morgen vertagt.
PsennigedasP s und erhöht. ^oynuches minofiei,cy roilei feit zwei . Uhr vor der Tur dec. in der Mue De »oette gelegenen @emefter) 150 Mark bezahlen müssen. Daß diese, nach preu- jetzt 90 Psg., Kuhfleisch 75 Psg., Schwerneslerich 80 ^ig., Äalb- Eanl aus die Ankunst des Kaffenboten Gouffet. Gouffet betrat Muster getroffene Neueinrichtung nicht nach dem Ge-
fleisch 85 Psg. und Hammelfleisch 75 Pfg. Bei besseren Qualitäten Bankgebäude. Ehe er wieder herauskam, waren die betben , j)mQ^^r Bibliotheksbenutzer ist, braucht wohl nicht besonders ert/ühl sich der Preis. — Am Sonntag i^^en stch m den am Randc Täter verhaftet. Bei ihnen wurde Zange ^^t zu werden. Tie Studenten opfern während ihres Studiums
dcs Lahngebirges nach dem Ebsdorfer Gru^ zu liegenden Ort- imn Zerschneiden von Le^rrlemen ein NasM rin Vermögen, das doch dem Staate und der Stadt zugute kommt,
schäften bettelnde Zigeuner. Als die telephonisch benacM cine Spritze gesunden Sie beabncf>tigten,benwunb die „nicht zur Universität gehörenden Personen" sind doch richligte Gendarmerie eintraf, waren die lästigen Kaste bereits Boden zu schlagen: und vielleicht zu vergüten. Beide meistens Akademiker, die dieses Opfer schon gebracht haben und
über alle Berge. - , - -! >VC9en u c r 1 11 d) 1 e n Raubmords »u verantworten haben, s . pinp Anstellung erlanat. an Staat
W!
02837
Amtlicher Wetterbericht.
Wetteraussichten in Hessen fßt Mittwoch, den 3. April 1912:
Die Methylalloholvergistungen vor Gericht.
sh. Berlin, 1. April.
Hochachtungsvoll
Leb. WUd, Lollar
Lujtjchiftahrt.
Berlin, 1. April. Morgen wird hier die allgemeine Luftschisserausstellung Berlin 1912, die vom Kaiser lichen Automobilklub, dem Kaiserlichen Aeroklub und dem Verein Deutscher Motorsahrzeug-Jndustrieller veranstaltet wird, durch den Prinzen Heinrich von Preutzen eröffnet roeroen. Die Ausstellung weist auch eine reich beschickte wissenschaftliche Abteilung auf. . .
Halle a. S, 1. AprU. Zur Errichtung einer Fliegerschule in Halle brachte der Hallesche Luftschifferverein mit zwei auswärtigen Ruberverein en 50.000 Mk. zusammen. 100 000 Mk.
Der Missouri und Ohio siiid über ihre User getreten' _ und haben im Ufergebiet weithin Verheerungen oiv gerichtet. . M ,
Zn Wayne'sNeujerseh) sind drei Pulverfabriken explodiert, wobei zwei Personen getötet, eine Anzahl weiterer Personen verletzt wurde. Tie Umgebung wurde durch die Explosion erdbebengleich erschüttert.
