Ausgabe 
2.8.1912 Zweites Blatt
 
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Meteorologische Beobachtungen der Station Sieh«.

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Niedrigste

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Niederschlag: 10,2 mm.

Amtlicher Teil

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daS Projekt und der Komnnssionsbeschluß vom 23. Juli I. I über die Trainierung von Grundstücken in den Fluren L V, VI und VII

Einsicht der Beteiligten offen.

Regelung für das richtige halten.

Versammlung beschließt dementsprechend.

Straßen und städtische Bauten.

Großen Steinweg sind zumeist freiwillig Vor-

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45-48

8 chweinL.

Noll fleischige Sch,seine von 8C100k$ Lebendgewicht........

Vollste lschige Schweins unter 80 k» Lebendgewicht. Nollfleischige Schweine von 100120kg Lebendgewicht Nollfleischige Schweine von 120150 kg Lebendgewicht........

Stal

Donner geliebte un Schwester, $

Kälber.

Feinste Mastkälber

NIiltlere und beste Saugkälber ....

Geringere Ntast» und gute Saugkälber . . .

Geringere Saugkälber.........

S ch a s e.

Stall,nastschale:

oft 15 mm er und jüngere Masthammel . . .

'.Heitere Mastammci, gut genährte junge Schate

und geringere Mastlännner.......

Mastläinmer............

nisten auf. Eingeleitet imb beschlossen werden die Gesang«- vorträge durch Massenchöre des BolkSsängerbtlndeS Ehattia, bezw. des LahntalsängerbundeS. Bei der idyllischen Loge deS FestplatzeS mit seiner prächtigen Aussicht auf den Vogels­berg, bei dem geringen Eintrittspreis, dürfte ein zahlreicher Besuch deS Festes gewährleistet sein; namentlich wird auch Gießen bei seinen guten Beziehungen zu unserer Nachbar- stadt Lich ein recht erhebliches Kontingent von Besuchern stellen.

N citurthea ter Gießen. Man schreibt unS: An daS Naturtheater ist in letzter Zeit vielfach die Anfrage ge­richtet ivordeu, ob cS nicht möglich sei, daS Somnierfest (vom 13. Juli) zu wiederholen; es wurde dabei betont, daß der

Bekanntmachung.

Betr.: Den Beginn der landwirtschaftlichen WinterschuL« fr 1912/1913.

Der Lehrgang von 1912/1913 an den landwirtschaftlitdev Winterschulcn beginnt Montag den I. November.

Anmeldungen sind rechtzeitig schriftlich oder mündlich bei dem Vorsteher der betreffenden Schule zu bewirken, von welchem der Unterri chtsplan imb Jahresbericht unentgeltlich bezogen und jede gewünschte Auskunft entgetolt roerben kamt.

Darmstadt, den 15. Juli 1912.

(Yroßherzogliches Ministerium des Innern, Abteilung für Landwirtschaft, Handel und Gewerbe.

Dölzinger.

handel.

4t Gießen, I. Aug. Tie Schlacbtviebpreise « unserer Gegend haben, was ('IroBDicb angebt, in den lebten <ctqei tu unserer Gegend den Anfang gemacht, cni wenig adzuschlagai. Es »nacht sich näinlich die Konkurrenz der ooin £minnier Markte eiugesührten Äeideivare bemerkbar. Unsere 'l'ieggcr bezahlen heute für Cdileu All. 9ri100, Rtnder Mk. 9395, Halber Alk. 84 8^ Schweine Mk. 8082 ,n bester schlachlreüer Ware pro Zcntnch Schlachtgewicht.

Müllcr'sche Badeanftalt

SBnfie rrofirme der Lahn nm 2. August: 16° st.

garten angelegt worden. Für die wenigen noch nicht bebauten (Grundstücke empfiehlt sich das gleiche, loeshalb der Einführung einer entsprechenden Ortssatzung zugestimmt ivird.

Ter mit dem Staat abgeschlossene Vertrag wegen der Er­bauung eines Eichamtsgebäudes durch die Stadt wird genehmigt.

