Ausgabe 
15.1.1912 Zweites Blatt
 
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Er. 12

Zweites Blatt

162. Jahrgang

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Gießener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberhesjen

Montag, 15. Januar 1912

Rotanonsbruck undBering bet Brüdl'lchen Umoeriliäls» Buch- imb dteuibnidetei.

9L lianae, Dieben.

Rebakiion, Expedition unb Tnideret: Schul» ftrane 7. Erved tion unb 'Bering

Redaktion:«-^) 112. Tel.-Adr-AnzeigerÄietzen,

Das neue Ministerium in granfreid).

Paris, 13. Ja«. Poincarö willigte, dem Ersuchen des Präsidenten FalliLres entsprechend, ein, die Bildung des Kabinetts zu übernehmen.

Das Ministerium hat sich endgültig gebildet und zeigt folgende Zusammensetzung: Poincars, Präsidium und Auswärtige Angelegenheiten: Briand, Justiz: Steeg, Inneres; Millerand, Krieg: Delcassö, Marine; Klotz, Finanzen; Jean Dupuy, Oeffentliche Arbeiten; Pa ms, Llrkerbau; Lebrun, Kolonien; Lson Bour­geois, Arbeit und soziale Fürsorge; Guist hau, Unter­richt; Fernand David, Handel. Unterstaatssekretär: 26on Berard, Schöne Künste; Ehauinet, Posten und Tele­graphen ; Besnard, Finanzen.

Die Mitglieder des neuen Kabinetts versammelten sich gestern abend und verständigten sich über die Richtlinien der ministeriellen Erklärung, deren Wortlaut morgen in einer neuen Zusammenkunft festgestellt wird. Poincare wird alsdann die neuen Minister dem Präsidenten Falliörcs vorstellen. Dienstag wird sich das neue Kabinett der Kam­mer und dem Senat vorstellen.

Ueber die Regierungserklärung, in welcher das neue Ministerium am Dienstag vor dem Parlament sein Pro­gramm kennzeichnen wird, verlautet: Mil Nachdruck wird darin auf bie Notwendigkeit der raschesten Erledi­gung des deutsch-französischen Abkommens hingewiesen und die Bereitwilligkeit ausgesprochen, jetzt mit Unterstützung der revublikaniichen Parteien die Wahlreform sowie das Beamtenstatut durchzujuhren. Schließlich wird das Ministerium seinen festen Entschluß betonen, mit aller Ara t für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung zu orgen und der Regierungsautorität Leitung zu ver- scha sen. Es heißt, daß Ministerpräsident Poincarä und Kolonialminister Lebrun bereits morgen vor der mit Er­örterung des deutsch-französischen Abkommens betrauten Senatskommission erscheinen werden.

politische Tagesschau.

Olliriual und '-Beniner Hof.

DieGermania", das Hauptzentrumsblatt, schreibt:

