Ausgabe 
11.10.1912 Erstes Blatt
 
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Nr. 240

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Erster Blatt

162. Jahrgang

ßreitag, 11. Oktober 1912

Giehener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberheffen

Botütionsörud vnd Verlag der vrühl'schen Univ. Buch- und Steinörnderet R. Lange. Hcöaftion, Expedition und Vruderet : Zchulftrahe 7.

Büdingen: Fernsprecher Nr. 269 Geschäftsstelle Bahnhofstraße 16a.

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Die heutige Nummer umfaht 12 Seiten.

Die politische Stellung der Vulgarenlonigs.

Auch Zaudern gehört zur Kunst des Krieges, freilich hat dieses bisher mehr in der Führung eines Strieges, b<mn in dessen Einleitung sich bewährt. Ein glänzendes Beispiel bietet uns hier die römische Geschichte. Als nach der Niederlage der Römer am Trasimesischcn See der be­rühmte Feldherr Quintus Fabius Marimus zum Diktator ernannt war, brachte er im zweiten Punischen Kriege im Jahre 217 durch kluges Vermeiden jeder Schlacht vannibal, den Führer der Karthager, zum Rückzug, indem er ihn durch diese Taktik ermüdete und schwächte, während die Römer neue Kräfte sammelten. Daher hat die Geschichte dem siegreichen Feldherrn Fabius den Beinamen(Sunctator" (der Zauderer, verliehen. Heute sehen wir nun abermals einen Kriegsführer im Angesichte eines wafsenstrotzenden und kriegsbereiten Volkes zaudern, zaudern aber vor der Eröffnung der Feindseligkeiten. Die Gründe für diese Haltung scheinen nicht ganz klar. War doch gerade Bul­garien und sein König stets einRufer im Streit" gegen He Türkei. Sollte nun doch so unmittelbar vor der Ent- cheidung die Haltung der Großmächte und die Erwägung, wst die Balkanstaaten zwar ohne, ja auch gegen den W i l l e n der Großmächte Krieg führen könnten, daß der Frieden aber nich! von ihnen g sch oss n, sondern ihnen von den Großmächten diitieri werden wurde, diese Hemmung der bulgarischen Kriegsbegeisterung herbeigesührt haben? Tic Mobilisierung Bulgariens ist doch, nnc man stolz ver­kündete, beendet, so daß man nicht annehmen kann, daß Ferdinand durch seine zögernde Haltung etwa nur Zeit gewinnen wolle. Was will also Bulgarien? Hat sich etwa in der Rechnung über die finanzielle Kriegsbereit­schaft ein Loch gefunden? Oder aber hat auch hier Rußland, von dessen Doppelspiel ja bereits wiederholt die Rede war, seine Hand im Spiele?

Krieg und Frieden scheinen mehr und mehr in die Hand des Zaren Ferdinands von Bulgarien gelegt zu sein. Die politischeStellung Ferdinands I. ist ja in den letzten Jahren bedeutend erweitert worden. Er kann selbständig den Krieg er Hären, wie auch die Schließung von Ver trägen jeder Art mit anderen Staaten vollkommen ihm selbst überlassen ist. Er bedarf bei Abschluß solcher Ver­träge keiner ministeriellen Unterstützung. Er führt daher >ic Verhandlungen mit anderen Staaten direkt und per önlich. Verträge bringt der König lediglich zur Kenntnis >er Volksvertretung, der Sobranje: aber auch das bleibt einem diskretionären Ermessen überlassen, wenn nämlich einer Ansicht nach Ruhe und Sicherheit seines Landes durch die Publikation nicht gefährdet werden. Einer Mitwirkung der Sobranje bedarf es nur bei Handelsverträgen und solchen Verträgen, die dem Staate Ausgaben auferlegen, oder die politische und bürgerliche Rechte der Staatsbürger tangieren. Wir haben also in Bulgarien gewissermaßen einpersönliches Regiment".

