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Pascha ist zum Kriegsmini ft er ernannt worden. Ter Plan, Reschid Bey zum Minister des Innern zu ernennen, ist aufgegeben worden. Nunmehr gilt die Ernennung des ehemaligen Walis von Janina, des Albanesen
Aus Statt unt Land.
Gießen, 20. August 1912.
** Nuhestandsversetzung. Der Großherzog hat den Niederlageverwalter beim Hauptsteueramt Mainz Karl W e s p auf sein Nachsuchcn, unter Anerkennung seiner treu geleisteten Dienste, in den Ruhestand versetzt und ihm aus diesem Anlaß den Charakter als Rechnungsrat verliehen.
♦* Neue Gerichtsassessoren. Durch Verfügung des Ministeriums der Justiz wurden die Referendare Karl Ahl und Mar D r e y f u s aus Mainz, Benno Joseph aus Darmstadt, Ferd. Klose, Karl M a l z a n und Otto Schönhals aus Gießen, sowie Eduard Z e m s ch auS Worms zu Gerichtsassessoren ernannt.
♦♦ Rechtzeitig entdeckte Brände. Man schreibt uns: Noch viele Leute beurteilen eine nächtliche Bewachung der Grundstücke als unnötig. Zwei wichtige Entdeckungen, die die Wächter des hiesigen Wach- und Schließ-Instituts machten, beweisen das Gegenteil. Der Wächter Nr. 4 entdeckte vorige Woche den Brand einer Bettdecke in einer Kutscherstube, welche direkt an den Pferdestall grenzt, und in letzter Nacht der Wächter Nr. 7 einen Zimmerbrand. 3n beiden Fällen konnte das Feuer noch int Keime erstickt werden und die Hausbesitzer vor größerem Schaden bewahrt bleiben.
Die Scftbons der btadtverordneten.
"us 5R i n b_c n wird uns berichtet:
Lic altehrwürdige und gern geübte Sitte, daß den hicsi ..!?2.crn zur Erhöhung der Jcstcsstimmung Sektbons
Gerichtssaal.
Don der Strafjustiz.
Man schreibt im8:
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Ten, wo meines Erachtens tatsächlich eine Verringerung am Platze wäre.
,,Es ist meines Erachtens dringend anzuraten, auch in unserem Hessenlande wie in ganz Deutschland mit der Errichtung von Mittelschulen vorzugehen, ihnen die 93c- rechtigungen für staatliche und städtische mittlere Beamtenstellungen zu verleihen und daran zu arbeiten, daß. die Berechtigung zum einjährig-freiwilligen Militärdienst von den Schülern der Mittelschulen auch bei Erlernung von nur einer Fremdsprache erreicht werden kann. Die Mittelschule ist aber in ihrer äußeren und inneren Organisation vollständig getrennt von den höheren Schule n zu schaffen und zu erhalten. Lehrstoff und Lehrmethode dürfen sich nur nach den praktischen Bedürfnissen richten, für welche die Mittelschule errichtet ist. Die Mittelschule soll nicht eine Vorstufe für die höheren Schulen fein, sondern eine eigene sich selbst genügende Schulgattung mit einer ganz bestimmten, nur ihr zugewiesenen Aufgabe."
Auch einige Vorschläge des Herrn Luley zur Reform innerhalb der bestehenden Schultörper werden in Fachkreisen wohl Beachtung finden. Jedenfalls ist die Luley- sche Schrift, aus der wir nur das Wichtigste wiedergeben konnten, sehr lesenswert.
--..nehm« her,,ich .u.Utonuncn h.ch. «ier’auf U&nGtaÄefn
Kreis Wetzlar.