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Der verehrten Einwohnerschaft von Lollar die er. gebens Mitteilung, daß ich die Vertretung der
Elektr. techn. Fabrik Friedrich Hinierlhür, Siegen übernommen habe. Unter Zusicherung prompter Bedienung bittet um gütige Unterstützung
daß ich stets vor dem Essen ein Anregungsmittel nehmen mußte, hob sich derselbe nach Gebrauch des Biofon derart, das; ich kaum die Mahlzeiten erwarten kannte. Meine Strafte wurden merklich gesteigert und ich fühle mich jetzt frischer und gesünder denn ie. Auch hat sich mein Körpergewicht um 5 Pfund gehoben, so dah ich infolge dieser äußerst zufriedenstellenden Resultate Ihr vorzügliches Präparat vielen Bekannten empfohlen habe. Ich habe s. Z. mit einigen Be kannten verschiedene chemische Nährmittel versucht, von denen wir aber bald wieder abkamen und zu Bioson übergingen. Auch mein Arzt hält die Biosonkur für mich für sehr zweckmäßig, zumal er es im Gegensatz zu anderen ähnlichen Mitteln sehr preiswert findet. Hochachtend M. Friedeberg, Pankow b. Berlin, Kreuzstraße 3. Unterschrift beglaubigt: Dr. Titöpelt, Röntgt Notar. Bioson das beste und billigste Nähr- und Sträftigungsrnttttel feinet Art, Dose len. '/, Kilo» Mark3.— in Apotheken Drogerien. Verlangen Sie vom Biosonwerk Frankfurt (Main) Gratisprobe und interrefsante Broschüre: „Die Lebenskraft und ihre Erhaltung"5%
Verhältnisse von Amylalkohol,
Der Sachverständige Dr. B a u r a t h von gibt an, daß die Anzeigen der Spritoaen- und Spritolsabriken so abgefaßt seien, daß em oberflächlicher Leser, wenn er auch Händler sei, vielleicht zu dem Glauben verführt werden könne, daß L-piri» logen and Spritol für den menschlichen Genug brauchbar feien. | Der Zeuge und Sachverständige Dr. Rotger von der Firma Riedel, von der Scharmach den Methylalkovol bezog, sagt aus, daß Scharmach durch den Reisenden der Fabrik ausdrücklich aufmerksam gemacht worden fei, daß der Methylalkohol zu Schnäpsen nicht verwendet werden dürfe. Im »eueren Bertaut «einer Vernehmung gibt der Sachverständige an, daß allerdings die Ballons mit Methylalkohol nicht mit der Aufschrift „®ift" versehen seien. Daraus werden verschiedene Ministerialerlasse verlesen, in denen die Gefährlichkeit des Methylalkohols betont wird und der Artikel über Methylalkohol aus Hagers Handouch tue Pharmazeutische Praxis, darin hergt es zum Schlüsse: „Es muß daraus aup merksam gemacht werden, dag bei Hohen Spirituspreisen die Verwendung des reinen Methylalkohols zu Schnäpsen nmji ganz aus- geschlosien erscheint. Sachverst. Dr. Juckonack gibt hierzu an, daß der Bersasjer des Artikels Prof. Fischer (Breslau) damit nur aus die mißbräuchliche Verwendung des Methylalkohols aufmerksam machen wollte. — Darauf wurden die Verhandlungen auf
Jedenfalls täten sich die deutschen Spirituosenfabrikanten davor, irgend ein Präparat, das nicht aethylhaltig ist, zu ihren Fabrikaten zu verwenden. Vert. Dr. W e r t h a u e r führt demgegenüber an, dag in sachkundigen Kreisen die Anschauung herrsche, daß nicht Methylalkohol die Ursache der Vergiftungen sei, fonbern eine Beimischung zu den Essenzen, die wie spanischer Pfeffer schmecke. Darnach entspinill sich eine längere Erörterung über bie Preis- Verhältnisse von Amylalkohol, Methylalkohol und Aethyalkohol. der Firma Kahlbaum
Begeisterter Freund, der rechtzeitig die großen Vorteile erkannte.
Et« Bries Weihnachten 1911. .
। Bei Neurasthenie und Bluiarmut batte ich immer über Matttg' Ter älteste kett und Appetitlosigkeit zu klagen, weshalb ich mich entschloß, zur
sind noch in Aussicht. „ , ,,
Rom, 1. Aprll. Zur Beschaffung einer Militarluft- flotte eröffnete der Turiner Aeroklub eine nationale Geldsammlung. Der Turiner Industrielle Mara gab 20 000 Mk , ein Italiener in Paris 200000 Lire, von denen die Hälfte als Prämie für den besten Aeroplan des Jahres 1912 beitimmt ist.
Kleine Cagerchronik.
Unter dem Vorsitz des Oberbürgermeisters Kirschner trat im Rathause zu Berlin der Vorstand des Deutschen Städtetages zu einer Sitzung zusammen.
In der M artinsschmelze des Bochumer Vereins wurde der Verschlug einer Gießkanne herausgedrückt, wodurch das flüssige Metal, herauslief. Sieben Arbeiter wurden mehr oder weniger schwer verletzt. . .
In Leopoldshöhe fuhr ein Eilguterzug tn der Nacht vom Samstag zum Sonntag infolge falscher Weichenstellung in ein stumpfes Gleis. Infolge der nachdrangenden Wagen schob sich der Gepäckwagen auf die Lokomotive, wobei das Führerhaus eingedrückt und der Lokomotivführer Ritz-Baden getötet und der Heizer Leber- Baden durch den aus,trömenden Dampf schwer verwund et wurde.
