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I o ha u n i ß t h a l, 18. März. Henle morgen stiebender nliefler Schade mit seinem Schüler BadowSki al- Pafsaaier mit denr Flugschüler Rettinger beim Liegen m euier Höhe von fünf -letertt zusam tn e n. Tie beiden 'Jlpyoraie wurden zertrüm - in e r t. Von den Fliegern erlitt BadowSki Verletzungen dcS rechten Arme-, des rechten Beine- und eine Kopfwunde.
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Wettergaffe 5. Telephon 707.
Mmtlicber Wetterbericht.
Wetterausffchten In Heffen für Samstag, den 16. März 1912! Trüb, Regensälle, mild, später Nachlaffen der Niederschläge, kälter.
Briefkasten der Redaktion.
Kündigung betr. Wenn Sie monatlich Ihre Miete zahlen oder monatliche Kündigung vereinbart haben, so können Sie bis zum 15. jeden Monats auf das Ende dieses Monats rechtswirksam kündigen, vorausgesetzt, daß Sie mchl ausdrücklich eine abweichende Vereinbarung getroffen haben. Wenn Sie also am 3. März ge- kündiat haben, brauchen Sie die Miete für eine längere Zeil als einschließlich 31. März nicht zu zahlen.
lesen. In diesem teilt Niemela mit, daß er sich vor Beginn des großen Prozesses verpflichtet fühle, ihn vollständig auf- unlärcn. 2er Verteidiger Dr. Äerlbaucr stellt den Antrag, die Akten deS Kriegsgerichte> zu verlesen, in denen die Ermittelungen über die Angelegenltett des Herrn v. Tippe enthalten sind.
Städte der inbrch [tn wd von?
Konsum-Verein
Gießen und Umgegend
Unseren Mitgliedern und Geschäftsfreunden zur Nachricht, daß wir unter der
Nr. 898
an dps Telephonnet» an- geschloffen wurden. 1054
Ter Vorstand.
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.Trotz der Menge der Tiere ist es um die Jagd schlecht bestellt. Elefanten und Leoparden scheuen wie die Schlangen die Menschen. Eine große Plage sind die kleinen Tiere, Ratten, Mosquitos und Ameisen. Sie wandern und fressen alles auf, was sich ihnen in den Weg stellt. Wenn sie in em «aus einfallen, bleibt den Bewohnern nichts anderes übrig, als zu flüchten.
Lichtbilder zeigen die Hauptstadt, Zeltlager, verschiedene Neger - brüden, Karawanen und eine bemerkenswerte Negerin: sie ist weiß und hat rotes Haar und rote Augen.
Weiter schildert der Vortragende die Bestrafung eines wortbrüchigen Negerhäuptlings. Es dauerte lange, seiner habhaft zu werden. Schließlich verriet ihn der eigene Sohn mit fünf Genossen, nachdem ein hoher Preis ausgesetzt war. Aber nur zwei konnten den Preis empfangen, da die übrigen vier bei dem Angriff von dem Alten getötet wurden. Der Kriegszug gegen ihn kostete fast die halbe Kompagnie an Toten und Verwundeten. Nach langer Zeit unterwarf sich ein Häuptling nach dem andern. Der Alte wurde, da er sich nicht selbst gestellt hatte, hingerichlet.
Zum Schlüsse zeigte der Redner noch verschiedene Bilder von Land und Leuten tn Kamerun. Der fesselnde Vortrag wurde begeistert ausgenommen.
Professor Sievers dankte dem Vortragenden und widmete auch dem von Gießen scheidenden Professor Biermann Worte des Dankes.
Im Bezirke Ischim wurden weitere 34 Leichname, die dem letzten S ch n e e st u r in zum Opfer gefallen sind, aufgcsunden.
Am Donnerstag vormittag ereignete sich bei Tunkerton (Zowa) h W c st e r n E i s c n b a h n ein Eisenbahnunfall, bei dem 25 Personen, darunter 1.3 schwer verletzt wur wurden. Die Sjäufigfeit'bcr Eisenbahnunfälle — eS ist dies der fünfte innerhalb einer Woche — wird auf die herrschende Kälte zurückgeführt.
„Viel Eier“ erzielt man auch im Herbst und sogar im Winter bei der strengsten Kälte durch das jahrelang bewährte unb allgemein gelobte Gestügel- futter „XajjruC*.
