Ausgabe 
17.7.1912 Erstes Blatt
 
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frage.

Deutsche Forschungsreiseins alte Welser

2 U C L u. AJIV V^VUUIVIU <*> * -" ---- _

erster Linie mit der für die Wissenschaft äußern

wird sich in

' wichtigen k a r t h o g r a p h i s ch c n Ausnahme und geogra* nnajiigtii u i / 3 ___ des C rmoco

siebten Auslese latent vorkommen. Zweitens auch gewiß manchmal ein Mangel an organisch verbundenen Nähr» salzen (Eisen, Kalt, Magnesia, 9totron, Kali, Phosphor, Ehlor), Ucberschuß an Eiweiß, Verwendung von^allcrlet Gewürzen, reichlicher Genuß von Alkohol usw. Drittens aber und nicht zuleyt muß der Art der Bekleidung des Soldaten die Schuld an den yitzschlägcn beigemessen werden. Und damit kommen wir au, die überaus wich­tige Frage, die zurzeit alle großen Heere bcsckfästigt: die Gepäckerleichterung der Infanterie. Schon unsere neue deutsche Fclddieustordnung spricht von der grundsätzlichen Bedeumng der bleibenden Marschsähigkcit der Infanterie im Futunstskriege. Die Marschsähigtcit aber ist buch von "der Belastung des Mannes abhängig. Je weniger er zu tragen hat, desto länger uiid besser kann er mar- Infolgedessen ist überall das Bestreben vor- .....** Schon

Treppe hinab gelangt. Dagegen hat ein eleganter Hauswagen einen grunumrankten Ballon, in £.... . , gemütlich sitzt. Kommen Gäste, ,o gibt es Mittel und -Liege, Las kleine Haus zu vergrößern. Bestimmte Vorrichtungen ,ind da^ um ein geräumiges Zelt an den Wagen anzubauen und ist auch dann iwch zu wenig Platz, dann schiebt man einfach die batent- betten hinaus unb die Mutter Grün bietet das schönste Lchlas- zimmer. der Sternenhimmel die beste Decke.

Solch ein fahrendes Heim, in dem sich da- wundervollste Somrneridvll abspielen tarnt, ist durchaus nicht so teuer, wie man wohl glauben möchte. Ein Haus auf Rädernber ganzen Einrichtung und 3 Pserdcn zum Ziehen ist schon für 10 000 Mark erhältlich, tvährend ein Automobil mit 18 Pferdekraften sich auf etwa 25 000 Piark stellt.

Konstantinopel, 16. Juli.Terscbuman irn-Haliat^ meldet, der M a r i n e rn i n i st e r habe demissioniert. Eine amtliche Bestätigung dieser Meldung liegt nicht vor.

Wie verlautet, richteten einilußreiche vornehme e l b a n er aus Pristiiia an den Sultan ein Telegramm, in dem sie um die Einstellung der militärischen Matznahmen bitten Der Sultan habe mit Ratschlägen erwidert, ui denen er

zur Ruhe aussordere. . . . . .

Tie Regierung wird eine Generalarnnesti e erlaßen und allen verbannten Persönlichkeiten die Rückkehr gestatten.

S a l o n i l i, 16. Juli. Ein O s f i z i e r und z w o l s M a n n von den desertierten Truppen stellten sich der Militärbehörde freiwillig und erklärten, übereilt gehandelt zu haben.

Der albanische Meutererführer Tajar Bey wird der P,orte am Donnerstag sein Ultimatum übersenden, nachdem zwischen ihm und dem übrigen Monastirer OsfizierkorpS ein völliges Einvernehmen erzielt worden ist. . ,

Wie Privatmeldungen aus Monasttr besagen, iqnbtc 4 Q Ijiat B c i) der Anführer der dortigen Meuterer, einen feinet Genossen zu Dschannd Pascha, um mit ihm über die Bedingungen für d, e Rückkehr zu verhandeln. Dabei soll ein Einverständnis ! erzielt worden sein, denn bald darauf sei Leutnant J Smerl Effendi von der Unter,uchungskvmmissivn im Automvbi abge* reist, um Tahiar Ben den Entschluß rsdsawid Paschas miiAutcilcn Tie Meldstngen aus Prischtina und Ghilan Wer den Tornister nicht tu I laut°eu immcr ungünstiger. Die Bemühungen des ^Walts von

