Ausgabe 
16.9.1912 Erstes Blatt
 
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die Kaiserliche Familie in Smolensk ein, wo der Kaiser das Schlachtfeld von 1812 besichtigte. Um 6 Uhr abends setzte er die Reise fort. _____________________________________

Ein deutscher Torpedoboot gesunken.

C u x h a f e n, 14. Sept. Nach hierhergelangten Mel­dungen ist heute mittag das TorpedobootG 171" von S. M. SchiffZ ä h r i n g e n" bei einem Turchbruch- ,versuch gerammt worden und in 15 Minuten in dreißig Meter Wassertiefe gesunken. Sieben Mann wer­den vermißt. Tie Unsallstelle befindet sich nördlich von Helgoland. Eine amtliche Bestätigung liegt noch nicht vor.

Wilhelmshaven, 14. Sept. Von dem heute mit­tag nördlich von Helgoland gesunkenen Torpedoboot G 171" werden vermißt: der Verwaltungsschreiber Mi­ch e l s e n, die Torpedomaschinistenmaate Möller und Koitzsch, der Torpedoheizer Buß, sowie der Torpedo- -matrose Friedrich Schulz. Ter Torpedomaschinistenmaat Danzerbrink ist nach vergeblichen Wiederbelebungs­versuchen verstorben. Der Obermatrose Schimmel- pfennig erlitt einen Schenkelbruch. Er wurde ins Ma­rinelazarett Wilhelmshaven übergeführt. Auch der Tor- pebo-Oberheizer Wichmann wird vermißt.

Die zweite Torpedobootsflottille, zu der das ver­unglückte TorpedobootG 171" gehört, ist heute abend um sechs Uhr in Wilhelmshaven eingelaufen. Sie hatte die Flaggen auf halbstock gesetzt.

Theodor Körner im Zilm.

Gießen, 15. Sept.

Es ist schon häufig darüber geklagt worden, daß die Lichtspieltheater, in Verkennung ihrer großen Aufgaben, nur die gröbste Schaulust befriedigten; umso erfreulicher ist es daher, wenn man einmal einen wirklich guten, wert­vollen Film sieht, wie es das von der Deutschen Muto- skop- und Biograph-Ges. m. b. H. in Berlin jetzt heraus­gegebene vaterländische Lebensbild Theodor Körner ist, das am Samstag im Kinematograph (Bahnhof­straße) zum erstenmal vorgeführt wurde.

Anfangs Juli brachten die Berliner Blätter längere Aufsätze, in denen von den Arbeiten zu diesem Bilde be­richtet wurde, das auf dem Gute Osdorf bei Lichterfelde ausgenommen wurde. Auf Befehl des Generalkommandos waren der Mutoskop-Gesellschaft einige Schwadronen des 1. Garde-Dragoner-Regiments zur Verfügung gestellt wor­den, wodurch es gelang, den Schlachtenbildern den natür­lichen Charakter zu wahren; sonst wäre schließlich nur Theater daraus geworden. Mit diesem Entgegenkommen hat die deutsche Militärbehörde bewiesen, daß sie den Wert guter Kinematographie genau so hoch einschätzt, wie es in Frankreich und anderen Staaten schon längere Zeit der Fall ist. Und in der Tat dürfte dieser Film Theodor Körner dazu berufen sein, dem Volke'einen Ueberblick, oder wenigstens eine Ahnung von den hervorragenden Ent­wicklungsmöglichkeiten des Kinernatographen zu geben. Wie kein Buch und keine Bühne es kann, bringt der Film hier dem Beschauer das große Jahr 1813 zum Bewusüsein man wird nicht nur unterhalten, man wird angeregt und er» hoben. Nichts anderes will aber auch unsere Bühnen­kunst, wenn sie großes will. Und so stehen sich Lichtspiel­theater und Bühne vielleicht zum erstenmal mit gleich guten Mitteln gegenüber, und wohin die Entwickelung einmal führt, das kann erst die Zukunft lehren. Jedenfalls aber ist sie dem Lichtspiel günstiger als der Bühne. Der Film Theodor Körner bringt zunächst in einer Anzahl gemüt­voller, manchmal allerdings auch etnws sentimentaler Bil­der die bekannten Vorgänge aus dem bürgerlichen Leben des Freiheitshelden, dessen tragischer Tod auf dem Schlacht­felde ihn zu einer Jdealgestalt des deutschen Volkes ge­macht hat, woneben seine Stellung in der Literatur gar nicht ins Gelvicht fällt. Der Film beginnt überflüssiger­weise mit der Taufe des jungen Körner, es folgt dann seine praktische Tätigkeit an der Bergakademie zu Freiberg, seine Studentenzeit, der berühmte Ramsch auf der Straße in Leipzig, seine Mensur, die Relegation, sein Wirken int Theater an der Wien, seine Begegnung und Verlobung mit der Schauspielerin Antonie Amberger, eine Rezitation seiner Gedichte vor dein Generalintendanten des Burgtheaters usw. Dann kommen die großartigen Soldaten- und Kriegs­bilder, von denen gleich das erste, Die Werbung, von eigenartigem Reiz ist. Lützow selbst verpflichtet die jungen Leute durch Handschlag, worauf sie zunächst ihre Waffen crhaltcm. Tann sehen wir, wie ein deutsches Dorf von einer französischen Fourageabteilung ausgeplündert wird. Raubende Soldaten, dumpf murrende Männer, klagende Weiber, jammernde Zunder und dann ohnmächtige Ber- Lweiflung, als die Räuber abgezogen sind. Da brausen Die Lützowcr heran, an ihrer Spitze Körner (Herr Fritz Fe her vom Deutschen Theater) auf schnaubendem Schirn- inel. Und nun beginnt Lützows wilde Jagd, ein Meisterstück der Kinematographie, von unwiderstehlicher Wucht und so geritten, wie es eben nur Soldaten können. Daß ein Reiter int Rausch des Augenblickes gegen einen Baum rennt und stürzt, erhöht die Natürlichkeit wenn auch der arme Kerl, dem glücklicherweise nichts geschah, sofort drei Tage Arrest bekam. Das Pferd wurde, wie man damals in den Berliner Blättern las, allerdings er­heblich verletzt.