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vrofeiior £> ipuenft ict- Wetzlar und der llelloertretende ( o vorilyendc E i d in a n n-tÄießcu über das Enl'iehen und den ' ert der deuischen Tunierei für die Jugend und für die gan-e 'Jinhoiu sodann wurde die von den Frauen und Jungfrauen Ür^dor-; gestiftete Standarte durch Fräulein Tora ^roteriov mit einem sehr gut vorgetragenen Glückwunsch an den Vorsitzenden üdeigcben- lneran schloß sich die Ehrung der Veremsgründer, denen ;c ein Tioloin überreicht wurde. Um 3M Uhr begann daS Muüerricgen- Wetturnen, eröffnet durch gemeinschaftliche Freiübungen, an iveldien Nch co. 180 Turner beteiligten. Gelunit haben 26 Riegen Tqa Preisergebnis war folgendes: 1. Preis Tv. Wehlar 7a Punkt/ 2. Tv. Taubringen (Zögt.) 70*/„ 3. Tv. Kroidors (Zögl.) 39» ' 4. Tv. Bergbausen 68, 5. Tv. Burgsolms (Zögl.) 67, 6 Tv Taubringen 65*/«, 7. Tv. Wetzlar-NiedergirmeS 65, 8. Tv. bfieße, 04'/., 9. Tv. Heuchelheim (Zögl.i 6t'/., 10. Tv. Stro'borf aktiv o3’/., 11. Tv. Aßlar 63‘ ,, 12. Tv. Nordeck 63'/., 13. Tv- Bet Hamen (Zögl.) 62'/., 14. Al To. Gießen (Zögl.) 61'/., 15. At.-rö 'iodheim 61, 16. To. Münchholzhausen b9‘/v 17. Tv. AlbSt aufe, <Zögl ) 59 und Tv. Niederweisel mit 59, 18. u. Sp.-V. ctem- b?rf 58, 19. Tv. Münchholzhausen (Zögl) 56'/., 20. Tv. Treibaule, 56'/,. 2J. derselbe (Zogt.) 55'/., 22. To Oberbiel LS'/., 23. ^-To Rodheim (Zögl.) 41;., 24. Tv. EbSdori 44'/,, 25. Prei, Tv Tanbrmgen (Tamennege) 22'/. Punkte. Abends mürbe auf dein tzestplatz ein Feuerwerk abgebrannt.
Hesien-Nasfau.
El Marburg, 19. Ang. Seit einiger Zeit sind Der- j Handlungen im Gange, im westlichen Teile des Kreises Mar. bürg einen Truppenübungsplatz anzulegen. Dar hierfür in Betracht kommende Gelände, eine mit Bergen und Schluchten durchzogene Landschaft, liegt bei dem Dorfe Cyriaxweimar.
X Buchenau, 19. 9hig. Der 43 Jahre alte Flur» ■ schütz Wilh. Weyandt hier zog sich kürzlich an einer land. ! wirtschaftlichen Maschine eine kleine Handverletzung zu, der er weiter' keine Beachtung schenkte. Die Wunde ver- chlimmerte sich jedoch, eS trat Blutvergiftung hinzu und der Mann mußte nach Marburg in die Klinik. Hier erlöste ihn der Tod von feinen Leiden. Er hinterläßt eine Frau mit fünf Kindern.
h. Frankfurt a. M., 19. Aug. Zum Nachfolger >es in den Ruhestand tretenden Generalsuperintendcntkn O.Werncr des lutherischen KonsistorialbezirksKassel I w"rde heute der Inspektor des hiesigen Diakonissenhauses I Pfarrer Dettmering ernannt.
Der Kaffer in Zranksurt.
Frankfurt a. M., 19. Aug. Tor Kaiser traf, auf dem Wege durch die sahnengeschmückte Stadt vom Publikum und den Schulkindern herzlich begrüßt, mit Gefolge im Automobil um 12,20 Uhr am Reuen Osthasen ein: in seiner Begleitung befand sich Prinz Friedrich Karl von Hessen. An der Empfangshalle hatten sich eingefunden Oberbürgermeister Tr. Adickes, die Minister v Breitenbach und Lenke, Oberpräsident .Hengstenberg, kommandierender General v. Eichhorn, die Spitzen der Behörden, die Stadttäte und die Stadtverordneten, soweit sie Mitglieder des Osthafenausschusses sind, und andere. In der Empfangshalle wurden dem Kaiser Pläne und Skizzen des Hafens gezeigt, und Oberbürgermeister Adickes hielt einen kurzen Vortrag über die Geschichte des Frankfurter Hafens und dessen archuügigen Reuanlagcn. Er schloß mit einem dreifachen Kaiser-
Auf dem Wege von der Empfangshalle zum Hasen bildeten Krieger-, Turner- und Sport-Vereine mit ihren Fahnen Spa - rr Kmfc-r durchfuhr unter den Hurrarufen der Mitglieder die Rethen. Arn Hafenkai lag der Regü-rungsdampfer „Adler" für den Kaiser bereit, zablreicl-e Boote der Frankfurter Ruder- vercme bedeckten das Wasier. Tie Lastschifse hotten Fakten und Wimpeln gehißt. Um 1 Uhr 15 Minuten bestieg der Kaiser den Regrerungsdampfer unter den Klängen einer Musikkapelle. Ter Ampfer durchfuhr die Hafenanlagen und nahm dann den Kurs an der Gerbermühle vorbei nach dem Fahrtor, von wo aus der Kaiser mittels Automobil zum Römer fuhr.
