bei der Reichspostrerwaltung nach durchschnittlich zehnjähriger Beschäftigung in der Regel e t a t s m ä ß i g angestellt werden
Ter Keiktiäftsordnungsausschuß brach wegen der Präsioentenwahl sehr bald seine Sitzung ab, zumal ihr Mitglied, der Abg. Gröber, zu einer Besprechung mit konservativen Herren gebeten wurde. Inzwischen tagte auch seit 9y2 Uhr die nationalliberale Fraktion und die Konservativen hatten um llVa Uhr ihre Fraktionssitzung; Zentrum und Polen um 12, und die Reichspartei eine halbe Stunde vor dem Plenum.
Dom englischen öergarbeiter-Ausftanü,
Die englische Negierung hat die Bergarbeiter und Zechenbesitzer von neuem eingcladen, gemeinsam mit , den Regierungsvertretern zusammenzukommen. Ter Exekutivausschuß der Bergarbeiter hat.seine Zustimmung dazu gegeben, auf den nächsten Montag eine Bcrgarbeiterkonferenz einzube- cusen und ihr diesen Vorschlag der Regierung zu unterbreiten, erklärte sich aber außer Stande, für die Annahme dieses Vorschlages einzutreten, wenn nicht in der vorgeschlagenen neuen Besprechung der Grundsatz des Mindestlohnes vollkommen von der Beratung ausgeschlossen sein werde. Eine amtliche Erklärung besagt, die Regierung betrachte ihre den Parteien bereits unterbreiteten Vorschläge als am besten geeignet, eine Einigung herbeizusühren, aber mit Rücksicht auf die Schwierigkeit, ohne gegenseitige Aussprache weiter zu kommen, habe sie sich zu diesem neuen Schritt entschlossen.
Es gilt als sicher, daß die Zechenbesitzer der Einladung der Regierung zu einer erneuten gemeinsamen Besprechung Folge leisten werden.
London, 8. März. Die Vertreter der Haupteisenbahn- zesellschasten versammelten sich heute int Innern Amt, um die durch den Kohlenstreik geschaffene Lage zu beraten und festzustellen, in welchem Umfange der Verkehr aufrecht erhalten werden kann. — Rach privaten Bericlsten feiern infolge des Kohlenstreiks 1OOOO Hafenarbeiter, Kranführer und Eisenbahnbeamte im Glasgower Hafen. Viele Arbeiter der Wollindustrie von Eolne Valley haben die Arbeit eingestellt. Andere erhielten die Kündigung.
Hamburg, 8. März. Obwohl die hiesigen Gaswerke über reichlichen Kohlenvorrat verfügen, hält die Direktion der Werke nun doch mit Rücksicht auf den englischen Streik Sparsamkeit für angebracht und schränkte darum den Verbrauch für Straßenbeleuchtung auf die Hälfte ein.
Arbeiterbewegung.
Bochum , 8. März. Die Frage, ob K r i e g o d e r W a f f e n- st i l l st a n d im Ruhrgebiet eintreten soll, dürfte am Sonntag entschieden werden. 70 Bcrgarbeiterversammlungen sollen im Ruhrrevier am Sonntag stattfinden. Sie beginnen sämtlich um 5 Uhr nachmittags. Bis dahin wird der Beschluß der Revier - konferenz geheim gehalten.
Berlin, 8. März. Rach einer gestern abend von dem Allgemeinen deutschen Arbeitgeberverband für das Schneidergewerbe im Verein mit der Berliner Ortsgruppe getroffenen Entschließung erfolgt die G e n e r a l a u s s P e r r u n g in der Herrenmaßschneiderei heute Samstag ein Uhr, nicht nur in Berlin, sondern auch in 15 7 deutschen Städten. Für Berlin kommen 225 Firmen in Betracht mit etwa 40 000 Arbeitern! während durch die Generalaussperrung im ganzen etwa 40 000 bis 45 000 Gesellen betroffen werden.