Es folgt nun der lieber fall der Franzosen durch die Lützower. Säbel blitzen, Helme purzeln, Menschen und Tiere fallen. Dann Körners Verwuitdung bei Kitzen, und die durch Bilder bekannte Genesung in Karlsbad, wo er mit verbundenem Kopfe weinend dasitzt. Kaum gesundet, kehrt er zum Korps zurück; wir sehen ihn als Parlamentär vor französischen Schergen" und seine, entgegen dem Völker­recht aufgenommene Verfolgung, woraus sich schließlich der 'Kampf entwickelt, in dem Major Lützow (Herr Seid en- eck vom Residenzthcater) tödltch ocrumnDct fällt rings um ihn mancher Brave, den Die Kitgel aus dem Sattel ge­holt hat, ivätjrenD die ledigen Gäule in der kämpfenden ;Reihc niitlaufcn. Es wird Abend und Der Schlachtenlärm «verstummt. Im Feldlager lieft Körner nach Dem Gebet sein letztes LiedDu Schwert an meiner Linken" vor Dann heißts: Ausgesessen! Wieder gehts in Den Kampf, and Körner füllt im Rückzugsgefecht bei Gadebusch am 26. August 1813. Seine Freunde bahren ihn in einer Scheune auf und beerdigen ihn nach einem feierlichen Treuschwur bei Wöbbelin unter einer Eiche. Auch diese Deerdtgung ist nicht gerade twuvendig. Es tst rechtes krre- gerisches Leben, das aus all den Bildern spricht. Die das Iah? 1813 mit packender Realistik vor unseren Augen er­stehet: läßt; Bilder, die die Ereignisse dieses großen Jahres «unter ^uaruiiDelegting von Körners Leben jo jprechenD tllu-

strieren, wie das nur Der Kinematograph kann. Herr P o r * t en, Der Regisseur Der Mutoskop-Gesellschaft, hat mit diesem Film eine Riesenarbeit geleistet Die ganzen Kriegsbilder wurden im Lause eines Tages ausgenommen und es Darf uns besonders stolz machen, daß es eine deutsche Firma ist, der dieses gewaltige Werk, bei dem etwa 500 Menschen mitwirkten, so gut gelungen ist. Kein besseres Lehrmittel gibt es für die Schule keins fürs Volk. Wenn die deutsche Lichtspielkunst mit noch herzhafterem Verzicht auf Sentimentalität auf diesem Wege weiterschreitet, wird sie sich auch das Interesse feiner, gebildeter Menschen, das sie sich durch fortgesetzten Kitsch verscherzt hatte, wie­der gewinnen. N.

Aus Stadt und Land.

Gießen, 16. September 1012.