Eine deutsch-österreichische 1 r ' V* tung Ter Gau Wien des österreichischen deußch^i Schul­vereins hat beschlossen, zur Erinnerung dm am 2b August 1813 erfolgten Heldentod Theodor stomers, des Lieblingsdichters der dmlschen Jugend, gelegentlich der IM Wiederkehr dieses. Tages eine Theodor-Körner- Snftung ms - eben zu ruwn. S re fall dazu dienen, junge tüchtige deut,ch-osterreüA,che -t.ichäer zu fördern, aber auch solche Schriftsteller berück,ichtigm die sich durch ihre Leistungen cm besonderes Verdtmst um die Kratt.gung des dmtschen Voltsbewußtseins oder die. Forderung der deut,chen Schutzarbeit erworben haben. Bei der. steigenden Lpfenreudigkeit de-- österreichischen Tmtschturns für leine völkiichm -o^urfmsie und Ziele ist zu erwarten, daß dieser Beschluß des deutschen Schulvereins im österreichischen Deutschtum einen guten Boden finden wird. Wie sehr Dort selbst die nationale Ernernnlligrett ins Volk eingedrungen ist, zeigt die Tatsache, daß die nationale Maifeier des deutschen Schulvereins dessm Leitung an einem Tage, aus lauter winzigen Beträgen zusammengesetzt, eine Einnahme von rund 100000 K. zugeführt hat.

die Vereinigten Staaten nicht im guten Glauben den tzay- Pauncefote-Vertrag irgendwie aufheben. .

London, 16. Juli. Unterhaus. Auf etne An- frage wegen der unterschiedlichen Behandlung britischer Schilfe, die deii Panamakanal benutzen würben, erwiderte Staatssekretär Grey: Es schien ber britischen Regierung, daß einige Bestimmungen ber Bill, die jetzt dem ameri­kanischen Senat vorliegt, nicht mit dem Dritten Artikel des Vertrages von 1901 zu vereinbaren nnb, der fcstsetzt, baß ber Panamalanal für Handels- und schisse aller Nationeii frei und-offen stehen solle, so daft

Wiesbadener Musikbrief: Eine neue Cpereite. Man schreibt uns aus Wiesbaden: Erne sehr liebenswürdige kleine Lverette fand sehr freundliche Aufnahme bei ^ihrer Urauf­führung im hiesigen Lperetten-Theater ,,x. te L rient - brau t" von Max Leutert, Musik von Gustav V u g o, steht über dem Durchschnitt, und das will in der heutigen Epoche der Eintagsfliegen schon etwas heißen. Ein Erstlingswerk Tur -dichter und Komponist, und wenn Gustav Hugo sein -talenM:ci,en laßt, darf man noch mehr Hübsches von ihm erwarten.^ Seme Munk ist sehr gciallig, einschmeichelnd und graziös, sie will Nicht auifalien, sie will gefallen. Der vielversprechende Tuet halt ,o ziemlich, was er verspricht. Ter Redaklmr einer Hamburger Zcirung wird nach dem Märchenland Seframitan geschickt, um sianb und Lmte zu ftubieren und da er unverheiratet ist, begleitet ihn die hübsche Bureauvorsteherin, um im Lande der Vielweiberei die Familiensitten, besonders die grauen zu beobachten, xa» Stäbchen verlobt sich vor ihrem Weggang scheinbar^ mtt dem Besitzer des Blattes, um emen Schutz gegen den ^.vn Juan von einem Doktor zu haben. Natürlich verliebt ,rch der ^ottor, durch diesen Widerstand gereizt, ganz ernsthatt in das Madchm, besteht sogar eine Probe, die sie ihn durchmachen laßt und im dritten Ave Inegen sich die Beiden. Ter zweite Akt Jnetet gute Möglichkeiten für eine glänzende Ausstattung und ^mze- nierung. Ter Komponist wurde nach den Atts'chlüsscn g er men und konnte sich mehrfach zeigen. v. v. je.