Verantwortlich fürFeuilleton" undVermischtes 2- V.: Augu st Goetz.

Rechnungssachen.

Die durch den Druck der Wählerliste für die Reichstagswahl cntstaitdene Reckmnng von 739,50 Mk. ivird genehmigt: ebenso die Rechnung für die .Herstellung der Schloßgasse mit Vulkanol- fteinen, die 1317,72 Mk. erfordert.

Allerlei Zuschüffe.

Das Gesuch des Kaninchenzucht- und Pflegever­eins auf Gewährung städtischer Ehrenpreise für feine im Oktober stattsindende Ausstellung wird dadurch erledigt, daß hierfür 30 Mk. bewilligt werden.

T,nn Konzertverein wird wiederum ein Zuschuß von 500 Mk. bewilligt.

Tas Stadttheater hatte seither beim Bezug des elek­trischen Lichtes ermäßigte Preise, ioenn im Jahr mehr als 18 000 Kilowattstunden gebraucht wurden. Turch die Einführung der Metallsadenlampen und andere Umstände wird diese Zahl nicht mehr erreicht. Man beschließt deshalb, die Ermäßigung schon bei 10000 Kilowattstunden eintreten zu lassen. Ter Theaterban- oerein bat mit Rücksicht auf die Geschäftslage beschlossen, die seither 20 Prozent betragende Abgabe von den Einnahmen auf 15 Prozent herabzufetzen. Die Versammlung stimmt dem für zunächst ein Jahr zu.

Berg. Grünewald verweist darauf, daß die Kinemato- graphentheater dem Theater hier und in Marburg große Nachteile bringen.

Für die landwirtschaftliche Kreisschau, die im September hier in Verbindung mit einer beutfd)en Rotviehaus stellung stattfinden soll, werden für Prämiierungszwecke 300 Mk. gefordert und bewilligt. In der Aussprache kommt mehrfach der Wunsch züm Ausdruck, daß die Ausstellung auf dem Trieb und nicht, wie vorgesehen, auf der Hardt stattsinden möge.

Die Einführung der

BernfSvormundschast

sieht eine Orissatzimg vor, die von Beig. .Keller au5gearbcitet ist. Danach soll für die in Armenpflege befindlichen Waisenkinder ein Berussvomrund bestellt werden, der entweder akademische Bildung oder die Befähigung für den mittleren Berwaltungs- oder Justizdienst haben muß.

Nach kurzer Aussprache wird der Ortssatzung zugestimmt. Es wird noch mitgeteilt, daß Beig. Keller Berufsvormund wer­den soll.

Mk. 100ld 93-108 8591 7681

Reformanstalt für Knaben u. Mädchen.

Aeussere Lehrverfassung: Realgymnasium mit Ober­realschule in Entw.

Schulbeginn: Montag, den 2. September 1912.

Man verlange Auskunft auch wegen der Aufnahme von Gastschülern ubo nur unternchLei werden sollen) und HalbpcnsiouÄren lDf»

Gott c innigstgelie Grossmutte]

Elis

Griesheim { Die Beerdigt dei

Spöhrer sche Höhere Handelsschule Calw.

Penaionat. (Im württbg. Schwarzwald.)

\ Rpnl^htpillinn vermittelt den Zöglingen eine gediegene wissenschaftliche =1 Bildung und fahrt sie mit bestem Erfolg zum Examen

für den einjährigen MilitHrdiennt. hv*/,

Aufnahme tiaden junge Leute mit Volksadral- und Mitteleehnlbildnng.

k\ HandpkaMpillinn -- verschafft den Besuchern vielseitige theoret. und ?dUieilUn9 prakt. kaufm. Bildung. Volk**ehüler, Real- schuler. 4-ymnaeiaaten finden ihrer Vorbildung entsprechende Klassen.

Kaufleute, die ihre Kenntnisse erweitern und vertiefen wollen, erreichen ihr Ziel.

t- *- unter Kontor. Akademiekurs1 Jahres klasse),

l ntemcht und Erziehung gründlich und gewissenhaft; Verköstigung sehr gut.

