Ausgabe 
20.6.1912 Zweites Blatt
 
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Geschält langsam.

Die heutige

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Gerste: outtcrgerftc 00,00 Mk.,

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Meteorologische vcodachtilngen der Station Sietzen.

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Niederschlag: 1,7 mm.

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Diese Nachahmungen weise man aber zurück und fordere ausdrücklich die echten Fabrikate mit dem Namen lht*/J

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Märkte.

F.C. Wiesbaden. Biehh oi-M a r k tb e ri ch t vom 19. Juni. Auftrieb: Rinder 65 (Ochsen $1, Bullen H Kühe 34), Kälber 302, Schake 22, Schweine 494.

Müller'fche vadeanstalt.

Wasser wärme der Lahn am 20. Juni: 16 R.

Limburg a. d. Lahu, 19. Juni, frucht markt. Turdi« schnittspreis vro Platter. Roter Wetzen suassauischer) 18,60 Tlf., ivciüer Weizen (nnqcbaute Fremdiorten) 18,10 Ihf, Korn 14,85 W,

Universitäts-Nachrichten.

T t e Universttät Göllingen zählt im lautenden Semester 2724 Studierende gegen 2476 un Sommersemester 1911 und 2399 im Wintersemester 1911/12. Dazu kommen 99 Hörer.

1 Päckchen 10 Pfg. 3 Stück 25 Pfg.

Ein guter Koch kennt sein Rezept!

Für wenig Geld ein gutes Kaffeegetränk herzustellen, ist jeder Hausfrau möglich, wenn sie den neuen Kaffee-ErsatzPerlka" verwendet. Bei richtiger sparsamer Zubereitung schmeckt ,Pcrlka* ausgezeichnet und stellt sich billiger als alle« andere. Man nehme vonPerlka^ nur etwa halb soviel wie von sonstigen Kaffee-Ersatzmitteln, überbrühe ihn mit kochendem Waffer und taffe ihn einige Minuten ziehen. Die Kaffee-

Ochsen.

TeüflefftMne, ouSgemästete, sechsten Schlacht- wene-5 un Alter von 4-7 Jahren . - .

Tie noch nicht gezogen haben tunqejocht) . .

Junge, sleisclüge, nicht auSzemäuete und ältere auLge mästete............

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Vollfleischige, jüngere ...

Mäßig genährte junge und gut ge­nährte ältere .

I ä rs e n. St ü h u

Vollsletschige auSgemästete Färsen höchsten Schlachtwertes

T ollpeischlge auSgemästete Kühe höchsten Schtachtwertes öiS zu 7 Jahren ...

Wenig gut ciifiuidclte Färsen iieltere attSgemäslete Kühe und wenig gut ent- nudelte lungere Kühe ÜJiabig genährte Kühe und Färseir

Käl u ec.

Feinste Diaslkälber

Mittlere Man- uns beste Saugkälber . . . .

Gerutgere Plast- und gute Saugkälber . . .

Germgerc «Laugkalber.........

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Weidemastschafe:

Masllämmer und Maslhanunel

& ci) id e i n e.

Vollsteischige Schweine von 80100 k" Lebend- gewtchl Bollstetschige Schweins unter 30 kx Lebendgewicht Bollfteischige Schweine von 100120 kg Lebend- geiotcht

Lollfletjchige Schtoeiue von 120150 kg Lebend- gewtchl.......... . . .

kirchliche Nachrichten.

J$raeüiOä)c lidigionsgemcinOe.

Gottesdienst in Oer sitmiqoqe (Sud-Anlageh

SamStag, ben 22. 3 uni 1912:

Vorabend: 7.45 Uhr.

Morgens: 8.30 Uhr. Predigt.

NachmitagS: 4.00 Uhr.

Sabbatausgau g: 9.40 Uhr.

Israelitische tteliaionsgesellschast.

Gotte,dienst.

Sabbatteier am 22. Juni 1912:

Freitag abend 8.00 Uhr.

Samstag vormittag 8.00 Uhr.

Samstag nachmittag 4.00 Uhr.

Eabbat-ÄuSgang 9.40 Uhr.

Wochengottesdienst: Morgens 6.00 Uhr, abends 7.30 Nbr.

