Ausgabe 
17.4.1912 Erstes Blatt
 
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spiele werden an den nächsten Abenden fortgesetzt. kreis Frankfurt a. M. unter Berücksichtigung der seit

Landkreis Gießen. I öec letzten Volkszählung polizeilich gemeldeten Zu- und Ab-

= Utphe, 16. '2lpri(. Heute mußte auf Anordnung Wanderungen, sowie des entsprechenden UeberschnsseS der Ge- des Kreisgesundheitsamts eine weitere blättern- bürten über die TterbefäUe am 1. April 1912 mit rund

sehr viel treibende Eisberge Vorkommen, wcsha.b d^e Schis e im Winter die sog südliche Route wählen, um wenigstens einigermaßen sicher zu sein. Warum aber die Titanic, ml der übrigens auch 7 Millionen Briefe und andere Postsachen verloren gingen, den nördlichen Weg wählte wenn nicht wegen des Rekords das bleibt abzuwarten.

Rach einer Meldung derBoss liegt dieTitanic zwischen Sabsee Island und Kav Race m einer Tiefe von 1700 Faden. Es wird kaum möglich sein, von den SchiffstiLmmern

Luftßctnffahrt.

Die Ueberleaenheit der deutsche» Luftschiffe.

In einem fesselnden Aufsätze, der in Frankreich mit recht gemischten Empfindungen ausgenommen werden dürfte, zieht der General Cherfils einen Vergleich zwischen den Luftschiffen Teutschlands und denen Frankreichs und kommt dabei zu dem Ergebnis, daß die Zeppelinschen Lustkreuzer gegenüber den fran­zösischen Lenkballons eine schlechthinzermalmende Ueberlegen- heit" aufweisen.

Ter französische General weist zunächst auf die zahlenmäßige Ueberlegenheit von Teutschlands Luftflotte hin und vergleicht dann die Leittungsfähigkeit der deutschen und französischen Luftschisf- tvven.Nehmen wir auf beiden Seiten den besten und vollendetsten Typ, für Frankreich denAdjudant-R6au" und für Deutschland den Zeppelinschen Luitkreuzer. Tas deutsche Luftschiff hat eine Geschwindigkeit von 70 km in der Stunde, das französische 50. Ter deutsche Lustkreuzer manövriert gegen einen Wind von lo Sekundenmeiern, der französische nur gegen 10. TerAdjudant- Reau" vermag ohne Wind 1000 km zurückzulegen, der Zer* velin dagegen bentzt einen Aktionsradius von 1500 km. Tie neuen deutschen Luftkreuzer werden eine Art Kamin aufweisen, bi r von oer Gondel zur oberen Plattform des Schifssrumpfes lührl. wir werden später sehen, welche gewaltigen militärischen Vorteile diese Einrichtung _ mit sich bringt." General Cherfils vergleicht dann die Luftschisfschuppen Teutschlands mit denen Frank- icK. ^.eutichland verfügt über 25 große ständige Schuppen, die den Luitkreuzern als sichere Häfen und Ankerplätze dienen und die io groß und, daß sie mehrere Fahrzeuge aufnehmen können. Za

zählte, daß er am 12. April von vormittags bis abends 9Jlfcr in stetigem Funkenspruch mit derTitanic'' gewesen lei. öie er» hielt von derTouraine" genaue Nachrichten über die Lage der Eisfläche, die dieTouraine" zu panieren gehabt hatte, joroic über Die Höhe zweier in gewisser Entfernung von derLourame ivahrgenommenen Eisberge. Ter Kapitän der^ilanic dankte öurd) F-unlspruch höflich,t für diese wertvollen Mitteilungen.

Tie im Laufe des Vormittags bei uns emgclaufcnen Draht­nachrichten geben wir in der Reihenfolge des Eingangs im fol­genden wieder: , ..