Prospekte durch Direktor Weber.

Einwendungen hiergegen find bei Meidung des ?lusschlusf«< innerhalb der ob enang eg ebenen Offenlegungsfrist bei Großh. '-8 in« germeisterri Nieder-Bessingen schriftlich einzurrichcn und zu de» gründen.

Friedberg, den 25. Juli 1912.

Ter Großherzogliche Feldbereinigungskommissär:

Dr. Jann, Großh. Kreisamtmann.

verhandeln. Ta W. einen sehr hohen Preis verlangt, wird es wohl zur Enteignung kommen müssen. Das Baugesuch ruht einstweilen.

Wilhelm Kumpf erhält die Erlaubnis, die Einfriedigung seiner tzofreite Marburger Straße 111 in Holz Herstellen zu lassen.

Frau Schrader will an einer noch nicht eröffneten Straße (frfe der Rodhol und Friedrichsstraße einen Neubau errichten. Man ist damit einoerstanoen unter der Bedingung, daß die Be­stimmungen über die Zugänglichkeit genau cingehalten werden. Dagegen wird es abgelehnt, ein Gebäude von 1> 2 Stock er­richten zu lassen.

Ein Baugesuch von Fran; Brück für Schiffenberger Weg für vier Wohnhäuser ist so ,'pät eingegangen, daß es in dieser Sitzung nicht mehr behandelt werden kann.

Um das

Baugelände für die Baugenossenschaft

an der Licher Straße bebaubar zu machen, wurde eine Ortssatzung errichtet, oie vom Ministerium jetzt genehmigt worden ist. Ten Dom Ministerium gewünschten Abänderungen wird zum Teil zu­gestimmt, bloß der wegen der Gcbäudebreite beschlossenen Be­stimmung i statt 8 61/2 Meter Breite) wird auf dem früheren Beschluß geblieben. Ter Kaufvertrag mit der Baugenoffenschaft fl,50 Mk. für den Quadratmeter wird genehmigt. Tie Straßen­kostenbeiträge find von der Genossensäraft jeweils nach Herstellung der einzelnen Straßen zu bezahlen.;

Nach Ansicht des Stadtv. L ö b e r hätte man der Genossen­schaft zweckmäßigeres Gelände am Wiesecker Weg verkaufen sollen.

Stadtv. Er. Ebel hätte gewünscht, daß man der Baugenossen­schaft hinsichtlich der Straßenkostenbeiträgc mehr entgegen ge- lommen wäre, während die Stadtv. Wallenfels, Löber, Petri, Beig. Grünewald und der Vorsitzende die vor-

IHärtte.

fc. Wiesbaden, 1. Slug, j? e n- und S 1 r 0 hmark Angefahren waren 14 Wagen mit freu und Stroh. Man uoltcrte. Heu 4.106.80 Mk., Stroh (Richtstroh) 4.404.-10 ML - Frucht markt. Hafer 23,20 Mk. Alles für 100 Rilok

le. Frankfurt n.M. D i e b h of-M a rk t b e r ich t vorn 1. Au» Austrieb: 13.'» Rindes darunter Ochsen 37, Bullen 1, Kühe un> Färsen 97, Kälber 664, Schate 44, Schweine 1350.

Tendenz: Rinder voraussichtlich geräumt, Kälber, Schak und Schweine rege, geräumt. Preis für 100 Lstz.

Lebens- Schlni^l«

Bekanntmachung.

Betr.': Feldbereinigung in der Geinarkung Nieder-Beffinarn.

In der Zeit vom 1. bis einschließlich 16. August l. 3 liegt werktags auf dem Amtszimmer der Großh. Bürgermeisterei Nieder» Bessingen

einem SainStog eine recht ungünstige Zeit gewesen sei: einmal sei cS an den NachmittagSstunden zu heiß und außer­dem waren viele Bewohner der Stadt erst am Abend ab­kömmlich. Trotz dieser wohlberechtigten Beanstandungen hat man sich zu einer Wiederholung des Gebotenen nicht ent­schließen können. Gestern wurde die Abrechnung aufgestellt und geprüft, wobei eS sich zeigte, daß diese, ebenso wie in 1909, ohne Fehlbetrag ab schloß. Ein erfreuliches Ergebnis auch in dieser Hinsicht. Allen, die durch ihren Besuch ihr Interesse bekundeten und ihre materielle Unterstützung dein Unternehmen bis jetzt zu teil werden ließen, sei an dieser Stelle der verbindlichste Dank auSgedrückt.

