besucht Hal.
der gegen-
aaismffe angqorom roorben. 'Xie limjööuiifl
x\c Auszahlung wiro
betrugt
Zoll kleiner Zentimeter, Kmdcs, die
Bezahlung an bie gegen Das Vorrat
Fräulein Anita, eine 21 jährige Tame, soll noch 2 als Xltibi) Wille sein und wäre bann mit nur ö3 also etiva der Grove eines gesunoen neugeborenen lleinste erwachsene ‘Xame der Welt.
Ks. Eowboy-Licbcr. John A. Lomax,
(ßcricbtsianl.
Mülhausen L Ul)., 2. Febr. In der Heuligen Schwur« gerichtssitzung wurde gegen den früheren Feldhüter Johann ^ojcf Bohrer aus Neuweiler bei Tuningen verhandelt, der am ll. «ju-t vorigen Zal-rcs den Slrbcuer Sajaub auS Basel erschosien IM Bohrer befand sich damals auf emem Baum, um wiloe UXtiycn zu piluckcu. Spaicr ncilte sich heraus, bau der bdrenenbe Baunr ?ich in Wirklichkeit aus Schweizer GLbiel befand, nxiö Bereue laiiung zu biPiomaliia en Bcri-auvtungen zwischen oeni Leu.slyin Vicich und der Schweiz gegeben Hal. Bohrer forderte damals den Schaub auf, ihm nach Neuweiler zum Bürgermeister ju folgen. Unterwegs iettc sich Schaub zur Wehr und griff oetdhüler mit dem Messer an. Bohrer gab ct|t einen SchrcaschuS ab und als er nochmals augegrifien wurde, schoß er uach^-eo ^chaub und traf ihn in den Umerleib, so bau derselbe zwei darauf am LSundbrande starb. j£ie Anklage lautete au[
Deutsches Ueich.
Auf das Gratulationsschrerben des Magistrats und der Stadtverordneten vonPotsdam ging folgendes Schreiben des Kaisers ein:
„Magistrat und Stadtverordneten danke ich herzlichst für die freundlichen Segenswünsche, mit denen Sie mich in ein neues Lebensjahr geleitet haben. Wie der gro^e König, denen Andenken in der Potsdamer Bürgerscljafl mit besonderer Pietät und Tankoarkeir bewahrt wird, weite aud) ich stets gern in meiner Residenzstadt. Trägt sie bod), wir keine andere Stadt der Monarchie, in ihren Schlössern, Partanlagen und Bauten noch heute das Gepräge seines Geistes und die chavaetcriitischen Spuren seiner landcsväterlichen Fürsorge. Tie Bestrebungen der städtischen Behörden und hur Bürgerschaft, die historischen Schönheiten des Potsdamer Stadtbildes auch in Zukunft tunlichst zu erhallen, können meiner besonderen Teilnahme und Forderung allezeit geroiß sein.
Die freito nserv atrve Fraktion des preußischen Abgeordnetenhauses beantragte, dem Landtag in der nächsten Session den Entwurf eines Woh- nungsgcsetzes zur Besserung der Wohnungsverhältnisse für die unter großstädtifchenVerhältnissen lebenden Menschenmassen vorzulegen. Ferner beantragten die Freilonservativen, eine Untersuchung herbei- zuführen, aus welchem Wege durch Maßnahmen der Gesetzgebung den Notständen des städtischen Realkredits ein Ende
Aus Stadt und Land.
Glegen, 3. Februar 1912.
" Tage ? kalender. Stabil Heater: Sonntag abend T\4 U()r: „'WuiinncliinDciucn.*
Wohllciligkeiis -Konzertdes Kronbcnicr'fcben Quarletl- vereius. Saunlug nachmittag 4 llbv im daotiljeatet.
Kinematograph: Täglich Borslellung,
Biograph: Täglich Bviftcllung.
