Ter genohem'dxirtlid’e Bezug sei der einzig richtige B
selben.
Der Cbei
und im Volkstume wurzelnden Lustspiele weit über
Meteorologische Beobachtungen der Station Sietze»
Nov.
Wetter
€
1912
°8
s
tri
t»
Regen
bis
SSulo
1
10
10
10
in bicfeni Winter nach folgendem Französisch (Saal 2) und Englisch Rechnen I (S. 2), Rechnen II (S. graphie (S. 2) und Buchführung
durch Hilferufe Bahr, Altstadt minder schwere Auf der Wache
2
2
2
=
E
Plane statt: Montag: II (S. 13); Dienstag: 13); Mittwoch: Steno» (S. 13); Donnerstag:
höchste Temperatur
Niedrigste „
Niederschlag: 3,7
eß 5 es
nachmittag statt. Es wurde sestgestellt, daß der Tod infolge Verblutung eingetreten sei. Das traurige Ereignis hat natürlich in Darmstadt lebhafte Erregung hervorgerufen, und vor dem Tatorte in der Rheinstraße sammelten sich im Laufe des Nachmittags viele Menschen.
der den Landwirt vor llcbcrvorteiluug fduifrai könne. Tine Bo füfcrung von Lichtbildern vervollständigte den interessanten Vortra.- Tie Ausführungen des Redners wurden mir großem Interesse ve- folgt und sand der Vortrag lebhaften Beifall.
in die Schläfe, der tödlich ivar. Ein Schutzmann, alarmiert, fand den Weiser am Boden liegend: und einige andere Studenten, die alle mehr oder Verletzungen davongetragen hatten, wurden sistiert, wurden die Personalien sestgestellt und Bahr in
13. November 13.
Z-ff
Briefkasten der
(Anonyme Anfragen bleiben unberücksichtigt.)
Zeppelin. Tas Marinelustschiff hat bei keiner SOftünbigm »'sahn in der Nacht zum 14. Lttobcr nur die dänischen Blinkfeuer gesichtet, die kreuze hat es nicht überflogen. Tagegen hat die »Viktoria Luise" Kopenhagen besucht.
— Eine Del; mel-Le fe und eine Eulenöer L e f e. Tie bekannte Wochenschrift Tie Lese, das Organ brr neun deutschen Lefegemeinde, bringt zwei Sondernummern heraus, Herbert Eulen berg und Richard Tehmel gewidmet sind. Dich Nummern sind eine nnrflid>c Auslese von Proben aus txm Schaffen dieser Dichter, wie man sic sich für die Erkenntnis h beiden Autoren nicht schöner denken kann.
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Eutol-Bonbons
wirken ganz vorzüglich gegen
Frische, rosige Haut
bekommen blaß und müde aussehendc Kinder, wenn die Mutter ihnen eine Zeitlang regelmäßig die gute, hohe Nährkraft besitzende Scotts 'Emulsion eingibt. Hand in Hand mit einer Besse, ung des Aussehens geht eine allgemeine Kräftezunahme.' Auch die Eßlus: wird wieder reger, und an Stelle verdrießlicher sieht man
pausbäckige, gesunde Binder
herllmhüpfen. “/,.
Aber es muß die echte Scotts Emulsion sein!
vüchertisch.
— Heim atliche Tialektdichtungen. Von b» reichen Quellen echten Volkshumors, der sich früher in Spini ftuben u. dergl. breit gemacht hat, ist leider nur wenig erhalt- geblieben. Umsomehr ist es anzuerkennen, daß durch Aufführung- von heimatlichen Tialektdichtungen in Vereinen und Gesel schäften ein trefflicher Ersatz dafür geboten wird. ~
und sich bedeutend billiger stelle, als die übrigen Sttckstoffbümv«. mittel. Tie Vorteile dieses Düngemittels wurden von dem Rchn,- hervorgehoben, die Anwendung klar gemacht und auch die Ä- unb Weise der Herstellung erläutert. Ferner hob der Vorträgen!» die Notwendigkeit und Nützlichkeit der Tüngungsversnche hener ertiärte die Art und Weise der Durchführung derselben, wurden dir Gesichtspunkte 1,ervorgehobeu, welche zu beachten sj,> bei der Wahl der künstlichen Düngemittel und beim Ankauf de -
am 12.
, 12. mm.
. _____ . . --7. ... Haft behalten.
