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20.8.1912 Erstes Blatt
 
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eine Steigerung von 189 Prozent in 20 Jahren.

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1890

1910

857 370 Ml , 1 485 842 Ml , 2 645824 Ml.

ToS bedeutet Gewiß

674 800 Ml . 247 9.r>0 Ml , 563 092 Ml.

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in den letzten Jahren herausgebracht hat. Es war die letzte künstlerische Tat unter der Jntcndantcnregie Emil Claars. Ter Komponist wurde nach dem zweiten und dritten Akt durch viel ermutigenden Beifall ausgezeichnet. Dr. C. Weichardt.

menbe Zuschüsse:

a, für die X.'anbc«uniDetniät

b) für die Technische Hochschule c) für die höheren schulen TaS sind im ganzen 857 370 Ml.

über 20 00(i studierende der Technischen fcodndnilcn. Berg- und norfiafab.mien, Landulrtfckaftlichen und lienirulid cn Hochschulen, ba5 sind etwa 40 Prozent der an Universitäten studierenden An unserer L a n b c i u n 11» c r f i i ä t Gießen ist die Zahl der fnibicmtben Hessen von 1900 bis 1910 um 58,2 Prozent gestiegen /Bevölkerungszuwachs 14,5 Prozent).

Die Erweiterungen des höheren Schulkörpers und der beidcil besjischen Hochschulen haben dem Lande in den etzten 20 Jaliren gewaltige Lasten auferleat, die, wenn ic sich so weiter entwickeln sollten, für das Land geradezu

unerträglich würden:

1890 gab der hessische Staat folgende hier in Betracht

beliefen sich diese Zuschüsse:, a) iür die Landesuniversität auf b) für die Technische Hochfdiule auf c) für die höheren schulen auf

Don 1900 bis 1910 entwickelten fick die finanziellen Bedürf-

niffe folgendermaßen. Ter staatszusckuß betrug 1910:

a) für die LandeSuniverfität 1042 332 Ml., das ist ein Mehr von 54 Prozem gegen 1900 und ein solches von 174 Prozent gegen 1890;

b) |ür die Technische Hochschule 435 420 Ml., also ein Wadis- tum von 75 Prozent feit 1900 und ein solches von 187 Prozent seit 1890; .. __

c) für die höheren Schulen 1 014 736 Ml., das ist ein Mehr von 80 Prozent gegenüber 1900 und ein solches von 212 Prozent gegen 1890.

To zu kommt noch der Zuschuß für die höheren Bürgerschulen von 142 336 Ml.

Tie Staatözuschüsse betrugen also für die drei Gruppen zu-

monattich 73 viertel« jährlich Mk. 9.20; durch Ablwlc- u. Zweigstellen monatlich to Pi.; durch die Poft Pck.2. viertel« 1 .luL aussdil. Be'te.,.^ Zeilenpre :: total 15 V'« nnftiDärt« 20 Psenniq. 6 hefredakteur: 910'oeß. Dero itwortlich für den politischen Teil: Augiist S>oey; für .Ienille- touee .Pernnfchtes' uni) Gencht-saafE: ft. Ncu- raih; für «Stadl unb Canb*: E.Heu: für den Anzeigenteil: H. Beck.

Berdui

* fj Sernspr. 231

haben zu dieser enormen Steigerung auch andere Faktoren beiaetragcn; die Befriedi« gung moderner Ansprüche auf dem Gebiete der sachlichen Ausgaben und die Aufbesserung der Beamtengcl)älter. Aber ganz wesentlich hat doch der anormale Zudrang zu den höheren schulen die Lasten hinaufgeschraubt. Prof. Luley erwähnt die mehrfach von aitbcrer Seite besprochenen Ursachen der bedauerlichen Erscheinung: die unter dem Truck des Bercchtigunasmonopols verursachte falsche Sc* mokratisicrung der wissenschaftlichen Bildung, das unver­nünftige Streben nach dem Einjährigenschein meint dann aber, daß man habet innere Ursachen nicht über­sehen dürfe, die in der Richtung lägen, die unsere Volks- Psyche in dec letzten Zeit genommen habe:

die elektrische Bahn auf die Bühne. Rauschende Musik bringt aus dem erleuchteten Hause, während vorn die Dia­loge zweier verschiedener Gruppen gleichzeitig ineinander klingen,

