Ausgabe 
10.10.1912 Zweites Blatt
 
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162. Jahrgang

Zweites Blatt

Nr. 259

Erscheint täglich mit Ausnahme beS Sonntags.

hier in Dienst trat.

Kreis Alsfeld.

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Auf unferm Bahnho f wird

Landwirtschaft.

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Sonnenschein . KlarerHimmel Nebel

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Donnerstag, 10. ©Hoher 1912

Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen UniversitätS - Buch- und GteinbrudercL R. Lange, Gießen.

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weniger 3,Ä0/0 16,07 betragen

aus die Prov. Starkenburg

, , , Oberhessen

, Rheinhessen

Für Erholungsbedürftige und leichtere

Sommer und

Bei ClllKC. > Winter besucht, i Kuranstalt Mofhalm i. T. i/i Stunde v. Frankfurt a.M. Prospekte durch Dr.Schulze-Kahleysi, Nervenarzt,

an Entschädi­gungen 46,lti% 20,08 , 33,73 , 23,83 76,11 ,

Die Pflege eines gesunden Knochenbaues darf bei Säug­lingen nicht vernachlässigt werden, da andernfalls die von den füttern so gcnirchteie Rbachitis auftritt. Man lege, um vorzm beugen, besonderes Wcmidjt auf eine richtige Ernährung, die allen Anforderungen des kindlichen Organismus entspricht und gebe ein Nahrungömlttel wie.Qufcfc", falls Mutterbrust nicht gereicht werden kann.Knicke" enthält die richtige Menge von Mineral- und Eiweihitosfen, die für die Knochen- und Muskelfleischbildung erforderlich sind. hvwli

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Bei­trägen 433,3 % 23,78 32, , 39,66 60,M

** Roheit. Böswillige Hände zerstörten die Bret­terwand des Sportplatzes nn der Rodhermer Straße. Mehrere Bretter sind am Kopfende abgerissen worden und der Zaun ist an zwei Stellen durchbrochen.

" Silbernes Jubiläum. DieTienstmagd Katharme Briegel von Garbentcich begeht heute den Tag, an dem sie vor 25 Jahren bei der Familie deö SpenglermcistcrS Marx

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8. bis 9. Oktober

6. 9. ,

Die«iehener FamiliriblSNer" werden dem .Anzeiger' viermal wöchentlich beigelegt, das Kreistlatt für den Kreis Sichen" zweimal wöchentlich. DieLandwirtschaftlichen Zeit- fragen" erscheinen monatlich zweimal.

Englische Reisläuser für die Balkanstaaten.

Die Aussicht aus kriegerische Ereignisse in den Balkanstaaten hat viele abcnlcuerischc ®cmütpr_ m Großbritannien in Erregung bericht, und von vielen Seiten i|t, wie auch bei früheren Kriegen, versucht worden, sich von der einen oder der anderen der be­teiligten Mächte anwerben zu lassen. Tie englischen Ge­setze drohen jedem schwere Strafen an, der sich von einer fremden Macht anwerben läßt oder andere veranlaßt, dies zu tun Dieses Gesetz tritt aber erst in Kraft, wenn die Feind­seligkeiten tatsächlich eröffnet worden sind. Diese englische Reis läufcrei ist nichts neues. Ter heutige Lord Kitchener diente als Deutschenhasser int Tentsch-Französtschen Kriege aus Seiten der Franzosen, wofür er vor kurzem erst die Erinnerungsmedaille an 1870/71 erhielt. König Peter von Serbien nahm damals als Offizier der Fremden-Lcgion tätigen Anteil an dem Kriege gegen Teutschland. Viele andere brtttsche Osfizterc befanden nch damals noch auf französischer Seite.. Einer z. B., ein Kadett von Sandhurst, erhielt während des Krieges in kurzer Zett da- Kommando einer Artillerie-Brigade. Als er nach dem Kriege nach England zurückkehrte, wurde er vor cm Ztt.egsgerlcht ge­stellt Man ließ ihn jedoch laufen, und er trat bann, als ob nichts geschehen wäre, als SubalternottiZier in die britische Artillerie ein. Ein anderer Offizier war allerdings nicht so erfolgreich Er konnte seine Wiedereuistellung in die britische Armee nicht durchsetzen,und nahm dann dafür einen militärischen Kosten unter der belgischen Regierung an.

kapital 10 Psg.