Tas Frühstück im Römer.
©egen Mei Uhr traf der Kaiser unter den Hochrufen eines zahlreichen Publikums, der Schulkinder und der Pfadfinder vor dem Romer ein Hier waren Gesangvereine mit ihren Fahnen aingestellt. In den unteren Hallen des Römers, wo alte Fahnen von der Decke l)ängen und Tannengewinde sich um die alten Säulen schlingen, präsentierte die Ratswache ihre Hellebarden. Tas Frühstück wurde im Kaisersaal eingenommen Hierbei saßen rechts vom Kaiser zunächst Prinz Friedrich Karl von Hessen, Generaloberst v. Plessen, Erzellen» Ehrlich, Tirektor des Königlichen Instituts für erverimentelle Therapie, Wirklicher Geheimer Rat v. Valenttni und Regierungspräsident v. Meister: links Oberbürgermeister Tr. Adickes, Obcr- hopnarschall Graf Eulenburg, Minister v. Breitenbach, Generalleutnant Scholtz (21. Division) und Oberlandesgerichtspräsident Spahn. Gegenüber dem Kaiser saß kommandierender General v. Eichhorn, zwischen Oberstallmeister Freiherr v. Reischach und Stadtrat v. Metzler.
Rach der Tafel trat der Kaiser auf ben Balkon des R o m e r s. Ter ganze Römerberg war von einer dichtett Menschenmenge besetzt, auch die Fenster und Dächer der Häuser waren gedrängt voll. Ter Kaiser dankte freundlich für die jubelnden Zurufe des Publikums.
r Bürgersaal wurde der Kaffee gereicht. Ter Kaiser besichtigte hier die neuen Gemälde von Professor B r ü t t und McEc von Professor Barnesi. Ter Kaiser verlieh dem Oberbürgermeister ferne Photographie im Rahmen mit Unter- ftbrut. Um vier Uhr erfolgte die Abfahrt des Kaisers mit Automobil nach Cronberg, wo der Kaiser Wohnung im Schlosse Fnedrichshof nimmt. ' 11
Die Weiterreise nach Cronberg.
„t Cronberg,- 1?- Aug Tew Kaiser ist um AV» Uhr im Automobil, in dem sich auch Prrn; Friedrich Karl von Hessen befand, von Frankfutt kommend, auf Schloß Friedrichshof eingetroffen.
An der Mendtafel auf Schloß Friedrichshof nahmen außer dem Kaiser und seiii Gefolge, der Schloßherrschaft und der Kron- Prinzessin von Griechenland teil der englische Botschafter Sir Frank Lascelles Lord Acton, Colonel Sir Arthur Tavidsohn, Regierunasprasident v. JWciiter und Gemahlin, Polizeipräsident Rieß v. Schertmichloß, Freiherr v. Tuck-er, Lord und Lady Wellington.
