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^ter gleichfalls das Kleben am Amt vorwirft. Natürlich
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j Programm an: Sie wollen Präsident werden!
»aß es sich hierbei um eitel Schaumschlägerei handelt, »enn in Wahrheit erkennen beide, Bill wie Teddy, nur ein
kurz, so ist sie unwirksam, dauert sic zu lange, so wirkt sie schädigend oder gar tötend aus die Knospen. Erfolgreich waren Molischs Versuche bisher bei den Knospen des Flieders, der Roßkastanie, des Tutpenbaumes, der Pimpernuß und des Spitzahorns, während Linde, Platane, Rotbuche und Ginkgo nicht zu beeinflussen waren.
wird dabei auch mit politischen Grundsätzen und Programmen operiert, aber die bisherige Erfahrung hat erwiesen.
die Politik der nationaUiberaten :lkrichstagSsraktion auch in Hessen wirksam gefördert und die politische Beeinflussung der Partei durch wirtschasttiche Verbände gehemmt werden kann "
lieber den weiteren Punkt der Tagesordnung, den Berliner Parteitag, erstattete Herr Prof. Dr Körte einen eingehenden Berrcht, der mit großem Beifall ausgenommen wurde.
Bon bet Landesabteilung des deutschen FlottenvereinS.
rb. Bingen, 16. Juni. Die diesjährige Hauptversammlung dos Deutschen Flotten Vereins, Landesabteilung Hessen, fand heute vormittag im Hotel Viktoria hier statt. Den Vorsitz führte Admiral W c stphal,
Ibibiert. Tafl wirft Roosevelt vor, daß er entgegen dem
— Die Hygiene-Aus st ellung inDarmstadt wird am Anfang August eröffnet werden. Sie wird während der Sommermonate Gelegenheit geben, die Hauptgruppen der einzigartigen Sammlungen, die Geheimrat L i n g n e r aus der Dresdener Hygicneausstellung in der Halle „Ter Mensch" vereinigte, zu sehen. Tiefe bedeutsame Ausstellung in Darmstadt ist aus das Eingreisen des Großherzogs zurückzuführen, der es gelungen ist, Darmstadt als der einzigen unter den deutschen Städten die Ausstellung zu vermitteln, die später in keiner deutschen Stadt mehr gezeigt werden kann, da sie der Grundstock des Dresdener Hygienemuseums sein und dem Museum dann einoerlelbt wird. Der Großherzog stellte für die Ausstellung Räume des Residenzschlosses zur Verfügung.
— Rhein-Mainischer Verband für Volksbildung. Im Kampfe gegen die Schundlirerarur ist der Rhcin- Mainischc Verband für Volksbildung in um'erem weiteren Hcimat- gcbieie schon seit Jahren eifrig aus dem Plan. Etwa 200 Schreib- matcrialicnläden, die früher teilweise Schund, teilweise minderwertige Literatur an Schulkinder und Erwachsene verkauften, wurden veranlaßt, den Verkauf derartiger Schrifterl aufzugeben und auic billige Literatur feilzuhalren, die sie kommissionsweise vom Verband erhalten. Im Laufe der 3 Jahre, die der Verband aus diese Arbeit verwendet hat, sind nahezu 200 000 billige Schriften verbreitet worden. — Das Rhein-Maurische V e r b a nds t he a l e r tritt im September d. Js. in fern fünftes Arbeüsiahr ein. Das Verbandsthealer hat seither in etwa 70 Orten unseres mitteL rheinischen Heimatgebiets etwa 50 Stücke ausgeführi und damit nicht nur den Bewohnern kleinerer Städte mit höheren geistigen Ansprüaien, denen der Besuch größerer Stadttheater unmöglich oder erschwert ist, gebieru, sondern es hat auch tausende von Menschen mit unseren großen Dichtern in innere Beziehungen gefetzt, die sonst niemals dazu gekommen wären.
Aus Hessen.
Eine Einigung in der Beamlenbesoldungsfrage.
