Wie Napoleon in Rußland reifte.
1. Sieges-
Samstag
Sonntag
an dem sich etwa 600 Personen beteiligten. Tas Kaiserhoch brachte Wilhelm v. Mallinckrodt aus, worauf £tto Lürm ann die Offiziere und Kadetten der „Viktoria Luise" begrüßte und die Bedeutung der Marine für Deutschland heroorhob, die man in Antwerpen ganz besonders zu würdigen verstehe. Im Namen der Offiziere dankte Korvettenkapitän v. Waldeck für den freundlichen Empfang, der ihnen in Antwerpen seitens der Deutschen bereitet worden sei. - Zu gleicher Zeit wurde die Mannschaft der „Viktoria «itife" im deutschen Seemannsheim bewirtet. Heute nachmittag haben die Offiziere die Autoritäten von Antwerpen und die deutsche Kolonie zu einem The Dansant auf das Schiff geladen.
Tie „Times" melden aus Teheran vom 15. d M.: Die persische Regierung hat auf die russische Forderung einer Bahnlinie von Täbris nach dem Urmiasee erwidert, sie sei bereit, die Konzession zu erteilen, indessen sei nach dem Grundgesetz der Verfassung die Zustimmung des Medschlis für das Eisenbahnprojekt notwendig.
Der Senat der Vereinigten Staaten von Nordamerika nahm mit 48 gegen 18 Stimmen den Bericht der vereinigten Konferenz der beide,: Häuser über das Panamakanal-Geseß an. Danach sollen die Küsten- schiffe gebührenfrei und die Schiffe, die Eisenbahngesell- schaften geboren, von der Fahrt durch den Panamakanal ausgeschlossen sein.
K o m niet? der vereinigten Kriegervereine abend 9 Uhr in Steins Garten.
Aus Stadt und Land.
Gießen, 17. Angust 1912.
** Tageskalender Kinematograp h: Täglich Vor- skellnng.
Biograph-Lichtspiele: Täglich Vorstellung.
GcmäldeausstellungdesKunstvereinsim Turmhaus am Brand. Geöffnet täglich (mit Ausnahme von Samstag), von 11—1 Uhr, Sonntags von 11—3 Uhr.
Museum des oberhessischen Geschichtsvereins. Geöffnet «onntag vormittags 11—1 Uhr unentgeltlich.
Museum für Völkerkunde. Geöffnet an Sonntagen vormittags von 11—1 Uhr.
Deutsche Kolonien.
Tie o ft afrikanische Zentralbahn ist bekannt- .tch bis Tabora vollendet, ihr Weiterbau an den Tanganjikasee schreitet rüstig voran. Nach einer telegraphischen Meldung des Gouverneurs wurde, wie das „Deutsche Kolonialblatt" meldet, die fertiggestellte Strecke Daressalam—Tabora am 27. Juli in Anwesenheit zahlreicher Europäer und Tausender von Eingeborenen festlich eröffnet.
Ueber die Sühnung eines Mordes in Deutsch-Ostafrika berichtet das deutsche „Kolonialblati": Die Ermordung des Missionars Pater Loupias hat, nachdem der Mörder Lukarra sich, jahrelang immer wieder allen Verfolgungen zu entziehen gewußt hatte, endlich ihre Sühne gefunden. Lieber das Ende des Mörders entnehmen wir einem Berichte des stellvertretenden Residenten von Ruanda (Deutsch-Ostafrika) nachstehende Einzelheiten :
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i Kreis Lauterbach.