Am Tatorte wurden der Revolver und ein Messer gesunden. Bahr behauptet jedoch, daß das gefundene Messer nicht das seine ist. Die gerichtliche Sektton der Leiche Weisers sand heute
Deutsch I (S. 2) und Deutsch II (S. 13); Freitag: Erdkunde (S. 2) und Englisch I (S. 13), Weitere Anmeldungen an den Unterrichtsabenden in dec Universität. Lehrmittel werden gegen eine kleine Leihgebühr abgegeben. Für jeden Kurs wird eine einmalige Einschreibgebühr von 50 Pfg. erhoben.
** Die Gießener Hütte, die von der Sektion Gießen des deutschen und österreichischen Alpenvereins am Eößbichl in der Nähe der Hochalmspitze in Kärnten errichtet wird, ist nunmehr im Rohbau vollendet. Es kann also damit gerechnet lverden, daß das neue Unterkuufts- haus 'zu Beginn der nächstsähriben Reisezeit dem Touristenverkehr geöffnet wird. Die Einweihung wird im August erfolgen.
wälder Schriftsteller und Dichter PH. Buxbaum, beffen Werk und im Volkstume wurzelnden Lustspiele weit über die (Srcns- der .Heimat hinaus bekannt geworden sind, hat in feinen un:r dem Titel ,,D orsstück e" im Verlage von Emil Roth heraus gegebenen Einakter -Lustspielen für Vereine und dergl. ein fetr geeignetes Material geboten, bei dem Szene für Szene aus bar. Leben gegriffen find und in der die Bühne mit den einfachste, Mitteln charatteristifch gestaltet werden kann. Uebcrall wurden die Bu^baumschen Lieder und Lustspiele mit nachhaltigen En'olgen aufflcführt. Bei der demnächst zu veranstaltenden Vereinsfestlichkn! der B ü d i n g e r T u r n g e s e l l s ch a s t wird den Besuchern ein: Probe davon geboten werden. Ter .Herbstabend im Wirtszimmtr j der Berg Wirtschaft „Zum Waldstock", an dem das Lustspiel- „Ter Jagdaufseher" von Ph. Buxbaum, gespielt wird, dürste int alle siduu recht genußreich fein.
Sandet
* * Hasen- und Fuchsse11e haben heuer einen sehr gut« Preis. Hafenfello werden mit 70-80 Pfg., Fuchsselle je nach d- Größe bitt 10—16 Mk. pro Stück bezahlt.
Gießener Strafkammer.
)( Gießen, 13. November. Unter Ausschluß der Oeffentlichkeit wurde gegen den Maschinisten I. R. von Helpershain verhau beit, der versucht hatte, sich an einem siebenjährigen Mäddxm zu vergehen. Er wurde zu einem Monat 15 Tagen Gefängnis verurteilt. 2 Wochen Untersuchungshaft ivurbcn auf die Strafe angerechnet.
Berus ungsverwersung.
Der Handelsmann S. R. III. von Mennigs war von dem Schöffengericht Ortenberg wegen Betrugs mit einer Geldstrafe von 50 Mark bestraft worden, weil er im Mörz 1. Fs. in Mennigs beim Verkauf einer Kuh dem Käufer unwahre Angaben über die Milchergiebigkeit und das Alter des Tieres gemacht hatte. Tie von ihm gegen dieses Urteil eingelegte Berufung führte zur Bestätigung des Schöffengerichtsurteils, beffen Fest- ftellungen die Strafkammer für zutreffend erachtete.
Wegen Viehseuchevergehcirs
waren der Viehhändler S. S. von Gambach und der Viehhändler L. A. III. von Herchenhain angeklagt. S. S. lvurde zu der Mindeststrafe von 15 Mark verurteilt, da er beim Ausladen von Kühen an der Bahn die Einholung der ortspolizeilichen Genehmigung unterlassen hatte, auch nicht int Besitz eines Ursprungszeugnisses war. L. A. lvurde freigesprochen, da festgestellt wurde, daß die Tat zwei Tage vor dem Fnkrafttteten der kreisamtlichen Verordnung begangen worden war.