Wie uns aus Darmstadt geschrieben wird, Wirb in
Frage der Beamtenbesoldungsreform zwischen den
Da derartiges ober den Wählern nicht imponiert, so I haben sich beide Kandidaten als zugkräftigste Parole die »Trust frage erkoren, die seit Jahrzehnten den Kernpunkt der amerikanischen Parteiprogramme bildet, woraus fchon hervorgeht, daß die Lösung dieser gut konservierten »Frage noch niemals einen Schritt vorwärtsgekommen ist. Präfibeut Taft l)at, worin ihm freilich Roosevelt schon borgearbeitet hatte, den Petroleumtrust und den Tabaktrust so erfolgreich „aufgelöst"', daß sie in anderer Form unverändert weiter bestehen, und er hat dann gegen eine Anzahl anderer Trusts gerid)tlid>e Schritte eingeleitet, die von Roosevelt burchaus zutreffend als Humbug bezeichnet worden find. Dem gegenüber verspricht Teddy, daß er auf ganz andere Weise gegen diese wirtschaftlichen
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Nation alliberalen, der fortschrittlichen Volkspartei, dem Zentrum und den Sozialdemokraten eine Einigung zustande kommen. Die Regierungsvorlage wird vorläufig für 1912 angenommen. Eine Steuererhöhung soll auch 1913 und 1914 nicht eintreten. Die Städte und Landgemeinden sollen mit bev. borg'schlagevEn Kostentragung belastet werden, die Landgemeinden aber nur mit Pvei Drittel der ursprünglichen Forderung, wobei die Gemeinden mit hohen Steuerzufchlägen frei bleiben. Die Erhöhung derGehälterderBolksschullehrerauflöProz. soll angenommen und vorläufig auf ein Jahr bewilligt werden. Die vorgesehene Schuldentilgung soll um 240 000 Mk. gemindert werden. Die Erweiterung der Erbschaftssteuer und die Acnderung des Gesetzes über den Urkundenstempel soll angenommen werden, doch will die fortschrittliche Volkspartei dazu noch Abänderungsanträge stellen.
Aus dem Wahlkreis Giehe»—Griiuberg—Nidda.
Man schreibt uns:
Eine, heute (15. Juni) nach Gießen einberufene nationalliberale Vertrauensmänner - Versammlung des Reichstagswahlkreises Gießen-Grünberg-Nidda nahm Stellung zu der kürzlich gegründeten „FreienVer- einigung hessischer 'Nation alliberaler" und legte dieselbe in folgender Entschließung nieder:
„Tic nanonalliberale Berttaucnsmänneroersammlung des Reläfslagswahlkreises Gießen-Grünberg-Nidda erfiärt ihren Anschluß an die ncugcgründete „Freie Vereinigung hessischer Na- tionalliberalcr" in der Ueberzcugung, daß nur auf diesem Wege
Monopol- imb Aussaugeverbände vorgehen wolle, nämlich durch die Einführung einer Bundesaufsicht über die Korporationen. Aber die Anhänger Tafts heben mit Recht hervor, daß Roosevelts frühere Tätigkeit in dieser Hinsicht seine Versprechungen als faulen Zauber kennzeichne. „Und es will mich schier bedünken, daß sie alle beide stinken", denn Tatsache ist. daß beide Kandidaten ihre Dablmittel von den Trusts beziehen. Tritt doch der Etahl- trust ganz offen für den Rauhreiter obersten ein, von dem er mithin schwerlich eine kriegerische Attacke befürchten wird.
Wie das Duell Bill-Teddy ausgehen wird, das ist noch einigermaßen ungewiß, denn wenn auch die republikanische Parteiorganisation für Taft arbeitet, so haben doch die Massen zweifellos weit stärkere Sympathien für den smarten, glänzenden und großmäuligen Roosevelt, mit dem der fdj wer fällige, philisterhafte, lediglich auf die Partei- fd)ablonc eingefchworene Durchschnittsmensch Tast nicht konkurrieren kann. Nicht ausgoschlvssen ist es, daß dürft) diese Zersplitterung der Republikaner die Aussichten der Demokraten wachsen, die ohnehin im Repräsenlamenhause bereits die Mehrheit haben, während die Mehrheit des Senats republikanisch ist. Endlich muß auch für den Fall, daß die republikanischen Delegierten Taft als Kandidaten nominieren, mit der Möglichkeit gerechnet werden, daß Roosevelt als Outsider in den Wahlkampf geht, wobei er zweifellos nicht nur einen großen Teil der Republikaner, sondern auch zahlreiche unzufriedene Demokraten unter feine Fahnen sammeln Würbe. Die Folge einer solchen Sezession wäre aber eine völlige Umwälzung und Neubilbung der amerikanischen Parteiverhältilisse, die bisher das einfache Rechenexempel „hie republikanisch, hie demokratisch" aufweisen.
