Tod von 35 Mitgliedern besonders stark in Anspruch ge-l nommen. Neu ausgenommen wurde der Verein Halters - beim. Seit der Anstellung des neuen Sekretärs ist ein frischerer Zug in das getarnte Verbandsleben gekommen, der sich besonders in der starken Jnanspruchnabme der Rechtsauskunftsstelle und der Verbandsredner bemerkbar macht Ein Antrag Gießen, die Konsistorien möchten für bn nächstjährigen Synodalsitzungen die Förderung bei cd angel. Arbeiterverein? fache zum Gegenstanb besonderer Besprechungen machen, sand Annahme. Der Der band umfaßt 25 Vereine mit etwa 3500 Mitgliedern.
Landwirtschaft.
— Vom südlichen Vogelsberg, 9. Dez. Schon fest kann man bei nur oberflächlicher Zusammenstellung der Ergebnis der am 1. d. M. slattgehabren Viehzählung feststellen, daß di Schafzucht in unserer Gegend in den letzten Jahren gewalli' zurückgegangen ist. Gemeinden, die sonst zwei große Herde i unterhielten, haben mir noch eine kleine Herde und in vielen Gemeinden merben überhaupt keine Schafe mehr gehalten. Ta? ilt sowohl für die Landwirtschaft, als auch für die Gesamt- bevölkerung ein großer Schaden. Muß man schon mit großen Bedauern bei einem Gang durch die Felder roalymebmen, daß in- Herbste sehr viel Futter unnütz znkomntt, das Tausenden von Sckxiseu noch lange hinreichende dtahrung svcndcn könnte, sc fällt nod). viel mehr der Mangel an vorzüglichem Tung durch Pferd: und Schafmist in die Wagschale, der jetzt durch teuere künstliche Tünger erseht werden muß. Neben, d^ Wolle fehlt aber dec breiteren Masse bas'Schossieisch. Urzw if lhaft w 'tsc ein Hebung der Schafzucht auch wesentlich zur Be.ämpfung der Fleisch not beitragen. Wohl hat die Landwirtschaftslammer in biefci Hinsicht anzuregen versucht, aber weil der Bürgermeister oder zwei bis drei maßgebende Persönlichkeiten im Dorfe der Schafzucht kein Interesse entgegenbringen, geschieht in der Sache nichts. Diese Herren würden sich aber sicher den Wünschen der Mehrheit der Ortsbewohner fügen, wenn ihnen dieselben durch die Kreis ämtcr unterbreitet und verfochten würden Selbst wenn anfangs der Erlös aus ber Schälerei nicht ganz- die Kosten decken sollte, wäre dies auch nicht schlimm. Nach einigen Jahren würde bei Vergrößerung der Herde der Psercherlös mehr eintragen und jeder vernünftige Landwirt unserer Gegend wieder zu der Etnsidtz kommen, daß die Schafzucht ein ebenso rentabler Zweig brr Landwirtschaft ist, wie die Hühner- und Obstbaumzucht.
Gießener Strafkammer.
)( Gießen, 6. Dezember. Hausierverbot in Bad-Nauheim.
In der Bad-Nauheimer Wockwnmarktsordnung ist vor- geschriebeu, daß an Markttagen — als solche gelten sämtliche Wockientage — das Umhertragen von Marktwaren in den Straßen der Stadt verboten ist. Drei Händlerinnen aus benachbarten Dörfern, die schon viele Jahre festen tumben ihre Waren lieferten, hatten dieses Verbot übertreten und erhielten deshalb Strafbefehle. Aul ihren Einspruch sprach sie das Schöffengericht frei. Auf Veranlassung des Polizeiamts, das mit der erwähnten Bestimmung eine Belebung des Wockemnarktes bezweckte, hatte die Strafkammer das erstinstanzliche Urteil uachzuprüfen. Auch sie gelangte zu einem Freispruch. Tenn die Angeklagten hatten auf vorherige Bestellung an ihre Kunden die Waren abgesetzt und nicht etwa bei jedem beliebigen damit hausiert.
