Docke Haft Verurteilt Em Monat Untersuchungshaft wurde an*
gerechnet
Rückfallsdiebstahl.
1472 Frauen,
498
Wannenbäder L Kl.: 256 MLmier, 93 Frauen,
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5 Zimme
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sind, von der Stadt
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gemeldeten Unter- Schönberger von m. b. H., sind bisher
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auf 42000 Mk. feftgestellt, doch steht die Höhe der Unter- schlagungen noch nicht endgültig fest. Schönberger, der in Haft genommen worden ist, bezog ein Jahreseinkommen von 6000 Mk.
•• Der Bienenzucht-Derein für Gießen und Umgegend hielt vorgestern nachmittag bei Wirt Kraft auf der .SelterShvhe" seine Sommer-Versammlung ab. Da der Vorsitzende verhindert und die Witterung überaus ungünstig war, mußte von der in der .Biene' angekündeten Tagesordnung abgesehen werden. Praktische Arbeiten konnten auf dem Bienenstände nicht vorgenommcn werden. Lehrer Spitz hielt deshalb einen interesianten Vortrag über r2)ie Entwicklung der Königin". Seine Ausführungen gaben Anregung zu einer lehrreichen Aussprache. Das Bienenjahr 1912 ist blS jetzt äußerst günstig. Während eS auf einzelnen Ständen viel Schwärme gegeben hat, haben andere Imker eme reiche Honigernte zu erwarten.
•* Gießener Volksbad. Im Mai wurden 11711 Bäder verabreicht gegen 9146 iin April 1912 und 11972 im Mai 1911 oder im Durchschnitt täglich 378 Bäder gegen 305 im April 1912 und 385 im Mai 1911. Der Besuch verteilte sich im einzelnen wie folgt:
Schwimmbad: 4587 Männer, darunter 1004 zu ermäßigten Preisen
SSW M. ‘oS”S Mairamn ij'LV !uoermiete
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Mainzer Regatta.
! Mainz, 16. Juni.
Auch der zweite Tag der Regatta hatte sehr unter der Ungunst der Witterung zu leiben. Kein Sonnenstrahl lachte, schwere düstere Wolken bedeckten den Himmel und ein mächtiger Südwestfturm peitschte die Wellen des Rheines zu feifernbem Gascht, so daß an die Kraft und den Mut der Ruderer keine geringen Anforderungen gestellt wurden. Gegen 3 Uhr nachmittags begannen dann noch gemütliche Regengüsse, die auch nicht besonders zur Verschönerung des Festes beitrugen. Trotzdem war der Besuch recht gut
Der Vormittag war lediglich den Borrennen gewidmet. Die Ergebnisse stellten'sich wie folgt i
I. Junior-Vierer. 1. Ruderriege desEssenerTurn- und Fechtklubs 6.42, 2. Frankfurter Rudergesellschast Germania 6.43%, 3. Offenbacher Ruderverein von 1874 6.45%, und 4. Rudergesellschast Ruhrort 6.50.
II. Junior-Vierer. 1. Ruderklub Rhenania Koblenz 1877/97 6.49, 2. Kölner Äub für Wassersport 6.49%, 3. Mainzer Rudergesellsck^aft von 1902 6.52.
III. Junior-Vierer. 1. Kasteler Ruderaesell- schaft von 1880 6.45, 2. Ruderverein Rüsselsheim 6.50 und o. Ludtvigshafener Ruderverein 6.53.
I. Einer lRheinpokal). 1. Mainzer Ruder-Ber- ei« (Hoffmann) 7.11, 2. Kasteler Rudergesellschast (Menz) 7.13,
Junior-Vierer 1 KastelerRudergesellsch von 1880 7.05, 2. Ruderklub Rhenania Koblenz von 1877/97 7.07, 3. Kölner Klub für Wassersport 7.13, 4. Ruderriege des Essener Turn- und Fechtklub 7.14 und 5. Rudergesellschast Ger-
von 1865 6.25, 2. Frankfurter Rudergesellschast Sachsenhausen 6.27, 3. Mainzer Ruder-Verein 6.30/, 4. Kölner Klub für Wassersport 6.34. Sachsenhausen übernimmt anfangs die Führung, dicht gefolgt von Mainz und Frankfurt, das durch einen prächtigen Endspurt mit einer Bootslänge den Sieg an sich reißt.