7hi,ch°n Unt -rsuchunate» « e-inoco

und seiner gewaltigen redfien Nebenslune beschäftigen.^ Da Dr. Benignus besondere Erfahrung und Fähigkeit besitzt, inttJndianmn umzugehen, so hofft er auch, wertvolle anth r o p o 1 o gische und ethnographische S t u d i e n bei den wilden Uremmob* nern, die dem Eindringen der Weißen bis fetzt heftigsten Wider- lianb eiilgegmsetzen, auszumhrm und entsprechende Sammlungen zu erhalten und zu bergen -bannt Eonncn meüflanenbe vuden in unseren Museen für Völkerkunde ausgesullt

in das Studienprogramm Die eigenartige Tier- und L'laUnwelt und Der geologische Aufbau des iveiten Gebietes eingeschlo^,en. Außerordentlidfe körperliche Anforderungen ,teilt bie Erwrschung mrnannter Gebiete, da sich aller Voraussicht nach der Flußfahrt sehr zahlreiche und mächtige Wasserfälle entgegenstemmen werden, und Die Landreise durch Urwald, Steppe und Summ große Gefahren birgt, sowohl durch die Ureinwohner aL auch durch die Tierwelt.

doöesmärfd)c im Frieden.

Die Metzer Kriegsgerichtsverlfanolung gegen benHaupI- A»nn Westerrnaper vom 8. daher. Infanterieregiment hat noch einmal das traurige Bilb desTobesmarsches von "törchingen" im Manöver bes vorigen Sommers entrollt. I<r Hauptmann wurde frelgesprocyen, weil das Gericht an- n<hm, daß er keine falsche Meldung über jene Vorgänge erstattet bat. Der Unteroffizier Schmidt hatte sich Hitze* »nk gemeldet und starb, nachdem er vom Hauptmann un- i lllig angefahren wordeii ,oar, später im Mörchtnger La* tcett an den Folgen des Hitzschlages; im ganzen waren oon der bayerischen Brigade auf jenem Marsche 300 bis 4<.) Mann krank geworden. Ta der Sommer 1912 die* u ien toben Wärmegrade zu bringen scheint, und da wir ie»t vor den UebungsMärschen und Nianovern dieses Jahres sichen, dürfte eine genaue Untersuchung des Hitzschlags öeim Militär, seiner Ursacheii und Verhütungsmögltch-

Das fahrende heim ein Zommeridyll.

Der Ruf nach dem Leben in freier Natur ertönt in unferm taobemen Leben immer lauter; alles drängt hinaus in Wald und ö'db, um in diesen heißen Sommertagen Erquickung und »Lühle ganz nahe bei der lieben Mutter Erde zu suchen. Die umgländer und Amerikaner haben zu diesem Zwecke em sinn­reiches Niittel gefunden: das fahrende Heim,das sie huiaus- zührt aus dem Ruß und Lärm der großen Städte und ihnen erlaubt, ihr Hausidhll aufzuschlagen, wo es ihnen gefällt.