In den Beziehungen des italienischen Königshauses zum Ber­liner Has so schreibt man uns von gut unterrichteter Seite i st nicht alles so, wie e S sein soll. Daß von einer Herzlichleit und Vertrautheit, wie sie zwischen Wien und Berlin bestehl, und auch von den freundschostlichen Empfindungen, die das persänlicl i Verhältnis des deutschen Kaiser- zum Zaren kennzeichen, schon seit Jahren zwischen dem Quirinal und Berlin keine Rede ist, f .mitte nicht unbem.r t bleiben. Man w ll wissen, daß seit dem Besuche Kaiser Wilhelms in Rom im Jahre 1jU3 eine gewisse Venlimmung int italienischen Königspalaste zurück­geblieben in Neben der Art und Weise, in welcher die mit- gebrachlen Potsdamer Gardemanuschasten vom Kaiser präsentiert wurden, soll der mit großem Gepränge dem Papste abge- stattete kaiserliche Besuch den Königshof verschnupft haben. Ter von mächtigen Strömungen von jeher betriebenen national-chauvinistischen Agitation war dadurch ein günstiger Boden bereitet Es fehlte von dieser Seite her nicht an entsprechend zugespitzten Ansltrenungen, in bereit Mittelpunkt die nahezu Be ziehungen zwischen dem Deutschen Kaiser und dem österreichisch- ungarischen Thronfolger und dessen angebliche, gegen Italien [crichlele Bestrebungen, wie beispielsweise der Ausbau der Kriegs- Lotte, stehen sollen. Aus Grund tierfdn ebener Tatsachen mußte ich bie Ueberieugung aufdrängeu, das; namen.lich die Königin Elena geneigt fei, derartigen Einflüsterungen bereitwillig ihr Ohr zu leihen und ihren recht bedeutenden Einfluß in den Dienst der erwähn.en Strömungen zu stellen. Ihre persönlichen Emp- fiiibungen nach dieser Richtung hin an den Tag zu legen, bot sich ihr mehrfach Gelegenheit. So hat sie beispielsweise sich nicht dazu entschließen können, vor vier Jahren an der Be­gegnung ihres Gemahls mit dem deutschen K.tiserpaar in Venedig teilzunchmen. Es wird erzählt, daß die Königin auf ihrer Weig - ruug, nach der Lagunenstadt zu reisen, beharrte, obwohl der damalige deutsche Botschafter am Quirinal, Graf Mönts, sich aiu das Lebhafteste bemühte, sie zum Erscheinen zu bewegen, und obwohl die italienischen Staatsmänner keinen Zweifel, dar­über ließen, daß ihnen das demonstrative Fernbl iben unerwünscht war. Auch manche der Begleiterscheinungen, mit d neu der Be­such des Zaren in Raceonigi verknüpft war, mögen in Berlin das Gefühl bestärkt haben, daß eine deutschfreundliche Slim mung im italienischen Königspalast nicht herrsche. Und schließ­lich konnte der Umstand, daß Italien sich der Taktlosigkeit schuldig machte, ohne den offiziellen Verbündeten in Berlin zu informieren, die Expedition nach Tripolis zu unternehmen, natür­lich nur dazu beitragen, die ohnehin vorhandene Kühle zu einer ausgesprochenen Verstimmung zwischen den beiden Höfen zu steigern. Um so unglaubwürdiger mußte daher die vor einigen Tagen von einem italienischen Korrespondenzbureau veröffent­lichte Nachricht erscheinen, Kaiser Wilhelm würde gelegentlich seiner diesjährigen Fahrt nach Korfu mehrere italienische en berühren und wahrscheinlich in Neapel mit dem Könige Viktor Emanuel zusammentrefsen. Sehr bald wurde ,diese Mitteilung mit dem vielsagenden Bemerken dementiert, baß selbst im Falle einer Korsureise des Kaisers der Plan einer derartigen Zu­sammenkunft kaum erwogen werden dürste. Inzwischen kommt die Nachricht, daß die übliche kaiserliche Reise nach Korfu in diesem Jahre voraussichtlich ganz unterbleiben wird.

Ans Hessen.

Tine Anfrage in der Zweiten Kammer.

Der Abgeordnete Raab hat in der Zweiten Kammer folgende Anfrage eingebracht:

Hat die Großh. Regierung Kenntnis von dem Erlaß der E i s e n b a h n d i r e k t i o n Mainz (Aushang vom 27. Dez. 1911), der den Eisenbahnbediensteten unb Arbeitern des Bezirks nicht nur das K o a l i t i o n s r e ch t und das gesetzlich garantierte Vereins- und VersammluNgsrecht zu beschränken, sondern auch bie Eisenbahnarbeiter in der Ausübung ihrer staats­bürgerlichen Rechte, namentlich in der jetzigen Wahlbewegung zu hindern sucht? Hat die Großh. Regierung ihre Zustimmung zu diesem Erlaß erteilt, ober ist sie nicht gehört worden? Gedenkt die -Großh. Regierung Maßnahmen zu ergreifen, um bie durch ben ungerührten Erlab bedrohten Rechte der Eijeubahitar beiter zu wahren-

Dreschen von e'ner W lle ersaßt unb nt hrmalS h?rumg>schleudert.' Ter Kopf der Verunglücken wurde völlig gespalten, so daß der Tod aus der Stelle eintrat. Die es heißt, fehlte eine Schutz­vorrichtung.

(Ein neues IDuntcr der Chirurgie.

Tr. Alexis Earrel, der Ehirurge des Rockefeller-Jn- titutes, tritt soeben wieder mit einer neuen verblüffenden Operation hervor. Es war ihm nämlich gelungen, auf chirurgischem Wege eine neue Schlagader wachsen z u l a s s e n.