Londoii, 16. April. Während der Nackt waren die Bo» amten der drahtlosen Stationen an der amerikanischen Küste unab­lässig bemüht, Nachrichten von den Schiffen zu erhalten, die Der Titanic" zu Hilfe eilten, nachdem diese deren Geiahrensignal erhalten hatten. Tie Nachricklen, die sie bekamen, zeigten, Daß das erste Hilfsschiff, das den Ort der Katastrophe erreichte, nur noch feststellen konnte, daß dieTitanic" 2 Uhr 20 Minuten morgens gesunken war, vier Stunden nach dem Zuiammen- stoß mit dem Eisberg. Nur Trümmer und einige Boote mit Passagieren waren zu sehen. Tie Passagiere wurden aul die westwärts fahrendeCarpathia" übergeführt, die letzt nach Ncu- york unterwegs ist. Tie Liste der Geretteten zeigt, daß an Boro derTitanic" größte Manneszucht geherrscht haben mutz, xie Mehrheit der geretteten Frauen und die Mehrzahl der geretteten Männer sind verheiratet. Während der ganzen Nacht waren die Bureaus der White Star Linie von verzweifelten Verwandten und Freunden der Verunglückten belagert, denen die Beamten nur mitteilen konnten, daß dieCalifornian" in ber Öonnung, noch Ueberlebende zu finden, am Orte des Unheils zurückgeblieben sei. Tie vermißten Passagiere sind wohl kaum noch am Leben.

Boston, 16. April. Ein drahtloses Telegramm von geuern spät abends von derOlyvic" besagt, daß dieCarpathia mit 868 Passagieren derTitanic" und zwar weist Frauen uiw Kindern auf dem Wege nad, Neuyork sei. imc Meldung schließt Damit, daß ernste Besorgnisse für das Schicksal der übrigen Pm- sagiere und der Besatzung gehegt werden. Rach einer Lloyd» Meldung aüs Montreal sind etwa 67d Passagiere und 200 Mann Besatzung gerettet worden. . . t ..

Neuyork, 16. April. TieVirginian meldet, sie sei zu spät gekommen und habe keine Geretteten an Bord. Auch dieParisiana" hat keine Geretteten ausgenommen. Tie Zahl der an Bord derCarapathia" befindlichen Geretteten be­trägt nad, den neuesten Meldungen 8 00, demnach sind etwa 1550 Personen umgefommen.

Neuyork, 16. April. Ter Kapitän derCarpathia hat an die Cunard-Linie telegraphiert, er habe achthundert Ueberlebende von derTitanic" lan Bord und fahre lang­sam durch die Eisfelder hierher. .

Neuyork lb. 'april. 'alle Meldungen stimmen bann über­ein, daß keiner der Dampfer, der die drahtlosen Hilferufe der Titanic" vernahm, rechtzeitig eintraf. DieCarpathia" traf zuerst ein. Sie fand die Rettungsboote mit Ueberlebenden vor, welche auf einem 21 Meilen weiten Eisfelde verstreut waren. Angesichts der starken Eismassen konnte dieCarpathia" biekUcber- Lcbcnbeii erst nad) Stunden aufnehmen. Die Mehrzahl der Ueber­lebenden war notdürftig gekleidet. Die Boote trieben in ber großen Kälte und im Sturm stundenlang umher, bis dieGar» patljia" gesichtet wurde. Vor dem hiesigen Bureau der White- <Diare-2ine spielten sich herzerschütternde Szenen von armen und reichen Leuten ab. Es wird vielfach die Vermutung ausgesprochen. Die Eismassen hätten viele Rettungsboote zertrümmert. Unter den 868 Ueberlebenden befinden sich nur 79 Männer.

Neuyork, 16. April. Der Vizepräsident der White Grand 'Trunk Line erklärte, daß von den 325 Passagieren der ersten Klasse derTitanic" 202, von den 285 Passagieren der zwecken Klasse 114 zu den Geretteten zählen.

91 e u l, o r f, 16. April. Der französische DammerNiagara' , der hier eingetroffen ist, berichtet, er befand sich am Mittwoch abend ganz nahe der Stelle, wo dieTitanic" gesunken ist und stieß dort so stark gegeneinenEisberg, daß der Kommandant Drahtlose Notsignale absandte. Es herrschte dichter Nebel. TaS Schiff, das mit verminderter Schnelligkeit lief, stieß zuerit mehr­mals gegen kleine Eisschollen, als plötzlich ein heftiger Stoß er­folgte. Die Passagiere, die gerade aßen, stürzten zu Boden, SdMeln und Gläser wurden durch die Wucht des Anpralles im Speisesaal durcheinandergeschleudert und zerbrad-en. Angsterfüllt eilten die Passagiere an Deck. Der Kommandant stellte sofort eine Untersuchung an und sandte drahtlos die Meldung, daß das Schiff mit eigener Kraft Neuyork erreichen könne.

