Jede echte Osram-Lampe muss die Inschrift „OSRAM“ tragen. — Überall erhältlich, Auer Gesellschaft Berlin O. 17
21 m 10. August waren verseucht.
Arheilgen
Dietzenbach, Hainhausen, Treieichenhain
Lang-Göns
Gontershausen
Ockstadt, parheini, Fauerbach, Friedberg
Holzmühl
Alzey
einer Wirtschaft gestohlen und dainit daS Weite ge
acht hatte.
LanDkreis Gießen.
KreiS:
Märkte.
Mk.
ältere
44—48
80-90
Bullen.
48—52
86—M
86—
41-42
00-00
00-00
68.00—69.00
67.50—68.60
87.UJ-88J)
63.00—69.03
87.00-68«
68.00—69.00
1 'm«;---------
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100-1« 91-99
50-54
45—48
Lebendgewicht . . !c. Frankfurt a
48-53
42-46
40-46
83—38
102-1«
93-100
Hainhausen Treicicheah«
Darmstadt . Bensheim . Dieburg . . Erbach . . . Gr.-Derau. Heppenheim Ofjeubach .
Gießen Alsleld . . . Büdingen. . Friedberg .
Lauterbach. Schotten. . Mainz .. . Alzey . . . . Bingen . . . Lppe,iheim. Wormä. . .
Bom lO. bis 16. August sind neu verseucht:
Mk.
55-60 50-54
87.00—88.»)
86.00—87.»)
89—94 81-8!
74-« 66-7«
60-64
55-59
TomTEmr
ist die Seuch, erloschen in:
83-90
78-88
Nachweisung über den Stand der Maul- und Klauenseuche in Hessen von: 10. 1912.
zwt, .
nern charakterisiert hat.
Ochsen.
DoNsteischlge, auSgemästete, höchsten Schlachtwertes, 4—7 Jahre alt
Verantwortlich für „Feuilleton" und „Vermischte-": I. B.: August Goetz.
Vollsteischige Schweine von 80—100 kg Lebendgewicht........
LoUsieischige Schweins unter 80 kg Lebendgewicht.........
VoUfleischige Schweine von 100—120kg Lebendgewicht .......
VoUfleischige Schiveino von 120—150 kg
△ Klein-Linden, 18. August. Eine Gravelotte- eier veranstaltete heute unser Kriegerverein zu Ehren der Ariegsveteranen. An die .Kirchenparade schloß sich ein Veteranenschießen und ein Schießen der Mitglieder. Im Burggarten versammelte sich dann der Verein. Lehrer i. P. Karcher hielt die Festrede und toastete aus Kaiser und Reich. Der Vorsitzende Lehrer Keil überreichte den Veteranen namens des Vereins ein Geschenk unb den besten Veteranen- chützcn die Ehrenscheibe. Im Namen der Veteranen dankte Äug. Stegcr. Bei weiteren Ansprachen und den Gesang patriotischer Lieder nahm die Feier einen schönen Verlaus.
△ Burkhardsfelden, 18. August. Eine Veteranen- Ehr en täfel wurde heute eingeweiht. Der Kriegerverein veranstaltete eine Gravclottefeier. Es fand Krrchen- larade statt, bei der Pfarrer Gombel die Predigt hielt. Rachmittags fand eine Feier an der Friedenslinde statt, an >er die Ehrentafel mit den Namen von 26 Kriegsteilnehmern
angebracht ist.
Kreis Friedberg.
L. Friedberg, 18. August. Heute morgen zogen die Krieger vereine mit ihren Fahnen nach dem stabt. Friedhöfe. Ihnen schloß sich die hiesige Jugendwehr an. _Sm großen Grabe, worin die im Jahre 1870/71 im hiesigen Lazarett gestorbenen Krieger gebettet sind, gedachte man ihrer, wie auch des Krieges selber, ebenfalls auch der geworbenen französischen Soldaten, die als Gefangene in Friedberg interniert waren. Vom Friedhöfe begab sich der Zug in die Stadtkirche, woselbst ein Festgoltesdienst stattfanb. — Endlich ist die Maul- und Klauenseuche in unserem Kreise erloschen. Gestern erschien die amtliche Bekanntmachung, lieber P/2 Jahre hat die Seuche im Kreise Friedberg geherrscht. Jetzt dürfen die Viehmärkte wieder abgehalten werden.