Dritter-Vierer. 1. Mainzer Rudergesellschaft von 1902 6.55, 2. Wasskrsportverein Düsseldorf 6.59, 3. Düsseldorfer Ruderverein 7.02 und 4. Biebericher Ruderverein von 1900 7.02l/6. Vom Start ab übernehmen Bieberich und Düsseldorf abwechselnd die Führung. Nicht west vor dem Zier setzt sich Mainz an die Spitze und gewinnt mit 2 Längen.
Ermunterungs-Vierer. 1. Frankfurter Rudergesellschaft Germania. 7.00, 2. Offenbacher Ruderverein von 1874 7.05, 3. Ludwigshafener Ruderverein 7.09, 4. Rudergesellschast Ruhrort von 1897 7.13 und 5. Ruderttub Nassovia, Hockst a. M. 7.17. Offenbach zieht vom Start ab dicht vor Frankfurt, wird aber kurz vor dem Ziel von der Germania überholt, die mit zwei Bootslängen siegt.
Erster-Achter. 1. Mainzer Ruderverein. Geht als einziges Boot mit 6.39 über die Strecke.
Kurz vor Beendigung der Rennen besserte sich das Wetter. Die Preisverteilung fand sofort auf dem Festplatz statt. Heute abend findet eine gesellige Vereinigung mit großem Militär- Konzert in sämtlichen Räumen des Bootshauses des Mainzer Ruder-Vereins statt.
3. Ruderklub Rhenania Koblenz von 1877/97 Brede) 7.30 und 4. Ruderriege des Essener Turm- und Ruderklubs (Peters) 7.34.
II. Einer (Rheinvokal). 1. Frankfurter Ruder verein von 1865 (Maschmann) 7.32, 2. Kölner Klub für Wasiersporr, 1. Boot «NLningchoff) 7.35 und 3. desgleichen 2. Boot (Roßkatt- 7.36%.
I. Junior-Einer. 1. Hanauer Ruder klub Has sia >Bautraver) 7.20, 2. Mainzer Rudergesellschast von 1902 l Schattka- 7.30, 3. Ruderverein „Sturmvogel" Karlsruhe, 1 Boot iBünaer» 7.49 und 4. Kitzinger Ruderverein von 1897 Febrer) 7.55.
II. Junior-Einer. 1. Ruderverein „Sturmvogel', Karlsruhe, 2. Boot (Schulz) 9.20 und 2. Rudergesellschast «Trier) (Knoke 9.58.
I. Junior-Achter. 1. Frankfurter Ruderverein von 1865 6.24, 2. Kölner Klub für Wassersport 6.26 und 3. Rudergesellschast Worms 6.27.
II. Junior-Achter. 1. Frankfurter Rudergesellschast Sachsenhausen 6.28, 2. Mainzer Ruder-Verein 6.30 und 3. Hanauer Ruderklub Hassia 6.35.
I. Dritter-Vierer. 1. Düsseldorfer Ruderverein 7.01, 2. Biebericher Ruderverein 7.01% und 3. Kasteler Rudergesellschast von 1880 7.08.
II. Dritter-Vierer. 1. Mainzer Rudergesellschaft von 1902 7.00, 2. Frankfurter Rudergesellschast Sachsenhausen 7.01, 3. Wassersport-Verein Düsseldorf 7.03, 4. Rudersport-Verein Teutonia 7.09 und 5. Ruderklub Wiesbaden von 1888 7.15.
I. Ermunterungs-Vierer. 1. Ludwigshafener Ruderverein 7.13, 2. Rudergesellschast Ruhrort von 1897 7.16, 3. Ruderklub Nassovia Höchst a. M. 7.18, 4. Ruderklub Rhenania Koblenz 7.19 und 5. Neuwieder Rudergesellschast 7.20.
II. Ermunterungs-Vierer. 1. Frankfurter Rudergesellschaft Germania 7.11, 2. Offenbacher Ruderverein von 1874 7.16 und 3. Mainzer Rudergesellschast von 1902 7.20.
Hauptrennen.
