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18.7.1912 Erstes Blatt
 
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ch.amerikcinH jnreise. Er desheim nach -- nheiin. Am 19.:

Sonntag, N \ der Umgegen!' nebst ihren 6 ung und K- 'n Crte zuscum ch Blitzschäden infamen Hebung meist kleinen v.

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W rugesührl t chlagt.

Der durch p. ^ratz von I gegen.

werk in die Lust. Die Dorbereitungen für! die bekannten Slrafvn- hätte verschlangen ba-5 Sümmchen von 3400 Mark und die Ottatis Vorstellungen m der OpSra.Cv^ra cenniqnc OdSon und in anderen ?Heatern machten anc Ausgabe von 34 000 Mark notig. Ein schöner Brauch ist es, daß alliährltch auch der Armen und der Wohltätigkeit sanstalten an die,em ^'nage von der Barster Stadtbchörde gedacht wird. 3n diesem Jahre find bc,_

50jährige Dieck Tagen unser Zurück. Oberst L M Ms neinde be er mit **«>

* Typhuserkraitkungen in Dresden Uebcr die in den testen Tagen in Dresden vorgekommeuen T N - vh userkrankungen wird von massgebender stelle mitgeteilt: Im ganzen sind erkrankt oder krankhettsver- däclitig in Dresden ungefähr 60, in den umliegenden Lrtschaften ungefähr 20. In den beiden städtischen Kranken­häusern liegen 53 Erkrankte, darunter 9 auswärtige. Heute sind 2 Personen neu erkrankt. Nach den genauen ärzt­lichen Untersuchungen und Feststellungen über btc ein­zelnen Fälle verteilen sich diese über das ganze Gebiet der Stadt und die nächste Umgebung und stehen tn gar keiner Beziehung zu einander. Es handelt sich also keines­wegs um eine Epidemie, die auf eine gemeinsame Ursache, wie etwa den Genuß von Milch oder Fleisch zuruckzusühreii wäre, sondern nur um ein vermehrtes Auftreten der be­sonders in Großstädten stets vorkommenden Typhuss^alle. Die Erscheinung beschränkt sich durchaus nicht aus ^res- ! den allein, sondern tritt auch in verschiedenen anderen Crten Sachsens aus. Worin der Grund sur die vermehrten Thphussälle zu suchen ist, f>at sich noch nicht feststellen lassen. ! Soviel ist aber sicher, daß ein Grund zur Beunruhigung

t. 34 englischen Meilen zu suchen und sich von ihm in einer , owindigk.nl von 80100 Meilen bic Stunde treiben zu if n Für die Plane, die unabhängig vom Wind bic lieber E ring versuchen, kommen die folgenben Luftwege als bic gun i tcn in Betracht: 1. von Neufundland nach Irland, etwa ? Meilen, 2 von Neufundland nach den Azoren, etroq^ 120 M iicn, 3 über Labrador, Grönland, Island und die »yaror Erin und Schottland von New Kork nach Pans, etwa 4500 S iicn (die Entfernung zu Schift und Eisenbahn betragt 3dOO ilenV. bic längste Wasserstteckc, bie bad Ci ubmlogm werden mutz, früflt 270 Meilen. 4 E,nc äbnlidw südliche Route über Wen sti-im, Südamerika und die stapverdischen Jmeln, Afrika und <xmicn, etwa 9400 Meilen mit einer Wasicritrecke^von 1280 Beilen. Mit Benutzung eines groben Floises oder ^unttes att- 8 !ssstation, das an den Sandbänken von Neiininbland-Baii. (entert ist, wären noch folgende Wege ms dernch der Mog

i ,feit zu tun: 5 von der Neufundland-Bank nach den Azoren rr) Meilen 6 Von Neufundland-Bank bis zu einem ähnlichen . ost, das an der Porcupine Bank westlich von Irland verankert

etwa 1400 Meilen. Für die Luftickufse liegt die groMe k hanerighit in der Ausdebnung des Gases durch die Sonnen- ! u, doch sind bereits zahlreiche Mittel angegeben worden, um ,se gefährlichen Wirkungen der ,Sonne zu vermeiden Die .-idel jede- Meer-Lustschittes mußte zugleich ein kleines, aber .iliges und seetüchtiges Motorboot lern, mit einem Apparat i brahtlose T.legraplne ausgerüstet. Mit einem gegen Linken 6ütjten Motorboot und reicht,cl>en Vorräten darf dre Gefahr der ersten Lu'trcise über den Ozean als so ziemlich aus-