(ßcricfrisjaaL
Dresden, 17. Aug. Das Schöffengericht omirtciik den Vorsitzenden der sozialdemokratischen Varl , in Sachsen, Landtagsabgeordneten Sindermann, wegen B • leidigung des preußischen und des sächsischen Lsiizierkorps dm- eine am 27. April in einer öfsenrtichen Versammlung gehaltene Rede zu drei Monaten Gefängnis.
Dollfleikchige, ausgewachsene, höchsten Schlachte
Vollsteischige, jüngere ...
Färsen, Rübe.
Vollsteischige auSgem. Färsen höchst. Schlachtm.
Lollsteischige ausgemäsleteKühe höchsten Schlachtwertes brs zu 7 Jahren........
wenig gut entwickelte Färsen ältere ausgemäslete Rühe Mäßig genährte Ruhe und Färsen . . . . .
R äl b e r.
Mittlere Mast- und beste Saugkälber ....
Geringere Mast- und gute Saugkälber . . .
S ch a f e.
Stallmaslschafe:
Mastlämmer und jüngere Masthammel . . .
Aeltere Masthammel, gut genährte junge Schafe und geringere Mastlämmer Schwe in*.
Das (Ergebnis der Reife poincares.
Tie Petersburger Telegraphcnagentur veröffentlicht, wie der offiziöse Draht aus Petersburg meldet, folgendes
Uiriver fitätstKacbricbten.
Tübingen, 17. Aug. Professor Otfried Müller, Vorstand der Poliklinik, ist zum Professor der inneren Medizin und zum Direktor der medizinischen Klinik ernannt worden.
gekannt
JwtfuS ffi. dass ich
Herrn
ikrtraeen habe, un $ gefi. an genann
W.B
bis 15.25, Weizenmehl 0 Mk. 82.50—32.75> Weizenmehl I Alk. 30.50— 80.75. Weizenmehl III Mk. 27.25-27.5iJ. Hoqptp mehl 0 Mk. 27.75—28.00, Roggenmehl 0/1 Mk. 26.50— 26.fr Roggenmehl I Alk. 00.00—0O.00, Weizenkleie Mk. 13.50-13^ Weizenichalen Mk. 12.25—12.50, llloggeukleie Dik. 15.00—15Jk Malzkeime Mk. 14.00—14.50, Biertreber 15.00—15.50, RapS 31.50—32 00. Alles per 100 Rq. ab hier.
la. Frankfurt a. M., 19. An^ (Orig.-Telegr. de» ,ctz-e^ Anzeigers^.) Rartoffelmarkt. Man notierte: RartofMl . in Waggons Mk. 4.50—6.00, im Kleinhandel Mk. 7.00—8.00, für J 100 Kg.
1c. Frankfurt a.M. Biehh st-Marktbericht vom 19. Aur Auftrieb. 1379 Rinden darunter Ochsen 542, Bullen 56^ Kühe uns Färsen 781, Kälber 24u, Schafe 145, Schweine 2438.
Tendenz: Ochsen gedrückt, bleibi Ueberflanb, Kälber und Schatz langsam, ansverkaust, Schiveine lebhaft, bleibt Ueberstand.
Preis für 100 Pi».
Lebend- Schlacht»
gewicht
LristschSffahrt.
Höhenflüge in Frankfurt.
Frankfurt a. M. lEulerflugplatz), 17 Aug. Heute erfüllte Leutnant v. Mirbach, Insanterie-Negiment Gras Kose Nr. 31, auf einer Eul er f l u gma schi n e die große Fcldpilotenpnlfung. Diese besteht aus einem Stunde nflug über Land in 500 Meter frohe. Anstatt der vorgeschriebcnen 500 Meter wurde
19. Aug.
Schreiben - .
„Der französische Ministerpräsident hatte wahrend seines Aufenthaltes in Petersburg mehrere lange Unterredungen mit den? russischen Ministerpräsidenten und dem russischen Minister des Auswärtigen. Den Unterredungen war die große Herzlichkeit ausgeprägt, welche immer die persönlichen Beziehungen zwischen den russischen und den französischen Staatsman nern charakterisiert hat. Dieselben haben unter anderem den Regierungen der beiden befreundeten und verbündeten Nationen gestattet, im Geiste vollständigen Vertrauens und aufrichtiger Freundschaft alle großen Fragen zu behandeln, betreffs welcher sw nicht nur ihre Meinungen auszutausä>en, sondern auch ihre Handlungsweise in praxi in Einklang zu fetzen pflegen. Beide Regierungen haben konstatiert, daß die U e b e r e i n st i m - mung zwischen ihnen vollständig ist, und daß die beide Nationen vereinigenden Bande niemals fester gewesen sind. Sie wurden sich abermals bewußt, daß die Entente der beiden befreundeten unb verbündeten Länder, die auf permanenten Interessen fußt, durch unveränderliche Gefühle geheiligt und fortschreitend allen Bedürfnissen angepaßt ist, die ein Bündnis vorhersehen muß, eine wertvolle Garantie für die Erhaltung des Friedens und des europäischen Gleichgewi ch ts ist und bleibt."