Neuyork, 16. April. Daß 866 Gerettete wohlbehalten an Bord derCarpathia" sind, ist die willkommenste Nachricht über das Unglück, die gestern abend auf drahtlosem Wege von Dem Virginian" eintraf.

London, 16. April. Der deutsche Kaiser und Prinz : Heinrich haben der With-Star-Line Beileidstelegramme gesandt.

etwas zu bergen. Zn London haben alle Sdnfiageiitureu Daamiab gehißt. LautB. L.-A." traf in Le Havre der franzosiichi DampferLa Touraine" aus Neuyork ein. Der Kapitan er-

Deutsche P assagieret

In den Passagierlisten der ersten und zweiten Klasse derTitanic" finden wir folgende deutsche Namen von den übrigen Passagieren ist noch keine Liste veröffentlicht): Endres, Caroline. Flegenheim, Mrs. A. Frauenthal, T. G. Frauew- thal, Mrs. Henri W. Fröhlicher, Miß Maguercke, Goldenberg, E. L. Goldenberg, Mrs. E. L. Goldschmidt, Mr. Georg B. Hippach, Mrs. Ida S. Hippach, Miß Jean. Jacob, Mr. Birn­baum. Julian, Mr. H. F. Klaber, Mr. Hermann. Meyer, Mr. Edgar I. Meyer, Mrs. Edgar I. Natsch, Mr. Charles. Seüchen, Major Artur. Reuchlin Mr. Jonkheer, I. G. Robert, Mrs. Edward S. Rosenbaum, Miß. Roß, Mr. I. Hugo. Roth­schild, Mr. M. Rothschild. Mrs. M. Saalfeld, Adolphe. Schobert, Mr. Simonius, Oberst Alfons. Stehli, Mr. Max Fröhlicher. Stehli, Mrs. Max Fröhlicher. Stengel Mr. C. E. H. Stengel, Mrs. C. E. H. Strauß, Mr. Isidor. Strauß, 9Nrs. Isidor. Taussig, Mr. Emil. Taussig, Mrs. Emck. Taussig, Miß Ruth. Van der Hoef, Mr. Wickofs. Wick, Mr. Georg D. Wick, Mrs. Georg T. Wick, Miß, Marie. Trachstedt, Baron v. Funck, Miß Annie. Hamalainer, Mrs. Anna und Kind. Hoff­mann, Mr. und zwei Kinder. Hiltuner, Miß Martha. Kantor, Mr. S. Kantor, Mrs. Levy, Mr. R. F. Lehmann, Miß Bertha. Mellinger, Mrs. Elisabeth und Kind. Meyer, Mr. August. Nasser, Mr. Niclas. Nsser, Mrs. Otteroa, Mr. Richard Pulbaum, Mr. Frank. Richard, Mr. Emile. Ware, Mr. William I. Weiß, Mr. Leopold. Weiß, Mrs. Matilda. Wilhelm, Mr. Charles.

sich ergebenden Verluste bilden. S-dnnn schlägt deri Gesetz., Tätigkeit und ^fg°b°^d°r^isitzer^d.e ^weru.ng ^der entrourj die Einführung eines g o l d e n e n F u n f gülden- G s 1 s - - « eingehenden Besprechung :

Stückes und einer viereckigen Fun icent-Münze retischen ^QUQ^ der Gewerbevereine '

MSSZWM W-MMZKW

gewählt. _ jinb. Von der ganzen Versammlung wuroc diese Forde-

rung mit Nachdruck vcrtrcicn, und Die Vertreter der Hand- Aur StaSt Ullö Lano. wertslammer sagten eine Behandlung der Frage mit der

Gießen, 17. 'April 1912. ^qierunq zu

"Die Großh. &abinett5bireftion bittet uns, Nidda, 16. April. Gestern wurde der neuernannt,

bekannt zu geben, daß der Großherzog den Wunsch gc» $eftor unsererHöheren Bürgerschule" Küßner durch äußert habe, möchten während seiner Abwesenheit in Ruß- Bürgermeister Erl in sein Amt eingewiesen. Herr land für ihn bestimmte Telegramme an die 51 a b i n e tt S- Kühner stand seither in Mainz. Gütern waren cs

Semesters tritt Geh. Hosrot Proseßor Tr. Spengel m das . Kollegen.^ Die anhaltenden Nachtfröste haben bl. Semester seiner Tätigkeit als Ordinarius der Zoologiein Blüte stand (Kirschen, Aprikosen, Pfir- an der LandeSuniversität. Habilitiert 1879 in Göttingen, roar zerstört, ebenso sind die Magnolien ganz ab­er 1881 Direktor der -städtischen Sammlungen für Natur- gedörrt.

