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19/06/1912 Erstes Blatt
 
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eilten auf die Darmstädter

verneinen.

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Haus)

ouc-flcrübrt.

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Hechler.

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den des Mir

mehrere Polizeiautos mit etlichen Hunden und dem Motdsteiic. Hunderte von

Versteigerung bestimmt. Giesen, 10. Mm 1912. civel. Geriwiovollziebct.

ViMtkarten billigst

Brtihl"*che Druckerei.

eine schwere beide Arme worden.

Im Walde zwischen einem v üem-ig mit

Vergebung von Bachrcgnlicrnngs- und Ttratzenbefestigungs-2l rbciten.

in völlig aufgcriffctt worden Der Pfarrer blieb unverletzt. Tie Täler sind noch nicht ermittelt.

fahrt des Norddeutschen Negattavereins auf der Unterclbe der (Surbaren reilzunehmen. Mit dem ftaifcr flingen Prinz Eitel {Trieb nd) und die Herren deS GesolgeL an Bord.

PkrsltMrlliig.

TonncrStaa, den 20. Juni l. 3., nachm. 3 Ubr, sollen im städtischen Pfandlokalc, Lcltcrsweg 11, dadier die wegen rülln. Beiträge zur Qrtskrankcnkanc Gienen ger''andeten Gegenstände:

Dlöbcl aller Art, Bcruko, Sekretäre. Sofas, Schränke Spiegel, Lchreibtische und eine Barne Weihbinder- Rüstzeug (Stangen und Dielen 4:5

versteigert werden. Gemmccker, Psandmeister.

Explosion statt Einem Ebemiker wurden abgerissen, mehrere Arbeiter sind schwer verlebt

bei Fiscdenich Lrm eS W einem Kampf Jagdaufseher und dem Sohn de» IagdbesiperS Wilddieben. Die Wilderer schlugen v Kemvig

zurück, bte unan^enedm riecht und beweist, wie sehr eine ..Ber- edelung" des Jtaneee am Platze ist.

Kleine aaqeschronik.

Aus einer Baustelle der Äteinbobu nach Cronenberg fuhr rtw Lokomotive tn'olge Versagens der Bremse über do» (Mir.?em* bin au? Die Lokomotive und zwölf Wagen stürzten 2 0 Meter tief ab und wurden zertrümmert Das Personal rettete s i ch durch Abivringen.

Ein ehemaliger Fahnenjunker, der in Frankfurt in der Unisorm eine» lllanenfädnnch» 20 000 Mk erschwindelte, wurde in Ober-Lösnitz verhaftet.

In Neumark Cbcrpial.t' sand in der Eprengstofsabrik

Pergtbiiilg voll WMleitWsarbeitkn.

Tie Arbeiten u. Lieferungen der QuellschürfungS- und evtl. FassungSarbeitcn für die Wasserver­sorgung der Gemeinde Rodheim a. d. Hor­loff sollen

Tienstag, den 25. d. Mts., vorm. 10 Uhr

öffentlich vergeben werden.

Arbkitsbeschreibungen, Bedingungen und An- gcbotSunterlagen, welch letztere gegen Erstattung der Herstellungskosten erhältlich sind, liegen während der Tlenststunden auf den, Amtszimmer des Unterzeich­neten lLandgraf-Philipp.Platz 3, Zimmer Nr. 22) zur Einsicht offen.

Freie Wahl unter den Bewerbern bleibt vor. behalten.

Zuschlagsfrist 2 Wochen.

Gießen, den 14. Juni 1912.

Der Großherzogliche ttreiSbauinspektor:

In M i z i n 0 w 0 Posen) wurde in vergangener Nacht gegen Pfarrer 51 a p f a ein Anschlag verübt, indem in dem Heller Pfarrhauses mit einer Zündschnur eine große Menge Pulver Explosion gebracku wurde Die Vorderseite des PsarrbauseS

waren- ver Weigerung.

