Ausgabe 
19.2.1912 Zweites Blatt
 
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kreiS'

Lbev-Roden

fcngbeiü'. tz iumd der *; ^euregtL:; 11 5carburg

Trüningen

Friedberg .

Es starben an: Zusammen:

2

1

KD

Bingen . . .

KD

Blinddarmentzündung 8 (1)

Bechtheim

8(1)

5(1)

Märkte.

Ledend- odjlaajt-

43-47

7784

4243

88-00

49.0050.00

61.0068.00

100 Kg.

Amtlicher TdL

Nteder-

Klmgen

Langen

Langsdorf

Ober-

RoSbach

ist von bem liba icten üusge«

Tarmsiadt . ^enSkeun . T,eburg .

16. ,1ebr.

ind neu oei- leuckt:

Glauberg, Lauerndem,

4446

38-40

8991

8387

75-81

5 6(3)

49-52

4648

39-44 39-43

3440 2736 2021

93102

8592

Lauterbach. Schotten. . Mainz . . . Alzey. ...

8(1) 4 1(1) 2 KD 3 2

2(1) 8(7)

1 7

7(3)

2 (1) 8(1)

1(D

1(1)

3 2

2(D

Rodheim, Oder- Eschdach

Alsfeld .

Büdingen

7376

6366

48.5051.0)

47.0049.00

49.0050.00

55-60

50-54

62.0064.0L

60.0963.00

62.00-64.00

Nierenentzündung Krebs Selbstmord

von, 15. Jahr:

2(l)

1

7279 75-83 7274 54-66

4657

Oppenheim

Worms. . .

tim 10. Februar waren verseucht:

Grob- Wintern heim

Der Gesetzgeb ne Beratungen " gsvorlagc, betrem die an Maul-r ndvieh.

i des Innern v träte. Eine lir -

BibliS

Ober-Roden, Urberach, Groß-Zimmern, Baden Hansen

Kelsterbach

Langen, Bürgel, Nku- Isenbnra, Stemdach

Langsdorf. Leihgestern.

Lich. Ninsckendeim, Großen-Linden, Harbach

Ranstadt. Leidhecken, Tauer,,heuii. Lindheim, Glauberg. WeningS, Mittel-Gründau, Tudelebenn, Rohrbach

Ober-Eschbach, Rod­heim, Wicküadt, Rocken­berg, Butzbach, ^lieber- Eschbach, Massenheim

ion und bie je] lieichstagsU eingebrachl avfn olksvertreir- iesm Gesetz soll: i erhalten: In \tt

werden. In bera Lokale befand sich bis in die neuefte 3cü ein Kenemawgraphentheater Bon den Gästen, bie sich an­fangs an den Löscharbeiten beteiligten, wurde einer durch einen Stur- von der Treppe fo verletzt, baß er vom Platze gebracht werden mußte. ~

x Dillenburg, 18 ^ebr. Das AnwesenZur alten P o ft", bisher im Besitz der Cranienbraucret ging zum Preise von 97 500 Mk. an Kaufmann «. H. tonifl über. _

Wochenbettsieber Diphtherie Keuchhusten Tuberkulose Lungenentzündung anderen Lungen- Krankheiten

Herzkrankheiten Schlaqfluß

Tarmkatarrh

28u> Stadt und Land.

Gießen, 19. Februar 1912.

1*011, 10. bis

18. Jedr. ilt die Seuche erloschen in

Erwachsene: im

L LebenSfahr: 2(2)

Erbach . . Groß-Gerau Heppenheim Offenbach. .

Gießen

fe »rattffnrt a.UL Vi ehh sl-Marktb eri cht vom 19.Febr. Austrieb- 1333 Rinder, darunter 454 Ochsen, 51 Bullen, 828 Kühe und Färsen, 828 Kälber, 203 Schale, 3120 Schweine.

Tendenz' Ochsen gedrückt, bleibt Uebcvftanö, Kalber belebt, Cchas^, Schweine betebt. Preis für 100 Psd.

gewicht Mk. Mk.

Bekanntmachung.

*Wtr Maul» und Klauenseuche im Kreise Gießen.

Weacn Erlöschens der Maul- und Klauenseuche in »anaebort uud Lich werden die über diese Gcmarlunge« ang?ordneten Sverrmatznahmeu ausgcyobeu. El« Gemarkung V.* wird in das BcobachtuugSgeblet erubczogev Tie t.c marlunaen «lbach, «arbeuteich, Hungen, Nreder-Bes,,ugen LteVnbach und Hof-Albach scheiden ans dem Beobachtung«. |fb'®ieVen, den 17. Februar 1912.