8m Dr.Oetker8 Backpulver

Interesse Dr.Oetker5Puddingpulver achte man stets darauf, dass man das erhält, °

was man haben will! Es gibt viele Nach- Rp Oei-|-|zQns \/ .... ,

ahmungen in ähnlichen Packungen von Vanillin-Zucker

Dterauf ging das Mädchen ein, hob ein Svarkassenguthaben über 220 Mark ab und überredete eine gleichalterige Freundin, mit zu entstiehen. Alle drei landeten dann zuerst in Frankfurt a. M, woselbst der männliche Begleiter sich wenig ritterlich benahm. Er bewog die Mädchen, nachdem er ihre Barmittel an sich ge- bracht hatte, nach Hanau zu fahren, wo er wieder mit ihnen zu- lammen treffen werde, doch ist er direkt nach Hamburg gereist.

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berechnet werde.Als die Lehrer an die Reihe kamen, da war das Geld verteilt, deshalb wälzte man es aus die Gemeinde. Aber diese sind nicht so gestellt, daß sie derartige Lasten tragen. Es ist ungerecht, die Gemeinde so stark zu belasten. Wir sordern nach wie vor unser Geld aus der Staatskasse." Tie Redner wurden wiederholt von brausendem Beisall unterbrochen. Der Zweiten Kammer wurde Dank und Anerkennung für ihr einmütiges Gintreten für die berechtigten, jahrelangen Forderungen der Lehrer ausgesprochen, ebenso dem Vorstand des Landeslehrervereins für leine Arbeit in ben letzten Wochen. Dern - Neu-Isenburg hebt die Einmütigkeit im hessischen Lehrerstand hervor. Haupttehrcr Storch-Butzbach weist auf mehrere Zeitungsartikel der letzten Tage hin, die das Volk gegen die Lehrer aufwiegeln sollen. Wieder­holt habe die Regierung die berechtigten Wünsche der Lehrer an­erkannt.

Schließlich gelangte folgende Entschließung einstimmig zur Annahme:

1. Tie am 19. Juni 1912 in Gießen versammelte Lehrer­schaft der Provinz Oberhessen hält nach wie vor an der grund­sätzlichen Forderung einer Gleichstellung im Gehalte rntt den mittleren Finanzbeamten fest. 2. Bei der jetzigen provisorischen Besoldungsvorlage erwartet sie jedoch unter Hinweis auf das in der Eingabe der beiden Lehrervereine vom 15. April d. I. gestellte Verlangen einer 15prozentigen Aufbesserung des pen- sionssähigen Gehaltes nebst einer Heraufsetzung der bei der Pensionierung für die Dienstwohnung in Anrechnung gebrachten 400 Mk. auf 500 Mk. aufs bestimmteste, daß dieser Mindest­forderung Rechnung getragen wird. 3. Sie hofft, daß die vorhandenen Mittel in gerechter Weise unter Beamte und Lehrer verteilt werden, damit wenigstens keine Vergrößerung der vorhandenen Spannung zwischen den in Vergleich gezogenen Gehaltssätzen eintritt. 4. Sie darf aber auch von einer ge­rechten Regierung verlangen, daß sie dieser von der Zweiten Kammer einmütig unterstützten Bitte nicht kühl gegenübersteht, wie dqs die letzte Regierungsäußerung beweist, sondern sie ebenso warm befürwortet, wie sie dieses bei der Vorlage für die Beamten getan hat."

Die ruhig und würdig verlaufene Versammlung wurde nach Nveistündiger Verhandlung von Lehrer Wagner geschlossen.