Ter künstlerische Ernst, mit dem der junge Wiener Komponist hier die Grenzen musikalischer stimmungs- malerei zu erweitern sucht, heischt hohen Respekt, aber er tarnt freilich nicht darüber hinivegtäuschen, daß auch die Musik gleich den anderen fünften durch den absoluten Impressionismus hindurch wieder zu einem strengeren Stil lommen muß, der das Leben nicht schlechthin abschildert, sondern nach Ausschaltung unwesentlicher Elemente zu einer reineren Form ausgestaltet, sein Bestes gtol denn auch der Komponist nicht dort, wo das Milieu die Hand lung überwuchert und unverständlich macht, sondern in den intimen Szenen des ersten und des letzten Aktes. Hier schasst er Stimmungen von dramatisch und seelisch durch­leuchteter Lyrik, hier erweist er sich auch als ein starker Ebarattcristilcr, dessen Gestalten Leben atmen. Und Musik nie Libretto dessen Dichter der Mompomft selber ist wirken in diesen Partien wie ein echtes Erlebnis, ein perfön lichcs Bekenntnis.Ter ferne Klang" ist das Drama der fehlgehenden Kunstlcrsehnfucht, jener Sehnsucht des jungen Künstlers nach den fernen Wunderklängen eines ihm vor schwebenden großen Werkes, um dessen willen er Leben unb Liebe opfert. Das Bürgermadchen, das j)er junge Künstler verläßt, fällt einer Kupplerin in die Hände; als die Same der Halbwelt begegnet sie dem Iugendgeliebten wieder, der sie von sich stößt, um endlich doch als totkranker Mann in den Armen des immer noch geliebten, gesunkenen Weibes zu sterben. Das große Wert seiner Traume aber ist ihm nicht gelungen, er hat wohl die Sehnsucht, aber nicht das Glück in Tönen zu gestalten vermocht, weil er eS einst um der Kunst willen verschmähen zu müssen ge­glaubt hat. . . .

Tas intime Trama irrender Künstlerliebe wirkte um so eindringlicher, als in Herrn Gen in er und Frau Se l- l i n zwei Sänger für die Hauptrollen zur Verfügung stan­den die beide zugleich Darsteller von großer Jnncntchk.u sind unb unter Tr. Rottenbergs muslkansäer Leitung und' Krähmers Regie war bie^ Vorstellung^ auch iw übrigen eine der besten, die das frankfurter Opernhaus

JtlHli.ro ttaiist» mw tM6tt.ro Zusuhr " E25U ßMUM MW.70A lbuttKIU iben

u per Pfund 35 Pfg. Mark.

daß körperliche Arbeit deklassiere. Hierzu kommt nock die Veräiidening unserer sviialen Struktur: die riesige dbf.mitc und rflanvc Zunahme unselbständiger Existenzen, die einer (noiu:en llm'idKrbi'tt des Erwerbs ausi6t sind Und wenn d»e freien Berufe den Begabten und Tatkräftigen auch v: l gräßere^naternile Erfolge vcrbciken, so sucht man sic bock aus Schwächlichkeit zu

380 300 Mk.,

151 700 Mk , 325 370 Mk.

