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Kietzen sollen i erlaß vom 16.' mutigen vom 21 ng vom 15. Fed n.
itett: 200 qm 8: steine. Tnppen.
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n und Angebot' g, den 25. > i,Anlage S, n ht offen. Angid • Vorrat reicht, y «geben. TieW lestellgeldsrei) mi» im EröffnungSl'' t 1912, tforniin- lureau einzureich'
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162. Jahrgang
Zweites Blatt
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ÄreiS Schotten.
(frrfchemt lägllch mit Ausnahme deS EonntagS.
Die „Gießener SowHienblitttr" werden dem ,9bueiger* viermal wöchentlich beigelegt, das ' Kreisblatt fir den Kreis liegen" tnximal wöchentlich. Die .^«dWirftchaftlichen Seit» fragen" erscheinen monatlich zweimal.
lütCbetabtD m*3 "i n n bedauert, daß das Kreisamt die vorläufige Abhaltung der Märkte auf dem settherigen Vrchmarktplatz ver
boten habe. V,-- -------- .
ängstlich Gerade die kommende der Insel als Marktplatz vorteilhaft.
^ic Stadtv. Dr. Sommer und Stmon ivrechen sich für die Insel aus und zwar möglichst gleich als Tefinitivum, damit die Beunruhigung der Interessenten ciidlich einmal auchore^
Stadtv Löbcr hält die Jmel für ungeeignet. Vwl geeigneter sei die Eulersche Besitzung hinter dem fetzigen Martt-
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einer Vorschulklasse benutzten Raum unterbringnt, während ^die Borschulklasse im Gewerdehaus ein Schulzimmer crbalL xtt Versammlung dankt dem Lrtsgcwcrbcvcrein für sein Entgegnt- kommen und beauftragt den £?berf)ürgernietfter, dte näheren Ae, dingungen mit dem O.-G.-D. -u verabreden.
Au» Stadt und Land.
Gießen, 19. Juli 1912.
- Auszahlung der neuen Le hrc rg e hä l t er. Mit anerkennenswertem Eifer ist die hestifche Regierung an die Ausarbeitung der von den beiden Kammern bewtsttgten 11 prozentigen Erhöhung der künftigen Bezüge der ~el)rec heraugegangen. An, späten Nachmittag des 11. Juli die lang erwartete Entscheidung und schon unterm 12. Juli ist von der ?lbteilung für Schulangelcgenheiten ein litho» graphierteS Schreiben nebst einem gleichen Verzeichnis an die KreiSschulkommisstonen ergangen, die alsbald die jeweiligen Bezüge der Lehrer nebst der künftigen 1 Iprozentigen Ruf- besserung in genanntem Verzeichnis aufzustellen und umgehend an das Ministerium einzusenden haben. Die Auszahlung der neuen Gehälter wird demnach schon mit den
Der Vorsitzende teilt mit, daß man jetzt nut 50 OOO Mk. Herstellungskosten rechne, fyür eine ordentliche Herstellung werde man wohl 100 000 Mk. brauchen. .
Bei der Abstimmung spricht ,ich dte Versammlung nahezu einstimmig für die Insel aus und beschließt, datz ein genaues Projekt ausgearbeitet werde. Stadtbaumeuter Braubach ,oll beauftragt werden, die Viehmarktemrichtungen tn Bamberg und in Schweinfurt zu besichtigen. Tie Frage der Errichtung eines viehmarkles wird dem Marktaus,chutz uberwie,en.
Wirtschüft?kon,esfioll?gesnche.
Sitzung der Stadtverordneten.
Gießen, 18. Juli.
Anwesend: Oberbürgermeister Mecum; die Beigeordneten Ewrmelius, Grünewald; die Stadtverordneten Dr. Ebel, Eichenauer,
Friedberger, Gabriel, Labcnicht, Heichelheim, tzelmch, Pelm, - ihn.' Jann, Leib, Loder, Loos, Orbig, Petri, Lcha'f,ladt, Sun.on, Tr Sommer, Troß, Urstadt, Vetters, Wallenfels, Dr. Wim-
' HxfundSpersonen wurden die St<ü>tv. Faber und Leib bestimmt.
