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9.7.1912 Erstes Blatt
 
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rungen beizutreten.

Deutsches Reich.

Reiä)sanzeiger

Ausland

Vkzu q»vretS: monatlich 75V^viertel-

nefcitet werden. Die in den letzten Tagen in der Gegend von Durazo und El-Basan bemerkbare Gärung scheint .... .. . < . r....... QY1. x Y-x v a Slf I nrttt Phd

gegenübersieht, zurückstellen. Der Ausschuß beantragt daher Beitritt zu Art. 1 der Vorlage zum Beschluft der Zweiten Hammer, insoweit der Tilgungssatz für bic Eisenbahn­schuld von 2 s auf 13 Proz. berabgejebt wird und insoweit beschlossen ist, daft die Geltungsdauer des Gesetzes er|t am 1. April 1913 beginn!. Weiter beantragt der Ausschuß, den Tilgungssatz für die nichtwerbende Schuld auf«/-. Proz. sestzusetzcn. Den übrigen Bestimmungen des Gesetzes be­antragt der Ausschuß mit einigen unwesentlichen Abande-

Das Wahlabkommen der Nationalliberalen Parte: und der Volkspartei für die Landtagswahlen m Württem­berg wurde heute nachmittag endgültig unterzeichnet.

Die internationale Konferenz für den Eisen- battn-Frächt verkehr ist in Bern vorn Bundesrat Tscrricr eröffnet worben. Perrier wurde zum Präsidenten

Äute sand in der deutschen Botschaft eine Abend- tatet zu 28 Gedecken statt. Anwesend waren u. a. der deutsche Reichskanzler, Ministerpräsident Kokow- tz o w, Marineminister Grigorowltsch, Hosmeister Klnwo- chein, Gräfin Kleinmichel, Fürstin Galytzm und das ge- amte Personal der Botschaft

J^ Anschluß ^an gedachte Redattenr Ernst Heß der früheren schon verstorbenen Führer de» Gaue», Kuhl von Butzbach, R ü. b s a m e n und D e m u t y von Gießen, und teilte im Anschluß daran mit, bau der xuruoerein Gießen bie Turner Friedrich He l m, Wuhelm ^er bert, Ludwig A l t h o f f, Hermann Kühle r und Ottmar W e i - dig zu Ehrenmitgliedern ernannt habe.

Darauf gedachte Rechtsanwalt Kaufmann der ilelßi- aen Arbeit &r .Ausschüsse und bantte besonders den Mit­gliedern, bie keinem der beiden hiesigen Turnvereine an-

^Bon Kaiser und Großherzog waren aus die am Saras- taa abqcmubten Hulbigungsdepeschen herzlia/e und

3 - bU.-.------ Der Ausschuß der

Iswolski Moskau besichtigen und sodann in Kronstadt an Bord desEonts" nach Frankreich zurückkehren. Wahrend der Abwesenheit Poincarös wird IustizmiNister Briand bie auswärtigen Angelegenheiten leiten ,

Aus Tanger wird gemeldet: Der Hasen von Mehe- dija an der Sebüiyündung, der im vorigen Jahre als Vcrproviantierungsbasis für die nach Fez entsandten Klup­pen diente, wird am 1. Juni nächsten Jahres dem inter­nationalen Handel geöffnet werden.

Nach anthentischeii Meldungen aus M o n a st i r kehrten die zu dem Führer der Deserteure, Tajar-Bey, entsandten i Offiziere unverrichteterDinge zurück. Taiar-Bey ! weigerte sich zurückzukehren. Heute soll die letzte Auf-

null ui vu» jn ui n h » » » , -. . . -

der Reichshauplkasse mit einem Gcsamtuberschuß - - -- 249 131 17 4,91 Mark ab. -

An Stelle des in den Ruhestand getretenen Lenators O ^wald wurde Johann August Latlmann zum Senator von Dam­

eisenbahnamt. ,

Bezüglich der Meldung desDaily Ehrorncle , wonach zwischen England, Frankreich und Italien ein den Status quo im Mittelmeer verbürgendes, je­doch die italienische Annektion von Tripolis anerkennendes A b k o m m c n geplant sei, erklärt derTeinps", es jci richtig, daß die französische und englische Diplomatie den nnkt ttilhlnnft ! Wunsch hege, die zwischen Italien einerseits und Frank