Donnerstag. 20. 0. M., nachin. 3 Ubr, wird fei Restbeiiand deoWarenlagerS im Laden Babnbositr 47, beücbenb in Leder, Holz-, Wlnb-, Porzellan, Blech-, Aluminium'. Spiel- und Ga­lanteriewaren zwangSwei'e

Der Mörder der Anna Noch cntöcdt

Frankfurt a. M., 18. Juni. Der Vater des auf rätselhafte Weise verschwundenen 15jährigen Mädchens Anna Koch aus Bergen, der Fabrikarbeiter Koch, hat heute morgen cht Geständnis abgelegt und angegeben, daß er seine Tochter im Isenburger Walde er­würgt habe. Die Polizei sucht gegenwärtig in Beglei­tung Kochs den Wald nach der Leiche der Ermordeten ab.

Versteigerung

Donnerstag, d. 20. d. M., nachm. 2 llbr, soll, dadier Walltorttr.6 (Darmstädter

Holzabfuhr.

DaS im Licher Smdiivald noch lagernde Nutz- und Brennholz muß, bei Meldung sorstgerichtlicher Anzeige, bis zum 2 Juli l. IS. abgefahren fein. B1

Lich, den 15. Juni 1912.

Großherzogltche Bürgermeisterei Lich. Dörmer.

behalten.

Zuschlagsfrist 2 Wochen.

Gießen, den 17. Juni 1912.

Der Großh. Kreisbauinspektor.

Hechler.

niebcr und legten auf den Aufseher an. Dieser erschoß den 30iübrigen verheirateten Lummer. Die anderen Wilderer ent­kamen

In der Nackt zum Dienstag übersielen acht bewaffnete Banditen in einem Zuge der Strecke Eiadowaia Kolalschows- kofe den Kassierer in der russisch-belgischen Gesellschaft, raubten 11000 Rubel, hielten den Zug an und entkamen Bei dem Ueberigll wurde ein P 0 l i i i st g e t 0 t e t. Der überfallene Kaste- rcr und zwei andere Passagiere wurden verwundet

Weierstraße 19.

Sport.

BrunSbüttel-Ko og, 18. Juni. Ter Kaiser ging heute vormittag 10 Uhr an Bord der SegeljachtMe- 1 c0 r", um an der Iuternation alen Segelwett-

2llle vorkommenden M-Repmln werden prompt und billig

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lleber die Auffindung der Leiche geht uns fol­gende Schilderung zu:

L Neu-Isenburg, 18. Juni. Wohl kaum hat sich unser L?rt in einer lolchcn Aufregung befunden wie heute, als sich mit Blitzesschnelle die Nachricht verbreitete, Koch habe gestanden, seine Tochter im hiesigen Walde ermordet zu haben Schon nach kurzer Zeit sausten dann auch schon Schutzleuten, Kommissaren, Aerzten, Mörder durch die Straßen nach der Frankfurter und hiesigen Einwohnern ....... MMl |luwlVL

Landstraße hinaus. Hier biegt am Waldrande in südöstlicher Richtung die über Neuhof nach Götzen Hain führende Nenhos- schneise ab, von der aus, gerade Sprendlingen gegenüber, die Bestewiesenschneise nach Nordosten sich abgabelt, um nach etwa 15 Minuten im rechten Winkel die Fürstenschneise zu kreuzen. In diesem Distrikte erstreckt sich eine von dichtem Tannendickicht

Buntes Sommcrlaub.