L 0 ” n a i n , 16. Aug. Der Oberwgld und die angrenzenden Waidgebiete des südlichen Vogelsbergs haben einen saft unerschöpflichen Reichtum an Himbeeren. Während früher mangels Gelegenheit zu schnellem und billigem Versand diese aromatischen und von den Konservenfabriken und Sattkelterrien sehr begehrten Gaben der Natur für die Bewohner der Oberwald- dorser, abgesehen von der Befriedigung des geringen persönlichen Bedarfs zur Geleeberertung, wertlos waren und ungepflückt im Walde zu Grunde gingen, sieht man jetzt Tag für Tag ganze Säuren von fleissigen Beerensuchern in den Wäldern. TasWun- der hat die Vogelsbergbahn vollbracht, die die Fabrikanten instand gesetzt hat durch Agenten in allen Dörfern die Himbeeren aus- kausen zu lassen. Die Agenten bezahlen je nach der Konkurren; 18—25 Pfennig für das Psund. Ta auch Kinder beim Beeren- suchen mithelfen und arme Familien gewöhnlich kinderreiche Familien sind, kann man leicht annehmen, eine wie dankenswerte I Erwerbsquelle sich hier den Bewohnern abgelegener Oberwalddor,er eröffnet hat. Man sckfätzt die Einnahme, die einzelne ^oner durch Beerenverkauf haben, auf 1000 bis 2000 Marl und hoher Mancher armen Familie kann damit aus drückender Sorge geholfen werden, und, wer sparsam und fleißig ist, kann sich einen Notpfennig erübrigen für die kommenden erwerbslosen Win- tertage Man sieht an diesem Beispiele, wie segensreich eine Eisenbahn sür eine sonst enverbs- und verkehrsarme Gegend werden kann. • a
Kreis Friedberg.
n Friedberg, 16. Aug. In dem Gräflich SolmSschen Schlosse zu Assenheim wurde in der letzten Nacht ein schwerer Einbruchsdiebstahl verübt, bei dem den Dieben eine bedeutende Summe Geldes in die Hände fiel. Von den Dieben fehlt bisher jede Spur.
1^ Friedberg, lv. Slug. Heute morgen und gestern an Mariä Himmelfahrt fand in der katholischen Kirche hier ein Gottesdienst in polnischer Sprache statt Ein fremder Geistlicher hielt den Gottesdienst und erteilte die Kommunion. Eine große Anzahl Polen aus der Umgebung nahm an der Feier teil.
x Bad-Nauheim, 16. Aug. Eine Sitzung der Stadtverordneten fand unter dem Vorsitz von Bürger- ueister Dr. Kayser heute statt. U. n. wurde die Kanali- ation des südlichen Stadtteiles nach dem Trenn- ystem für Regen- und Schmutzwaffer beschlossen und ein Kredit von 130 000 Mk. dazu bewilligt. In Betracht kommen die Mittel-, Luther- und Salzsteuerstraße. — Die Butzba ch— Llcher Eisenba hn - Gesellschaft will die Obli- Optionen mit 2 Proz. verzinsen und stellt an die betet- igten Gemeinden das Verlangen, die Sanierung z»i über- nehmen. Es wurde beschlossen, einen Sachverständigen mit der Prüfung der Angelegenheit zu bestellen. — Der Vor« anschlag der Ern st-Lu dwig - Sch u le für 1912/13 mit einem Zuschuß der Stadt in Höhe von 28 000 Mk. wird ge- i nehmigt. — Vom 14.—16. Septbr. findet hier die Tagung ' der GaS- und Wasser-Fach männer statt. Die Stadt . veranstaltet am 14. Septbr. einen Begrüßungsabend und gibt dabei kalte Küche. -
1U i I i t ä r r o n 8 e r t auf der Liedigshöhe nachmittag 4s/4 Uhr.
Anlagemnsik am Sonntag mittag 12 Uhr auf dem Lindenvlatz (nur bei gutem Wetter). Spielplan: fchivert! Marsch von Fr. Meister ; 2. Divertissement aus dem Thifif- örama .Tie Walküre ", von R. Wagner; Tscherkessischer Zapfen» llreich, von E. Macht-; 4. Teutschland, Deutschland über alles, Marsch von W. Kommallein.
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Wie reiste Napoleon während des russischen Feldzuges, vor einem Jahrhundert? Ziemlich bequem und angenehm "rtell kann man >vohl aussprechcn, wenn man den An gaben Glauben schenkt, die Girolamo Cappello in der veranza" macht. Napoleons Reifeausrüstung war außerord^m umfangreich Er hatte zehn Brigaden von Pferden, icde dreizehn Pferden bestehend, die folgendermaßen benutzt nm 2®« dienten zu seinem eigenen Gebrauche auf
Schlachtfelde; eins ritt er während der Reise, ftallmeritcr, eins der diensttuende Stallmeister und eins der H vom dienst; je em Pferd waren dem Mamelucken des Ä lutw bem jebegntttl an l rt unb Stelle reguirierten behalten, drei trugen Reitknechte, eins den Chirurgen und den Lerbiager vom Tienst.