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Organ vielleicht um einige Modulationen reicher ist. Das stolze Gefieder aber, das eine Laune der Natur dem schönenRaden" geschenkt hat, bestimmt fast die ganze Lebensweise^ des Vogels: nur bei schöner Bitterung taucht er aus seinen Lchluviwtnkeln aui, läßt vor dem unscheinbaren, schlicht bräunlichen oder grau getöntem Balg des Delbä^ns die volle Leuchtkraft semer Federn ivielen, schlägt viauenhaft mit seinem prächtigen, in lni(btcnbm Rot oder metallischem Goldgelb gliberndem Schweif ein Rad und verkriecht sich ängstlich wieder ,m Buschwerk, wetin Bolten, Regen und Wind seinen empfindlichen Prunk zu beschädigen drohen. Doch in den Morgen- und Abendstunden begleitet den eiwamen llrwaldwanderer Ncu-Guineas von fern der seltsame Ruf der Paradisea raggiana, der wie ein rasch auseinander folgendes vot- .i)ök Hingt und vermengt sich mit den etwas zarteren, mehr flöten- ähnlichen Rusen des kleineren stönig Paradteovogels. .

Semon berichtet uns in den Schilderungen feiner Ltrcttzuge durch die Urwälder Neu-Guincas, nnc schwer sie das Auge des Menschen m dem dichten lichtarmen Blätterdach zu erkennen oermag; nur ihre mitteilsame Geschäftigkeit verrät dem ?Hei|cn- den ihre Nahe ,,?lber an Säwnhelt über treffen sic ivohl atte übrig, u>se der Erde. Denn >oenn ilnun auch manche Kolibris an Buntheit und metallischem Glanz des Gefieders gleich- kommen mögen, fo haben die Paradiesvögel doch vor ihnen bic bedeutende Größe voraus, vor allem aber jenen wundervollen, phantastischen Schmuck der Öaubcnsederbüsck)cl, Mantelkragen, dir eigentümlich verlängerten und zerschlissenen Federn der Leisten gegenö, der stolzen Schwanzanhängc. Die Mannigfaltigkeit in der Anordnung, dem Bau und der Färbung die,cr Anhänge ist erstaunlich und jede neue Art ist ein Wunder. Tas herrlichste ist, daß über all dieser Fülle von Glanz, Farben und phantamichen Formen ein edler Geschmack zu thronen scheint. , Dazu kommt das froh beivcgliche und spnipatlnschc Wesen der Vogel leibst, bic sich ihrer Schönheit gleichsam treuen und stolz auf ihre Pracht »I ihre Gefieder ausbrcitcn und entfalten, keine langroterigm, ictvst- ' gefälligen Schaustücke, rote die Pfauen es sind, sondern lebens-, volle und lebensfrohe Bewohner ihrer prächtigen öcimat--rnlbcr.

Aber bic Scheu dieser prächtigen Winbet des Urwaldes von

sondern" begnügen wir uns lieber mit dem letzten Platz!

Was Paris der 14. Juli gekostet hat. Am 14 Juli gerät Frankreich alljährlich in einen Freudenfreiheits- taumel und selbst die größte Litze oder das schlechteste Unwetter können das luftige Völkchen nicht abhalten, ftch ausgelanener Freude über die vor so und so viel Jahren erfolgte Erfturmung der Bastille hinzugeben. Den Pariser Stabtiacfcl tostet das Pa­riser Nationalscst alljährlich eine beträchtliche ^umme so sind in diesem Jahre rund 180 000 Mark von den Pariser Stadt­behörden am 14. Juli ausgegeben roorben. tfur die Ausfchmuckung der Stadt dienten 80000 Mark. Tic Gasrechnung allein für diesen Tag betrug 9600 Mark' 1200 Mark wurden für farbige L-ämpchen ausgegeben und über 16 000 Mark gingen an (feucr-

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die seit vielen Jahren bei allen Hausfrauen beliebten und wegen ihrer vorzüglichen Qualität hochgeschätzten

Mark ausgegeben worden .

