Er starben an: Zusammen:
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Abschluß der Adler- A. - G. Frankfurt
(Agencia Stefani.) In der Nackt ,e Angriffe auf die italienische
Wir empfehlen uns für alle in das Bankfach einschlageadee Geschäfte wie:
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denselben Nöten und Gefahren gekämpft wie die preußischen Soldaten! $>aben sie sich in der Schlacht bei Gravelotte und in den Kämpfen an der Loire bloß deshalb mit Ruhm bedeckt, damit sie jetzt als Veteranen „zweiter Klasse" behandelt werden! Ist das nicht eine große Ungerechtigkeit im Hinblick auf die Verdienste, die sie ihrem Vaterland erworben haben! Jeden rechtlich denkenden Hessen muß es empören, wenn er sieht, wie seine Staatsbürger auf solche Weise verkürzt werden. Hosfentlich gelanyen diese Zeilen auch in die Hände unserer Landtags- und Rerchstagsabgeord- neten, denn sie sind ja in erster Linie dazu berufen, dahin zu wirken, daß derartige Mißstände alsbald beseitigt und den hessischen Veteranen die Veteranenbeihilfe in demselben Umfange wie in Preußen gewährt wird. Mit welch schönem Beispiel geht doch da die Stadt Gießen voran, indem sie jedem ihrer Veteranen, die weniger als 2000 Mk. Einkommen haben, alljährlich ein Geldgeschenk von 50 Mk. gibt. Sollte das für den Staat nicht ein Ansporn sein, sich der Fürsorge für die Veteranen noch in weit größerem Maße anzunehmen?
handel.
Frankfurt a. M, 13. Fcbr. Ter werke, norm. Heinrich Klever, Main) pro 1910/11 weist einen
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Die Verwendung der Flugschiffe.
Tripolis, 13. Febr. (Agencia Stefani.) Gestern früh flogen die Aviatiker Moize und Cavotti nach Homs. Moize kehrte mittags zurück, Cavotti blieb in Homs.
veteranenbeihilse.
Man schreibt uns:
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alten Aktien und von 15 Proz. auf die jungen vorzuschlagen und die Zuweisung von wiederum 100 000 Mark an den Peniwu- fonds der Beamten und 40000 Mark an den Fonds für Wohl- fahrtscinrichtungcn, ferner die Rückstellung von 250 000 Mark für Neubauten und 10000 Mark für die Talonsteuerrescrvc zu beantragen. Nach Wzug der statutcn- und vertragsmäßigen Tantieme verbleiben 426 340,31 Mark, die auf neue Rechnung vorgetragen werden. Der Geschäftsgang ist fortbauemb befriedigend.
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Summa: 20 (9) 15 <7) 2 3 (2)
Ium.' Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viel >cr Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen.
, . - - Reingewinn auf von 3 522 068,31 Mark emschl. 367 562,22 Mark Vortrag von 1910,11 gegen 2 841 162,22 Mark einsckl. 240092,2 Mark Vortrag tm Vorjahre. Der Aufsichtsrat hat beschlossen, der auf den 6. März d. I. einzuberufenden Hauptversammlung der Aktionäre die Verteilung einer Dividende von 30 Proz. wie im Vorjahre auf int
erfolgreich zurückgewiesen. Der erste dieser, der sehr heftig war, hatte gegen 11 Uhr durch eine Bewegung begonnen, die darauf abzielte, die vorgeschobene neue italienische Verteidigungslinie und bte rechte Seite der älteren Linie, die weiter zurück ist, einzuschließen. Der Angriff wurde von einer Kompagnie des Gebirgsbataillons Edolo, die das neuangelegte kleine Fort Lombardia bewacht, und von den andern Kompagnien desselben Bataillons, die sofort herbeieilten, jzurückgeschlagen. Zwei aufeinanderfolgende Angriffe mit Bajo- knetten trieben den Feind in die Flucht. Gleichzeitig warfen «sich andere Abteilungen gegen den italienischen äußersten rechten tFlügel und griffen zweimal an. Der Angriff auf die Redonte toutbe beide Male nach heißem Kamps bei den Drahthinder- missen vor der Redonte zurückgewiesen. Zu dem Erfolg der Italiener trugen nicht wenig das sehr wirksame zur rechten Zeit «erfolgende Eingreifen der süns Forts bei, die sehr zweckmäßige Verwendung der Hunde, die den Vormarsch der Feinde an* ikkrndigten, sowie die großartige Wirkung der Scheinwerfer, die, trotzdem sie ganz besonders das Ziel des feindlichen Feuers waren, ruhig und gesck)ickt gehandhabt wurden.