Der Gesauitbedar, der Braudversicherungs- kasse für 1911 ist: Brandentschädigungeu 1 610259 Mk. (Starkenburg 743 851 Alk., Lberhessen 323 290 Mk., Rhein- Hessen 548 118 Mk.', Derwaltuiigskosten 225 860 Mk., Vergütungen an Gemeinden für erhöhten Feuerschutz 330 000 Mk., Beiträge in die Feuerlöschkasse 60 000 Mk., zur Ergänzung des Betriebsfonds 66 000 Mk., im gattzen 2 292119 Mk.

*

* Ter gestrige Krämer- und Zwiebel­markt war dank der günstigen Witterung aus den bcnach- barien Orten stark besucht. Biele Marktbesucher lockte natür­lich die Toppelvorstellung im großen Zirkus Henry.

Sektion

I cktober

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Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag: Redaktion: e^Al 12. Lel.-AdruAnzcjgerGtcßen.

verschoben joerben.

Dom Hansabtmd.

bs. Darmstadt, 9. Oft. Am 7. Oktober hat die erste gemeinsame Sitzung der neu geschaffenen Ausschüsse für Handwerk und Kleingewerbe der Ortsgruppe xarmitabt des hansabundes stattgefunden. Eine leblfafte Aussprache über das nn Sommer festgesetzte Programm der Mittelstands- Politik des hansabundes ergab zunächst, daß die Klagen über das Borgunwesen immer allgemeiner werden. Tie Ausschüsse ge-

0 A u s d e m O h m t a l, 10. Okt. Die Frostnächte sind-, nicht ohne Schaden gewesen, was bet einem Temperatur­niedergang aus 5 Grad unter Rull erklärlich ist. In expomerteir Lagen sind die Tickwurz schwarz geworden: ihre Schale löst sich ab In den Talgärten sind sogar die gereisten Setzbohnen erfroren. Tie Landwirte suchen deshalb obschon die Temperatur wieder gestiegen ist vor dem Kartofselausmacyen die Hackpstanzen ab» zuräumen. Die Kartoffeln haben keinen Schaden genommen; sie ergeben eine vortreffliche Ernte.

, 5 größten Städte übrigen Gemeinden , . . ..

Tie Entschädigungen auf je 1000 Mk. Umlagekavtial in der Provinz Starkenburg 0, Mk., Ob er Hess en 0,6o Rheinhessen 0l Mk., nn Großherzogtum 0,«, n'.k., tn der Stadt Mainz (L ü)if., Darmstadt 0,o. Alk., Ofsenbach 018 Mk., Worms 0, Mk., Gießen 05 Mk., in den 5 Städten zusammen 0,u Mk., in den Landgemeinden 0, Mk.

Tie Brandsleuer (erhobene Umlagen) ergab 1910: 1 363 477 Mk. Ter Ausschlag für 1911 beträgt von je 100 Mk. Umlage-

fchädigungen mehr

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politische Tagesschau.

lieber denWandel des Freisinns"