Mitteilungen.
Deig G r ü n e w a l d hat die Mitglieder der Versammlung am Ärmstag nachmittag nach seiner Besitzung Tannenho, etnaeladen.!
Don Stadtv. Helm ist in seiner Eigenschaft als Vorsttzender dss geschäftssührenden Ausschusses für das Gauturnfest schtittlich für die dem Fest genrachte Bewilligung gedankt worden. Der Vorsitzende gibt zugleich seiner Freude tluöbrucf, dab daS Fest so schön mb harmonisch t>er laufen und von so schönem Welter begünstigt ^o^Bon^ Pfandmeister Gern mecker ist ein Gesuch wegen ander- weiter Regelung seiner Gehaltsverhältnisse cutgegangen, das an dm Finanzausschuß geht. .. .
Don den hessischen ärztlichen KreiSvereinen ist eine Flugschrift gegen die Errichtung eines Unfallkrankenhauies eingegangen.
Das Erträgnis des Oktrois im Jahre 1911 ist, wie der Vorsitzende mitteilt, 85398,74 Mark, wahrend es 1910J 83 291,30 Mark erbrachte.
Daugesuche und dergl.
Es war kürzlich beschlossen worden, mit der Handelskammer <u verbandeln, ob sie nicht bei ihrem Neubau in der ^onystratze einen Vorgarten anlegcn wolle. Sie ist auch dazu bereit gerne,en, bat aber ihre Zusage später wieder zuruckgezogen, da bis zum .Inkrafttreten einer OrtSsatzung wegen der Unlage von Vorgarten ii der Lonystraße Monate vergehen tonnten und oanut bic Qje« 'ihr bestehe, daß bis dabin von anderer Seite Hauser ohne Bor- . arten Anlage gebaut werden. Tie Baudeputatwn beantragt, nun- iehr von dem Erlaß einer beranigen Ortssatzung abzuiehen zumal afür nur das Straßenstück zwischen Goethe- und Brsmarckstratze
nächsten Gehaltsbezügen erfolgen.
** Die Medizinische Gesellschaft besuchte in dieser Woche unsere Schlachthofsanlage. Direktor M o d d e zeigte an Hand von Plänen, wie der Schlaafthos früher war, wie er sich nach den Neubauten bisher gestaltet hat und wie der weitere Ausbau geplant ist. Mit Interesse wohnten die zahlreichen Mitglieder der Gesellschaft in der alten Ninderschlachthalle einer rituellen Schach tun g und einer gewöhnlichen Schlachtung bei. Auch in der Schweineschlachthalle wurden zwei Schlachtungen torqcnomnien und vorgesührt, wie die Tiere ausgeweidet und geteilt werden. Neu und sehenswert war die Ent- nebelunqsanlage in der Schweineschlachthalle, die bet den Schlachtungen in Tätigkeit gezeigt wurde. Als äußerst praktisch wurde die neueste Errungenschaft, die man in Preußen noch nicht zugelassen hat, das Trichinöskop, befunden. In der Eisfabrik erkannten die Mediziner sowohl als auch die Chemiker unumwunden an, daß das hergestellte Eis für hygienische Zwecke ganz besonders schätzbare Eigenschaften besitzt, indem dazu nur destiliertes, keimfreies Brunnenwasser verwendet wird und der Gesrier- prozeß derartig ist, daß jede Stange Eis bis auf den Kern durchgefroren und fest ist. Die Herren schieden vom Schlachthof mit dem Anerkenntnis, daß sie viel Neues gesehen hätten und daß die Stadt in der neuen Anlage ein Werk geschaffen habe, das ihr zur Ehre gereiche.
Zrettag, 19.)uli 1912
Rotationsdruck und Verlag der Brübl'schen Universilätr - Buch- und Eieindruckerei.
R. Lange, Gießen.
Redaktion, Expedition und Druckerei: Sckiul- stroße 7. Expedition und Verlag: e^51.