Um 2 Uhr morgens war der Feind vollständig zurückgeschlagen. Mor diesem Teil der italienischen Front wurden bei Tagesanbruch szahlreiche Zeichen sehr ernster scindlicher Verluste iwalwgenommen, außer 60 Toten ein Schwerverletzter und im weiteren Umkreise zerstreute Stücke menschlicher Körper. Die Werluste auf italienischer Seite beliefen sich auf 3 Tote und 122 Verletzte, darunter ein Offizier. Während der Kamps zu Ende ging, griffen andere Streitkräfte am rechten Ufer des Derna- islusses das kleine Fort „Piemonte" und die Schanzen F und G lan und drangen hier bis dicht an die italienischen Draht- lbind er nisse und die dazu gehörigen Verteidigungswerke vor, von wo sie aus weniger als 200 Meter Abstand ein hestiges, laber wirkungsloses Feuer erössneten. Auch dieser Angriff wurde »unter Mitwirkung der Artillerie gegen 3 Uhr vollständig zurück- Sewiesen. Bei diesem Kampf hatten die Italiener keine Verluste.
bgc)d)lagene Vete-
.. . - der Behörde sehr
-dankbar, wenn ste einmal die Anleitung geben wollte wie dieses schwierige Exempel zu lösen ist. Wie steht es'aber mit der Unterstutzungspflicht bei den Veteranen, die in AZrenßen wohnen? Dort scheint man nach den Gründen die in Hessen für die Ablehnung der.Veteranenbeihilfe maßgebend sind, überhaupt nicht au fragen, denn sonst könnte es mcht möglich sein, daß die Veteranenbeihilse sogar solchen ÜZeteranen gewährt wird, £ic in den glänzendsten Verhältnissen leben und nebenbei noch ein größeres Vermögen teils selbst besitzen, teils an ihre Kinder abgegeben haben. Hieraus geht doch zweifellos hervor, daß die preußischen Veteranen ihren hessischen Kameraden gegenüber einen ÖTüBen Vorzug genießen bei einem Gesetz,' das im Reichstag verabschiedet und für alle Veteranen g 1 eich- .mäßig zur Anwendung kommen sollte. Mau darf sich Saher nicht wundern, wenn die Verbitterung der l>essischen Veteranen immer mehr zunimmt und sie es schon ost bedauert haben, hessische Staatsangehörige zu sein. Haben £ie Hessen im Kriege 1870/71 nicht ebensogut und unter
Vermischtes.