K a 11 o w i tz , 8. März. Die gestern abgehaltene Versammlung der fünf Bergarbeiierverbände hat beschlossen, an die Direktionen der einzelnen Hütten und Gruben Oberschlesiens eine neue Eingabe auf Gewährung einer 15prozentigen Lohnerhöhung zu richten und zwar vom 1. April ab, sowie auf die Beseitigung größerer Lohnunterschiede zwischen gleichalterigen Arbeitern. In der Begründung wird ausgeführt, daß die Löhne seit 1908 ständig gesunken sind und bis heute die alte Höhe noch nicht -rreicht haben, ivährend andererseits der Lebensunterhalt sich bis 100 Prozent erhöhte.
Ans Hessen.
Förderung des Weinbaues.
Abg. Korell-Königstädten hat mit Unterstützung der fortschrittlichen Abgeordneten zu Kapitel 75 a des Haupt- vvranschlags, Landwirtschaftskammer, beantragt: die Kammer wolle heu Beitrag zur Landwirtschaftskammer um 5 000 M f. erhöhen mit der Maßgabe, daß diese Summe für Zwecke der Förderung des Weinbaues verwendet wird.
In der Begründung dieses Antrages heißt es: Es ist schon wiederholt, auch in der Landwirtschaftskammer, beklagt worden, daß sowohl für außerordentliche als für die regelmäßigen .Bedürfnisse des Weinbaues die Geldmittel nicht genügend seien. Da nun trotz des besseren Ergebnisses des Jahres 1911, wie von allen Seiten des Hauses anerkannt wurde, die Lage des Weinbaues gedrückt tft, halten wir es für richtig, ihm durch die Landwirtschaftskammer eine erhöhte Beihilfe zu gewähren.
Deutscher Heid).
Ein Entwurf zur Feststellung eines Nachtrags zum Reichs haushalt für 1912 ist dem Reichstage zugcgangen. Es handelt sich dabei um den Haushalt für die neue Reichsvcrsicherungsanstalt für Angestellte. Darin werden die Besoldungen des Direktoriums der neuen Reichsversicherungsanstalt festgelegt. Die Besoldung der übrigen Beamten der neuen Versicherungsanstalt unterliegt nicht der Zustimmung des Reichstags, da ihr Besoldungsetat vom Bundesrat festzusetzen ist. Tie Ernennung der Mitglieder des Direktoriums geschieht durch den Kaiser aus Lebenszeit. Es ist beabsichtigt, den-Nachtragshaushalt bereits in oen nächsten Tagen zu verabschieden, damit die Bekanntgabe der Mitglieder des Direktoriums demnächst erfolgen kann. Bald darauf wird das Direktorium auch zusammentreten und die Vorarbeiten für die neue Angestelltenversicherung in Angriff nehmen.
Ausland.
Budapest, 8. März. Ter Ministerpräsident und die anderen Mitglieder dos Kabinetts werden bei dem Betreten deS Be- ratungssaaleS dos Abgeordnetenhauses von der Regierungspartei mit stürmischen Ovationen empfangen. Tie Justhpartei rief: Es lebe daS allgemeine Wahlrecht! Dor Ministerpräsident teilte mit, daß er die Demission des Kabinetts überreicht habe und der König diese angenommen habe. Das WgeordnetenhauS wurde vertagt.
Aus Stadt und Land.
Gießen, 9. März 1912.
" Tageskalender. Ctadtt Heater: Sonntag nach- vnittaq 3'/, Uhr: ,AlS ich wiederlam*; abends 7 */, Uhr: »LinnvacivagabnndnZ.'
Kolosseum: Täglich Vorstellung. (Heute geschlossen.)
Kinematogrovh: Täglich Vorstellung.
Biograph: Täglich Vorstellung.
Bauer'scher Gesangverein. Sonntag nachmittag b Ubr in der Neuen Aula der Universität: Konzert zur Feier des 48. Stistungs'esteS.
Evang. Arbeiterverein. Sonntag nachmittag 4*/, Uhr in der Turnhalle: Bolksunterhaltungsadend.
GernäldeausstellungdesKnn st Vereins irn Turmhaus am Brand, Neoi uer tag i.y (mü .'iusnahme von Samstag), von 11 — 1 Uhr, Sonntags von 11—3 Uhr
Museum des oberhessischen Geschichtsvereins. Geöffnet Sonntag vormittag 11—1 Uhr unentgeltlich, zu anderen Zeiten gegen 50 Pfg. Eintrittsgeld.