Diese politischeStellung des Bulgarenkönigs in seinem eigenen Lande trägt viel dazu bei, daß er in den Balkan- Händeln der Gegenwart eine so dominierende und einfluß­reiche Rolle spielt. Diese Position ist nicht zuletzt auch auf die Bedeuttmg des Zaren Ferdinand in militäri­scher Beziehung zurückzuführen. Ferdinand I. ist der Begründer der bulgarischen Armee, man nennt ihn in seinem Lande stolz den Soldatenkönig. In der Tat, wenn die bulgarische Armee heute einen achtunggebietenden Fak tor darßellt, so ist das sein Erfolg.

Aeußerlich betraget, scheinen auch heute die Serben die Vorrciter zu machen, die angeblich der Türkei ein neues Ultimatum überreicht haben und am morgigen Sams­tag die Kriegserklärung folgen lassen wollen. In Wahr­heit wird König Ferdinand die Verbindung zwischen Sofia und Belgrad ^sowie Athen hergestellt haben und dieLernein- same diplomatische Handlung leiten. Mit großem Lärm wird eine montenegrinische Äegesnachricht verbreitet. Ob sie sich bewahrheitet, ist eine ganz andere Frage. 'Der türkische Ministerrat wird durch die Ereignisse arg in die Gnge getrieben. Richt nur, daß ihm der tatsächliche Krieg genug zu schaffen macht, kommen jetzt auch die Botschafter der großen Mächte mit einer gemeinsamen Rote, die am Doimerstag überreicht wurde und in der es Heißt, daß die Mächte unter Zugrundelegung des Artikels 2b des Berliner Vertrages und der Erklärungen des internationalen Aus­schusses vom Jahre 1880 bei der Pforte überHe Durch­führung der Reformen Besprechungen abhalten werden. Ob diese Friedensvermittlung heute noch etwas nützen kann? In Sofia werden höck)stens handfeste Dro­hungen der Großmächte einen Umschwung herbeiführen.

Tcr erste montenegrinische Sieg?

Podgoritza, 10. Okt. (Amtliche Meldung.) Der Konmrandant der bei Dulcigno operierenden Truppen, General Martinowitsch, meldet, daß die Montenegri­ner den Rojano-Fluß überschritten und die ersten Ku- les (türkische Wachthäuser) an der Landesgrenze gegen­über dem stark befestigten Berg Tarabosch genommen hätten. Die Befestigung Detchitch ist heute vormittag gefallen. Die Montenegriner eroberten vier Geschütze. Der türkische Kommandant hat sich mit seiner Mannschaft ergeben. Den ganzen Tag dauerte die Sck)lacht vor der Stadt Tuzi an, welche heute von dem gefallenen Detchitch aus von den Montenegrinern beherrscht wird. Der erste Sieg wurde im montene- grin ischen Laaer mit ungeheurem Jubel auf­genommen. König Nikolaus verfolgte den ganzen Tag über den Gang des Kampfes von verschiedenen Stellungen

der Linie von Podgoritza bis zum Skutarisee. König Niko­laus hat von allen Seiten Begrüßungstelegramme erhal­ten, so von Rußland, Bulgarien und Serbien. Aus Pe­tersburg trafen vom slawischen Komitee Geldmittel und Sanitätsmaterial ein.

Dagegen meldet dasBerl. Tagebl." aus Wien: Erste politische Stellen erhielten die Nachricht, daß die Montene­griner bei Podgoritza eine Niederlage erlitten haben, nachdem die Artillerie ihre gesamte Munition verschossen halte. Die Meldung, die auch einige hohe Militärs erhielten, wurde bei einem Souper, das Finanzminister Bilinskt am Donners­tag abend gab, lebhaft besprochen.