3efct steht das grüne Sommeraewand der Natur in höchster ^choitheit und überall, wohin der Blick sich wendet, wird er durch ba-3 üppige, irische grüne Vaub erfreut ..Das grüne Laub" diese Vorstellung ist uns völlig selbstverständlich und geläufig; und doch Ut das Laub gar nicht immer grün. Fragt man einen Naturfreund nadj Laub, das nicht grün ist, so wird er zunächst an die graue ivai'.c der Strandpflanzen denken oder die roten Ringe in den idnlbfdrmigcn Blättern des Geraniums anführen, und mit diesem zweiten Beispiel ist er auf der tich.uen Spur Bedenkt man, bab die farbenprächtigen Blüten mit all ihren Teilen aus nitht* anderem bestehen, als aus umgewandelten Blättern, io erscheint cs einem gar nicht mehr so sonderbar, daß es auch Blätter geben 10U, die nicht grün sind, denn was für Farbenkunststücke die Pilan-en aus Kohlenstoff, Sauerstoff, Wasserstoff und Stickstoff in ihren Blüten zustande bringen ist jedem geläufig

Lir Ray Lankester, der bekannte naturwissenschaftliche Mit­arbeiter desDaily Telegraph", veröffentlicht hierüber einen an­ziehenden Am iah. Zn den bekanntesten, nicht grünen Blättern zählt er die Bougainvillea, eine Schlingpflanze der Mittelmeer lünoer mit Deckblättern, die purpur bis karmoisinfarbig sind. Begonien und (lalabien haben mehrfarbige Blätter. Die Grund­farbe ist grün, aber rot und purpurgef.irbt sind die Adern der Blätter. Die gärtnerische Kunst hat die Galabien «aus Süd­amerika eingesührte Pflanze» so umgewandelt, daß dunkel-purpui farbcnc Streifen parallel den Blattadern entstanden sind, so daß die Blätter sammetartig wirken Manche sind so verändert, daß die Blätter überhaupt fein eigentliches Blattgrün mehr enthalten; allenfalls findet sich dies noch m einzelnen grünen Tüpfeln auf einer sonst weißen Fläche, die em karmoiiinfarl»enes Geäder ent­hält. Die Farbstosfabrik, die die Pflanze darstellt, liefert zuweilen die Farbstoffe ebenso teidchaltig, wie der Ch'miker sie in Form von Anilinfarben aus dem Kohlenteer gewinnt. Manchmal kann die Pflanze das allerdings nicht allein. Es gibt einige Farb­stoffe, die tierisch-pflanzlichen Ursprungs sind. Die Cockienille gehört dahin, denn die Eochenille-Laus stellt ihren bekannten roten Farbstoff aus dem Safte her, den sie aus einer KaktuSart ent­nimmt, und ebenso ist es mit der .stermes-SchildlauS, die ihren früher viel verwandten roten Farbstoff aus dem Laste von Eickten- blättent herftcllt. Bei manchen Blättern entstehen bunte Farben dadurch, daß daS Blattgrün versd-windet, und nur die anderen Farbstoffe sichtbar werden. Das gelbe Carotin und das .Yatu thothvll. Zuweilen tritt eine foldw Entfärbung als Ktankhcils- eridxinung auf, es gibt aber aud) Blätter, die immer bei der gesunden Pflanze gelb oder gar goldgelb gefärbt sind. Einige Arien von Euonnrnos enthalten z. B. einen goldenen Farbstoff an Stelle des Chlorophylls, das Phhllofuscin, so daß sie leuchtend goldgelb aussehen. Wieder andere Blätter enthalten von vorn­herein gar kein Blattgrün, und einige der Pflanzen, die sich durch diese merkwürdige Eigenschaft auszeichnen, haben aud) Stengel, die nicht grün gefärbt sind Meistens sind es Schmarotzerpflanzen, wie etwa Kleeseide, Fladisseide und der cntiprcdxnbc Sdnnarotzer deS Heidekrautes. Einige Pflanzen unserer heutigen Pflanzen­welt sind nod) in dem Uebergangszustande zwisd-en Pslanzen mit blattgrünhaltigen Blattern und solclxm ohne diesest Farbstoff. Hierfür als Beispiel nennt Sir Ray Lankester die englifdie Weih- nadstSpflanze, die Mistel. Ihre lederartigen, blaugrünen Blätter enthalten wenig Ehlorophyll, und die Pffanze, ein Schmarotzer, ist bekanntlich, was die Ernährung angeht, von ihren Wirtpflanzen abhängig.

eine groß. Partie Schuh- roaren, sowie mehrere Fahrräder und Näh­maschinen zwangsweise gegen bar versteigert werden.