liche Mitwirkung bei der Veranstaltung des Kurses, ferner dem Kursleiter, Diplom-Ingenieur Trabert, sowie den bei der Leitung und der Unterrichtserteilung beteiligten, Haupt­lehrer Höhn und Gewerbelehrer Endres und Vitt für ihre erfolgreiche Betätigung: den Kursteilnehmern zollte er für den von ihnen bewiesenen Fleiß uneingeschränktes Lob. Ueber den erteilten Fachunterricht verbreitete sich sodann Diplom-Ingenieur Trabert, wobei derselbe besonders auf die schwierigen Verhältnisse, unter denen der Kurs zustande kam, hinwies. Die Jnstallationsarbeiten seien in kleinen Gruppen unter Anleitung eines Elektromonteurs in fünf Gebäuden ausgeführt worden. Hcruptlehrer höhn dankte als Vorsitzender des Verbandes der Gewerbevereine des Bezirks Büdingen-Schotten, der die Abhaltung eines elektro­technischen Fachkurses angeregt und eifrig betrieben hatte, den Behörden, dem Aufsichtsrat der Schule und allen mit der Unterrichtserteilung befaßten Herren. Ueber die den Kursteilnehmern nach (Erfüllung der in § 15a der Installa­tions-Vorschriften zu erteilende Konzession zur Ausführung selbständiger Installationen, sowie über die schon mehrfach hervorgetretene, irrtümliche Auffassung des BegriffesIn­stallateur" äußerte sich Oberingenieur von Stadler. Er machte hierbei darauf aufmerksam, daß ftreng nach den Jnstallationsvorschriften verfahren werde. An das Lei­tungsnetz würden nur solche Installationen angeschlossen, die von Firmen oder Handwerksmeistern ausgefuhrt seien, die die Konzession von der Provinz vorher erhalten hätten. Tie Prüfung bestand aus einer Fragestellung an den von den Kursteilnehmern ausgeführten Installationen, außer­dem war ein Jnstallationsplan anzufertigen. Rach Beurtei­lung der nachgewiesenen Leistungen ward eine Bescheinigung über den erfolgreichen Besuch des Kurses von dem Vertreter der Zentralstelle den Kursteilnehmern ausgehändigt und an diese die Aufforderung gerichtet, sich weiterhin an elek­trischen Installationen eifrig zu beteiligen, damit ihnen die Konzession zu selbständiger Ausführung bald übertragen werden könne. Mit Dankesworten eines Kursteilnehmers fand die Feier chren Abschluß.

Kreis Lauterbach.

~ Lauterbach, 19. Juni. Gestern nachmittag sand in der Turnhalle die Schluß Prüfung der wandernden Kreis- Haushaltungs- und Koch sch ule, deren Kursus nach der Osterwoche begonnen hatte und von 24 Schülerinnen besucht war, durch den Großh. Kreisamtmann Tr. Heß hier statt. Die Prü­fung, der eine Anzahl geladener Damen beiwohnte, ergab in den Leistungen der Kochkunst und in der Ausstellung der von den Scluilern während be-5 Kursus angeferrigten Handarbeiten ein gutes Bild. Ebenso gut verlies die Prüfung der durch Kreisarzt Dr. Heinrich in einigen Unterrichtsstunden gelehrten Anweisung in der ersten Hilfeleistung bei Unglückssällen. Rach Schluß der Prüfung wurden die Anwesenden mit Kaffee und selbstzubereitetem Gebäck bewirtet. Am Abend folgte ein Tanzkränzchen in der Turnhalle. Wegen Beginn der Erntearbeiten wird die Schule voraussicht­lich bis Anfang Oktober geschlossen.

Kreis Friedberg.

L Friedberg, 19. Juni. Seit gestern verkehren auf der Strecke Friedberg Hungen elektrische Trieb­wagen.

h Bad-Nauheim, 19. Juni. Nunmehr hat das Fernsprechamt ein neues Heim erhalten, da die bis­herigen Raume den sich ständig steigernden Ansprüchen schon lange nicht mehr genügten. Die Zahl der hiesigen Fern­sprechteilnehmer beträgt jetzt rund 600.

# Bad-Nauheim, 19. Juni. Dem Vorsitzenden deS Kur- und Verschönerungs-Vereins, Lehrer August Wagner, ist auS Livadia ein Da nkschreiben von dem Kaiser von Rußland für die Uebersendung deS Jahresberichts zu­gegangen, außerdem liefen Dankschreiben von dem Chef der Kanzlei des Ministeriums deS russischen HofeS, General- Leutnant Moffeloff und von dem Minister des Kaiserlichen HofeS, dem General-Adjutanten Baron FrederickSz, ein.

Starkenburg und Rheinhessen.