Ausbleiben bei einer Feuerwehr Übung.
Der Reisende Th. K. von Groß-Karben war bei einer Fener- lwehrübnng in Groß-Karben nickst erschienen und deshalb mit rinem Strafbefehl bedacht worden. Aus seinen Einspruch erhöhte das Schöffengericht die in dem Strafbefehl festgesetzte Strafe. Denn es wurde festgestellt, daß der Angeklagte schon drei Jahre den Uebungen ferngeblieben war. Auf seine Berufung machte er vor der Strafkammer geltend, der Feuerwehrkommandant sei mit !seinem Fernbleiben einverstanden gewesen. Diese Behauptung erwies sich als nicht richtig, so daß die Kammer auf Verwerfung der Berufung erkannte.
Berufungsverwerfung.
Die Studenten O. F. und Th. L. waren auf ihren Einspruch gegen Strafbefehle von dem Schöffengericht Gießen zu Geldstrafen von je 6 Mk. verurteilt worden, weil sie in der Marburger Straße durch lautes Singen und Lärmen Ruhestörung verübt hatten. Ihre Berufung gegen dieses Urteil hatte keinen Erfolg. Tenn auch die Strafkammer erachtete auf Grund der Beweisaufnahme ihre Beteiligung an der Ruhestörung für er- wiesen.
E.ine weit höhere Strafe als sie das Schöffengericht Friedberg ausgesprochen hatte, vcr- ' bängte die Strafkammer in der Privatklagesache des Wirts und Metzgers F. B. in Heldenbergen gegen die Ehefrau E. F. Diese chatte der Ehesrau B. Ehrenrühriges nachgesagt, ohne die Wahrheit ihrer Behauptung beweisen zu können. Tie Strafkammer erhöhte mit Rücksicht auf die Schwere der Beleidigung die Geldstrafe von 40 Mk. aus 120 Mk.
Z u ein cm Vergleich
Tarn cs in der Privatklagesache der Witwe W. Sch in Gießen gegen den Metzgermeister O. V. E. Der Privatbeklagte erfiärte, daß er den Sohn der Privatklägerin nicht habe beleidigen wollen, und übernahu' die Hälfte der .Kosten, worauf die Privatkloge zurückgezogen wurde.
G ießCn , 9. Tez. In zwei obcrhessischen Zeitungen batte ber Reiseprediger L. G. aus S. gegen den Pfarrer B. aus G. wegen einer Rede, die dieser auf dem deutsch-evangelischen Volks- fesle zu £. am 30. Juni d. I. gehalten hatte, den Vorwurf erhoben, vor den christlichen Gemeinschaften des Bogelsberges gewarnt und sic für Sekten erklärt zu haben. Da L. G. sich dabei bcicibigcnber Ausdrücke bediente, so beschritt Pfarrer B. den Weg der Privatklage. In der Sitzung des Schöffengerichts zu Gießen vom 6. Dezember wurde die Sache durch einen Vergleich erledigt. Ter Beklagte verpflichtete sich, in den beiden Zeitungen, iit denen er seine Auslassungen gegen Psarrcr B. ver- ösfcutlicht hatte, seine Aeußerungen, soweit sie ehrverletzend waren, mit dem Ausdruck de-. Bedauerns zurückzunehmen imb sämtliche Kosten des Reckstsstreites, auch diejenigen, die demKläger entstanden sind, zu übernehmen.
Mannheim, 7. Dez. ToS Luftschiff .Schütte-Lanz" Ist heute mittag um 1 Uhr nach IGftünbigcr Fahrt sehr glatt vor der Siemen-:-Sckmckert-Halle bei Biesdorf gelandet. Es ivar bereits zwischen 7 und 8 Uhr tu der Nütze von Berlin, konnte sich aber wegen des dicksten Nebels nicht zurechtfinden, bie Orientierung war erst in der stütze von Frankfurt a. Oder wieder möglich. Daran! mtzr bas Lustietzisf zurück und kreuzte längere Zeit über Berlin um die vertragliche Zeit auszusüllen. Das Lustschiff wurde in die Halle gebracht.
