Wüst! in Berlin, wird uns als Solist bei dem letzten dies- sährigen Abonnementskonzert mit seinen wunderbaren Vorträgen erfreuen. Gleich wie im üorigen Jahre hier in Gießen wurde er überall durch stürmischen Beifall ausgezeichnet. Bei Anhörung dieses Künstlers weiß man nicht, -worüber man am meisten staunen muß, über den Ton- lumfang, welchen er spielend beherrscht, über die mit Weichheit verbundene Klangfülle und Glanz seines Tones oder ,irbcT seine große Technik, letztere wird man besonders in seinem größten Virtuosenstück „Variationen über den Karneval von Venedig" bewundern können. Der Spielplan unserer Kapelle weist wie in gewohnter Weise sehr viel Schönes auf und zwar unter anderem: Chor der Friedensboten aus Rienzi, Spinnerlied aus dem Fliegenden Holländer und Der Naturfreund, großes Potpourri in ■20 Iildern von E. Starke. Demzufolge verspricht auch der letzte Abend ein recht genußreicher zu werden.
** Zur Verhütung größerer Manöverschäden wird die Militärverwaltung in diesem Jahre neue Maßregeln größeren Stiles ergreifen. Es sind in den letzten Jahren in landwirtschaftlichen Kreisen lebhafte Klagen über die große Ausdehnung der Manöverschäden laut geworden und auch in militärischen Kreisen sind Zweifel aufgelaucht, ob eine Beschädigung von Aeckern in großem Umfange durch Truppen tatsächlich bei Friedensübungen notwendig sei. Es hat sich bei der Abschätzung der Manöverschäden oft herausgestellt, daß die Truppen bei guter Führung ohne dringende Notwendigkeit Flurschäden vermeiden können, wenn den Führern Hilfsmittel an die Hand gegeben werden. So ist für die großen Manöver jetzt verfügt worden, daß zum Schutze von Ländereien, die nicht von Truppen betreten werden sollen, weithin sichtbare Zeichen aufgestellt werden sollen, dies gilt besonders für Gemüsekulturen, Schonungen, SaatNee, Drainagen, Versuchsfelder usw. Soweit irgend vermeidbar, sollen solche Ländereien geschont werden. Als Zeichen sind hohe Stangen mit Strohkränzen zu verwenden, die mindestens 300 Meter weit sichtbar sind. Gefährliche Stellen und sumpfige Gegenden sollen zum Schutze der Truppen durch schwarze Flaggen kenntlich gemacht werden.
Kreis Büdingen.
= Echzell, 14. Juli. Heute wurde auf dem Forst- chcms der 6 0. Geburtstag des Präzeptors Lucius von vielen ehemaligen Schülern und Lehrern des Instituts Lucius gefeiert. Man gedachte zugleich der 25. Wieder- ikehr des Tages, an dem Herr Lucius das Knabeninstitut ^übernommen, das vor ihm sein Vater und vorher der .Großvater geleitet hatten. Schon am Vorabend des Tages versammelten sich einige ehemalige Forsthauslehrer und -schüler zu einer gemütlichen Feier im herrlichen Garten vor dem Hause. Am andern Morgen, teils vor, teils nach hem Gottesdienst trafen die Uebrigen ein, unter ihnen solche, die vor 21 Jahren hier waren, und solche, die erst vor kurzer Zeit das Institut verlassen haben. Im Austausch froher Erinnerungen verlief die Zeit, in der man den jetzigen Leiter der Anstalt dankbar feierte. Viele Grüße aus der Ferne trafen während des Tages ein und bekundeten die Milfreude vieler, denen es unmöglich war, am Feste teilzunehmen.
Kreis Lauterbach.
— Lauterbach, 15. Juli. Der um 12 Uhr mittags hier sättige Zug der Vogelsbergbahn erlitt bei Station .Grebenhain einen Schaden an der Maschine und mußte, bis eine andere Maschine aus Lauterbach zur Stelle war, in Grebenhain liegen bleiben. Die Verspätung betrug etwa eine Stunde.
