Zeit fortgesetzt werden. Doch läßt sich schon Heute voraus, ehen, datz der D i a m a n t e n - N e t t o z o l l eingcführt werden wird. Tie Ein-elheiten stehen noch nicht fest. Eine Reform des Zolls in diesem Sinne würde die Grundlagen des Tiamantenbergbaues in Südwest wesentlich verbessern.
Aus Statt und Land.
(Sieueri, 16. Januar 1912.
** Evang. Bund. 9bn nächsten Sonntag soll in Steins Garten der zweite Familienabend des WmterS statt- finden. Profeffoc v. Tr. Schian wird einen Vortrag halten über »Die inneren Streitigkeiten im deutschen Katholizismus der Gegenwart". Da in weiten Kreisen der Evangelischen bei allem Interesse doch wenig zutreffende Ansichten über diesen wichtigen Gegenstand herrschen, so ist eS in hohem Matze dankenswert, datz ein nut den einschlägigen Fragen wohloertrauter Universitätslehrer auf. klärend zu wirken bereit ist. Freunde und Mitglieder des Evangelischen Bundes seien darum schon heute auf den Vor- trag hinneiviesen. Näheres wird noch bekannt geoeben.
** Allgemeine Karnevalseier 1912. Man schreibt uns: Der Bund der Karnevaloereine Deutschlands erlägt in heutiger Nummer einen Ausruf an alle, die den humoristischen Pegasus reiten, Lieder und Borträge zu der am 25. Januar stattfindenden Einsührungsoeranstaltung in Steins Garten, in seinem Vcrkchrsourcau Ecke Wollengas,: und Sri ecsweg, exnju* reichen. Ueber das h er Geplante f.i ber ch et: Der B. d. K.-V. Deutschlands hat laut feinen Satzungen die Pflicht, in neutralen Städten einen allgemeinen Karneval einzusühren oder einen früheren wieder am leben zu lassen. Das Letztere trifft hier zu. Allerdings werden sich nur die älteren Einwohner noch der großen karnevalistischen Festlichkeiten erinnern, die in den 70er Jahren von Bürgern der besten Kreise veranstaltet wurden. Ter Bund hat in vielen Städten mit großem Erfolg ein Wieder- erwachen des Karnevals gezeitigt, er b e k ä m p f t unter der Flagge des Karnevals Unbotmäßigkeiten, persönliche Anzapfungen, öffentliche Ausschreitungen usw. Allgemein soll der Karneval wohl sein, doch nur in anständigem Rahmen. Es ist wohl sicher zu erwarten, daß bald eine e r ff f Iaf f i 0 e Ka r n e o a l g e s el l- schast hier gegründet wird. Am 'Mittwoch abend findet , hier eine Besprechung von Herren statt, die den sog. Lokalausschuß zu bilden beabsichtigen. — Als Einsührungsvcranstaltung wird von dem Bunde eine Gala-Damen- und Herren- Sitzung veranstaltet werden. An die Bundesvereine bezw. befreundete Kappenbrüder von Koblenz, Kassel, Mainz, Frankfurt, Köln, Mannheim, Würzburg, München, Wiesbaden und Ludwigshafen ist Auftrag wegen Teilnahme ergangen. Die Sitzung selbst ist dem Wahlspruch des Bundes entsprechend: „Wohltun durch Humor", als Wohltätigkeitsveranstaltung geplant,^durch die verschämte Arme hier bedacht werden sollen. Der Festsitzung schließt sich ein sog. rheinischer Bohnenball an, bei der der — durch eigenes Glück — werdenden Bohnenkönigin zur Erinnerung eine goldene Uhr mit Widmung überreicht wird, eine Stiftung des verstorbenen Kölner Präsidenten Jörichsen. Zu dieser Veranstaltung werden übungsgemäß die Spitzen der Behörden geladen. Es liegen jetzt schon Zulagen vor. An alle Bürgerinnen und Bürger bet Stadt ergeht der Aufruf, dieses rheinische Karnevalsfest zu besuchen; ist doch auch der Ausfall dieser ersten Veranstaltung bestimmend, wieweit weitere Veranstaltungen, als eine große Damensitzung mit anschließender Äoldkrapfenpolonaise, einem Maskenball mit großem Preis- Bewerb und schließlich der öffentliche Karneval, bestehend in Lagerfest der vereinigten Prinzengarden (wozu übrigens schon die Marktlauben von der Stadt zur Verfügung stehen), großer Fastnacht s z u g (Fastnachtssonntag) veranstaltet werden. Im Interesse ber Stadt, besonders der Geschäftswelt und nicht zuletzt zur Hebung des Fremdenverkehrs würde die Ausführung dieser Ideen nur zu begrüßen.