Gedenket der hungernden Vögel!
Eingesandt.
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Gießen, 9. Deezmber.
Der Saalbau.
Wenn der Verfafser dos Eingesandts in Nr 288 des „Gieß.
Nnz." emat fast in Vergeffenheit geratenen Plan wieder auf
nimmt, ist ihm dies sehr zu danken. Tenn die Errichtung eines Saalbaues ist — wie der Einsender selbst, sagt — ein geradezu dringendes Bedürfnis geworden. Tas hiesige Theater kann den Anforderungen eines Konzertsaales nicht genügen : daß die Akustik desfelbcn schlecht ist, dürfte aUg erneut bekannt sein, ebcnio, daß ein Echo vorhanden ist, das man an manchen Plätzen (1. Rang) deutlich vernimmt. Dazu kommt das peinlich hörbare,, störende Läuten der Glocken der Johanneskirche während ber Aufführungen am Sonntag! Ohne dies ist ber Raum in jeder Hinsicht äußerst beschränkt.
Wenn der Schreiber dos letzten Eingesandts nun einen Umbau der alten Klinik vorschlägt, so muß dieser Plan ganz und gar verworfen werden. Hier würde da? unaufhörliche Geräusch der Eisenbahn, das Wfahren und Ankommen der Züge noch störender wirken wie alle Fehler dcö Theaters. Außerdem würden die Kosten nicht viel weniger betragen als die für einen rür feinen Zweck geeigneten Neubau. Es kann also ein derartiger Plan nicht in Betracht kommen.
Zweitens wird das Grundstück der ehemaligen Brauerei Friedel und Asprivn erwähnt. Ich selbst bin diesem Vorschläge keineswegs entgegen, aber auch hier sprechen zu viel Gründe dagegen. , Es wäre durchaus kein Schaden, wenn das alte, häßliche Gemäuer durch einen schönen, neuzeitlichen Bau ersetzt würde, jedoch würden [yier wieder durch die unmittelbare Nachbarschaft der Kirche die Glocken störend cinroirfen. Außerdem würde es unmöglich fein, eine zweckentsprechende Ausfahrt zu errichten, da das Grundftüs von beiden Seiten durch Häuser begrenzt wird. Zudem erscheint es auch -zweifellos viel zu klein — und wenn man einen Bau errichten will, der den Anforderungen nicht genügt, fann^man auch beim Alten bleiben. Was jedoch die ideale Lage des Saalbaues Ian -dieser Stelle anbetrifft, so bin ich doch ein wenig anderer Ansicht. Obwohl es keineswegs eine schlechte Lage zu nennen ist, würde ein derartiges, großes und schmuckes Geb rude-viel an Schönheit verlieren, wenn es zwischen zwei anderen Häusern eingeengt läge. Und das ist hier der Fall. Frei dagegen würde es in der Moltke- strafe liegen: dort würde es, umgeben von hübschen Anlagen ähnlich unserem Theater einen wirklich schönen und erhabenen Anblick bieten. Hier wäre Platz genügend da, um ein derartiges Bauwerk zu errichten — und Ruhe genug, um eine ungestörte Aufführung genießen zu föimcn. Kein Läuten und schrilles Meisen der Eisenbahn würde hier zu hören sein, und darum ist dies der geeignetste Platz, der hierfür in Betracht käme.