Ordensverleihung. Ter Gro ßherzog hat dem ständigen Mitglied des Kaiserlichen AufstchtSamtS für Privat­versicherung, Geh. Regierungsrat Wagener zu Berlin das Ritterkreuz 1. Klasse deS Verdienstordens Philipps deS Groß­mütigen verliehen.

" Techn. Hochschule. Ter Groß Herzog hat den ordentlichen Professor an der Technischen Hochschule zu Darm­stadt, Geheimen Baurat Dr. Eduard Schmitt, auf sein Nachsnchen unter Anerkennung seiner langjährigen mit Treue und Eifer geleisteten sehr ersprießlichen Dienste in den Ruhe­stand versetzt und ihm das Komthurkreuz zweiter SUaftc des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen, soivie den Stadtbaurat Tr.-Jng. Franz Riedner in Zwickau zum ordentlichen Professor für das Jngenieurfach an der Tech­nischen Hochschule zu Tarntstadt ernannt.

♦♦ Der neue Kommandeur des 18. Armee­korps. General der Infanterie v. Schenck ist, wie schon mitgeteilt, der Nachfolger für Exzellenz v. Eichhorn geworden. Exzellenz v. Schenck, Der Gcneraladjutant des Kaisers ist, wurde am 11. November 1853 auf Schloß Mansfeld als Sohlt des Rittergutsbesitzers Wilhelm v. Schenck geboren. Er ist ein Bruder des Polizeipräsidenten in Wiesbaden. Seine militärifdjc Laufbahn begann er im Kaiser Franz Garde-Grenadier-Negiment Nr. 2 und machte den Feldzug 1870/71 mit. 1905 wurde er Generalmajor, 1908 General­leutnant und Komntandettr der 2. Gardedivision. Bekattnt wurde er dadurch, daß er 1909 zum Kronprinzen kommandiert wurde. Er hat auch verschiedene größere Auslandsreisen unternommen. Verheiratet ist er feit 1884 mit Katharine v. Wardenberg.

** Aus dem Militär-Wochenblatt, v. Voigts- Rh etz, Oberst unD Kom. des 5. Garde-Reg. z. F., wird unter Verleihung des Charakters als Generalmajor mit der Führung der 49. Jnf.-Brig. (1. Hess.) beauftragt. Oberst Heryudt von Rohden, Kom. des Jnf.-Leibregts. Großherzogin (3. Großh. Hess.) Nr. 117, wurde unter Ernennung zum Inspekteur der Inf.-Schulen, zum Generalmajor befördert. Frhr. Naiv von Frentz, Oberstleutnant beim Stabe des Füs.-Reg. Fürst Karl Anton von Hohenzollern (Hohenzoll.) Nr. 40 wurde unter Er­nennung zum Kom. des Jnf.-Heibregts. Großherzogin (3. Großh. Hess.) Nr. 117, zum Obersten befördert. Als Kompagniechefs wur­den die Hauptleute v. Goetze, Adjut. Der 26. Jnf.-Brig., in das Leibgarde-Jnf.-Regt. (1. Großh. Hess.) Nr. 115, und Wegeli, Adjut. der 50. Jnf.-Brig. (2. Großh. Hess.), in das Jnf.-Reg. Kaiser Wilhelm (2. Großh. Hess.) Nr. 116, versetzt. Die Haupt­leute und Kompagniechefs Schwierz im Leibgarde-Jns.-Reg. kl. Großh. Hess.) Nr. 115, v. ©truenfee int Jnf.-Reg. Kaiser Wilhelm (2. Großh. Hess.) Nr. 116, Graf v. Kielmansegg im Jnf.-Reg. Prinz Carl (4. Großh. Hess.) Nr. 118, wurden zu überzähligen befördert. Die Hauptleute und Kompagniechefs von Kropfs im Leibgarde-Jns.-Reg. (1. Großh. Hess.) Nr. 115, zum Stabe des Jnf.-Reg. von der Marwitz (8. Pomm.) Nr. 61, v. Sell im Leibgarde-Jns.-Reg. (1. Großh. Hess.) Nr. 115, zum Stabe des Jnf.-Reg. Prinz Moritz von Anhalt-Dessau (5. Pomm.) Nr. 42, v. Bursztini im Jnf.-Reg. Kaiser Wilhelm (2. Großh. Hess.) Nr. 116, zum Stabe des Füs.-Reg. Königin (Schleswig- Holstein.) Nr. 86, v. Pestel im Jnf.-Reg. Prinz Carl (4. Großh. Hess.) Nr. 118, zum Stabe des Kulmer Jnf.-Reg. Nr. 141, wurden zu überzähligen Majoren befördert "und versetzt. Ober­leutnant Rieck im Jnf.-Reg. von Borcke (4. Pomm.) Nr. 21, unter Enthebung von dem Kommando als Assistent bei der Gew.- Prüf.-Kommission, wurde als Kompagniechef in das Jnf.-Reg. Kaiser Wilhelm (2. Gr. Hess.) Nr. 116 versetzt. Oberst v. 11 er, Kom. des Großh. Art.-Korps, 1. Großh. Hess. Feldartillerie- Regiment Nr, 25, wurde zum Kom. der 34. Feldart.-Brigade ernannt. *