Landkreis Gichcn.
X Klein-Linden, 15. Jan. Ein vierjähriger Knabe wollte auf dem Weiher schleifen, brach ein und verschwand unter dem Eise. Zwei Schulknaben faßten die am Eisrand besiirdliche Hand und retteten mit Mühe den Kleinen.
— Grünberg, 14. Jan. Der hiesige Krieger- verein hielt gestern abend seine ordentliche Mitglieder- versammlung ab, die gut besucht war. Zur Feier des Geburtstages des Kaisers wird am Sonntag, 28. Januar, eine gemeinsame Veranstaltung dec hiesigen Vereine in der Turnhalle slattsinden. Ein Wintervergnügen des Krieger- vereins ist am 21. Januar in Gestalt eines Balles im Gast- hauS .zum Rappen' beabsichtigt. Tas von der Krieger- karneradschaft Hassia gestiftete Abzeichen für 25jährige Mit- gliedschaft konnte neun Kameraden zuerteilt werden, die zum Teil in den nächsten Jahren auf eine 40jährige Zugehörigkeit zurückblicken können. Nachdem die reichhaltige Tagesordnung erledigt und noch mancherlei Anregungen erörtert waten, schlau
stellt hatte, zusammenberief und seine Grundsätze barlegte. Eine bildliche Ausstellung von guten unb preisgemäßen Denkmälern läßt sich aus jedem Dorf veranstalten, waS freilich nur ein be- idjeibener Anfang wäre. Praktische Erfolge würden für die Dauer erst eintreten, wenn die Handwerker auf dem Dorie oder in den kleinen ©läbrten, die Tischler, Schmiede unb Steinmetzen in ber Lage finb, gute Entwürfe zu erhalten ober ihre eigenen fachgemäß Den einem Künstler begutachten zu lassen. Für beide Fälle steht die Landesgrnppe Brandenburg zur Verfügung. Sie wird, falls es gewünscht wird, eine kleine Sammelmappe von modernen, guten, schlichten Denkmälern auf eine beschränkte Zeit zur Aus- ücltung bringen; sie wird auch unter Umständen Entwürfe für Grabdenkmäler, Friedhofsanlageu unb »bauten b.gutaa.ten lass.n. iie kann es um so mehr, als einer ber ersten Künstler aiW diesem Gebiete, Herr Reg.-Baumeister Professor Sceck von der Berliner Kunstgewerbeschule, feine .Mitwirkung für biefe schöne Ausgabe in Aussicht gestellt hat.