Auiuge »i u f i k am SoiiNPg vormittag 11 Uhr m der Süd-Aliiage inuc bei nuicm Weiter). Spielpian: 1. Fackel la uz B-dur Dir. 1 von G. 'JJleijerbccv. 2. Cuocviuie zur komischen Cpet „Tie schöne Vtlcna“ von Z. Lfinibncb. ö. Xie lavaöe der Zum. lolbaten l öhaiailersluct von U. Zesjcl. 4. Aut Wörther cee! 'JJlarid) von Z. Schreck. .
Gemäldeaus st ellungdes Kun st Vereins im Turmhaus am Brand. Gcösiuet täglich, mit Ausnahme von Samstag, von 11—1 Uhr, Sonn- und Feiertags von 11—3 Uhr, außerdem Mittwoch von 3—5 Uhr. , .
DJi u {e u m des oberhessisch enGeschichtsvereinS. Geöffnet Sonntag vormittag 11—1 Uhr unentgeltich, zu anderen Zeiten gegen LU Pfg. Eintrittsgeld.
Museum für Bol te r t unde. Geöffnet an Sonntagen von 11—1 Uhr und von 4—6 Uhr.
Alle diese sind aber, genau wie auch die Ellern, Menschen von DurschnillSgroße! Lady Kittle ist trotz ihrer Kleinheit noch nicht die lleinste Frau der Welt. Diesen Ruhm nimmt vielmehr em Fraulein Anita für sich in Anspruch, angeblich eine Schweizerin, die vor kurze Zeit in England mehrere BariclsS ' ' ‘
Ausland.
In der portugiesischen Kammer verlas der Jusllzmir.i.rcr einen Tnugui.ttttlsautrag, nach we.ch.m bei den lünciicn urcigniijen Li.- Bcihaftctcn summari,a) zu je 2o von den Militärgerichten abgeurleilt wordeii siiid und als BcrufungS- Instanz nur das Ovcrite Wii.itärgciiiot juitänüig jem soll. Wad)» bcni die Führer vcnchtcdener po.i.ischer Gruppen die Ballung ber Regierung gebilligt hatten, wurde der Bezchnigantrag angenommen, indem der Regierung das volle X$ er trauen ausge- Iprodien wurde. Ferner der Antrag, nach welajem bet »e* lagerungözusland und die Aufhebung ixr hiiitüu.ijneUcn Garantien und die auüerordent.ichen Befugnisse des Militärs im Bezirk und der Stadt Lissabon ivährend eines Mo- nats bestehen bleiben soll.
Präsident Taft richtete an den Kongreß über mehrere wichtige Fragen der inneren Politik eine Botichafl. An er,ter Sielte bittet der Präsident um die Ermächtigung, die scemderi Regierungen zu einer internationalen Konferenz über d.e Kofrc n der Lebenshaltung emMladen. Tann we.it die Bol,chaft auf die No.wenoigleit hin, die inbujtaellen Berl-ättnifse zu untersuchen. __________——
Untergang eines englischen Unterseebootes.
Portsmouth, 2. Febr. Tas englische Unterseeboot „A 3" ist infolge cincs Zu sam me n ft o tze s mH dem Kanonenboot „H a i a r d" auf der Hohe her Insel Wright gesunken. Efmicre und Mannschaften, im ganzen 11 Mann, w-r- 6 eU Ta/ U nter?eeboo° 3" gehörte dem ältesten Typ her
Unterseeboote an. lieber den Untergang wird gemeldet:
Tas Unterseeboot lief morgens aus Portsmouth mit dem Kanonenboot „Öasarö" zu einer Hebung aus Als aut her: ©oje bet Insel Wright der Zusammen,totz erfolgte, sank da-> Unterseeboot sofort. Es wird berichtet, daß bei dem Zusammenstotz eine beträchtliche Menge Luft aus dem Unterseeboot entwich, so daß das Wafser m das Schiff ein- dringen konnte, die cie Aussicht aus eine Rettung Dermmucrtc^ Tie Besatzung besteht nach einer amtlichen Mitteilung der Admiralität aus 10 Mann und 4 Leutnants., Tas Kanonenb^t sandte eine drahtlose T e p c s ch e um H i l fe muh LortS-wuth. Schlepper und ein Kreuzer gingen nach der Unfallfteltt av.