** Bahnpersonal-Nachrichten. Ernannt: fommiff. Eisenbahnsekretär Stuhlträger in Friedberg zum Etsenbahn-Ober-Sekretär, Eifenbahnasfistent Fessel in Straßebersbach, früher in Gießen, zum Bahnhofsvor­steher, kommiss. Eisenbahnassistent Nolte in Stockheim zum Eisenbahnassistenten, die Hilfsweichensteller Merz in Mdda, Graf in Assenheim, Heinz in Löhnberg zu Bahn­wärtern, Bureaudicner im Probedienst P opp in Gießen zum Bureaudiener, Hilfsweichensteller Heyer in Laubach zum Weichensteller. Die Prüfung bestand: Lok.-Hei- zer Wehner in Gießen zum Lokomotivführer. Beloh­nungen erhielten: Hilfsweichensteller Müller in Bel­lersheim und Bahnhofsvorsteher Hagen in Grünberg für Beseitigung von Betriebsgefahren.

* Gefrierfleisch für Gießen. DirektorDr. Modde vom städtischen Schlachthof hat sich gestern Abend nach Köln begeben, um das dort heute Vorrnittag angenommene Gefrier­fleisch einer Prüfung zu unterziehen und aus eigener An­schauung die Behandlung des Fleisches bis zum Verkauf kennen zu lernen.

Landkreis Gießen.

Wieseck, 15. Sept. Die lose Vereinigung ehemaliger 116er, die in der zum vorigen SamLtag einberufenen zahlreich besuchten Versammlung gegründet wurde, hält am nächsten Mittwoch bei Gastwirt W. Bierau ihre erste Hauptversammlung ab. In dieser Versammlung soll allen, die am Samstag verhindert waren, Gelegenheit geboten wer- den, ihre Teilnahme zu erklären, auch soll in dieser Versamm- lung der Beitrag von 35 Pfg., der zu allen festlichen Ver­anstaltungen berechtigt, entrichtet werden.

Kreis Büdingen.

Büdingen, 12. Sept. Ucber die Kunstabteilung der hiesigen Wanderausstellung schreibt man uns: Wir machen zunächst die Bekanntschaft mit den fleißigen, umfang- reichen Arbeiten des Baurats Die hm. Tie Gemälde zeugen von treuem Fleiße und scharfer Beobachtung. Neben der mit liebender Sorgfalt ausgearbeiteten Kleinmalerei überrascht uns Bahner mit kühner Farbensprache und gewandter Technik. Hält er )id} auch noch von den Exzessen unserer Futuristen oder Derer vom blauen Reiter fern, so geht er doch den gesunden Anregungen der Modernen nicht aus dem Weg«. Ungemein ansprechend sind feine Zeichnungen, klein, zierlich und oft von packender Sprache Xie ganze Poesie ober hessischer Straßenbilder mit ihren intimen Stimmungen nut dem Duftigen Schleier der Heimlichkeiten gibt un-t Landgrebe in seinen Zeichnungen und Vlauarcllcn. Unter

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Kreis Friedberg.

Starkenburg und Rheinhessen.