Frau o. Tümolina, Dippoldiswalde, schreibt: sie fanbt mir vor kurzem 1 Säckchen Geflügelfutter Nagut. Dieses zeitigte solch große, über- raschendeErsolge, daß ich mich genötigt fühle, Ihnen dieses auszusvrechen. Die Hühner legen trotz der großen Kälte und ohne Auslauf gut uta.
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Gießen, 15. März.
Der FrauenbundderTeutschenKolonialgesell- «chaft und die Gesellschaft für Erd- und Völker - !unde veranstaltete gestern einen gemeinsamen Vortragsabend, । bei dem Hauptmann Leßner aus Butzbach über seine Erlebnisse Eut Kamerun sprach.
Während der neun Jahre, die der Vortragende nicht mehr b-'t Schutztruppe angehört, haben sich die dortigen Verhältnisse 'chr verändert. Man kann sich jetzt ruhig längere Zeit dort u/baltcn, ohne seiner Gesundheit zu schaden. Das Land liegt I Bitten in der heißen Zone, so daß das Thermometer tags im [ Lchatten nie unter 30°, nachts nie unter 20° fällt. Auf dem r rochplateau ist es dagegen angenehm kühl. Die Sonne geht tag für Tag um 6 Ühr morgens auf unb um 6 Uhr abends Mer. Dämmerung kennt man kaum. Während der Regenzeit *nt Juli bis September regnet es fast täglich. In bezug auf I vodenbedeckung unterscheiden wir Urwaldzone und Grasland.
Als Redner mit 11 Kameraden und 30 weißen Unteroffizieren ® das Land kam, wurden jene in dem neuen Offiziershause unterbracht. Die Möbel waren noch nicht aus Deutschland ein» ^troffen, so daß man sich mit einem Stuhl, dem Bett, dem Tisch ind einer Waschschüssel begnügen mutzte. Dabei teilten sich noch pei bis drei Leute in ein kleines 3immer. Nichts einmal im "Uno waren aenua Stühle.
Solle mir bent SanFe häufig erfolgreicher ist wie bi der Großstadt.
SreiS Friedberg.
L. Friedberg. 13. März. Die Landstraße nach Frankfurt erhält m der Nähe der sog. Galgenbrücke, da. wo vor 100 Jahren der Friedberger Galgen stand, eine andere Richtung als früher. Sie führt unter einer Unterführung her. Ueber dieser Unterführung fährt die Friedberg-Hom. burger Bahn. Veranlaßt ist die Aendcrung durch das Legen de« zweiten Geleises auf dieser Bahnstrecke.
L. Friedberg, 14. März. Seit dem 4. d. Mts. wird wieder tn den staatlichen Badehäusern gebadet. Vorerst werden im Nordflügel deS BadehauseS VIII Bädei oller Art gegeben. Ueber 40 Kurgäste sind zurzeit dahier anwesend. Dazu kommen noch die Militärpersonen auS dem Militärkurhospital, 16 an der Zahl. Wetter wählten an 40 Kurfremde im Konitzkystift.
Starkenburg und Rheinhessen.
Darmstadt, 13. März. Der städtische Voran- lag für 1912 ist erschienen. Der Hauptvoranschlag ichließt mit 8 702 480 Mk. ab; hiervon entfallen 6 936 180 Mark auf die Verwaltung, 1 766 300 Mk. auf daS Vcr- mögen. Bei der Verwaltung erscheint gegenüber dem Dor- iahr ein Fehlbetrag von 80 000 Mt. Diese Summe, als Gemeindesteuer auSgeschlagen, würde, unter Zugrundelegung des (VemeindesteuerkapttalS für 1911, eine Erhöhung des AgSschlagSsatzeS von 128,4 Prozent um etwa 2,8 Prozent eriordern. Das Ergebnis der Steuerregulierung für 1912 liegt-«och nicht vor. Da aber wohl mit einer Steigerung der Steuerkavitalten gerechnet werden kann (1902 bis 1911 betrug die durchschnittliche jährliche Steigerung 63 900 Mk.), io wird voraussichtlich auch der Fehlbetrag von 80 000 Mk. ei Festhaltung an der letztjährigen AuSschlagSziffer auf dem
Steuerwege aufgebracht werden können.