DCUna}lünO UuO tiuniuno. rrt. . reich und England andererseits seil etwa zehn Jahren bl

Kaiser Wilhelm soll dem russischen Admiral GrigoroJ Mittelmeer-Entente zu befestigen, doch hatten bar* witsch in Baltisch-Port vorgeschlagen haben, schiffe a u s ' Teinc formellen Verhandlungen stattgesunden

deutschen Werften bauen zu lassen. "Sehen Sie sich französische und die englische Regierung hatten sich meinenMoltke" an, sagte der Kalser, ,,wenn Sie bisher auf einen bloßen, wenn auch eifrigen Gedanken-

schen, bauen mir Ihnen in kürzester Zeit sechs solche Moltke. Austausch beschränkt. t .

Petersburg, 8. Juli. .Heute »ormittag befWe Ueb« buÄ'

der Reichskanzlerdas deutsche Schulschiff ^nsa und sterpräsident wirb sich voraussichtlich am 3. oder die Eremitage unter Führung des Barons ^lkersamb. ^ciNisl ip I Panzerschiffes ,,Conts" in Dünkirchen

Darauf sand beim Minister des Aeußern Sasonow ein 7. August in Kronstadt eintreffen. Am

Früh st ü ck statt, an dem sämtliche in Petersburg anwesende e nsä^ N August werde der Ministerpräsident, der von Minister, die hohen Beamten des Auswärtigen Anzts, alle Kabinettschef Täschner begleitet sein wird, in Peters Mitglieder der deutschen Botschaft, der bayerische Gesandte H (ange Unterredungen mit' Sasonow haben und am v. Grunelius, General v. Tatitschtschew und Botichafter Auaun vom Zaren empfangen werden. Am 11. und

Swerbefew teilnahmen. Nach dem Frühstück fuhr der! - ^^gust wird PoincarS in Begleitung des Botschafters Reichskanzler nach Zarskosc Sselo Abends " ber Moskau besichtigen und sodann in Kronstadt an

Botschaft ein Diner statt, wozu geladen sind der Minister-1 ~ *- -----

Präsident, der Marineminister und der Ackerbauminister mit ihren Damen, Gräfin Klcinraichel, unb die Mitglieder der

Vie Schuldentilgung in der Ersten Kammer.