ihres Wehrsystems ohne den Landsturm aufstellen können: 1/4 Zn- santerie-Bakaillone, 14 Radiahr xompaqnien, 36 berittene, poun- berittene Eskadrons, 28 Mürculleur-Kompagmen, 84 '^o-, 9 Gebirgs-, 9 Fuß-Batterien, 19 Fußartillerie-Som Vaginen und 91 technische stompaqnren. Der Gefechts stand wird betragen 142000 Gewehre, 320 Masclstmngewchrc, WO Reitz«, v« denen aber nur die frönte verweudungsbereit in, 336 Feld, 36 w>n>a<)a und 150 Positions-Geschütze, ferner 12000 Mann technnche Truppen. . . ,
Di' Mobilmachung der Bundes truppen wird sich im Ernstfälle schon darum sehr rasch und cimach voll neben, weil die Dicnstpilichügen Bel ^)unr, Beioafsnung, dte Ausru'kung, ja sogar die Pferde im Frieden bei sich haben, und n?'t( in zentral gelegenen Stationen große Borräte an Munition und Berptlegung vorhanoen sino. Einigermaßen schwerer wird nd> die Formierung des Trains wegen dc.- Mangels an Pferdeu durch.uhren lauen. Ter Schweizer beiittt große militäriiche Veranlagung. a.ie hohe Intelligenz des Volkes, die rührige Tätigen der Heeresleitung und eine ununterbrochene Arbeit in der milttaruchen Ausbildung, 2,u der die jährlichen Manöver eriolgreich beitratzeu, laüen Oie Annahme berechtigt erscheinen, daß das schweizerische freernmen im Kriegsfälle seinen Ausgaben vollständig gerecht zu werden in der Lage ist. In Betracht kommt auch noch der Umstand, Daß das Volk selbst an allen militärischen Fragen regen Anteil nimmt, und daß bi1* Mannschaften mit großer Bereitwilligkeit ihren militärischen Pflichten Nachkomme r.
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Aus Stadt und Land.
Gießen, 19. August 1912.
* Preisgekrönte Ruderer. Bei der gestrigen Mainzer Regatta des Süddeutschen Ruder-Verbandes siegte der hiesige Ruderklub Hassia mit seiner bewährten Mannschaft im Begrüßungsviercr um den Preis der Stadt Mainz, sowie im Senior-Einer um die Ryeinrneisterschaft.
"Verhafteter Fahrraddieb. In der Nacht vom 17. auf 18. l. MtS. stellte eine Schutzmannspatrouille einen Radfahrer, der ohne Laterne fuhr. Der Fremde gab zunächst den Beamten einen falschen Namen an und wurde deshalb vorläufig festgenommen. Bei seiner polizeilichen Vernehmung ergab sich, daß es sich um den Dienstknecht Karl Voltz auS Neuenkirchen handelte, der das Fahrrad in Marburg vor
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„ ( Orig.-Teleqr. des,,©i*
9ltu.eP Amtliche lllotierungen der beutigen Fruch t Marktpreise Weizen (hiesiger) 21.80—21.10, Kurhessischer Mk. 21.80—21. Wetterauer Mk. 00.00—00.00. Roggen (hiefiger) Mk. 17.30 vl
17.40, Herste (Wetterauer) Mk. 20.00—21.59, Gerste, Franken, Psäl«. Ried 'Mk. 20.50-21.50, Hafer Mk. 20.75—22.00, Mais Mk. 114*
j^balb. schöne, g< ^iinunerwohr LJ »b. fpät. zverm-l« vivlirkr Wen II
l 5 Zimmer
die noch nicht gezogen haben (ungejochte) Junge sleijchige, nicht auSgemästete und aiisgemastets
des Brustkorbs zustande und besteht bei der Einatmung in einer Druckverminderung in der Brusthöhle. Die Schnelligkeit der Atmung steht mit der Anstrengung oder Ruhe des Körpers im engsten Zusammenhang. Der B c r d a u n n g s a p p a r a t des Menschen, Magen-, Dick-, Dünn und Blinddarm, sowie die Vorgänge der Säfteabsonderung, besonders für Galle und Nieren, sind ebenialls durch zahlreiche Modelle und Zeichnungen erläutert. Am interessantesten und reichhaltigsten ober vielseitigsten aber ist in diesem Saal die Darstellung des Gehirns und des A e n t r a l - N e r v e n s y ft e in s des Menschen, auf das wir ebemo, wie auf die Kapitel: Kindesalter nnd Säuglingspflege, Bolkskrankheiten und allgemeine Körperpflege noch näher zurück kommen werden. Fr- fr.