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Man ichrcibt uns unter« 24. Januar 1912.
Seit einigen fahren bin ich nerven- und lungenleidend imb ge brauchte zur Kräftigung allerlei Mittel, leider aber itets ohne Er folg. Meine an Blutarmut leidende Schwester verwandle zur Ztor kung Ihr Bioson. Der glänzende Erfolg veranlaßte mich auch einen Versuch mit Ihrem Präparat zu machen. Ein überraschend guter Erwlg war denn auch mein Lohn. Innerhalb 11 Wochen habe ick 12 Pfund zuqenommen und bin ich derart gestärkt, daß ich auch eme bedeutende Besserung in meinem Allgemeinbefinden konstatieren kann Eö nt mit ein Bedürfnis, Ihnen dies mitzuteilen und meinen ben ycöcn Tanf auSzuivrechen. Berliu-Mariendors, Vergstr. 17 I Hochachtungsvoll Elise Wall. Unterschrist beglaubigt rtrifc Nblbuch, König!. Preuß. Notar. Bioson, hergcttcQi unter Be Nutzung des D. R. P. 171371, ist daS beste und billigste Naht und KrasttgungSmittel seiner Art, Doke (ca. Kilo Mark 3.- in Avolheken, Drogerien. Verlangen Sie vom Biosonwerk Frankfurt tMains GratiSvrobe und Broschüre. be/« ,
Ter Tapezierer G K. von Bad-Nauheim hatte im Januar b. Js auf dem Speicher des Hauses, in dem ''eine geidnrtvuc I Ehestau wohnte, eine Roßhaarmatratze, einen Kopfkeil und Baräxnr gestohlen und bas Roßhaar ber Matratze veräußert. Wegen Rück fallsbiebstahls wurde er zu 3 Monaten Gefängnis, ber geringsten | gesetzlich zulässigen Strafe, verurteilt.
Herausforderung zum Zweikampf.
Ter Stubent ber Zahnheilkunoe L. E. in Gießen, hatte im Dezember v. Js. im Hotel Trapp in Friedberg behaustet, dte Besucher der Gewerbeakademie daselbst bekämen von anderen Siu benten keine Satisfaktion. Dies trug ihm von den (^emtrbe afabemifem F. H. und A. H eine Herausforderung zum Zwn kämpf auf Säbel ein, die er indessen ablehnte. Aui icme Anzeige haben sich außer den Genannten noch die Generbeatadennker A. T. in Friedberg und I. B. daselbst, die als startellträger fungierten, zu verantworten. Die beiden ersten wurden nrü ie 5 Tagen Festungshast, die anderen mit je 3 Tagen Festungshast bestraft.
Freisprechung
erzielte ber Pächter F. H. aus Hof Hasselheck, der vom Schöffen« gericht Friedberg wegen Jagdvergehens mit 30 Mk Geldstrafe und Einziehung von Gewehr und Hund bestrast worden war. Roden Feststellungen des Schösiengertchls soll er nach einem Fasane», ber sich über benachbartem, fremdem Jagdgebiet befand, geidxmcrt haben. Die Strafkammer konnte sich von seiner Schuld nicht überzeugen und hob das erste Urteil aus.
Teilweisen Erfolg
mit ihren Berufungen hatten die wegen Hausfriedensbruchs be« 1 straften H. P. und W. St., beide von Schwalheim, während die De- | rufungen der Mitangeklagten H. H. und L. M. verworfen rour« ä den. Die vier Angeklagten hatten sich am Morgen des Neu« ■ jahrstages in die Wirtschaft von W. in Schwalheim begeben. ■ wo kurz vorher ber Angeklagte P. mit einem Gast in streit ■ geraten und von ihm umgeworfen worden war. Da ihr Er- V scheinen offenbar den Zweck hatte, den Streit fottMsctzeu, wurden I sie von dem Wirt zum Verlassen der Wirtschast aufgeforbert, I ohne daß sie dem jedoch entsmachen. Ihrem Anttag auf Frei- 1 sprechuna konnte somit nicht stattgegeben werden Dagegen hielt 1 es die Strafkammer für angemessen, die gegen die Angeklagten I P. und St. vom Schöffengericht ausgesprochenen Strafen herab- I zusetzen.