Redaktion: ^»Sl 12. Tel.-?ldr.: Anzeiger Dießen.
bCn,i$,8tl SBuItanolbetag in ber Sottengaffe ift »ich, ganz gleichmäßig ausgefallen. Man wollte einen Teil der Platten ausgewechselt haben Nachdem sich aber die auMhrende Firma bereit erklärt hat, 300 Mk. von dem ursprünglichen Preis nach- zulasscu, soll es bei dem lebigen Zustand bleibe,!
Der Errichtung eines D e du rf n rs ha u s che n S a m Lin denplatz für Männer und Frauen wird grundiatzlich zugc- stimmt. Während man früher daS Häuschen direkt an Hof anbauen wollte, soll es jetzt hinter den noch zu errichtenden Marktlaubcn angebracht werden.
Stadtv. Gabriel empfiehlt die innere Herstellung aus Gail- schcn Platten.
Die Anlage eines
neuen ViehmarklplaheS
der Baudepotation wegen des WegeS in der Süt>-Anlage, da hierdurch einem Uebelstand abgeholfen werde
Stadtv Eickenauer meint, die Befestigung des Platzes an der Bibliothek sei nicht abgelehnt, sie solle nur aus Enpar- nissen gemacht roerbm. < • „
In bem Stautoertrag, der 1897 mit D^n seulin6 wegen des FabrikgrunbstückeS an ber Margarethmbittte abgeschlonen wurde, ist der Stadt die Verpstichtung auserlegt wordem einen Weg an der Seuling'sck)en Besitzung anzulegen. Herr sculmg besteht jetzt auf EtftUlung dieser Vertülichtung und eS wird beantragt, die dafür erforderlichen ^000 Mark zu bewckligem
Stadtv. Winn regt an, ob man das Grundstück nicht an
Nach "kürzer weiterer Aussprache wird die Sache aus Antrag des Deig. Grünewald an die Baudeputation zuruck- verwnseii^^^ § g n d w c h r g r a b e n , der die Grenze
nach der Gemarkung Heuchelheim zu, bildet, aber ganz der Stadt gehört, ist eingestürzt und mutz erneuert werden dafür angeforberten 1200 Mark werben nach kurzer Aussprache
O SBetterf elb, 18. Juli. Künftigen Sonntag findet hier das sechste JahreS f est des ÄerbandeS Ober- hessischer Posaunenchore statt. TaS Fest fönte schon im vorigen Jahre hier abgehalten werben, mußte aber verschoben werden. Die erste Ferer beginnt um 12'/3 Uhr, die zweite um 3 Uhr An 200 Posaunisten nehmen
Arbeiterbewegung.
Berlin, 18. Juli. Die im Zentralverband organisierten D«ckdeckergesellen und dilfsarbeitcr Gron- 6-r lins haben folgenden Beschluß gefaßt: Der Vorstand und tv: Tarifkommission werden beauftragt, außer bei den drei bisher »e'perrten Firmen auch auf weitere Firmen zum Angriff über- Iuneben, da durch die Maßnahmen der drei Firmen der Kamp, , i eus der Arbeitgeber eröffnet ist.
London, 18. Juli. Die Verhandlungen zwifchen kau Vertretern ber Arbeitgeber unb der Streikenden im Lon- d» n e r tz a s en sind gestern abend wieder a b ge b r o chen worden.
Vertreter der Leute lehnten die Forderungen der Arbeitgeber | i daß alle Arbeiterkategorien sofort die Arbeit wieder aumehmeii nQßteii und daß alles weitere späteren Verhandlungen uberhmen bleiben müßte. — Die Polizei konfiszierte gestern früh m einem l^trazug, der organisierte Arbefter nach Tilbury beförderte, funs- infiob on’, 18. Juli. Tie Dockarbeiter weigern sich n«ch immer, die Arbeit in Birkenhead wieder amzunehmen.