. K.war Vorschrift, daß alle Reitpferde des Kaisers je mit Pistolen ausgerüstet wurden, die vor der Benutzung g, und danach entladen wurden. Ties gehörte zu den Obli hetten des Mamelucken. Der Page trug für den Kaiser daS glas, etn Daschenmch, Handschuhe und ein Schreibzeug aus «^dern, Tinte, Bleistiften und Siegellack bestehend. Der Chirut trug tn seinen oatteltafcben alles nötige Oterät, das er für bände oder vorherzusehende Unfälle nötig hatte. Der Mam trug Tür den Kaiser eine Flasche Branntwein bei sich, aufi f‘nc‘‘ Ä.c.inc Reserveuniform Die Reitknechte trum Verbandszeug, Medikamente, Wasservorräte und andere-. im ~<itu
Meistens — abgesehen von den Schlachten — ritt der nicht, sondern fuhr im Wagen. Im Lager hatte er eine ,i llch geräumige Wohnung. Er hatte ein gemeinsames leit seinen obersten Offizieren, ferner eins für feine Feldadtutant eins für deren Untergebene und weitere vier für sein ^as kaiserliche Zelt glich beinahe einer geräumigen. Wohnung': hatte einen SJorraum, einen großen Saal, einen Schlatt und einen Ankleideraum. Zur Nachtzeit schlief ein Adsutant Äauptsaal und einer im Vorgemach, desgleickwn ein Page. . große Zelt enthielt nicht nur die nötigen Dinge, sondern ivar fw lurunos ausgestattet, mit kostbaren Tapeten und Wandbekl düngen geschmückt und mit prächtigen Möbeln ausgestattet den Renezelten gehörte eine Küche mit Speisekammer, in immer Speisen und Getränke vorrätig waren, und sobald Zelt aufgeschlagen war, wurden Speisen auf den Herd ]o daß Napoleon und auch seine Offiziere zu jeder TageS» Nachtzeit ein warmes Gericht vorfanden.
Napoleon, der sonst dem geselligen Leben am Hofe zugetan war, liebte es, während einer Schlacht allein zu f forocit das möglich war Er hatte während der Spachten die Personen um sich, die er unbedingt zu Meldungen und fehlen brauchte. Gan; anders als die Hinreise, verlief der zug für Napoleon: den ersten Teil des Rückzuges legte Icon inmitten seiner Getreuen zu Fuß zurück, bis er an bitter kalten Dezembertaye in Smorgoni einen Schlitten 'and, mit dem er die Reise sortsetzen konnte.
Der gefangene Lukarra traf am 10. April in Kigali ein. Ich marschierte später nach dem Posten Mruhengeri, um dort in nächster Nähe des Tatortes der Ermordung des Paters Loupias und der früheren Landschaft des Lukarra diesen abjuurtcilen. Tie Verhandlung im summarischen Verfahren fand in Gegenwart der Missionare von Ruasa, der angesehensten Häuptlinge des Vulkangebiets und verschiedener Großhänptlinge des Sultans Msinga statt. Lukarra wurde als verantwortlich für die Ermordung des Paters zum Tode verurteilt: anschließend würde zur Hinrichtung geschritten. Lukarra war mit Rücksicht auf seine Gewalttätigkeit und Gefährlichkeit doppelt gefesselt: außerdem war er von einer starken Abteilung Askaris mit Gewehren bewacht. Auf dem Marsch zu der.Richtstätte gelang es ihm trotzdem, dem halbseits vor ihm gehenden Schausch S u 11 a n i von der 11. Feldkompagnie das Seitengewehr aus der Scheide zu reißen unb es ihm mit voller Kraft von rückwärts in das Herz zu stoßen, ehe die anderen Askaris dies verhindern konnten. Der Schausch starb nach wenigen Minuten. Lukarra suchte dann nach vorn zu stürzen, offenbar, um an die vorausgehenden Europäer heranzukommen, wurde aber sofort von den Wachmannschaften überwältigt, und die Hinrichtung wurde nunmehr durch den Strang vollstreckt. Trotz des bedauerlichen Zwischenfalls hat die Festnahme und Hinrichtung des Lukarra auf die Walera großen Eindruck gemacht. Die Geschicklichkeit, mit der er sich allen Verfolgungen, auch der Belgier und Engländer, zu entziehen wußte, hatte ihm den Ruf verschafft, übernatürliche Kräfte zu besitzen und gefeit zu sein. Trotzdem eine Belohnung von 100 !Kühe n — für den Majuranda ein Preis, um den er alles wagt — auf seinen Kopf gesetzt war, getraute sich niemand mehr, zur Festnahme Lukarras beizutragen.