-Jd't -?l.e die Kronjuwelen nach dem Durbar f1 wurden? ,Zn einem stark gepanzerten Wagen, begleitet von einer Kavallerieabteilung, gefolgt von Detektiven nuj. unter den weUgehenduen Vorsichtsmaßregeln", wirs icdec denken, -tod) wen gefehlt. Ein unglücklicher Zufall wollte eS, daß Englands Kronpiwelen in einer armseligen .Droschke zweiter
Jute' zum Durbar gebracht wurden und das kam so, wie einer der Schatzhuter selbst erzählt: ,AlS wir auf der Eisenbahnstation ankamen, schauten wir vergeben? nach der Polizeieskorte aus, die uns auf dem Wege zum Durbar begleiten sollte. So waren wir denn gezwungen, das einzige ©efäbrr, das vor dem Bahnhof noch nu^utreibeii war, einen alten, baufälligen Kasten, der zum Unglück noch nicht einmal auf Federn ruhte, zu nehmen. Plan denke sich unfern Schreck! Unterwegs versank das eine Rad plötzlich im Sande und bei den Hebungsversuchen schien der alle Kasten in Stücke gehen zu wollen. Glücklicherweise kam einer der königlichen Wagen vorbei, dessen Fahrer wir mit Mühe und Not überreden konnten, uns aufjimebmen.*
* Vom alten Geheimrat I. in X , dem durch seine Ruhe unb treckenden Witz weit bekanmen Kliniker, erzählt man folgende» Zn einer großen Gesellschaft hat der servierende Kellner da» Unglück, die Sauce über des Klinikers Glatze zu schütten. Z. dreht sich ruhig nm und sagt: „Meinen Sie, daß das Hilst ?"
* Dora: „Gratuliere mir. Lieb. Jack machte mir gestern abend einen Antrag, und ich erhörte ibn." — Elvira: „Gratuliere auch Du mir. Lieb. Zack machte mir vorgestern einen Antrag, und ich gab ihm einen Korb." (Tit Bits.)
Es dürste vielen noch nicht bekannt sein, in welcher Weise das Gesetz über die Gewährung der Vetranenbeihilfe bei den einzelnen Landesregierungen bezw. Kreisbehörden gehandhabt wird. Während in dem benachbarten Kreise Wetzlar die mit Recht verdiente Wohltat fast jedem Veteranen ohne Rücksicht auf seine persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse zuteil wird, erhält sie in Hessen besonders im Kreise Gießen nur der, der-e r w e r b s u n f ä h i g trnd der äußersten Not ausgesetzt ist. Beider Prü- frntg der näheren .Verhältnisse des Antrcrgstellers scheint die Behörde ihr Hauptaugenmerk darauf zu richten, ob sie M-uter dessen Angehörigen nicht jemand findet, der unter» stützungspflichtig ist, d. h. ein Einkommen von 1500 Mk. und mehr hat. Zst eine solche Person gefunden, dann wird das Gesuch trotz nachgewiesener Arbeitsunfähigkeit und Mittellosigkeit abgewiesen. Hierbei greift man am liebsten nach einem Beamten, bei dem das Einkommen-mit Leichtigkeit festgestellt werden kann. Angenommen es handelt sich um einen Veteranen, dessen Sohn oder Schwiegersohn Eisendahnschaffner ist, der ein Gehalt von 1500 Mk. bezieht Dann soll dieser nach Ansicht der Behörde von seinem Gehalt, das gegenüber der um 30 Prozent gestiegenen Verteuerung aller Lebensrnittel nur u m 8 b'i s 1 0 P r oz e n t, «ei den hessischen Beamten überhaupt noch nicht ausgebessert worden ist, und das noch nicht einmal für ihn und seine Familie ausreicht, noch soviel erübrigen, daß er feinem Pater oder Schwiegervater die abgeschlagene Bete- ranenhilfe ersetzen kann. Man wäre der Behörde sebr
gen sind im vollen Gange und lassen darauf schließen;, daß sich der Verein keiner Mühe scheute, den Teilnehmern einige genußreiche Stunden zu bieten und die Feier dürfte sich den voraufgegaugenen würdig anschließen.
Landkreis Gießen.