Die wichtige und seit Jahren viel umstrittene Frage der Kilcmna der hessiscku-n Staatsschuld ist nun auch in dem lanJeiterten Finanzausschuß der Ersten Kammer einer Be­ratung mit der Regierung unterzogen worden und hat zu |Kem sehr bemerkenswerten Ergebnis geführt. Bisher f> rrfditcn über diese Frage zwischen der Ersten und Zweiten iimmer wesentliche Differenzen, weil die Erste Kammer inner gesetzlichen Festlegung der Schuldentilgung wider- ss-ebte, um der Gefahr einer ebent. Steuererhohung zu ent- a.ben In seinen neuerlichen Beratungen hat nun der is van-,ausschuft der Ersten Kammer nicht nur dem aller­dings wesentlich von der Zweiten Kammer veränderten ^eaierungsentwurf über die Schuldentilgung zugestimmt, sind er n ist noch über das Maß der von der Zweiten Kam* irer beschlossenen Tilgung hinausgegangen, indem er den iilgungssatz für die nicht werbende Staatsschuld, den bic reiierungsvorlage auf 1 Proz. festsetzte, die Zweite Sammer aber auf »/» Proz. reduzierte, auf v 1 e r f u n f t c I ir.iicnt zu normieren beschloß, lieber diese Ausschuschera- tzug hat Frhr. Hcyl zu Herrnsheim schriftlichen Be­rit r erstattet. Er erinnert in der Einleitung daran, baß der eif:c, von der Regierung üorgcTegte Gesetzentwurf über bie Schuldentilgung vom 29. Nov. 1909 unmittelbar an bin ungünstigen Abschluß der Staatsrechnung für 1908 anknüpfte, was zur Folge hatte, daß die Regierung zur lefung des Defizits von nahezu fünf Millionen eine )4 rozentige Steuererhöhung verlangte. Der, Ausschuß lkrster Kammer konnte sich damals der allzu pessimistischen Auffassung über bic Finanzlage nicht anschließen unb lehnte e- ab, bie ungünstigen Erfahrungen eines Jahres als Be­gründung erhöhter Steucrforderungen für eine Reihe von jtjren anzuerlennen. Tie Eiitwickelung ber >Ltaatsnn- mdi men unb Ausgaben habe biese Auffassung gerechtfertigt, dcrm die Erträge der Einkommensteuer seien seit 1909 ein­st ließt ich ber loprojciitigeii Steuererhöhung um 27,63 Proz. uiib bic ber Vermögenssteuer um 22,59 Proz. gestiegen, bic Einnahmen aus Tomänen unb Forsten um 17,68 Proz., hhDceub sich ber Zuschußbedars bes Ministeriums bes Innern nur um 1,15, ber des Justizministeriums um a,öd «jrozent erhöhte, der des Ministeriums der Finanzen sogar uni 3,65 Proz. zurückging. Die gewaltige Steigerung der Steuern, namentlich ber Einkommen- unb Vermögenssteuer, hak in Verbinbung mit ben großen Einnahmen aus den Eisenbahnen zu ben Uebcrschüssen geführt, über bic nun* nr.jr bic Lanbstänbc verfügen könnten. Dabei dürfe aber nicht überseyen werden, daß nach ben Ausführungen des Geyeimcrats Tr. Becker das Einlommen in Hessen nut 312 Proz., in Preußen nur mit 6,89 Proz. belastet sei und b c Steuerbclaftung auf den Kopf in Preußen 11,77 Mk., in teilen aber 18.18 Mt. betrage. Im Gegensatz zu der e.sicn Schuldentilguugsvorlage bilde die Grundlage für ie jetzige Vorlage ein Ueberschuß von 3 210000 Mk., wobei allerdings nicht sicher sei, daß dieses rasche Tempo anhalteii vCLde. Der Finanzausschuß Erster Kammer habe niemals

Der Ausstand in Portugal. ,

Paris, 8. Juli. Aus Madrid wirb gcmelbet, daß 300 f »r an it)11 erqelieii und sodann die Verfolgung ein- p 0 r t u g i c s i s ch e M 0 n a r ch i st e n bei Guilarez m P v r tu g al l 'feitet werden. Die in den letzten Tagen in der Gegend ein gedrungen ,eien und day zwei Abteilungen von je 300 0 ^uravo unj> El-Basan bemerkbare Gärung cheint

mm M ».» StfSSW S'ÄÄK vormittag aus den Ortschaften Orense, Mane und Benin hier Regierung. Die Bewohner werden aufgeforbert, sich dieser eingetroffen sind, kampierten gestern abend zwei Kolonnen B^^gung anzuschließen oder sich neutral zu verhalten.

Monarchisten in Stärke von 300 Mann m den Bergen _. A^Eische Regierung verhängte über bie Gegenb von

auf portugiesischem Gebiet. Es kam zu einein G e w>e hr 1 cu c r | T Belaaerunaszustand.

mit berittenen Truppen, das ohne Erfolg blieb. Ter Vor,teher, der \ üruja Den -öciagcrung^mi i u

Grenzgemeinde stellte fest, daß 300 Royalisten aui portugiefoches . u 5,. »

Gebiet hinüberglngen und in der Umgebung der portugiesychen 3ubllaUmS-@0UtUm|eft ©ICßCtt 19<2.

Ortschaft Marros Leute ausrüsteten und bewanneten. e (öiefien 9. Juli 1912.

Madrid. 8. Juli. Wie aus Tua gemelöet nnrb, halten J m

sich die portugiesischen Royalisten immer noch in der Umgebung dem Jubiläiimsturnen, das sich bis zur Mittags-

von Valcnca do Minho auf und beabsichtigen sich mit Kolonnen I hinzog, versammelte sich eine stattliche Anzahl von

Paiva Eoncciros und Almaidas zu vereinigen. Die Verbindungen ' . schönen Festhalle dem

zwisck/en Valenca und Oporto und wiedcrhergeitellt. perren m ull j j Festessen.