A S t ein furth, 15. Juli. Gegenwärtig stehen die Rosenfelder in schönstem Blütenschmuck. Der Versand der Rosen gestaltet sich sehr lebhaft, viele Wagenladungen werden bis ins Ausland versandt. Die Gärtner sind jetzt mit dem Veredeln der Rosenwildlinge beschäftigt. Nächsten Samstag und Sonntag findet eine Rosenausstellung statt.
n. Schlitz, 14. Juli. Die Heuernte im Schliher- land ist in der vergangenen Woche beendigt worden. Der Ertrag läßt, was Menge und Beschaffenheit anlangt, nichts zu wünschen übrig. Das Darmstädter Dragoner-Regiment Nr. 23 hatte den Grasertrag vieler, der Gräflichen Guts- verwaltung gehörigen Waldwiesen gesteigert und zum Heumachen eigene Mannschaften hiercher geschickt. Dank der günstigen Witterung konnte bereits der größte Teil der Heuernte nach Darmstadt befördert werden. Was den Stand der Feldfrüchte sonst anlcmgt, so ist er als gut anzusehen, abgesehen von Hafer, der anscheinend durch die Frühjahrsfröste stellenweise sehr Not gelitten hat. Mit dem Kornschnitt wird in dieser Woche begonnen werden. Trotz der öfteren Regengüsse der letzten Wochen ist die Trockenheit ziemlich groß, wohl noch mit eine Folge der Dürre des vergangenen Jahres. — Der Graf zu Schlitz gen. von Görtz nimmt an der diesjährigen Nordlandsreise des Kaisers teil.
Starkenburg und Rheinhessen.
M. Offenbach, 15. Juli. Der ehemalige Polizeikoimnissar des Stadtteils Bürgel, namens Hechler, der bereits vor Jahresfrist pensioniert wurde, hat gegen die Stadt und speziell Oberbürgermeister Dr. Dutto eine Schadenersatzklage angestrengt, weil man ihn angeblich zu seiner Pensionierung gezwungen habe. Hechler wurde vor dem Provinzialausschuß in Darmstadt abgewiesen. Es nmrbc ausdrücklich sestgestellt, daß von einer Schädigung Hechlers absolut keine Rede sein könnte, da er selbst seine Pensionierung beantragt hatte.
Kreis Wetzlar.
----Wetzlar, 15.Juli. Pfarrer Heep-Charlottenburg ist für die neu errichtete Pfarrstelle zu Wetzlar-NiedergirmeS auSersehen. Herr Heep, ein Sohn unseres Kreises, war zuerst Synodalvikar in Wetzlar, darauf Pfarrer zu Madrid und von Oktober 1904 bis dahin 1906 Pfarrer der Kirchen- gemeinde Hochelheim-Dornholzhausen.
0 Rodheim a. d. Bieber, 15. Juli. Gestern wurde Hierselbst das Jahresfest der Jünglinas- v er ei ne des Kreises Wetzlar gefeiert. Der Besuch war sehr erfreulich. Im Hauptgottesdienst am Vormittag predigte Pastor Meyer aus Barmen. Die Nachfeier am Launscheitsbcrg war gut besucht. Ansprachen hielten Pfarrer Braches-Blasbach, Pfarrer Knieper-Krofdorf und Pfarrer Koch aus Lützellinden. Die vereinigten
Posaunenchöre und ein Männerchor traten wiederholt auf und verschonten die Feier.
Hessen-Nassau.
• RöHshausen, 14. Juli. Heute fand das 23. Bundes- sängerfest des Schwalmtal-Sängerbundes hier statt. Zum ersten Male tagte der Schwalmtal-Sängerbund in einem echten Schwälmer Dort. Dieser Umstand allein genügte schon, eine große Anzahl Festbesucher herbeizulocken. Um 1 22 Uhr bewegte lief) der stattliche Zug durch die Straßen, geschmückt von den farbenprächtigen Trachten der Schwälmer. Alle Vereine J>e? Schmalmtal-Sängerbundes hatten sich dem Zuge angeschlossen. Auf dem Festplatze hielt der Vorsitzende des Sängerbundes eine Ansprache über den Zweck des Bundes. Ein über J.00 Stimmen starker Schwälmer gemischter Chor eröffnete das Fest mit Beethovens Chor: „Die Himmel rühmen des Ewigen Ehre". Nach der Fahnenweihe brachten die Bundesverelne drei sorgfältig einstudierte Chöre unter Leitung ihres langjährigen Bundesdirigenten Kantor Stumpf zu Gehörs worauf das Einzelchorsingen der teilnehmenden Gapvereine erfolgte. Auch an Volksbelustigungen aller Art fehlte es nicht. Am meisten Anllang fand der zur Vorführung gebrachte Schwälmer Nationaltanz.