= Albach, 13. Nov. Am Sonntag abend fand im Saale des Gastwirts Daniel Schmitt der F amil ien a b en b des Evangelischen Bundes statt. Psarrer Köhler begrüßte die Anwesenden. Pfarrer Freitag von Lich hielt einen Vortrag über Luthers Bedeutung für die deutsche Einheitsprache. Sem Vortrag fand reichen Beifall. Inzwischen trug der Gesangverein „Sängerkranz" zur Verschönerung des Familienabends einige gut passende Lieder vor. Aus Anregung des Vortragenden wurden einige Lieder gemeinschaftlich gelungen . Ettingshausen, 11. Febr. Bei gutbesetzter Kirche fand gestern abend hier em Missions- und Lichtbildervortrag durch Missionar Gutekunst, der längere Jahre in Kamerun war, stall. Der Redner schilderte die Reise dorthin, dann das Land mit seinen Naturfchönheiten, die wilden Heiden- Itämme, den Aberglauben derselben an ihre heidnischen Zauberer und die Schwierigkeit der Missionstätigkeit. Zum Schlüsse orderte er die Anwesenden auf, durch Gaben an dem Werke der Mission, welche jetzt schon 25 Jahre in Kamerun tätig ist mitzuhelfen.
vX A.iederbessingen, 12. Febr. Die vor acht Tagen m der Wirtschaft zum Löwen von den hiesigen Schulkindern aufgeführten Theaterstücke haben so gut gefallen, daß sie gestern Abend von ihnen zu Ettingshausen, woselbst der Gesangverein „Konkordia" mehrere Theaterstücke aufführte, nochmals gespielt wurden.
Kreis Schotten.
--- Ulrichstein, 13. Febr. Welcher Beliebtheit sich der infolge seiner Versetzung nach Egelsbach in den nächsten Tagen von hier scheidende Pfarrer Hartmann erfreute, zeigte der gestrige Abend. Im Gasthaus.Darmstädter Hoft hatten ich der hiesige Orts- und Kirchenvorstand und der von Feld- kracken, das eine Filiale des Pfarramts Ulrichstein ist, sowie die Mitglieder verschiedener hiesiger Vereine, die Ulrichsteiner Beamtenschaft und die Pfarrer aus den benachbarten Gemeinden zu einer A b sch i e d S f e i e r zusammengefunden. Man bedauert allgemein den Weggang Pfarrer Hartmanns, der während seiner siebenjährigen Tätigkeit dahier sich daS Ver- rauen, sowie Achtung und Liebe der Gemeindeangehörigen und aller derer, mit denen er dienstlich und außerdienstlich zusammenkam, erworben hat. Infolge deS Wegganges des Pfarrers Hartmann geht die hiesige meteorologische Station dritter Ordnung, der der nunmehr Scheidende Vorstand, ein, da sich niemand fand, der die Arbeiten übernehmen will. Es wird nur eine Regenbeobachtungsstation bestehen ileibcn.
Demo, 13. Febr. (~o führte der Feind zwei heftig Südfront aus. Beide wurden
Aus Stadt und Land.
Gienen, 14 Februar 1912.
** Gießener Staatsbauten. Tie gestrige Mitteilung über die Verhandlungen wegen der Neubauten des Amtsgerichts sowie der Haut- und der Ohren-Klinik sei dahin ergänzt, daß auch die Ministerial-Bauabteilung sowie das Großh. Hochbauamt vertreten, und bei den Verhandlungen über die Kliniksbauten auch der Rektor und der Vertreter der Universität in der Ersten Kammer zugezogen waren. Die Ohrenklinik soll oberhalb des Pensionärhauses der chirurgischen Klinik, die Hautklinik zwischen der medizinischen Klinik und Zentralwaschanstalt errichtet werden.
♦* Kleidersammelstelle. Wie wohl noch nicht genügend bekannt ist, besteht hier im Provinzialarresthaus eine Kleidersammelstelle des Hessischen SchutzVereins für entlassene Gefangene, aus der die Pfleglinge des Vereins mit Kleidern, Schuhwerk und sonstigen Bekleidungsgegenständen versehen werden. Die Unterstützung wohltätiger Freunde des Vereins ermöglichten es bis jetzt stets, den Bitten der Pfleglinge um Ueberlassung von Kleidungsstücken gerecht zu werben; jedoch der Bestand geht zu Ende und die Nachfragen nehmen zu. Wir möchten deshalb auch bei unseren Lesern die segensreiche Einrichtung der Sammelstelle in Erinnerung bringen und bitten, getragene Kleider, Schuhe, Hemden, Unterkleider, Schuhwerk und bergt, der Sammelstelle des Hessischen Schutzvereins, die sich unter der Verwaltung des Provinzialarresthauses befindet, zuzuweisen. Auf Wunsch werden die Gegenstände jederzeit im Hause abgeholt; es genügt Benachrichtigung durch Karte, wann und wo die Abholung erfolgen soll.