rm. Darmstadt, 14. März. Die hessische fcanb- werkerzentralgenossenschaft,A.-G., hielt heute ihre 8. ordentliche Hauptversammlung ab, in der wieder ein günstiger Geschäftsbericht erstattet werden konnte. In dem abge- lausenen Geschäslsjahr ftieg der Umsatz auf rund 290 000 Mk. Besonders lebhaft war der Geschäftsgdng in der Maschinen, und Benzinabteilmrg. Auch in der Kohlew- und Glasabteilung wurden die gehegten Erwartungen durchaus erfüllt. Das Erträgnis gestattete die Verteilung von 8500 Mk., in der zulässigen Höchstdividende von 4 Protz unb die Ueberweifung von 4300 Mk. an die Reserven, die nunmehr die Höhe von 34 000 ML erreicht haben. Auch die Aussicht im neuen Geschäftsjahr wird als sehr günstig bezeichnet, besonders durch den Bau der Ueberlandzenttalen herrscht in der Maschinenabteilung ein sehr lebhafter Geschäfts gang. In der Versammlung wurde darauf hingewiesen, daß m3 Institut allen Handwerkern unentgeltlichen Rat unb Auskunft erteilt unb eine ständige Ausstellung von Motoren unb Werkzeugmaschinen unterhält. — Das Den km al für den verunglückten Kapftänleutnant Fischer, das in dem Hofe des Realgr'mnasinms dahier errichtet wurde, wird am 20. Martz enthüllt werden.
w. RüdeSheim, 14. März. Nachdem der AuSsta nd der Winzer in Nheinhessen zum größten Teil günstig beige legt werden konnte und in den Weinbergen die Arbeit wieder ausgenommen worden ist, hat die Lohnbewegung auf den Rhcmgau übergegriffen. In Hochheim haben die Arbeiter bereits zu streiken begonnen. Zwischen Arbeitswilligen und Streikenden ist eS mehrfach zu Zusammenstößen gekommen.
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Graf wolff-Metternich wegen Zalschspielr vor Gericht.
Berlin, 13. März. Ter Andrang des Publikums zu den heute wieder aufgenommenen Verhandlungen in dem großen Spielerprozeß gegen den Grasen Wolff-Metternich und den Rumänen Bujes ist wiederum sehr groß.
Nach Eröffnung der Sitzung wird zunächst das Urteil aus dem vorigen Metternich-Prozeß verlesen, wonach Graf Wolsf- Metternich in drei Fällen zu neun Monaten Gefängnis verurteilt worden ist. Der Verteidiger Rechtsanwalt Dr. Jaff6 stellt den Eventualantrag, sämtliche in diesen drei Fällen in Betracht kommenden Zeugen des Vorprozesses zu laden zum Beweis dasür, daß die festgestellten Tatsachen unrichtig festgestellt worden seien, und daß insbesondere Gustke einen Meineid geleistet habe.
Zeuge Rechtsanwalt Rosen stock (Berlin) ist der Vertreter der Familie Tippe und hat die Wahrnehmung der Spielerangelegenheit des Leutnants v. Dippe übernommen. In seiner Vernehmung gab er einige Aufklärungen über die Svielerbande.
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Kleine üaarschromk.
_ Der nach Verülnmg verschiedener Betrügereien auö wachsen geflüchtete Major v Weigels ist in Bukarest ber» haftet worden. Er ist geständig und wird den deutschen Behörden ausgeliefert werden.
In W ü r 3 b u r g sind im Schülerseminar 20 Schüler an Vergiftungserscheinungen erkrankt.
Das Grasichaftsgerick't von Hillsville Virginia) war heute der Sck-auplatz einer einzigartigen Gesetzlosigkeit. Ter Richter Massie verurteilte einen gewissen Floydallen zu einem Jahre Gefängnis, worauf dessen Bruder und Freunde aus ihren Revolvern einen wahren Kugelregen eröffneten. Ter Richter, der Staatsanwalt, ein Geschworener und em Scheris wurden von mehreren Kugeln getroffen und getötet, andere Geschworene wurden verletzt. Die Täter entkamen.
Monaten nicht mehr benutzt war. da die wenigen Offiziere , benhäftigt waren, enthielt einen Herd, auf dem SSL,et » kdjen konnte. Alle Fenster waren eingeschlagen, & 16 e5 öon, Unge3iefer wimmelte Brunnen gab es damals smer™ ^an ^ußte daher das Regenwasser sammeln, uno der Wauerbehalter der >taftnoküche lief Derartig aus, daß 1®*" Morgen vor Betreten die Küche leerschöpsen mußte, ^er Koch verstand nur sechs Gerichte zu bereiten, die in bunter £*2.C^a6rocd,LcIteTL- Man lernte daher von den anwesenden nutzte es dem Koch durch Zeichensprache erklären, vfevt^hat ftch dort aber alles zu seinem Besten verändert. In *en”t.man ,f(6on Straßenlaternen, Abzugskanäle,- der JSiÜ. - « in die Stadt hineinreichte, tst abgeholzt: waflhaus, Apotheke, zwei Selterwasserfabriken, eine Eismaschine uno ^-klkphon vervollständigen die europäische Einrichtung.