Tie enorm hoben Aleiichpreiie Zwingen die Hausfrau aü Lvariamkelt, wobei ihr TÜRK & PABST S ,3ifd) unb Ölcifdwjfr >'» Tuben nuUltdjc Dtenne leisten. Unseren Leserinnen lurröci. m ^r4‘1.,X?cn relchhaltige Kochrezevte von der Firma TtTK PABST in Brauffnrt a. M. kostenlos zugefandl. si"
Kreis Alsfeld.
b. Alsfeld, 13. Nov. Nachdem nunmehr von der Eisenbahnverwaltung der Firma Zindel Wtw. in Wiesbaden der Zuschlag für die Bauwerke in ©tat. 301 +14, 3014- 43 und 302 -p 78 (Gemarkung Alsfeld) erteilt worden ist, wird voraussichtlich mit den erforderlichen Arbeiten am 1. Dezember 1. I. begonnen Tie Bahnvcrwal- tung nimmt mit diesem Zeitpunkt das erforderliche Gelände in Anspruch.
w. Groß-Felda, 13. Nov. Die Verhandlungen wegen der Errichtung einer Auto-Omnibusverbindung Alsfeld — Groß-Felda — Ehringshausen find soweit gediehen, daß sich die Firma I. C. Ostheim in Marburg bereit erklärt hat, Oie Strecke probeweise mit ihrem auf der Strecke Alsfeld—Neustadt im Verkehr befindlichen Wagen abzufahren. Das endgültige Zustandekommen der Verbindung dürfte von der Stellungnahme der beteiligten Gemeinden abhängcn. Da in sämtlichen
1 >’ A'vier j
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i Gemeinden eine rege Sympathie für die Verbindung herrscht, so hofft man, daß es an der Bewilligung der nötigen Zuschüsse nicht scheitern uno die Personalbeförderung von und nach unserer Stadt bald dem Betrieb übergeben wird. Es würde diese Einrichtung von ungeheurem Werte besonders für die so weit entfernt von Alsfeld und einer Bahnstation liegenden Orte fein, da sie mit sehr geringen Kosten ilyr Kreisstädtchen, wohin sie ihre sämtlichen Beziehungen haben, wie auch eine Bahnstation, erreichen könnten. Tas Komitee ist auf das eifrigste bemüht, das Projekt demnächst verwirklichen zu können.
— Slirtorf, 12. Nov. Der Kriegerverein begab sich heute abend mit einem Fackelzug vor die Wohnung 'eines ältesten Mitgliedes, des Herrn Jobs. Merkel, und brachte ihm zu seinem'81jährigen tÄeburtStag Glückwünsche bar. Nach einer Ansprache beS Präsidenten wurde dem Jubilar eine Gedenktafel im Namen deS Hassia-Verbandes überreicht, wafür er herzlichen Dank auSsprach.
Kreis Lauterbach.
~ 9lnS dem VogelSberig, 13. Nov. In vielen Ortschaften deS VogelSbergeS ist die Kartoffelernte, inS- besondere auf größeren Gütern, infolge Mangels an ArbeilS- fräften, noch stark im Rückstände. Die anhaltend naße I Witterung, zu der sich in den letzten Tagen noch Schneefall I cinftcdte, hat das Einernten der Kartoffeln ganz unmöglich gemacht und eS ist auSgefchlossen, daß sie noch unter Dach I gebracht werden können. Tie bereits eingeernteten Kartoffeln haben durch die Nachtfröste im Oktober sehr gelitten, es macht sich unter diesen ein stackes Faulen bemerkbar, so daß mancher Landwirt trotz der guten Eniteaussichten in seinem Haus- baltnngSplan stark beeinträchtigt ist und die geplante Vermehrung seines Schweinebeftandes wieder aufgeben muß. "Auch die Winteraussaat, insbesondere die des Weizens, sonnte wegen der ungünstigen Witterung nicht bewerkstelligt iverden, so daß auch hier für das kommende Jahr eine spärliche Ernte zu erwarten ist.
Grebenhain, 13. Nov. Ter Winter hat diesmal unsere | Landwirte überrasch:. Er kommt zwar der Zeit nadj keineswegs l ui frühe, aber die .Herbstbestellung der Felder ist nocb nicht beendigt. Unter der jetzt liegenden geschlossenen Schneedecke ruhen noch unauSgemachte Kartoffeln. Manches Feld sollte noch mit Korn ausgesäei werden, es mußte unterbleiben, unb die Weizensaat ist nod) nicht beendigt. Unsere Gegend hat diesen Herbst fthroer unter Regen zu leiden. Während man sonst die Ernte beendigen und die Aussaat beginnen tonnte, ruhten hier diese Arbeiten wegen der Niederschläge.