F. C. Kassel, 15. Juli. Gestern abend zogen Angler aus der Fulda ein Paket, das, nachdem es von einem Polizei- beamten geöffnet worden, die stark in Verwesung übergegangene Leiche eines etwa 15 Jahre alten Mädchens enthielt, der der Kopf und die Beine abgeschnitten waren. Die Untersuchung ist in vollem Gange, da es sich nach der ganzen Sachlage bei dem Funde nur um die Entdeckung eines Verbrechens handeln kann.
Arbeiterbewegung.
Berlin, 15. Juli. Im Streik des BerlinerFuhr- Werks, der gestern begonnen hat, haben von 89 in Betracht kommenden Betrieben 4d mit 700 Arbeitern den Tarif unterzeichnet. In diesen Betrieben wird heute früh die Arbeit wieder ausgenommen. 700 Arbeiter befinden sich noch im Streik.
Zürich, 15. Juli. In der Maschinenindustrie wurden 3000, im Baugewerbe 4 000 Arbeiter ausgesperrt. In der Holzindustrie sind 50 Proz., in der Textilindustrie 60 Proz. ausgesperrt. Nach dem „Vorwärts" haben die Behörden weitere Repressalien ergriffen. Ter Sekretär des Arbeiteroer- bandes wurde verhaftet. Die Arbeit soll angeblich heute wieder ausgenommen werden.
Landwirtschaft.
---Von der oberen Nidda 15. Juli. Die Heuernte ist vollendet und nach Menge und Güte gleich vorzüglich ausgc. fallen. Auch die Preise für neues Heu sind gut. .In der vorigen Woche wurde dasselbe, frei Bahnhof Schotten geliefert, der Zentner mit 2,70 bis 2,80 Mark bezahlt. ^3
Handel und Dcrfcbr, Volkswirtschaft.
ß Ter Wagenmangel im Herbst. Ter SBagenman^t im Herbst wird jetzt auch offiziell angekündigt, nachdem kürzlich' bereits das Kohlensyndikat unter Bezug daraus seine Abnehmer aufgefordert hat, mit ihren Bezügen von Winterkohle recht halb zu beginnen. Tie „Nordd. Allg. Ztg." schreibt mim lief): Andauernd ist der Güterverkehr auf der Eisenbahn sehr lebhaft: die Ernteaussichten sind bisher gut; die Wittichastslage erscheint anhaltend günstig. Es steht daher zu ermatten, daß der kommende Herbst und besonders die Monate Oktober und November große Ansprüche an die Leistungsfähigkeit der Eisenbahnen stellen werden. Tie Eisenbahnverwaltungen werden daher schon jetzt alle Vorderes- tungen treffen, die eine möglichst glatte Abwicklung des zu crwarien- den starken Verkehrs gewährleisten. Zur Bewältigung des Verkehr- ist es aber ferner dringend erwünscht, daß die Bestrebungen der Eifenbahnverwaltungen von den Verkehrstreibenden unter, stützt werden. Zur Minderung der Gestellungsschwierigkeiten tm Herbst würde es einmal erheblich beitragen, wenn der Bezug der Massengüter — besonders der Düngemittel und Kohlen — auf einen längeren Zestraum verteilt, und tunlichst schon jetzt abgewickelt würde. Ferner würde durch eine volle Ausnutzung des Ladegewichts der Güterwagen die Bedarfszahl nicht unbedeutend eingeschränkt werden können. Besonders würde auch eine mög. liehst schnelle Beladung und Entladung der Güterwagen den Wagenumlauf verbessern. Alle Verkehrstreibenden werden daher dringend ersucht, zum eigenen Vorteil und zum Votteil der Gesamtheit entsprechend zu verfahren.