Wie die Brüsseler Abendblätter melden, hat Staatsminister B e r n a e r t der Universttät Löwen einehalbeMil-
Hessen-Nassau.
8 Marburg, 1. April. Tie Fleischerinnung hat seit bi ute die Preise iur olle Fleischsorten um ourchKnlltlich z e h n Pfennige das Pfund erhöht. Gewöhnliches Rindfleisch kostet
Reinach, den Stadtverordneten freie Fahrt auf der elcltrischen Straßenbahn zu gewähren, wurde an die Straßenbahndeputation verwiesen. - Stadtv. Adelung wünschte, daß die der Versammlung angehorenden Juristen von der Führung städtischer Prozesse ausgeschlossen würden Die Bürgermeisterei sprach sich gegen die,en Wunsch aus. — Damit wurde die Weiterberatung auf WTÄ, 1 April. Sein 40jähriges Dienst- iubiläum feierte heute der Ortsgenchtsdiener mw Ortsaus- schell er stonrad Rausch. Rausch roar biä zum Jahre 1897 als Polizeidiener tätig. Im Jahre 1897 wurde bie Bet« roa(tunq des Polizeiarrestlokales übertragen. Sell Aushebung des Arrestlokalcs ist Rausch als OrtSgerichtsdiener und als Orts- au-fcheller r äg ^Tpril. In der Nacht zum Sonntag stürzte der 22 Jahre alte Fähnrich Sieber vom Jnsanteri^Regt. Nr 118 aus dem 2. Stockwerk des Offizierkasinos. Er zog sich' so schwere Verletzungen zu, daß er bald daraus starb Sieber hatte ein kleines Fest gegeben und wollte gegen 2 Uhr aus dem Fenster sehen. Hierbei verlor er das Gleichgewicht und verunglückte.
Kreis Wetzlar.
X Gleiberg, 1. April. Dreißig Jahre waren gestern verflossen, seitdem der Wirtsckaftsbetrieb auf der Burg Gleiberg eröffnet worden ist und fett dieser Zeit waltet der Burgwirt Niebergall oben seines Amtes. Alle die Tausende, die im Laufe Der Jahre zur Hohe deS Gleibergs ge- wandert sind, werden dankbar anertennen, Daß der Gleiberg-Verein die gastliche Stätte geschaffen hat uiid sich damit wie überhaupt mit feiner Tätigkeit um die Erhaltung der Burg Gleiberg ein großes Verdienst um die Allgemeinheit erworben hat. Bei dieser Gelegenheit sei auch mitgeteilt, Daß die elektrische Beleuchtung der Wirtschastsräume bis auf den großen Radleuchter im Kaisersaal fertiggestellt und in S3e- frieb genommen ist.
X Kinzenbach, 1. April. Die Lehrerwitwe Weckmüller, geb. Eolnot, vollendete am heutigen 1. April in seltener Frische ihr 92. Lebensjahr. Die hochbetagte Greisin, deren olachkommenschast (Enkel und Urenkel) Die QaM 60 bereits überschritten hat, besorgt noch ihren Haushalt. Lehrer Weckmüller amtierte im nahen Atzbach und trat im Jahre 1884 in den Ruhestand.
1 i o n überwiesen.
Mitglieder des österreichischen Gebirgsvereins fanden von den in dem Hochschwabgebiet verunglückten vier Wiener Tou- Men die Leichen eines Herren und einer Dame ziemlich weit von der Stelle, wo die zuerst aufgefundene Leiche des Mechanikers
Die Verhandlungen in dem Prozeß gegen Scharmach und (xpelbofer lag. c « n k
Genossen wegen der Methylalkoholvergiftungen konnten heute erst An der Augartenbrucke in W ie n wurde ein « agabunD mit zweistündiger Verspätung eröffnet werden, da der Angeklagte ausgegrüfen, von dem sich herausstellte, daß er mit dem fett Redomski, der sich auf freiem Fuße befindet, zur feitgefetrten ötei galjreii gesuchten Juwelendieb Fischon identisch ist, der Stunde nicht vor Gericht erschienen war. Es gelangten junaebu m Amerika für über 600 000 Kronen Juwelen Itagi. Emzelfälle zur Erörterung, die sich außerhalb des Asyls er- Ter zu zwölf Jahren Zwangsarbeit verurtellte Mönch Ma- eigueten. In den meisten Fällen konnten Die Saqveruaudigen . §ch hat dem Gericht ein Schreiben eingereicht, in dem er am feiistellen, daß der Tod auf den Genuß von Methylalkohol $urüd- Berufung gegen das vor einigen Wochen gefällte Urte i l v e r - iuführen war, während einige Fälle unaufgeilärt blieben. zichtet. Er will ein Gnadengesuch um Milderung der
Der Sachverständige Sandmann, Mitglied der ®crlmer Strafe an den Zaren richten.