..^'elfach halt man den Staatsanwalt für einen Mann, des-v hochuer Ehrgeiz eS ist, möglichst viele 'Menschen auf die Ankla e- ?anf«.unrbJJ,6vti)cf^nfl,V8 *u bringen, und man begegnet nicht leider Ansicht, der Strafrichter fälle lieber ein verurteilendes all iic ^E^"beS Erkenntnis. 4,ie|e Meinung findet in der Tatfao«. daß auf 5-7 Verurteilungen nur eine Freisprechung fom-u scheni bar ihre Bestätigung. Aber der Schein trügt. Man Überfi * An der ratigkeit de« Staatsanwalts, die sich m :e SSÄJ?bftlel1 '!"? mS ÖuC 5? die Oeffentlichkeit viel weniger )t- Verhandlungen der Strafgerichte. Ter Ztaa^ sobald er von dem Verdacht einer strafbaren Handlu« RenntniS erhalt, den Sachverhalt zu erforschen und dabei ndl
■8eIafAurg# londeni auch die zur Entlastung bienen ei Umstande zu ermitteln. Erst dann, ivenn sich der Verdacht «Ht m Erwe'sl, ^hebt er die öffentliche Klage, a.idernsallS fhijt er das Zerfahren ein. Tie Einstellung des Verfahrens, durch kf*” Beschuldigten die Unannehmlichkeit einer öffentlich Verhandlung erspart wird, kommt viel häufiger vor als nct !äÄ QU.»' der kürzlich erschienenen amtlichen CtatiM ^ben die Staatsanwaltschaften in Darmstadt, Gießen r> ~ k snua : ■ ^°5re 1911 int ganzen 15 503 Strafsachen erlettM« Äntflbh- ’f n'D n’e!‘‘8ey ,uie 7336 Fällen das Verfahren < "
dafür, mit welcher Sachlichkeit die Stactf : anivaltschaft vorgeht. Tie Zahlen lasten aber auch ersehen, rootitl I
suchten Kommer^'äuf dein "Lö!!''°aelea'e.?en"A.,L!!! bo-1 der Strafrichter so oft zur Verurteilung des Angeklagten fom. ; Während del von der hiesigeii VlnsikkaueUe I <nCff^ / l,cr ,n der Hälfte oller Fälle von eütf
ivcdiielte das Programm durch den Dorn-n«, Konzertes Unklage absieht, bi-ingt vor dal Gericht meist nur diejenigen 6acke>
des seit drei Jahren im Turnverem bestehenden' der Schuld deö Angeklagten kein odei doch fast
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Deutscher Reich.
? rt n n r idj von Preußen trat am Montag abend von Kiel aus bic Reife nach Japan an. In der Bc> gleitung des Prinzen befinden sich Hofmarschall Freiherr v Seckendorfi, der persönliche Adjutant Kapitänleutttant Tyßka und der Leibarzt Marinestabsarzt Tr. Bilfinger. ^>om Kaiser find dem Prinzen, beigegebcn: Ter Komman-k ..von Berlin, Generalleutnant v. Böhm, uub Korvettenkapitän Kohler vom Wmiralstab der Marine.
Wie die „Köln. Ztg." aus Berlin meldet, ist eine Ein- der bayerischen Bischöfe, datiert vom 16. Juli, dem Rcichsamt des Innern am 25 Jutt ^gegangen Sie besteht aus zwei Teilen. Ter erste >r- dert die Aufliebung des Jesuitengesepes, der zweite die Festlegung einer wohlwollenden Praxis für die Seel- sorge, die aushilfsweise erfolgt, unter der Aufsicht der Ordinariate und betont die Notwendigkeit der Missionen Das Schriststück. dessen UMer,eichn°r sich auf ifregeifr ll-iX- Amtspsli-tck b»i<-hen, ist ruhig gehalten 91
Die „Nordd. Allgem. Ztg." meldet: Tie russische ?ctfl!cJrln9J17t^ neuerdings ihre diplomatischen und tonsulatischen Vertretungen an, die von den fremden Kon sittarbehorden in Rußland ausgefertiaten Pässe in Zu- kunst nicht ntclir zu visieren. Diele Anordnung macht c'- sur Personen, die auf Gruiid deutscher Konsulatspässe von Rußland in ein anderes Land gereist sind, erforderlich JJS AX1\ bLc N^ckkehr nach Rußland, je nachdem sie voii Deutschland oder von einem dritten Lande angetreten wird ourd) die zuständige Behörde in Deutschland oder das zu- ftandige deutsche Konsulat einen anderen Paß zu befdmHen 'visieren"zu^lassen^ äuftändige russische Konsularbehorde
Ausland.