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Gretel* für Kinder. Ter kath. Pfarrer Englert verbot n.' tu Der letzten ReligionSstnnde Den Kindern den Besuch Vorstellung: auch die Klasienlehrer sollen auf Geheiß dv Pfarrers cm gleiches Verbot an die Kinder erlaßen haben.

b. Mainz, 13. Sept. Am 18. Oktober fmbet m cf- Festhalle zu Mainz eine Festsitzung des geschäflSfühcef den Ausschußes für das BiSrnarck-Rationalden'm<

§ Bad-Nauheim, 13. Sept. ES ist als ein Br« dienst unserer Stadtverwaltung zu bezeichnen, daß sie legentlich der hier tagenden Versammlung der mitteldeutj GaS- und Waßersachmänner von der Zentrale für Verwertung in Berlin die Ausstellung .Das GaS in Ho und Beruf*, die bis jetzt nur in größeren Städten gejeü worden ist, auf einige Tage für unsere Stadt .erworben Die Ausstellung, die die großen Rüiime der Turnhallen fr Stadt- und Ernst-Ludwigschule in Anspruch nimmt, ist duc Bürgermeister Dr. Kayser eröffnet worden. Frl. von Aktie blatt hielt einen Vortrag über die Bedeutung deS Gase« r praktischen Leben, woraufhin die Ausstellung unter kundiger Führung besichtigt wurde. Neben den Apparat c für Koch-, Leucht-, Industrie- und KraftgaS sind von hiesige Firmen auch Wohn- und Geschäftsräume in hübscher Tek-

Zeitschriften und Postkarten viel Freude gemacht bar. Die / sinnig weiß er uns zu erzählen, m seinen Schilderungen nscher Büdinger Straßenwinkel, die wir lauschige Qtefäubten q* muten. Liebe Blumengrüße bietet uns Fräulein Lina D ed in ihren Duftigen Stilleben Tie Künstlerin leistet glei^ hervorragendes auf dem Gebiete der Keramik. Heber Ginicr ich mich geärgert und Dabei gefreut. Geärgert über Die in io spitzbübischen Gesichter seiner Kobolde, gefreut über Den l Schalk, der aus Diesen schelmischen Augen blinzelt. Alles ob er einen Küchen schrank oder einen Gnom malt.

Die <Srl =&intag Aaä i :.r trat un n einer Entst m btt Küste t IMi'Juge wirbt ein st .1! Uhr 95 \ «iinung in Lir 'Jntiemui th scheint, d ui: das an .Wmatamtt > WHm, ter doch 1 anpnichten. zeichnete bv

'Die Ei T,.a9 fand ,2 Seib ^J>on

ration ausgestellt und in geschmackvoller Weise worden. Die Ausstellung bleibt biß zum 17. geöffnet.

auf der Elisenhöhe statt. An der Sitzung nahmen u. teil Lderpräsident Freiherr von Rheinbaben und

Verl ^Rcrftrnmnor trvi ungünft i verschiedenen Ö*. daß meh loetlin vorbei itdlnacht bi.

m Offenbach a. M., 15. Sept. Die auf nachmittag einberufene dringliche Sitzung der Stadn«' ordneten beschäftigte sich in der Hauptsache mit dem t< tragsentwurs über die Stromlieferung auß dem Elektrizitätswerk an die Stadt Neu-Isenburg, der den gewünschten kleinen Abänderungen genehmigt wurd. Weiter wurde die neue Lohntafel und DünftorM nung für die Bediensteten der städtischen Straßendati

Kreis Alsfeld.

Alsfeld, 13. Sept. (St adtvorstands

hessischen Minister von Hombergk und Tr. Braun. Professoren Krei und Lederer werden in Lichtbildern

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Seineinde.