Am Tage nach seiner Hinrichtung stellten sich die in letzter Zeit besonders aufsässigen, früher Lukarra unterstehenden Großen der Landschaft Mgahunga ohne jeden Widerstand, ebenso eine Anzahl anderer, bisher unbotmäßiger Wakunga.
.. . ^Bad-RLUtzeivt, 16. Aug. Bis zum 15. August Und 30 078 Kurgaste angekommen, wovon am genannten Tage noch 6988 anwesend waren. Bäder wurden bis zum 15. August 1912 376 081 abgegeben. 3
Starkenburg und Rheinhessen.
LI. Offenbach, 16. Aug. Ein frecher Straßen- raub wurde vor einiger Zeit von den 17jähr. Bürschchen Wilh. Hoffmann und Hch. Joh. Meier von Offenbach in Muhlheun ,n der Nähe der KreiSerziehungSanstalt verübt und zwar an einem 50—60jährigen Mann. Sie gaben an'! strinunalschutzleute zu sein und durchsuchten die Taschen ihres Opfers, weil dieses im Verdacht stehe, zwei Uhren und einen Ring gestohlen zu haben. Dabei raubten sie dem Manne daß Portemonnaie rmt Inhalt und bedrohten ihn schließlich noch nut dem Mester. Der Beraubte hat die Sache nicht angezeigt, weshalb er nicht bekannt ist. Der Großh. Staatsanwalt fordert nun den Unbekannten aus, sich iU melden Ä’Ä " °a< V"fOn,n um M>ttc.Iung, die Aufklärung
•*9(118 dem Militärwochenblatt. Dr. Hoene, Unterarzt beim Jnf.-Leib-Regt. Großherzogin (3. Hess.) Nr. 117, Lingner, Unterarzt, nach Versetzung vom Jnf.-Regt. Kaiser Wilhelm (2. Hest.) Nr. 116 zum Leibgarde-Jnf.-Regt. (1. Hest.) Nr. 115 nut Wahrnehmung offener Assistenzarzt- stellen beauftragt.
•• Erledigt ist die Stelle eines Wasserbau- geometertz beim Wasterbauamt Mainz.
»»Tuberkulose-MaßregelnaufZündholz- schachteln. Man schreibt unS: Um die Tuberkulosebekämpfung in Hessen zu förbmt, werden in stürme ge- wöhnliche Zündholzschachteln mit auf der Unterseite versehenen Mahnungen und Belehrungen hinsichtlich der Tuberkulose und ihrer Be k ä in p jung in den Handel kommen. Die Anregung hierzu gab die Großherzogin, die bei einem Besuche der Dresdener Hygiene - Ausstellung im vergangenen Fahre solche Schachteln mit hygienischen Anweisungen gesehen hat, die in Argentinien verkauft werden. Die Firmen „Bereinigte Zündholzfabrik Reichenbach und Bessunger" in Meder-Ramstadt und Christian Büttel in Pfungstadi haben sich bereit erklärt, die gute Sache zu unterstützen Der Gedanke, auch auf diese Art dem Volkswohl zu dienen, kann nur mit Freuden begrüßt werden Möge er seine gute Wirkung nicht verfehlen Aus den Preis der }ünb yolzer hat diese Art der Volksbelehrung keinen Einfluß Dreivtertel der Zündhölzerfchachteln werden von den Firmen
vermischter
h F'-Sammlungdes Siourbänptlitz im New Yorker Museum. Das nahirbiitoriftbc 9T * m New York nt um einen rinzigartigen AusNellungs«7eg___
bereichert worden, um cm Stück, bei dem die Augen der iny-inr begeiftertcn Jungen Heller glänzen werden, bei dem aber auch _ v.tpnologc unb tyolnorm nachoenksam verweilen wird. ES bunN* ‘ lidj um die Kriegsrrophäe des Sionrhäuptlings „KrieaSadler lenes gemrdueten roten Helden, der die (frohn-ung Dakota- .. Dcitzen durch Hunderte von blutigen Kämvfen erschwert hat d'e Skalpe der getöteten Feinde, die er stolz an feinem Gun befestigt, ne find hier zu einer einzigen Siegestrophae annnanbr gereiht unb fdjmurftcn den kühnen Häuptling, wenn er im volle eajmua 1inner Wanen auf den Krieg-spsad zog. An einem Sru feltcr lönainbaut find nicht weniger als 4 00 menschlich ö k alpe befefhgt. Es find die Kopfhäute von Weihen, die mähren ber Grobening von Dakota von .Lriegsadler" getötet ipurbct Xte Haarschopie weifen alle Farben auf, schwarz und braun, blon unb rot. Man erkennt betulich an ber Länge und ,3 ?inl>'it bc .