Aus K o n st a n t i ii o p e l werden wieder Minister ^wechsel gemeldet: ^cr ehemalige Kriegsminister 3alib
Frankfurter Luftfchiffahrtlotterie. Zu der m verschiedenen Blättern erschienenen Notiz über angeblich vor- gekommenc Unregelmäßigkeiten bei der am 26. und 27. Juni er= folgten Ziehung der F r a n k f u r t e r L u f t s ch i f i a h r t l o 11 e r i e erhielten wir von dem Verein der Königl.-preuß, Lotterie-Einnehmer folgende Zuschrift: „Nach den von nnS gepflogenen Ermittelimgen beruhen tie über die Ziehung der Frankfurter Luftschiffahrtlotterie gemachten, sich vielfach widersprechenden Mitteilungen bezüglich aiigebllch vorgekommeiier Unregelmäßigkeiten auf völlig haltlosen Vcrdachtigmigeii, was schon am besten daraus ergeht, als die Behauptung, die ersten Hauptgewinne von Mk. 50 000 u. 10 000 feien '^...7^. Kollekte des Lotterie-Unternehmers Ferdinand Schäfer in! 4?nffeloorf geiallen, nachweisbar auf Umvahrheit beruht. Tas Los, > — onf TucIri)e8 ber Haupttreffer Mk. 50000 fiel, wurde vielmehr in dem Mandorn _ ...
^lialgeschaft von L. Hederich, Kaiserstraße, Frankfurt a. M. ver- ^ÜNOekN UNS HClfen, Büöet UN- ZOMNiersN cheN. kauft iind der Gewinn durch die Deutsche Bank zur Einlösimg ge- — Naturdenkmäler. Man schreibt uns: Ter Luther» vramt. ^.cr Gewiim von 10000 Aik. siel dagegen in die Kollekte I bäum bei Worms ist vom Sturm schwer beschädigt. Wenn ich von Joses Huth, Köln. Auch die weiter angegebeueii Begleitumstände solche Sachen lese, bringen sie mich immer zurück in Gedanken auf . , , u,l.l' Aufsicht eines Notars, soivie eines Polizeikommissars ben Vogelsberg, wo jetzt Hunderte von Wanderern uerfebrnt erfolgten Ziehung werden uns selbstverständlich als völlig aus der 3<i, sie verkehren, wandern die Straße fürbaß, fingen em Lied und
Cn geschildert, weshalb auch gegen den Urheber dieser weben einem Obdach zu, wo sie für Leib und Seele Erbolun- -üeschuldigung durck) die beteiligleii Unternehmer Strafantrag gc- finden; z. B. zum KlubhaiiS. WaS die Wanderer untenveaS a;i(; o.Z '■U°Ä?Cln * t , d) nl.^ex'cn langjährigen Erfahrungen auf dem gesehen, ivar laudschastlich reizvoll und schön: sie fragen aber md r n)° »■ ete ^llen wir Vorkommnisse, wie sie in der besagten was ist das, oder warum ist eS so. Tie Reize, die der Vocel - Rotiz bezeichnet worden sind, für völlig ausgeschlosten, zumal alle berg birgt, sind unendlich, sie liegen zumeist in der Landschali ^"llchlaiid gcnehinigten Lotterieen stets unter Ich bin überzeugt, in Tavos, in Berchtesgaden, in Schliersee usw Iirengster Aussicht von Staatsbeamten vollzogen werden müssen.' »mcbt alles auf den Fremden einen Eindruck — tin Vogelsbkr.i
Kreis Lauterbach. tuoy O"ch manches, aber es sind ihrer so herzlich wenig, die I».
i- Lanzenhain, 18. Aug. Heute tagte hier der '^"en und finden. Wenn etwas nicht gerade m
Kriegervereinsbezirk Herb st ein unter dem Vor. <?‘C ö In dann sieht man nichts. Und doch, ,oas bietet ter sitze semes Präsidenten Tillemut-Bcrmuthshain AtteBe-1 Sin» °r S cl?lcr Vogelsberger wisten da»
Mß'««ft« Vertreter neianbt Als Vertreter Lu.,uk d.^°LLstL
Rcchtsnnwalt Scheer^Lauterbach den Bep- 5'vischen Burkhards und KaulftoS; ganz nahe an der Buch,oal-s! l andlungen bei. Zuigherch mit dem Bezirkstag sand ein ""'Ole steht die alte erhabene L n t h e r l i n d e. 'Uhr bot fie bu Beteranenappell des Bezirkes statt, zu dem alle Buch'^ldmuller^gezeigt (sie fällt übrigens auf), und wenn Veteranen erschienen waren, die, wie der Präsident des »derer, den Muller fragst, er zeigt dir sie auch. Tn bic eua^t.j estgebenden Vereins, Veteran Boß zu Lanzenhain launia n 8.u 3ci,en n“ Baum uotbeifübrte, verleg agte, „noch üwes laufen oder fahren konnten" Den Höbe- !! ' , -»therlmde ein einsames Dasein. Und ähnliche NaturM der festgebende Verein, der auch sckwn »och die stummen Zeugen einer einstigen Vergangenheit siebt:!