i c.'-n Friedhofs '. v. Tann sich der Gemeinderat zur Abgabe ,richt' cnt’^iicL ... Au ..mrag des St'ammerbircftor Tr. Weiter wird die Angelegenheit vertagt. — Schon oft wurde cs als ungc: 5r;g empfunden, daß Plakate an alle möglichen Plätze angeklebt mürben. In Zukunft soll das Aufhängen von Plakaten nur von einer von ber Stadt beauftragten Person geschehen und an
•• In Audienz empfangen wurden am Mittwoch vom Groß Herzog t>. a, Pfarrer S o mm er lad von Watzen- born,. Pfarrer Hcpding von Hausen und Laudgcrichtsral Strack von Gießen.
•• Lchrerpersonalien. Uebcrtragen wurde dem Lehrer a. D., Schulvcrwaller Will;. Nackt) zil Gau-Odern- heim eine Lchrerllelle an der dortigen Gcmeindeschiile. — Erledigt sind: Eine mit einem evang. Lehrer zil be- setzende Lchrccslelle an dec .(Seincinbefd^ule zu Hittorf. Die mit einem evang» Lchrcr zu besetzende Lehreruelle zu Wald-Amorbach. Tas Ptäseiilationsrccht sieht dem Fürsten zii Löivenftcin-Wcrtheim-Roscnberg zu. kNit der Stelle ist Organisten- und Leklorendienst verbunden. Den, Inhaber dec Stelle kann eine besondere Ortszulage bewilligt werben.
** Das Wohltätigkeiksfest des Autom obil - Hubs Gießen und Umgebung hat eine Gesamtcin- nahme von 2417.23 Mk. ergeben, der Gesamtausgaben von 1585.20 Mk. gcgenüberfteljeii, so daß der Reinertrag 832.06 Mk. betrügt. Rach der Auszahlung der Rechnungen, die in einigen'Tagen beendigt ist, werden die Beiege ,ür die Ausgaoen au( *uec Bürgermel,terei zu Zräermanns Einsicht aufgeregt werden. Der Atttomobiltluö Gießen wird voraussichtttch Anfang Dezember b. I. zum gleichen Zwecke ein zweites Wohltä.igl'eilssest veranstalten. ,
** Born Bund der deutschen 5t a rjt c b a I ö e r e i n c wird uns geschrieben: Zur 2. Damen- und Herren sitzung iit der Kartcnvorvetkaus recht rege. Kappe und Lied wiro für Wohttätiglettszweae n.t einer närrifchen 5t^pfsteuer von zusauinicn 20 Pfg. belegt sein. Der mujitcuftche Teil wird wieder von dec Regiment-'iapene auSgesührt, Bon auswärts werden als Bütt- rcDner bezw. Liederdichter vertreten sein: Würzburg, Wiesbaden, Ludwigshafen, Köln, Kassel, lijiain» uub Frcuikturt a. M. Gietzeu tritt diesmal mehr in den Boroergruud. 'Jivd; einmal sei — im Znlereise punliucyen Erscheinens — gesagt, daß der Einzug des Mmistcii.ims, dem aua- Hier tretet d.r ncngcgrünbcien Oic^ener Karncvalgefcllschaft 1011 sich cinteiycn, Puntt 8 Uhr 33 tut in. erfolgt.
KrciS Büdingen.