Mu, eum für Völkerkunde. Geöffnet an Sonntagen von U—i Uhr und 4—6 Uhr
A n l a g e Ni ii s i k am Sonntag vormittag 11 Uhr in der Süd-Anlage inur bei gutem Wetter). Svieiplan: 1. Ouvertüre zur Operette .Tie Amazone" von Fr. v. Blon. 2. Dtvertisieineul a. d. Operette ,Tte bleifha* von C. Jones. 3. Frühlingslied (Komm, L.ebchen!/ von lLounod. 4. Liegestrophäen-Maisch von C. Friedemann. *
** D i e Großh. Kabinettsdirektion hat mit dem Kunsthistoriker Dr. Gg. Biermann zu Berlin-Lankwitz, Herausgeber der Monatshefte für Kunstwissenschaft und des Cicerone, einen Vertrag abgeschlossen, wonach Tr. Biermann nach Darmstadt übersiedelt und es übernimmt, soweit wünschenswert, die Oeffentlichkeit über die Kunstpslege des Großherzogs zu orientieren, auch cintreien» den Falles als Berater in Fragen der Kunstpslege tätig zu sein.
• • Steuerpersonalien. Dem Steuerausseher Rein- bard zu Mainz ivurde eine Steueraufseherstelle an der Zuckerfabrik zu Friedberg übertragen.
• • H n n ft ü e r e t n Die Sonder-AuSstellunq deS MalerS George von Ha e ß l i n - München tst von morgen an geöffnet
• • Stadttheater. Tie Novität, die die nächste Dienstag-Abonnements-Vorstellung bringt, »Der Leib- q a r b i ft * von Molnar, darf als eines der witzigsten und sicher als das originellste Lustfviel der letzten Jahre bezeichnet werden. Besonders der zweite 91 ft, der in der Loge eines Opernhauses während einer Vorstellung spielt, bringt ein neues Milieu auf die Bühne. DaS Werk hat überall, so auch in Frankfurt im .Neuen Theater', wo es fortdauernd auf dem Spielplan steht, starken Erfolg errungen.
** Vom Kolosseum wird uns geschrieben: Das erfolgreiche Gastspiel von Pranas Kölner Bühne dauert nur noch wenige Tage. Heute fälit die Vorstellung aus. Am Sonntag, nachmittags und abends, geht zum letzten Male der viewelachte urkomische Operettenschwank: „Die geschiedenen Frauen" in Szene. Am Montag hüt Herr Tb. Prang einen Benefiz-Abend. Zur Aufführung gelangt die dreiaktige Militärburleske „Wer kann dafür?" Dienstag und folgende Tage geht „Teufel, ist das eine Wirtschaft!" in Szene.
"Studentische Unterrichtskurse für Arbeiter und Unter beamte. Am nächsten Sonntag nachmittag findet eine Besichtigung der Uuiversttatsbibliothe k uatt. Die Führung >vird Herr Tr. Flitsche übernehmen.
* * Der 80. Gauturntag des Gaues Hessen findet am Sonntag, den 24. März, in Steins Garten statt. Um das Gaufest |ür 1913 haben siüzdie.Vereine Butzbach, Heuchelheim und Frankenberg beworben.
** Kursus für Militär im Schlachthof. Auf Veranlassung der Garnisonverwaltung hält Schlachtbof- direktor Modde im Trichinenschausaal der Schlachthofanlage einen 14tägigen Kursus über Vieh- und Fleischuntcr- suchungsmethoden ab, zu dem mehrere Offiziere, 20 Zahlmeister und Zahlmeisteraspiranten des Kaiser-Wilhelm- Regiments kommandiert sind. Die Untersucyungsmetho- den werden von Direktor Modde theoretisch und praktisch erörtert, um die Hörer in der Beurteilung von Schlachtvieh sowie in der Ouglitätsbeurteilung von Fleisch zu unterweisen.