Von 400 Soldaten ist die Schutztruppe auf 10 Kompagnien n" i?u ®run^ der Neuerwerbung sollen drei weitere errichtet werden. Im Gegensatz zu früher kann man heute Re- .-•r^ k ?em eigenen Lande anwerben. Tie Soldaten müssen lich drei Jahre verpflichten und erhalten neben Kost und Kleidung monaHiai 30 Mk. Im allgemeinen sind die Neger gute Sol- - dte jeben Schwarzen ohne Uniform als Buschmann vcr- achten. Daher erllärt sich seine Tapserkeit vor dem Feind. Man lou aber nicht zu viel moralische Voraussetzungen machen. Im stamme ist der alte Soldat besonnen, der junge feuert aber ohne ueberlegung. Diese Kämpfe finden oft im Urwald statt, dessen <oege fo ichmal sind, daß keine zwei Leute nebeneinander gehen können, und der so dicht ist, daß man manchmal nicht 10—20 M weit leben kann. Gute Soldaten können bis zum Feldwebel beiordert werden, die sich dann dieselben Schimpfworte an» S^^bnen rote ihre weißen Kameraden. Die auf diese Weise ausgebildeten Soldaten geben den weißen nichts nach, während englische Soldaten erst belohnt werden müssen, uni Besehlen der • nochzukommen! Strafen bestehen bei den Chargen
in Lohnabzug und Arrest, bei den Gemeinen in Prügel, das ctnjtge, was Eindruck auf sie macht.
Soldaten nehmen sich in ihrem gelben Waschanzuge, olauen Gamaschen und rotem Käppi sehr malerisch aus. Kommen r öon c*ncm längeren Marsche zurück, so besteht ihre Äleioung nur noch aus Patronentasche und Koppel. Sogar die Osftztere haben selten etwas anzuziehen nach einem längeren Morsch durch den Urwald. Der Vortragende gedenkt einer Sieges- 'ctcr/~6c: bcr cr sich in ähnlichem Zustande befand.
Schon nach zwei Monaten erhielt der Bortrageiide Befehl, nach Zarpe, dem am weitesten ins Innere vorgeschobenen Orte, auf- Abrechen. Der Ort ist stark besetzt. Tie Offiziere werden notdürftig in einem sog. Bnschhause untergebracht. Die Eßwaren, die durch englifdjcd Gebiet mußten, waren bei der englischen Zoll^ revision erbrochen und daher verdorben worden. Redner erinnert ficb, daß man 14 Tage lang statt Salz ausgekochten salzl>alligen Lehm bekam. Zucker >var sehr wenig vorhanden, und sieben Monate mußte er das Brot entbehren Eß- und Trinkgeräte bestanden aus ichlechtem Blech von dem die Emaille abgesprungen war. Sechs Monate bekam cr in der Tropenglut nicht die Kleider vom Leibe. Dreizehn Monate bekasti man keine weiße Frau zu sehen. Nicht nur unter der Malaria hatte man zu leiden, auch Giftschlangen, die jedoch sehr feig wie unsere Ratten und Mäuse sind, belästigten die Soldaten.
war am Leibe mit einer
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Unter großer Spannung wird hierauf der englisch-indische Polizeibeamte Mr. Harry Creaith vernommen. Er erllärt, deutsch sprechen zu können, so daß sich ein Dolmetscher erübrigt. Gleich zu Beginn feiner Vernehmung teilt der Zeuge mit, daß cr ohne Erlaubnis seiner vorgesetzten Behörde nicht aussagen dürfe. Verteidiger R.-A. Wert hau er bittet, an den Zeugen die Frage zu richten, ob er Erlaubnis gehabt habe, dem Kriminalkommissar v. Manteuffel Mittellung zu machen. Ter Verteidiger bittet schließlich, dem Zeugen glaubhaft zu machen, daß er bei der Verhaftung Stallmanns als Beamter tätig gewesen ist. Vors.: Die Frage kann ich nicht zulassen. Vert.: Es wurde von der Staatsanwaltschaft gesagt, daß uns die 2lussage des Zeugen unangenehm sei. Uns ick nichts unangenehm; wir erhoffen vielmehr eine 2lufllärung der Angelegenheft von der Aussage des Zeugen. Vors.: Vielleicht nimmt der Staatsanwalt seine Aeuße- rung zurück? Ter Staatsanwall verzichtet auf die Vernehmung « vu, vlci .vcuic ui cm uemes» oimuiu. .............. des indischen Polizeibeamten, während die Verteidigung auf dessen
-fino waren genug Stühle Ein jeher mußte drei Taschentücher Vernehmung besteht.
liefern, die als Mundtücher benutzt wurden. Die Küche, welche' Hieraus wird ein Brief Niemelas an Herrn v. Dippe ver°
. Hessen-Nassau.