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ung.) Anwesend Bürgermeister Tr. Bölsing, Beigeordneter sowie 10 Stadtvorstandsmitglieder. Tor Hauptpunkt der T orbnung war die Frage über die Bahn Hof Serwciler z u Alsfeld. Gemeinderat Braun berichtet, daß mir auf Die kurze Zeit zur Ausführung be$ StadtvorstandSbes vom 9. September noch nichts habe unternommen werden k Von der Eisenbahnverwaltung würden Vorschläge von Der Alsseld erwartet bezüglich der Zusuhrstraße von der Alicchrctz nach dem zu errichtenden neuen Cmpiangsgebäudc. Gemeindet Ra m speck stellt fest, daß es niemals bedingungslos der bahnverwaltung anheimgestellt worden sei, Den Bahnhoi irg hinzulegen; es sei ihr nur wegen Stellung des Bahnhoi- irr Hand gelassen worden. Gemeinderat K o ch steht atu Dcmidb.i Standpunkt. Er führt weiter aus. Daß es sich heute gar um ein neues Bahnhofsprojekt handele, sondern nur um Frage, ob der Stadtvorstand der Anregung Der Eisenda tung folgen und Die bei ei ebnete Zufuhrstraße bauen wolle, tiun enisprechetiden Zuschuß müsse jedoch Die Eisenbahn zu den tatap) entstehenden Kosten leisten, da dies eine erhebliche Beaüiut^, des Projektes sei. Ter Vorsitzende bemerkt zur Auskläu^ daß nicht etwa Die Schaffung eines neuen Bahnhofsprojekts stand Der heutigen Verhandlungen fei, sondern es Han einzig und allein darum, an dem genehmigten vorliegenden durch Cröffnung einer neuen Straße Verbesserungen vorzun Die Die Verbindung zwischen Alieestraße unD dem ixinüian bilde. Tie Bahnvenvaltung halte nach wie vor an Dem gen Projekte fest. Gemeinderat Enders beantragt Bertagu Sadjc, um sich im Stadtvorstand Durch einen Sachverstandi Eisenbahnverwaltung einen Vortrag über die Angelegenheit zu lassen. Am Schluß Der Bespreckmng wird Der Antrag judi gezogen. Gemeinderat Eder bemängelt, daß mar» über die «d- seinen Vorgänge nicht genügend unterrichtet sei. Man könur d» Der Anregung bezüglich Schaffung einer Zufuhrstraße ganz n zustimmen, da dies eine wesentliche Verbesserung Des i'roidti M Deute. Wenn man erst Das Enteignungsverfahren abwanen dann werde die Sack)e noch teurer. Gemeinderat M üllet Der gleick-en Ansicht. Gemeinde rat Ramspeck stellt nach a gehender Aussprache folgenden Antrag, Der auch Die Zustimn»^ finDet: Ter StadtvorstanD ist entspreck)end seinem früheren schluß mit dem bereits genehmigten Bahnhofsproiekl aivoentai*, roüiifdjt aber eine Verbesserung herbe.zuführen durch Anlage «W Direkten Verbiirdnng zwischen der Aticesttaße und Dem Platz« dem Personenbahnhof in oer Voraussetzung, daß Der Stadt 'W eine namhafte finanzielle Unterstützung durch die Ciicnbch» Wallung zuteil tvird. Ter Stadtvorstand ermächtigt Die W kommisiion, entsprechende Vorschläge auszuarbeiten, mit Dcrlä» bahn unD Den Grundbesitzern Die nötigen .Verhaitdlungen zu ftztzto. zu denen er sich seine endgültige Zustimmung vorbelzält. Säte gibt der Vorsitzende noch Kenntnis von der bcab|tätigten flafc rung des Fahrplans der A u t om o b i l o e r bi n Du n g 3lf seid N e n sta Dt.

Kreis Schotten.

& Schotten, 14. Sept. Ein Autoniobilunglüt stieß einem Fabrikanten aus Frankfurt zu. Die Scnfjtßnj versagte an einer Kurve, DaS Fahrzeug rannte gegen cnx Baum, die Insassen flogen heraus. Der Fabrikant in sein Sohn wurden erheblich. Der Fahrer leicht verletzt, di beiden Töchter blieben unversehrt.

ihnen muten uns besone-ers Die RonneburgdarsteUungen wu Märchen an. Kunstschlosser Sann- Veitershain ist Künstler von Gotte? Gnaden, der das Material Derart meistert b;. man von einem Maler in Eisen red.'n könnte. Mit freudiger raschung sehen wir die Originalzeicknungen ein» II b belobe der wohl jedem mit seinen bekannten Reproduktionen m

Oberhesse. Läßt mit 20 Jahren Ochs und Pflug stchen übersetzt, was er erlebt, auf die Leinewand. Stillsinnig Gönner feine eigenen Wege. Seine Bilder find das Hol auf die ober hessische Heimat, duftig und farbenfroh. Keck unb arbeitet Fries Flammend? Lickter weiß er aufzus seinen Bildern flackert Das Licht und wied?r fängt er da- und gibt es wieder gedämpft in stiller Farbenbarmonie. -jj ding redet in seinen Porträtplaketten. Er singt das Lod l Arbeit in seinen kräftig urwüchsigen Gestalten, dem Steindrth Dem Kartoffelgräber und dem Sensenwetzer. Stille Bebaglichtz haucht seine Miß Cook, düster, schwerer Ernst liegt in sei» Abschiedund namentlich in der Grablegung".

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Lehrani Tr.Bi gebo L. RieL 1 W dergedo durch de M'rord mario tsdßiat flj,(

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angenommen.

b. Sossen heim, 13. Sept. Die Mitglieder deS Maurischen VerbandStheaterS planen für morgen nachnultN die Aufführung des MärchenfpieleS ,Hänsel ui-

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