Wissenschaft und Ethnologie in Bremen geworden und wurde Streik Alsfeld.

von dort am 6. April 1887 als Ordinarius nach Gießen be- --Homberg, 16. April. Am Montag feierte die Ehe­rufen. Hier hat er 25 Jahre lang eine rege, durch reiche bc§ versiorbeuen Buchbinders Th. SJJL Spanier ihren

Erfolge ausgezeichnete wisfenschaftliche und Lehrtätigkeit ent- 9() Geburtstag in voller Rüstigkeit. Eme besondere faltet. Seme am 19. März 1900 erfolgte Ernennung zum ileberraschung veranüaltete die hiesige Feuerwehrkapelle da- korrespondierenden Mitgliede der Akademie der Wissenschaften \bur^t daß sie ber Jubilarin in aller Frühe em Stäubchen in Berlin, und die internationale Ehrung, die ihm ferne ^ad)- brQC^te.

genossen kürzlich aus Anlaß seines 60. Geburtstages bereitet Kreis Schotten.

haben, legen Zeugnis ab von dem hohen Ansehen, daS er __ Babenhausen II, 16. April. Ein von hier ge- in der wissenschaftlichen Welt nicht bloß Deutschlands, f°n bärtiger, in Frankfurt a. M. beschäftigter Arbeiter kam m dem auch deS Auslandes genießt. Auch als Herausgeber der ^tzter Zeck öfters hierher und verkaufte Fahrräder an Puvat- von ihm begründeten .Zoologischen Jahrbücher" hat ec einen ^ute zu spottbilligen Preisen. Gestern wurde nun die hiesige weitgehenden Einfluß auf die Entwicklung seines Jaches Bürgermeisterei telephonisch vom Polizeipräsidium m Frank- auSgeübt. Hurt a. M. ersucht, sämtliche von dem jungen Manne hier

" Lehrerpersonalien. Uebertragen wurde dem verkarste Räder 511 beschlagnahmen. Heute weilte Lehrer an der Gemeindeschule zu Groß-Gerau Gg. S d) a f f* I oteferhalb ein Kriminalschutzmann von Frankfurt a. M. hier n»t eine Lehrerstelle an der höheren Bürgerschule daselbst, stellte fest, daß sämtliche Räder gestohlen sind.

der Schulamtsaspirantin Marie Horlt aus Mainz eine Lehrerin- Startruburg unD llilH'UiijCneii.

stelle an der Gemeindeschule zu Sprendlingen (51r. Offenbach). rm. Darmstadt, 16.' April. Aufsehen erregt die heute er- __ Erledigt ist eme mit einem evang. Lehrer zu be- folgte Verhaftung des Zigarrenhändlers Daniel Name- s-tzende Lehrerstelle an der Geniemdelchule -- Echz-U M.. HÄ5Ä der Stelle ist die Halste des OrganistendlensteS verbunden, für gut situiert. Er hat vor 12 Jahren dem späteren Zigaret-- die mit einem evang. Lehrer zu besetzende erste Lehrerstelle ren-Fabritanten Fakobsohn die Mittel zum Betrieb seines Ge­rn Würz berg. Das PräsentationSrecht sieht dem Grafen schäfceS vorgesdiossen und seit Jahren war er ber Hauptabnehmer zu Erbach-Erbach zu. Mit der Stelle ist Organistendiensl Jakobsohns. Jalobsohn hat in einem Schreiben^.das in dte Bahn- 0 . 1 c? s;inrtn oi. po|t Stuttgart eingcmorjen wurde, der -Ltaatsanwaltschaft Niit-

üerbunben. Dem Inhaber der L>telle kann eme befonbere I gete^t, öag der eigentliche Urlpeber und Hauptmacher bei den Ortszulage gewährt werden. Defraudationen der Zigarrenl)ändler N. sei, während er (Jakob-

" Bon der Hassia. Die Hauptversammlung derlsohn) nur als Werkzeug von diesem benützt worden wäre. N. Kriegerkameradschaft Hassia tagt am 16. Juni zu Nieder- leugnet jede Mitschuld. .

