Ausgabe 
17.4.1912 Zweites Blatt
 
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Meteorologische Beobachtungen der Station Eichen.

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Sonnenscheüi

April

15. bis 16

16.

15.

An- und Verkauf von Wertpapieren, Geldsorten etc.

Vermietbare Safes (Schrankfächer)

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Dietz.

Müller.

Deutsches Fabrikat

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Quittung dem Gesuche beizulegen. Gießen, am 10. Januar 1912.

Höchste Temperatur am

Niedrigste ,

28

55

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Gewerbe und Kun st-Handwerk Werkstätten im Betrieb Historische Abteilungen Künstler-Theater Vergnügungspark.

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Aufbewahrung und vollständige Verwaltung von Wert­papieren und Wertgegenständen aller Art.

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Die MeisterprüfungSkommusion f. d.Prooinz Oberhesscu.

Traber. Vorsitzender.

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Handel und verkebr. volkrwi^chaft.

Eine Neuerung m Bahntraa-port.

- Nne Neuerung im Bahntransport von solchen Gütern, die wagenweise verladen werden, schlagt Kommerzienrat Bösen berg, Dresden, im.hauvtossertenblatt-Jnnallateur vor Ter Vorschlag geht dahin, das Verladen von Wagenladungen nicht direkt in die Eisenbahnwagen vorzunehmen, sondern aus die Güterverladung das System des Möbelversands anzuwenden, allo die Waren in der Fabrik in den bekannten Möbelwagen ahu^ lichen Wagen zu verladen, damit er aus der Bahn einfach aus den osfenen Bahngüterwagen geschoben und am Ankunstsort dem Empfänger als Ganzes zugesührt wird. Es wäre möglich, aus diese Weise dem steten Güterwagenmangel abzuhellen. Sodann sollt das lästige, Zeit und Arbeitskraft raubende doppelte Ein- und Ausladen fort, mit dem stets ein Verlust und ein Verderben des verladenen Gutes verbunden ist. Tort, roo ein eigener Bahn­anschluß vorhanden ist, scheint diese Ncuamchassung überflüssig, aber dies trifft doch bloß zu einem kleinen Prozentsatz zu. Wenn größere Fabriken und Unternehmen, besonders die Bergwerke eigenen Bahnanschluß haben, so dürste der Prozentsatz der Empfänger von Wagenladungen, die eigenes Bahngeleis haben, doch sehr klein sein Tas Ein- und Ausladen in die auf dem eigenen Grundstück stehenden Transportkisten auf Rädern, als solche konnte man wohl derartige Wagen bezeichnen, kann viel sorgsamer und zu- verlässiger und viel besser unter Ausschluß von Verlusten er* folgen als auf dem Güterbahnhof, wo die Arbeit häufig noch durch Rangieren unterbrochen und aufgehalten, und die zur »nlTte verpackten Waren nicht selten durch das Stoßen und Schieben der Wagen durcheinander geworfen und beschädigt werden. Kommer­zienrat Bösenberg gibt zu, daß die Ausführung seines Vorschlages noch große Schwierigkeiten bereiten und auch viele Neuanschaffungen nötig machen wird. Ein Versuch wäre aber für viele Waren- gattungen durch Benutzung der zu Tausenden vorhandenen Möbel­wagen möglich, die heute mehr wie dreiviertel des Jahres als totes Kapital nicht nur nicht still liegen, sondern dem Besitzer nicht selten noch einen Aufwand für Platzmiete verursachen.

Sfubi^Nen.

BAYRISCHE GEWERBESCHAU 1912 IN MÜNCHEN

MAI BIS OKTOBER

UNTER DEM PROTEKTORAT S. K. H. DES PRINZREGENTEN LUITPOLD V. BAYERN

Gesetzliche

MeistcrMfiiiM für ^nhnitrltr.