Dampf- und Heißluflbäder, sowie Massage zusammen 122 Männer, 31 Frauen. Die Personenwage wurde von 280 Personen benutzt und das Bad von 3 Personen bestchtigk.
Landkreis Gießen.
u. Trais-Horloff, 17. Juni. Am Samstag abend wurde ein beim hiesigen Baggerwerk beschäftigter und in Inheiden wohnender Baggermeifter beim Nachhausegehen überfallen und mißhandelt. Es wurde sofort Anzeige erstattet und die Gendarmerie weilte am Abend noch hier zur Untersuchung.
ch. Hungen, 17. Juni. Mehr und mehr kommen hier wieder die alten Holzfachwerkbauten zur Geltung. So sind in letzter Zett bei Abnahme des Verputzes schöne Fachwerke an dem Gasthaus „Zur Löw en grübe" und dem Wohnhaus von I. Sulzbach u. Sohn entdeckt und wieder in ihrem frü^ren Sttl hergerichtet worden. An letzterem Haus befinden sich an einem Vorbau prächtige Schnitzereien. Auch das Haus von Kaufmann Saal- berg, das eine schöne Holzkonstruktion mit Inschrift besitzt, wird jetzt wieder in seiner alten Schönheit hergestellt.
+ Stockhausen, 17. Juni. Heute vormittag trug sich im Eisensteinbergwerk Weickartshain ein Unfall zu. Ein junger Mann aus Wohnfeld, der im Bergwerk beschäftigt ist, erlitt durch herunterrutschendes Gebirg einen Arm- und Beinbruch, so daß seine svforttge Ueberführung in die Klinik nach Gießen erfolgen mußte.
Kreis Schotten.
--- Ulrichstein, 17. Juni. Ein Viehhändler brachte vom Markt in Altenessen eine größere Anzahl junger Schweine, bei denen die Maul- und Klauenseuche festgestellt mürbe, als sie hier schon in der Stallung waren. Es wurde sofort Grenzsperre verhängt. Der Schaden, der den Landwirten im Sperrb^irk durch die Sperre erwächst, ist ganz unberechenbar, da doch die vielen Hutweiden hier sind und da auch als Zugttere beinahe durchweg Rindvich verwendet wird. Es steht alles im FÄde so prachtvoll und nun muß dieses Unglück Fonrmcn. Man hofft, daß die Sperre vielleicht in einigen Tagen aufgehoben wird, da die eingeführten Schweine rasch geschlachtet werden sollen.
Starkenburg und Rheinhessen.
w WormS, 17. Juni. Der 18jährige Fabrikarbeiter Georg Wolff wurde gestern von einem 21jährigen Fabrikarbeiter A. Bähr in Herrnsheim auf der Straße er- stochen. Wolff war sofort tot. Die beiden mären in Streit geraten. Der Täter wurde verhaftet.
Hessen-Nassau.
s) Marburg, 17. Juni. Die Stadtverordneten bewilligten 5000 Mk. für das hier zu erbauende Krüppel- hcim. Ebenso werden auch die Straßen- und Gelände-
:tv.l.lü.z.v.Mmc '-.s ■'Jlob. tonn. 5-3i rwbnuia, Nalkon, " , /Mr. Acht i ■ lohnt ob. sm Ü ’Mnboi
Luftschiff crhrt.
Wiener-Neustadt, 15. Juni. Der französische Flieget Mandelli von den Oesterreichisch-ungarischcn Auloplnnwermt ging heute aus 1200 Metern Höhe in jähem Gleitslin nieder. Bei ber Landung überschlug sich der Apparat urti wurde gänzlich zertrümmert. Dm Flieger blieb un- verletzt.
Angers, 16. Juni Die Flugveranstaltungen leiden mdn dem schlechtem Wetter und starkem Wind. Um 9.10 Uhr ist als Erftr Garros mit einem Eindecker aufgestiegen. — Legagneux ist abgestürzt. Der Apparat wurde zertrümmert, Sieger unt Passagier sind unverletzt. Auch Bedel stürzte in ber Rali des Aufstiegplatzes ab, ist aber ebenfalls unverletzt.