Großherzogliches Kreisamt Gießen.

K.: LsngerVang.

Summa : 60(21) 44(16) 8 (!) 8 (4)

91 nm.: Die in Klammern gesetzten Zistern gcben an, nnc Viel ber Todesfälle in der betresscndcu Rankheit auf von auStvarts muh Gießen gebrachte Krautc toinmcn.

»8.

Letzte Nachrichten.

Honolulu, 19. Febr. Der amerikanische KreuzerDir- ainia" ist mit unbekanntem Bestimmungsort in See. Wie x>tv lautet, ist der Kreuzer nach der Insel Palmyra bestimmt, wegen der zwischen England und den Bereinigten Staaten Differenzen aus- gckrochen find.

Albig, WonSbeim, Nack, Heimersheim, Erbes» Büdesheim, etem- Dockenheim, Bornheim, Schafbausen, Wahlheim, Zotzenheim, Gumbsheim, Bechenheim

Engelstadt, Groß« Winternheim, Schwabenheiin, Jugemheiiu

Bechtolshcnn, Tienhenn, Eimsheim, Dolgesheim

Mittlere Mast» und beste Saugkälber . Geringere 3Haft- und gute Saugkälber Schate.

Stallmastschase:

Mastlämmer und jüngere Masthammel S ch we ine.

Bollfleischige Schweine von 8G100 kg Lebendgewicht Bollsleischige Schweine unter 80 kg Lebendgewicht. . . . .

BoUsteischige Schweine von 100120kg Lebendgewicht . .

Bollfleischige Schweine von 120150 kg

vermischter.

Eine reizende Polizeihundgeschichte erzählt inI ihrem neuesten Bande die bekannte .Bibliothek bet Unterhaltung I und des Wissens": In einem kleinen Gebirgsstädtchen war em schwerer Einbruchsdiebstabl verübt worden. Ein höherer PoUzei-I beamtet kam am anderen Tage auS der Hauptstadt mit einem Poltzeibund und entdeckte mit besten Hilfe den Einbrecher. Abends versammelten sich die Honoratioren deS Städtchens im Ratskeller und priesen die hohe Weisheit deS Hundes in allen Tonarten. Ter alte Stadttörsler horte schweigend zu, bis er endlich mit der Faun auf den Tisch schlug und erklärte, sein Hühnerhund Treffhatte daS ebenso gut ober bester gemacht, uub er wolle sosort ben Beweis dafür erbringen, wenn einer ber Herten etwas verstecken wolle. Der Stabtverorbnete und Schuhmachermelster Niedermayer zog I seinen goldenen Ring vom Finger, zeigte ihn der Tafelrunde und ging hinaus m den Hausstur, wo er den Rmg versteckte. Als er rnruckkehrte, Norberte er den Förster auf, fern vielgepriesener.Treff möge nun seine Kunstfertigkeit zeigen und den Rmg wieder zur Stelle schaffen. ,9tW§ leichter als daS/ entgegnete der Forster, ober Sie muffen dem Hund erst Wttterung geben." .Treff wurde berbeiaerufen, roch an Niedermayers Pechhand, worauf er mit etn- gekniffeneni Schwänze zur Tur hinauSlief. All^ wartete gespannt aus die wettere Entwicklung. Nach wenigen Minuten schon kehrte

Treffs zurück und zeigte dem braven Schuster in seiner Schnauze mm allgemeinen Staunen und unter großer Heiterkeit der An-