Die Gesuche um Ziilasinng zur diesjährigen Meistei- Prüfung (§ 133 der Gewerbeordnung) sind mit den ei- forderlichen Unterlagen bis fp.iteücnS am 31.Mai d.J. an den unterzeichneten Vorsitzenden einzureichen

Die Prüfungsgebühr von 35 Mark ist an die Handwerkskammer in Darrnüadt einzusenden und die

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Bank für Handel und Industrie

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Die Direktion:

für einfache Handarbeiten, Zuschneiden und Anfertigen von Wäsche, Kinder­kleidern, Blusen und Hauskleidern.

Der Unterricht beginnt Montag, 15. April.

Anmeldungen erbittet Frau S. Dippel, Mephanstrasse 32 I. 02789

Gute Gesundheit und neues Leben für Geschwächte.

Gute Gesundheit ist das Geburtsrechi eines Jeden. Würden wir leben wie es die Natur verlan.it, so würden wir uns immer guter (Gesundheit erfreuen und ein hohes Alter erreichen. Aber die An­forderungen an un'ere Lebenskraft die Univannuna unterer Ner­ven, die (stcidiäitoiotflcn, die schlechte Luit die inan in aroncn Städten ciualmct, umcvininicren unsere Gesundheit und reduzieren uns au physischer und geistiger Schwäche. Blutarmut, Teuremon, Schlaflosigkeit, Schwäche, Nervenzerrüttuna und tue tsolgen. Ein zeiiiger Gebrauch von Lcciserrin wird die tträne wieder beben, die zerrütteten Nerven auffrischen und neue Vcbenoluit und Energie werden emtreten *!ccifcrrin ist unumgänglich notwendig bei unserer jetzigen Lebensweise und nmb allenthalben gepriesen und verordnet.

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wohnen. Gleichzeitig bringen wir unsere neu einge­richteten Anlagen für

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(auch ausserdem Hanse) in empfehlende Erinnerung. Managen, alle Arbeiten der Krankenpflege sowie sonNlige äizlllche Anordnungen werden gewissen

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Abendkurse für Junge Kaufleute.

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F. C. Frankfurt a. M., 16. April. freute ging der Pferde markt zn Ende. Tas frauptgeichä't wickelte sich geüern ab. Ter Antrieb betrug 1081 Plerde, davon 3i3 nu< dem freien Platz. Man notierte: Leichte Gebrauchsl'ierde 700 - 900 Mk., schwere Arbeitspferde 14001600 'Mk.. Reitpferde *?500 -35oO TIL Das Geschäft war rege und zufriedenstellend: zahlreiche Interessenten, besonders aus der Lahngegend und Cberheben, hatten sich em geiunden. 3200 zahlende Maiktbelucher wurden gezahlt.

io. Frankfurt a. M., 16. Avril, fr e n- und c i i ohmortt. Angefabren waren 5 Wagen freu und 1 Wogen Stroh. Man notierte: veu 4.404.70 'Dif., Stroh fKornlangstroh) 2.800.00 Alk., Wirrstroh o,000,00 Mk. Allesüc 5u Kilo. (Geschäft floit.

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sind am Montirg nachmittag auf der Fraueninsel d«s Chiem­see nebeneinander und zur Seife von Wilhelm Jens«ts Gruft beerdigt worden. Es sprachen Landgertchtsraf

a h n, der den Unfall zuerst bemerkt und dte Retter ge­schickt hatte, der Sohn von Felix Tahn und Professor Zeno Di em er, der acht Tage lang unverdrossen die Lerchen gesucht und dann endlich gefunden hatte.

Kleine Lageschronik.

Auf dem Bahnhose von Äels enkirchen geriet eine F r a u, bic mit ihrem zweijährigen Kinde in einen fahrenden Zug einsteigen wollte, unter den Zug; beide wurden getötet.

In der vergangenen Nacht e r d r o | s e l t e der in v i l b e r s- dor f bei Ehemuitz wohnhafte Steinmetz und Aushilfskellner S ei­fer t s e i n e n 13 jährigen Sohn und er hängte sich., Seifert, ein 38jähriger Witwer, ist noch abends mit dem Knaben in einem Restaurant gewesen Der Grund ist unbekannt. .