Zuletzt sei noch das erwähnt, ivas der Herr Einsender aus Nr. 288 für ausschlaggebend gegen das Projekt in her Moltke- straße ansiihrt: er bezeichnet den genannten Ort als zu entfernt liegend. Er hat hiermit nicht ganz unrecht — das Grundstück in der Johannesstrase wäre in dieser Beziehung besser gelegen: aber wenn man bedenkt, daß man von dort entweder bis zur Halte stelle der Straßenbahn am Seltersweg bei Friseur Tichy oder an die Bürgermeisterei laufen muß, so wird es jedem rinleuck>ten, daß der noch kürzere Weg von dem Platze an der Moltkestraße nach der .Hallestelle Moltkesttaße-KaiscraHce auch dieses Bedenken beseitigen muß.
Wenn ich auch hiermit als Gegner der Vorschläge des Herrn Verfassers des letzten Eingesandts ausgetreten bin, so schließe ich mich im übrigen ganz an dessen Ausführungen an. ES ist höchste Zeit, daß ei» derartiges Gebäude in Gießen entsteht — zum Nutzen imb zur Freude aller seiner Einwohner! . . . .n.
*
In dem Eingesandt vom 5. Dezember wird bei der Besprechung der Errichtung eines Saalbaus sehr richtig darauf aurmcrlfam gemacht, daß man bei der Lage die Nähe des Bahnhofes wählen müsse, um den Fremden den Besuch der dortigen Veran- staltttngcn zu erleichtern. Denn Gießen ist aus die Fremden mit angewiesen, das weiß der Hon zertve rein, weiß das Theater usw. Umsomehr muß man sich darüber wundern, daß cs nod) nid* gelungen ist, die Eisenbahnverwaltung dazu zu bewegen, dem D i l l t a l e e i n e n N a ch t z u g z u g e w ä h r e n. Ter Besuch der Konzerte des Konzertvereins ist uns möglich: dieser muß und kann auf den 10.10 Uhr abgehenden letzten Zug auf der Kölner Strecke Rücksicht nehmen. Das Theater kann von hier aus nur Mittwochs besucht werden, wenn die Vorstellung vor 10 Uhr aus ist. Alle anderen Versammlungen und Veranstaltungen beginnen bekanntlich in Gießen so spät, daß ich beispielsweise in einer solchen gerade noch die Begrüßung anhören konnte und dann zum Zuge gehen mußte.
Nun habe aber nicht nur ich mich schon öfters an die Eisenbahn gewandt, sondern eshabendiesauch die Magi st rate bezw. Bürgermeister der Dill orte Herborn, Dillenburg, Ehringshausen usw. getan. Ich habe mich auch mit der Verkchrsdeputa-tion <?) in Gießen ins Einvernehmen gesetzt, die sich zu verwenden versprach, und es ist meines Wissens aud) die Handelskammer angegangen worden. Die Eisen- bahnverwaltung lehnt aber hartnäckig die Einstellung eines späteren Zuges oder, was genügen würde, die E i n st e l l u n g eines Personenwagens in dem betr. Güterzuge ab. Wenn man bedenkt, wie leicht sonst derartige Wünsche erfüllt werden, so versteht man das Verhalten in diesem Falle einfach nicht.
Da aber fetzt anscheinend in Gießen die Frage des Saalbaues wieder energischer bearbeitet wird, dürste es vielleicht an der Zeit fein, daß die Faktoren, denen an lebhaftem Besuche der Stadt Gießen durch die Fremden, also aud) der Einwohner des Tilltais, gelegen, ist, Schritte tun, um bereit Wünsche in obigem Sinne zur Erfüllung zu bringen.
Tr. Georg Liebe, Waldhof Elgershausen.
Kaninchenzucht.
Lang -Göns. 9. Dez. Herr Schmall stellt in seinem Einerrianbt über Kaninchenzucht in Nr. 286 aus bau Bericht des landwirtschaftlichen Kreisvereins fest, baß id) mich gegen einen Zuschuß zur Kaninchenzucht folgendermaßen geäußert habe: man solle sich einmal berechnen, ob bet Futterperbrauch bei der Kaninchenzucht rentiere. Die Kaninchenzucht sei vielfach Anlaß zu Feldfrevel.