** Den Kampf gegen die Mücken.vlage beab- ichtigt auch die Staats ei s.enbahn Verwaltung aufzunehmen. In einer Verfügung an die Betriebs- und Werk- tättenämter, die Bahnmeistereien nsw. wird auf die Ge- ährlichkeit der Mücken hingewiesen, deren Vernichtung als chgienische und volkswirtschaftliche Aufgabe zu betrcuhten ei. Die Vernichtung der Brut der Stechmücken, die ich durchweg auf den Oberflächen der stehenden Gewässer, aber auch auf winzigen Tümpeln und Regenpfützen, die ich auf Grundstücken und Wegen, also auch auf dem Bahngelände bilden, und sonstige erforderlichen Abwehrmaßregeln sollen durch Arbeiter unter Verantwortung der Bcchn- meister und Betriebswerkmeister ausgeführt werden.
** Bürgergesellschaft. Wie aus der heutigen Anzeige ersichtlich ist, veranstaltet die Bürgergesellschaft am Samstag, 17. Febr., in sämtlichen Räumen der Turnhalle einen öffentlichen Maskenball. Die Vorbereitun-
Lebensjahr: 2.—15. Jahr: — 1
Damit sind die Sitzungen des Fincui^ausschu.)|es beendet, und der von diesem abgefaßte Bericht wird demnächst der Zweiten Kammer unterbreitet werden.
Ter Finanzausschuß btt ,»eiten Kammer batte am Dienstag wieder eine Sitzung mit der Regierung, [en der sich neben einigen Ministerialräten auch die Minister ter. Braun und v. Hombergt beteiligten. Den Hcmptgegen- fftanb der Beratung bildete die Ablösung des Brückengeldes der Rl>einbrücke bei M ain^. Der Vertragsentwurf zwischen Regierung und der Stadt Mainz wurde iangenommen, dagegen der Antrag Ulrich auf Aufhebung Des dortigen Brückengeldes abgelehnt. Ein anderer Gegen- jftcmd der Erörterungen war die Regierungsvorlage betreffend den Seminarneubau zu Bensheim, wograch aus den Ersparnissen des früher bewilligten Bau- feehite 12 000 Mark für die Errichtung von Wohnräumen Hm Dachgeschosse des neuen Seminargebäudes gefordert werden. Diese Vorlage fand die Genehmigung des Ausschusses. Ein Antrag Ulrich und Genossen auf Progression der Einkommen- und Vermögenssteuer wurde abgelehnt. Eiste längere Aussprache ergab jich über die Notwendigkeit dreier zetzt auf den Inhaber bewilligten Kreisamtmanns stellen. Die Regierung «betonte die Wichtigkeit dieser Stellen, da sie mit einer ver- länberten Sachlage zu rechnen habe. Die Stellen wurden daraufhin vom Ausschuß bewilligt. Ferner wurden vom Ausschuß vom Dispositionsfonds 6000 Mark gestrichen.
Die RegieruugSvorlage über die Neuregelung der Beamtenbesolbungeu
Hst, so wird uns aus Darmstadt berichtet, der Kammer bisher noch nicht zugegangen. Es ist daher nicht anzuneh- men, daß diese Vorlage bereits am 1. April Gesetzeskraft erlangt, da nach den Besttmmungen der Voranschlag bis Fnm April erledigt sein muß, und die Plenarverhandlungen über das Budget sich bis zu diesem Termin hinziehen dürften.
Dom italienisch-türkischen Kriegsschauplatz.
Türkische Angriffe bei Derna.