I wesenden ein Stück Seife vor. f

kf Affen und Seifenblasen. Im Londoner Zoolo- gischen Garten hat dieser Tage der Zoologe Pros. C. D. B och e, ein Klub der Royal Societn,. ein pa°r merkwürdige Bermche mit den Insassen der Asieukäsige ausgestchrt. Bor den Af en- käsiaen ftclltz er sich Gefäße voll eeifennxHfer ans, stellte Serien» blasen her, und ließ diese durch den Wind in bre ^ästge trerbm. | I Tann wartete er ab, wie sich dre Asten zu den buntschtilernben großen Dingern verhielten die bei ^r leisesten Berührung zu einem Nichts zergingen. Dre Menlchenonen, Dcaxg Utans und Schimpansen, zeigte zunächst heftige ^^t; datm, als sie an zahlreichen Fällen bemerkt Hatten, daß das Platzen der An­blasen ohne scbädlrche Folgen für «re verlict, faßten sie Mut I und wendeten den Seisenblaien chre ganze Aufmerksamkeit zu, sie griffen mit den Länden danach, landen an dem Nptel ost^bar Gefallen und preßten schließlich die Gesichter dM an d-.e^tabe des Käfigs, mn nur recht bald ber Seisenblaien habhaft zu werden. Pros Boys benutzte btefe Gelegenheit bayi, einem ber asten eine Seifenblase vorsichtig aus bie Nau ju bringen, was er sick auch ruhig gefallen ließ. 2,ann ledoch streckte er b« Zunge hervor und ierftörte so mit einem schmatzenden Grrimtche die Seifenblase. Nach diesen großen Erfolgen ging Prof. Bovs mit Jemen Versuchen zu ben nr^erm Auen. Es gelang 'dm , iedoch nicht, diesen Tieren irgendwelches Intereste jur tue neue I Unterhaltung einzuslößem

Eingesandt.

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden, Ättike übernimmt die Redaktion bem Publikum gegenüber keinerlei

Verantwortung.) , o I

Nach dem Bericht desGreß. Anzeigers/ vom 16 ^bruar über die letzte Stadtterordnetensiyung ilt m dreier u. a auch von dem Handarbeitsunterricht m den städtischen Madchemchllen Rede aewesen Man hat bu Anitellung einer weiteren vand- arbeit^ehrerin unter der Bedingung genehmigt, batz die Kr^sichul- kommifsion bu Rückkehr zu dem früher in ^bez^ichn^n «chulen gehandhabten individuellen vandarbettsunterricht »ulaßt, mttdem | man bessere Enolge als mit dem letzt vorgeickwiebenen Taktunterricht gemacht habe. Herr Reallehrer Iann hat es dabei m^stoürbig qcrunt'cn, daß eine derartige Anordnung ergangen KL DreA^ wabi der an zuwend.- ndeii Methode m nach 'nnnAnficht Sach: bn betreuenden Lehrerin. Aber verr Iann! sie haben doch em Seminar besucht und als Lehrer sich wohl^mich mit den V°da ooaischen Bestrebungen der neueren Zeit in i^ihlung zu hchten gc- iudj* Da setzt es mich doch höchlich in Erstaimen, daß L« nut tur in Rede stehenden Angelegenheit augmicheinlich w wenig vertraut sind. Nehmen Sie, bitte, cm beliebiges neueres Hand­buch der Methodik und lesen Sie, was dann über ben Unterart in weiblichen Handarbeiten steht! ^)ch ^brebei>pielsw«ic aus gwtzen .Äööbudl" von P. Leich. Taxm ist feer bett..

Der Zweiten Kammer ist als Ergänzung des des Finanzausschusses noch ber Bericht des Abg. tban über den Antrag des Abgeordneten Ulrich ll£> Oenossen, betreffend Aufhebung des Brückenael- zngeqangen. Der Antrag forderte bie Aufhebung fc«tfid>er «rückengelber über den Rhein und Main. Tie t qierung lehnt dieses Ansinnen ab. Auch der Finanzaus- betrachtet angesichts der beträck>tlichen Opfer, die bie »nerdk Aufhebung sämtlicher Brückengelder für bie Staatskasse mit sich bringen würde, den Antrag Ulrich vor- rft für undurchführbar und daher für erledigt zu erklären

Tuberkulole, i>l

Seefifdit: iJ senS; Borleg-EZ errechldnU eenzklaufriD n zwei Lntiäü.

Beslimmie I der Richtung ^ichwahleiiM etzt wird, bit J fseinteilu-, Legitimationa; anderen Geritzt , beschäftigt jiH hkeitsgefe? i -ordnung des fe

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mschnürt worden sind. ,

Landkreis Gtetzen. I

-- Leihgestern, 18. Febr Der während des Wahl­kampfes gegründete Fortschrittlich^ Verein für Eisige steril und Umgegend hielt am Sonntag, 18. M., abends, eine Vereinsversammlung ab, in der Bahnhofs- Vorsteher Fiedler und Landtaffsaln?eorbneter Ur stabt nspracheu hielten, ersterer über die politische Lage, letzterer Der die Notivendigkeit und den Nutzen der CrganifatimL ler Verein bekam durch die Versammlung einen Zuwachs von Mitgliedern. .