Ungeschriebenen Rechtsgrundsatz zum drittenmal muh der R'chsten Würde strebt und |o eine Dynastie Roosevelt schassen will, wahrend Roosevelt seinem angeblichen Platz-
Naft;dem alsdann der Sd)atzmeifter, Herr Hauptmann a. D. Voll mar, die Jahresrechnung üorgeiragen und ihm dafür Entlastung erteilt worden war, genehmigte die Versammlung' weiterhin den Haushaltsplan für das jetzige Rechnungsjahr. Weiter berichtete bann Kreisrat Steeg- Bingen m teilweise humoristischer Form über die Tagung des Deutschen Flottenvereins in Weimar, die unter Vorsitz des Großadmirals v. Köster stattfand. Zum Schluß hielt Generalleutnant z. D. Exz. Korwau einen instruktiven Vortrag über die gegenwärtige politische Lage, soweit sie die Flottenfrage berührt, und beleuchtete dabei unser Ver hältnis zu England. Zum Schluß der Beratungen lud Kreisrat Tr. Kranzbühler-Schotten den Flottenverein ein, seine nächstjährige Tagung in Sft-otten abzuhalten Dieser Einladung wurde einmütig zugesiimmt. Erwähnt fei noch, daß auf ein an den Grohyerzog gerichtetes Huldigungstelegramm noch wahrend der Tagung ein Tanktelc gramm des Großherzogs eintraf. — Der Versammlung sft-loß sich ein gemeinsames Mittagessen uno darnach ein Besuch des Rochusberges bei Bingen an.
Das Duell vill-Teddy.
Obwohl die Wahlmännerwahlen für die Präsidentschaft s w a h l in der R orbamerikanisch en Unio n erst am 5. November unb die Wahl des Präsidenten durch bie Elektoren erst am 13. Januar des kommenden Jaches ftattfinben, ist doch der Wahlkampf bereits mit einer Heftigkeit entbrannt, die selbst für das Land der unbegrenzten Möglichkeiten manche neue Note aufweist. Daß die Prüfung der Delegiertenmandate durch den in Chi- cago tagenden republikanischen Natioualausschuß bereits mit Faust kämpfen ausgetragen wird, ist sogar für amerikanische Verhältnisse ungewöhnlich, ebenso wie der dieser Tage gemeldete Versuch, den Kandidaten Roosevelt nicht bloß im übertragenen, sondern im wörtlichen Sinne Steine in den Weg zu legen, und zwar auf den Schienen- |tocg, den fein Zug durchfahren sollte — wenn es sich hierbei nicht um eine Wahlreklame im großen Stil handelt!
Jm übrigen ist der Wahlknnpf, der sich bisher in den ^Vereinigten Slaaten von Amerika abgespielt hat, nicht offizieller, sondern, wenn man so sagen darf, parteiprivater Natur. Es handelt sich zurzeit um die primary eleetions, die Primärwalften, in denen die Parteiverbände der einzelnen Bundesstaaten die Delegierten für die Vertretung auf den national conventions, den großen Parteitagen, wählen, und zwar sind die Republikaner, wie immer, zuerst am Werke. Ursprünglich schien es, als ob Teddy, wie die volkstümliche Bezeichnung für Theodore Roosevelt lautet, die bei weitem günstigeren Aussichten haben werde. Aber der in Chicago tagende republikanische Nationalausschuß, auf dem die „Bossen", b. h. bie Parteimacher, bai5 große Wort sichren, haben bei der Mandatsprüfung pffenbar eine ebenso eigenartige wie wirksame Methode angewandt, indem sie alle Mandate der Anhänger Tafts für gültig und die der Anhänger Roosevelts nach Kräften Ifür ungültig erklären. Denn der gegenwärtige Präsident, der von seinen Freunden mit dem Kosenamen Bill bezeichnet wird, ist nicht nur der offizielle Kandidat der Republikanischen Partei, sondern er verfügt auch als Prä-
— DasRheingoldin Paris — eineVorstcllung mit S) i n b e r n 11 f e n. Bci der gestrigen Vorstellung von Wagners „Rheingold" unter Weingartners Leitung wurde das Publikum von dem andauernden Geräusch bei der Abstellung der Teto- ralionen in äußerst erregte Stimmung versetzt. Weingartner, der glaubens war, die Enttüstungsruie richteten sich gegen ihn, verließ das Tirigentenpult. Es entstand ein unbeschreiblicher Lärm, bis Weingartner mit Beifall begrüßt, wieder an seinen Platz kam. Kaum hatte er einige Takte Dirigiert, als em neuer Zwischenfall eintrat. Der Tarsteller des „Mime" mar, als er austreten sollte, nicht zu finden. Tas Lrchester mußte das Vorspiel abbrechen. NaftHem der Darsteller endlich er schienen war, konnte die Vorstellung ohne weiteren Zimscheuiall von statten gehen.