* * Besitzwechsel. Photograph F. Kuno Borst kaufte von Rentner Jul. Bach dessen Bauplatz in der Jo- hannesstraße neben dem Caf6 Astoria.
** Schlachthofbesichtigungen. Nachdem die Kommission, der einige Metzgermeister, Direktor Modde, Baumeister Gerbel und Architekt Wettläufer angehören, wegen des weiteren Ausbauens des Schlachthofes die Anlagen in Mannheim, Ludwigshafen, Stuttgart, Karlsruhe und Darmstadt besucht hat, wird sie sich auch noch die neuesten Schlachthöfe in Dresden und Breslau ansehen.
Landkreis Gießen.
0 Lich, 8. März. In voller Rüstigkeit feierte heute unser Turmwächter Adam Schmidt seinen 8 0. Geburtstag, nachdem er vor einigen Monaten schon sein 50. Dienstjubiläum festlich begehen konnte.
Kreis Schotten.
--- Ober-Seemen, 8. März. Zu Ehren der 29 Kriegsteilnehmer von 1870/71 aus unserem Dorfe wurde die Errichtung eines Denkmals beschlossen. Es kommt vor das neue Schulhaus zu stehen und verbindet mit der Erinnerung an jene glorreiche Zeit noch ein Stück Gesundheitspflege in Gestalt eines hygienischen Trinkbrunnens, der an die vor einigen Jcchren erbaut Wasserleitung angeschlossen wird. Der Vater des Gedan- kens, das Denkmal in dieser Gestalt aufzuführen, ist Herr PH. Sittel von hier.
Kreis Friedberg.
L. Friedberg, 8. März. Die Ackerbauschule wird den 20. März ihr Wintersemester schließen. An diesem Tage findet in Gegenwart eines Vertreters der Regierung eine Prüfung statt. Die Schule war von 65 Schülern besucht; 35 gehörten der Oberklasse und 30 der Unterklasse an. Nach den Ferien beginnen die Kurse der Baumwärter.
B a d-Rau i e.im, 8. Mürz. Eine Sitzung der Stadlverordneten sand heute hier statt. U. a las eine Eingabe der Anwohner der Lindenstraße wegen Entlastung dieser Straße vor. Hierüber entspann sich ein? lebhafte Aussprache. Die direkte Verbindung mü dem neuen Güterbahnhof durch den projektierten Eleonoren ring ist mit Schwierigkeiten verbunden, da von dem Mini- sterlum die projektierte Baufluchtlinie und der Bebauungsplan noch nicht genehmigt sind und von der Badevenval- tung der Austausch des Geländes nicht gefördert wird Für den Friedhof wurde ein automatischer Seiikappara: zu 270 Mt. bewilligt, für Ausmöblierung des Warteraumt in der neuen Friedhofwärterwohnung 230 Mk Die Wirtschaftsrechnung der neu errichteten Friedhofswärterwok. nung beläuft sich auf 11364 Mk. Dem Verein „Natur, schutzpart" trat die Stadt mü einem Jahresbeitrag üoi 20 Mk. bei. Dem Heimatverein wurde als Zuscbuz zu seinem Bad-Nauheimer Jahrbuch 136 Mk. bewillig:. Die städtischen Straßenkehrer sollen wasterdichte Än züge und Hüte erhalten.
Kreis Wetzlar.
# Gleiberg, 8. Marz. Tie BeleuchtungSkörver für die Räume Der Burg Gleiberg werden in den nächsten 14 Tagen hier eintreffen und können sofort infiaüiert werden. Ter große Radleuchter im Kaistrsaal, den einer der Braun- stlser Fürsten seinerzeit gestiftet hat, wird nur montiert, ivährend in den anderen Räumen eine neue stilgerechte Beleuchtung geschaffen wird, für die zwei Gießener Freunde öer Burg 101)0 “DU. gestiftet haben. Vor der Toremfahrt zur Burg und auf den, Burghof werden Laternen angebracht.
Htsfcn-Rasfau.