Angers, 16. Juni. Bei den heutigen Flugveranstaltungen um den Preis des Aeroklubs handelt es sich darum, die 150 Kilo meter lange Strecke Angers—Cholet—Saumur—Angers dreimal zurückzulegen. Morgen muß dann die Strecke noch viermal durchflogen werben. Garros legte die drei Sttecken in 7 Stunden 57 Minuten zurück, Bttndejne des Moulinais brauchte für bu beiden ersten Rundflüge 7 Stunden 25 Minuten Zwei andere Flieger haben bei der zweiten Durchfliegung der Stredte Pannen erlitten.
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mania 7.16. Kastel übernimmt sofort die Führung und gewinnt nach hartem Kampf mit einer Bootslänge.
Großherzogs-Vierer. 1. Ludwigshafener Ruderverein 6.32 und 2. Mainzer Ruder-Verein 6.32%. Ludwigshafen übernimmt vom Statt ab die Führung, und siegt sehr schwer nach hartem Kampfe mit knapp einer halben Bootslänge.
Einer (Rheinpokal). 1. MainzerRuder-Verein (Hoffmann) 7.13, 2. Frankfurter Ruderverein von 1867 (Masck- mann) 7.17%, 3. Kölner Klub für Wassersport (Nüninghofs) 7.26 und 4. Kasteler Rudergesellschaft von 1880 (Menz) 7.35. Masch- mann übernimmt die Führung, dicht gefolgt von Hoffmann. Bei 1000 Meter setzt Hoffmann zu prächtigem Sputt ein, zieht Masch- mann daran, trotz dessen großer Anstrengung, und gewinnt glatt mit 2i/2 Bootslängen, lebhaft von den Zuschauern bejubelt.
Zweiter-Vierer. 1. Ruderriege des Essener Turn und Fechtklub 7.29, 2. Kasteler Rudergesellschaft von 1888 7.43 und 3. Rudergesellschast Trier 7.50. Essen führt glatt vorn Statt ab und gewinnt nach Belieben mit 5 Bootslängen.
Kaiser-Vierer. Heidelberger Ruderklub geht allein über die Bahn, muß aber auf halber Strecke wegen eines Schadens am Boot das Rennen aufgeben. Das Boot sinkt; die fRuberer werden von Rettungsbooten ausgenommen.
Junior-Einer. 1. Mainzer Rudergesellschast von 1902 (Schattka) 8.00, 2. Hanauer Ruderklub Hassia (Van- traber) 8.05, 3. Rudergesellschaft Trier (Knoke) 8.29, 4. Ruderverein „Sturmvogel", Karlsruhe (Bünge) 8.35 und 5. desgleichen (Schulz) 8.40. Schattka führt vom Statt ab, hart bedrängt von Vantraber, und gewinnt mit zwei Längen.
Zweier ohne Steuermann. 1. Ludwigshafener Ruderverein 7.26 und 2. Mainzer Ruder-Verein 7.34. Lud° wigshasen übernimmt die Führung mit gut drei Längen, verbessert sie infolge Versteuerung der Mainzer auf acht bis zehn Längen, und gewinnt nach prächtigem Endsputt mit 5 Bootslängen.
Universitäts-Nachrichten.
— Prof. Dr. meb. Erich KalliuS, Ordinarius und Direktor des anatomischen Instituts an der Universität Greifswald hat einen Ruf in gleicher Eigenschaft nach Königsberg in Preußen als Nachfolger des in den Ruhestand tretenden Geheimen Mebizinatrats Prof. Dr. L. Stieba erhalten. Ettck Kallius ist am 3. Aug. 1867 zu Berlin geboren. Er wurde im April 1894 Professor in Gießen, übernahm am 1. Oktober 1894 eine Prv- sektur in Göttingen und habilitiette sich für das Fach ber gesamten Anatomie. Am 20. August 1895 erfolgte seine Ernennung zum a. o. Professor in Götttngen und am 18. Februar 1907 -um ordentlichen Professor und Direktor des anatomischen Instituts in Greifswald.
— Wie aus München gemeldet wird, wurde Tr. meb. Alois Alzheimer, a. o. Professor und wissenschaftlicher Assistent an der psychiatrischen Ainik zum ordenttichen Profess« und Direktor der psychiattischen und Nervenktinik an der Universität Breslau als Nachfolger von Geheimrat Prof. Bonhoefikr berufen.