*
— Ter Rovelli-Imitator. Ter bekannte italienische Schauspieler Ermete Rovelli erzählt im „(Sortiere del Mattino" eine hübsche Geschichte ans seinem Leben: Er befand sich einmal an einem Weihnachtsabend in Rovigo, wo er am nächsten Tage aiiftretcu sollte, und wurde von bejn Wirt des Hotels, in welchem er wohnte, mit den anderen Gästen zum Weihnachtsessen eingeladen. Weil er nicht Aufsehen erregen und bei Tisch nicht besonders gefeiert werden wollte, stellte sich der Künstler unter einem an- genoinnienen Namen vor, indem er hinznsügte, daß er für die Firma Oidenueau und Tesvallieres (zwei bekannte französische Possendichier reise. Rach dem Essen begann ein 9)talTaromreifenber aus Neapel sich zur Unterhaltung der Gäste als Tierstimmenimitator >n produzieren: er ahmte mit großer Geschicklichkeit das Belleu des Hundes, das Miauen der Katze. das (Wadern der Hühner nach und erzielte einen bedenkenden Erfolg. Plötzlich erklärte er, daß er and) das Spiel bekannter italienischer Künstler nachahmen könne; er mimte mehr oder minder gut nach berühmten Mustern, bis er and) ;n Rovelli kam, den er in einer seiner besten Rollen, in dem Schwanke „Meine Frau hat keinen Schick" vorführte. Reickier Beifall und fröhlidns Lachen waren her Lohn für die gelungene Nachahmung. Nur der Reifende der Firma Ordonneau und TesvalliereS war nidft ganz zufrieden: er erhob sich von seinem Platze und sagte zu dem Imitator: „DaS kann ich, wie ich glaube, ein bißchen besser madteii als Sie . . spracbs und begann mit der ungezwungensten Pose von der Welt und mit der echten Rovelli Stimme die berühmte Szene, die int Theater jedesmal wahre Beifallsstürme entfesselt, noch einmal zu spielen. Im Speisesaal dcS fr meld zu Rovigo aber blieb der Beifall aus, und der Makkaronireiseude aus Neapel sagte ironisch lächelnd und von oben herab zu Novelti: „Ja, ja. Sie machen das nicht schlecht: aber Sie scheinen Novclli nid)t oft gesehen zn haben. Wissen Sie, was Sie haben ? Tas Glück, ihm äußerlich ein wenig älmlid) zu sehen."
eine Höbe von 2200 Meter erreicht. Die Landung «■- olgte im Gleitflug aus 100 Meter Höhe mit vollständig abgc üfUtcm Motor Es flogen ferner Seumant v. fribbeffcn Dir Srunden und Leuknanl Sommer eine Stunde Bei iämthdir Flügen wurde die ^tabt Frankfurt in großen Höhen übenloyr Einmal beianöcn fick zwei Maschinen zu gleicher Zeit über 6e Siadt und über den Wolken.
Eine Uebungssahrt der „Hansa".
Hamburg, 17 Aug Das Lustschiss „Hansa ' machte heut-, früh eine Uebungssahrl, an der sictt u. a. derChefd e s>G c n c r a '• stabs der Armee, General der Insanierie v. M o 11 f firf weitere Herren vom (Hueralstab, fowie der Direktor der hiesiger Secmartc, rtauiiän Behn, keilnahmen. Ter Aufstieg erfolgr um 7,45 Uhr bei heftigem, elf bis zwölf Sekundenm.kern starken Wind Tu- Fahri ging elbabwärks bis Curhavcn, sodann üd.r Brunsbüttel unb Elmshorn zurück nach Hamburg. Um 11,30 Uh ist bas Luftschiff glatt gelandet. Insgesamt sind 900 Kilometer trotz des starken Windes in etroa 3Vi Stunden zurückgelegk roorber General v Moltke sprach sich über die Leistung außervrdeutU! bcsricdigt aus.