Handclskammer und Vorsitzender des Fachausschusses für L-piri- In Wien versuchte der Offiziersburfche Zänker leinen Herrn, tuosenfabrikation sagt aus, daß Scharmach uno Zastrow als Fach-1 Hauptmann Goldmann vom 94. Infanterieregiment,
leule wissen mußten, daß sie um 1,50 Mk. für den Liter Ietrt€n (n der Wohnung durch zwei Schupe zu toten. Beide
echten Sprit beziehen konnten. In den Kreisen der deutschen gingen fehl, worauf Zenker lich selbst durch ernen Schutz SoirituofenfabrikaMen sei allerdings nicht bekannt gewesen. Daß ,n den Kopf schwer verletzte 4,a§ Motiv ist offenbar mache Ateihylalkohol ein solch scharfes Gift sei. Die Ballons, die Pcethol oder gekränkter Ehrgeiz, da der Hauptmann mit Zänker un- allrbol enthielten, seien auch nicht mit der Aufschrift „Gift ter- iUfricben war.
'eben Die Ansicht, daß der Methylalkohol nicht gütig let, wäre Aus der etation Porican kam es zwischen gwei Wach- auo,' durch Anzeigen ver Sprnogen- und Spirituoiiabcitonten teTn ,u einer Messerstecherei, wobei sie das Kommen eines icftärtt worden, die ihre Fabrikate als nicht schädlich bezeichneten, ^^ellzuqes überhörten. T-er eine wurde vom Zuge erfaßt Der Staatsanwalt führt demgegenüber einige Anzeigen aus Fach- schwer verletzt, seine zu Hilfe eilende Frau
Häuern an, i.n denen ausdrücklich daraus ausnierkiam gemacht ' r er malmt. Tie ebenfalls zu Hilfe kommende
AS Ä I»»--
lvieüer zwei Bankräuber.
Der Direktor der Sicherheitsbehörde Guichard ließ heute nachmittag in Faubourg St. Honore zwei Leute in dem Augenblick verhaften, als sie den Kassenboten der Bank von Frankreich überfallen wollten. . .
Paris, 1. Avril. Der Kassenbote trug eine Million in Banknoten und 50000 Franks in Goldstücken bei sich Es heißt, daß die Verhafteten mit Revolvern bewaffnet waren. Die Vereitelung des Anschlages ist insbesondere den von der Bank von Frankreich zum Schutz ihrer Kassenboten getroffenen Maßnahmen zu danken. Die Untersuchung hat er- .... . .
geben, daß sich die beiden Verhafteten der Beihilfe eines ^gau]- Leihgebühren der Universitätsbibliothek,
seurs versichert hatten, der nach verbrachten Ueberfall zur Flucht $$ Direktion der Universitätsbibliothek gibt durch Runddienen sollte. Ter Chauffeur konnte fich fedoch im letzten Augen- ^^^»1 bekannt, daß „vom 1. April ab auch an unserer Bib- blick kein Aulomobll verschaffen. Es wird gegenwärtig auf ihn I bad Entleihen von Büchern Gebühren eingeführt
gefahndet. ... - . werden " Tiefe Gebühren werden erhoben von den Studenten —
P aris, 1. Aprll. Die beiden Verhafteten heißen Co ulind Belegen der Vorlesungen — semesterweise und von „den und P r ev o st. Prevost legte et n do lles G estand n is ab nirf)t 6ur Universität gehörenden Personen", welche entweder für während Coulm hartnäckiges Schweigen bewahrt. Beide warteten ^oen Band beim Entleihen 10 Pfennige oder für ein Halbjahr seit zwei Uhr vor der Tur der,in öer Rue be 2ö°?tie gelegenen | Wnrf fiptnbTen müden. Dan diese, nach vreu-
©Iterliteratur.