Die Versuche darüber hat er zunächst an Hunden gemacht Sie wurden in der Weise angestellt, daß aus einer Schlagader, die während der Z?it der Operation aus dem Blutkreisläufe ausgeschaltet wurde, ein Stück heraus­geschnitten und durch eine künstliche Röhre ersetzt wurde. Der erste Versuch mißglückte etwas, da Earrel ein Glas- röhrchen verwendete, das infolge der Bewegungen des V?r- uchshundes eine Woche nach der Opera ion zerbrach tz er- mrch jedoch bekam Earrel Gelegenheit, den Erfolg der Operation sogleich zu untersuchen. An dem Glasröhrchen, das zwischen den beiden Aderteilen eingenäht war, konnte Ijei der Untersuchung mit dem Auge allein und mit dem Mikroskop einer Membran festgestellt werden, di? als der neugewachsene Teil der innersten Schla^aderschich' erf^ -t wurde Der zweite Brüh er'treckt' ih übe: eit? Zeit von mehr drei Monaten. Di seSmal w troe b.i eia an Hunde aus der Aorta im Unterleibe ein Stück herausge- chnikten und durch einen Gummischlauch ersetzt. Die Ope­ration dauerte etwa 24 Minuten. Die Kreislaufstörungen, )ic durch die Unterbrechung hervorgerufen waren, überwand der Hund rasch, bald war ihm nichts mehr anzumerken, und als nach Ablauf von etwas über drei Mo na kein der Erfolg der Operation festgestellt werden sollte, war der. Hund längst wieder wie ein normaler Hund Im Inneren des Gummischlauchs sand sich nun neugewachsenes Gewebe, das der inneren Wandlung der Schlagader entsprach, während außen um den Gummischlauch herum die äußere Beklei­dung der Schlagader nachgewachsen war. Wegen des ein­gefügten Gummistückes war der Teil der Ader verdickt, aber er arbeitete genau so wie die unverändert gebliebenen Teile der Schlagader. Earrel glaubt, diese künstliche Neu­bildung von Schlagaberteilen auch beim Menschen erfolg­reich herb erführen zu können. Das bedeutete bei gefähr­deten Blutgefäßen einen außerordentlich großen Fortschritt

(ßcricbUjaal.

Gin blinder Organist a l s Einbrecher. Die Ge­schworenen von Eaen in Calvados haben nun über das Schicksal eines armen Blinden entschieden, der seit Jahren in der Kirche Saint Jagucs de Lisieur pflichttreu als Organist seines Amtes gewaltet hatte, bis er jetzt, das Opfer einer verhängnisvollen Freundschaft unter der schweren Anklage des Einbruches vor den Schranken des Schwurgerichts erscheinen mußte. Mühsam tastete ich der blinde Holmiere zur Anklagebank, wo er neben seinem bösen Geiste, dem jungen unternehmenden Ebenhol schnitzer Laurent Platz nahm. Mit einer Mischung von Verwunderung und Mitleid (baute alles auf diesen blinden Musiker, der in seinem Aeußeren, mit seiner hohen Stirne und mit seinen wallenden Haaren so merk­würdig an Beethoven erinnerte. Aber dieser äußeren Hülle, die an den Schöpfer der neunten Sinfonie gemahnte, hatte die Natur in ihrer Launenhaftigkeit nur eine zarte anschmiegsame unselbständige Seele gegeben. Holmiere hing mit rührender Freundschaft an dem feschen jungen Manne, der ihn schließlich zu seinem Mitschuldigen machte, zum Mitschuldigen an einem Kirchen­diebstahl unb an einem Mufeumsdiebstahl. Erst handelte Laurent allein und erzählte dann dem Blinden von seinen Taten, aber dieser fand nur schwache Vorwürfe und ^Ermahnungen für den Freund, bis er schließlich völlig dem Einflüsse des Gefährten erlag und ihn bei dem Mufeumsdiebstahl sogar begleitete, angst­voll Aitternb und von dem dunklen Wunsche beseelt, den Freund von der Missetat abzuhalten. Ein paar Tage später wird Laurent bei einem Diebstahl von Billardkugeln erwischt und nun beherrscht den blinden Orgelspieler nur noch der eine Gedanke: er will die völlige Entehrung seines Freundes nach Kräften verhindern. Und ehe man zur Haussuchung geschritten ist, schleicht der Blinde nächt­licherweile zur Wohnung des Verhafteten, er, der kaum mit einem Stocke sich vorwärts tasten kann, bringt ohne Hilfe in das kleine Haus, durchsucht alles, findet die aus dem Museum und der Kirche gestohlenen Gegenstände und schleppt diese belastenden Be­weisstücke davon, wirft sie um Mitternacht in den Garten des Pfarrers, um den Freund zu retten. Doch umsonst, man erfährt von diesem rätselhaften Besuche des Blinden in dem einsamen Häuschen, alles kommt an den Tag unb der Orgelspieler endet auf der Anklagebank als Mitschuldiger, als Einbrecher. Er ver­teidigt sich nicht, er hockt bewegungslos auf der Bank, scheint zu träumen und nur hin und wieder sieht man die geschlossenen Lider der lichtloseu Augen zucken. Ein trauriges Schauspiel, ein trauriger Abschluß der stillen Geschichte eines schwachen lieben­den Charakters. Ist dieser blinde Einbrecher ein Held? Das Gesetz kennt kein Gefühl. Zwei Jahre Zwangsarbeit. Und als der Blinde hört, daß er nie mehr in feiner Kirche seine Orgel berühren wird, streicht er still mit den Händen über die Augen und senkt das Haupt. . . .