\?aare3, baß einige dieser traurigen Trophäen unglücklichen Irranr gehört hatten, die in die Hande der SiouL gefallen; andere, d' ein ehrwürdiges Weiß zeigen, rühren von Greisen her. Nur ei'
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Ä Andererseits 1 ■■■ der brnte tt£ «1? '7""'n>>t- i-fiin leine unvorh
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Kreis Dktzlar.
— Krofdorf, 18. Aug. Der Turnverein Krr>. porf feiert am 17. und 18. August das Fest seine- 25jährigen Bestehens, verbunden mit Musterriegen. Wetturnen. Eingeleitet wird daS Fest durch einen Qm Samstag abend stattfindenden FestkommerS. Am Sonnt?.' I undet auf dem Festplatze daS von dem Turngau Hesten qt, nehmigte Musterriegen-Wetturnen statt, an dem etwa 30 Riese«
I teilnehmen.
• Hessen-Naffau.
— Rodheim u. d Bieber, 16. Aug. Kreisobstgärtne' Rutsch- Biedenkopf hielt hier einen dreitägigen Obst, und Gemüsekursus ab, der sehr gut besucht ivar Während am Tage praktisch gearbeitet wurde, fanden sich i I ZU den theoretischen Unterweisungen am Abend meist 40 bi- >50 Zuhörerinnen aus Bieber und Rodheim ein.
D Marburg, 16. Aug. In der heutigen Städtver ordnetetisitzung wurde beschlossen, zum Kostenpunkt von 60000 Wf. bei der Gasanstalt ein städtisches Eis werk I zu errichten. Ferner gab man den Anträgen, das städtisch? Wafierwerk in Wehrda weiter auszubauen und die Ge- meinde Marbach an die städtische Wasserleitung an zu sch ließen, die Zustimmung.
X. Hanau, 16. Aug. Auf der Station Rückingen 1 gemet heute früh der 16 Jahre alte Holzarbeiter Christian Heidrich aus Rückingen, bei dem Versuche, auf den ein- i Tabrcnben Kleinbahn-Personenzug zu springen, unterbu- Rader eines Wagens, die ihtn über Brust und Uttterttü' gingen. Ter Tod war sofort eingetreten.
„ LX n' 16- Aug. Teil bereits früher fertig gesteweti ueberfübrungen bei Werdorf und Ehringshauien ber •rtreefe Gießen-Köln folgt jetzt eine dritte oberhalb btr
n n- Anlage erfolgt im Anschluß an die Zusammenlegung der Feldmark und stellt eine direkte binbung zwischen dem Bahnhof und den Nachbargemeinden Zeisbach und Merlenbach her.
Lin UeberfaD in einem Berliner Vorortzug.
Berlin, 15. Aug. lAmtlickc Meldung.) Heute wurde in dem Vorort zug Nr. 4733 ab Nauen 5,43 Uhr nadmiittati in einem -lbteil dritter Klasse zwischen Neuen und Finkri. bürg cm Ueberfall auf drei Damen, Witwe Bot,. Nauen, wwie atou Karstcdtund Tochter aus Landsberg ausgcführt. Alle drei Damen wurden durch Stiche 1 9^er verletzt. Eine Beraubung hat anfcheincnd nicht st alt gesund en. Eine der Verletzten brad'te den Zi« ^u-r bcr Notbremse zum Stehen. DerTäterentkam ^.ic Verfolgung wurde von Polizeibeamten und (Gendarmen cui Jiauen aufgenommen. Ter Täter ist ein junger Mann von mittd' großer, fchlanker Geftalt und ist mit einem dunsten ^arfettarma bekleidet gewefen Tie Verletzten wurden von ihren Angehoriae» aus Bahnhof Nauen in Empfang genommen.