•
— Kunstfunde in Italien. Von einer Reihe von Entdeckungen und Funden wird im Cicerone aus 5taten berichtet. In Rom wurde bei den Grabungen Ine für die Zona Monumentale soeben unternommen worden sind, ein großer quadratischer Porticus ausgedectt, ber sich an oie The.mm des Eara- calla anschloß. Der Porticus ist augenscheinlich ein späterer :.tbau, vielleicht aus der Zeit des Konstantin, urb er würd' nn srü.nn Mittelalter ju kirchlichen Zwecken benutze. Bei den .■ Umgrabungen, bit Professor Lanopcuu leitet, louroi.t auch eine Anzahl Gräber aus frühchristlicher Zeit ausgefunden. In c - r u o i n würben bei Erdarbeiten, die ber Ingenieur Ubalbi für eine leltrischc Stromantage auf ber Strecke der a.tcn Via .ylaminia begonnen hat, in der Villa Sange vanni eine Anzahl wichtige an.ilc Fragmente zutage gefördert, darunter bssonoers Brucp- ; nde von Mosaiken, eine weibliche Marnwrbüste und anbcrc Siulpturen und eine Inschrift aus dem 2. Jahrhundert. In der Provinz Sterna 1,-ac der Inspektor der ztuimdcnkmälcr, Dr. De Nicola, auf einer cunttick-en Jnspetlionsre.se verschiedene wichtige Entdeckungen gemacht. So hat er im Conser- vatorio Femminile zu Meiitcpulciaiw eine vorzüglich erhattmc -.Radotina mit dem Kinde von L i p p o M e m in i uiia in der K.rche Jliia bei Grefseko eine lebensgrotze poliichrome Madoni.eniiatu? ul Halz aus dem Trecento, und eine polychrome Holzjigur des aufernandenen Christus in der Kirche zu Vico Al.o bei isiena aufgefunben. Ferner Ijat er im Dom zu Maisa Maritttma aus der diudieue der sogenannten Madonna delle G.a^ie c.ue Wiederholung der berühm.en Siencser Mae,tu von Duocio, von ber Hand des Segna bi Bonaventura entdeckt.
ber 1. Vorsitzende, Leutnant ber fRef. Rektor Angelberger, die Versamnilung, indem er die Anwesenden aiifforbcrte, in den gegenwärtigen politisch wichtigen Tagen stets die VereinZ- ibeale: Kaiser, Fürst unb Reich, im Ange zu behalten.
Kreis Lauterbach.
a. Grebenhain, 14. Jan. Heute erlegte der Jagdpachter A. Weitzel einen Fuchs, der ein ledernes Halsband trug. Herr Weitzel stellt dem Eigen.ümer des Tieres das Halsband sowie das Fleisch zur Verfügung, wäh- rend er das Fell von Meister Reinecke als Schußgeld zu be- halten gedenkt. '
a. Ober-Moos, 14. Jan. Heute hat unser Teich ein junges Menschenopfer gefordert. Ein hier in Pflege befindlicher 14jähriger Junge wagte sich nämlich auf die noch dünne Eisdecke. Er brach ein und verschwand unter ihr. Die Leiche konnte bis jetzt noch nicht geborgen werden.
Kreis Schotten.
§ Ulfa, 15. Jan. Nachdem unsere Gemeinde im letzten Jahre mit ausgezeichnetem Wasser versorgt worden ist, soll unter Crt nunmehr durch den Anschluß an die Zentrale in Wölfersheim auch mit elektrischem Licht versorgt werden. Auch die Nachbarqemeinde Rabertshausen will sich an das ElektrizitäiSwerk anschließen.
Gedenket der hungernden Vögel!
Vermischtes.
— Wahlhumor. Während der Wahlkämpfe der letzten Tage schrieb ein Blatt im Wuppertals „Wir müssen alle Kraft baransetzen, unseren Kanbidaten schon im ersten Wahlgange b u r ch- jü bauen." In einer rheinischen Stabt hatte eine Partei riesige Wahlaufrufe an ben öffentlichen Anschlagsäulen anbringen laßen. An einer dieser Säulen war das Wahlplakat über ein Varißtö- brogramm geliebt worden. Unb so ftanb benn in leuchtenden Buchstaben da: „Wählt nur unseren Kandidaten! Wir sind die wahre Partei des Volkes!" Und darunter schloß sich von der Varietä-Anzeige an: „Stets wechselndes Programm! Es ist zum Totlachen!" Wahlwetten sind natürttch nichts Scltepes. Das gab dann heiße Köpie am Wahlabend.