Kirchgänge zusammengetre- andere Menschen, andere Verhältuiffe. Wer bietet Einhalt, dab ^e:| ten war, festlich geschmückt hatte. Rach einigen begrüßen- Wandalismus auf dem Friedhöfe zu Eschenrod roeiltr-i ben Worten der beiden Präsidenten hielt der Ortsgeistliche,haltet? Und iver hat noch Fntereffe (abgesehen von der 9e-1 Pfarrer Zinn, von dem Gedanken an Gravelotte au5- !1,hgunfl? rfLlc den Tanz platz in Grebenhain, oder wer gehend, eine Ansprache über falschen und wahren Patriotis- *ld), UIJ bcn'und der ZerstörungSsucht anheim mus. Verschönt wurde die Fifier durch die Posaunen- ^^ebenen kunstvollen Denkmäler auf dem Friedhöfe <u|l
Cin-Cd Ganzes zum Ge- Aber daß man sich überlegt, daß hier wohl eiiimalfeiu ^erkehrSn«!
Qn ^ier uJlb Verstorbenen Kameraden vorbeiführte und daß der Baunl aus irgend einem erhabenen Bn-t?!
und der gemeinsame Gesang -des deutschen Rationalliedeä ff.epflanzt fein mag, dazu scheint unsere Zeit nicht da zu fein. 1 ü I beschlossen die Feier. Eine gemeinsame Nachfeier im ^"betrncht der kulturellen Verhältuiffe früherer Zeiten c-n I Kinipelsd-en Sanle bot noch Gelegenheit zn manchem ernsten ^'"n»ungSbauui aus dieser Zeit viel wichtiger als eine ungetai ü I und der Bedeutung des Tages angemessenen Wort. I e,l^e obcr fi,nbc tiir einen der Neuz?itD
Starkrnbura und ist stc in sie neu Hl0? ^Edankeu. .luSgenommen die Frieden-linden. Wo l:|
—— r7\ n r... .-i v . i(i Qf m . * . w I fortfahren in der Betrachtung, so wäre noch vieles areifbar ml rm. Darmstadt, 1J. Aug. Gegen eine m Rüssels- geeignetem Stoff, — ober >vas ich mit bieien0teilen beabsichtigI hetm wohnende Familie ist wegen Kindesmißhandlung lagen, daß wir im Vogelsberg so viele Naturdenkm!.^I von der Staatsanwaltschaft eine Untersuchung cinaelcitet ’ x ^c,n ®Sn*n«.unb Ertzdltung den berufenen Kreisen empfoh^ I worden. Der Vater, sowie die Stiefmutter haben das ichn ^?Estrebung 'll vielleicht gerade so wichtig als k 1
jährige Mädchen in Ehester Weise VÄ mft LI geX ÄLieL''^'LLgk°''^^ü -d d.e fo ,I möglichen Jnsttumcnten mißhandelt und durch schlechte -------------------------------2--1
Nahrung so gepeinigt, daß das Kind jetzt zu seinem Gwß. vater nach Griesheim durchgegangen ist, der die Anzeiae gegen das Elternpaar veranlaßt hat. ä
M Offenbach, 19. August. Ein Automobilunfall ereignete sich in der Frankfurter Straße. Das Automobil des Hotelbesitzers Hartmann fuhr vom Markt herkommend durch die Frankfurter Straße. In der Nähe der Kreuzung der Herrnstraße mußte der Chauffeur, um nicht einige unvorsichtig über die Straße laufende Buben zu überfahren, scharf bremsen und nach rechts cinbiegen Das «utomobil rannte gegen die Bordschwelle und cmen Laternenpfahl. Der Chaffeur namens August Schmitt der 28 Jahre alt ist, wurde herausgeschleudcrt und schwer! ÄVn!r Äranf*,d Er zog sich einen
Schadelbruch zu und liegt hoffnungslos darnieder ts,r(1La,!-ainm\' ^Ust. Anläßlich bet in diesem -Vcrbste ,n Rhemheffen abgehaltenen Manöver wird das Grotzh. Hoflager für die Zeit vom 11. —18 Sevt nach Mainz verlegt. 1