1 Reichenbach und Bessunger in Nieder-Ramstadt und ein I .'Mainz, 16. Aug. Der bisherige Geheime Regierung, i^ertel von der Firma Christian Büttel in Pfungstadt ILaurv im Ministerium der öfientlichen Arbeiten in hergestellt. Auf der zurzeit in dem Tarmstadter Residenz-1 rum Präsidenten der Kgl. Prenß. und Großh. Hess. Cif<3: schloß befindlichen Ausstellung „Ter Mensch" sind in ber & ab" bi rett ton Mainz ernannt worden Er wird ttn Abteilung über Tuberkulose diese Zündholzschachteln mit 3 ontreten. — Die Truppensmau vor
den verschiedenen Aufdrucken zu sehen findet am 21. August von / Uhr vormmags od
♦♦ T 0 ' y . üart. ^.er Einzug des Kauers in die ^tadt wird gegen 1U, M»-
_ er Stenographen verein Stolze-, vormittags erfolgen.
öo)t en beginnt, wie er uns schreibt, am kommenden Tienstag in seinem Bereinszimmer im Restaurant Schipla- PaB. einen neuen Kursus für Anfänger und gleichzeitig einen solchen in der Redeschrift. Es liegt im Interesse ber Anfänger, wenn sie gleich bei Beginn des Unterrichts zugegen sind und nicht erst in späteren Stunden in die 5tur)e etnjpringen, weil es dann immer schwierig ist, das Versäumte nachzuholen. (S. Anzeige.)
Landkreis Gießen.
— Großen-Buseck, 16. Aug. In der kürzlich ab* gehaltenen Hauptversammlung beS Gesangvereins „Ger* mania* Großen-Buseck rourbe einstimmig beschloffen, da? fünfzigjährige Jubiläum 1913 in größerem Nahmen 3111 feiern unb damit einen großen nationalen Wettstreit zu verbinden. Die Vorbereitungen sind schon im Gange.
x Grünberg, 16. Äug. Gestern abend geriet ein Zahntechniker aus einem Nachbarstädtchen mit seinem Motorrad in das Pferdegespanu eines Holzfuhrwerks. Er 500 sich am Kopfe erhebliche Verletzungen zu und mußte sich hier vom Arzte verbinden lassen. Das Motorrad soll beleuchtet gewesen sein, das Holzfuhrwerk dagegen nicht.
Kreis Alsfeld.
X A l s s e l d, 15. Aug. Unter den Neubauten in den Ort- Kbarten ragen bie neuen Schulhäuser besonders hervor. Zhr äußerer Ausbau, ihre innere Ausführung stempeln sie zu Mustergebäuden. Alles Prunkhaste ist bei ihnen vermieden worben, da von ihrem Baumeister, dem Kreisbauinspektor Fischer, iin I ter eile ber Gemeinden die Sparsamkeit als erster Punkt in Betracht gezogen wurde. Unter den neuen Schulhausneubauten I nimmt das zu Storndorf die erste Stelle ein. Leider mußte I die .vauptsront, der Beleuchtung der Schulsäle wegen, dem Torfe abgekehrt werden. Auch die Schulhäuser zu Elpenrod, H a i n-1 "k ch, Ilsdorf, Streben do rf und Hopfgarten find clwne Wahrzeicken ihrer Gemeinden. Die innere Einrichtung! steht bei aller Einfachheit im Einklang mit der Zeitforderung, ch Ober-Ohmen, 16. Aug. Beim Dreschen mit der Dreschmaschine lenkte der hiesige Gemeinderechner Becht einen Wagen, um ihn aus der einen Scheuer in eine andere zu bringen. Dabei schnickte ihm die Deichsel aus! der Hand mit einer solchen Wucht, daß der Mann mit bem Kopfe wider eine Wand geschleudert wurde. Am Kopse erhielt er erhebliche Verletzungen, die der Arzt vernähen mußte.