* Unruhiger Scylas bei Kindern. Daß unruhiger Schlaf bei Kinoern schr verschiedene Ursachen haben kann, versteht sich wohl von selbst. Sehr oft kommt eS vor, daß sich ein Kind tagsüber zu sehr aufregt. Schlafstörend sind vor a.lem abendliche Aufregungen infolge Hcrumtummelns, Lesen spannender Geschichten, fertig zu stellenden Arbeiten (Schule, Weihnachten) unb was ber» gleichen mehr ist. Dies alles soltte möglichst vor bem Abendbrote erledigt werden, besonders bann, wenn schon über unruhigen Schlaf, beängirigenbe Träume usw. geklagt worden ist. Das Abendbrot selbst soll mindestens eine Stunde vor dem Zubettgehen aufgetragen werden; schwer verdauliche oder Speisen wie ftä;e, vom Mittags- ttsch übrig gebliebene Hülsenfrüchtc, neubackenes Brot ufw. find Der Abendmahlzeit für Kinder durchaus sernzuhaltcn. Kalte Abreibungen vor dem Zubettgehen leisten für die Nacht gute Dienste. Oft rührt der unruhige Schlaf bei Kindern auch von zu vielem Erzählen, Necken und Lachen her, wenn dies vor dem Schlafengehen geschah, und ebenfalls sehr häufig wirkt „Unterhalten im Bett" schlafstörend. Sobald der Körper liegt, hat jede Unterhaltung, sogar alles Denken zu unterbleiben, loril dann im Gehirn lehr leicht Blutübcrfülle eintritt. Manchmal tragen auch zu hohe ober zu niedrige Bettkissen, Rückenlage unb schiefe Lage an schlechtem Schlafe die Schuld. Nie soll sich unter dem Halse ein Polster izusammengescyobenes oder gerolltes Bettli„en) befinden, da dann leicht der Kops überrücks zu liegen kommt und die Blutzirkulation zwischen Rumpf und Kopf gestört wirb. Zu viele oder zu wenig Betten, zu kalte oder zu ivarme Luft können gleichfalls zu schlechter Nachtruhe führen. Viele schlechte Träume, öfters Zusammenzucken (Fallgefühl), Reden im Schlafe, Auffchrecken, Aufstehen im Scylafe u,w. kommen bei Kindern — besonders bei solchen in den Ent- wicklungSjahren — ost vor, sollten aber stets auf die Ursache zurückgeführt werben. Die Ursachen können übrigens noch zu rege Phan- tafie, zu rasches Wachstum unb Atmungsbeschwerben fein.
— Kostbare Bibeln. Aus Neuyork wirb berichtet: Am Mittwoch ist nun ein zweiter Teil ber berühmten Hoe - Bibliothek verkauft worden, wobei sich bas Hauptinceresse ber Sammler aus bie kostbare, ungewöhnlich gut erhaltene Gutenberg-Bibel richtete, bie in Mainz von Gutenberg und Fust 1450—1455 gedruckt wurde. Das Exemplar ber Sammlung Hoe befanb sich früher in ber Bibliothek des Lorb Ashburnham, es zeigt nicht bie geringsten Beschäbigungcn unb bie Echtheit steht über jeben Zweifel. Die beiben Bände weisen eine Reihe roter Ansangsinitialen auf, was bekanntlich nur bei wenigen Exemplaren dieser Gutenberg-Bibeln der Fall ist. Um bas Wertstück entbrannte ein heißer Kampf, in dem der bekannte Kunsthänoler Quaritch Sieger blieb, der die Bibel für 110 000 Mk. (27 500 Dollar) ersteigerte. Im weiteren Verlaufe ber Auktion würbe auch eine Mazarin- Bibel ausgeboten, bie für 200 000 Mk. einen Käufer fand.