Märkte.
Gieße», 16. Juli. T? atftb ert dit. 'Huf heutigem Worben« markte kostete: butter das Pfund 1,10—1.251M«, Hübnereier 1 Stuck 7—8 'Vfg., 8 Stück 00 Psg., Enteneier 1 Stück 10—0 Big., Gaiiseeier 1 St. 20 Pf., Käse das Stück 6—8 xl;fg„ Käsematle 2 Stück 5—6 Pia.' Tauben >pr Pr. 0,80—1,00 Mk., Hühner pr. St. 1,00—1,60 Tif., Lahnen pr. Stück 0,80—1,80 Enten pr. St. 1,80—2,20 9)IL Gänse das Psd. 00-00 Pfg^ Ocbsenfleisch pr. Pid. 92-100 Pfq, Rindfleisch pr. Pfund 90—94 Psg» Kuhfleisch 80 'Uftu Schweine«
London, 14. Juli. Bei einer Demonstration streikender Hafenarbeiter im Hhdepark kam es zu einem Zusammenstoß zwischen den Demonstranten und der Polizei. Ein Streikender griff einen Mann tätlich an, der gegen einige Bemerkungen eines Redners protestiert hatte. Er wurde verhafttt, aber feine Freunde versuchten, ihn zu befreien. Die Polizei mußte Verstärkungen herbeiholen und trieb ihre Angreifer bann zurück. In dem Handgemenge, in tws mehrere Frauen und Kinder gerieten, wurden zahlreiche Personen verletzt. Acht Verhaftungen wurden voraenommen. Nachdem die Ruhe wieder hergestellt worden war, kündigte der sozialistische Abgeordnete Lansbury, der selbst eine unbedeutende Verletzung davongetragen hat, an, er würde den Vorfall int Unterhaus zur Sprache bringen. Die Einigungsverhandlungen zwischen den Unternehmern und den Dockarbeitern schreiten fort. Ein Komiteemitglied der Streikenden teilte mit, daß die Vertrauensleute der Arbeitgeber und der Streikenden heute nachmittag eine Zusammenkunft haben.
Liverpool, 15. Juli. In Birkenhead sind sämtliche Dockarbeiter ausständig wegen des Streits mit den Arbeitgebern über die Beiträge für die Arbeiterversicherung.
Wandern und Reisen, väder und Sommerfrischen.
* V. H.- C. Nach bent hohen Vogelsberg lenkte am Sonntag der Vogelsberger Höhen-Club, Zweigverein Gießen mit einer Zahl von rund 30 Teilnehmern seine Schritte. Von M ü ck p aus wurde zunächst die Landstraße benutzt, die man hinter Groß- Eichen wieder verließ, um einem Wiefenpsad zu folgen, der die Wanderer an üppigen Wiesen und wogenden Kornseidern vorbei einem lustig plätschernden Bächlein entlang zur Frühstücksrast nach W o h n s e l d führte. Eine erfrischende Nordostbrisc begleitete die Teilnehmer auf ihrer ganzen Wanderstrecke und ließ die herrschende Julihitze weniger empfindlich erscheinen. Hinter Wohnfeld begann in fünfter Steigung der Aufstieg nach bent hochgelegenen Ulrichstein, wo man sich ein Stündchen der Mittagsruhe hingab. Die Aussicht vom Schloßberg war leider, da die Ferne im Dunst lag, sehr beschränkt, bot jedoch durch den Blick auf die nähere Umgebung des Berges reictzichen Ersatz. Ter Weitermarsch erfolgte auf der mit hohen Fichten bestandenen Ohmstraße, die beim Eintritt in den Wald verlassen wurde. Auch dieser Teil des Weges, der abwechselnd über saftgrüne, von seltenen Blumen bestandene Tristen und durch den prächtigen Oberwald führte, gestaltete sich überaus genußreich. An den Sieben Ahorn vorbei ging es zuerst zum G e i s e l ft e i n , einem mächtigen Hausen wild durcheinander geworfener Basaltblöcke, von dessen Spitze man bei klarem Wetter einen weilen Rundblick genießt, hierauf über den Taufstein, dessen Bismarckturm zum Teil erftiegen wurde nach dem Hoherodskopf. Hier wurde nun das neue Klubhaus, das den meisten Wanderern noch unbekannt war, unter Führung des gefälligen Klubwittes einer gebührenden Besichtigung unter- zogen. Nach einigen Stunden wohlverdienter Ruhe erfolgte der Abstieg über Breungeshain und das Lehrerheim nach Schotten, um noch vor der Heimfahrt die ausgedorrten Kehlen mit einigen Gläsern edlen Gerstensaftes wieder auszufttschen.