— „Vom Stift zum Handelsherr n", ein deutsches Kaufmannsbuch von F. W. Stern, das bereits in 13. Auslage er scheint und mit dem die Union, Deutsche Verftagsa nftal t in Stuttgart, bie Zahl ihrer vorzüglichen Schriften für die reifere Jugend aufs Neue glücklich,ergänzt bat, ist ein vortrefflich geeignetes Konfirmation«- oder Fcstgefchcnk für die her anwachs end. männliche Jugend, die sich dem Kaufmannsstande widmen möchle Es ist anregend, unterhaltend und lehrreich zugleich und sühn auch sachlich und gewissenhaft in die Welt des Handelsstandes ein, so daß Lust und Liebe für djc kaufmännische Laufbahn geweckl werden.
— Theodor Körner wird in keinem Klassikerpvogramm fehlen dürfen. Es ist daher lebhaft zu begrüßen, daß der Tempel Verlag diesen früh verstorbenen Dichter, des,cn Andenken gerade in dieser Säkularzeit der Freiheitskriege wisder besonders unter uns lebendig wird, in seine Klassikerausgaben ausgenommen hai. Der Herausgeber, Dr. Heinrich Spiero, bat in den beiden schönen Bänden eine so sinnvoll geordnete Auswal)l vorgelegt, daß sie ir per Tat das Bild des Dichters aufs klarste herausarbeitet. Unter Den Dramen ist jede der von Körner gepflegten dramatischen Dichtungsarten vertreten. Daß Zriny, Rosamunde und Joseph Heyderich nicht schien, ist ja selbstverständlich. Körners Lyrik ist in ganz neuer Weise zu strafsgesaßten Abteilungen vereinigt nur trefflichen Ueberlcitungen. Den Beschluß des Werkes bilden die biographischen Erläuterungen des Herausgebers samt einer Auslese Körnerscher Briefe. Die Körner-Ausgabe des Tempel-Perlags wird zweifellos der lchhaftesten Zustimmung begegnen, als Kon firmations-Geschenk gibt es kaum etwas geeigneteres als diesen
| neuen Tempel-Klassiker.
Liirgesarldt.
(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)
Die Schlange, die unter Blumen lauert, gleicht den Gefahren für die Gesundheit, denen man am L. -'M allen Spaziergängen, Ausflügen, Touren rc. ausgesetzt ift Ein Regenguß, plötzliche Abkühlung und die Unzahl sonnige, MW« Möglichkeiten können in einem Vergnügen in freier Natur ■■■ ein recht böses Nachspiel geben, und Me einfachste Vorucht gebietet, den Gefahren beizeiten vorzubeugen. DaS tut man, wenn man Fays ächte Sodener MineradPafttllen immer zur Hand hat und nach Vorschrift verwendet. Eine Schachtel ■■■ Sodener laßt sich beauem in jeder Tasche unterbringen um man kann sie überall für 85 Psg. haben. ssu/1D
r. j I --------- nnnn wenn fie giuana) eine fege y.n|ituung vuuuyi, u»i omui
X. Hanau, 1. Aprll. Stadtschulrat Hahne, der fe —-------------— .. ... und Gemeinde genug Steuern bezahlen. Eine Aufbesserung des
dem 1. 2lpril 1908 hier wirkt, ist in Stettin zum Stadt- Budgets wird durch die Gebührenerhebung sicher auch nicht her-
scblllrat aeroählt worden. Er wird diese Stelle am 1. Juli ' Verschleppt. Ein junges Mädchen aus Nör en b erg, beigeführt, da dafür die eingehende Summe doch zu gering- * 1 Kreis Ltargard in Pommern, meldete sich Freitag abend zum Be- fügig ist. Und für bie Ausleihebeamten ist es auch gerade kein
anireien. suche ihres Bräutigams, eines Hilismiterbeamlen in Hannover, angenehmes Vergnügen, Benutzern, die vielleicht alle Schaltjahre
Frankfurt, 1. 24)^11. Sne Ote Franrf. Üt»- 9 » L,, und kam wahrscheinlich nicht mit dem angetuntagten einmal einen Band entleihen, nach kaufmännischer Weise 10 Pfg.