Zehn Fahre später (1900

(kf. Eine Unterredung mit bem Krebsforscher S x. £)btn, der den Erreger des ftrebfeS entdeckt -u haben bc> hauptet. veröffentlicht derEorriere". 2cm Pari,er 'Vertreter dieses Blattes teilte £öin viele Einzelheiten seiner Entdeckung mit. Tos von ihm entdeckte Lebewesen, das den Krebs erregen soll, lebt im Blute des Menschen. Zn 79 Fällen von Krebs har Tr. LOm im Blute der Kranken diesen Mikroorganismus gefunden. Tadei ist bemerkenswert, daß ihm aus einer Klinik daS Blut zur Untersuchung geschickt wurde, ohne daß er die Diagnose kannte. Zn allen 5allen will er dann richtig diagnostiziert haben, und die klinische Untersuchung bestätigte regelmäßig seinen Befund. Natürlich bat er auch die Gegenprobe gemacht- Unter 29 Gesunden war bei 28 der ncucntdcckte Mikroorganismus im Blute nicht vorhanden. Bet dem 29., wo er doch vorhanden war, handelte cs sich um einen 72 röhrigen Mann, der anscheinend gesund war. Ter Mikroorganismus war auch nur in wenigen Exemplaren vor­handen. Bluiuntersuchungen, bei denen Odin die Diagnose vor­her nickt wußte, hat er mehnach, und wie er sagt, immer in bem 2innc ausgeiuhrt, daß an seiner Entdeckung nicht mehr zu zweifeln fei. Ter Erreger des Krebfes, den Odin mit dem lateinischen Namen Haemamoeba neosormans belegt hat, foü im Blute Krebs- Iianler in iaolreichen Eicmplaren vorhanden fein. Es handelt nck um kleine kugelartige Lebewesen, die bald an rote Autkorver- eben geheiict, bald auch tm Blute frei schwimmend, aufgefunden nerden, sie bewegen sich lebhaft bin und her, wobei sie sich m. Ganz wie cs Amöben tun,^strecken sie sckeiniüßckxm aus und nehmen dann blumenartige Formen an. Zuweilen lost sich em solches Sckciniüßchen von dem Haupt korpcr ab und führt em selbständig es Leben. Tr. Ldin hat nicht nur, wie er behauptet, den Erreger des Krebses aufgefunden, sondern ist auck bereits aufder suchenacheinemLerum, von dem er icboch noch nicht weiß, ob es den Erkrankten zur Heilung gegeben werden soll, oder ob es eines sein wird, das man vrophylakti'ck ein impft, wie es bei den Blattern geschieht Auf dem internationalen Pathologenkongreß, der im Oktober dieses Jahres m Paris nattünbet, nnro Cöin der Fachwelt ausführliche Mitteilungen über seine Entdeckung machen. Durch was für Reagenzien der vermutete Krcbserreger unter dem Mikroskope ficht bar gemacht wird, scheint er vorläufig noch geheimhalten zu wollen.

$rant|urter IHufitbrkf: (Eine impressionistische Oper

Aus Frankfurt a. M., 18. August, wird uns ge­schrieben:

Man mag es verstehen und man mag sich darüber reuen, daß unsere längsten Musikdramatiker allmählich 'er germanischen Götter, indischen Priester und orientah- chcn Prinzessinnen satt geworden sind und lieber einen i3loff aus bent Leben und Geist unserer Zeit mufilalifcki zu beleben suchen, sie machen jetzt dieselbe Entwickelung durch, welche die übrigen Künste, die Malerei und die Tichtung fast schon hinter sich haben. Tas Musi'.drama schwimmt noch heute oben auf der Welle des Naturattsmus und des reinen Impressionismus, und die heute im frank­furter Opernl)aus aus der Taufe gehobene OperD e r ferne Klan g" voii Franz Schreker ist ein ebenso interessmites wie ernsthaftes Dokument des mujifbramati* Ichen Impressionismus. Besonders der große Mittelakt dieses Werkes erschöpft sich ganz in musikalischer Milieu, malerci und stellt mit das Kühnste dar, was m dieser Rich­tung bisher versucht worden ist: er schildert das inter» nationale Leben und Treiben ui einem moöcrnen Tanz- ciabliffement auf einer Insel im Golf von Venedig, und dem Komponisten ist es ausgesprochenermaßen gleichgültig, eb die Szenen int einzelnen mehr ober minder verständlich Derben. Er will vor allem eine naturalistische Symphonie lon mlängen geben: im Orchester 'aufreizende Tanzryyth ticn, auf der Bühne die wilde Geigenmusik einer Zigeuner- fcpellc, über der Bühne der sehnsüchtig gcbelmtc Gesang «incs unsichtbaren Ehors, Serenavenmuslk im Hintergründe, t*o illuminierte Gondeln über das bunfle xI*Zcer gleiten, ferner ein luftiger Wortwechsel zwischen Tänzerinnen unb öie schwermütige Arie der Heldin, einer großen Kokotte -rllcs das klingt gleichzeitig in- unb durcheinander unb ist ebenso ungeheuer schwer zu spielen und zit^ singen wie e» ten Hörer seltsam faszinieren unb ben Fachmann aus» rbhafteste interessieren muß.