DiesesEaravanning", das Die Idee Der Wagen unserer Fahreiiden', der Komödianten und Zirkusleute in einer viel eleganteren Form aufnimmt, wird in England von dem seit 1907 bestehenden Earavanning-Elub, in Frankreich von dem all/w- dings menig besuchten Home-Ear-Elub gepflegt Die eigentliche Heimat des Wohnwagens ist Englaiid. Ta sieht man abseilv von den großen Straßen in einem lauschigen Winkel, eingebettet zwi­schen Bäumen ein malerisches kleines Dorf eMslehen. .saubere geräumige Wagen mit weißen Vorhängen an den Fenstern und mit Blumeti geschmüctt sind in Reih und Glied aufgestellt und mngsherum erheben sich luftige Zelte, in denen sich em buntes "^Ein"solcher moderner Hauswagen stellt wirklich, ein entzücken- L«s Heim Dar. Ta finDet man einen kleinen Eßsalon, m Dem lechs Personen bequem Platz haben. Kredenz und Bmelt m tat Ecken. Tie gemütliche Holztifelung gibt Dem Ganzen eine Uunmliche Stimmung. Das Schlafzimmer ut je nach der Zayi 2er Bewohner des fahrenden Heims ein fiemerer oder Der größte -Raum. Nimmt man doch auch schon das Babp, mit auf die ime eine hübsche Schilderung einer englischen tyrauau tooeifi, in bet Mts. -Bat» Muit ton. Da luitigen etltbmiien mit ihttm. Dt-ijäht-g-n un »omc-G« lich darf man sich mit kleinen Kindern nickst zu rcuit von einer Stabt somvagen, Damit ein Arzt gegebenenfalls ^sch zur Hand ein kann. Die Betten sind gewöhnlich ,o emgericktet Ne des Tages als Divan Dienen können. Eine Küche, .//aDchen zimmer sowie Nebengelaß darf ini fabrenDen yeim nidfi fehlen. Salon oder Gesellschaftszimmer Boudoir sind Nicht von Noten. SVnn d ci'e liefert in schönster Welse die freie Gotttsnatur Di. und tn di- man tmch übtt dm dttn-

cbicreu.vi©> > , ..

janbcii, bas Gepäck bes Mannes zu erleichtern.

im Jahre 1830 schrieb Moltkein Änmeriungen für einen Bericht über bic Ersaljrungen bes Feldzuges 1859:Allc^ ist darüber einig, baß unser Gepäck erleichtert werben muß, aber die Ansichten gehen sofort auseinanber, lücnn nur bic Gegenstänbe bezeichnet loerbcn^ sollen, bic^bcm Solbaten abzunehmen sinb. Wcr den > lamcn munci ------v ...

ber Soinincryttze getragen hat, weiß nicht, wo er brückt . slDf|01u0 und in Ghilan und Umgebung, Die Ruhe aufrecht zu er* Moltke wies darauf hin, baß die Eisenbahnen in ber warmen hatten, sollen fruchtlos gewesen fern.

Jahre-'zeit aestatten, einen Teil der Ausrüstung nachzu- * » t*,

fuhren, unb machte 1868 schon vorahpenb auf bie Wich* Laut ber WienerNeuen Freien Presse rnnfai i«

tigicit d°- medjmiildfcn Zuges aufmenjain, jat) a;founfetc $Er11auen6mämiet in 3talten.n^c7ür "Sudk Militärautomobile voraus. Hoffentlich pornt bieier heiße gicrmig zu fonDicren, wckche fcDmgungen ,i fu

Sonimet den tienetaljtab NN hi-r -i»zus-tz°n unb auf UmttdatU>iungtn übet mi.cn, Wa^f! - n rn i i^° N d.steilen^ >7^ neue Mittel zur Betämpfung bes Hitzschlagv tm Ftteben lorr $c)-prcdmn Kn, sondern erwartet, daß Italien demnächst unb erst recht im Kriege zu sinnen.I eine neue Attion einleiten wird.____________

Itt i6ö Erster Blatt 162. Jahrgang Mittwoch, V- 3uIi J912

r siebener Anzeiger " monatlick7SM^ viertel*

WGietzenerAnzeiger

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ShfiSB General-Anzeiger für Gderheffen

1ml« Hotationsörui »nd Verlag 6er Brüfflfdien Univ.-Vuchi und Steinöruderci H. lange. Hcbattion, irpeöition und Pmderel: Sdfiilflrafie 7. janb-: a.tm; tm

Büdingen: Zenifprecher Nr. 2d9 Sefchäftsftelle vahnlfasftratze 16a. Wisenten, v.

b-.ten am Platze sein.