Vermischtes.

* Verlorene deutsche P o st säcke. DieNord­deutsche Allgemeine Zeitung" schreibt: Auf eine tele­graphische Anfrage des Reichspostamts teilt Die Postver­waltung von Uruguay ebenfalls telegraphisch mit, daß unter den Briefsäcken, die bei-der Ausschiffung von dem englischen PostdampferAragon" im Hafen von Montevideo ins Wasser gefallen sind und die man nicht hat wiedererlangen können, sich zehn Säcke mit Briefpost aus Deutschland be­funden haben. Die Bestimmungsorte der verloren gegange­nen Säcke sind in der Meldung aus Montevideo nicht ge­nannt. Es kann sich dabei um Briefsendungen für Argen­tinien, Paraguay, Bolivien (für Tupiza) und Ch.le handeln, die in Deutschland zwischen den Postabgängen am 3. und 8. Dezember 1911 an beiden Tagen ab Köln 10.45 abends aufgekommen sind. Die mit dem PoftoampferAragon" abgcsandten deutschen Briefposten für Uruguay und Bra­silien (für Uruguanyana und Porto Alegro) sind vollständig in Montevideo gelandet.

Kleine Coa-schronik.

In Steinbrück in der Eifel versuchten mehrere Männer einen Einbruch in einen Gutsh.st. Sie schlugen ben B s her nieder unb versuchten ihn zu erwürgen, als tedoch fein Sohn zur Hilfe eilte. Tie Täter sind ermittelt. Sie führten viele Wert­sachen unb bares Gelb bei sich.

In Brüssel eröffnet bie deutsche Kolonie mit deut­schen Aerzlen eine Polyllinik, bie sich zu einem deutschen Hospital auswachsen soll.

Tie bei dem Besitzer Gorski in Jarut chm im Kreis Bromberg tätige Dienstmagd Wanda Rakowski wurde beim

Nachweisung ül er den Stand der Maul- und Miauen

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in Hessen vom 6. liS

12. Januar

1912.

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Darmstadt .

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Watldorh Mörfelden, Gr.-ivcrau, Bischofsheim

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Walldorl £)IÖdelbcii

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Offenthal

Offenbach. .

Offenbach. Langen, Obeilc-bauien, Oft'eu- tbal. Rembrücken, Uiein- u, osten bürg, Klein- Auheim. vamftabt, Jügesheim, Egelsbach

Gießen

Langsbori, Hungen, Leih gestern, Lich, Warben leid), Villiiigen, Riedei Besungen, Mrümngen, i'luhheiibcim, Mainzlar, (Kr.-Linden, Watzenboin

Villlngen, V.ieber-

Vesstngen, Ntatnzlar

Alsteld . . .

Scbabenback)

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Büdingen. .

Ran'iadl. <lodheiin, Vor­bad), Leidbecfen, Dübel«- beim, TauernheiM, Liub- heim, Effolderbach, Odanberg, Wenings

Friedberg

Beienheim, Bruchen­brücken, Obar-Cickivach, Dorheim, KirchgönS, Ilbenstadt, Reichelsheim, Rieder-Wri^el, biasfeu- heim, Ovversboscu, Kaichen, diobheun, Viel­bach, Vohl-h öns, Bab- 9lauheun, Lber-Mörlen

Lauterbach.

