Freitag, 16. Zebruar (912
Lrftes Blatt
162. Jahrgang
Eichener Anzeiger
Die heutige Nummer umfafet H Setten-
Bus dem Reichstag.
Ilruchtbarcn Vorgänge sich ; hie Sozialdemokraten den G
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Augenklinik zur
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Ltaatcn angehen, und diese Besprechungen würden noch I.rrtgesührt werden. In diesem Zusammenhang ist folgende
Dio gestrige Reichstagssitzung war sehr interessant, ^rvar verfiel man immer noch in Erörterungen über die erteil Wahlen zurück, ober es geschah doch in einem Tone, _ur darauf schließen läßt, das; die parlamentarischen Kreise ,nr unwilligen Stimmung des Volkes über die letzten un- rnchtbaren Vorgänge sich bewußt sind. Daher schickten Genossen Dr. Frank als Redner
m SechSiageiabrer t en auch baö dieöläbr itdßercnncnü-l ee.
Rekord auigeiielll,: ie siegende Reisenma: j>slagerennen emr crdem auch die »er
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ten Kunst - vn cn auch den cnsi LudwiZ ronfe, ü lein, ßr in tin ftafj e Erscheinung, bc: rnteslen Grenzen teil. a. folgende Som: xrn der Landslra^ chhcrzogs Stellung x mevai". ,Mei P
Der Redner des Zentrums sowohl wie der
zum ersten Male gewählt worden, und zwar vertritt er fett- dem den Wahlkreis Merseburg 2 iWittcnberg-Lchwemitzl. Er war früher Mitglied der Freisinnigen Bereungung. Ibo3 in Berlin geboren, hat er in Göttingen, .-Heidelberg und Berlm Rechte studiert. Als Assessor war er in Schncideinülü und Murrer in Westfalen tätig, wurde dann Amtsrichter in Rogaicn und tarn später an das Landgericht in Frankftuck o. M. Bonrbergehend hat er and) einmal im Reichstagswahlkreise Gieren G r ü n b e r g N idd a kandidiert. 1898 schied er auS dem Staatsdienst aus und wurde Shndikus der Aeltrsten der Kaufmann schatt in Berlin, «m Errichlnng der tkrlincr vane-elstamm er wurde er deren ,uri,Mche. SnndilnS. Seit 1902 ist Dove, der sich aut volls»mrtlck>aftlick>en und Handelspolitisd'en Oiebreien literarisch eifrig betätigt hat, and) Berliner Stadtvcrordneter.
vor, der die grelle, aber papierene Sonnenscheibe des Zu- wnftsstaates nicht mit auf die Tribüne brachte und sich be- «nüfltc, im milderen Scheine unseres Erdenlichtes rcvisio- .i!istische Streif,;üge zu machen. Die radikalsten Wünsche imes Teils seiner 110 Mitgenvssen verbarg er sorgfältig in seinem Busen: was er aber ankündigte, war schon ge° :ode genug, um die heißen Schwierigkeiten vorauszusehcn, iijit denen dieser Reichstag zu kämpfen haben wird.
— Medizinische Stiftungen. Em Legat von 400 000 Mark zur Gründung eines Instituts zur •lFcb_V; rt ebnng wurde der Stadt Danzig Mis Tjingtan in C/Hi n von einem früheren Bürger zugenueien, ber lerne oartin an Krebserkrankung verloren hatte. - er frühere Arzt an^der Würzburger Miinif, letzt Augenarzt in Milwauiee zr.
i'nrtctc WOOOO Mark Tür die 23u r z b urg e r unentgeltlichen Behandlung und Pflege
betragen hatte, von Jahr -zu Jahr herabzusetz«n, und Armauer Hanicn durfte frohen .Herzens und Nüz die ^rovb^nmlg auc- Verdien, batz nad) menschlicher Beredmtmg rnr Jahre 191- bu Xepr. in iitorwegeu ausgerotlct sein würde. Das ist ein -cbensnnrl, auf das der verstorbene norwegische Arzt mit Recht stolz sein durste.