Starkenburg und Rheinhessen.
bs. Darmstadt, 13. Nov. Ueber die blutige Schlägerei zwisckxm deutschen und russischen Studenten der Technischen Hochsd)ule, die dem polnischen Studenten Weiser aus Czenstod>au das Leben kostete,erfahren wir nod) folgende Einzel besten: An verschiedenen Tischen faßen im (Safe „Ernst Ludwig" in der Rhrinsttaße deutsche unb russische Studenten. Der übermäßig genoffene Alkohol hatte beide Parteien streitlustig gemacht und der erftodnme Weiser drohte mit einem Revolver. Ais die russischen Studenten das Lokal verließen, folgten ihnen die deutschen und in der Nähe des Hotels „Heß" kam es zu einem Zusammenstoß. Weiser gab zwei Schüsse ab, durd) die der Student Altstadt verletzt sein soll. Ter Studeint Ewald Bahr aus Soldin in der Neumark, der besonders bezecht war und als ein gewalttätiger Mensch gilt, griff zum Messer und alsbald wär eine blutige Schlägerei im Gange. Bahr stach auf Weiser ein, traf ihn mehrmals in die Brust und versetzte ihm aud) einen Stieb
geschieht, wo reichlich Raum Vorhände« « zur Aufftellung von Lokomobile und Treschwaqen, ebtml» zur sofortigen Wegbringung des Strohes, so ist die Sarye nicht so gefährlich. So aber werden die Maschinen oft geradezu in Räume gedrängt, aus denen im Falle der Gefahr weder für Maschine rwch für Menschen Rettung ist. Der Schreiber dieses hat schon gesehen, daß ganze Hofräume bis an das Dach der Oekonomiegebäude voll Stroh gesessen haben, und daß bis zum Abend kaum noch ein Raum vorhanden war zum Durchkommen. Wenn dann ein Brand entsteht, so gibt es keine Rettung. Was das Schlimmste ist, die Feuerversicherung kann bei solchen Bränden Anstand nehmen, Entschädigungen auszuzahlen. Wenn in der Versicherungspolice gesagt ist, daß kein feuergefährlicher Betrieb in der Hof- reite vorhanden ist, haftet sie im andern Falle für nichts. Es sollte dock) Vorsorge getroffen werden, daß die Dreschmaschinen nicht an solche Orte gebracht werden, wo kein rechter Raum für sic vorhanden ist, und daß im Oktober und November nicht von morgens 6 Uhr bis abends 9 Uhr, also vielfach bei Licht, gedroschen werde, zumal die Arbeiter am Abend der Arbeit nicht mehr so gewachsen sind.
** Brandschäden in Hessen während des Fahres 1911 Tie 53 in Hessen zugelasfenen Mobiliar- Feuerversicherungs-Unternehmen hatten im Fahr 1911 mehr als 4 Mill. Mk. Entschädigungen zu leisten, einen gewaltigen Betrag gegenüber einer Summe von 640 000 Mk. im Fahre 1910 und von 969 000 Mk. in 1909. Auch die von der Brandversichernngskafse ausgezahlte Entschädigung für Gebäudebrände war im Fahr 1911 außergewöhnlich hoch. Sie betrug nämlich 1610 259 Mk. gegen 454592 Mk. in 1910 und 695111 Mk. in 1909. Die versicherten Mobilien hatten einen Versicherungswert von 2127 Millionen Mark, die gegen Brand versicherten Gebäude einen solchen von 2216 Millionen Mark. Ter Unterschied ist also nicht sehr groß.
" Dcr Vortrag über ba§ neue 65emeinbefteucr» gesetz findet Freitag abend im Hotel Einhorn statt. Ta baS neue Gesetz einschncibende Säuberungen namentlich für die Gewerbetreibende bringt, ist besonders diesen der Besuch I zu empfehlen (S. Anzeige.)
•• Die Studentischen Unterrichtskurfe finden
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Märkte.
W. Alsfeld, 13. Nov. Ank - dem heutigen Viehniarli t waren 486 Stück Schweine amgetricben. Es kosteten das Tair 6-8 Wochen alle Werfel 45—55 Mk., 8-10 Wochen alte ba5 Taat 55—6.» Ast., 10-12 Wochen alte das Paar 65-75 Mk. T*t sandel ging stott. Läufer und Einlegfti)weine waren nicht «um Markt gekommen.