— Bad-Salzhausen, 15. Juli. Mit Beginn der Frankfurter Schulferien sind wir hier in die Hochsaison eingetreten. Fast alle verfügbaren Zimmer in den Gasthäusern und bei Privaten sind an Kurgäste vermietet. Gestern wurde der Fremdenverkehr besonders stark. Die meisten Passanten hielten bis spät in den Abend aus, weil sie das große Feuerwerk benninbern wollten, das mit einbrechender Dunkelheit abgebrannt wurde. Dasselbe bot im Parke, umrahmt von hohen Fichten, ein großartiges Schauspiel und gelang aufs beste. Der dlufenthalt hrer ist jetzt außerordentlich angenehm, da die S ch n a k e n p l a g e, die früher den Aufenthalt zur Oual machen konnte, dank des scharfen Vorgehens der Kurverwaltung ganz beseitigt ist. Durch Befestigung aller Tümpel, die Anlage von Fanggräben und das Ausbrennen der Keller ist nicht nur Salzhausen, sondern sind auch sämtliche umliegenden Orte völlig schnakenfrei gemacht worden.
Sport-
Stockholm, 13. Juli In den olympischen Spielen erhielt beim 400-Meter-Brustschwimmen Bath-Deutschland bei 6 Minuten 292/s Sekunden den 1. Preis, Henning-Schweden bei 6 Minuten 353/8 Sekunden den zweiten und Gourtman- Großbritannien den dritten Preis. Beim Rückenschwimmen erhielt der Amerikaner H e b n e r den 1. Preis, die Goldmedaille, mit 1 Minute 2 Sekunden. Ten 2. Preis, die Silbermedaille, erhielt der DeutscheFahr mit 1 Minute 22 Sekunden, den 3. Preis, die Bronzemedaitte, der Deutsche Kellner mit 1 Minute 24 Sek. |
fleisch pr. Pfund 80—96 Psg^ Kalbfleisch vr. Psd. 92—96 l?fq, Hammelfleisch pr. Pfd. 70—90 Psg., Kartoffeln pr. 1OÖ Kg. 10.00 bis 10.50 Pik., Weißkraut das Stück 00 bis 00 Psg^ Zwiebeln vet Ztr. 10,00—12,00 'DIL, Milch das Liter 22 Psg„ Nüsse 100 Ltück 50—00 Pfg., per Ztr. 0—00 Mk, Kirschen das Pfund 30—36 Psg Marktzeit von 7—1 Uhr.
ie. Frankfurt a. M., 15. Juli. (Oriq.-Telegr. des „(Bieg. Anz.') Amtliche Notierungen der heutigen Fruch t markt v rei le. Weizen (biefiger) fein Geschäft, Kurhessischer Mk. 00.00—00.0^ Wetterauer Mk. 00.00—00.00. Roggen (hiesiger) Mk. 19.50 bis 20.00, Gerste iWetterauer) Gerste, Franken, Pfalzer, Ried kein Geschäft, Hafer Alk. 21.00—21.50, Mais Mk. 15.50 bis 00.00, Weizenmehl 0 Alk. 32.50—32.75, Weizenmehl I Mk. 30.50—80.75, Weizenmehl III Mk. 27.25-27.5», .Roggen« mehl 0 Mk. 27.75—28.00, Roggemnehl 0/1 Pik. 26.50—26.75 Roggenmehl I Mk. 00.00—00.00, Weizenkleie Mk. 13.50 — 13.75, Weizenschalen Mk. 12.25—12.50, Roggenkleie Mk. 15.00 — 15.25, Malzkeime Mk. 14.00—14.50, Biertreber 15.00—15.50, Raps nicht gehandelt. Alles per 100 Kg. ab hier.