H. Büdingen, 2. Fcbr. Gemeinderatssitzung. Anwesend: Burgermcifter Feudi, Bcigeoronclcr Dotter. Die Ge- meindctatSmiiglieoer Schulz, Tteset, Audrä, Schaicr, Keil, Rull- iiiami, leiem, Diemec, Winettlid unb Me.hfe,sel. Als Vertreter dcS Fürsten KammetOitetlor Dr. Weimer. Zm Hricgerocrcm war angeregt worden, man solle durch Au,stclien einer Taiel oder eines EhteiischtkiileS in der Kirche eme Betcranencyrung gleich anderen Städten vornchrnen. Well nicht alle Veteranen dem Betetn angeboren, hatte ber Votitand em Geiuch an ben Sladl- votstand genajtet, bic Staat wolle durch AusUclmng einer xaiel
im Ra.haus,aal, aus ber bie Namen derer eingetragen werden sollten, bie damals aus Büdingen 1866 und 18,0 in das Feld gezogen waren und die heuie noch in Büdingen wohnen, diese Ehrung pcranlafien. Es wird bcidjlon'en, vorerst bie Zahl bet ibclcionen leitsunellcn und Konenvoraniattag iukt die Ücriiellung einer ciniaajen aucr schön ausgemyteen Eichcuholztafcl einzu- jordcrn. Die Bürgermeisterei wiro mit diesen Erhebungen beauftragt. — Em Stuiroitutt am vochbehäl.ec ut von voleibcsitzer Waltz oer Stabt >üc oen '^reJ von 2 Hart mr den lluaDratmeter uno GO Mar. Betgütung iur zwei große Aepsclouume angcootcn worden. Der uniaui wird genehmigt. — Die Forftoiencr- bcioUung im Be.rage von 202u,ld juiart ist ber Gemembe zur
genehmigt. — Ein hiesiger Attestenyandler bittet um Ucber- tasiuug eines Lageru»atzeS am Zicgelocrgwcg. Da bet Platz bitetl an der >Lttatze m unmuietoarct Pkahe des tzerrschaft-
fceftimmten Plätzen stallsinden. — Ter Kleinkinder schule wird der Beitrag zum Kanal unb Wasservachl erlassen. — Zum Besuch der städtischen Volzversleigerungeu im Stadlwald mv Wirtschastsbetrieb werben bem Wirte für bic Versteigerung öikL bewilligt. — Die Straße süblich vom Schulhaus erhält den Namen S ch u l st r a b e. Im hiesigen Kreiöblatte war burch em Emaesandi der Name „S ck l a ch t d a u s sl r a ß e" als un"J un bezeichnet worden. Verschiedene wiilglieder b:3 Gemein^erats fm) anderer Ansicht und finden den Namen ^entsprechend, zumal sich diese Straßenbenennung auch in anderen Stabten fände. Es wird angeregt, bic Straße nach der dortigen Flur „an ber Kälöerbach" zu benennen. — Durch Feststellung dec Bauiluchtlinie in der Ket- l c r g a H e mutz ein Anlieger cm Stückchen Gelände von der Stadt erwerben. Dem Verlauf wirb zugestiinmt. — Als Schützer für das an Rotlauf, Rausch- und lNilzbrand geiül.cne Bich werden die Landwirte Tiemer, Wittelind, Geiß und Türa bestimmt. — Zur Prüfung ber Gemeinberechnung, ber Rechnung ber Gcmeindelranlenversiajerung und Bübingcr Wald pro 1‘Jld werden die Gcmciiidcralsmitglieder Schulz und Klein bestimmt. —
Zwischen der Stadt und ben bieiigen Stcinbruchbcsitzcrn werden um althergebrachte Rechte sd-on ü«cc 50 Jahre Ve.Handlungen geführt. Seit etwa zwei Jahren i|t ein Ptozei; anhängig. Tas hie.ige Grundbutyamt drängt auf richtige ISrntragung und schlägt einen Einigungstcrmin, zu dem beide Parteien gelob .t werden, vor. Ter Gememderat stimmt zu und beau.tragt die bereits ernannte Kommission zur Führung ber Verhandlungen. Für bie abzuschlietzenden Vergleiche behalt sich ber Gememderm bic Zustimmung vor. — Ter Ankauf ber Richter scheu Mühle nebst allen Grunbllücken, die bem Müller Richter in ber Gemarkung Bübingen gehören, wird wieberholl beschlossen.