Gießen, am 19. Juni 1912.

Ecipcl, Gerichtsvollzieher. flpnn- werden aufgearbeitet, ölCp|T sowie neu angeferrigt Don1 on in allen mod.Mustern uvbnuU in. Wolle. Watte und Daunen. Kaiier-Allee 7 I. .04659,

Reparaturen an Maschinen jeder Art sowie alle in das mecha­nische Fach einschlagcnden Arbeiten werden prompt und bei billigster Berech­nung auSgesührt. [05142 NaAigüll & Mihmch Blcichftraßc 29.

vermischtes.

Kaffee-Dcredclung. Es galt bisher für ausgemacht, daß es das Coffein ist, dem die oft nachteiligen Folgen des Kafseegenusses zuzuschreiben sind. Von anderer Seite wurde da­gegen ausgeführt, eine Tasse Kaffee oder auch einige enthalten eine so geringe Dosis Coffein, daß an eine ^Gefährlichkeit gar nicht zu denken sei. Die Besd-werden, die nervöse und besonders Herzkranke Leute sich durch das Getränk zuziehen, mußten dem- nad) ganz andere Gründe haben. Welcher Art sie sind, das will man, wie wir vor einiger Zeit schon mitteilten, jetU endlich herausgefunden haben. Nicht die Wirkung des Kaffees selbst, sondern die Nebenwirkungen der brenzlid>en Produkte, die beim Rösten des Ziaffees entstehen, sollen Sdmld daran sein, daß so vielen Leuten der Kaffeegenuß aufs ftrcngfh? untersagt wird. Der Röstprozeß, dem die Kaffeebohne unterworfen wird, geht bei 170 bis 250 Ofrab Celsius vor sich: durch ihn erleiden die Bestand­teile der Bohne: Zucker, Zellulose, Kaffeegerbsäure und Fett be­deutende Veränderung, in ihm werden aber auch die Fasern, Fett-, Säure-, Erd- irtib Farbstoffe verbrannt, die an der Außen feite und im Schnitt der Bohne sid) befinden. Dadurch bilden fid> brenzliche Dole und andere V e r b re n n u ng sprodu kl c, und diese sollen es sein, die den gcfunbheitdi'dxiblidnm Einfluß auf Magen und Herz ausüben, den man bisher dem Coffein zuschrieb. 9lbge- sehen davon beeinträchtigen sie bitrrf) brenzlichm Beigesd>mack den seinen Dufv deS Kaffees. Der GcHanke, die iremben Stosse an der Außenseite der Bohne zu beseitigen, erscheint, tvenn man all dies weiß, sehr einfach: praktisch verwertet wurde er zum erstenmal in dem patentierten Kasfee-Veredelungs-Versahren, das aut der Dresdener Hngiene-AuSstellung in Betrieb zu sehen war. Auf dies Verfahren weist jetzü auch ein Aufsatz in der Berliner Aerzte^Korrespondenz" hin. Unmittelbar vor dem Rösten wird der Kaffee auf mechanischem Weg von allen am Aeußern der Bohnen hastenden Schmutz- und FeM'toffen gründ lidi gereinigt, so daß ein Mitrösten und Mitverbrennen aus­geschlossen ist. Ter auf diese Weise veredelte Kasfee soll völlig rein schmecken, sein Aroma soll frei von allem Scharfen, Beizen den sein. Bei dem Reinigungsprozeß, der übrigens nur wenige Minuten dauert, bleibt eine große Menge sdimutziger Flüssigkeit