— Die Berli ner Technische Hochschule zahlt in bicfefl Sommerhalbjahr 1981 Studierende. Dazu kommen 512 Hörer, Hospitanten, fonrmanbierte Offiziere und Maschineningenieure der Kaiserlichen Marine.
In Goslar, der alten Kaiserstadt am Harze, tagte unter dem Vorsitze des Naturwissenschaftlich-Medizinischen Vereins an der Universität Seidig, der Verband Naturwissenschaftlicher und Med zinischer Vereine an deutschen Hochschulen
Hictzcncr Strafkammer.
Gießen, 14. Juni 1912.
Schwere Körp erverletzung.
Auf dem Maifest, das die Jugend von Rinderbvgen feierte, irar der Taglöhner A. R. von Rinderbügen mit dem Ta^öhner Ehr. L. daselbst aneinander geraten. R. hatte, als er eine Rede halten wollte und sich keine Ruhe verschaffen konnte, dem L. auf den Mund geschlagen, wofür sich dieser dadurch rächste, daß er ihm ein Glas Bier ins Gesicht schüttete. Da weiterer Streit drohte, wurde L. veranlaßt, heimzugehen. R. folgte ihm indesfen und griff ihn unterwegs ndt dem offenen Messer an, wobei der L. sich zur Wehr setzte und dessen Jacke aufgerifct wurde. Durch das Hinzukommen eines Fuhnoerkes wurde hier ihrem Sttett ein Ende gemacht und beide gingen neben dem Fuhrwerk her in das Dorf. Hier kam R.'s Groll von neuem zum Durchbruch. Er ftel von hinten mit dem Messer über L. her und versetzte ihm mehrere Sttche in die Schulter, so daß L. bewußtlos zu Boden sank. Die Wunden heilten zwar glatt, ohne nachteilige Folgen zu hinterlassen, straserschwerend wirtte aber, daß R. vor einiger Zeit schon einmal von dem Messer gegen L. Gebrauch gemacht hatte. Er wurde zu 6 Monaten Gefängnis und einer
„ II. , 926
Brausebäder I. , 1324
„ II. _ 1363
H Bll * mmelst deren man echt bulgarischen Joghurt im Haushalt Herstellen kann. Merkwürdigerweise begegnet man vielfach der irrigen Aui-
■■ ■ mffung, dan ein natürlicher ponburp«tlA cnitiert, aus dem der Joghurt berweitern werden kann. Demgegenüber muß sestgeitelll werden, das»
■ rft HI hf °'?n überhaupt emen Jogburt Pilz uicht kennt, wohl aber Kefir-Pilz^ Tue Joghurt Bakterien, die in verschiedenen Gegenden des Oriente
Ij UM infolge ihnen zusagender klimatischer Berhaltnifie 'ehr gut gedeihen, müssen in unterem Klima einer sorgfältigen Behandlung und Reinzukl'l
H X II Illi damit sie einer Ueber Wucherung unserer gewöhnlichen Milch Bakterien nicht unterliegen. Die Joghurt-Gährung ist
* I Idl Hill I abnüdj der »efir-Gahrung die Folge einer 2vmbio>e-Wirkung einiger Bakterien. Tie Kefir-Bakterien find aber non den JoghnnBakterien
| j|| 181111 verschieden und ist vor allem beroorzubeben, dan die Jogbutt-Bildung bei hoher Temperamr ftattfindet und schon aus diesem Grunde,
Uv mIU ( abgesehen von anderen Umstanden, die Herttellung des Jogburts im Hausbalt schwierig ist.
<1 . äur Herstellung eines roirflicb cheraveulisch wirkungsvollen, einwandfreien Joghutt ist eine ständige bakteriologische Kontrolle unbe-
dmgt erforderlich. Dr. Axelrod * Joghurt unterliegt emer solchen und nt ner zu haben durch
Irnijjn DiUnl Dampfmolkerei Giessen, Gebr. Grieb 11 KIIIK I II / la I Kcrnmtf 636. — «erkanfswagen verkehren in allen Ltadtteilen.
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