Ich mochte sogen, cs herrscht etwas wie ein antifpartani- scher Zug in der Erziehung vor, und zwar bis in die untersten schichten des Volkes hinein. Tiese Erziehungsweisc muß eine Erschlaffung der Körper, Geistes- und Willenskraft zur Folge l-abcii, unb daher den Hang zu einem möglichst be­quem c n Leben und ein Haschen nach sicherer, wen n auch bescheidener E r w e r b s m ö g l i ch k e i t. Energie, Wagemui, Unternehmungsgeist werben so vernichtet oder wenig­stens hcrabgennnbert. Zn dein in gewisser Beziehung begreip lichen Streben der Eltern, die Zukunft ihrer Kinder möglichst zu sichern, suckt man diese vor allem einer sichren unb vermeint- Uch behaglichen B e a m t e n st e l l u n g zuzusührcn, da die freien Berufe des Geiverbslebens und auch solche mit vorwiegend geistiger Besänftigung ihnen zu viel Risiko zu bringen scheinen. Daneben läuft dann noch die sich immer mehr ausbreitenbe Ansicht,

vermeiden. . u . . .

Unb dieser Geist habe sich den >h>rpcr, d h hter die Schule, gebaut. In Hessei, verließen mit dem Giniulj- rigen scheut int Ialire 1910 die Sehule: a) t^nmnafien 9 Proz, h) Realgymnasien 25 Proz., Cberrcalfdnilcu 52 Proz ; die Realanstalten hatten also am meistenBallast'. Alle diese rüber AuStretenden - Schüler der Vollanstalten vor Er­langung des Reifezeugnisses, und solche der sechsllasiigen Anstalten vor Erwerbung des Einjährigenscheines gingen mit nicht abgeschlossener, minderwertiger Halb- oder Viertelsbildung hinaus ins Leben. Sie waren im wesent- lichen der Ballast dieser Schulen zu ihrem eigenen Sdiaben, zum Aerger ihrer Eltern, zum Schaden ihrer weiterstreben/ den Mitschüler und zum Verdruß der Lehrer.

Wie,st dem Uebelftanbe ab^uhelfen? Prof. Luleh meint, es sei dringend erforderlich, in Wort und Schrift die aiiti- spananifche 0-eist es richt ung zu bekämpfen. Es fei ferner dringend nötig, die Eltern mündlich unb mit Hilfe bet Preffe über das Fehlerhafte unb Schädliche der Bruchstückbilduna au belehren, ihnen zu zeigen, daß Schülern, die eine Iföhere Sckfule gar schon in IV oder III t n, selbst vieles von > veudig u

Wissen und Können fehlt, das ihnen eine gute Bolls- f ci)iiic geben kann. Aufklärung müsse auch erfolaen die schwierigen Verhältnisse in den verschiedenen Beamten lategorien und über die guten Seiten unb Vorzüge der freien Berufe.

Um aber bei der Bekämpfung des,.Schulelends" auch positiv vorzugehen, tritt Luley für die Schaffungainec Schule ein, die zwiscl-e" der Bollsschule unb der höheren Sck ule steht, f ü r d i e M i 11 e l s ch u l e. Ihr müßten bann auch bestimmte Berechtigungen gegeben werben Von Preußen sei schon in Aussicht gestellt worden, baß den Mittelschülern bic Zahlmeisterlaufbahn, die Laufbahn der mittleren Post- unb Telegrapl-enbeamten unb anberc mitt­lere Beamtenstellen eröffnet werben würben.