* Schwertfisch gegen Satftf*. Die LzeandampsersEaledonia", der soeben in New Reise von Glasgow angekommen ist, batten auf Nantucket ein dockst interessantes Erlebnis. In stunden verbreitete sich auf dem Sänne das Gerückt^ datz etwas Außerordentliches auf dem Meere vor sich ginge. 'les strömte an Deck, und der JftipiMn hatte die Liebenswürdigkeit, bic Fahrt zu verlangsamen Da bot stck bntn den Zu,ä»auern em über rasckender Anblick. Ein ungefähr 3 Meter langer Haifisch sprang plötzlich aus bem Wasser in einem mäcdttgen «atze, rlmi folgte .hart auf ben Fersen" ein nur um weniges kürzerer «ckwert Tifd). Als sie zusammen ins Wasser zurückficlen, bohrte diefei seine furchtbare Wrpermässe in die Seite des -vaies, und mar sah wie die beiden nriteinanber rangen. Das -^ner farvtk sich rot vom Blute des 5>aitisä>cs, und die ganze sce schien in Aufruhr geraten zu sein, so peitschten bic beiden Kämpen bic Wogen. Plötzlich beruhigte sich die öcc, unb Jd)on glaubte man. daß der Haifisch unterlegen sei und der Sieger sich lautlos aus dem Staube gemacht habe, als plötzlich nnebcrimt der Hai­fisch aus dem Wasser hcrausschoß, und zwar trug er in seiner Seite das Schwert des SchwcrtsisidcS. Er hatte es seinem Femd abgebrochen und war so der Sieger. «

Die besten Sonrmergetränke. Em richtiger Durst ist etwas Herrliches, wenn man ihn in geeigneter und geschmack­voller Weise löschen kann, und unter vieler Bedingung ist «e heiße Jahreszeit reich an Genüssen Schade nur, daß die Nei­gungen bei der Art der Durststtllung viele Leute irreführen und zu Getränken verleiten, bic gerabe Mr die heiße Jahres­zeit nickt zu empfehlen sind. Wer sich selbst so gezogen hat, daß sein Geschmack mit den körperlichen Bebürhusien uberetn- ftimmt wird in der Auswahl der Getränke emen erheblichen Unter- schied ic nach der Jahreszeit macken. Im Winter kann sogar ein alkoholisches Getränk dem Körper luobltun, wahrend man int Sommer umgekehrt die leichteren Getränke bevorzugen sollte. Ein tüchtiger Wanderer lernt in den Sommermonaten immer wieder aufs neue, daß ein Trunk frischen Quellwaisers einen cd'tcn Durst besser löscht, als irgendeme andere Flüssigkeit und ihm auch eine Befriedigung gewährt, wie sie m dem Augen­blick kein Glas Wein ober Bier zu geben vermag. Mer selbst der Großstadtmensch, der durch eigenes Verschulden oder durch den Zwang des Berufes bas Wandern verlernt hat ober nur Tür kurze Zeit aufnehmen kann, sollte im «oinmer d,e alkohol- ' freien Getränke bevorzugen. Ein schwereres nnb, dickes Bier kann den Naturburst nickt stillen, wie ein Glas «elters ober cuu säuerlicke Brauselimonade. Außerdem aber kommen die Getränke, deren Gesämiackswert nur durch einen Gehalt an Kohlensäure mit oder ohne Zusatz von etwas Frucktsast gesteigert wird, um o mehr in Aufnahme, je größer die Ditze ist und K mehr Flüssigkeit der Mensch infolgedessen feinem Körper zur Ergan- zimg des Verlustes durch die Dautattnung Zufuhren muß.

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Etwas für die sparsame Hausfrau.

Ter neue Kaffee-ErsatzPerlta" ist doppelt so auSqiebig wie andere Kaffee-Ersatzmittel und doch nicht teurer als diese. Dabei schmeckt .Perlka^ überraschendkaffeeähnlich, hat keine lästigen Hülsen und Schalen und ist durchaus gesund. Kann eS da für die Hausfrau noch fraglich fein, waS sie verwenden soll? NurPertka"!hv,;

Kleine Tageschroni:.

Ai,ä Hagen (Westfalen) wird gemeldet: Gestern nachmittag stürzte in Driftern bas Gerüst von einer tm Bau begriffenen Eisenbahnbrücke ein. Fünf Arbeiter wurden schwer ver­letzt, einer davon lebensgefährlich. , _r ,

Bei Hamm in Wefnalen unternahmen fun f Ar dei tei eine Kahnfahrt auf der Lippe. Auf der Rückfahrt badete einer der Arbeiter. Als er den Versuch machte, wieder ,an den Kahn zu kommen, kipple dieser um. Drei bcr-^n1J!rVncrthrnrÄl1' während die übrigen sich retten konnten. Xtc Li-ichen der Er­trunkenen sind noch nickt geborgen . . _