Dünkirchen, 18. Juli. Die Hafenarbeiter haben beschlossen, an die französischen und ausländischen Hafenarbeiter einen dringenden Aufruf zu erlassen, in den Generalstreik zu treten ________
hat, wie Deig. Grünewald berichtet, in Ausführung eine« früheren Beschlusses der Versammlung zu einer gemeinschaftlichen Besichtigung der in Betracht kommenden Platze geführt. Als deren Ergebnis ist mitzuteilen, daß der Platz in der -f^hwarzlach an sich zwar als geeignet anzusehen ist, aber nicht in Betracht kommen kann, da auf absehbare Zeit ein Bahnanschluß dorthi nicht zu erreichen ist. Oswaldsgarten fcheidet mit Rücksicht au die Anwohner auS Tie Insel wurde allfeuig als vorzüglich geeignet bezeichnet. Auch Veterinärarzt Dr. Knell hat iie vom veterinärpolizeilichen Standpunkte aus als geradezu idealen Marktplatz bezeichnet. Die etwa kommeiide Lahnlanaloatwn roirt) durch die VerN'endung ber Insel als Markcplatz nicht beeintrachttgt. zer Platz am Güterbahtihof sei an nch,vorzüglich, Et ie aber aus- l scheiden, weil er zu weit von der -stabt entfernt liege u.nd bei seiner Wahl der Verkehr in der Stadt nickst gehoben werde Aus allen diesen Gründen habe sich der Marktausschuß einstimmig \ De?V^r U?e^nd°?teilt mit, daß der Bau aus schuß, der sich
am Dienstag mit der Sache besaßt habe, zu demfelben Ergebnis gekommen sei. Auch hinsichtlich der ^^ricbtungskosten werde man mit bem Platz am Rangierbahnhof nicht billiger fahren Auch ber Vorsitzende des Deutschen VichhanblervereinS, Herr
I Daniel von Ti rdorf hckbe bi' In el für am ge ignetiten gehalten D-r Platz müsse chaussiert werden, auch wenn man tnn nur vorläufig benutzen welle Ab r er kern ine woh. auch far die
I endgültige Wahl allein in Betracht. Er babc mtt »errn Daniel auch über die Errichtung eines Fettviehmarktes rn sprachen und dieser habe unsere Stadt als geeignet dafür erklärt.
I Als Platz hierfür käme wohl der fetzige Viehmarktplatz in Betracht. | Stadtv Petri würde den Platz westlich ber ^rfenbahn am Rodberg für am geeignetsten zur Unterbnngi.ng des Vieh
! marktplatzes halten. Dort fei auch ein Gleisanschluß möglich. Tie Manchbarkeit der Insel bestreite er Nicht.
Stadtv. Wallenfels meint, bic Herrichtung der Insel als Marktplatz werde sehr kostspielig werden. Jedenfalls sei ber Platz am Rodberg sehr geeignet und werde wohl billiger kommen. Man solle auch hierfür einen Kostenanschlag machen.
Stadtv. Troß spricht sich für die Insel aus, ber Errichtung eines Fettviehmarktes stehe er febr
Neustabt sei in ihrer Ennvicklung sehr zuriickgeblieben, bas Walltor i B habe längst seine elektrische Bahn, bic Neustadt aber nidxt.
: Deshalb solle man dafür sorgen, daß sie den Marktverkehr bald
.n Detxstcht komme. , .. ,
Stadtv. Heichelheim betont, daß btc Handelskammer so-1 jjort beschlossen habe, dem Wunsche der Stadt zu entsprechen I iunti erst später auS den vom Oberbürgermeister bereits angegebenen Gründen davon habe Abstand nehmen müssen.
Stadtv. Simon ist bezüglich ber Handelskammer mit Demi Beschluß einverstanden. Im übrigen könne man ja bei der An-I läge von Vorgarten freie Hand lassen
Der Antrag der Baubeputation findet Annahme. _ I
Der Reichsbankneubau soll nach ber BiSmarckstrafze I liegen die Baufluchtlinie hin zurückgestellt werben. Die Versammlung ist bamit einverstanden. . . .6 I
PiDf Dr Leuten möchte sein an der »yriebrichstrake ge-1 llegeneS Grundstück teilweise bebauen unb bittet um ben etwa erforderlichen DispenS. Tie Baudevutation beantragt, die Be-I Wumaifunn auszusetzen, bis die Baupläne, vorliegen
ES entsteht darüber eine längere AuSsprache, als deren Er-1 .aebni^ der Vorsitzende seiner Meinung dahin Ausdruck gibt, dar, Sei Vorlage der Baupläne aller Wahrscheinlichkeit nach ber ^iS- ?en-3 befürwortet werde.