* Am Stammtisch. „Das Glück", sagte einer träumerisch, „ist nie das, was wir erreichen, sondern was wir zu erreichen suchen." — „So?" sagte fein Freund, „bist du jemals m einer regnerischen Nacht hinter der letzten Elektrischen hergerannt ?"
♦ N a also! „SEBie gehts denn eigentlich deinen drei Töchtern, alter Freund c" — „Die jüngste steht vor dem Examen, die mittlere liegt in Scheidung, und die älteste ist sitzen geblieben."
Handel.
— Die Eichordnung im Deutschen Reich für den Bergbau. Das Reichsgesetzblatt vom 5. Dezember v. I. ent* l-ätt eine besondere Beilage, die von der kaiserlichen Normal- lrichungskommisiion auf Grund deS 8 19 der Matz- unb Gewiu-cS- orbnung vom 30. Mai 1908 erlassene Eichorbnung vorn 8. W o u e m b e r 1911. Die Ordnung tritt nacy ihrem § 151 zugleich mit der angezogenen Maß- und GewichtSoronung in Kraft uno zwar am 1. April b. I. Die Vorschrift im § 7 ber Ordnung üoer die Ncuciche bestimmt, daß die ün Bergiverksbetrieb zurErmittelungdesArbeitslohnsdienendenFvr- derwagen und Fördergefäße bis 1. Januar 1913 dec neuen Eichoronung angepaßt sein müsfen; wogegen Hohlmaße für trockene Gegenstände zu V* Hekwliter bis zum 31. De- zember 1922 im Verkehr bleiben.
Getreide-Wochenbericht
der Preisberichts stelle des Deutschen Lanbwirtschaftsrats vom 9. bis 15. Januar 1912.
Die feste Gcundstimmung am Ge^reidemarkte hat auch in abgelaufenen Berichrswoche angehalten. Argentinien meldet zwar zuletzt besseres Wetter, aber die Schätzungen des Exportüber- schuf, cs lauten eher noch niedriger als bisher und der Ausstand der Eisenbahnarbeiler veranlaßt die Exporteure zur Zurucki-al- tung. Die zweiterndigen Os,crten waren ecwas entgegenkommender, auch Akanitobaweizen fidltc sich etivas btLiger. andererseits blieb die lebhafte Nachfrage nach Mebcrweizen bestehen, unb auch für das knappe Jnlandsangebot zeigt sich sowohl bei Mühlen als auch zum Export gute Verwendung. D^e Lieferungspreise zeigen ungefähr den gleichen Stand wie vor acht Tagen. Auch für Stgogen zeigten sich Abgeoer für Lieferung ang.siasts der Lknapphett des itckändisck-en Angebots und der wieder m.hc 6er» oortrcieiibcii Exportnamirage ziemlich reserviert. Auch bas, anhaltend kalte Wetter uote einen vefeslige.iden Ein.luß auf die Stimmung aus, so Daß Mailieferung ihren Stand zeitweise um U* Mk. zu bessern Dcrmoatte. In den letzten Tagen reduzierte sich der Gewinn aus -D Mk., wahrend Juli > » Mk- nieonger als vor acht Tagen fdnießt. Ha,er hat bei lnapvern Angebot und reger Rackmage weiter im Preise angezogen. Auch Rutzland
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Welzen 208 ( - 209 ( + 207 (-f- 204 (4- 202 (-
Tie Marktpreise für Vieh und Frucht und die Gießener Fleisch- und Brotprcise am 15. Januar 1912.