TieBerliner Morgenpost" erfährt aus Cetinje: Ter Kommandant der montenegrinischen Artillerie, General Bozowitsch, erschoß sich, als ihn der König gestern nach dem Gefecht von Plaminitza wegen schlechter Füh­rung und Munitionsvcrschvcndung getadelt hatte.

Lin Ultimatum Serbiens?

Wie die WienerZeit" aus Belgrad meldet, ist dort am Donnerstag nachmittag die serbische Antwort auf die Note der Mächte übergeben worden. Gleichzeitig über- reichte der serbische Gesandte in Konstantinopel der Pforte ein Ultimatum, das die Autonomie Maze­doniens und Altserbiens fordert.

Tas Berl. Tagebl. meldet aus Belgrad: Tie Kriegs­erklärung wird für Samstag, dem Tage der Einweihung des Tenkmals des Fürsten Karageorgewitsch, erroartet. Ter serbische Gesandte in K o n st a n t i n o p e l ist zur R fi ff - kehr in die Heimat aufgefordert worden. Als zweiter im Bunde soll Griechenland mit der Kriegserklärung folgen

Laut einer Pariser Meldung aus Sofia sind die Alliierten jetzt entschlossen, Mazedonien, Epirue und Altserbien zu aunek tieren.

Die proflamat on ö s Köjihs von Rlon-ene^ro.

Ec t in je, 10. Okt. Heute vormittag ist die Prokla mntion des Königs veröffentlicht worden. Es heiß', darin, daß es unmöglich sei, die von den unterdrückten Brüdern in Altserbien kommenden Schmerzensschreie länger zu er tragen. M a n schlachtet dort nicht nur Männer, sondern aulch Frauen und Kinder ab. Die Va terlandsliebe gebiete, den Montenegrinern zu Hilfe zu eilen. Die Montenegriner würden dies längst getan haben, wenn sie nicht das Ergebnis der friedlichen Bemühungen des Königs zum Schutze der Märtyrer jenseits der Grenze abgewartet hätten. Die Hoffnung des Königs, Mittel zu finden, um die Serben in der Türkei ohne Blutvergießen freizumachen, habe sich nicht erfüllt. Der König b e - bauere sehr, daß er gezwungen werde, den Frieden zu stören und den Säbel aus der Sch eide zu ziehen. Der König richtet weiter an die Montenegriner den Aufruf, sich unter seiner Führung zu sammenzuscharen und denbedrückten Brüdern, den lv ack e r e n Malisso ren , die seit zwei Jahren wie Lö­wen für ihre Rechte, für ihre Freiheit und für die Ver­einigung mit Montenegro kämpften, die Hand zu reichen Montenegro st e h e n i ch t allein; mit ihm seien die christlichen Balkan-Königreiche, mit denen Montenegro ver bündet sei. Der König habe stets dieses Bündnis ange strebt, welches alle Balkanvölker seit der Invasion der Asiaten erwartet hätten. Der König hoffe, daß die Söhne seiner alten Soldaten heute mehr denn je das Prestige des Vaterlandes zu heben wüßten und die Waffen Montenegros mit neuen Lorbeeren bedecken wür den. Es gehöre Mut dazu, mit einem großen Reiche zu kämpfen, aber dies sei der Stolz Montenegros, das sich stets freudig für seine Brüder geopfert habe. Die Syrn pathien der zivilisierten Welt würden Monte­negro begleiten, wie auch die Sympathien der gesamten serbischen Nation und aller Slaven. Edle Hände mit gezogenen Säbeln streckten sich ihm entgegen von »eiten der Könige von Serbien, Bulgarien und Griechen­land, deren Völker bei diesem Unternehmen mit Monte­negro brüderlich vereint seien. Montenegro greife die Tür­kei nicht aus Anmaßung, sondern aus den edelsten Ge­fühlen an, um die vollständige Vernichtung seiner Brü­der zu verhindern.