Anstalten diefes Namens unb für diese Zwecke bestimmt hat Preußen ickon, und auck in Hessen befinden sich Mittelschulen in zwei Städten, in Darmstadt und Offenbach. Tie Wirkung dieser Anstalten auf den Besuch der höheren Schulen zeigt iick deutlich bei einem Vergleich zwrsckxu Darmstadt, Offenbach und Gießen. Im Jahre 1910 halten

die Darmstädter höheren schulen 2181 Schüler

die Offenbacher (ohne die Goethcschulc) 905 ,,

die Gießener 1077,

Das find auf 1000 Einwohner in Darmstadt 26 schiller, tu Cfienbtidi 12,5, bei Einrechnung der Goctheschnle IG, ui Gießen' 34,7. Zin selben Jahre 1910 hatte die Darmstadter Knabenmiltel- schule 1548 Schüler, die Offenbacher (inkl. Bürgel) 930. Hier Hecken die Wemgerbefucher der höheren Schulen. Selbst wenn man zugibl, daß die Zusammenfevung der Osscnbacher Bevölkerung von der Gießener sehr verschieden ist, und auch die auswärtigen Scküler m Betracht zieht, io beweist doch die große Spannung 12 bczw. 16 zu 34,7 und die Verhältniszahlen von Darmstadt und Gießen 26 zu 34,7, daß Mittelschulen sogar sckwn in ihrer jetzigen Verfassung geeignet sind, sehr zahlreiche Schüler, die ivcdcr Reise- zcugnis noch Einjährigenschein erlangen wollen, von dem Besuch her höheren Schulen fernzuhalten, aljo denBallast" beträchtlich

Es dürfte sich auch empfehlen, so sährt Prof. Luley fort, die Zahl der Freistellen in den Mittel­schulen größer zu machen als in den höheren Schu-

DasSchulelend" und feine Bekämpfung.

In denNeuen Jahrbüchern für das klaffifckic Alter tum, Geschichte und deutsche Literatur unb für Pädagogik" erörtert Prof. Iofef Luley, der unseren liefern von feiner Oiefjcncr Tätigkeit her wohlbekannt ist, die Probleme, für jte man das StichwortS^hulelend" gefunden 1>ji.Ter imgefunbc Zudrang zu den höheren Sckmlen und dem aka bemischen Studium, feine Ursachen und seine Bekämpfung", |o lautet der Titel der auch in einem Sonderabdruck <Truck inb Verlag von B. G. Teubner in Leipzig) erschienenen gründlichen Arbeit, die, Wie der Verfasser in einer Fuß­note bemerlt, zuerst ein aus amtlicher Veranlassung ent ßandencs Referat Wxir. Professor Lulen hat besonders

I - Die Harmonie unb Rhythmik der Partitur ift voll ; origineller Kühnheiten, unb trotz bcs Vielerlei, bas burd . -'inanber läuft, bewahrt sie boch eine gewisse bis trete Del katejje. Der brüte Akt, bet vor ber Front eine* -r.Heater.

, 'Pieü, bringt sogar wohl bas erste Mal in einer Oper

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Schlaflos igEeit die Kranke. Nm--.1 Herzlcidende so ort bringt. MaNiM mangel/Liiihlu.Umic-k sich schnell, wenn man n nmbig Altbochhor* Marksprudel _ » quelle trmtl. Sch kurzen, Gebrauch dwk..

den Trouer-cn §

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M. 195 Erster Blatt 162. Jahrgang Dienstag, 20. August 19(2

- GletzenerAnzeiger

für die Redaktion 112,

General-Anzeiger für Oberheffen

»oiationrdnick und Verlag der vrühl'fchen Univ.-Vuch- und Zteindruckerei R. Lange. Redaktion, trpcöition und vruckerel: Zchulstraße 7.

8 vormittags s Uhr. Büdingen: Zernspreckfer Rr. 269 Gefchüftrsttlle Bahnhofstraße 16a.

irozent.

Im Jahre 1900 erlangten 456 Sck;üler das Einjährigenzeug- lij, im Jahre 1910 dagegen 1201. Tas bedeutet eine Steigerung tun 163 Prozent. Tas Reifezeugnis für die Hock schule erwarben 136 Scküler im Jahre 1900, 1910 dagegen 485. Tas ist ein Ar von 41,3 Prozent.