schreibt die .Köln. Zig-*-

In Mannheim hat in den letzten Tagen die Fortschritt­liche Vollspartei ihren Parteitag abgehalten, eine Tagung, die interessant und stürmisch zugleich war Das Ergebnis der drei Tage ist für Außenstehende ziemlich überraschend. Man komite bisher nicht wissen, daß die gemäßigten Elemente im deutschen Freisinn, die in seiner Presse verhältnismatzig schwach o errieten sind, auf der offiziellen Tagung der Partei so stark waren, dav sie Forderungen der demokratisch gerichteten Freisinnige glatt zu Fall bringen und ihre eigenen Wünsche durchsetzen konnten. Das geschah aber säst auf der ganzen Lime in aUen grunbiatv lichen Fragen. Daß der Parteitag sich mit den Mittelstands, fragen befaßte und dazu eine den Handwerkern und kleinen Ge­werbetreibenden recht sreundliche Entschließung faßte, will -war nicht sonderlich viel bedeuten. Schärfer wurde der Untnschied des heutigen Freisinns gegen den früheren schon 'N den Erörte­rungen über das Verhältnis znrLandwi r t, ch a r t. Bis­her kannte man im Freisinn eigentlich nur zwei Richtungen, von denen die eine für die völlige Aufhebung der Zölle, die andere für einen allmählichen Abbau eintrat. Run aber ist aus diesem Mannheimer Parteitag die Meinung derer durchgedrungen, Die überhaupt an unfern bisherigen Zöllen, besonders an den Getreide zollen fest-alten wollen, weil anders die Landwirtichatt, bic aus die bisherigen Verhältnisse eingerichtet sei, einen schweren Stoß erleiden müsse und weil sonst die Agitation des Freisinns auf dem Lande, die so rüstig begonnen hat, für alle Zeiten ver gebliche Liebesmüh bleiben müßte. Man hat diese neuartige Aus > sassung von agrarischen Dingen noch nicht in aller Form kodmziert, man bat aber eine Kommission gebildet, bic nicht darüber nn Zweifel sein darf, daß sie mit den alten Sätzen von der Schädlich­keit aller Zölle nicht einmal bei den eigenen Freunden mclyr Anklang finden kann. .

Eine ähnliche Zwiespältigkeit und ein ähnliches Nachgeben zeigte sich in der Behandlung der Arbeiterfrage. Auch hier gefielen sich einige Redner, besonders der Sekretär des neu- gcbilbcten Reick-svereins der fortschrittlichen Arbeiter, m Jlebcr- treibnngen, die daraus hinausliefen, daß alle liberale Sozial­politik bisher unfruchtbar gewesen sei, daß die Fortschrlttlick>e Volks Partei eine neue Aera der Sozialpolitik einleiten müsse und daß das Bürgertum sein Verhältnis zur Arbeiterschaft völlig ummodeln müsse. Aber gegen diese Propheten wurden ebensoviel Stimmen laut, die ben Ucbcrtrcibungcn entgegentraten unb be° tonten, es sei keine liberale Grunbforderung, aus der Joaut ber Arbeitgeber Riemen auf Riemen für die Arbeiter zu schneiden, und es liege gerade im Interesse einer Fortführung unterer Sozialpolitik, auch an die berechtigten Interessen ber Arbeitgeber zu denken. So mußten alle die einzelnen, weitgehenden rzorde- ningcn fallen und man begnügte sich schließlich mit einer Ent­schließung, die eine Durchsicht uni). Verbesserung des Arbeitsrechts

© Alsfeld, 9 Okt. Ein größeres Gruppen- Wasserwerk ist int Entstehen begriffen. Die Orte Mei­ches, Dirlammen und Frischborii haben schon ihre -teil nähme am Werke beschlossen, Storndorf steht mit seinem Gemeinsamen Wasscrbczug Planen

mngs M-Me fort a. 3- ihranstaltLRang. Strasse 23 Frankfurt 1888. s?»

j ausgcschloffcll. in. Prosp.ko'ienl

toerbedarf Porten, wie late Q bonum Gutmann 8 Juli artojfels re Werten taoeiloier. aub- re zu billigsten n M echsler 1 . Tel. 581. tut Wunsch, ltum frei Haus, ^yebleichH jebe Wäsche, X tilotil kocht wirb. Sein n Reiben, keine menbleidiemcbr st unschädlich siir ostet Giotit nur - Paket, ßabri- terSeisenfabrik n. b.H. Nieder- beim Wagner, inftr. 45. IDs/< hlschmeckendsten ivaratc, wie

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ie stets frisch bei Mensel; slah 21, denen» ?nge/-?lpotheke. 'nuuöflabe. [*w

fordert. , .

Auch den fortschrittlichen Frauen wurde bont Parteitag nn erhebliches Quantilm Wasser in ihren Wein gegossen. Hier gab der Parteitag sogar der Zwiespältigkeit in der Auftastung ot;encn Ausdnick. Und das ist durchaus kein Vorwurf für die Partei, sondern ein Zugeständnis ihres ehrlichen Bemühens. Tenn mit dem Wesen des Lcheralismus ist ja die Frage der Gletchberech- tigung der Frauen ganz und gar nicht verknüpft; die geforderte meckianische Gleichberechtigung ist vielmehr eine der oberfläch­lichsten Forderungen aus dem Schatze der Demokratie. So kam auch der fortschrittlich Parteitag zu dem Entschluß, die Frage des iFrauenftnnmrecksts in der Schwebe zu lassen und niemanden die .Agitation dafür ober bagegen zu verwehren.