tuftfebiffa^rt

Darmstadt, 18. Juni. Das Postluftschiff ,,S ch w a - 6 c n" traf um 7.20 Uhr über Darmstadt ein, warf auf dem Exerzierplatz sechs Postbeutel mit Fallschirm ab, machte eine große Schleife, erschien wiederum über dem Platz und warf noch fünf fcu-itcrc Postbeutel jeweils mit Fallsdnrm herunter. Von den Fallschirmen zerrissen fünf, weil die Beutel zu schwer waren Die Postbeutel sausten in die Tiefe. Eine Ausnahme der Darmstädter Post ko.tnte nicht erfolgen. Tas Lustsdffst kehrte nad) Frankfurt a. M. zurück, wo es nad) 8 Uhr eintraf.

Kiel, 18. Juni. Ter heutige Flugtag begann bei prächtigem Wetter. Es sanden zahlreidie Ausstiege statt. Leider stürzten drei Flugzeuge ab. Zuerst Stiefvater mit Leutnant Grävenschütz als Fadraast. Beide Flieger erlitten erhebliche Verletzungen im Gesicht. Das Falwzeug wurde vollständig zertrümmert. Ferner stürzte Krieger mit dem Korvettenkapitän a. D. Friedländer bei der Levensauer Hochbrücke ab. Beide Flieger blieben unversehrt Ihr Flugzeug ist etwas befd)äbtgL Der dritte Absturz ereignete sich in der Nähe des Flugplatzes. Krumsiek mußte infolge Ver­sagens deS Motors plötzlid) niedergehen, wobei sich der Apparat überschlug. Der Flieger blieb unversehrt. TaS Flugzeug wurde gering beschädigt

London, 19. Juni. In Spring sield (Illinois) wurde die Fliegerin Julia Clark beim Absturz mit ihrem Zweidecker getötet.

umsäumte Wiese ans, die Fl i t t e r wi e se. Hierhin führte Kock) nod) langem Hin- und Herlausen durch den Wold die Beamten und bezeichnete ihnen diese Stelle als die M o r d st ä t t e. Unter lautem Weinen erklärte er die Einzelheiten der grausigen Tat, wie er das Mädchen niedergerisfen und es solange gewürgt habt, bis cs tot am Boden lag. Alsdann habe er die Leiche an den Händen in das' unburdibrinqlidie Dickicht gezogen und in eine Erdsenkung gelegt. Dann habe ihm der Mut zur Selbstentleibung gefehlt. Tie £eid>e wurde nun sofort gesunden. Ungeziefer und Raubtiere hatten schon ihr gräßliches Zerstörungswerk begon­nen, so daß nod) kaum etwas zu erkennen war. Der Kindes­mörder verzog beim Anblick der Leiche keine Miene: er wncde sofort unter lauten Verwünschungen der Menge nach Frankfurt a. M. zurückgebracht. In später Abendstunde traf der erste Staatsanwalt aus Hanau ein, der die Leiche der Anna Koch für Hanau, da Bergen zum Landgeridst Hanau gehört, be­anspruchte. Peinliches Aussehen erregte cs, als sich sogar ein Photograph herandrängte, um für ein Kino eine Ausnahme zu niad>en. Ter Andrang zu der Mordstelle wuchs in den Abend- stunden so an, daß die Polizei Verstärkungen herbeiholen mußte, um die Menge zurückzudrängen. Voraussichtlich wird die Leiche noch im fiauie der Nacht vom Pla^e entfernt werden. (Ta die Tat auf luffsischem Gebiet geschah, ist das Darmstädter Schwur gericht für die Handlung zuständig, wenn die Sache nid)t an Hanau abgegeben wird. Red.)

Mich geschmückten Straßen. Mit dem Feslz.ig war ein PreiS-Korsofahren verbunden, bei dem der Radfabroerem .Pfeil- aus Fauerbach v. d. $>. den ersten Preis in Form emeS TrtnkhornS errang. Referendar Möckel hielt die Festrede.