)( Marburg, 8. März. Der Voranschlag bei Marburger Kreisbahn für das Rechnungsjahr 1912/13 schließt ab mit einer Einnahme von 87 700 Mr. und einer Ausgabe von 80 485 Mk. Zur Verzinsung und Amor« tisation des Baudarlehens usw. bleiben 43 172 Mk. durch Kreissteuern zu decken.
Eingesandt.
T leaterfragen.
Erwiderung auf daZ Eingesandt in der gestrigen Nummer.
Da die Leitung des Stadttheaters berechtigten Wünschen voi berufener Seite bereitwillig und jederzeit Reckmung trägt, dal der Unterzeichnete nach gewissen Erfahrungen sich zum Grundsaz gemacht, aus anonyme Eingesandts in Thcalerangelegenheitni überhaupt nicht mehr cinzugchen.
Tas Eingesandt in der letzten Nummer zwingt jedoch ii einer kurzen Entgegnung.
Es wird da dem Leiter des Stadttheaters ziemlich unocrbüir: Unkenntnis in Regie und Parteilichkeit vorgeworfen! Bon wem? — Von einem cbeln Anonymus! —
Gegenüber solchen beweislos vorgebrachten, offensichtlich in* sönlichen Gehässigkeiten, verweist der Unterzeichnete nur auf ieinen auch in auswärtigen Fachkreisen anerkannten Ruf als Regisseur und seine nun bald neunjährige Tätigkeit im lieben Gießen. Die Anerkennung, die das hiesige Publikum und die maßgebenden Faktoren den jedenfalls ehrlichen und nur von künstlerischen Motiven geleiteten Bestrebungen der jetzigen Direktion stets bezeugt Haber, macht es dem Unterzeichneten leicht, sich über ein paar anonvm: Liebenswürdigkeiten von wahrscheinlich sehr unberufener Seüc hinwegzusetzen. Hermann Steinaötter,
Direktor des Stadttyeatcrs.
*
Zu der Bemerkung über Regie in dem gestrigen (SngefanM sehe ich mich genötigt zu erklären, daß ich auch diesmal meiner Prinzip treu blieb und noch kurz vor Beginn und sogar wahren) der Vorstellung, Ermahnungen, bezüglich lauten und verständliche: Sprechens, an die Künstler ergehen ließ.
Im übrigen ist es namentlich bei einem Schauspiel, in welchen es viel auf „Stimmung" ankommt, nicht immer ganz leicht, aei den Proben schon die richtige Tonstärke festzustellen, da die Slang Wirkungen »wischen dem leeren Haus der Proben und denen bä vollen Hkruses, naturgemäß ganz erheblich andere sind.
Oberregisseur Bakof.
•
(Hierzu bemerken wir noch, daß das erste Eingesandt niifr von Herrn Direktor Steingoetter Verrührte,, und daß ta Verfasser des gestrigen Eingesandts, wie er uns versicherte, nifr die Direktion des Stadtthcaters gemeint hat. Im übrigen schließe wir die Aussprache über diese Frage. Die Red.)
Amtlicher Weilerbericht.
Oeffentliche Wetterdienst st eile Gießen.
Welterausstckiteu in Hessen für Sonntag, den 10. Marz 19111 Trüb, strichweise gelinge Regeulälle, mild.
__LJ—” — ■■■ —'1 1 —
Letzte Nachrichten.
Berlin, 9. März. Gestern begann hier die 33. Hauptvcr- sarnrnlung der Bal neologischen Gesellschaft, der Deutsche Bäte ärzletag.
üsselsheim
Man verlange
Bitte beachten Ste
dass der neue Kaffee-Ersatz
sehr kräftig und enorm ausgiebig ist Man braucht deshalb davon lange nicht soviel zu nehmen, wie von sonstigen Kaffee-Ersatzmitteln, um ein gutes, aromatisches Getränk zu haben. Jeder Zusatz ist überflüssig. — Ohne Malzgeschmack, hülsenfrei, durchaus gesund. — Verlangen Sie Perlka bei Ihrem Kaufmann. — 1 Pfund - Pakete 35 Pfg., % Pfund - Pakete 18 Pfg. — Allgemeine Nahrungsmittel - Gesellschaft m. h, H„ Berlin W. 9.