wird Oberbürgermeister ADickes am 1. ^uit aus Dem äuflCt Sie wurde vermutlich, well sie m Hannover abzunehmen. Die Hofbibliothek in Darmstadt hat bis jetzt noch
städtischen Dienst scheiden. Ferner vernehmen wir, Daß fcemb roor, durch bisher unbekannte Personen in bte feine berartige Extra-Steuer eingeführt, wird es auch wohl nicht
Herr Adickes seinen Wohnsitz vorerst in Frankfurt be- Ejienriede verschleppt, wo es am Samstag morgen 1Mußte sie denn unbedingt hier an der Universitätsbibliothc halten wird. Der Magistrat berichtet über die außer-rot auf gefunden wurde. Tas Mädchen soll ziemlich erheb- ^geführt werden? Ließ sich nicht auf anderem Wege etwas ordentliche Sitzung, die er heute abgehalten hat: Zu un- liche Wertsachen und Barmtitel bei sich getragen haben. Auf bie Uun, um die Mittel zur Bestreitung ber notwendigen Ausgaben ierem lebhaften und schmerzlichen Bedauern hat sich Ober- Ergreifung des Täters wurde eine Belohnung von öOO Alk. aud-1 unj) iur Neuanschaffung von Werken zu erlangen?____________
bürgermeister Dr. Adickes mit Rücksicht auf seinen Gesund- gesetzt. 93iäbriaer Heiratsschwindler. Old
hellszustand veranlaßt gesehen, am 30^ v. M. den ^lnt^S das berühmte Londoner Polizeigericht, war vor einigen seiner Amtsentlassung ernzurerchen. Wir 2agen der Schauplatz einer hochinteressanten Verhandlung. Ein i W^ig, doch trocken, falt’ Nachtfrost,
überzeugen müssen, daß Herr Oberbürgermeister Dr. Adrckes gzrühriger war angeklagt, einer Witwe, deren Alter leider ver-' nicht in der Lage ist, seinen Antrag zurückzunehmen unD Riegen wird, eine beträchtliche Summe Geldes unter der Vorweiter im Amte zu verbleiben, so sehr wir dies im Interesse spiegeümg abgelockt zu haben, daß er mit ihr den Bund furS Unserer Stadt gewünscht hätten, Die seiner Initiative und Leben zu schließen beabsichtige. Als Der alte Gauner nämlich tn seiner Tätigkeit so überaus viel verdankt. Nach den gesetz» den Besitz der Ersparnisse gelangt war, dachte er nicht im ent- lirlien Bestimmunaen beträat die Pension "/so von 24 000 ferntesten Daran, feine „Braut heirnzusuhren, fonDern verlebte
Mark pensionsfähigem Gehalt, mithin 16 800 Mark yitptodq. ^ratiStoinDltr’Ttr^^el^tote d« Richte/?hn nannte0 bat I©tÄtfitttB 'bie Wirkung war ich ein-
»i« Beaktribähe : bie St«btv er°rdn. t en- b« « .bn nan^ bat s
Versammlung wolle fich damit einverstanden er- ^ens Aber es hals ihm nichts. Für 12 Monate mußte ec1 uuu H
klären, daß für den Oberbürgermeister Herrn Dr. Adickes ind Zuchthaus wandern. A
vom Tage seines Rücktrittes an 16 800 Mark Pension in den * Das Wachstum von Paris in Zahlen. Die Haushaltsplan eingestellt werden. Ergebnisse Der am 5. März erfolgten neusten Pari,er BolkSzaNung
y - ___ — ergeben wieDer ein bedeutendes Anwachsen der Seinestadt. Parw
umfaßt gegenwärtig 80 639 Häuser, 1123 634 Haushaltungen und liitWCrfitatS*4iaCT?t*tCI?Cen« hat eine Einwohnerzahl von 2 888 110 Personen. DaS Anwachfen
— Prof. Weismanns Nachfolger. AuS Frei- in bcn letzten 110 Jahren veranschaulichen folgende
bürg i. B r. schreibt man uns: Zum Nachfolger des Wirklichen QQ^en. Stadt hatte 1801 547 756 Einwohner; 1831 785 862; Geheimen Rats Prof. WeiSmann auf dem Lehrfiuhl der Zoologie 1 174 346; 1861 1696 141; 1872 1851 792; 1886 an der Universität Freiburg». Br. wurde: vom 1. «^»1; o 344 550* 1896 2 536 834; 1906 2763393. Das Seinedeparte-
ab Professor Dr. Franz D o f l e i n von der UmoerfUat München ment eine Bevölkerung von 4 154 042 gegen 631808
berufen. Einwohner im Jahre 1801.