Ff. Der Fortgang der Ausgrabungen in Tripolis. Während der Kriegsereignisse nimmt die archäologische Erforschung von Tripolis ummterbrochen ihren Fortgang. Ihr Hauptergebnis im Monat Mai bildet die teilweise Erforschung einer ausgedehnten Totenstadt, die zu dem antiken £ c a gehörte. Zur Entdeckung führten die Arbeiten bei der Aushebung eines Laufgrabens. Sie gehön anscheinend dem ersten Jahrhundert der römischen Kaiserzeit an. Freigelegt wurden bisher 21 Grab kammern, von rec^eckiger Form, die ganz in den Felsen cinge hauen sind. Zu jeder führt eine kleine Tür und ein Gang. Tie hier beiaesetzten Leichen sind teils beerdigt, teils verbrannt worden. Zahlreiche kunstgewerbliche Gegenstände aus Terrakotta, Bronze usw. wurden in den Gräbern gefunden. Tie zweite Arbeit ist die Freilegung des Triumphbogens des Markus Aurel in Tripolis. Bis Juli hofft man das Bauwerk bis zur Höhe der gegenwärtigen Sttaßenftihrung freilegen zu können.
* Was London täglich für feine Unterhaltung ausgibt. Tie Kosten, die das Vergnügungsbedürsnis der Lon doner täglich erforden, wird in einer englischen Wochenschrift auf mindeitens 500000 Mark berechnet. Die Ausgaben an einem Tage, der als Turckschnittstag feftgeftellt und mit einem Gesamt betrag von genau o3o 660 Mark angesetzt wurde, derteilten sich wie folgt: 5ür Theater gaben die Londoner aus 220 240 Mark, für Vcrrietös 150 420 Mark, für den Besuch dcs Viinematograpbcn 228 000 Mark, für Konzerte und anoerc Vorstellungen 40000 Pik.
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der bie sehr zahlreich aus allen Teilen bes Landes besuchte Versammlung herzlich begrüßte und ein breifaftses Hoch auf Kaiser unb Großherzog ausbrachte. Tarnt erinnerte der Vorsitzet.be zunächst in eingehenber Rebe an bie Ereignisse bes vergangenen Jahres, die für die Flottenfache so tiber
6 'chtig sich gestattet haben. Der Redner ging darnach ste Novelle zum Flottcngesctz über und legte bar, welche Wünsche bes Deutschen Flottenvereins in biefer Novelle It'iber unerfüllt geblieben sinb: Dies gelte itainciit- lich von der ungenügenbcn Verntehrung ber großen Panzerkreuzer, sowie in der unzulänglichen Besetzung ber Reserve- geschwaber.
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Das Radiumtreibhaus.
Blühenbe Frühlings- unb Sommerblumen mitten im Winter Md heute etwas alltägliches, wo die Wissenschaft Wege gesunden at, die natürliche winterliche Ruhezeit der Pflanzen zu verschieben, pi verkürzen oder ganz auszuheben. Zu deii bisher bekannten Irten, die Ztuhezeit der Pflanzen abzukürzen, hat nun jüngst Hans Äolisch eine neue gesügt, bei der der Wundcrstoff Radium die Lilanzeii beeinflußt. In den Sitzungsberichten der K. K. Aka- temie der Wissenschaften in Wien hat Molisch hierüber eine Abhandlung veröffentlicht.