Königsberg Danzig Stettin Poien Breslau Berlin Wiagbeburg Halte Leipzig Dressen Rostock Hamburg Haimover Tusjelsori Köln
Frank'uri a.M. Aiaiintzeiin Stvagburg Piinickieil
210 204
206
203
210
208 20 J 206
213
212
220
225
225
233
hat seine Forderungen weiter erhöht, während Argentinien ungefähr zu letzten Preisen im Markte war. Braugerste hatte ruhiges Geschäft, doch machte sich für feine Qualitäten hier unb bort wieber mehr Interesse bemerkbar. Eine weitere Aufivärts- bewegung ist für Futtergerste eingetreten. Infolge ber falten Witterung hat bie Nachfrage eher noch zugenommen, während Rußland schwache Zufuhr meldet. Durch die Festigkeit dieses Arttlels angeregt, greift der Konsum zuletzt stärker aus Mais zurück, auch für Brennzwecke zeigte sich Begehr, so daß die erh^h.c.t Forderungen mehrfach zu Abschlüssen führ.en.
Es flehten sich die Presse Vir inlänüi cheS Getreide am
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Weltmarktpreise:
Budapco April J99.30 (♦
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0.15); Liverpool Niärz 1 b9.80
(— ' .70); ttariS Januar 215.OJ (4- 2.25); Elucago tüiai 154 30 l— 2.10). Roggen: Berlin Atai 196.25 (4- 0.75). Haier: Berlin Mai 191.75 (-j- l 25). Fnltergerne: cif Hamburg fdnuint. 151.25 (4- 8.75', Jan. 151.25 (4- 3..0-, Zebrnar-Atärz 151.50 (4- 3.7>). BlaiS: Alixed Jan.-Plärz 132.50 (4- 8.04, Cbeffa icliwunm. 134.00 (-4- ö.uüi, Tonau ladend 186.00 (-|- 2.50>, März-April 130.00 (4- 2.50), 2a Plata Mai-Zum 1-0.00 (4- 0.50) Mk.
Roggen i (- )
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«°dbelmcrLir.3 -^"'llchlvolle 5>3i M#l|eniil Babu 7 folori ober ■- wnutcten.
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Meteorologische Beobachtungen der Station Stehen.
Wetter
1912
l|iieöei‘id)lag: — 0,0 mm.
überall für 85 Pfennig Die (sdjadneJ-
&su/u
Welzen luu 3ig. 22.5u-0u.0U All.
Roggen 100 Kg. 2U.U0—0U.0U Mk.
Conuetifchein
Klarer ^tttunel
14, 14.
Wetvbroi 2 >tg. u2 X'vw.
Lchlvarzbrot 2 üg. 54 Pig.
SSE füll .NiXE
'50,0 • 50,6 ■4j.1
Höchste Temperalur am
Niedrigste , „
bis 15.
. 15.
ist ein uralter Widerspruch, daß alle Vergnügen des Menschen auch die größten Gefahren m «ich fdjüCBCiL Ob sich s nun um SDnUe, um Erssvon unb Schlittelltahrtrn handelt — tainicv ist Die Mbgüchkcit vo. hailDcn, datz uuin ilch luchüg erkaltet unö bas Berguuneu in Immer Stubcnbaft, uut Schiuer»en unö Öen lamgcu (£i fOjemungcit schwerer Haxtaixue büßen muy. Daium fodu mau bei allen solchen iberanimUunoeu immer rjayd uch e Loöener Mineral-Pmtillen benützen, Die m ihrer bcaucim.t! WntüenDungöiorux tein Bergungen noren unö Doch Die Ge fatzren ganz extzebllch tzerabietzen. Fayö Looener tauft man
- 1.9
- 5,5
- 8.8
555
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Märkte.