Hk. 40
Ttx eic^iter Anzeiger -rfcheint täglich, antzer Sonntag;. - Beilagen: viermal wöckemlich SietzenerFamilftnlstoNer !veunal ivodienlLKifiS; Man färben Kreis Dienstag und Freitag); weimal monatl. Land mrifchoflliche.'ri'fragen .tenifprech'^iufchlüsse:
GZW General-Anzeiger für Gberheffen
Rofationsörui und Verlag der vrühl'jchen Unio.Guch. und Steinöruderei R. fange. Heöoftion, Expedition und vrnckerei: Schulftrab« 7.
L id vormittags 9 Uhr. vüdingen: Zernsprecher Nr. 269 SeschästssteSe vahnhofftrotze 16a.
nnd“nid, ber Natur Set Krankheit HE
I einen redt langen und harten Kampi durchzuiühren.
! nämlich von manchen Seiten, besonders inEngland, dw vertreten ivurbe, dan die Lepra burd) den otouili w1*®® Ittniligem Fisd-fleifche entstehe, so verfvdü der nonr^ ' - (ter die Ansicht, das- die .ürailkheit durch den BarütuS
) trigcn werde, dessen lxuwtsgch'.ick-c i5ingangsvtocke di- -co) - flhlemdlcimlxiut bildet. In diesem wiNenldmTtlichen .lampre "■ -gte Armauer Hansen, und die Internationale Lqwatottterenz '>». Berlin im Jahre 1897 bildete einen Triumph Mr ihn, man kcmn sagen: ben Höhepunkt seines Lebens. .
Er selbst hatte inzwischen aus seinen Fondrungen in ei iür sein Vaterland höchst segensreichen Weise die gezogen. Er hatte die strengste Isolierung der ^.eprakranre crs das einzige Verfahren zur Verhinderung der Ausbreitung m Aepra irr eng durchgefüarr, und es gelang ihm cml du-ie
Zahl der Letzraerkronkungen in Norwegen, die noch loov -ooa
Meldung beachtenswert:
Neue Verhandlungen mit England
Der Berliner Korrespondent der „Exchange Telegraph kompanh" erfährt aus autoritativer Quelle, daß die dem besuch Halb an es folgenden Verhandlungen tOls in Berlin, teils in London staltfinden würben. Der d-utsdie Botschafter in London werde dabei von dem Ge beimrat v M u m m , der eigens zu diesem Zweck nach London lnmmen werde, unterstützt lverden.
Neue Anträge.
Im Reichstag sind gestern nicht weniger als 18 In i mjativanträge vondenNalionalliberalen ein- gLgangen. Sie beziehen sich u. a. auf Sonntagsruhe im reudelsgcwerbe, auf ttnfallfürsorge, auf freiwillige Ret- ttng-xarbcit, Ausbau des Beamtcnreclsts, Verantwort- lichkett des Rcichslanzlers, Errichtung emes hkichseiniqungsamtes, Regelung der Konkurrenzllausel. Ein r^ahlrechtsantrag will den Termin fiir die Strch- Wahlen einheitlich für das ganze Reich festgesetzt wissen.
Eine nationalliberale Fraktion?sitzung.