Zunächst versuchte er, die Pflanzen mit den Radiumstrahlen Intibit zu beeinflussen, was auch gelang. Wenn man in der zweiten SoDcmbcrhälfte — so sagt die Naturwissenschaftliche Wochcn- ichrif: über seine Arbeit — Zweige vom Flieder abschneidet, auf bie Endknospc Glasröhrchen, in denen Radiumpräparate von be- iimmler Stärk.' cingeschlosfen sind, bis zur Berührung auslegt, kec ein bis zwei Tage beläßt und dann die Zweige im Licht weiter- luUivi.rt, so treiben die bestrahlten aus, die unbeitrahltcu Kon- Lollknospen aber viel später oder gar nicht Knospen, die gegen tnbe November 24 Stunden lang mit Radium bestrahlt waren, ‘hieben nach einem Monat aus, während unbesttahlte Kontroll- kospen zu dieser Zeit nicht trieben. Die Anbringung des Radiums 6 Röhren führte aber zu einer ungleichmäßigen Beikrahlung, unb her wiederholte Molisch seine Versucl».', indem er Knospen der tDiumemanation aussetzte. Tie Radiumemanation roitfte viel gleichmäßiger, und ihr Einfluß war viel auffälliger, als der der kcßrahiung. Sowohl die Versuche mit festen Radrumpre.paraten, als itllch die mit Emanation gelingen nur in einer gewissen Zeit der tryeperiode, das heißt, etwa in der zweiten Hälfte des Novembers int Dezember. Wird die Bestrahlung schon im September )er Oktober, also in einer Zeit vorgeiwmmen, da die Ruheperurde och sehr fest ist, so hat sie keinen Erfolg. Macht man die Ver- iä?e im Januar oder spärer, wenn die Ruheveriode fchon aus- ::inngLn ist, so zeigt sich entweder kein Unterschied zwilchen oe- ial)ltirt und unbestrahtten Knospen, oder es erscheinen die bc- tohlien im Wachstum mehr oder minder gehemmt.
Für die Anwendung dieser Versuche im ^retbhaufe des Gart- tos ist hinzuzufügen, daß die Zeitdaner der Einwirkung der ut dntmemanaiion genau abgemessen werden muß. ltc än
®r- Jj® , , _____Erster Blatt <62. Jahrgang Montag, \l. Juni 1912
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Ferniprech-Anschlüsse: ■ ■ W MM Ehclredakteur: A Doey.
für die Redaktion 112, UM vercmtwottlich für den
ZUM General-Anzeiger für Oberhessen SMZ- ”rn d!e T^gesnunnner ^ofafion$bni(f unb Verlag ber Vrühl'fchen Univ.-Vuch. und Steinbruderei H. £awge. Bebaftion, Expedition unb Druckerei: Schulftratze 7. xoaUL 'Ü5 -Stadl und tu vorniiltags 9 Uhr.___ Bübingen: Fernsprecher Nr. 269 Seschästtpelle vahnhofstraße 16«. ^igemeii?Beck.
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Sayern und das Zesuilengesetz,
Die Reise bes bcu>erischcn Mtnisterprästbenten Frei- Herrn v. Hertling an den württeinbergischcn, babischcn urw hessischen Hof gibt erneut Veranlassung, von einer ergcbnis losen Runbreise Hertlings zu sprechen. Der „Berliner Morgenpost" wirb aus Stuttgart telegraphiert: Tcr bayerische Ministerpräsibent Frhr. v. Hertling, der sich morgen dem König int Schloß Bebenhauseft vorftellen wird, ist heule nachmittag hier etngctrosscn unb überaus freunb schaftlich ausgenommen worben. Um so entschiebener wiro aber ber württembergischc Ministerpräsibent jeden Versuch seines bayerischen Kollegen, eine m 11 b c r e Ausf a's sung bes Jesuitengesetzes zu erreichen, zurüftweisen. Auch bei feinem Besuch in Dresden hat Freiherr v. Hertling erfahren können, baß bie sächsische Regierung ebenso wtc die preußische einer Abänberung bes Jesuiteng?setzes, welche beit religiösen Friebcn bebroht, sich wibersetzen wird Durch bie Aufstellung bes hamburgischen BundesratSbevollmach- tigten zum Berichterstatter gilt bas Schicksal oes bapen- schen Antrages für besiegelt.
ver deutsch-spanische Streit um das Gemälde van der Goes'.
Mabrib, 16. Juni. In der Kammer kam der Republikaner S o r i a n o auf die Angelegenheit des Gemäldes van
fibent über ben gesamten Verwaltungsapparat, ber „nicht zu knapp" für bie Wahlagitation in Anspruch genommen wirb.
Jm Grunde genommen Imudelt es sich bei dem Duell nOGflnalunuUdViiLt ^i([_ Tcdbi) um cir.cn rein persönlichen Kampf, wenn er Vogelsberg(SOOmIOnmä auch mit (Worten aufgeputzl W ’t gönnt
Hotel Zilin Felsentwy^ RKei U . : cht, daß er zum drittenmal und Roosevetr Taft Üicht, bas; er zum zweitenmal für bie Präsidentschaft lan-
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