toärtig den Lehrstuhl für VoltSlitieratur an der Universität Texas inne Hal, veroifentlicht soeben em Werl, das eine Sammlung aller Eowboy-Lieder enthält. Theodore Roosevelt hat es nicht verschmäht, zu diesem Werke ein Vorwort zu schreiben. Er begrüßt darin daS Erscheinen dieies Buches; denn — so sagt er — „die alten Gesänge beginnen, vergessen zu werden. Und daS ist ganz verständlich! Das Lagerfeuer ist durch die BarS ersetzt worden und die Eowboys von heute singen dort modcme Gassenljauer, die beisec in dieses Milieu hinempassen." Der Anfang sehr vieler Lieder mutet und wie eine Erinnerung an mittelalterliche Zeiten an, wo sich der Sänger und Spidmann feinem Publikum zu Beginn seines Bortrages vorstellle. Man kann die Lieder in drei Gruppen emteilcn. Die eine besingt das Leben der EowboyS unb es ist bemertcudrocct, baß geraöe stets die traurige Seite besungen unb bie Eintönigkeit des virtenlebcns gepriesen wird. Ein weiteres Sujet bietet daS Lano, dem der Cowboy in Liebe uno Treue angepört; unb manche dieser Lieder verraten eine erschütternoe uno ergreifende Liebe zur — für viele — „neuen" Vcimal. Unb einen weilen Raum nimmt auch, wie bei allen Bottüiiederu, bic Liebe ein. Bewnders über die Treulosigkeit der Frau llagt der Eowboy. Auer ec weiß ich über die 'Xrculüiigicu der yjcliebten zu trösten, unb eines )cr längsten Lieder, „Der umherschweiicnoe Ebwbvy' betitelt, ncdigt allen guten Hirten ben Lcbenvgcnutz. „Psiüde ben Tag", >aS »st bas Molto unb ber VdS des Sangers iit ber Lieotuig her 'JJiäbdjen.
— Kurze Nachrichten a u 5 Kunst und Wissenschaft. Der bctamuc fhomaniii, Vorrat Uniperii.ätopruieiior Dr. phil. Hugo Schuchardt in Graz fdert am 4. Fcuruar seinen 70. Geburlülag. — T<r 11. Kongreß der öeucsc.-en Gesellschaft für orthopädische Chirurgie snidci am Tienstag, 0. April, in Berlin uu Laugenvedhcruse intt. — In München in am 1. b. Witi. der Privacge^epr.e Dr. pl,ü. Ehriuian canblet iat 54. Lebensjahre geuoroen. — Pros. Waldemar Koch von der Uniocrsiurc Chicago, cm Neffe Robert Lochs, ist an Lungenentzündung gestorben.
vom türtisch-italienifchcn ririegsschauplatz.
Kampfe bei Brn Ghasi.
Rom, 2. Febr. (Agenzia Stefans.) AuS Bengyasi wird gemeldet: Tie italienischen LertcidigungSmerte beim Brunnen von F o j a t wurden in der Nacht vom 30. zum 31. Januar von über vierhundert B e d u i n e n a n g e g r i f - fen, die jedoch von den Italienern mit Hilse der Artillerie »urückgeschlagen wurden, unter Hinterlassung von zwölf Toten Auf dem Rückzüge versuchten die Türken rm Sajutzc der Dunkelheit ihre Verwundeten fortzufchasfen. ^ie.Statten« hatten vier Tote. Morgens rüatcn starke feindlich e K o l o n n e n mit Artiilerie bis acht Kilometer gegen die äußeren italienischen Verschanzungen vor, allen voran Beduinen, welche von der italienischen Kavallerie ange- arissen und zerstreut wurden. Ein Kavallerieleutnant toutbc keicht verwundet. Die Feinde zogen sich zurück, nachdem sie aeaen die italienische StauaUerie nock; einige Zlanonenichusie abgegeben hatten, die keinen Schaden anrichteten. Nach Meloungen aus T o b r u k ist ein neues türkisch-arabisches Lager ungefähr neun Kilometer von dem Ort entdeckt worden.
L)eer und Flotte.
Gin französisches Gesetz über das Lustfchiffwefen.