£-tcrr Körner, der in ber Krofdorser Stratze einen An- 'bau beabsichtigt, hat wegen des von ber Straße ihm ange onnenen Verkaufs cine-s Stückes Ltraßenlandes neuerdings mitgeteilt, der Streifen gehöre ihm nicht. Die Sache gehl zur Aufklärung an bic | Baubeputatton.
Straßen- und Grnndstucksangelegenheiten.
Für die Anlage eine? befestigten Verbindungsweges von ber Süd-Anlage nach der Plockstraße sind 180 Mark erfor^rlich
Stadtv Dr. Ebe l meint, btc Befestigung be- kleinen Platzes vor der Universitätsbibliothek koste noch nicht einmal ,o viel. Mar kbe iic aber abgelebt, weil sie angeblich 600 Mark erwidere,
Stadtv. Heichelheim ist erfreut über den fetzigen Beschlatz
Uns MaroNo.
ftdln 18 Juli. Das Marokko-Minen-Syndikat Rem- lüdb telegraphiert der „Köln. Ztg.": Die Gebrüder krcrnnesmann drahten aus Tanger: Die Meldun- ffit in frcrnzöfischen und englischen Zeitungen über die rmorbunfl unserer Angestellten in Tetu an sind trTtgJ >imtliche Diitglieber der Manntsmann-^xpedition sind
’r i 3, 18. Juli. Der „Temps" behmchtet, nach einem lelogramm aus Tetuan hätten die Bestrebungen der »rüder Mannesmann, in der Riffgegend Land zu erwerben, ll,ruhen zwischen verschiedenen vilfsstammen erzeugt Es sei schon zu Metzeleien und Plünderungen kommen und eine allgemeine Erhebung zwischen Rrff und Tetuan sei zu befürchten. Aus Rabat wird vom 17 Juli gemeldet: Das ganze D u k k a l a g e b i e t zwischen Narakesch, Mazagan, Asemur und Umerrebia befindet sich ' ^en^l8.^Juli. Ait Vussi und Beni Mgild besä'loss en, sich gegenseitig zu unterstützen aber eine De- !>nsivhaltung zu beobachten. Die Aufständischen hayama indten an Rvgi, der noch immer an der nördlichen Grenze chies Gebietes' steht, Hilfstruppen. •
Melilla, 18. Juli. Einftußreiche Führer der auf- nikhrkrischen Stämme haben sich dem Generalkapitan unterworfen.
KreiS Büdingen.
— Büdingen, 15. Juli. (Schöffengericht). Der Tag. löhnet F. G. au€ Lcnnep wird wegen Lörperverletfung, Beamieu- beleidigung, WiberstandS gegen die Slaatsgewalt und Sach- befchabigung zu einer ®elamtftra(e von 2 Monaten und - Wochen Oieläuguis verurteilt. — Ter Taglöhner Gg.Lt. von Lorbach wirb wegen Betrug« zu einer ©elbltrafe von 8 0 TI L ober 6 ^.age Gefängnis verurteilt. - Ter Lchmiedegeselle H.h. aus MeugShausen wirb wegen Bettelns zu einer fcaftftratc von einer Woche per- urteilt - außerdem wirb auf Ueberweifung an die Lanbesvolizei- behörde erkannt. - Ter Taglöhner PH. E. II. von Vonhausen wirb wegen Körperverletzung als nichtfchuldig von Strafe nno Kosten freigesvrochen. — Der Schauspieler A. Sch., z. Zt. in Liegnitz, wirb wegen Diebstahls zu einer Gefängnisstrafe von eineni iag > verurteilt. — Tie Hauptoerhandlungen gegen ben Maurer B. D. wegen Betrugs, ben Metzgermeister und Landwirt Ehr. K. von Lieblos wegen Diebstahls unb gegen ben HanbelSmaim B. Sch. von Kilianstädten wegen Betrugs wurden zwecks weiterer Beweiserhebung ausgesetzt. — In der Privatklage deSK. N. von Bmd- sachsen gegen den I. K. TL ebenda wegen «c eitngnng rouibe bet Privatbeklagte zu einer Geldstrafe von 20 Ti k. oder 4 Tage Gefängnis verurteilt. — Tie Privatllage des Kaufmanns E. Sch. in Eckartshausen gegen die B. St. Ehefrau daselbst wegen Beleidigung wurde durch Vergleich erledigt.