Wie tommt nun ein aud) in landwirlschaftlidum Kreisen geachteter Mann wie Herr Schmall zu einem solchen nichtssagenden, verletzenden Eingesandt! Herr Schmoll' sollte meiner Anregung folgen unö Fütterungsvcrsuche durchführen oder durchführen lassen, dazu ist er meiner Ansicht nach als Vorsitzender vcrpflidnet. Rentiert die Zucht und tarnt durch sie die allgemeine Volkmer- nährung gehoben werden, bin id) selbstverständlich bereit, Zuschüsse zu ihrer Hebung zu bcsürwotten. Renttert sie nicht, bann fort mit ber Kaninchenzucht aus bem Londe! Wie kommt aber Herr Schmoll zu der Behouptung, id) Hobe sämtliche Kaninchenzüchter des Feldfrevels verdächtigt! Haben dewi sämtliche Kaninchenzüchter gar kein Futter? Können nitfrt viele Züchter sich das Futter kaufen? Mer Tatsache ist, daß es Züchter gibt, welche weder Futter staben noch kaufen wollen, und ihre Kaninchen müffcit durch Feldfrevel ernährt werden. Ich bin der festen Ueberzeugung, daß fast sämtliche Landwirte dieser Slnsicht sind, was mir durch die allgemeine Zustimmung in genannter Ver l'ammlung bestätigt wird. Wilhelm Weil.
Märkte.
Gieße», 10. Te^ Marktbericht. Arik heutigem Wocben- markte kostete: Butter das Pstmd 1,25—1L5Mk., Hühnereier 1 Stück 10—12 'l Vu, 2 Stück 00 Psg., Enteneier 1 Stück 0—0 Big., Gänseeicr ISt. 00 Pi., Kose das Stück 6—8 ckkg., Kasematte 2 Stück 5—6 big., Tauben er Pr. 0,80—1,00 Mk., Hübner vr. St. 1,00—1,60 Mk., Halmen vr. Stück 0,86—1,80 8)?L, Enten vr. St. 2,00—3,00 Wänfe das Psd 70—80 Ps<u, Ochsen fleisch vr. Pkd. 92—100 i-iq. Rindfleisch pr. Pstuid 90—94 Pig., Lintzsteisch 80 Ps«^. Schweinefleisch vr. Pstuid 90—110 Pkg., alb fleisch vr. Pkd. 92—96 big., Hammelfleisch vr. Pid. 70—90 Psg., Kartosfeln vr. l"0 Ua, 4.5/1 bis 5.00 Alk., Weißkraut das Stück 5 bis 10 Psg., Zwiebeln ver Ztr. 4,00—5,90 Mk., Piilch das Liter 22 Mip, Nüsse 100 Stück 50—60 Pig^ ver Ztr. 0—00 Mk, Bimen das Pimid 10 bis tb Big., Aepsel der Zentner 9 bis 15 Mk. Ptarktzeit von 8 biö 2 Uhr.
F.C. Wiesbaden. Vkebh ok-Mark tbericht vom 9. Dez. Austrieb: Rinder >04 (Ochsen 41, Bullen 0, Kühe 3), Kälber 34, Schake .6, Schweine 276.
Alarkrverlau': In Großvieh bleibt bei gedrücktem Geschält Uederstond, Schiveinc und Klemvieh bet ruhigem Gekckmkl geräumt.
Preist für 100
Lebend- Schlacht- Ochien. aewicht
T'okk^effck'iae. anSoemästete. höchsten Schlacht- Mk. Mk.
wertes im Sliter von 4 — 7 Jahren .... 53—56 96—101
Tie noch nicht aezogen haben (wtqeiotht) . . 52-55 94—100
Ciinoe, feiid'ifle, nicht auSgcinäitete unO ältere ausgemästete . ..... 47—50 85 —9i
Bull en.
fPoITfleifdiiqe, au5qeiv„ Höchsten Schlachtw. . . 49—52 81—87
VoUfleischige, jüngere 44—48 73—80 rät1 en. K ü tz?.
