwad:en unD hörte mit einbrecpenDcr Slad'i vollstanDig auf. tic Italiener biwakierten in Den eroberten Stellungen, Die weiter- bin verstärkt werben. 2ie ®e11ufte Der Italiener roer/ Den auf 2 00 Tote unb Verwundete geschätzt xie Verluste des FeinDes find sehr beDeutenh, aber noch nicht genau
Der Hirsch schreit.
Von Forstmeister H. Sell heim.
Zn dem soeben erfchienenen Buche „Tierleben des Wallt (Verlag von Quelle & Meyer in Leipzig) finden rou [ir.ibe hübsche Schilderung:
! Wir l aben das Iagdhäuschen erreicht, legen un er' Gc- LL ab mad)cn im Lsen Feuer, um nachher gemütliche I tmc su finden, und Dann hinaus; es wird Abend, unb L .^rjck,e werden bald schreien. Wir wissen, aus oei L j 'n ibiofie am Wege, an Die Sic Tickung Itopt, schreit k listig cm guter Hirsch, Den wollen wir verhören. I gutem Winde, d. b gegen Den Wind uns natz.rnr [ .j- Da- Wild nicht Witterung von uns bekommt, haben t einen Lisch unter der alten Buche erreicht, der uns E deckt, und von dem aus wir Die ganze Flache übern Inn U. u V'ocli ilt nickils zu sehen, lautlose Sti le ringv um I. hin und wieder der Schrei emes Eichelhähers, der f»ch ß iiufctc Anwesenheit ärgert. Wir rühren un» nicb . k i da' Wild steht, ehe es auf die oge yinaus-ieht, tfrnb (aÄe^ am Rande der ' .ung, bis es^ sich L • >Uqt l-.n, daß nichts Verdächtiges da draußen, -toiin KIÄ alte Leittier (ein altes Stirn ^«erwild, das k Vilbel führt unb für die anderen wachsam i't^vor- Nli» den Kops hinaus, äugt Zieht), nackt allen weiten V jrd), und vlvtzlich stclils einige schritte vom Rande au
' wie aus der Erde gestampst, wie e.- dem Neu- Erscheint, der das Vorhergehende gar Iilcht bemcrite. E .-rück nach dem anderen folgt, die >schmaltiere . m «tm Fahre stehend), die Alttiere mit ihren Kalbern, L. vergeblich suchen wir nach dem Hirsch. ±a, ein dta ooin Wilde entfernt, zeigt sich wieder Kot , v hy.:i cm Geweiv, und vorsichtig nach allen setten äugend, i Lnt fiih der Hirsch langsam dem Rudel. Wir nehmen ";Äas an die Augen, wir ijtften ihn fur bef er (star^ . i cu cr hat fa nur acht Gilden, und die Stangen nnd |8r.n." Wie tonnten wir uns fo taufc^eit 1^aj|en^•
la iridjccut zusammen, aus der Aickung erschall
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'‘‘■'Ae'bürgmidie Pressc, forocit sic ju ber soziawemo- H dien Tagung bereits Stellung genommen hat, spricht , t ohne Ausnahme von einem „fäiblo)cn, langroetiigen
• uq. Unter dem Eindruck Des letzten Ketzergerichtes i),'u Hildebrand, worüber Freude bei Den RaDikalen
i _t)t, i'dneibt Die „8off. Ztg." : .
rb jic wirlüd. ilnlaü Hbcn. vergnüg! fnn? Cb md)t i t Male M.ivenia nun er naetfommen roirh. Aber da. ^nuß
Id. 224 Erstes Blatt 162. Jahrgang Montag, 251 Sc“.cerr,S12
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