Limburg a. d. Lahu, 13. Nov. frucht markt. Dur^. schnittßvrels vro Platter. Roter "Weizen (nafiauif.ber) 17,35 <Dlf H weißer Weizen (anaebante Frcwdiorteii) 16,85 ; f., storn 13,10 Ml* Gerste: ,'iittergerste 11,00 Mk., Braugerste 13,35 'M, öwer Alt. 7.00—9,50 Alk., Erbsen 0,00 Mk^ Kartoffeln 3,40 bis 4,00 2'lk
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11189 218 48 r K 610 92 97 5-111 986 [300 4J 7 826 [600] 9 ifl 607 37 80< 18 630 [600]
3 64 674 601 2. 11183 86 331 46- 163 [1000] 360 66 35 353 404 88 6 80349 [1000] 81084 121 286 9- 82027 (1000] 35 COO 19 62 762 86 81 468 71 76 816 796 900 63 54 I 86016 48 61 63 1 79 580 824 70 735 245 80 11000) 318 13000) 754 89123 « 41 1600) 96 (
80076 [600 Ilm 96 162 271 12029 66 103 87 [ 427 82 92 606 :5 479 [10001 57 « 88 110001 651 129 72 332 36 301 259 342 76 426 :/.01 104 43 69 ' 80? 48 916 71 9!
1OQ002 43
Seinen drei sehr schönen Modellen wohl eines, das so unpersönlich, so fadtlid) an fid) ist, daß sich darüber reden läßt. Tie Brunnen- inodelle mit dem Liebespaar, mit meinem Relief, mit der Inschrift: Rosegger-Brunnen, oder: Tein Andenken Roseggers,
oder so ähnlich, sind meinerseits zu perfönlid) gehalten, ander seits drarhberifieren sie zu wenig meine hilturcllen Absichten, mein Lebenswerk, mein Berhälttüs zum Volk. So schön und reizend die Modelle an sich sind, in diesem Sinne könnten sie mich, und wohl auch andere, nicht befriedigen. Anders steht es aber mit jenem Modell, in weld^em der jugendlickie Waldsdnstmeifter mit dem Rehe plaudert. Tiefe Gruppe drückt tief und innig das Verhältnis des WaldsdmlmeisterS zu jenem halbwilden, scheuen und dock? dabei unverdorbenen, ursprünglichen Waldoolke aus, daS er aus der Wildnis gelockt und zu einer menschlichen Mliltur erhoben hat. Und das ist aud? stets die Hauptrichtung meines personlidien Strebens und literarischen Wirkens gewesen. Tie Waldsdnstmeister Rehgruppe über der Naturquelle sagt alles, was Au sagen ist, ohne daß mein Bild, mein Name dabei zu sein braudyt. Willst Du ein übriges tun, so.kannst Du dem Wakdschnl- mcifter ja annähernd meine 6$efid)l5Aüge geben, so wie ich ja aud) in der Seele mit ihm eins bin. Tie Fnscbrift könnte lauten: „Dem Waldschulmeister", oder „Tem Waldpoeten". Je unper fönlidxr das Werk ist, je idealer kann es sein, je fdumer ent spricht es seinem Zwecke, und je reiner kann meine Freude fein an dieser hohen Ehrung, die eigentlich fast beispiellos ist. Sonst war es i nun er fo gewesen, daß die Unfterblid-fcit mit dem per sönlichen Tode erkauft werden mußte. Unb jetzt sollte sie so leidt zu haben sein, daß man lirir vor den großen Dichter-Vor> fahren ordentlich schämen muß! Und so bin ich wieder bei dem widersprechenden Gefühle: Gedrücktheit und Stolz . . ."