Paris, 2. Febr. Kriegsminister Millerand läßt dem Parlament einen einheitlichen Gesetzeutwu r f für das gesamte Luftschiffwesen zugehen; dann werden nutzer einer Kreditforderung von 23 Millioueii andere Forderungen ciithallcn sein die u. a. sich beziehen: aut die Sct-afsung von Luftschiff c r r c o i m c n t c r n, die den FticgerofslZicren zu gewährenden Begünstigungen, die Erricl)tuiig proviforifcher Lusl- schiffhäfen. Ein provisorischer Luftschifshafen soll in Verdun errichtet werden, wo vom 15. Marz ab Flüge unternommen werden sollen. Für das Kriegsdepartement wird bic Schaffung mehrerer Ehemiterstellen gefordert. Um bie Stontrollc über bie Fabrikation des für die Marine bdtimmten nchietzpulvcrs wu sichern, beschlossen Millerand und Ddcasso, daß der LcUenbc Ingenieur des Zeiikrallaboratoriurns der Äkarine dem 51ncgs- mmifter unterstellt und der nad) dem Unglück feer „£iucrie" emgcrid}tctcn Pulverkommi^sion ein Ingenieur des Marmegeme- korps beigegeben werden soll.
aemacyr werden kann. Auch hat die Fraktion ben Amrag eingcbracht, die jRegicnmg auf^ufordern, dem Landtage den Entwurf e i n e s F i d e i - K o m m i ß g c s e tz e s vor- ,-ulegen, durch ben das öffentliche Interesse an der sicheren und klaren Rechtsgrundlage für die Bildung und den Bestand von FideiJommisicn ebenso wie an der Berhutung von Auswüchsen dec sideikommissarischen Bindung gleichmäßig gewahrt wird. „ _. ,, .
Alls dem Wahlkreis M a r b u r g - K i r ch y ai n- Frankenberg wird uns berichtet: Tie zuerft in dem Organ des Herrn v. Gerlach, der „Hess. Landesztg.', per» vsfentlichte, von vielen Zeitungen nachgedruckte Nacc;richt, daß der neugewählte Rcichstagsabgeordne^e Rupp aus Niederwalgern zugunsten des früheren iiaficlcr gieiä;5tag9» abgcordnetcn Sattmann auf jein Ma n d a t verzichten wolle, wird vom deutschsozialen Partelvorstaiide sowohl wie auch von Rupp selbst, als völlig aus der Lust gegriffen bezeichnet. Neuerdings tritt sogar das Gerücht aur, daß Rupp sich auch um das durch den Tod des Landrats Ricsch-Francenberg erie.izte Landtagsmanoat für ?trchhatn- Frankenberg bewerben wolle.
Tas Angebot der Stadt betrugt 25 000 Mk.
Kreis Lauterbach.
c. Lauterbach, 2. Febr. Seit Oktober v. I. gibt Pfarrer Knoll in Walienro) unter ständiger Miiarocit von Pfarrer Zinn zu Herbstein in monatlichen Lie,erungen von 8 Druckseiten „G e , ch i ch t s b l ä t t e r f ü r b e n 5t t c i 3 Lauterbach" heraus, die sich zur Ausgabe gemacht habe», | alles, was an gedruckter geschichtlicher Ueberlicserung m ben Bibliothelen zerstreut vorhanben ober an ungehrualcn U.- luuden und Nachrichten aus dem Gebiete der OrtSgeschichteW und Heimatkunde des KtteiseS Lauterbach in Archiven schlummert, in allgemeinverstänolicher Form zu verarbeiten unb den Bewohnern des Kreises zugüngsich zu machen. Tie 4 seither erschienenen drei Nummern bieten eine bumc Men je interessanten, seither noch unbeianntcn geschichtlichenN Stoffes und enthalten manchen wertvollen Beitrag zur Orte-. . geschichte und Ortsnament'mide des östlichen BogclSbergcs.
Kreis Schotten.
/\ Unter-Seibertenrod, 2. Febr. Ter älteste Bc- wohner des Ohmlals, Johann Bolp I., feierte dieser Ta.ie jemen 9 6. Geburtstag. Er ui am 21. Januar 1817 geboren, diente 1837 im 1. hessischen Infanlerlc-Negiiiicnt unb ist daS älteste Mitglied des hlefigen KrlcgcrvcremSi noch jetzt nimmt ec an dessen Festlichkeiten teil.