2cl>ach. Eine weniger zahlreiche Bande ging aus der <-traßc Gelingen des festes verdient gemacht hatten, mit an NxrinEhaves vor. Von Ehaves wurde ihr eine Abteilung cnt= [ennenben Worten.

gegcngeschickt. Die Bevölkerung von Cabaceiras-dc-BaUas ergab Provinzialbirettor Geheimerat U s 1 n g e r uberpracyt. sich bei Ankunft der Truppen aus Braga. Viele Rebellen ftnd und Glü... . aschc der Regierung und der Provinz

entflohen, andere gefangen genommen worden. Em Don oenJiC5 £5erf)£fieTi, wobei er einen Vergleich zwischen der inner» bellen eingespcrrler Beamter wurde betreit und die ^indessahne I politischen Lage von heute und vor 100 Jahren zog Xie wieder unter den vorschriftsmäßigen Ehrenbezeugungen ^ehiyt. ^cn Wert des Turnens sehr zu schätzen uno

Das 5. Infanterie-Regiment geht nach Oporto ab. s-p bedauere aufs tiefste, baß sich bic Jugenb heutzutage viel

ic entwaffnete Eine neue Erhebung hat auch im Norden nicht starkem Beifall ausgcnommeiie Rede mit ^"^m Hoch aUf üattgeiunden. In mehAren großen Orten, l>auptsächl.ich in Lusa- ^iser unb Großherzog, in bas bie Ber|ammlung lebhaft bon, sanden republikanische Straßenkundgebungen statt. einstimmte. .

Lissabon, 8. Juli. In B a l enc a wurden im Minho lviyiqcr Rede wies der Rektor der Landesuniversital

die Leichen mehrerer Royalisten aufgefischt. Die: Vermal- , Tr. K ö nig darauf hin, daß die Gießener Lludcnten- tung von Stadt und Bezirk «anno do Castello mrd dem KE- * t DoE f)Ullt>ert Jahren systematische LeibeSubuug Mandanten unterstellt werden, nachdem die konstitutionellen Ga I l)übc Das Interesse der Univerfitatsbehorden,

rantien.aufgehoben worden ßnd Bcla- bas die Studenten damals leider vermißt hätten, sei ihnen

de Castello sind die Telegraphenleitungen durchschnitten worden, turnen beteiligt habe, wie dies bei. unserer Nachbarunwer,. Tie Eisenbahnstrecke bei Barrosellas, wo Dalken aus die Schienen I Marburg ber Fall gewesen sei. Er hoste, da«! die. vom gelegt wurden, ist unterbrochen. Von Ehaves sind Truppen nach Großherzog unterstützteii Wetilampfe, brc demnächst in Montalegre abgegangen. Eine Abteilung Verschwörer lagert einige Darmstadt ausgetragen werden, auch hier starken Anklang Kilometer von Montalegre. Auch nach^Nairos und' Travaicas, . ^u. . ,

wo sich ebenfalls stiebellen besinden, sind -truppen abgegangcn. ^n I ( Turner, die schon in den Fruhzeiten des

Villaverde wurde ein Mann wr^afM, betna^ran^a «1te x« Alme nr o ber

I-c-, h-±. ft-hrte. Ebaves wurden 8 Verha tungm ror^nunnun t t fl Stadtverordneter Petri, sowie Herr

Albert'aus Büdingen erzählten aus dem reichen schätz ihrer Erinnerungen. Herr Petri brachte zudem ein Gut

DemReichsanzeiger" zufolge schließt der Reichs haus- H^l auf den Eyrengauvertreter yelm aus, in das bie halt für das Rechnungsiahrl911 nach dem Endabfchtutz I <ßeriamm[ung jubelnd ein stimmte. .