Tie Dachpappenfabrik von Wigankow tn Berlin ist gestern abend niedergebrannt. Die Ursache des Brandes ist noch Nicht mm tlett^ a Wachsen) explodierte im Elbbahnhof ein Benzins infolge Selbstentzündung in W^genbttck, n!s es in einem Eisenbahnwaggon geladen werden sollte. Der Waggon stand sofort in Flammen unb das Feuer breitete lieft dann weiter auf einen großen Zollspeicher der Sächsuckwn^ Staat^bahn aus, in dem u a 1500 Zentner Oel lagerten, -ter Speicher sowie zwei weitere Eisenbahnwagen brannten vollständig ans.

Gestern früh zehn Uhr stieß bei Tarascon em von Avignon kommender Personenzim mit dem Schnellzug ^^lle-Bordeaur zusammen. Zehn Rctiende und fünf Eisenbahnangesteltte 1111 b Jn^E^p i n a^ verwundete der Leutnant Eollet in einem Wlihii^ sinnsansall seine Watt in unb sein siebenjähriges Söhnchen burch zwei Revolverschüsse sehr schwer und entleibte sich darauf 5 As Fez wird gemeldet: Ein fcfterihftbcr Arttllerieioldat feuerte gestern auf einen eingeborenen ^nftruftiondontiier drei Revolverschüsse ab und venviindete benielbcn schwer. Es foll sich nm einen Akt persönliäier Rache handeln.

WetterauSsichten in Hessen tot Freitag, den 19. Juli 1912: Wolkig, Regenschauer, mäßig ivarni.

Frankfurt a. M., 17. Juli. Bei der heutigen Fahrt tTVittoria Luise" nach Idar ist zum ersten Male die neue r»oft in Tätigftnt getreten. Drese beittht darin, daß der Lutt- i , ülncr die Funktionen eines Voswerwalters ausubt, von den . i sßagieren Postsachen ciügcgcnninunt, bicic mit einem befon-

i Luftpost stempel versieht unb sur ihr^ I vioer cne cmeu oiricr viuu)imtn '

ie tragt. In Anweiidung kommen Reu-Guinea vor den Mensckxm uno ihre Vorliebe jur abgelegene

-narken. Besondere Marken roic bei der Wohltatigkeitsoeran Wfbutc 6nt 3agb aui den Paradiesvogel bisher fast ausschlicß hl; ung der Gros,Herzogin von Heften werden nidit auSgegebcn, I bcu (£-ingcborcncn überlassen: mit mehrsitzigen Pt eil en cr oick werden keine Postsachen vom Land zur Weiterbeförderung auf-1 die Papuastämme diese kostbare Beute: oder zur sfiacktzeit, tiummicn. , I wenn die Vogel fcftlafen, schleickien lautlos dunkle Gcftalten zu den

Johannisthal, 17. Juli. Heute abend unternahm Leut- Lchlupswinkeln unb iverien haltig feinrnaichige über Du mt ^'icma nn vom Jnsantcri'Regiment Nr. 118 auf Lust' schlummernden Tiere. An den Haienplätzen werden sur die Para ich-crdoppeldccker einen Flugversuch. Beim Landen tvurbe ber öic.3vogelbälgc sehr ftattuckie Prn,e erzielt und.auf dem curo- üö»arat vollständig zertrümmert. Leutnant Licmann wurde her- fischen Modemarkt zahlt btc Tarne oft /"'^erte von ...arl und w KÄÄÄÄ«

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vt teilte abend kurz vor 8 Uhr mit ^lerieitt^\ viindoinücr iDeiftcn Eindringlinge nodi als rühmlicheoclbcntat feiern, eo

HeJrn. »ta» die »ultirftranbc | ift aud) l'eieii.-n auf brr Sudw nach

V1 die nlicgcr amgeil langsam zur Erde nieder wobei an einem | ÄuiM der linke Flügel abbrach. Tic Flieger blieben unversehrt, rtu Apparat wurde abgerüstet.