Starkenburg und Rheinhessen.

Darmstadt, 18. Fun«. Graf uönijat) ist gestern mittag zum Besuch im Jagdschloß WolsSgarten eingetroffen.

! Mainz, 18. Juni. Ter Stand der Weinberge berechtigt unsere Winzer zu schönen Hoffnungen. Die Blüte der Trauben steht bevor und scheint günstig zu verlaufen. Der Behang an Gescheinen läßt nichts zu wünschen übrig. Mit dem Spritzen und Schwefeln der Weinberge hat man allgemein begonnen; auch die Fanggesäße für die Motten des Heuwurms sind aufgehängt. Ter Wemcinkauf ist zurzeit nihig, die Preise sind fest.

Tie wegen Erbauung der Lumdabrücke in Lollar erforderlichen BachregulierimgS- und Stragen- desesligungS-Arbeiten sollen öffentlich

Dienstag, dcu 2. Juli l. I-, vorm. 10 Uhr auf meinem Geschäftszimmer (RegierungSgebaude Landgraf-Philipp-Platz 3, Zimmer Nr. 22) vergeben werden. Gegen Erstattung der Herstellungskosten sind Angebote daselbst erhältlich.

Freie Wahl unter den Bewerbern bleibt

Günstige Gelegenheit ihr billige Möbel.

Die Rest bestände meines Möbellagers, wie lackierte Schlafzimmer und Einzelmöbel verkaufe, um rasch zu räumen, zu jedem annehmbaren Preise.

Ferd. Hennstiei

<£c(|tc 21acbricbtcn.

(:) Köln, 18. Juni. Ter Vorstand der christ­lichen Gewerkschaften Teutfchlands ist heute hier zusammengetreten, um über die Frage der Einberufung eines Gewerkschaftskongresses zu beraten.

(:) Brüssel, 18. Juni. Tas Bestehen eines monarchistischen Komplotts gegen die Republik Portugal wird jetzt amtlich bestätigt. In dem spanischen Seebad Hey st wurden 30 Verschwörer festgenommen.

Eine Badereise mit Kindern soll nicht nur für diese, sondern auch für die Mutter eine Erholung sein. Trohdem müssen die Kinder zu ihrem Rechte kommen, besonders die klemüen bednrscn der gleichen vünkilichen Wartung und Pflege und derselben sorgsaitigen Ec- nobrung wie daheim. Ein WäbnmgömiitcL das die Vorzüge einer leichten Zuberciiiing und langen Haltbarkeit mit denen der Wahr bafngfeit und leichten Verdaulichkeit vereint, istKufeke", und eo ist ocvbalb für solche Fälle nur beitens zu emvfehlen. hv11/

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Ql hier verübten? ,bcm Täler sür 11000 l,e H°nde fielen, können. Jinn größten Teil bereit-s 1 München z«m 5^ T der Papiere war ok\ ich in einem Falle Sah. i anderen Falle hol^L' cr ist etwa 40 Fahre nk, ober bttitschultni^ j t und gerötetes Gesicht, l- >g, Umlegkragen und havü d schien in Franksnrt o. 5 allen Verhältnissen wa ) im Handel mit Mi­ndert. Da nicht anSgesch' :imb vorstehender Peschcii iverden im Interesse btt :gendwclche Auskunft ubr üinalabteilnng deS Polizer m zu lassen. Tie Frazc, ;t sich noch nicht beantirc che erst eintreten kann,:

Ejnslweilen sind die l cht weiter veräußert werte hotten.

Wie mm hort, >7.. :rg eine schloßästii.

Gestern wurde da? 7' cheS der Stadt gehöllk, nn Preise von 31500 Ji idwnts und Mtzg^ * ig beiW»« t JillMjtll |4 1,1,11 -hr- ;

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vstcherilsch.