mit .*in.'m Geiamtuberschun von n hnrnti APhnffltl* Ü

$r |59 Erstes Blatt 162. Jahrgang Dienstag, 9. Juli 1912

Gietzener Anzeiger irt|(6aftlidie3titfrag(n w verantwortlich für den

sierniprech - Anschlüsse: politischen Teil: August

eS-SSS General-Anzeiger für Gderhessen EissS

SS 'sgts; ygg : ' B-B«

r Gey. Regierungsräte Schlesier vom Reichseisenbahnamt v. Schläwen vom preußischen Ministerium für öffcntliau' Arbeiten, Rost vom bayerischen Tarifamt, Geh. Ober regierungsrat Mente und Professor Dr. Will vom Retchs-

ic Notwendigkeit einer ausreichenden 2ci)iubcniügung per» mut und seiner Anregung sei es mit zu verdankeit, day in lt Notjahren von 1911 und 1912 sehr erhebliche Betrage .11 Tilgungszwecke zur Verfügung gestellt wurden. Der .tzige Entwurf trage in verschiedenen Puntten den früheren oroerungen des Ausschusses biechnung. Während der erste n-wurf die gesaniten lieber)djüffc der Eisenbahn zur Til­gung verwenden wollte unb eine Abführung an bic Ver­waltung aus den Eisenbahnüberschüssen nicht vorsah, kamen tie weiteren Vorlagen der Regierung zu dem Ergebnis, daß eine derartige Entblößung des ordentlichen Etats nicht cu.iangig sei, und es wurden infolgedessen zunächst 9o0 000 H at, später 1500000 Mk. und nunmehr von der Zweiten Lummer sogar 2 000 000 Mk. aus den Elsenbahnuber- hiissen der allgemeinen Verwaltung zur Verfügung ^stellt .u-d) hinsichtlich ber Tilgnngsquotc habe man sich dem 2tanbpiintt des Ausschusses mehr uiid mehr genähert, der )ie Tilgung der nicht werbenden Schuld als dringlicher be- uichnele und sich mit der im Ludwigsbahn-Gesetz borge- , ebenen Tügung unter Hinzurechnung der ersparten Zinsen jegiiügcn wollte. Ter jetzt voii der Zweiten Kammer be- chlossene Tilgungssatz voii -,3 Proz. für die Ei feiib ahn schuld jähe in seinem Effekt nur wenig über dieses Gesetz hinaus .mb deshalb glaubt der Ausschuß die» Annahme dieses -tib lungssotzes für die Eisenbahnschnld empfehlen zu sollen, bezüglich der nichtlverbenden Staatsschuld war ein -teil )jx Äusschußmitglieder nicht abgeneigt, auf ben Boden der Regierungsvorlage zu treten und 1 Proz Tilgung zu be-

; p.lligen, wiihreno andere über ben Satz von nicht glaub- :t'.i hinaus gehen zu sollen. "Aach eingehenden Beratungen

| ;itit ber Regierung entschloß sich ber Ausschuß, Proz. zu jeiuilligen. Taburch würbe gegenüber der Rcgicrungs- orlage eine Ersparnis von 128 760 Mk. erzielt, die nun .n den Ausgleichsfonds fließen, dessen Bestand verstärken unb mit dazu beitragen werben, bic Herausnahme von zwei Mlionen Mark sur bic Verwaltung sicherzustellen. Die ;cue Vorlage habe auch noch darin auf die früheren Be- enten 'des Ausschusses Rücksicht genommen, daß nur bei inem Reinertrag ber Eisenbahnen von 3 Millionen die eile Tilgung eintrete, wahrend bei einem geringeren Jtcui- Liraq die Tilgungssnnime um den vollen Betrag, um den ber Reinertrag der Eisenbahnen Himer 3 Millionen zuruck- acibt, ermäßigt wirb. Nackchem bie Regierung auch dem weiteren Antrag, bic Entnahme ber 2 Millionen aus dem i xLiSaleichsfonbs sicherzustellen, nicht wibcrsprochen hat, oareu bie früheren Bedeuten des Ausschusses zum größten teil zerstreut, da nu 11 mehrnicht mehrzubefurcy- .en steht, daß eine Steuererhohung zu ^il- aiiingszwecken notwendig wird. Bei dieser ^-ack)- kiure tonnte der Ausschuß seine Bcdenlen gegen eine d-eft» 1 egu»g der Tilgung in einem Augenblick, in dem offly Land große Summen zur Bezahlung )einer Beamten

ijfig machen muß, unb sich weiteren neuen Aufwendungen