Für den Politiker der bürgerlichen Mitte bietet deshalb der Verlauf der Mannheimer Tagung eine gewisse Befriedigung: er sieht, baß die Uebcrtreibiingni, an denen gerade die letzten Jahre so reich waren, an sich selbst zu sterben beginnen.

Mehring für Hildebrand.

Franz Mehring, der frühere ullraradikalc Chef­redakteur derLeipziger Volksztg.", der noch heute des Revisionismus wahrlich nicht verdächtig ist, wendet sich in der ChemnitzerBolksstimme" gegen den Ausschluß Hilde­brands aus der Partei! Er schreibt u. a.:

Als orthodoxer Marxist, wenn auch nur in partibus infide- lium beginne ich damit, zu sagen, daß Marx und Engels den Ausschluß .Hildebrands aufs schärfste mißbilligt haben würden. Es sind wirklich.nicht immer die Kardinäle, die die Päpste am besten verstehen. Luther verstand auch mehr vom heiligen Augustin, als der Tr. Eck. Marx und Engels haben alle­mal so viel Vertrauen auf die Kraft ihrer Gedanken gehabt, daß sie alle äußeren Mittel persckMäht haben, um innerhalb der Partei entgegengesetzte Meinungen unwirksam zu machen.

Doch es mag gestattet sein, einige Beispiele anzuführen. Kein Gegner Hildebrands hat dessen Parteitätigkeit je für so gemein«- sckrädlich gehalten, wie Marx und Engels die Parteitätigkeit Las­salles eingeschätzt haben. Sie warfen ihm nicht mehr und nicht weniger vor, als frivoles Kokettieren mit dem Absolutismus unb Feudalismus. Mer sie haben ihn niemals exkommuniziert. Sie haben niemals öffentlich erklärt: Du gehörst nicht mehr zur Partei. Und das mar nickst nur gerecht von ihnen, sondern auch klug, wie die gereiftefte Politik immer die klügste ist. Man sagt ferner: Aber Hildebrand schädigt doch die Partei. Za, wie der Spatz den Bauerii, an dessen Weinbeeren er nasckst. Allein wenn der Barier nun eine Batterie requiriert, um den Spatzen zu ver­scheuchen, so wird ihn weder die.Mit-, noch die Nachwelt für einen besonderen Helden taxieren.

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ndeDinterware 2.75, gröbere icutenb billiger, Ludwig Erb, i der Aetterau. Inschlub- M lpfelmost ^er Kellerei. Ml . ütcr, Wildaus WolkennM 2b.

Gießener Anzeiger

General-Anzeiger für Gberheffen

Aus ßefien.

Au8 den Kammerausfchüsien.

bs. Darmstadt, 9. Okt. Tie für heute angesetzte Weiter- beratung des Gesetzgebungsausschusses mußte wegen Verhinderung des Wg. Reh auf Freitag, den 11. ds. Mts.

--,--f Kreis Lauterbach.

Iwrcbc uuo Sehuls. Lauterbach, 9. Oft. Ter in Utrichstein gebil-

Ta8 Befinden des Bischofs von Limburg, bete Ausschuß für Errichtung einer A n tomo b i l - O in -

Dominikus Dr. Willi hat sich bedenklich v e rsch li mni'b us -Verb i n d n n g von Ulrichstetu nach Uii* m er t Der Kranke befindet sich in dem Redemptoristen- terbach , Schotten, Station Mucke unb Station kloster Gelslingen an der Sieg. Tombekan Hilpisch in Rixfeld unternahm heute einein bent üimbutB w1 das Krankenlager abgercist. bach. K;m^Bus.ng ^>1 J«hrt

AnS Teiltsch-sudwestafrika übcr bic Angelegenheit finbet am nächsten ^amstag in

wird vom borhgen Gouvernement telegraphiert Bon der ,,, Vertreter der beteiligten Gemeinden

Ostgrenze ist bis jetzt nichts neues zu melden. ;2er I uirianicm jiari, m 6 Vorfall bei Hunerob ist noch unaufgeklärt. Die Patrouillen konnten die aufgefundenen Spuren nur bis zum 5. Oktober verfolgen. Tie Nachsorschungeii werden fortgesetzt.