! Mainz, 19. Juni. Im Terrassensaal der Stadt ha Ile war heute nacht auf noch nicht aufgeklärte Weise ein Brand anSgebrochen, der glücklicherweise von Vor­übergehenden bemerkt und von der durch sie herbei gerufenen Feuerwehr gelöscht wurde, bevor das Feuer einen größeren Umfang annehmen konnte.

Kreis Wetzlar.

x Krofdorf, 20. Juni. Heute beginnen für sämt­liche Landschulen des Kreises Wetzlar die 14tägigen Heu - ferien. Ihre Verlegung auf eine andere Zeit kann nur mit Genehmigung der Schulvorstände geschehen.

O Dutenhofen, 19. Juni. Die Gemeinde Dutenhofen besitzt große Wiesenflächen zu beiden Seiten der Lahn. Die geftrige Grasversteigerung war stark besucht und ,bie Durchschnittspreise waren höher als in früheren Jahren. Trockene Wiesen zeigen einen dichten Stand, während auf feuchten.StÄlen der Frost das junge Gras gedrückt hat.

Hessen-Nassau.

0 M arburg, 19. Juni. Wie aus dem Jahresbericht über das 7. Betriebsjahr der Marburger Kreis­bahn in den Ebsdorser Grund ersichtlich ist, würben ins- gesamt 139 995 Personen befördert, wofür 43 638,83 Mark einkamen. Für 37 350 Tonnen Gütermengen wurden 35 529,80 Mark und unter Hinzurechnung sonstiger Einnah­men insgesamt 83 088,50 Mark eingenommen. Nach 2lb- rechnung der Ausgaben, die zusammen 67 388,50 Mark be­tragen, bleibt zur Verwendung für die Zinsendeckung usw. ein Ueberschuß von 13 374,68 Mark.

[] Frankenberg, 19. Juni. Ter Landmesser Kaiser hier siel in seinem Hause so unglücklich die Treppe herunter, daß er alsbald starb.

(Xi Hanau, 19. Mai. Heute vormittag sind auf dem West- bahnhofc zwei 15-jährige Mädchen aus Augsburg, Zöglinge des dortigen Englischen Instituts, aufgegriffen worben, die ein CbcrrcalfduUer aus Augsburg entführt hatte. Das eine der Mädchen unterhielt mit ihm ein Liebesverhältnis und bekam darüber Vorwürfe. Der Schüler überredete nun bas Mäd dien, mit ihm zu fliehen und in Norderney Stellung zu nehmen.

Die Lehre

Tie beiden let wnn MlNslatt U Li Uy fahren wurden. Wßtt stand t scheu Station Gas« tw kommende Lchuldfraye M Ist licke und Webet]d, noch nicht den. 4 damit den Laus b über schreibt uns vesens:

Die Lerstandi den Lokomotivfühi misten Bahnveriv und zwar in Deut ift an einem Mast so bedeutet dies H bedeutet dies Frei «trecken werden bi( letzt: ein rotes Li gegen Freie Fahri Vie Bremse ost 50 tätigt werden. Er bei unsichtigem $ leit, zu spät, so rickligen Platz anz Helsen, daß man i nchen Hauptsignc iiflnali aufftellte. sichrer crlennen, halt gebietet. T der Regel aus ei drehbar befestigt leigt bas Porsigt Lichter ; steht bas ümgelcgt nachts Deutschland noch fu'.idj)i/ignaie r. tigiiak'ronungeii vetchen zum Teil t d Ä. die bayerisch Si-nachrdnnn- n veched Licht. Äutz *?ß- einen hcrabhi >'Ml stigt bei L keinen Flr pprten gibt es

Aus Stadt und Land.

Gießen, 20. Juni 1912.