Die Proklamation des Königs fordert zum Schluß mit begeisterten Worten die Montenegriner auf, im Krieg nach Altserbien zu ziehen, wo sie mit ihren Brüdern aus Serbien, die von ihrem edlen Könige und seinemgeliebtenSchwiegersohngeführtwür- b en, zusammentreffen'würden. Tort würden die Montenegriner ihre Brüder aus Serbien umarmen und den Bedrückten die Freiheit bringen. Der König ruft den Segen des Himmels auf diesen Gang herab, von dem er seit seiner Kindheit träume und dessen Tag er in Ge­dichten herbeigerufen habe. Die Proklamation schließt mit den Worten: Hoch Montenegro, hoch der Balkanbund!

Ter französische Senator D'Eftournelles de Constant richtet an den König von Montenegro ein offenes Schreiben, in welchem er in den heftigsten Worten gegen die montenegrinische Kriegserklärung Einspruch erhebt und u. a. sagt, König Nikita drohe wie im Jahre 1879 von neuem die Welt in Brand zu stecken, um daran sein Süpp­chen zu kochen.

Das Aufgebot der Türkei.

Konstantinopel, 10. Okt. Das erste Artillerie- Regiment in Pera ist heute nach dem Kriegsschauplätze abgerückt. Tas Kriegsministerium bereitet die Einberu­fung des Landsturmes vor: es teilt mit, daß der Kamps bei Berana anbauert. Albanesische Freiwillige, Reserve, Landsturm und Truppen sind vor dem noch umzingelten Berana eingetroffen. Das Kriegsministerium meldet ferner, daß kleine Bandenkämp f e an derbulgari scheu, serbischen und griechischen Grenz» stattgesunden haben. Eine Jrade ordnet die Einstellung aller Universi­tätshörer in das Militär und ihre Entsendung nach dem Kriegsschauplatz an.

Die türkische Regierung beschloß, die Sperrminen in den Dardanellen gänzlich zu entfernen, um das Ausfahren der türkischen Flotte nach dem Archipel zu er­möglichen. Der eigentliche Truppentransport von Konstantinopel begann erst am Mittwoch. Außer dem zwei­ten Artillerieregiment muroe das aus Smyrna eingetroffene Kavallerieregiment abgefertigt.

Nach einer Meldung derDaily News" aus Konstanti­nopel stehen bis jetzt 250000 Mann türkischer Truppen an der bulgarischen Grenze Die Starke der asiatischen Streitkräfte beläuft sich auf 250300 000 Mann, so daß in wenigen Tagen 400 000 bis 4.50000 Mann türkischer Truppen aus dem öftlidjen Kriegsschauplätze ver­sammelt sein werden.

Aus allen Städten Rordalbaniens treffen Nachrichten über patriotische Kundgebungen der Albaner ein. Sie schwören, sie würden die Feindseligkeiten einstellen und für die Türkei kämpfen.

Der türkische Generalstab hat nun doch gestattet, daß die durch die Botsck)aften empfohlenen Berickt- erftatter sich nach dem Kriegsschauplatz be­gebe n; verschiedene werden am Samstag abreifen. Die türkischen Behörden hindern aber die Griechen an der Abreise und verlangen die rückständigen Steuern.

Eine türkische Kriegsanleihe?

Eine amerikanische Finanznachrickcken-Agentur meldet: In Washing vu verlaute, daß angeblich auf diplomatischem Wege Unterhandlungen betreffeub bie Uebernahme ?iner türkis chenAnleih evonbOMillionenDol- lars durch ein amerikanisches Bankensyndikat stattfinden. Es feien I. P. Morgan und Co. und Kuhn, Löb u. Co. und andere beteiligt.

Tie türkischen Finanzen.