Mach' keine Witze, mein Sohn!

2u barfit mich morgen einfach nidjt im Stich lassen, denn ich habe keinen Menfchen, der,, der Versammlung forebenfönnteroiebu- Tein Zuftandi't ja freilich miierabeLabcr hab, die Gewogenheit, mich einmal für bich sorgen zu lassen. Fch schicke bir nachher zwei Schachteln Fans Sodener Mineral-Vastillen. Davon nimmst M bu zweistündlich 6 Stück in heißer Milch, zwischenein lutschst bu ein paar unb ich garantiere barür, baß bu morgen vollstänbig in M Crbnung bist. Ucberaü erhältlich, Schachtel 85 Pfg. 9lach- ahmungen weise man unbebingtzurück. ss w/w

Borgunwesen immer allgemeiner werden, xic 2iii5)a>unc gc <nc'lcrHUh nocki aus. Gemeinsamen Wasserbezug plai

langten zu der Ansickst, daß es am besten wäre, wenn auf allen Nösberts Vcitshain und Weidmoos. 1

Rechnungen ein Vermerk stünde, bau nach 6 Monaten ein ge- aum die ^rte ^wsoerrs /nrcbenliain anschließen wisser Zinsbetrag für nicht bezahlte.Rechnungen verlangt werden wollm stch,-n datz Wasserl^rk

müsse. Tie Ausschüsse be,machen lobann nock) die Notwendig- A Miicke, 9. Okt. Juf un|crni -o a n n i) o j n

feit einer zweckmäßigen Buckstührung im Kleingewerbe, sobald gegenwärtig an einem neuen Ne b e n bau gearveitet, er man sich über das System geeinigt haben wird, soll zur Ab- tommt ostwärts von dem .Hauptgebaudi zu stellen. Tav Haltung eines Buckst'ührungskursus eine geeignete Kraft gewonnen Gebäude soll einen Warte- bcAtv. Ausenthaltsraum inr das werden. Dienstpersonal. Waschküche und andere Räume enthalten.

tzandel.

** Postscheckverkehr. Im Reichspostgebiet ist die Zahl der Kontoinhaber im Postscheckverkehr Ende September 1912 auf 71837 gestiegen. (Zugang im Monat September allem 1193). Auf diesen Postscheckkonten wurden im September gebucht je 1159 Millionen Mark Gutschriften und Lastschriften. Das Gesamt- guthaben der Kontoinhaber betrug im September durchschnittlich 139 Millionen Mark. Im Verkehr der Reichsvostscheckämter mit dem Postsparkassetiamt in Wien, der Postsparkasse in Budapest, der luremburgischen und belgischen Postverwaltung sowie den schwei­zerischen Postscheckbureaus wurden 6,4 Millionen Mark umge,etzt und zwar auf 2550 Übertragungen in der Richtung nach und auf 12120 Uebcrtragungen in der Richtung aus dem Auslande. Meteoroloqische Beobachtungen der Station Eietzen.

eingeladen sind.

Kreis Friedberg.

' I,. Friedberg, 9. Okt. Die Zuckerrübenernte ist

in diesem Jahre gut ausgefallen. In der hiesigen Zucker-

«tavt unö «at»ö. u°br>k wird flei&ig gearbeitet. T°nn°ch mußt- d.e Knmpagne

3,8,5 Stao* einiqe Tage unterbrochen werden. Veranlaßt wurde d,e Unter.

Liegen, 10. Oktober .12. Brechung durch die kalt- Witterung, da beim Transport dec

Brgndvcrsicherung und Brände im Jahre 1911. ^übcn in bcr Kälte der Zuckergehalt vermindert wird. Jetzt

de- "m GUbC finbe» die Lieserungen wieder sta.b

Nach der E n t st e h u n g s st e l l e brannten Wohngebäude ol0, Hessen-Nassau.