Olm. Damit soll eine Ausstellung von Plänen zu .o ai r c cj.

Ehrentafeln für KriegSoeteranen verbunden werden. X Mudersbach, 16. April. In unserem ~ ^chen,

*- Im Kolosseum begann gestern abend bei ziemlich daS dem Zigeuner Ebender als Schlupfwinkel dienen sollte, gutem Besuch das Gastspiel des angekündigten Bohöme-Ensembles. kam es SaniStag nachmittag zu einem großen Tum ult. Tie Hauotmitglieder sind gesanglidi sehr begabt und dienen der Gegen 5 Uhr trafen über 100 Bauern in Gemeinschaft . heiteren Muse mit viel Geschick und Laune, ^ie lebhafteExzentric-l y ß Gendarmen ein , die vergeblich die großen

«« .Wmn°,b-ch » braunen

diertcs Gesangsduo die llntcrbaltung weiter übernahm und der Gestndel abgesucht hatten. Hier umstellten |ie die Wohnung

erste Charakterkomiker Tilgner mit klangvoller Stimme die Lach- kineS Einwohners, drangen in sie ein, durchsuchten Haus und

Iu|t der Anwesenden cnvecne. Amüsant war der Vortrag über benI 5chcucr fanden aber nirgends eine Spur. Leider gingen die Kuß, wobei der Darsteller sehr geschickt und hockst komisch die minner in ihrem Eifer m weit sie richteten Ber-

rhetorischen Eigentümlichkeiten der Vertreter aller Fakultäten her- erregten -Wanner m ihrem ^.fer zu weit, ]ie richteten -ber

auskehrte. Derselbe Künstler sang später einige griechische Bal- wustungen an und zerstörten HaushaltimgSgegenstande, was laben, die in ihrer lustigen Eigenart lebhaft beklatscht wurden, besser unterblieben wäre. Die Leute, die Ebender mit Dkund- Auch die übrigen Mitglieder des Ensembles, unter denen Mitzi Vorrat versorgt haben sollen, wurden noch am Abend auf Mogler als forsche und itimmbcgabtc Soubrette hervorragt, traten Rüraermeisteramt 5whensolrns verhört

verschiedene Male auf, und zum Schluß vcrstieg man sich zu "m Bürgermeisteramt Hohem01 ms verhört.

einer Operettenburlcske, mit dem Motiv ber reisenden Balkan^ I w- Frankfurt, 16. April. Rach Mitteilung des fürsten, die sich wirklich sehen und hören lassen konnte. Tie Gast-I Statistischen Amts ist die Bolkszahl für den Stadt-

kranke fremdländische Arbeiterin aus dem Arbeiter- 424 800 anzunehmen.

gehöft Utphe in das JsolierhauS nach Gießen verbracht

werden. ES handelt sich um eine 17jährige Polin, die T)»r Untekaana ÖCF SitOttiC.

früher nie geimpft worden war und von den anderen Er-l y y ~ .

krankten anqestcckt den Ansteckungsstoff schon in sich trug, ! , Die geringen Hofsnungen, die man noch für das Schick- ohne äußere Erscheinungen zu birten. Die am 7. d. Mts. sal der -Pastagiere der Titanie, des größten Dampsers, der vollzogene Sck)utzpockenimpfung war daher resnltatlos. s ah re n ha t, h e g e ii konnte, haben sich nicht

Vüvinn-n ersüllt. Nur verhältnismäßig wenige konnten sich in die

m ... . ir -vuvingcn. . , Rettungsboote verschiffen und auck) von diesen wenigen

Büdingen, lo Aprib (S ch 0 s f e n g e r i ch t s 11 tzu n g.) no(^ manche in den eisigen Fluten des mit Eisblöcken Der Kaufmann und Gastwirt W. L. in Düdelsheim wird wegen s-n?»Prpd Opfnn unternennnnpn liniere