Die nationalliberale Fraktion-des Reichs- ags hat, so teilt die „Ratl. Korr." mit, in threr am Vnnerstag vormittag abgehaltenen Sitzung einftimmtg urd) Zuruf den Abg. Herrn Basscrmann zum Bor- itzcndender Fraktion gewählt und hat an'f eine aus threr
OnnH teiubibliothel Daß die alten Assyrer
Toutafel-Bibliothekeu besessen haben, ist wobl allgemein befannt ; roemger verbre-tet jebodi dürfte die Äeunttus von emer Vtein- bibliothek in China sein. Es ist eine öneMlube Bibliothek m Pelina. sie hübet einen Teil der KUo ^.ze sichren b. h. der
-chule der Söhne des HimmlisdTen Reiches", einer alttn Uni eerntät, die schon 1000 Jahre vor jmierer chrm'-chm Zeitrechnung bestand. Aus 182 ^tcintärddien nnd. dort die „Id chinesischen Klassiker" ein gezeichnet, die bas Oteiamtroinen und die ftultur Chinas barstellen. Tie Schule ift übrigens auch baburd) bekannt, das- in ihrer Aula alliäbrhd) dem »errick r des Himmlischen Reiches von ben Gelehrten eine ^orlemng ub:r bic Bedeutung unb hie Verantwortlichkeit iemes Amte- gehalten würbe: die Weisen sollen es habet an scharten Ermahnungen und Berwei'ungen nicht haben fehlen lauen, xic ^icuwibliothii m Belina ist übrigens nur eine Nachahmung einer alteren in Siann, (in der Provinz Tshensi), der alten Hauptstadt ^Clt^L"6in Apparat, der Tote -nm Leben erweckt. Seit einigen Tagen füllen die Spalten der Elstcagoer Zeitungen ausmmliche Berichte über die Letsttingen eines Arztes, der mit Hille eines besonderen Apparates Scheintote um), wie man bc I-,aiu)ti , irirfudi Tote wieder ins Leben ;urudgebraan haben iüLL Tic Ntchrtduen unb Berichte wiederholen sich mit uldier Zabig- leit, daß ihnen irgend ein merkwürdiger Vorgang zugrunde liegen muß. wenngleich man wohl klug daran tun wird, ben Einzelheiten Der ameritanrfdjen Schilderungen mit angemessener Vorsicht en: negenzutreten. Der wunderbare Apparat wird „Pulmotor" aernannt und soll sogar eine deutsche Konstrnttion sein: er besteh: an- einem einfachen Behält-r, der außerorbemlich stark komvri- mierten Sauerstoff enthält: durch eine Pumpe unb einen Schlauch» nnrb bann der inzwischen verdünnte Sauariwff unter einem Druck von ZDet Pfund für icden Quadrat zoll dem „Toten" zugeführt..
Der Entdecker der Leprabazillur.
In bcni soeben verstorbenen Tr. Armauer Hansen verliert die alte norwegische Hansestadt Bergen eme weltberühmte ÄM
W®^9CtbiI$i,cnid:"Tarter liegt di- EemchaiM-be Leistung uüid, auf »er Armauer Samen» Ruhm beruht, die Lamnz >x Aütsels der Lepra'Krankheit. Diese nirdi.crhd)f krcmkheit, die ja besonders int Mittelalter ^ecre^ autgeUcten L ist in neuerer Zeit Iieilid) zumdgegangen. ^n -^-utichland fi5t eS nur einen Lepraherd nod> in LitörcuBen: verbreitet
ÄÄ’Sfö hi^i i*ä;ä>S&3 Mang ihm bann die evr'ch.macherche Entdeckung des lazillns, eines Bazillus in ^tabdyenTtumi, b<r mit kckelbazillns Aehnlichleit zeigt. Nansen land> ihn ansschlieh R(b beim Menschen vor Mit der Entdeckung, ad»r beg°nn cine tibeit, deren Erlolg und Ziel noch in jyrage Uanb. Jh»* wr
1 l-rmaia die Methoden zur Nad>.iun,ung der Listen von B^cklm, I in erster Linie die Färbemethoden, nicht dmlangltch a^g»Nde, P daß Armauer Hansen zeitweilig, .wie er Mb t befannt bat, I «u seiner Entdeckung irre geworden ist. Dermatoloaen
I nttljobcn ist es bann dem betanntcii dcuttchen IJamatoBa LI V:ot. Albert Neusser gelungen, auch seinerseits den vr
Die neue Seit in China.
Die kleinen zwischen dem Anhang Vuanschikais unM dem schon zum Präsidenten gewählten Sunpatsen bestehen den formalen Gegensätze werden offenbar ganz bald leicht beseitigt werden können. Es scheint feftzustehen, dap Puan • chikai Präsident der Republik wird. «unhat,en hat bekundet, daß er zurncktreten werde, um Yuanschrkat Platz zu machen:
Die „Times" meldet aus Nanking vom 14. Febr.: Präsident Sun halsen richtete gestern an die National'. Versammlung eine Botschaft, in der er fernen Ruck tritt von der provisorischen Regierung anheimstellt, xer Rücktritt soll nach der Wahl eines neuen Präsidenten durw die Versammlung und nach Ankunft des neuen Präsidenten in Nanking erfolgen. Eine weitere Bedingung lautet, dag N a u k i n g d i e V a u p t st a d t b l e i b e n soll. Eine andere persönliche Botschaft empfiehlt die Wahl Puans ch i - kais zum Präsidenten, da er sich für die Republik erklärt habe.