Insektenfressende Pflanzen sind wohl allen dem Namen nach bekannt, aber nur wenige sind darüber unter­richtet, aus welchem O'ninbf diese merkwürdigen Raudpslanzen sich so ganz anders verhallen als ihre Schwestern, die aus der Lust lind aus dem Boden mit Hilfe des Sonnenlickües die Stoffe, die sie zu ihrer Erhattuna brauchen, auffiehmen und verdauen. Der Mannte Botaniker, Proiessor Dr. (^iesenhagen, unternimmt es in dem neuen populär wissenschaftlichen PrachttverkDie Wunder der Natur" iDeuisdies Verlagshaus Bong u. Co., Berlin D 57. 65 Lieferungen, von dem soeben die Lieferungen 3 imd 4 zur Aus- aabc gelangen, hierüber ^luffchluß zu geben Wir erfahren da, daß die insektenfressenden Pslan.zen an Stellen wadffen, wo sie ihren Bedarf an Stickstoff aus dem Boden nicht decken können, so z B im Hod> und Heidemoor. Sie heften sid), indem sie Insekten einfangen und diese alö Nalwung üerbauen. Da sind einige mit Orpanen versehen, die den Fangarmen mnndur Ticfseegeschöpsc gleidic», andere sondern einen Klebstoff ab, der sie zu lebenden Leimruten ^nadü Jene besitzen Kannen, deren Deckel sie schliesst, wenn ein Insekt gefangen ist, diese wieder gewissermaßen geöffnete Mäuler, die sich sosort schließen, wenn ein Instckt die Fühlborsten berührt Hal. Was diesen Aussatz hochinteressant macht, ist der Unntaub, daß hier unseres Wissens zutn ersten Male wnnbervolle Naturplwtoaraphicn beigegebcn sind, die uns mit völliger Nattir- treue vor Augen führen, wie sich die Insekten in tnm Organen dieser raubgierigen Pflanzen fangen. Auch sonst enthalten die Hefte eine MI le flut illnsttierter Mlmndlungen. Tr. Adolf Hcil- born plaudert über den Sckgvefelbauchwal, der grofjr Jenaer For- sdxr Ernst Haeckel über die Kunstwerke der Zelle. Der hervor­ragende Voaelkcnncr Di Hcinroth sdweibl über merkwürdige Vogel­nester, der Wiener Physiker Porges übet die seltsamen elektrischen Enlladunasbilder auf pliotographifchen Platten: der weltbekannte Pariser Astronom Flammarion über die Welt des Mondes an der Hand auSgczeidmeter Mondphowgraphicn. Jedem Hcst sind zwei sdwne Farbentaseln beigegeben.

Märkte.

O Laubach, 18.Juni. Der heutige Schweinemarkt war mit 85 Stück Jungvieh befahren. Die Preise standen zwischen 70 und 75 2)1f. daS Paar. Die Tiere fanden guten 2lbgang.

fc. Frankfurt a.M. Schweinemarktbericht ooni 19. Juni. 'Jliifgctriebcn waten 1542 Schweine. Voll fleischige Schweine von 80 bis 100 kg Lebendgewicht 58.00- 60.00 Ml., Schlachtgewicht 75.0077.00 Mk., vollsteischige Schweine unter 80 Lebendgewicht 67.00 58.50 Mk., Ed)laditflcivid)t 7375.00 2JIL; vollsleischige Schweine von 100120 kg- Lebendgewicht 69.0061.00. Pik., Schlachtgewicht 7476.00 All.: vollsteischige Schweine von 120 bis 150 kg Lebendgewicht 69.0061.00 Mk., Echlachlgeivid)t 74.0076 Akk. Geschäft langsam, bleibt Uebersland.

Wetteranssichten in Hessen kür Donnerstag, den 20. Juni i < Meist heiter, trocken, roarm.

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