^ollffeischige nu6qemäftete Färsen Höchsten
Schlachtiverter . 49 —53 88 — 95
Aollsleiscknge ausgemästete Kühe höchsten
Schlachtwettes bis zu 7 Jahren ... 41—44 80—85
Wenig aut entwickelte Färsen 43—43 83—92
R eitere ousgemüslete Kühe uitb wenig gut ent
wickelte )imgcre Kühe 36—40 66—74
Mäßig genährte Kühe und Färsen 30—35 61—72 St ä l ber.
si ein sie Mastkätver 66—68 111—115
Anulere 'Uian- mio beste Saugkälber .... 59—03 98 -105
Geringere Mäst'- und gute Saugkälber . . . 53—58 88—97
geringere fcangfalbec 48—62 80—87
« ch a (*.
Wetdemastschaie^
Geringere Ma tuuminet und Schake .... 00—00 86—00
Schwein;.
Pollsteischigs Schweine von 80—100 Lebend-
gewicht 67-68'/, 86—88
U'clificüdiige Schweine unter 80kg Lebendgewicht 6 7-671/, 88^7
BoUsteijchige Schweine von 100—120 kg Lebendgewicht ............. 69-701', 86—88
(In einem Teil ber Auflage wieberholt.)
ic. Frankfnrt a. 9)1., 9. Tez. (Orig.-Telegr. des „(Rieg 9In3.*) Amtliche Notierungen der beutinen Frucht markt v teile. Weizen (hieüqeti 20.75—21.00, Kurhesüschec Mk. 20.75—21.00, Wetterauer Mk. 00.00—00.00. Roggen (bienger) Mk. 18.25 bis 00.00, Gerste (Wctterauer) Alk. 20.75—21.75, Gerste, Franken, Psäller, Ried 2)lf. 2J.00 -22.00, Hafer Mk. 17.50—20.00, Mais Mk. 15.00 bis 00.0'', , cixcn'.nebl 0 Mk. 32.50—32.75, Weizenmehl I Dlk. 80.50—3i>.75, Weizenmehl III M. 27.25—27.5 ■. "Roggen- mehl 0 Mk. 27.75—28.00, Roagenmehl 0/[ TIC. 26.50—26.75, Roggenwebl I Tlf. 00.00-00.00, Weizenkleie Mk. 13.50-13.75, Weizenschalen 21 k. 12 25—126", Rogqenkleie Mk. 15.00—15.25, kRalzkeime Tlf. 14.00—14.50, Biertreber 15.00—15.50, Rap? Ml. 32.0^—(>'>.00. ÜlUes per 100 Kg. ab hier.
fc. Franksnrt a. M., 9. Tez. (Orig.-Telegr. des w(-6teä. Anzeigers*.) Karte t f e l m a r f t. Alan notierte: Kartoffeln in Waggons Tlf. 3.50—4.25, im Kleinhandel Tlf. 5.00—6.00, kür je 100 Ko.
1c. Frankfurt a. M. Viebbo^Marktbericht vom 9. Der Austrieb: Rinder 1 >76, darunter Ochsen 426, Bullen 50, Kühe und Färsen 1 ;i, Kälber 190, Schate 2* 0, Schweine 115.
Tendenz:^-">illen schlepveud, bleibt Uebcruoub, Kalber langkaiii, ansve kouit, Schake rugig, ausverkanit, Schweine schien'end bleibt
Ueberstand. Preis für 100 Pfd.
Leoena-
gewicht
Ochsen. Wk. Mk.
D ollfleischige, ouSgemostete, höchsten Schlacht
wettes, 4—7 Jahre olt 51—56 93—100 die noch nicht gezogen haben (ungefochte) . . 48—51 87—93
Bulle h.