Schanghai, 15. Febr. Nach einem amtlichen Telegramm aus Nanking begaben sich der Präsident der Republik, Sun halsen und die »labinctlsmtlgliedcr am Miklwock) in die Nationalversammlung und gaben dort in aller Form ihre Entlassung. Sie empfahlen dringend die Wahl Yuanschikais zum Prafiden ten der Republik. Der Vorsitzende dankte unter dem Bei fall der Versammlung dem Präsidenten für seine o.ottg leit und Selbstlosigkeit. Die Nationalversammlung nahm die Abdankung unter der Bedingung an, daß Präsident und Kabinett ihre Tätigkeit fortsetzen, bis der neu zu wählende Präsident sein Amt antritt.
Ternburg über die Wirkung für den deulschrn Handel.
Stuttgart, 16. Febr. (Trahtb.). In einem Vortrag, den der frühere Staatssekretär Dem bürg gestern abend im Stuttgarter Handels-Geoaraphischen Der- ein vor 2000 Personen hielt, erklärte der Redner die U m w an d 1 ung Eh ina s in eine Republik für seh rgü nst für den deutschen Handel. Bisher habe Engla^ vor Deutschland einen großen Vorsprung in China geW'. weil das arme chineftsche Volk die billige nnd ,c^°^ Baumwollware aus England bezog. Aehnlich sei/ Amerika hinsichtlich der Maschinen. Wenn aber h . . Erpressung seilens der chinesischen Beamten aushore, die Chinesen die bessere deutsche Qualitätsware füQn™ Bei der neuen Lrdnung wurde dann auch deut, ' düng und Kultur in höherem Maste m achtung finden.
Mitte gegebene Anregung mit allseitiger freudiger Zustimmung beschlossen, diese Gelegenheit nicht vorübergehen zu assen, ohne ihrem in langen Jahren angestrengter und aufregender parlamentarischer Tätigkeit bewährten Führer ben herzlichsten Dank unü gerade im Hinblick auf die Er- eignifie der jüngsten Zeit die Versicherung ihres einmütigen unerschütterlichen Vertrauens und ihres Einverständnisses auszusprechen.
Der Zentraloorstand dernaticuialliLeralen Partei, der auf Grund der bei ben letzten Reichstagswahlen abgegebenen nationalliberalen Stimmen neu zu wählen ist, wird am 24. März in Berlin zu seiner konstituierenden Sitzung jujammentreten.
Trimbor» kandidiert nochmals.
Der Zentrumsabgeordnete Landgerichlsrat Dr. Karl Becker hat sein R e i ch s t a g s m a n d a t für den Siegkreis nie berge! egt. Bei der Ersatzwahl wird für ihn der in Köln iinlerlegene bisherige Abg. T r i m b o r n ausgestellt werden. Tie Nicderlegung des Mandats erfolgte, um Trim- born wieder ein Mandat zu verschaffen.
Tas Reichstagsprafidium.