Auf der Reitbahn des zweiten Gardeulanenregimenls in -ö e t» lin stürzte der cand. theol Glatzel so schwer, datz er starb. Er hatte sich einen Schädelbruch und eine Gehirnerschüt­terung zugezogen. , ...

In Niederschöneweide suhr gestern nachmittag em Charlottenburger Automobil über den Bürgersteig indasSchau- fenster eines Schuhgeschäfts. Der Berliner Kriminal- schutzmann Prenis und seine Frau, die zufällig vor dem Schaul- fenster standen, wurden in den Laden geschleudert und sehr s ch w e r verletzt. Prenis ist gestorben, seine Frau toroer 'r£nt-

InStor 1 ow (Mark Brandenburg) wurde geltem das a yn- denkmal einaeweiht.

Bei dem gestrigen Rennen des Lothringer Reltervereins in Metz stürzte Leutnant Weser vom 7. Trag.-Reg. mit K^em Pferde, das sich bei einem frürdensprung überschlag und den Reiter unter sich begrub. Der Offizier, der für längere Zeit die Besinnung verlor, wurde ins Gamifonlazarett 2 gebracht, wo er wieder zu sich kam. Ernste Gefahr beiteht nicht

In Tula erschoß sich der Sohn des Rechtsanwalts Grasen Tolstoi, Student an der Universität Moskau und Neffe des Dichters. t

Aus Prag wird gemeldet: Bei der Städtischen Sparkasse in Ho he nm aut wurden Unterschlagungen von 220 000 fttonen aufgedeckt. Der Kassierer Kramarsch ist fluchtig. Der Sparfassenverwalter Besicke wurde verhaftet.

Nack) einer Meldung aus Paris ist der von einem © turnt entführte Schweizer BallonSt. Gotthards, in dessen Korb sich der mit der Lustschiffahrt durchaus unerfahrene Sportsmann Jenny befand, heute bei Ameey in Savoyen gelandet.

In St. Malo und in anderen Orten der Bretagne wurde !gestern ein heftiges Erdbeben verspürt.

An Fischvergiftung find in Montague funf Kin- ifeet einer Familie gestorben. Die Kinder erhielten Heringe zum Miendessen, die anscheinend nicht mehr frisch waren.

Im Bezirk Werchissetsk ist das erste Quecksilber- lager im Ural entdeckt worden.

Im .Vasen von Ymuiden wurde der von der Mannschaft verlassene norwegische Dreimaster.tzaabet" e i n g e s ch l e P P t, der mit einer Ladung Holz von Fredrikstad nach Plymouth be- stimmt war. Das Schiff ist vom Sturm schrecklich zuge- richtet worden. In der Kajüte schwamm die Leiche des Kapitäns. Die übrige Mannschaft hat sich nach Grimsby gerettet.

Dekannfmachnnq. |

Zuschneidi-Lehranstalt Kaiser-Allee 14 a.

Die verschiedenen Kurse in Maßnehmen, Musterzeichnen, Zuschneiden und Anfertiaen von Kleidern aller Art beginnen am 15. Avril 1912.

Anmeldungen nehme jederzeit entgegen. 12642

Lina Petri, gepr. Lehrerin.

Deutsche K o h l e n e i n f u b r. Tie Folgen des eng­

lischen Bergarbeiterslreiks zeigen sich in hem Rückgang der Stein-----

kolilen-^i"°"hr nach eutschland. Tiefe bot tm März d. Js. nur Ausstellung von Schecks- und Kreditbriefen auf alle 497 4 Ton en betragen gegen 7>*8 963 Tonnen un Riärz 1911. -

Dagegen m die Ausfubr deutscher Lteinkolsten nach dem Ausland von 2 115 151 Tonnen im März 1911 auf 2 420 993 Tonnen im März 1912 gestiegen. Im vergangenen '))lonot war somit die deutsche Ausfuhr fast fünfmal so groß als die Einfuhr.

Tie Zufuhren waren aus den Kreisen Hanau, Dieburg und Cbertamius.

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