Giehener Anzeiger
General-Anzeiger für Oberheffen
Kreis Lauterbach.
c WULUC UU| ..... -------, n. Schlitz, 18. Juli. Gestern sand in deut an dec
In Preußen fei man in dieser Einsicht nictt ,o' ^lda idyllisch gelegenen Dorfe Uellershaufen das radc bic kommende Hafenanlage fei für die Wahl tzchUtzerländerMissionsfest statt. Obwohl dieses ' jährliche Fest nach altem Brauch an einem Werktag gefeiert wird, ist die Beteiligung aus allen Orten des Schlitzer- landes sehr groß. Auch diesmal hatte sich eine große Festgemeinde zusammenaesunden Die altersgraue Kirche fn i»° ementpe »meu-e .»»» ..... .vermochte kaum die Scharen zu fassen, die gespannt der
platz Auch der Platz am Robberg sei sehr geeignet, auch ein GlerS-1 Pr^gt des Missionars JakobS kött er aus Leidig anschluß fei dort leicht möglich, wie bic früheren Verhanblungen lauschten, der im Anschluß an das Gleichnis vom barm- wcgcn Anlage einer Station bewiesen. Wenn man ben Platz ^ igen Samariter zur Mitarbeit am großen Werk der am Rodberg wähle, würbe man dem verarmten Walltorviertel Heidenmission aufforderte. Im Nachmittagsgottesdienste 6cliCStab.». G-b-itt ist für die Insel Allerdings 6=It, er ^gt- Pfarrer Da^^brrger ans der alle
' - 8 1 erfreute. Mit Tank konnte der Lrtspfarrer das schon ver
laufene Fest schließen. Tic Kollekte, deren Ertrag der Leipziger Mission zugute kommt, belief sich auf 10 Mk.,- außerdem fanden Misfionsschriften willige Abnehmer.
Ein Gesuch des Friedr. Well er um Erlaubnis zumLchank- v -.....- - - ■,
wirtschailsbetrieb im Hause Wetzlarer^Weg 6d wird abermals am Feste. Als Festprediger treten auf Dekan Wahl, abgelchnt, da sich feit Tezember v. ^ , wo bas Gesuch schon Pfarrer Wc be r , Langgöns, Verbandsvorsitzcn-
e in mal vorlag, bic Vcrhalmme hmfichtlich ber Beburmisfrage ^nb Missionar Arnold, Leipzig. Superintendent ein Gleiches Gesuch ber bch. Bönsel v, P°t«sen, Darmstadt, halt brr der zweiten Feier Ehesrau für Schiitzenstrabe 18, bei bem es fi<6 um ben Uebergang etne Ansprache. Rtiehfifra
einer bestehenden Wirtfchaft in anderen Bentz handelt. Rrn5 diicooerg.
'Auch das Gesuch des Wilhelm Mayer um Erweiterung Q Friedberg, 18. Juli. Sitzung der Stadtver- seines Schankwirtschaftsbctricbes im Hause Kaiser-Allee 27 wird ordneten Der Bürgermeister beauftragt für den beurlaubten befürwortet unter ber Bebingung, daß die Wirtschaft tn emer s st leirat A^ulich Bürgermeistereisekretär Böttner mit der Proto- hand vereinigt bleibt. kollführung. Dem Bauunternehmer Mörschel wird die Anlage
Vetschiedeoe^. I einer Privat st raße genehmigt gegen 3000 Mark Kaution und