Betrugs in eine Geldstrafe von 2 0 Mark oder 4 Tagen Ge- besäten Meeres (stehl. Feuilleton) untergegangem Unsere fänani-5 verurteilt. - Der Fabrikarbeiter W. D. aus Barmen gestrig- Meldung, daß Isoo Menschen u m g e I o m wird wegen Bettelns zu einer Woche Haft verurteilt. Der Imen seren, bcstatigt sich leider in vollem Umjang, ja, Dienstknecht H. Sdi. von Bermuthshain, letzt in Wenings, hatte manche Drahtnachrichten sprechen sogar von einer noch gegen einen amtsridncrlichen Strafbefehl Einspruch erhoben. Er größeren Zahl, während im ganzen nur 598 Personen, wurde wegen Nichterscheinens des Angeklagten lostenfällig ver- meist Frauen und Kinder, gerettet werden konnten.

loorfeit. Der Gerber M. H. aus Gleichwitz wird wegen Bettelns (?$ steht damit leider fest, daß es sich um das größte JU 4 SBodxu »oh »mirteilt. Tie erlittene Unttrfutiungätaft u Iüd handelt, das die Geschichte der Lchijjahrt kennt, wird ihm ausgerechnet. Der Glasmacher O. H. M. von Bu \h* anheren Sectataftrotihen seither haben viel me» dingen w.rd wegen Unterschlagung zu einer Geldstrafe von 30 Mk. I benc. ®ee>_£

oder 10 Tagen Gefängnis verurteilt Der Taglöhner A. K. Niger Opfer gefordert. 1500 lebendige Menschen, mit einem aus Waldenburg wird wegen Bettelns zu einer Woche Hast ver-1 Herzen wie wir, mit Hoffnungen und Grmartungen wie urteilt, -llad) verbüßter Strafe wird er der Landespolizeibehörde wir, Menschen, die für andere vielleicht das Liebste und überwiesen Der Ticnstknecht I. K. R. in Wissell>eiin bei Bad^ Teuerste waren, was sie auf der Welt besaßen, diese 1500 Nauheim wird wegen Hausfriedensbruchs zu 2 Monaten Gefäng- Menschen in ohnmächtiger Verzweiflung, ben g.w ssen Tod n»s verurteilt Wegen Bedrohung erfolgte Freisprechung. vor Augen, müssen sie mitten aus dem Leben heraus mit

Nidda, 1 /. Aprih Aus Veranlassung der H a n d-l unerbittlicher Grausamkeit in das nasse Grab, das ihnen %mi(nur ta9' J^en 13. d. M., nachm schreckliches Verhängnis bereitet hat.

SibkJXena&e^berC^iTV'Unr ck f ll Vt^n'o «'»" -s die Inhaberin des Schisses ihren der G i'R II c n öVü f u 11 a e n im Großh-rzogtum^ äef?en Kapitän, der mit umgeiammen ist, tatsächlich beantragt hat, statt Dn Zweck der Bnlamm 7na AusiÄcke mit dieser ersten Fahrt einen neuen Rekord auszustclten,

über die im Lauf der Zeit gesammelten Erfahrungen herbei I 1 bie oollc Serantroortung für das surchterliche zuführen, etwaige Wünsche auf Aenderung oder Verbefsc- doch bekannt, baß um biefe Jahreszeit in

rung des Prüfungswesens zu hören und ekner Besprechung d» an sich ichon meist nebeagen Gegend von Neusunbland zu unterziehen. Anwesend waren von ber Hanbwerks kaminer das Vorstandsmitglied Sames-Darmstadt und Syn 1 dikus Engelback)-Darmstabt, die Vorsitzeiiben der Orts- aewerbevereine, Innungen, Gesellenprüfungsausschusse. sowie eine Anzahl Prüfungsmeister des Gesellen-Prüfungs- ausschusses Nidda. Nach Begrüßung der Versammlung durch Herni Sames leitete Syndikus Eng elbach mit einem kurzen Vortrag über das Prüfungswesen die Ver­handlungen ein Er besprach die Frage ber Zulassung zu den Prüfungen, die Abgrenzung der Bezirke, die Prüsun- gen der in Großbetrieben ausgebildeten Lehrlinge, die