Flug Parts — Berlin.
Böckum, 18. Aug. Der Flieger Audemars, der mn einem Bleriok Eindecker von Paris aufgestiegen ist, um einen Flug nach Berlin zu unternehmen, ist um 3 Uhr nachmittag hier gelandet. Nachdem er sich orientiert hatte, flog er zu,i Flugplatz Wanne—Elfen, von wo er morgen früh roeiteriliegu; will.
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Starkenburg und Rheinhessen.
---Darmstadt, 18. Aug. Der diesjährige (III.) Deutsche Kongreß für Säitgl ingSfürsorge, uer- anstaltet von der Deutschen Vereinigung für Säuglingsschuh, indet unter dem Vorsitz des Romuierbetrn Dr. von Behr- Pinnow vom 20.—22. September hier statt. Für die Tages- orbnung sind solgende Vorträge vorgesehen: 1. Einheitliche Organisation der Ausbildung von Säuglmgspflegerinnen, 2. Säuglingspflege als Lehrgegenstand in den Unterrichts- anstalten für die weibliche Jugend, 3. Berufsvormundschaft, Pflegekinderaufsicht unb Mütterberatungsstelle, 4. Gesetzliche Regelung beS Krippenwesens in Deutschland. Die Teilnehmerkarte kostet sI>if. 5. Auskünfte erteilt der Sekretär des Kongresses, Oberarzt Dr. Rott, Charlottenburg, Privatstraße, Kaiserin-Auguste-Viktoria-Haus.
M. Osfenbach, 18. Aug. Die Grundsteinlegung der zweiten neuen Kirche der vereinigten eoang.-pro- testantischen Gemeinde an der Waldstraße fand heute unter zahlreicher Beteiligung der Zivilbehörden des Staates und dcr Gemeinde statt. Nach einem Chorlied des gemiichten ChorS vom Männerverein verlas Pfarrer Müller den Eingangsspruch, worauf nach.einem gemeinschaftlich gesungenen Choral Pfarrer Fuldat die Festprcdigt hielt. Er taufte die Kirche auf den Namen „Lntherkirche^. Pfarrer Dittmar verlas die Dokumente, die in einer Blechkapsel eingemauert wurden. Dann folgten die üblichen Hammerschläge.
Hessen-Nassau.
x Biedenkopf, 18. Aug. Der hiesige Turnverein, einer der ältesten des Gaues Hesien, begeht gegenwärtig fein bOjährigeS Bestehen. Aus diesem Anlaß trägt unser Städtchen reichen Flaggenschmuck. Gestern abend nahm das Fest mit einem Kommers, verbunden mit turnerischen Aufführungen, im Meierschen Saale seinen Anfang. An dein heutigen Hauptfesttage trafen zur Teilnahme am Feste eine Anzahl Turnvereine miß den umliegenden Orten unb die Turngemeinde Marburg ein. Der Festzug zeigte eine stattliche Länge. Als Festplatz diente der Seewasem, eine große Wiese im Lahntälchen in der Richtung nach Marburg. Der Festrede, die Buchhändler Stephani hielt, folgte ein Schauturnen des sestgebenden Vereins, daß diesem alle Ehre machte. Daß Fest geht morgen abend zu Ende. Bemerkt sei, daß dem langjährigen Vorsiandsmitglied des Vereins, Herrn O. Ho sch, incgen seiner Verdienste um die Turnsache der Kronenorden 4. Riaffe verliehen wurde.
X Hainstadt, 18. Aug. In der großen Ziegelei der Firma Ph. Holzmann & Co. zu Frankfurt brach heute früh Feuer ans, das starke Verwüstungen anrichtete. Der Entstehungsort war ein neuerbauter Brennofen, dessen Oberbau üodftänbig eingeäschert wurde. Auch wertvolle Maschinelle Einrichtungen wurden vernichtet. Daß Feuer übertrug sich auf drei Trockenhallen, die gleichfalls eingeäschert wurden. Auch viele Materialien verbrannten. Den erschienenen vier Feuerwehren gelang c8, daß Feuer zu lokalisieren. Ter Schaden wird auf 2—300000 Mark veranschlagt. Ttan vermutet, daß Kurzschluß die Entstehungsursache ist.
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