Der Hitz sch lug, ber beim Militär fast in federn 3 ^re schwere Opfer fordert, tritt am meisten bei fdjiuülcr Witterung, also and) bei bciuulrt.ni Himmel ohne Sonnen­bestrahlung ein und entsteht allgemein gesprochen: durch VtHinderung der Wärineabgobe vom Körper bei gleich- icttigct körperlicher Anstrengung, fast immer auf Märschen. Zithern die Truppenführer nicht mehr ivic früher ängsl- gegen bab Wassertrinken der Soldaten während des '".-arsdfes sind, sondern an jedem Dors unb Weiler alle verfügbaren Eimer mit Wasser bereitstellen lassen, haben dis Hitzschläge verlfältnismäßig bcbeute.ib ab genommen i er ihre Zahl ifi immer noch bedenklich groß und bildet fuie staubige Sorge ber Militärärzte schon dadurch, daß man noch immer nicht recht einig Darüber ist, nxis die eigentliche Ursack-e uiid bie inbibibuclle Anlage zu bi es er plötzlichen Erkrankung mit ost löblichem Ausgange ist. Qkrrabe infolge der zahlreichen Hitzschläge bes vorigen Som* mors würbe z. B. bic neue eigenartige Theorie ausgestellt, daß ber Hitzschlag im Grunbe einSalzhungertob' sei Nenn es richtig ist, daß der Salzgehalt des Blutes und aller flüssigen uni> halb flüssigen Bestandtnle des Körpers Die unerläßliche Voraussetzung aller Lebensäußerungen tfl anb daß das Fehlen der Salzlösung, besEleltrolyten", (Hit Tob zur Folge hat, so verlohitt es sich wohl, zu unter- juchen, ob nicht auch die Todesfälle bei Manövermarschen mtb die dem Hitzetod vorculsgehenden Kranlheitserschei- muigcn auf elektrochtische Defekte zurückzuführen seienl Ta (ich ui ber Sommerhitze außer burch bre «chweißadfonbe* rjuig noch der Salzverlust burch Diarrhöen hinzugesellt, so- ist es gar nicht übertrieben, nxnm wir annehmen, baß Ixi ben Soldateii auf dem Marsckfe dem Körper im £aufe | bcn a.nes Tages bis zu 30 unb selbst 40 Gramm Salz entzogen werben; ein Quantum, das durch die gewöhnliche Nahrung inicht ersetzt wird. Das beste Pulver gegen Hitzschlag sei also einte Extrw-Ration Salz.

Dagegen ist nun einzuwenden: Gibt es nicht heute noch viele Völkerschaften, bie in tropisch Hitze bei schwerer Arbeit ohne jedes Salz auskommen? Was halt ein Araber, ein Beduine aus bei einer Nahrung, die täglich nur aus irrigen Händen voll Datteln besteht? Was leistet ber chinefische Arbeiter, ber fast nur von Reis ohne ^alzzusatz lebt unb bie Arbeiter in den Zuckerrohrplantagen, bereu Siahrung meist aus bem Safte des Zuckerrohrs besteht? Wir haben noch nicht vernommen, baß unter jenen Völkern der Hitzschlag in besonders hohem Maße verbreitet ist!

Was ist also nun die wahre Ursache ber Widerstands­losigkeit gegen bic Einflüsse des Hitzschlags? Es ist ganz sicher das Zusammentreffen einer Reihe von ungünstigen Umständen. Erstens eine besondere körperliche schwache des Einzelnen, iiterbofität, 'Nervenschwäche und gewisse geistige De feite, bic auch bei den Soldaten trotz der gc-

Die Lage in der Türkei. Die panamakanal-Zrage.