Angersbach, i-torbt, Hustbort, llelleeshausen, Berushausen, Oderiveg- hntb

BeruShauset» llellers- bauicii vust- borf, Schlitz

Schotten. .

Freienseen, Rudingshain,

-Mainz . . .

Stadecken, Sörgenloch

Mainz Viehhof

Mainz Viehhoi

Alzey....

Weinheim, Badenheim Bon enheim

Weinheim Boseuheim

Bingen . . .

Wen1 mgeii Engelstadt, Groß-Wiiiternheim Wuidhauser Hoi

Nieder- Hilbersheim Lchwabenhetui

Opvenheim

Vechtolsheim, Gunters- blum, Wald llelvers- hetm, Ticiihetm, Selzei

Wald- UeloersheiM

WormS. . .

Dittelsheim, 'Alsheim, Bechhteiin, Bermeis. Heun, Abenheim, Oft- ho'en

Alsheim, Titlelsheim

Märkte.

le.Frankfurt a.M. Ti e h h o-- Narktb ert cht vom 15.Jan. 2lu<trieb: 1335 Rinder, darunter 85 Ochsen, 20 Bullen, 930 Kühe unb Färsen, 268 Kälber, 171 Schake, 179 Schweine

Tendenz: Rinber, Kälber unb Scha'e langsam, bleibt ge­ringer llebevflanb, Schweine lebhaft, nahezu geräumt.

Preis Hit 100 Bfb.

feuern)- schlacht - gewicht

Ochsen. Mk. Mk.

Poklfleischfge, auSgeinäüete, höchsten Schlacht­

wertes, 47 Jahre alt 5157 9398

die noch nicht gezogen haben (unaejodite) . 4650 8391

Junge fleischige, nicht aiisgcmäfiete unb ältere

audgemäitete..... 4043 7479

Bulle n.

Voll fleischige, ausgewachsene, höchsten Schlachtw. 4449 7381

Vollsleischige, jüngere 3840 6366

F arjen, K ü h e.

Vollsleischige außgeni. Färsen höchst. Schlachtw. 4848 7986

Vollstenchtge ausgeniäsieteKühe höchsten Schlachl-

meites bis zu 7 Jahren 4045 7488

wenig gut entwickelte Färsen . 3842 7381

allere ausgeniästete Kühe ...... 8340 6172

Mäßig genährte Kühen nb Färsen .... 2732 5464

Hal Der.

Mittlere -bläst- unb beste Saugkälber .... 5560 93102

(^einigere 'Mast- unb gute Saugkalb« . . 5054 8592

c tu a 1 e.

Slallmaitschate:

Mastlämmer unb jüngere Masthammel . . . 8900 82 00

S ch we t ns.

Vollsleischige Schweine von 8(100

Lebendgewicht . 48.5051.03 52.0054.00 iohiieiifinge Schweine unter 80 kg

Lebendgewicht. 48.0050.00 60.0062.00

PoUneischige Schweine von 100120k$

Lebendgewicht 49.0050.00 61.0368^0

Vol.Neticinge Lchwetue von 120150 kg

Lebendgewicht . ... 48.0050.00 60.0062.00

fc. Frankfurt a. M., 15. Jan. tOrig.-Teiegr. desWieg. Anzeigers".) RartoHelmarft, Man notierte: Kartoffeln in Waggons Alt. 7.508.25, im Kleinhandel Mk. 9.009.50 für je 100 Kg.

Die Pflege der Stimme erweist sich immer mehr ah ebenso notwendig wie diejenige etwa der Hände und der Zähne. Unter allen Mitteln, die eine klare freie Stimme schaffen, wohltuend auf Rachen und Hal» wirken, üblen Geruch aus dem Munde nehmen, hat sich keines nur annähernd so verbreitet und behauptet, als die. in ihrer Wirkung unvergleichlichen Wyhert-Tabletten. Sie jrehöreu zum eisernen Bestände jedes Haushaltes, wie Seife und Zahn­pulver. Die lanze ausreichende Schachtel kostet in allen Apo­theken 1 Mk. Niederlage i.Gh-NMen: Pelikan-Apotheke,Kreuzp!. 2.

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