Konstantinopel, 10. Okt. Wie bestimmt ver­bautet, stellte der Finanzminister an einem Tage dem Kriegs- miniftcr vier Millionen Pfund als Kriegskosten zur Verfügung, die die verfügbaren Ergänzungskredite für das Heer bilden. 'Da die Re-gierung außerdem über die Einnahmen aus dem Zehnten verfügt, deykt sie nicht daran, eine Kriegsanleihe abzuschließen. Des Finanzminister beschloß, nur die Kriegs st euer vorwe» cinzuziehen, wovon er hofft, daß sie ungefähr 800 000 Pfund einbringen. Wie man sagt, wären Die Mächte geneigt, oer Türkei zur Durchführung von Reformen eine finan­zielle Erleichterung zu schaffen.

Ter deutsche Botschafter in Konstantinopel bot der Pforte einen Teil des Botschaftspalais in Pera zur Unterbringung der Verwundeten an. Tie Pforte nahm das Anerbieten dankend an.

Bolt und Regierung von Griechenland.

Athen, 10. Okt. Der König kam gestern abend hier an. Eine begeisterte Volksmenge begleitete ihn zum Palast. In einer Rede sprach der König fein volles Vertrauen zu Volk und Regierung aus. Der Minister­präsident entarte, er hoffe noch immer auf die Erhal­tung des Friedens. Als die Menge mit Rufen: Es lebe der Krieg! ihn unterbrach, wiederholte der Minister­präsident den Satz und fügte hinzu, daß, wenn Griechen-, land in feinen Hoffnungen getäuscht werde, das Volk dem Heer und der Flotte vertrauen könnte.

Ein bulgarisch-türkifches Gefecht.

Wie dem Reuterschen Bureau aus Konstantinopel ge­meldet wird, entwickelte sich bei dem Posten von T i m r u ch- Klißma an der türkisch-bulgarischen Grenze ein lebhaftes Feuergefecht.

DerFigaro" erzählt, der Pariser Gesandte eines der Balkan st aaten habe sich, da er in den letzten vierzehn TasFn für 10000 Frank Depeschen ab - geschickt habe und die Gesandtschaftskasse vollständig leer fei, genötitjt gesehen, bei feinen Landsleuten Heine Darlehen aufzunehmen, um die Fortsetzung seiner tele­graphischen Berichterstattung wenigstens für einige Tage zu ermöglichen.

Line Erklärung öes Grasen verchtolü in der ungarischen Delegation.

In der ungarischen Delegation begrüßte am Donners­tag bei der Beratung des Budgets des Ministeriums des Aeußern der Berichterstatter Nagy die Vereinbarung mit Rußland und sprach die Hoffnung aus, daß die von der ungarischen Delegation mit Begeisterung unterstützte Drei- bundpvlitik auch in der gegenwärtigen schwierigen Lage ihre Probe bestehen möge.

Graf Berchtold erklärte, die gehaltenen Reden stimmten darin überein, daß seine Politik auch in dieser ernsten Sage die Billigung der Delegation findet. Er dankte hierfür und erklärte, die Stellungnahme der Dele­gation beruhige ihn auch in der Richtung, daß der Weg, auf welchem sich seine Politik bewege, der richtige sei und der öffentlichen Meinung des Landes entspreche. Jede Be­strebung meiner Politik war auf die Erhaltung des Frie­dens gerichtet. Tie Monarchie nahm an jeder Aktion teil, welche diesem Ziele diente. Tie Monarchie nahm in der letzten Phase im Vereine mit den anderen Großmächten für die Aufrechterhaltung des Statusquo auf der Balkan­halbinsel Stellung. Unsere Politik ist auf dem Balkan keine Eroberungspolitik. (Zustimmung.) Tas bedeutet aber nickt, daß wir an den Er­eignissen auf dem Balkan nicht interessiert sind. Wir haben auf dem BalkanLebensinter- ess en und sind entschlossen, dieseunter allen Umständen zu wahren. (Lebhafter Beifall.)

Im englischen Unterhaufe beantwortete Grey die Anfrage, ob bei der türkischen Regierung wegen des. Z grückh altens griechischer