Konstantinopel, 16. Juli. Tcr Grostwesir erstat- W a s hi n g t o n , 16. Juli. Senat begann heu hPr Kammer ein länacrcs Erposo über Die innere die Debatte über dte Panamabtll, her die B e sr

Vo l i 11 k. Ec ivicü zunächst aus Die Beoeutung Der anatolischen ung am e r i kanis che rS ch i f f e, stch rn der Knstni- Bahnprojckte hin und drückte Die Hoffnung aus, Daß Die schwierig- jchisfahrt betätigen, von den K' ? alg e b uh r en bestimmt leiten Die Folge gewisser unter Dem alten Rcgim gegenüber iintcr den Gegnern dieser Maßregeln befindet sich

Dem Auslände eingegangener Verpflichtungen seien, und sich bc» 5cnator » ot, der frühere Sl-atssetretär. Dieser führte festigen lassen würden. Wir sind bemüht, erklarteer. Die leg"'meu ooll amerikanischen Kriegsschiffen tonne man feine Interessen dec Beteiligten mueinanoer in Einklang zu brachen. , erwarten, dagegen sei eine 23c reiung ameri-

- Weiter auf Die Gerüchte von Mißbrauchen in ewn W ka^^ Handels chisfe wegen der darin enthaltenen Difse* Sknn tatfachlich' ''Mißbrauche beständen, wurden Die Lchuloigen ^er Senat von feinem Geietzgebun^recht Gebrauch viach, streng bestraft werden/ Die Regierung prüfe Die Frage einer )0 könnte der internationale Gerichtshof "N Haag eg en Reorganisation des Kriegsministeriums, es durste Der Kontrolle Vereinigten Staaten enifcheiden und -Leremigtcn Des Finanzministeriums unterstellt werDen. Auch sollen Die S3e- Staaten würden verpflichtet fein, sich einem Elchen .^p^.uch Ziehungen des Kriegsministeriums zum Generalstab geregelt wer- unterwarfen. Ter Spruch des Haager Gerrchts wurde

I Den. Ter Großwesir ging am Die Vorgänge in Abamen ^^^^,-cheinlich so ausfallen, daß die Kanalgebuhren dim ein. Er nannte die lUbancr treu unb edel, ihre ^ortxrungcn ~-r < . ircmbcn 'Nationen zurückerstattet werden rnuß- aber. Die Den Sturz des Kabinetts Die Auslosung Der arnrn r schiffen der '^moen ^cano e z Millionen 2ol-

unb bie Neuwahl sowie einen nach Provinzen gerege en M^ en E- L ackst vor au.zu, e^> todren

tärtienft erstteben, wies er als ungeietzlick) zuruck, selbst rotnn lard aus diese ^3 l ruptpb dem Lande

-ngegeben werden müßte, baß Wahlnnßbräudse vorgekvmmen seien, und was für eine Schuldenlast das ^chtz

Die übrigens 111 allen Ländern vorkommen, müsse man doch ausbürden würde. Senator Root betonte daß England

-u gesetzlichen Mitteln greifen. Die Forderung nach Ernennung au; .-cin Recht aus dem Bulwer Elaiten-Vertrag, Der eine von albanischen Beamten halte er für annehmbar, xicic seien I Partnerschaft Englands begründet, verzrchtet Habe, aber in ber Diplomatie unb ber Venvaltung bereits zahlreich ver- Englanb bieses Recht aufgegeben hatte, tonnten

treten. Wenn Die Albaner Den Einflüsterungen interessierter Per- L. -1..1---Atrniißon h?n S>nh*

fönen Gehör schenkten, unD von Der Türkei ihr Schicksal, nnc Das l . Qubercr Cttcmancn loslösen wurDen, wäre Das sehr unheilvoll. ' Ter Großwesir roirD Dem 9Jiinifterrat Vorschlägen, einen oDcr 1 zwei Beamte nach Albanien zu schicken, bic bort bie Lage Kubieren sollen Tie beoauerlichen Vorgänge hätten am bas AuslanD .chlechten Einbruck gemacht. Tie Regierung wolle nicht zum Janitsdiarensystem zurückkehren. Um sich bas Lanb zu erhalten, müsse man Vorgängen bleser Art zuvorkommen. ^er Groß- roeiir roibcrlcgte bann bie unparteiischen Behailptungen, bie bas Kabinett verurteilten unb Derteibigte bas Kabinett, bas bic ^n- tcrcücn ber Türkei vertrete. Er stellte schließlich bie Vertrauens-