+ Marburg, 14. März. Dem Rechtsanwalt Dr. Robert iJrrug, dessen Schwester Fräulein Hedwig Krug hier und dem Mechlsanwalt Villor Krug von den Höchster Farbwerken, in kFransurt a. Main wohnhaft, 'die eine Seitenlinie der hessischen rramilie Krug von Nidda bilden und deren Vorfahren den Adel ! abgelegt batten, ist vom König von Preußen das Recht verliehen l tüorbcn, sich wieder Krug von Nidda zu nennen. Der Vater, der in den Adeißand Erhobenen war ein geborener Gießener; deren Großvater hat in dem jetzt niedergelegten Bottschen Hause am i Cellersweg gewohnt.
, । Marburg, 14. März. Ein Marburger Student, cand. meb. Paul Tuckstein, der als Mi.tgli?o des Kreis- verbandes Marburg der Genossenschaft freiwilliger Krankenpflege im Kriege als Kolonncnführer an der Expedition kies Roten Kreuzes in Tripolis beteiligt war, ist dort vom Tode ereilt worden. Der Verblichene stammt aus Nagdeburg.
Erlebnisse in Kamerun.
Letzte Nachrichten.
Aus der Hessischen Zweiten Kammer.
bs. Darmstadt, 15. Mäi^. Die Zweit e Kammer setzte die Voranschlags-Beratung bei Kapitel 67, Reichsversicherungsordnung fort. Ministerialrat Hölzinger bespricht die Organisation der Ausführungsbestimmungen zur Reichsversicherungsordnung. Abg. Hauck (Bbid.) behandelt die Schwio rigfeiten bei den Rentenzahlungen unb Abg. Raab (Sozdem.) die Gestaltung der Landkrankenkassen und Ortskrankenkassen. Nach wetteren Ausführungen des Abg. Henrich ffortschr. Volksp.) und Ministerialrat Hölzinger wird das Kapitel bewilligt. Die Kapitel 70—74 werden bewilligt Bei ftapitel 75, Förderung einzelner Zweige der Landwirtschaft^ entsteht eine längere Aussprache über den Antrag des Abg. K o r e 11 (sortschr. Volksp.), 5000 Mark Ur die Förderung des Weinbaues zu benrilligen, die bei Schluß der Redaktion noch fortbauert.
Ter Ausstand im Ruhraebiet.
Essen, 15. März. Die Lage im Streikgebiet ist zurzeit so, daß von einer weiteren Heranziehung von Militär Abstand genommen werben kann.
Lille, 15. März. Gestern würbe in einer hiesigen Bade- anckalt der Kassierer der Suezkanalgesellschaft L e p e u x verhaftet, der vor einigen Monaten nach Unterschlagung von zwei Millionen fluchtig gegangen war.
Die bekannte Möbelfabrik Joh. Heinr. Helberger, Frankfurt a. M. Vilbelerstr. 29 eröffnete dieser Tage ihren Erweiterungsbau. Hier haben besonders die Schaufenster eine wesentliche Vergrößerung erfahren und sind nach modernem Stil eingerichtet. Durch die fortgesetzte Steigerung des Umsatzes in den letzten Jahren sah sich die Firma Helberger veranlaßt ihren Betrieb ständig zu vergrößern und unter, hält jetzt in ihrem Riesenbau eine permanente Ausstellung von Musterzimmer in allen Preislagen und Stilarten, wie man sie so leicht nicht wieder findet. Einem jeben Interessenten wirb es eine Sehenswürdigkeit sein, die Lokalitäten zu be sichtigen. d“/
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Märkte.
fc. Wiesbaden, 14. März. Heu- und Strohmarkt. Ungefähren waren 18 Wagen mit Heu und Stroh. Man notierte: He u 7.60—8.40 Mk., Stroh IRichtllroh) 5.20—6.00 Mk. — Frachtmarkt. Hafer 21.20—22.00 Mk. Alles für 100 Kilo.
tataDhaDBi’-GesaogweiD kamstaa, den 16. März, abends 9 Ubr
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