Scheuern 137, Ställe 37, andere Nebengebäude 90, 5iirchen und Königsberg, 9. Okt. Während Rodhetm Und

Schulhäufer 26, sonstige öffentliche Gebäude 5, gewerbliche ®e- $icßcr au§ ^cr Gemarkung Königsberg auf das hefte mit bäubc 65. , . . m ...... Qucllwasser versorgt werden, hat sich die hiesige Wasser-t

Tie E n t st e h u n g s u r s ach e war beioiefeue Brandstiftung. ' . 'bcrJ vorjährigen Trockenperiode nicht bc»

a) durch den Eigentümer 0, d) durch dritte l; hiutmabllche Brand- 9 wurde daher die am Bleidenberg (jetzt Fürst-

Feuerzeilg 50; mangelhafte Feuerungsanlage 102, feiiergefährlicher ausgeschlossen, womit die Wasserfrage letzt eine glückliche Geschäftsbetrieb 29, zündende Blitzschläge 4», kalte Blitzschläge 171, Lösung gefunden h'at. _

Explosionen 46, Selbstentzündung von Stoffen 1, andere bekannte -------

Ursachen 4, unbekannte Ursachen 185.

Tie Entschädigung betrug unter 100 Mk.: m 554 Fallen, 100 dis unter 1000 Mk.: 145, 1000 bis unter 5000 Mk.: 108, 5000 bis unter 10000 Mk. : 37, 10 000 Mk. und mehr 26 und zwar 4 infolge von Blitzschlägen in Günterfürst 10 0,1 Mk.; Wöllstein 11 283 Akk.; Reichlos 11571 Mk.; Ulrichstein 11 849 Mk.; ferner Wohnhaus mit Nebengebäude in Gießen 11149 f.; Nammiabrik in Ober-Namsladt 12 264 Btt.; 3 Scheuern und Ställe nut Nebengebäude in Grund-Schwalheim 12465 Blk.; Blaschinenfabrik, Schmiede, Schreinerei in Viernheim 12 500 Mk.; Sildhaus usiv. (Brauerei) in Mainz 12 621 Mk.; Scheuern, Stalle, £a(le ufro.. tu Dauernheim 12 985 DIk.; Wohnhaus und Nebengebäude in Mainz 14 296 Mk.; Lederfabrik in Offenbach 14 909 Mk.: Feltkocherei in Offenbach 18 755 Mk.; Mühle mit Wohn- und Nebengebäude in Habitzheim 19 156 Mk.; Dampnnuhle und Magazin in Worms 21404 Alk.; Mühle, Wohnhaus usiv. in gienfinbt 22 838 Aik.; Wohnhaus mit Schneid- und Oelmuhle in Lauterbach 26 691 'Mk.; Kokosmattenfabrik in Rüsselsheim 26 81.8 Att. 1 Schamottefabrik in Bad-N anher m 27 571 Btt.; Wohnhans, Saalbau usw. in Hevpenheim 32387 Mk.; Gär- und Eiskeller mit Nebengedänden m Weisenau 83 172 Mk.; Wohnhaus in Herbstein 39292 Alk.; Oel'abrik in Budenheim 65 528 Mk.; Jalousiefabrik in Mainz-Kastel 100 266 Mk.: Montagehalle usw.! (Waggonfabrik) in Biamz-Mombach 117 126 Mk.; Opelwerke in Rüffelsheim 337 186 M. _ m k

Tie Braudversicherungssnmme (gegen den Brand versicherte Werte der Gebäude) betrug am Ende des Jahres 2 216 458 260 Bik. Zuschläge zur Versicherungssumme wegen er­höhter Feuersgefahr der Gebäude: 141 823 480 Mk. Demnach ge- samtes Umlagekavital am Ende des Jahres: 2 358 281740 Mk., im Turchschmtt auf 1 versicherte Hofrelle: 12 205 Mk., auf den Kopf der Bevölkerung 1839 Mk. Für den Ausschlag an Brand- versicherungsbeiirägen fonuren nicht das Gesamtumlagekavital, sandern das nach Riaßgabe der Bestimmungen des Art. 18 dcs BrandversichernngSgesetzes für Neuversicherungen im Laufe des Jahres zu reduzierende Umlagekapital in Anwendung. Tiefes be­trägt 2 333 456 800 Mk.

Tie Brandentschädigungen betrugen 16102o9 Mk.

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