- Inheiden, 18. £ebr. Bei ber kürzlichen Bür­ge r m eiste r w a hl würbe der seitherige Bürgermeister i*err Otto Reitz einsttmmig wiedergewahlt.

Kreis Büdingen.

--Nidda, 19. Febr. Die Ä u S st e l l u n g s v o r b er e 11- unaen des V e s l ü g el zu ch t v e r e in S toreilcn macker vor-! r iNS und das Unlernebmen erfreut sich des allgemeinen Interesses, ter Losevertrieb bat bereits begonnen und es S" e^varten, tab die sämtlichen Lose glatt abgesetzt werden, da sich daS Absatz, a biet auf vier Kreise OberbeffenS erstrecken wird. Erne Re.be von l: irenpreisen sind gestiftet worden, meist allerdings von Korpo- tuionen, Kaffen ustv. Sehr cr,ounscht ober wäre, wenn audj In- teressierte Private nicht mit der Betattgung 'h"r guten Absichten rij) dieser Richtung allzu lange zuruckbatteu 'sollten Die Druck scchen, Anmeldeformulare sind ferliggcfteUt und deren Befand hat fettits begonnen. AnmeldungSsormulare sind bei «teiSgeometer Uchl, Nidda, und bei Sattlermeister Heß, Echzell, zu hoben. AuS- tiuft erteilt Herr Diehl.

«reis Alsfeld.

SS usbil^, 1 hüb' 9leiS

*5

Berungluckung anderen Krankheite« 16 (9)

G. Alsfeld. 17. Febr. Bei der Vergebung von 6chürfarbeit-n bei dem Bahnbau AlsfeldRieder- \l u (a find 15 Angebote eingelaufen. Bei Log 1 war daS iSchste Angebot 1993 Mk. von JohS. KrauS, Brettenbach, niedrigste 436 Mk. von Christian Ruhl, AngerSbach, bei £o£ 1 a das höchste Angebot 2498 Mk. von Andreas Mnader, HebloS, das niedrigste 1448,20 Mk. von Chr. ^uhl, AngerSbach, und bei LoS 2 daS höchste Angebot 4349 Mk. von Adam und Peter Bufchung, Nieder-SelterS, das niedrigste 1090,40 Mk. von Chr. Ruhl, AngerSbach.

Heffen-Naffau.

----- Rodheim, 18. Febr. Am 15. Februar^ abend-, nachte der Gesangverein »Frohsinn^ von vtemhe,m -men AuSflug nach Rodheim a. d. Horloff und verbrachte hier im Gasthaus .Reichskrone* einen frohen Abend.

[] Marburg, 16. Febr. Die FrühjahrS-Schwur- zerichtSperiode beginnt am 18. März. Zum Vorsitzenden! övrbe Landrichter v. Hagen auS Kaffel bestimmt.

( ) Marburg, 16. Febr. Bergangene-Nacht, kur; n«d) 12 Uhr, brach in ber am Barfüßertor belegenen Gas - Mrtschaft vilbemann im Dachstuhl ein Brand au^, ter das Eingreifen ;iveicr Züge der Freiwilligen <veuer »chr nötig machte. Die Gefahr war nach einstunb^ger Ar bmt beseitigt. Als beute nachmittag die durch das iechr schadhaft gewordene SaaWecke einbrad) unb em ter Straße zu befindliche «oauswanb nachfolgtc, mnb^ d.«srMWMder Pas gesamte Gebäude niebergertuen

Ochsen.

Dollfleischiae, auSgernäftete, höchsten Schiacht- werteS, 47 Jahre alt . . - .

die noch nicht gezogen haben (ungeiochte) - - Inuge sieischige, nicht auSgemaftete und altere aiägeniäftetc . . .........

Bullen.

Bollfleischige, ausgewachsene, höchsten Schlachtw.

Bollfleischige, jüngere. . . ......

Färsen, Kühe.

, Dollfleischige ausgem. Färsen höchst, schlachtw. Bollfleischlge ausgemasteleKühe hochstenSchlacht- wertes bis zu 7 Jahren........

wenig gut entwickelte Färsen ältere ausgemästete Kühe . ......

Mäßig genährte Kühe und Färsen Gering genährte Kühe und Färsen

Käl ber.

Unlversitäts.Nachrichten.