Friedrichshafen, 17 Juli Der,Z 3", der heute ,lt ।r .... ecin ^vobe unb Geschwindigkeitsfahrten zur Befnc

n werden mH . nqledi.tt hat soll morgen bei Morgengrauen nach Vaden- ........ ItL.m fiberiiibrt weroen, um dort von der letzt, leerstehenden jiu.'e aus die militärischen Abnahmesabrten zu ab'olvtcren Ans fii-, Weise wird aus der Werst zu. ,->riedrickshaf^n Platz ge si) feil für den Bau des Marincluftschifses. Tic '.Hania , das (r itzsckiss für die Dclag, das ebensalls fertig ist, kol^???

a. Sunota« in ^.«ndubaien flen.il» und °nt Mm. rol die Prolunahrten aufnefmten. ^'^eicht wird es oernt biidc der nächsten Wocko nach vambiirg ubergefuhrt, worauf IOl' ein -weiles Lustsckn" aui Miel gele.il wird.__

Die paraMcsodqel von Neu-Suinea.

?(hiiUacbietc5 lull Du fein Schicksal ereilt. Weit M oas erotischen Urwälder muß der Jager Vordringen p.-i» cr wirklich schöne Eremplare ber ,cltiamcn _buntf^i11ernben

m"küd^mH°hrtzndnikn 1 kleiner' -rhanden ift, jumaf auch alle «orsichts-

alten t ben Stoss zu manchen ivunderlichen fiegenben I niaurcgeln getroffen sind, um btc weitere Verbreitung der -.-ben haben . f ÄTanffteit durch Ansteckung zu verhindern.

Tu- .-ilnesorscher des Mittelalters kannten nur grob ent- . <^o zahlt man die niciftcn Steuern? In der bei- fl ütc unb von den ^lnacborencn.. ungefdndlf LjUen Kammer legte der Mgeordnete von Lüttich Hector Dems dVies rabenarligen Singvogel.-, desieiiglaiizeudcs Uleinzigartger cmc Statistik vor, in der genau berechnet war, wie sich die Steuer ecrbcum-cbi b' -Uei-ndes Gcueder heute auslasten in den verschiedenen Ländern Europas darstellen, ^a-.' p große Rolle iptelt. Tic papuaniichen ^ikow Ergebnis ist für Deutschland durchaus nicht ungünstig, Auf

f- erlegten Vögeln die Beine ^s, nick da man m Europa her Bevölkerung entfallen.nämlich nach dieser Lstte. in

lirmaU ein tiremplar nut Krallen oder -Beinen juJc^n öciam, 82,06 Frs., in Frankreich 78,98 Frs., in ^pHanb

n"b eine naive Phantasie den Paradiesvogel zu cmem-Wunder. Oesterreich 49,05 Frs., in Italien 45,94 Frs.,

U »u einen. Bonei. der niemd« raWet,»d" Lt,rnge W ' 43-37 ZrS in R-rw-,on «,60 Fr«, jn h;ied Gut liebend bis zur etunbe fcnc^^. Täncmarf 41,70 Frs. und in Belgien 34 Frs. Holsen wir,

}: umc fdimcbi, und lerne l end eil ordern "N Sonnenli« unfcrc StaatSschatzmeister hier nicht ihren Ehrgeiz darein

labet. Jn dem Namen Paradilea apoda, ^,L,nnö dem ParaDeutschland in der Welt voran" marschieren zu lasten,

L.-.nnael gab, klingt jene alte Legende noch nach. der erste ' v m--mit hrm tentrn Mak!

^ropäer, der' wirklich einen lebendigen ParabieSvogel sah, d r ,-lieniscke Weltreisende Pigasetta, fand gar feinen Glauben, als ... nad) der Heimkehr von seiner Weltteise behaufstete, der Vogel l^be Beine und Krallen. Nock keine 90 Jabre sind verstr,cheiu !ei.ldem Europa zum erstenmal den gan^en Körper ^nes erle^l : radiesvogels zu sehen bekam: erst 18-3 lernte Die alte ^.ur -üt eigenen Augen einen Paradiesvogel kennen. Und noch viele Ubre gingen dahin, ehe bic Forickung näheres über ^ Lebens rjrife dieses eigenartigen Tiercs erfuhr, in bem eine unvergleich Sc Schon den mit einer seltsam mißtönenden Stimme w wunder- .ich sich vermählt und bas dem Pfau den Ruf des ntelften Wesens if ifcrcd E-rdballcs streitig macht, xenn der Schrei dieses .-^lng^

-aelö" gemahnt an die Stimme des Raben, wenn auch leiii

Für Hühneraugen und Hornhaut gibt es nichts besseres wie Karns Hübner' aunentinftur und Pstaster ä 50Psg. (scntrabTroflcne Emil Karn. Sckulitr.

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Konrad Haub,Echtei 1.