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Gransawkeilen der Balkanbuu^Krieger
Wien, 10. Dez. Aus Konstantinopel und Bukarest kommen Meldungen, daß die Truppen der Balkanstaaren die schrecklichsten ©reue!taten verübt haben, die jemals in einem Krieg vorgekommen sind. Bei Saloniki wurden die Türken von dell Bttlgaren nicht nur hingeschlachtet, sondern auch noch den entsetzlichsten Martern ausgesetzt. Gegen Frauen wurden Scheußlichkeiten verübt, die nicht wiederzugeben sind. Verwundete wurden lebendig begraben. Die Konsuln der Großmächte l>aben darüber bereits an ihre Regierungen berichtet.
Türkisch-albanische Vandeo.
:/: Köln, 10. Dcz Nach einem besonderen Telegranrm der „Köln, Zdg." ans Balo werden infolge des fortgefefr* ten Auftretens türkisch-albanischer Banden, besonders in der Gegend von E l a s s o n a , die schärfsten Maßregeln getroffen. Tic griechischen Freiwilligen wurden mit der Verfolgung der Banden beauftragt.
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Frankreich und der Dreibund.
:/: Paris, 10. Dez. In Regierungskreisen erregt die Ankündigung von der Erneuerung deS Dreibundes den denkbar stärksten Eindruck. Man erblickt darin den Beweis, daß im Falle eines Krieges zwischen Oesterreich und Rußland auch Italien tatkräftig eingreifen werde, wodurch jede französische Hilfe für Rußland gelähmt werde. Unter solchen Umständen betrachtet man hier die panslavistische Forderung, Rußland möge die serbischen Forderungen mit den Waffen unterstützen, als einen Wahnwitz.
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jür Ihre lumpigen 2 Franks das große Los und einen Millionär al- Gatten prophezeien werde!" — Der Freier. ,^a, mein Herr, wenn Sie nm meine Tochter anhalten, so must ich doch Ihre Verhältnisse kennen. Was besitzen Sie?" „Oh... ein Mrti hübsches Amateurtalent für die Flöte." — Merkwürdig, fehlt er: „Was nehmen Sie, mein £)err?" „Tanke, nichts."
Verschwundene militärische Akte«.
Aschaffenburg, 10. De-. Sergant Gyselbach vom hiesigen Bezirkskommandv l-at sich erbangt. Der Grund des.Selbstmordes ist darin yi suchen, daß ihm wichtige militärische Akten abhanden gekommen sind.
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W v r m s, 10. Dez. £>eutc morgen Vs7 Uhr ist brr von Monsl>eim fällige A r b e i t e r z u g airf eine Rangierabtci- lung aufgefalwen. Mehrere Wagen wurden beschädigt. Der Heizer erlitt erhebliche Brandwunden, während 20 Leute un- erh.blich verlern wurden. Ter Materialsdiaden ist sehr groß.
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Verurteilung eins , endete, bringt einen dje der Leichtgläubigkeit. & je „Hellseherin" seit Iah lten Leuten recht flat erhielt und ihre Tä ,esetzt hätte, ivenn nicht hMich an den mmbnbe-ü und die Lilie der S« ? Wräge diese „veujehi tlocken imifete, »eigen Licht kamen. So ajutl schwur am Arm litt, iibe recht einfache und
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• Französischer S> n-m o r. Aufrichtige Trauer fln dein Begräbnis eines reichen Bankiers bemerkt man im Trauerzuge in einer der ersten Reihen einen Herrn, der herz- yttbteävmb schluchzt. Ein Mitleidiger, ergriffen von diesem auf* richtigen Schmerle, nähen sich ilM und fragt: „Sie smd gewiß
nahes Fannlienmitglted?" „Ach, mein Herr," schluchzt der andere, „ich roetne ja so, weil ich es nicht bin." — M oderner fomfott. Die Fremünn: „Aber, meine arme, teure Lucie, nxirum hackest du denn diese kompromittrerendcn Briese nicht verbranntLucie: ,^}a, wie konnte ich benn? Wir haben doch Damvil-eizung! . . ." — Der Wert klassischer Bil> düng. „Papa, wozu muß ich denn dieses dumme schwere Griechisch lernen?" „Wozu, du dummer Bengel, wozu ... Na, und wenn du mm z. B. im nächsten Orient kriege Krregskorrespondent werden wolltest?" — Eine günstige Gelegenheit. „Der Mann hier möchte gern einen Paß nach dem Balkan." „Was ist sein Beruf?z/ „Degenschlucker!" — Der beste Beweis. ,Wso Sie glauben wirklich, Herr Doktor," fragt der Skeptiker, ^daß Ihre alten Mediztnen jemanden am Leibe erhalten können?" "Aber gewiß," erwidert der Arzt. „Der beste Beweis dafür sind die drei Apotheker unb ihre Familien, die sich dadurch fdion seit 20 Jahren am Leben erhalten." — Die Ausnahme. Der Schöngeist spricht im Salon von dem Problem der Frau nnb erklärt: „Eine charakteristische Eigenschast ber Frauen ist, daß sie alle Dinge immer persönlich nehmen." „Wie können Sie das sagen?" fährt die Gastgeberin entrüstet auf. ,^Jch tue das gewiß nicht!" — Der Dreizehnte. „Ach, mein armer Mann, Herr Doktor! Ihm hats Unglück gebracht, daß wir zu Dreizehn bei Tisch waren. Wir mußten doch 14 sein: bedbafb hat er für zwei gegessen und mm liegt er mit verdorbenem Magen im Belt." — Bei der Wahrsagerin. „Aber Sie prophezeien mir ja nur Unglück!" „Na, denken Sie vielleicht, daß ich Ihnen
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2lus dem Tagebuch einer Gebeimagentin in 3 Akten.
An* dem Inhalt:
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2. Die Gebeimagentin depeschiert
3. Der Detektiv erführt den Inhalt derDevrfche 4. Der Bug wird aus ein Trajekt gesetzt 5. Der Detektiv telegraphiert an die Behörde 6. Detektiv und Agentin schiffen stch ein 7. Als Heizer verkleidet
8. Ter ftambf um das Geheimdokument
9. Ans Vanb geipült
10. Auf der Ilucht
11. Im habe das Spiel verloren
12. Verhaftet.
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