8 Marburg, 18. Frbr. Durch einen Erlaß des Ministers der geistlichen und Unternrtnsangelegtnbaien tu iür daS Examen rigorofum in der philosophischen Fakultät die Vor­schrift einer obligatorischen Prüfung m Philoso­phie ausgehoben worden

Rachwcisung über den 2tand der Maul» und Klauen­seuche in Hessen vom 10. biS 16. Februar 1912.

feilen. Für Pferde soll bie Entschädigung um er Um- itben noch hoher sein. der allgemeinen AuSfprache >ucde betont, baß nur vier Prozent bes Biehbestanbes in -len an ber Maul- unb Klauenseuche erkrankt ist. Bor ber j cJffwunfl ber Plenarsitzungen wirb ber Zweite Ausschuß , c8 mehr tagen.

bgelung bn ^umgest. ?> «chasilli'. ^tet, °ls bisher £

BearnlLk °lche Tlens!^. er Vorbilds . 'amtenreSi JtJ'tlidXH Ewnssteih^

* Landesuniversität. Professor Dr. meb. Erich Cfrib, Mitgiieb ber Akabemie für praktische Mebizin und vrettor ber Frauenklinik in Düsselborf, hat einen Rus an tu hiesige Universität als Nachfolger von Pros, von aicngu^ evhakteii Dr Opitz ist 1871 zu Breslau geboren ßei Seyar, Mstner unb Werth hörte er Mebizin, promo- gierte 1895 in Kiel, war bann als Assistent bei Küstner unb Olshaujon tätig unb habilitierte sich ,m Februar 1902 in Berlin für Geburtshilfe unb Gynäkologie Im Herbst H1903 würbe er als etatmäßiger Extraordinarius unb Dor-

: gynäkvlogischen Abteilung ber Frauenklinik nach j ; berufen. Seit 1907 wirft Opitz in Düsselborf. e r Eisvogel. Die Klagen über bas Derschwinden brf Eisvogel sind, was unsere engere Heimat anlangt, cdreu> dcherweise nicht ganz berechtigt, wie schon bie Notiz aus Bad- k Saubäm zeigte In ben brei Provinzen habe ich den Eisvogel I exh an aüen Gewässern, an bie mich ber Angelsport führte, an- F zoffen. Im verilossenen Jahre habe ich ben schönen Bogel bäulig ut ber Sa bn bei © i eft e n beobachtet, wenn er mit viel gröberem erfolge alS ick) ben Fischen nachstellte. Unb «och im Januar d. I. Uh ick) einen Eisvogel an ber W ieseck mitten m ber Stadt U mischen Bisnurrck- unb Goethestraße. Er ist allerdings em | itbeucr Geselle, der sich nicht leicht beobachten läßt, und wenn er f nm einem lanagezogcnen Pfiff in pfeilschnellem Fluge über das I Lasser dahin schießt, wird nur ein geübtes Auge ihn erkennen, daraus bürsten sich vielleicht auch die eingangs erwähnten Klagen

he der BeitraZe . mheitspreis rin - eine Differenzia > des GefetzenM

nicht verM- mmt sie aber. WM^emdn>

X aus Ul i(-t andere

Lchevert-L^I i ZwpsloD^

öteiboeise erklären. I

»* Das Verschieben von Briefen n nb Po st­ylten in Drucksachensenbungen bilbet sortgesetzt bie Ursache unliebsamer Briewerschleppungen und Briefverluste. Un- «atötet roiKberboltrr Anmachungen durch bie Presse imb trotz «mittelbarer Einwirkung ber Postanstalken ans bie Absender Riöcn viele Drucksachensenbungen leider immer noch in so mangel d harter Verpackung zur Post eingtfiefert, baß sie leicht zu Fallen ] §r Heine Sendungen iverbcn Als besonders gefährlich m «eser > bcziehung erweisen sich, wie neue Feststellungen bestätigen, die häufig jur Versendung von Drucksachen benutzten o f f e n e n Brief- umskmäge, bei denen die Absender die am oberen Rand oder an der «Seite vorhandene Klappe nach innen ernschlageir In . . ben dadurch entftebenbfii Spalt verschieben sich unbemerkt Briefe, | ier Sebölfening: $oftfartcn usw , die bann in ber Drucksache ost weitere 3rr-