* Vom lustigen Onkel Sam. Ein Argument gegen die Fr au en Politik. „Jck> weiß doch nicht, ob es gut ist, die Frauen in ihrem Drang nach politiidier T ätigkeit zu unterstützen," bemerkt der Herr mit gerunzelter Stirn. „Also Sie glauben nicht an Fhre Fähigkeiten?" sragt der andere. „Aber gemin doch. 'Kein, das ist es nicht Denken Sie doch bloß einmal, was im Riesensummen verloren gehen werden, wenn sie bei den Wahlen auch anfangen, fid) gegenseitig die Hüte einzuschlagen!" — Höchste Gefahr „Sagen Sie mal, was ist denn bloß dem^ armen Brigge passiert?" „Er hat sich von einem weiblichen Friseur rasieren lassen, als eine Mau- über de« Fußboden riet." — PolitischeAnrede. „Ader warum ver nalten ^ic denn den Mann nicht, nachdem id) ihn einen Spitzbuben genannt hatte?" fragt der entrüstete Bürger. „Fd) Oadite eie waren beide m einem politischen Disput," erwidert erklärend der
Unterschied. „Eine Dame, die eine lange .Hutnadel trug, ist aus einem Straßenbahnwagen in Berlin ent d" Portland Preß und fügt hinzu-
1 1‘- wlwden dte übrigen Pauagiere entfernt. — Die Ent I 1011^11100 „George hat mir enolich alle Geheimnisse ferner Vergangenheit gebeichtet „Nun, wie war c-v-*1' Wcw haft du dazu gesagt? „Ach, es war eine schreckliche Enttäuschung " ।
Landwirtschaft.
— Dorf Gült, 12. Nov. Heute abend sand eine Ber- s a m m l u n g der L a n d w. B e z u g s - u n d A b s a tz g e n o s s e n ,chast Tors-Güll statt. Ter große Schulsaal konnte den Benichern nidit genügend Sitzgelegenheit bieten, so daß einige (mit Stehplatz vorliebnehmen mußten Landwirtschaftslelner F Hepp, Vorste1)er der Landw. Auskunftssttlle der Landw Haupt genoiiniid-aft in Friedberg 'Hessen) behandelte in seinem P o r trage hauptsächlich die Bedeutung der Düngung. Er führte aus, daß trotz der außerordentlichen Widrigkeit der Tüngung and, die anderen Faktoren des Ackerbaues zufammenwirken müssen Vor allem müsse der Boden sich im riditigen Zustande befinden unb die übrigen Vegetattonssaktoren das Wachstum unserer >tulttir' pflanzen begünstigen. Tann wurde das Wichtigste von der Pflan zenernährung behandelt. Ter Redner betonte die Bedeutung der nimeralifd’cn Nährstoffe und zeigte durch Beispiele aus der Vraxi- daß nur durch das Vorhandensein dieser rin Höchster trag von dem Acker erzielt werden könne. Hieran schloß sich eine Be tradtung über unsere wichtigsten Düngemittel an. Der Redner irürbigte die Bedeutung des Stallmistes in richtiger Weise unb führte aus, daß unsere Landwirtschaft mit Stallmist allein die ertrage dem Boden nid^r abringen könne, die notwendig sind, um das deutsche Volk ernähren zu können. Eine Düngung tust künstlichen Düngemitteln bleibe Imitc nicht mehr erspart Der Redner erklärte, welche Nälmtoffe in den einzelnen künstlichen Düngemitteln enthalten sind, sprach von der großen Bedeutung des Stick stons unb erklärte, bau unseren deutschen Landwirten eine neue -rtichtonquclle erschlossen fei und zwar der Stickstoff der Lust Er würde an Eatttnmlarbid gebunden und käme als Kalkslickstosi
vandel ^as fei für den Landwirt von außerordentlichei Wikttttglert, da dieses Düngemittel ein deuffches Erzeugnis sei
Uivchliche Nachrichten«
Fsraelitifche ReligionsgemciiiOe.
(bottcsaienn in per >• moqe > ^uo-Anlage).
©ftin« tag, den 16 November 1912;
Vorabend: 4.30 Uhr.
Morgens: 9.00 Uhr.
Nachmittags: 3.30 Uhr. Lchriftcrklärunq.
eabbataudgaug: 5.30 Uhr.
Israelitische Religionsgesellschast.
Lotterdienst.
Sabbatfeier am 16. November 1912:
Freitag abend 4.15 Uhr.
Samstag vormittag 8.30 Uhr.
Samstag nachmittag 3.30 Uhr.
Sabbat-AuSgang 5.30 Uhr.
Wochenaottesdienü A/oraens 7.00. abenh« 7.00
Husten und. Heiserkeit
rei r« bS-QSTXÄZe“ 3
13
13.
34.6
37,8
37
3 6
55
5,5
92
92
14.
•41,8
28
5,2
92