Märkte.
sc. Frankfurt a. M. Sckweinemarktsberich t vom 14. Febr Aiifgetrieben waren 1713 Schweine. Vollfleischige Schweine von 80 bis 100 kg Lebendgewicht 47.50—50.00 Mk., Schlachtgewicht 60.00 — 63.00 Mk., vollfleischige Cchive' ^ unter 80 Lebendgewicht 46.00—47.00 Mk., Schlachtgewicht 5 GO.oO Mk.; vollfleischiqe Schweine von 100—120 kg Lebendgewicht 4H.50—51.00. Mk^ Schlachtgewicht 61—63.00 Alk.: vollflcischige Schweine von 120 bis 150 kg Lebendgewicht 48.5u—51.00 Mk., Schlachtgewicht 61.00—63 Mk. WeicbäÜ mäßig rege, bleibt Ueberstand.
— Kartoffelmarkt-Bericht vom 12. Februar 1912. Breslau: Rote Dabei All. 3.20—3.41, andere rote Sorten 3.20 bis 8.40, Magnum bonum Mk. 3.70—4.00, weiße runde Mk. 3.20 - 3.60. Liegnitz: Rote Taber Mk. 3.75—0.00, andere rote Sorten Mk. 3.75—0.00, Magnum bonum Mk. 4.50—0.00, weiße runde Mk. 4.00—0.00 Tort m und: Alagnum bonum 3.70—4.00, weiße runde Mk 3.00 bis 3.30, Gelbfleischige rote 3.70 - 4.00. Leipzig: Rote Taber Alk. 0.00, andere rote Sorten 3.90-0M Alagniun bonum 4.20—0 00, weiße runde Mk 4.00—0.00, Gelb- leischige blaue Mk. 0.00— 0.00, Gelbfleischige rote Mk. 0.00— 0.00. 'Magdeburg: Rote Taber 'Mk. 4.00—0.00, andere rote Sotten 3 80—4.00, Magnum bonum 3.90—4.20, weiße runde Mk. 3.80 bis 4.90, Gelbfleischige rote Mk. 3.75—3.95, weiße Mk. 0.00—0.00. Köln: Rote Taber Alk. 0.00—0.00, andere rote Sorten Mk. 0.00—0.00, Magrrum bonum Mk. 3.60—0.00, weiße runde Mk. 0.00— 0.00, Gelbflrischige rote 3.55—3.60, Gelbfleijchige weiße 0.00. Plaidt: Rote Daber Mk. 0.00 bis 0.00, andere rote Sotten Mk. 4.20—0.00, Magnum bonum Mk. 3.40—0.00, weiße runde 3.50—0.00, Gelbfleischige blaue Mk. 0.00—0.00, rote 3 50—0.00. Saarlouis: Role Daber 0.00, andere rote Sorten 4.50—4.60, Magnum bonum 0.00, weiße runde 4.50 - 0.00, Gelbfleischige rote 0.00—0.00. Hagen: Rote Daber Alk. 0.00—0.00, andere rote Sorten Mk. 0.00, Magnum bonum Alk. 3.00—4.00, weiße runde Mk. 3.15-3.30, Gelbfleischige rote Mk. 0.00-0.00. (Alles für 50 Kg.)
wächentl. lleberficht ötrffoöesfäBe tö.Staöt fcie&tit
5. Woche. Vom 28. Januar bis 3. Februar 1912.
Einwohnerzahl: angenommen zu 31 700 (inkl. 1600 Alaun Milüärj Sterblichkeitsziffer: 32,80
nach Abzug von 9 Ortsiremden 18,10 •7IK.
Tuberkulose
4(2)
3(2)
Lungenentzündung
5(1)
4(1)
Aderverkalkung
1
1
Schlaqfluß
1
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Darmkatarrh
KD
1(1)
dlierenschrumpfung
1(1)
1(1)
Krebs
1
1
Knochenmark-Ent-
zundung
2(2)
1(1)
Diphtherie
1 (1)
Altersschwäche
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1
Lebensschwache
1
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Ueberfahrenwerden
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