?ren ßufHmmiir: fahrten machen. Im eigensten Interesse des B»ckllkuniS nmtz

des Äaatshou^ nnbringtid) davor gewarnt »verbell, bie Klappe solcher Umschläge nad» innen einzuscküagen: viel besser ist es, bie ft l a pt>c über die Rückseite lose Überhängen z u l a s s e n. Als i bt zweck mässig haben sich Umschläge bewährt, bie an ber Ber- saillißklappc einen jungen artig en Ansatz h<wen, der rn einen äußeren Schlitz des Umschlags gesteckt tmrb Sie sichern ben I Inhalt vor dem HeranSwllen unb verhindern das Emsckneben enberer Sendungen, ihre möglichst ausgedehnte Verrvendunq ist im allgemeinen Interesse zu wünschen. Verhältnismäßig hansig dneben sich auch Bnew usw. iit Zeitungen, bie nrtcr totreip nb verschickt werden Es ist dringend zu raten, die ^reiWander fest wie möglich um die Zeitungen zu legen, nachdem tnefc

Abschnitt von E. Braun, einer Seminarledreriir bro'-bcitct (6. 622 u n.). Da steht B S. 624 D<r Unterricht ist möglichst klassenmäßig, d b so m erteilen, daß alle Habchen ixriclben Abnckung möglichst glndtmäftig iveilergciuvn werveu Ebenda. ..Die Lehrerm arbeitet die Hebung vor und benennt proi. bie einzelnen Bewegungen und Teile: bann arbeiten ixe Snnoei nach bem Takte der Lebverm: zuletzl taktieren iie ««1bit Sie. Herr Iann. ipirfiub noch nichis von :K" ilif ©aniien teld, von bet Krause'Detzclschen, der ^pnugmdrii Mein > <»e Ibfrt? Nichts davon, daß die belr Ämveisimg der ineulinmrn UnterridXÄxmxiltung im Sinne dieser Mei Hoden i balt.n nt. bat sich diese Methoden andenoärio als sehr roobl annnnblur unb erfolgreich cmnefen haben ? Doß sie bei der .1 u bsidung ber hessischen Handarbeitslehrerinnen gan; allgemein e,e ehrt »uu geübt tverben? Natürlich eignet sich das Zählen und Aatimen mit rür gewisse öanbarbeitvn, z. B für bie Aniänge b.? ^triticne und Häkelns, unb nur dafür sollen sie zur tinnvubung kommen Nach Toll zu flicken unb zu stopfen ist unmöglich.

Ettlingen b. Karlsmlx-

A Kleinschmidt, cdjulrat a .

vüchertisch.

Hitz«, Dr F, Das jebermann von ber Invaliden und füintcrbhcbcnntvcriid-.cruno wissen mut? 3n Fragen und An, rotrrten aut Grund der RcichsversicherundSordnung neu zusammk"

I aeftefit 241 biS 250 Tausend, 160 »weiten, broiducri -'er­lag der Germania, Aktives. Berlin 6 2. Fürzen vraktttclwn lagert des Büchleins spricht ivobl am besten bie ^atiache, bat in seinen srüheren Auslagen bereite m 24000t) Erenipwren ver breitet worden ist. Jetzt ilt dar Büchlein au' Grund der Reichs- versickerungsorbnung neu bearbeitet. Die weicntlichen Besttm

| mutigen sind in Fragen unb Antworten zmammengesastt. Zu lieber Frage werben cingcbcnbe GtLäuterungen flegeln.

Schwerpunli si m den vralluchm Railchsiigen in

I denen auf alles aufmerksam gemacht wirb b.^uülch b.r -^ttbswei- sichcrung, Erneuerung der Bei-si.chcrung,^Erbaltung der ;JJt schäft, Heilverfahren, Beitragsleittuna, Festsevmig ber^Ansprudn

I usw., was er SU tun und zu lassen bat um bewahren. Besonders eingebenb ilt Bersicherungspsllcht uiid Ber-

I sickcrungSberechtigung unb der Begri t ber

In einer Anlage werden Musterbeispiele für Eingaben. Bcicbrocrbtn usw gegeben. Den Schluß bildet eine ,tat>|ti|che Zmannnenitellun,, I der bisherigen Leistungen der deuischen Arbettetwei uchernii.i

monatl. Uedersichl der Todessälle in der Statt Sietzen.

Monat Januar 1912.

I iEinwohnerzahl: angenommen zu 31 700 sinkt. 1600 Mann Militär) SterbtichkeitSziffer: 22,7 *IM, nach Abzug von 21 Ortsfremden 14,8 '/«.

| Kinder

'eL'nra«Tfttrt a. 19. Febr. lOrig.-Telegr. M .Gieß. Anreiaers') K a r t o f f e l ma r k t. Man notierte: Kartoffeln in Äaggons Mk. 8^09.00, im Kleinhandel Mk. 9.0010.00 für je