'"Eine Reise im Guterwagen. Heute morgen kam hier auf dem Bahnhofe ein etwa IZjähriger Junge an, der von Siegen hierher im Güterwagen mitgefahren war. Er hatte in Siegen Leuten beim Verladen geholfen und war, während er noch auf einen anderen Wagen wartete, der auch verladen werden sollte, in dem Güterwagen ein - geschlafen und so nach Gießen gekommen. Er wurde auf die Station gebracht und dort löste man ihm ein Billett, womit er dann mit dem Personenzuge wieder von seiner unfreiwilligen Reise nach Gießen in seine Heimat zurückfuhr.

Landkreis Gießen.

+ Heuchelsteim, 1. Aug. Im Gegensatz zum vorigen Jahre herrscht jetzt hier eine rege Bautätigkeit. Es ent­stehen hauptsächlich Neubauten an der verlängerten Wilhelm- straße, die mit der Gießener Straße parallel läuft. DaS Baugelände kostet durchschnittlich 3,604,00 Mk. der Quadrat­meter. Auch an dem Wiederaufbau des Windhose? ivird gearbeitet; vorerst sind dabei große Schuttmasien zu entfernen, auch wird daS Hauptgebäude mit einem Keller versehen, der bisher fehlte. Ter Turm wird nicht mehr in der bisherigen Höhe aufgebaut werden.

A Klein-Linden, 1. Aug. Der Kriegerverein hält nächsten Sonntag Preisscheibenschießen ab. werden etwa 18 Preise vergeben, die zum Teil von Mit­gliedern gestiftet worden sind. Die Preisverteilung findet auf der Burg statt. Am SamStag abend wird bei Speier eine Versammlung abgehalten, um über die Abhaltung einer Gravelottefeier zu beraten.

Kreis Lauterbach.

Lauterbach, 1. Aug. Der Turnverein Lauterbach feiert vom 10. biß 12. August fein 6 0 jäh - riges StiftungSf est. Die einzelnen Ausschüsse sind eifrig bei ihren Arbeiten, die ihrer Vollendung entgegen gehen.

A? Herb st ein, 1. Aug. Die Heuernte im Boaeisberg ist bis auf die abgelegenen cinschurigen Waldwiesen beendet. Sie ist sowohl in Hinficht auf Quan­tität als Qualität des Heues vorzüglich ausgefallen. Als Folge des guten Ernteausfalls uni) als Wirkung der all­gemeinen Geldknappheit zeigt sich ein schwunghafter Heu­handel. Täglich füljrt die Vogelsbergbahn Lauterbach- Stockheim ganze Waggonladungen nach ben Städten und Garnisonen. So soll ein hiesiger Händler an 13 Waggon allein in Herbstein für Frankfurter und Bad-Nauheimer Abnehmer zusammengekauft haben. Ter Preis ist 1.75 Mk. bis 2 Mk. für den Zentner. So sehr den Händlern ihr Verdienst und den Abnehmern das billige Heu zu gönnen ist, wäre es doch bedauerlich, wenn die Vogelsberger Bauern noch weiterhin in größerem Maße ihr Heu so billig ver­schleuderten. Bei oen hohen Vieh-, Milch- und Fleisch- preisen dürfte eine Verwendung des Heues zur Vermeh­rung der eigenen feit dem trockenen Vorjahre sehr herab­gesetzten Viehhaltung zweifellos vorteilhafter sein für die Produzenten. Auch ist daraus zu rechnen, daß im Früh­jahr bessere Preise für das Heu erzielt werden als jetzt, wo das Angebot so epidemisch groß ist. lleberhaupt aber ist nicht einzusehen, warum die Bauern, die ihr Heu absolut jetzt losschlagen wollen, sich nicht zu gemeinsamem waggon­weisen Versand vereinigen und direkt an die Garnisonen und sonstigen Konsumenten liefern.