lieber die Persönlichkeiten des neugewählte,i Reichs- lagspräsidenten Kämpf entnehmen wir der „Voss. Ztg." folgeiide Ausführungen:
Wer hätte gcbadjl, das' Johannes Kaernpf an seinem 70. Geburtstag, zu denen Feier fid) weite Kreise des deutschen 5iandels- standes rüsten, Präsident des Reichstags sein würde ? Am 18. <ve- bruai 1842 als Lohn des damaligen Gnmnasialprofes,orS ui Neu Ruppin geboren, ist er auier,zogen worben in der Am schauuiig, baß oberster Grundsatz alles Handelns strengtte Ptlidn- erfüllung fein müsse. Im „tollen Jahre" weilte er nut seinen Eltern vorübergehend in Berlin, da sein Vater Mitglied der Nationalversamnilung war. *i)ladjbcm er 1859 die Abiturienten^ prüiung bestanden hatte, widmete er sich dem .Nauunannsberut unb machte eine strenge Lehrzeit im Geschäft von Bellu. ^ohne in Bianbenburg a. b. H. burd). 1862 trat er in das Berliner Bankgeschäft Violet ü. Co. als Hanblungsgchme em, 1864 wurde er Kaffierer unb Prokurist bei der neu gegründeten De,u,chen Genoffenfchafsbank Loergtel, Parriuus u. E. unb 1866 Gefell jchaftcr in dem neuen „Hal>efd)en Bankverein Mulud), Maemin i! Co" um 1871 als Direktor ber Filiale der Tannitabler) Bank für Handel unb Industrie nach Berlin überzunedelii. -tie,c Stellung bat Maempi bis zuln 3ahrc 1899 ausgefüllt; dama s nötigte ihn ein schweres "Augenleiden zum Rücktritt. _ ^nbenen ist er d'-r Verwaltung baburd) erhalten geblieben, datz er zum Vorsitzenden des AuffichtsratS gewählt wurde, -seit tast 2o wahren ist cr in ber Berliner Stadtverwaltung tätig, znertl als unbesoldeter Stadtrat und bann als Stadtverordneter. Seck 1899 ist cr Stabtaltester Ein Jahrzehnt hnidurch steht er jetzt an der Spitze des Aelteftenkollegiums von Berliit und ist seit 1905 Präsident des Deutschen Handels tage«. In bas parlamentarische Leben ist er erst Verhältnis niäf'ig spät getreten, vornehmlich auf Drängeil Eugen Richters. 1903 mürbe cr als Nachfolger von Langerbans von der <rrei- finniaen Volk^oartei für ben Wahlkreis Berlin I awgestellt, den ir "Ld-M im ReichSwg »«rtritt. Son 1907 W UH«, mr er 2 Vizepräsident des Reichstages. >311 hervorragendem Maße hat sich Kaernpf um die kaufmännnche Mid,.Volksbildung verdient gemacht. Er steht an ber Spitze des Wmentchaftlichen Zentralvereins unb des Kuratormms ber vumboldt-Akabemw, unb die Berliner HanbÄshochfckule ift voriiehmlich fein Werk.
Heinrich Tove, zweiter Vizepräsident b cs Reichstags ist, so schreibt bas Blatt weiter, ein Mann, der, wenn auch aus der Justiz hervorgegangen, cbemall5 in engsten Beziehungen zu Handels und Gewerbe steht. Er ^gehc^rt dem Reichstag eben so lange an wie .Nmnnv'. .'lack' er ist 1 Q-.
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Bal kann K X ,^Ukn: °och ohne tzold. •y ohne «ries, f« erheischt, fo auch ein teil '"ch ste müssen Alande unladcl. c gebrechlich an. haben sie die» landS und bannt nsetel gesamten die Siechte an» auf EinsleSuiig 1 Gicbel (eoj.) kampse, {Srofee vorher her oben
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'vnservativeti erklärten, daß sie die Wiederein- itringung ber Erbschaftssteuervorlage als Brüskierung betrachten toürden, wohingegen oic Linke auf dieser Forderung bestehen bleiben will. Das Zentrum wollte burd) seinen Redner Speck bcni Schatzsekretär in seinen wohl- ecivogcncii Plait hiiteinvfuschen, ber bahin geht, für die ‘.ine-gaben aud) Deckung durch Einnahmen zu suchen. Während der Rede des Zentrilmsabgeordneten erschien jber Reichskanzler int Saale, und cr bot der