L Im Jahre 1890 betrug die Zahl ber höh-cren Bürgenchulen 14, tIahre 1910 aber 23, darunter 4, bic wie Realschulen aus Milt sind. Tiefe höheren Bürgersck)ulen wurden 1890 von

Schülern besucht lohne bic Mädck-en), 1910 von 1415. Tas hautet eine Zunahine von 140 Prozent in 20 Jahren. 1890 gib es in Hessen 21 höhere Lehranstalten, 1910 bereu 30; in i iben Fällen sind bic höheren Bürgersckstilen nicht einbegriffen, i. tzterc ciiigcredyiet betragen diese Zahlen 36 für 1890 und 66 ine 1910, das ist beinahe die doppelte Anzahl. Tabei darf nicht icrwähnt bleiben, daß bic bcfhfdjc Regierung von Gcmnnden Duell ober durch bas heffifchc Parlament an sie iKrangctrclmc vünsche betreffend Schonung oder Erhaltung höherer Bürger- kmUn, Umwandlung solcher in Realschulen, Umwandlung sechs- hastiger Anstalten in neunNaß'ige cnuveder abgclchnt oder ihre - Nullung durch Auferlegung der Mehrkosten crfckpvert oder ver- juiDett Iwt. AiidernfaUS wäre unser System höl-crer Schulen »och größer. A k -

Für die a ka d e in 11 che n s> tu d i en liegt die socke geradem, oder Diclmefjr nock fd)limmcr. Die Zahl der in Tcutfcküand an llniüerfüäteu Studierenden war von 1889/1890 bis 1899,1900 um knapp 12 Prozent gestiegen; aber vvn 1901) bis 1909/1910, also ui neun Jahren, wuchs sie um 62 Prozent; in 19 Jahren aljo um 86 Prozent, wäl/rcnd sick die Einwohnerzahl 4.euncktands ii diesen letzten zehn Jahren nur um 15 Prozent vermehrt hat. Lie Zahl der an Universitäten Studierenden ist somit in 19^Jahren um 10 Prozent mehr geivacksen als die Bevölkerungszisser Teutsck»- fands seit 1871, d. b. in 39 Jabren To zu iamen 19"9 1910

hessische Derlfältnisse in seine Betrachtung cin^ciogcn unb wirb mit feinen Schlußfolgerungen wohl viel Zu- ßimmung finbeii. Zuerst belegt er ben ungesunden Zudrang 1.x den höheren Sck)uckeii, ber eine bebaueniche Ueberfüllung

r akabemischeii Berufe, viel Halbheit und Uiitüchtigteit im ^folae hat und dabei steigeiide finanzielle Anforderungen an Staat unb Gcmeftiben stellt, mit sehr interessanten

1 Kahlen:

In Hessen ist die S ck Ü l c r z a h l in den höheren Schulen Mummfic», Realgnmnasicn, Prognmnasien, Ober Realschulen und g.-alfd.uh-m von 1890 bis 1910 um 46 Prozent gestiegen. Nimmt mau die höheren Bürgerschulen, die tcilrocifc wie Realsdmlcn aus- ' ,ul sind, hiiwi, so beträgt die Steigerung 54 Prozent. Werden ic inzwischen in die höheren Sckuleii zugelassenen Mäbd»cn ein- ßerechnei, so ergibt sich eine Steigerung der Besucher um 57,6 Prozent innerhalb der genannten 20iährigen Periode. Tic Bc- olkcrung Hessens ist in dieser Zeit nur um 29 Prozent gc* legen.. Während 1890 auf 1 Million Einwohner 7700 icküler der höheren Lehranstalten kamen, befanden fick 1910 nter 1 Million Einwohnern 9200 saldier Scküler. Tie Schüler r böberen Bürgcrfdnileii nahmen von 1900 bis 1910 um >.,3 Prozent zu gegenüber einer BevölkerungSzunahmc von 14,5

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