**KirchengemeindeundJugendpflege. Die allgemeine Pfarrkonferenz der oberhessischen evang. Geistlichen wurde gestern vormittag lO^ Uhr nach einem von Dekan Röschen- Freienseen gesprochenen Gebet und einem gemeinsamen Gesang durch den Superinten­denten D. Petersen eröffnet. Er gedachte zuerst der im letzten Jahre verstorbenen Geistlichen, Büchner-Selters, Mosen-Wohnbach und Dekan Fisck>er-Eichelsdorf, deren An­denken von der Versammlung in der üblichen Weise geehrt wurde. Hierauf berichtete Professor D. SchoeH- Fried­berg in freier, tiefgründiger Rede überDre Kirchen- gemeinben und die Iugen d". Es ist sittliche Not­wendigkeit, so führte der Redner aus, daß die Kirchen­gemeinde ihrer Jugend nachgeht, um sie vor religiöser Verarmung und sittlicher Verwilderung zu bewahren und im christlichen Denken und Leben zu fördern. Dies können humane, staatliche oder freie religiöse Jugendvereine nicht, auch genügt nicht die Empfehlung des Gemeindegottes­dienstes für die Jugeird, oder die bestehende Katechismus- lehre. Kirchliche Jugendfeste finden dagegen vielen An­klang bei den jungen Leuten; nötig ist in jeder Gemeinde ein Gemeindejugendverein, dessen Mitglieder sich gegen­seitig erziehen. Der Leiter muß in größeren Vereinen ein berufsmäßiger Arbeiter und in kleineren wird es der Ortspfarrer sein. Nötig bierzu ist ein kirchliches Gemeinde­haus, das sowikffo eine bringende Notwendigkeit für das Gemeindeleben ist. Eine schwierige Frage ist dann die Stellung zu anderen Jugendorganisationen, Turnvereinen, Sportvereinen usw. Hierbei ist Arbeitsteilung und Ver­ständigung oder Ausbau eines selbständigen Jugendvereins zu empfehlen. Was soll nun in den Vereinen getrieben werden? Da die Erfal-rung der Jünglingsvereine beweist, daß die Jugend religiöses Interesse hat, muß die religiöse Erkenntnis und religiöses Leben gepflegt werden durch Andacht, Gebet, Lied, Körperpflege, Bildungspflege, Wohl­fahrtspflege. Aber alles muß so getrieben werden, daß das jugendliche Seelenleben berücksichtigt wird, z. B. der Selb- ständigkeitsdranb und Selbstverwaltungsdrang. Es muß mit großem Optimismus an die Jugendarbeit herangetreten werden. Sie hat eine große Zutunft. Die an dem Vortrag sich anschließende Aussprache mar sehr eingehend. Dabei wurde auch aus neuere Bestrebungen auf dem Gebiete der Jugendpflege hingewiesen, die durch ihre Veranstaltungen an den Sonntagvormittagen auf kirchliches und religiöses Leben zerstörend wirken.

Landkreis Gießen.

-b. Hungen, 19. Juni. Eine rege Tätigkeit hat sich hier zur Vorbereitung des am 29. und 30. Juni und 1. Juli statt- lindenden 29. L a h n t a l - S ä n g e r b u n d c s s e st c s entfaltet, mit dein das 75-jährige Bestehen des Gesangvereins(Eintracht" verbunden wird. Zwei große Sängertribünen werden auf dem Festplatz errichtet und ein 27 Meter hoher Fahnenmast hat be­reits Aufstellung gesunden, der weithin sichtbar ist. Ter Platz liegt aus dem sog. Galgenberg, von wo man Aussicht auf die Stadt und ihre Umgebung bis auf die Höhen des Vogelsbergs genießt. Ein HauS um das andere an der Hauptstraße büllt sich tn ein neues Gewand, um unserm Städtcknm einen guten Eindruck bei den Festgästen zu sichern. 16 Bundesvereine werden sich an dem Fest beteiligen und 21 Gastvereine haben ihr Erscheinen zugesagt. Ueber 600 Sänger werden Massenchöre mit Lrchester- bcglcitung vortragen.

Kreis Büdingen.

Nidda, 18. Juni. Der im April und Mai l. I. hier abgchaltene elektrotechnische Fachkurs für Handwerksmeister fand am letzten Sonntag feinen Abschluß durch eine mit einer Schlußprüfung verbundene Feier. Diese leitete als Vertreter der Zentralstelle für die Gewerbe Regierungsrat Reuter mit einer Ansprache ein. Er dankte vor allem der Provinzialdirektion Gichen, als deren Vertreter Oberingenieur von Stadler erschienen war, dem Aufsichtsrat der Gewerbeschule, den Vertretern der Elektrizitätsaltiengesellschaft vorm. Herrn. Pöge, Ober- ingenieur Hampe und Ingenieur Heßler, für ihre ersprieß»

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