Versammlung alsbald eine Ueberraschung. Er
litt) nämlich eine kurze, aber inhaltssdstvere Erklärung ab : ber den Besuch des englischen Kriegsministers in Berlin, hrr Haldane habe im Auftrag des englischen Kabinetts ' wichtige Besprechungen mit den deutschen Regierungs loneiici jpen Mm... jlftetn geführt, über Punkte, die das Interesse b
Am Montag soll in Chicago ein junger Mann namen ftohlengas vergiftet worden fem: man Tanö ibn und nad) dreistündigen vergeblichen Wicberbelcoung^ man Den Eedankcn an Rettung aut . der junge W ° tot. Man rief schließlich Dr I. Lewis, der uaE'cha - Arbeit mit feinem Pulmow. ben v.rmemtlid' ^orLr-L'? £^eit zunickrics. Ncuch den Ausführungen b~r Ehteagoer^-n ties ber fünfte Fall sein, in dem ein von anb-rni J
erklärter Mensch mit Hil'c bieie; Jrrarat. • nnebe-,Durbc Der Sauerstoff wird durch den Aprarat zwangswet _ Äunae eingeführt: nadj einigen xautellungni will EN k in q^ol. fällen durch Anwendung eines gewöhnlichen elcktii^ Bacuuni rciNigers ähnliche Eriolge eiSuit haben. Am onm. M» «mcuun die Her, tätig teil einer 'terbeuoeu Zrau, die eine tmrdigcmad.t hatte, dreitzig stunden lang autrcchti erhalten: tic Versuche wurden erst aulgegeben, als 'ich in bicld ,»igte ran das Herz zu,schwach war, um nad) Ausjetzen F Atmung seine Tätigkeit aufzunebmen. _ j
— Das amerikanische Milteumf^atur- g e s ch 1 ch t e, die ammtiiwrf) ^ogramnidie °nb bic
-.''ateitniversität werben im ^uli eine Cruebition zu ^^rfchung unb Martograpbiidien Festlegung von Erockerland
Gebirge Peary aut seiner Norbpolrerje am 20. xsiuu g^cu hat. Die Expedition soll zwei >)ahre bminn uno ir;. sorschung des Eiskaps von Grönland abidjließcn. .
kf. 2er ßabenroert bcy M entchen. Em . ^ösifcher Gelehrter bat sich ben Scherz gemacht ben LabenNanzolftch Durchschnittsmenschen von 7a kg Gewicht aus^rechneft^^ Ergebnis ist ziemlich niederschlagenb: genau 3.,.o0 Frar nicht mehr als 30 Mark bezabit man „in der ^rogerFCT^ man den Kalk, das Eiwei», aas Waner den trn«
Eisen, bas Magnesium, das Malunn, ben ^chwerel unb bic u / . Stone, aus denen der Körper auraebaut »st, zum Markt^».^ kaufte. Hieraus folgt natürlich, bas; große Männer rf sind, als kleine. Ein Mann ime Napoleon 1. wäre nach ck?"" Wertberechnung noch lange nicht 30 Mark wert gewesen, h^r stens 25 Mark. .
— Kurze 9? a dj r i d) t e n aus K un,t u n b 281H e n* schäft In Dresden soll aus dem ''gäbe des Mchters S_t t r. 0 u b n? i g am 100. Geburtstag am 11 ,-,-ebruar 191o ein An'G lcrisches Denkmal errichtet werden, mit de-,en Herstellung Protenor . Abott Hildebrand in München betraut mürbe — Theater biretroren inMadrib haben im Einveriiandnis mit dem Autoren unb Schauspielern beschlossen, von Samstag ab alle Th. ater " lange geichloncn zu halten, bis ihre Klagen über zu hohe B - fteuening des THeatergewerbes burd) Steuerermäßigung aagc< Krisen wir^ ,
inonatlich75Pl^ viertel- jährlich Mk. 2.20. durch :ibbolo- il ZwcigsteUen monatlich 65 Pf.: burd) die Post lUt.2.—öicrtcl- jäbrL au»lrt)L Bestellq. 3eilawrei6: lokal 15Pi^ auswärts 20 Pftnniq. 0 hefrebatteur: A Goey. Verantivortlich für ben polinichen Teil: August Giocß; für .Feuilleton', .Vermischtes* und .Beiichtsfaal-: K. Neurath: iür «Stadt unb K2anbe: E.Hetz: für den Anzeigenteil: H. Beck.