Starkenburg und Rheinhessen.

h. Rüsselsheim, 1. Nug. Die Opetwerke be­gehen am 31. August ihr goldenes Jubiläum imb veranstalten aus diesem Grunde größere Festlichkeiten. Man hofft, bis dahin mit der Wiederherstellung der beim vorfäh- rigen Brande zerstörten Abteilungen fertig zu toerben. Unter der Leitung von Professor Meißner- Darmstadt haben die neuen Anlagen ein Gepräge erhalten, das über den Rahmen gewöhnlicher Fabrikbauten hinausragt. Jede Abteilung ist eigentlich eine Fabrik für sich, deren größte der fünfstöckige Karosseriebau wird. Eine Schwebebahn wird die Werke unter sich verbinden. Als neuen Fabrik kationszweig nimmt Opel den Bau von Automobil- Fenerspriyen auf. Tie neuen Werke werden etwa 2000 Arbeiter mehr beschäftigen als bisher, im ganzen etwa

Dürer-Schule Uochwaldhaesen

7000 Personen An der Jubiläumsfeier wird Voraussicht lich auch der Großherzog teffnehmen.

Kleine üageschroniL

Schiffbrüchige von der Titanie-Katassropbe.

TerPetit i?armen" meldet ans New Dork: Ein Morconj, gramm reaciebnet die Auffindung einer Flasche in d-r Nähe von Block Island, in der sich ein Zettel mit folgendem Jnbatz bc»anö:15. Avril. Wir find hier mieten im Meere auf ein« Floß und haben weder Vorräie noch Wasser. Major Butt.' Majo, Butt war bekanntlich einer der Passagiere derTitanic".

Aus Heidelberg meldet man: Am Donnerstag vormitiJ fand an dem neuen König st uhl-Tunnel die ieierliH- Schluß st einlegung stall, als Zeichen der Beendigung aller Steinmetz- und^Maurerarbeiten. Es erübrigt sich nur noch d,r Verlegung der Schienen, um den Tunnel betriebsfertig zu machen.

Verschiedenes.

Tas chemische Unterfuchungsamt bat kürzlich seine Gebühren erhöht. Tementsprechend soll auch eine Erhöhung der von der Stadt bezahlten Pausd^alfumme von feit her 650 Mk. (einschließlich der Untersuchungen des städtischen Leitungswasfers) auf 900 Mk. eintreten Toch sollen die sefther besorrders bezahlten Weinunterfftchungen bei dieser Summe mit einbegriffen fein.

Tie Versammlung stimmt dem zu.

Stadtv. Heichelheim fragt, wann die in Aussicht ge­stellte andere Regelung des Feueralarmwesens zur Vorlage kom­men werde.

Wie der Vorsitzende mitteilt, ist eine entsprechende Vor­lage für Mitte September zu erwarten.

Stadtv.^ Löber berichtet über ein Wirischaftskonzeffions- gesuch des Herrn Ohm für das (Safe Ebel, das befürwortet wird.

Stadtv. Vetters rügt den schlechten Zustand des Fußweges nach dem Gleiberg, sowie das Vorhandensein eines baufälligen Hauses in der Katharinengassc.

Ter Vorsitzende sagt Untersuchung zu.

Aur Statt unö Canft«

Gießen, 2. August 1912.

Mitteldeutscher Sängerverband. Der Mittel- deutsche Sängeroerband, der sich die Pfiege deS Männer- gesangeS, insbesondere deS heimischen Volksliedes, und da­durch auch btc Förderung der Heimatpflege zur Aufgabe ge­macht hat, hält fein diesjähriges Verba ndS f e st am nächsten Sonntag auf dem Hardtbcrge bei Lich ab. Das Programm weist eine große Reihe der schönsten Volkslieder unserer engeren Heimat, ober auch Kunstchöre hervorragender Kompo»

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