ko. Frankfurt a. M., 15. Juli. lOrig.-Telegc. des .(Bieg. Anzeigers".) Ratto ff et ina tf t. Man notierte: Kartoffeln in Waggons Mk. 9.00—00.00, im Kleinhandel Mk. 10.00—11.00, Neue Pfälzer m Waggons 00-00.00, im Kleinhandel 00.—00.00 Alk, für je 100 Kg.
F.C. Wiesbaden. Diehh of-M ark tb e ri ch t vom 15. Juli. Aufttted: Rinder 98 (Ochsen 62, Bullen 0, Kühe 36), Kälber 3? Schafe 16, Schweine 327.
Marktoerlauf: In Großvieh ruhig, bleibt Uederstand, Schwelm
und Kälber bei mittlerem Geschäft geräumt.
Preis für 100 Pfd.
Lebend- Schlacht« gewicht
Ochsen. Mk, Mk.
Dovsieffchige, oukgemästele. höchsten Schlacht-
wettes im Alter von 4—7 Jahren . . . 52—56 92—96 Tie noch nicht gezogen haben (ungejocht) . . 51—55 90—94 Junge, fleischige, nicht auSgemästete und ältere
aufigernäftete............ 46—50 83 -90
Bullen.
Dollfleifchige, auSgew* höchsten Schlachtw. . . 48—52 80—86
Bollfteischige, jüngere 42—46 70—76
Fär, en. Rü 5«.
Bollfleischige auSgemästete Färsen höchsten
Schlachtwertes 50—55 89—98
Dollfleischige auSgemästete Kühe höchsten
Schlachtwertes bt4 zu 7 Jahren ... . 43—46 79—85
Wenig gut entwickelte Färsen 45—49 81—94 2t eitere auSgemästete Kühe und wenig gut ent
wickelte jüngere Kühe 37—41 68—76
Mäßig genährte Kühe und Färsen 80—86 60—72 R ä l b ec.
Feinste Mastkälbec 64—66 107—111
Mittlere Mast- und beste Saugkälber .... 57—60 96-100 Geringere Mast- und gute Saugkälber . . . 50—55 85-92 Geringere Saugkälber......... 43—48 73—91
ö d) a
Weidemastschafe:
Maftlärnmer und Masthamrnel 41-00 86—00
Schweins.
Bollfleischige Schweine von 80—100 kg Lebend
gewicht .............. 61-63 78—80
BollsleischigeSchweine unter 80 kg Lebendgewicht 60'/,-62 77'/,—79 BoUfletschige Schweine von 100—120 kg Lebend
gewicht 62-63 78-80
Bollsleischige Schweine von 130—150 kg Lebend
gewicht ..............61V, 77-00
Meteorologischr Beobachtungen der Station Siehe».
Juli 191?
Barometer auf 0° reduziert
Temperatur der Luft U
•ts u <u "= a
Relative Feuchtigkeit
Wind- j richtung
Windstärke |j
jo? sS-e«
Wetter
15.
' 52,0
27,9
9,6
34
NE
2
0
Sonnenschein
15
r“i
7 52,1
219
10,5
54
NE
2
0
KlarerHnmnel
16.
-52,5
18,8
10,8
67
NNE
2
0
Sonnenschein
Höchste Temperatur am 14. bis 15. Juli — + 28,1' C.
Niedrigste „ , 14. , 15. , — + 15,2 ° C.
Niederschlag : 0,0 mm.
Jede echte
überall erhältlich, Auer Gesellschaft Berlin O. 17
Osram Drahtlamp en
Unzerbrechlich