Kreis Friedberg.
X Dad-Nauheim, 2. Febr. Im BildungSvccein gab bal| Rhcin-Mainische Bcrbandstheater heute abend se.ne ü. d.eswimcr- licye BorsteUung. Zur Darstetlung kam der 1. Teil vou Goe.l-cs Faust mit Prolog im Himmel. Die Wiedergabe des Stückes war, den Berhälinissen entsprechend, gut zu nennen und fand daher allgemeinen Beifall. — Der Heimat- und der Borlrags- verein haben d.e Abhaltung zwettr gemeinsamer Vortragsabcuce geplant. Der AitertumsforsdM Projcisor Hdmke-Friedberg wird am 6. und 8. Februar im Sprudclhotel über „Trier aI3 römische Kais ersta bt" sprechen. — Im fläb L Kranken- Hause betrug im letzten Jahre bie Zahl ber aufgenommenen Kranken 516, bas bebeuid 118 mehr als im Vorjahre. Opera» tionen würben im Jahre 1911 158 uorgenommen, von denen leine tödlich verlausen ich Besonders häusig waren bie Bliiibbarm» Operationen.
/\ Over-Wöllstadt, 2. Febr. Goldene Hochzeit feierte daS Ehepaar Hch. W ex II. in bester körperlicher unb geistiger Frische. Herr Wex i|t OctSgerlchtsmann unb Mit- glied beS Kirchenvoriiandes.
Starkenburg und Nheinhefjen.
rm. Darmftadt, 2. Fobr. Prof. Dr. Karl Schwalbe von der Technischen Hochschule wird einem Ruse an die forst-, ivissenschajttiche Versua.)sstation in Eberswalde bei Berlin Folge leisten.
ch. Octenheim, 2. Febr. Feuer brach heute nachmittag in d« Scheuer des Landwirts I. B. Müller hier aus. Das Feuer grijf nach der Scheuer des Landwirts I. Klingler über. In kurzer Zeit waren bie beiden Baulichkeiten uu» « geäschert. Die Kirche hes OrteS war einige Zei: stark be-.K droht, doch gelang eS der Feuerwehr, sie zu ichutzen. Tie Entltehungsursache ist noch nicht bekannt.
Hefsen-Nafsau.
[] Marburg, 2 .Fevr. Uiijere elektr. Straßenbahn, bereit weiterer Ausbau jetzt cisrig besprochen wird, hatte im Januar eine Einnahme von 0382.17 Mk., bad sind täglich burchschnilttich 205.89 Mk. Seit bet Erö,,nang der Bahn Mitte November v. I. wurden insgesamt 15 213.80 Ml. eingenommen, also durchjchnittlich täglich 234.03 Mk.
x Frankend erg, 3. Fevr. Geitern nachmittag wurde der langjährige Landrat und Lanbtagsabgeocduete Geh. Reg.-Rat rlliejch zur letzten Ruhe gebracht Unter bem fast unübersehbaren Trauergefolge bemerkte man den Ober- und Regierungspräsibenten au5 Kassel, bie Landräte aus den umliegenden Kreisen, die Kriegervcreine und viele sonstige Bewohner aus Stadt und Laub. Ter Verblichene, Der her sreiionservatwen Partei angehörte, Vectra/ seit 1888 ben Wahlkreis Kirchhain-Frankenberg im preußt- |u?en Landtag.__________________________________________
Luftjchifsahrt.
Berlin, 2. Febr. Ta« neue Xluf„P. 1. Kl.* i'l heute voiinittag 11 Lll)t zu Der vorge.chrledeneii vöbenuiü'unfl bt< .ii lö .u Meier ou'gemegeii unb um llhr -u Mu», nad) eiic -.* ieid.tr Aviolvleiuug Dec völjeufaljtl auf Dem Schießplatz luiectc ßeldiiDct.'. .W»
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