Gießen, 16. Jan. Marktbericht. 9fuF beutiqem Wochen- rnarlte loüete: Butter pr. Pkb. 1,00—1.15 Hühnereier 1 10—12 Pig^ Käse pr. Lt. 6—3 Pfg., Käfeiuatle 2 Lt. 5—6 Pig., Landen pr Pr. 0,80-1,UO 9)ifN Hübner pr. Lt. 1,00—1,60 'D(L Hahnen pr. Etnck 0,80—1,80 Eulen pr. Lt. 1,80—2,20 Ntk., Gänse baS PfD. 70—LO Pfg^ Ocbfeltfleisch pr. PiD. 86—94 Ptg., Rindfleisch pr. Pstmö 84—86 Psg., Kuysteisch 70 Pfg^ Lchlveine- Heifcl) pr. Pimid 64—86 Pfg^ 3ta(b|leifd) pr. Pid. 76—8U -pfg., pmiunelfleifcl) pr. Pid. 60—80 Psg., binxtofieln pr. loO 5ig. 8.50 dis 9.00 'lUr., Weißkraut das Ltnck 15 bi4 3o Psg^ Z,piedeln per Ztr. 12,00—15,00 Atilch das üitec 22 Psg^ Aeptel per Ztr. 15 dis 2U M^ Nüsse 100 Stück 50—00 Psg., per .Str. 0—UD 'Uir„ Birlteii bas Pfund 20—25 Pfg. Marklzeil pon 8—2 tthr.
Januar — — 0,4 ‘0.
, — — 7.8 ‘C.
Ich habe
vom Januar b. I. bis jetzt ScottS Emulsion regelmäßig genommen unb baburd) eine entschiedene Hebung unb Slä>. lung meines AllgemeinbefinbenS erzielt. Besonbers hat sich l ?. Appetit bebrütend gebessert, bad Essen schmeckt mir wieder, und infolged-'ssm kann ich eine ftäibtge GewichtSzunahin feststcllen (innerhalb sechs Wochm reichlich sechs Pfunb). Auch mit meinem Aussehen unb meiner Berbauung bin ich sehr zufrieden und kann im ganzen wirNich nicht anders sagm, als daß ich mich jetzt viel kräfliger fühle. Ich glaube, baß jedem abgespannten und überarbeiteten Dkenschcn, rnie man sie gegen Ende deS WiMerS so viel antrisst, ein paar Flaschen Scotts Emulsion, regelmäßig gmommen, von größtem Rutzm sein würden.
(@ty) eilrtb Commerlotte, UApzix, Nattcr-WUhUlllsti. 8, S4. VprU 1910.
63 ist klar, daß Scotti Emulsion, welche, reackmähig genommen, die Eblusi lehr onregt, auch das Körpergewicht dveinflußt. Ltändtge Gewichloznitadmen gehen mit dem Einnehmen vou ScottS Emulsion Hand in Hand, und es ist dieS ge o-tz ein vorzüglicher Beweis, welch vortreffliches Kräftlgungs. unö StärlungSmütel Scotts Emulsioa barliellt
ecottl ttrntfloa wird Bon nnl aulf4Ilefctl<6 tm grohurBerlauft, unb zwar Bit lote noch Sew>ct,t ober Matz, fonk-nn nur in DtrflcjtUen OrtguuüftalcheR ta Aarton mit unlerer GO.^niatU (Frlcher DU dun Lorlchl. £u>u 4 lÖoUMU, ». w. b.H., Frankfurt a M.
BrRanblttle: Otinfltt TlebUtnal-ettertrnn 160A prisa ENuertn unter» Btjjriglanrer müU O. uniftphoipbonglaurt« halten >/), puio. Lragant Ifi, rt atab. Summt putv. S.O, Wailrr lfu,0, BUo oi Um fturju OWBialildü |U>u BÜ ßlflU», SR anbei» unb OauUbnuol le > Lrovtrn.
§
Schlachlpiehpreife in Frankfurt a. M.
Fleifchprcise tu Gießen
Ochsen
Kälber 3d)tpciite
50 Kg. Schlachtgewicht 74—98 Att.
1 ,Kg. Schlachtgw 76-102 031. ______- 60-64 .
1. Kg. 86-94 Pfg.
'/. , 76-80 , '/, , 64-86 ,
Getreidepreise in 0)1 a n n 1) e i m
Brotprcise m Gießen
Vermietm