Vollfleischige, ausgewachsene, höchsten Schlachtw. 48—50 80—83
Vollfleischige, jüngere 43—45 74—78
Fa rsen, K ü 5 e.
Dollfleischige ausgem. Färsen höchst. Schlachtw. 45—48 81—86
Dollfteiscknge ansgemäsieteKühe höchstenSchlacht-
wertes dis zu 7 Jahren 42—45 78—81
wenig gut entwickelte Färsen 40—44 77—85
ältere ausgemästete Kühe 37—44 69 — 76
Mäßig genährte Kühe und Färsen . . . 29—36 58-72 Kälber.
Mittlers Mast- und beste Saugkälber .... 61—66 103—112 Geringere Mast- und gute Saugkälber . . . 54—60 92—103
S cba 12.
Stallmastschake:
Mastlammer und jüngere Mafthammel . . . 41—42 85—88
L ch we in;.
Dollsteischige Schweins von 80—100 kt*
Lebendgewicht ... . . . . . ? 67.50—69.00 86.00—88.(X
DoUheijcmqe Schweine unter 80 k*
Lebendgeivicht. 67.00—69.00 86.09—88.00
Dollsteischige Schweine von 100—120k?
Lebendgewicht 68.00—69.50 8560-58^0
2 clifientiitQe Schweine von 120—150 kt?
Lebendgewicht 68.00—69.00 8 '.00—87.00
A etlicher Teil.
Bekanntmachung.
Bet r.': Feldbereinigung Hausen.
In ber Zeit vorn 3. bis einschließlich 16. Dezember l. Js. liegt auf dem Amtszimmer der Großh. Bürgermeisterei Hausen
das Projekt über Entwässerung von Grundstücken in de« Fluren III und VI nebst Abschrift des Beschlusses der Vollziehungskommission vom 27. November 1912
zur Einsicht der Beteiligten ossen.
Einwendungen hiergegen sind bei Mcidung des Ausschlüße- innerhalb der oben angegebenen Offenlegungsfrist bet Großb. Bürgermeisterei Hausen schriftlich emzurcichcit und zu begründen.
Friedberg, den 27. November 1912.
Ter Großherzogliche Fcldbercinigungskommtssär: Schnitt spahn, Großh. Kreisamtmann.
Bekanntmachung.
Betr.: Feldbereinigung E b e r st a d t.
In ber Zeit vom 13. bis einschließlich 20. Tezernster 1913 liegen werktags auf Großh. Bürgermeisterei Eberstadt
eine 9Lbfd)rift des Schiedsgerichtsurlcils vom 21. November 1912, sowie die zugehörigen Boniticrungskatten
zur Einsicht der Reklamanten und beteiligten Gruudeigcntümcr oircit.
Die Offenlegung ersetzt die Zustellung von Urteilsabsckrist an die von den Entscheidungen betroffenen beteiligten Grundeigentümer.
Friedberg, den 2. Dezember 1912.
Ter Großherzogliche Feldbercinigungskommifsar:
Dr. Sann, Großh. Kreisamtmann.
Bekanntmachung.
In dem Verfahren zur Anlegung des Grundbuchs für die Fluren 20 bis 39 der Gemarkung Gießen und für die hessischen Gemarkungsteile ber preußischen Gemeinden Launsbach und 2BtE* mar beginnt die Amnelduugsfrist am 20. Tezcmber 1912 und endick am 20. März 1913.
Tie Vorschriften darüber, was seitens der Beteiligten während ber Anrncldungsfrist M gefck>ehen hat, können auf den Hüben der Ortsgerichtsvorsteher zu Gießen, Launsbach und 2Bis* mar, sowie aus dem Anschlag an den Ortstafeln zu Gießen. Launsbach, Wißmar, Krofdorf, Heuchelheim und Wiescck erschc» werden.
Gießen, den 6. Dezember 1912.
Gvoßherzogliches Amtsgericht Gießen.


